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  1. Buddhaland Forum
  2. Buddhismus
  3. Allgemeines zum Buddhismus

Wissen ist auch nur Bestiz

  • Askan
  • 7. Januar 2012 um 01:29
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    • 10. Januar 2012 um 08:24
    • #76
    Zitat


    "Gaze well at the dharmas of your own mind to determine whether it harbors the spoken and written word or not."

    "Glotze auf die dhammas in deinem Geist und sieh ob dort Worte herumlungern, die du gehört oder gelesen hast."

    Bodhidharma Anthology

  • mukti
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    • 10. Januar 2012 um 11:37
    • #77
    Kali999:

    " unser gehirn birgt dieses mysterium, und das gehirn birgt soviel potenzial, das es doch vllt mit der erleuchtung in verknüpfung ist, oder? wie denkt ihr darüber?

    Jedenfalls ermöglicht das menschliche Gehirn eine Manifestation des Geistes, die ausreicht um Erleuchtung zu erlangen.

    Mit Metta, mukti.


  • Roni
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    • 10. Januar 2012 um 19:33
    • #78
    TMingyur:
    Zitat


    "Gaze well at the dharmas of your own mind to determine whether it harbors the spoken and written word or not."

    "Glotze auf die dhammas in deinem Geist und sieh ob dort Worte herumlungern, die du gehört oder gelesen hast."

    Bodhidharma Anthology


    Die Wirkung der Worte hat uns zum Betrachten gebracht.
    Oder aber sie bringen Stillstand oder Verwirrung.

    Liebe Grüße Roni

    Einmal editiert, zuletzt von Roni (10. Januar 2012 um 19:53)

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    • 10. Januar 2012 um 19:51
    • #79

    Weiß jetzt nicht wie du das meinst. Aber der Meister sagt, dass das alles törichter Kram ist. 8)

  • Roni
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    • 10. Januar 2012 um 20:06
    • #80

    Ich stelle mir einen Menschen vor, der nie gedacht hat, nie sprachlich gedacht, in Worten..
    Er wäre auf der gleichen Stufe mit seinen tierischen Vorfahren.
    Also stellt er seine Errungenschaft in Frage damit er dorthin zurückkehren darf, wo er schon einmal war.

    LG Roni

  • sumedhâ
    Gast
    • 10. Januar 2012 um 20:19
    • #81
    Roni:

    Ich stelle mir einen Menschen vor, der nie gedacht hat, nie sprachlich gedacht, in Worten..


    wie soll das gehen?
    wie kannst du der du denkst dir einen vorstellen der nicht denkt?
    du kannst dir doch nur etwas vorstellen was in deiner welt bereits vorhanden ist, das ist ja schon illusion genug, wozu noch mehr davon :D

    _()_

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    • 10. Januar 2012 um 20:22
    • #82
    Roni:

    Ich stelle mir einen Menschen vor, der nie gedacht hat, nie sprachlich gedacht, in Worten..
    Er wäre auf der gleichen Stufe mit seinen tierischen Vorfahren.
    Also stellt er seine Errungenschaft in Frage damit er dorthin zurückkehren darf, wo er schon einmal war.

    LG Roni

    Wen meinst du mit "einen Menschen"? Wen stellst du dir vor?

  • Roni
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    • 10. Januar 2012 um 20:24
    • #83

    :lol:

  • Roni
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    • 10. Januar 2012 um 20:26
    • #84

    Und ich dachte es wäre nicht so schwer zu erraten... dass das diskursive Denken der Sündenfall war.

    8)
    LG Roni

  • sumedhâ
    Gast
    • 10. Januar 2012 um 20:40
    • #85
    Roni:

    Und ich dachte es wäre nicht so schwer zu erraten... dass das diskursive Denken der Sündenfall war.

    8)
    LG Roni


    Da gehen zwei Mediziner durch einen Park.
    Der eine Rheumatologe der andere Orthopäde.
    Auf einer anderen Alle quält sich ein Mann einen Schritt vor den anderen zu tun, kommt kaum vorwärts.
    Der Rheumatologe: ich denke der hat einen akuten Rheumaschub.
    Der Orthopäde: ich denke der hat einen akuten Bandscheibenvorfall.
    Da sie sich nicht einigen konnten gingen sie zu dem Mann und schilderten ihm das eben abgelaufene Gespräch.
    Der Mann: ich dachte auch es kommt ein Furz und jetzt hab ich die Hose voll.

    _()_

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    • 10. Januar 2012 um 20:42
    • #86
    Roni:

    Und ich dachte es wäre nicht so schwer zu erraten... dass das diskursive Denken der Sündenfall war.

    8)
    LG Roni


    Dachte schon du hast dich mit "Ich stelle mir einen Menschen vor" auf den Meister bezogen 8)

    Das mit dem Sündenfall ist aber (auch) Käse

  • wusheng
    Gast
    • 10. Januar 2012 um 20:51
    • #87
    sumedhâ:


    Da gehen zwei Mediziner durch einen Park.
    Der eine Rheumatologe der andere Orthopäde.
    Auf einer anderen Alle quält sich ein Mann einen Schritt vor den anderen zu tun, kommt kaum vorwärts.
    Der Rheumatologe: ich denke der hat einen akuten Rheumaschub.
    Der Orthopäde: ich denke der hat einen akuten Bandscheibenvorfall.
    Da sie sich nicht einigen konnten gingen sie zu dem Mann und schilderten ihm das eben abgelaufene Gespräch.
    Der Mann: ich dachte auch es kommt ein Furz und jetzt hab ich die Hose voll.

    _()_

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    Tja, so its halt im richtigen Leben, ein Dilemma...man sieht, was man "weiß"... ;)

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    • 10. Januar 2012 um 21:00
    • #88
    wusheng:

    ...man sieht, was man "weiß"... ;)

    Deswegen:

    Zitat

    Nichts sehen nennt man den Pfad sehen. Nichts wissen nennt man den Pfad kultivieren. Nichts praktizieren nennt man den Pfad praktizieren.

    Not seeing one thing is called seeing the path. Not knowing one thing is called cultivating the path. Not practicing one thing is called practicing the path.

    Bodhidharma Anthology

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    • 10. Januar 2012 um 21:05
    • #89

    Der Buddha drückt das so aus:

    Zitat

    "Ihr Bhikkhus, sowohl früher wie auch jetzt ist das, was ich verkünde, Dukkha und das Aufhören von Dukkha.
    ...
    "Daher, ihr Bhikkhus, was immer nicht euer ist, gebt es auf; wenn ihr es aufgegeben habt, wird das lange zu eurem Wohlergehen und Glück beitragen. Was ist es, was nicht euer ist? Form ist nicht euer. Gebt sie auf. Wenn ihr sie aufgegeben habt, wird das lange zu eurem Wohlergehen und Glück beitragen. Gefühl ist nicht euer. Gebt es auf. Wenn ihr es aufgegeben habt, wird das lange zu eurem Wohlergehen und Glück beitragen. Wahrnehmung ist nicht euer. Gebt sie auf. Wenn ihr sie aufgegeben habt, wird das lange zu eurem Wohlergehen und Glück beitragen. Gestaltungen sind nicht euer. Gebt sie auf. Wenn ihr sie aufgegeben habt, wird das lange zu eurem Wohlergehen und Glück beitragen. Bewußtsein ist nicht euer. Gebt es auf. Wenn ihr es aufgegeben habt, wird das lange zu eurem Wohlergehen und Glück beitragen."

    http://palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m022z.html

  • wusheng
    Gast
    • 10. Januar 2012 um 21:06
    • #90
    TMingyur:


    Not seeing one thing is called seeing the path. Not knowing one thing is called cultivating the path. Not practicing one thing is called practicing the path.

    Bodhidharma Anthology

    [/quote]
    Gut dem Dinge... ;)

  • Roni
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    • 10. Januar 2012 um 21:44
    • #91

    Vielleicht interessieren sich andere für das Thema, die Threads werden auch von "außerhalb" gelesen. Ich habe hier eine sehr schlüssige Theorie über die Entstehung der Polarität gerade in Bezug auf das diskursive Denken, die die buddhistische Philosophie nicht widerlegt, sondern ergänzt.

    Das also um auf das Thema: "Wissen - Besitz" zurück zu kommen.

    Zitat

    "Erst das Identifizieren eines (Natur-)Gegenstands mit dem (instrumentellen) Begriff lässt den Menschen austreten aus dem obschon in sich ruhenden, aber dennoch ich- und geschichtslosen Zustand der Wildheit."

    http://www.prodomo-online.org/6/denken_im_schatten.html

    Liebe Grüße Roni

  • accinca
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    • 10. Januar 2012 um 22:51
    • #92

    [quote='TMingyur']Der Buddha drückt das so aus:

    [quote]"Ihr Bhikkhus, sowohl früher wie auch jetzt ist das, was ich verkünde, Dukkha und das Aufhören von Dukkha.
    ...
    "Daher, ihr Bhikkhus, was immer nicht euer ist, gebt es auf; wenn ihr es aufgegeben habt, wird das lange zu eurem Wohlergehen und Glück beitragen. Was ist es, was nicht euer ist? Form ist nicht euer. Gebt sie auf. Wenn ihr sie aufgegeben habt, wird das lange zu eurem Wohlergehen und Glück beitragen. Gefühl ist nicht euer. Gebt es auf. Wenn ihr es aufgegeben habt, wird das lange zu eurem Wohlergehen und Glück beitragen. Wahrnehmung ist nicht euer. Gebt sie auf. Wenn ihr sie aufgegeben habt, wird das lange zu eurem Wohlergehen und Glück beitragen. Gestaltungen sind nicht euer. Gebt sie auf. Wenn ihr sie aufgegeben habt, wird das lange zu eurem Wohlergehen und Glück beitragen. Bewußtsein ist nicht euer. Gebt es auf. Wenn ihr es aufgegeben habt, wird das lange zu eurem Wohlergehen und Glück beitragen."

    Aber das Aufgeben und Loslassen nicht aufgeben und loslassen bevor nicht alles andere
    aufgegeben und losgelassen wurde.

  • Roni
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    • 10. Januar 2012 um 23:43
    • #93

    Ohne die Option wäre das aber der "kleine" Buddhismus ohne Leerheit. Man sollte vielleicht immer "weiter" lesen als man versteht. Es geschieht ohnehin alles erstmal vorstellungsweise?

    LG Roni

  • brigittefoe
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    • 11. Januar 2012 um 01:48
    • #94
    Askan:

    Wie jeder gute Buddhsit weiß, ist Wissen der Schlüssel zur Wunschlosgkeit, denn das Leiden geht mit Nichtwissen einher.
    Nun, wenn Wissen aber auch Besitz ist, dann muss der Buddhismus doch zwangläufig auch ein Irrglauben sein.
    Wie seht ihr das?

    Edit: Ich glaube, dieser Gedankengang war falsch. Im Moment im Verschmelzen mit dem Buddhabewusstsein ist das Wissen kein Besitz mehr. Ab dieser Punkt ist es gleichermaßen vorhanden ohne einen Unterschied.

    Wissen ist Angelesenes, Übernommenes, Dogmen, what ever . . .

    Jede Religion ist nur ein Fingerzeig auf einen KERN.
    Ob Buddhismus, Christentum, Islam oder Judentum,
    die Lehren beinhalten ein Licht.
    Wer das erkennt, sieht keinen Besitz, denn Wissen kann das niemals sein.

    LG

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • accinca
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    • 11. Januar 2012 um 05:05
    • #95
    brigittefoe:

    Jede Religion ist nur ein Fingerzeig auf einen KERN.


    Ja, Wissen kann das niemals sein, ja das ist schon richtig.
    Und wer es glaubt wird selig sprach der Pfarrer in Unwissen und Verblendung.
    Ein Glück das der Buddha so einen Unsinn nicht nur nicht gelehrt. sondern sogar
    ausdrücklich verworfen hat.

  • Grund
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    • 11. Januar 2012 um 06:12
    • #96
    accinca:

    Aber das Aufgeben und Loslassen nicht aufgeben und loslassen bevor nicht alles andere aufgegeben und losgelassen wurde.


    Konstruier du dir ruhig ein Bauklötzchenmodell. Das ist okay und das beugt Schwindelanfällen vor, wenn man dazu neigt ... 8)

  • Roni
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    • 13. Januar 2012 um 20:39
    • #97

    Warum gleich konstruieren? Eine Vision reicht vollkommen. Ein fiktiver Weg, ein fiktives Ziel, selbst aufgestellte oder von anderen übernommene Regeln. Das ganze Projekt verteidigt man dann wie der Hund seinen Knochen.

    :|

    (hat jetzt nichts mit accinca zu tun)

    Geht mal in die Kirche, Kinder. Dort sitzen oft Leute, die nicht mal im Traum auf so bescheuerte Ideen kommen würden.

    LG Roni

  • Roni
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    • 13. Januar 2012 um 23:28
    • #98

    Ach, das willenlose Dauerlächeln, ich habe schon lange vergessen wie das geht.

    8) LG Roni

  • Erdmaus
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    • 13. Januar 2012 um 23:32
    • #99
    accinca:
    brigittefoe:

    Jede Religion ist nur ein Fingerzeig auf einen KERN.


    Ja, Wissen kann das niemals sein, ja das ist schon richtig.
    Und wer es glaubt wird selig sprach der Pfarrer in Unwissen und Verblendung.
    Ein Glück das der Buddha so einen Unsinn nicht nur nicht gelehrt. sondern sogar
    ausdrücklich verworfen hat.

    Findest du eine solche Rethorik denn sinnvoll? Ich denke wenn wir Menschen auf diesem Planeten in Zukunft in Frieden miteinander leben wollen, sollten wir Respekt und Achtung voreinander entwickeln (auch im Herzen und nicht nur im Wortlaut). Auch vor Menschen, die einen anderen Glauben vertreten als wir das tun. Ich finde aus deinen Zeilen spricht soviel Verachtung. Das finde ich sehr schade. Ich glaube nicht, dass der Buddha das gut gefunden hätte.

    lg
    maus

  • Roni
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    • 13. Januar 2012 um 23:43
    • #100

    Je gleichmütiger die Erscheinung, desto mehr Projektionsfläche bietet sich an. Das ist die Sache mit den Objekten und Gefühlen, manchmal weiß man einfach nicht wohin damit.

    8)

    http://de.wikipedia.org/wiki/Projektion_%28Psychoanalyse%29

    Liebe Grüße Roni

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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