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  1. Buddhaland Forum
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Achtsamkeit und gewaltfreie Kommunikation

  • TheNoOneOne
  • 31. Dezember 2011 um 08:10
  • Zum letzten Beitrag
  • TheNoOneOne
    Gast
    • 7. Januar 2012 um 19:18
    • #101

    Richtiges Lesen ist sehr wichtig zum Verständnis. Es kann sehr schnell Meinungsverschiedenheiten und auch Streit geben, wenn falsch gelesen wird. Hier ein harmloses Beispiel bei welchem wohl keiner der Beteiligten dem anderen etwas „auswischen“, oder provozieren wollte:

    Zitat

    Weisheit und Wissen in Sprachform teilen mit jenen die nichts von Wissen, Denken und Verstand halten ? Oder sie eventuell gar zur Einsicht zwingen wollen ? Das wäre, wie wenn man Säue in die Perlen wirft, sie verstehen "Perle" dennoch nicht !


    Antwort:

    Zitat

    Wissen, Denken und Verstand ist "Perle" und Weisheit ist "Säue"? Oder verstehe ich dich falsch? Und wie soll man es anders teilen als in Sprachform wenn man schreibt? Und wer will jemanden zur Einsicht zwingen?


    Gegenantwort:

    Zitat

    Du kennst vielleicht die Redensart "Perlen vor die Säue werfen" ? Weisheit wäre mit den Perlen vergleichbar, jene, welche nichts davon halten, mit den Säuen vergleichbar. Nicht sind sie jedoch gleichzusetzen, das schrieb ich auch so nicht gleichsetzend. "Das wäre wie", heisst nicht, "das ist" ! Weisheit habe ich absichtlich nicht mit in die Aufzählung genommen, weil jene sehr oft Weisheit wollen und sich irgend etwas darunter vorstellen, jedoch getrennt von den aufgezählten Dingen.
    Und zur Einsicht zwingen wollen, das scheint manchmal so, als sei es so. Hier ist das bisher nicht der Fall, weshalb die allgemeine Aussage auch als allgemein zu verstehen ist. Da muss nicht vermutet werden, wer gemeint sein könnte, da es allgemein und ohne Bezug auf jemanden, wie auch hier nicht praktisch ein "zwingen wollen" gegeben, ohne jeglichen persönlichen Bezug, als allgemein theoretische Aussage betrachtet werden sollte.

    Natürlich hätte dies auch gleich so ausformuliert und werden können, sodass es nicht zu den Fragen gekommen wäre, doch die Feinheiten der Sprache sollten nicht übersehen werden.
    Wobei, kommt halt dennoch vor, hängt halt auch von der momentanen Verfassung ab !

  • Onyx9
    Gast
    • 7. Januar 2012 um 20:54
    • #102
    TheNoOneOne:
    Onyx9:

    Dann beschäftige dich mit dem Ausdruck:Zur rechten Zeit. Wie kannst du wissen, es ist an der rechten Zeit, ohne rechte Sammlung und Achtsamkeit ?
    Glaub mir, die rechte Zeit um moralische und ethische Ansprüche gelten zu machen, bedingt sich alleine durch meditative Sichtweise.

    Hey, es war die rechte Zeit dies zu posten und es ist nicht das Höchste dargestellt, sondern vom Falschen bis zum Richtigsten, suche Dir was aus !
    Da gerde recht Ruhe eingekehrt und niemand im „Kreuzfeuer der Kritik“ steht, erwog ich den richtigen Zeitpunkt, somit niemand eine Forderung meinerseits inter-pretiert und auch niemand eine persönliche Kritik erwähnt, so es nur um die Sache geht.
    Und moralische Ansprüche, die darf jeder Mensch zu jeder Zeit stellen, ist er doch Mensch und hat das Recht, deshalb menschlich behandelt zu werden, oder ist dies vergessen worden, in den Menschenrechten fest zu schreiben ? Was das hier gepostete anbelangt, so ist nichts unmenschliches dabei. Errare humanum est, irren menschlich ist. * :) *
    Was ansonsten Deine Aussage bzgl. "alleine durch meditative Sichtweise" anbelangt, so ist sie durch den paññā-vimutta und seinem Werdegang bis zu diesem, vollkommen widerlegt ! 8)

    Dann hätte der ehrenwerte Buddha sich ja das ellenlange Sitzen unterm Bodhi-Baum sparen können;
    paññā-vimutta hätte auch genügt :D

  • Grund
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    6.483
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    18. Juni 2011
    • 8. Januar 2012 um 07:18
    • #103
    Onyx9:

    Dann hätte der ehrenwerte Buddha sich ja das ellenlange Sitzen unterm Bodhi-Baum sparen können;

    Hätte er auch, wenn es nur um ihn gegangen wäre 8)

  • TheNoOneOne
    Gast
    • 9. Januar 2012 um 14:39
    • #104

    Wenn wir eine Nachricht erhalten, dann "hören" (im Forum lesen) wir eigentlich auf verschiedenen Ebenen zu. So ist bei Gehörtem laut Wissenschaft (?) der Sachbezug nur mit ca. 11 Prozent vertreten. Ausser der Sachebene hat es noch die Beziehungsebene, die Apellebene und die Selbstoffenbahrungsebene des Senders. Mit Achtsamkeit sollten wir versuchen, alle 4 Ebenen zu durchschauen und versuchen, die 11 Prozent Sachebene in den Mittelpunkt zu stellen.
    Gewaltfrei wird es, wenn wir die Selbstoffenbarungsebene des Senders nicht für Angriffe nutzen und die Apellebene gut abwägen um mit Verständnis darauf zu reagieren, sei es im Einverständnis, oder auch dagegen. Wenn die Beziehungsebene zu sehr leidet, dann ist eher ein Abbruch der Dikussion noch der klügere Weg, da wächst Gras drüber, wobei noch eine Abschlussrüge mit Gehalt sinnvoll sein könnte, je, nach dem. Jedoch die Sachebene ist ja diese, welche wir fördern wollen und welche uns weiterhelfen kann, Dinge zu verstehen.

    Das 4-Ohren-Modell von Schulz von Thun

    Nach Schulz von Thun hört jeder Empfänger eine Nachricht mit vier Ohren. Die Nachricht enthält also gleich vier Botschaften:
    Selbstoffenbarung..../--------------\ Sachinhalt
    des Senders...........|...............|
    .........................|.Nachricht...|
    Beziehung zwischen.|...............|
    Sender und Empf..... \--------------/ Appell

    In der zwischenmenschlichen Kommunikation ist vor allem das "Beziehungs-Ohr" entscheidend. Im Zuge einer Digitalisierung der Kommunikation wird es aber immer schwieriger einer scheinbar nur Sachinformationen tragenden Nachricht die Beziehungsbotschaft zu entnehmen. Bei der direkten persönlichen Kommunikation stehen den Partnern noch weitere Kanäle zur Verfügung, z.B.: Tonfall, Körperhaltung, Mimik, etc.

    Die ankommende Nachricht: Ein "Machwerk" des Empfängers
    Beispiel einer Nachricht mit 4 Botschaften:
    Schüler: " Resi hat den Atlas gepfeffert ! "

    Empfangen der Sachbotschaft
    Lehrer fragt z.B. nach weiteren Details des Vorfalls

    Empfangen der Beziehungsbotschaft
    Lehrer sagt z.B.: "Ich bin doch nicht Euer Polizist!"

    Empfangen der Selbstoffenbarungsbotschaft
    Lehrer sagt z.B. "Du bist aber eine Petzliese!"

    Empfangen des Appells
    Lehrer geht nachsehen

    Entscheidend ist, daß die Auswahl zwischen den Botschaften relativ wenig vom Sender aus gesteuert werden kann, sondern sehr stark von der inneren Haltung des Empfängers zu sich selbst abhängt.
    Man beachte, daß in diesem Beispiel keinerlei Übertragungsfehler oder Mißverständnisse vorgekommen sind. Diese könnte man ja durch zusätzliche Kanäle (s.o.) verringern.

    --------------------------------------------------------------------------------
    Quellenangabe: Die Grafiken und Beispiele sind entnommen aus dem hervorragenden Taschenbuch:
    Friedemann Schulz von Thun, Miteinander reden 1 - Störungen und Klärungen, Reinbeck, rororo, 1981, ISBN 3-499-17489-8
    --------------------------------------------------------------------------------

    Werner Eberl, 1997-Oct-26

    --- http://www.fh-muenchen.de/home/fb/fb13/p…rag/d_4ohr.html ---


    Liebe Grüsse
    TheNoOneOne

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  • Askan
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    18. Dezember 2011
    • 9. Januar 2012 um 16:54
    • #105
    TheNoOneOne:

    Wenn wir eine Nachricht erhalten, dann "hören" (im Forum lesen) wir eigentlich auf verschiedenen Ebenen zu. So ist bei Gehörtem laut Wissenschaft (?) der Sachbezug nur mit ca. 11 Prozent vertreten. Ausser der Sachebene hat es noch die Beziehungsebene, die Apellebene und die Selbstoffenbahrungsebene des Senders. Mit Achtsamkeit sollten wir versuchen, alle 4 Ebenen zu durchschauen und versuchen, die 11 Prozent Sachebene in den Mittelpunkt zu stellen.
    Gewaltfrei wird es, wenn wir die Selbstoffenbarungsebene des Senders nicht für Angriffe nutzen und die Apellebene gut abwägen um mit Verständnis darauf zu reagieren, sei es im Einverständnis, oder auch dagegen. Wenn die Beziehungsebene zu sehr leidet, dann ist eher ein Abbruch der Dikussion noch der klügere Weg, da wächst Gras drüber, wobei noch eine Abschlussrüge mit Gehalt sinnvoll sein könnte, je, nach dem. Jedoch die Sachebene ist ja diese, welche wir fördern wollen und welche uns weiterhelfen kann, Dinge zu verstehen.

    [...]
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    Quellenangabe: Die Grafiken und Beispiele sind entnommen aus dem hervorragenden Taschenbuch:
    Friedemann Schulz von Thun, Miteinander reden 1 - Störungen und Klärungen, Reinbeck, rororo, 1981, ISBN 3-499-17489-8
    --------------------------------------------------------------------------------

    Werner Eberl, 1997-Oct-26

    --- http://www.fh-muenchen.de/home/fb/fb13/p…rag/d_4ohr.html ---


    Liebe Grüsse
    TheNoOneOne

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    Wenn ich schon so ein Labermodell höre, krieg ich einen Würgereiz. Paradebeispiel für "Gelaber". Es ist eben nur ein Modell. Kein Schema. Wenn du das Schema begriffen hast, kannst du selbst solche "Laber"-Modelle erstellen.
    Wenn du mal Kost mit mehr Daten, Fakten und Sinn lesen möchtest, wie der Mensch und sein Hirn funktioniert, dann kann ich dir das uralte Buch "Wie funktioniert das? Information" aus dem Jahre 1969 vom "Bibliographisches Institut Mannheim/Wien/Zürich" empfehlen. Der Dank gilt meinen Vater, der mir dieses Buch gegeben hat. (eine echte Rarität, konnte bei Amazon keine vergleichabren Bücher finden)
    Es stehen wirklich nur Erkenntnisse, Daten und Fakten drin. Wenn du Daten, Fakten und Funktionsweisen begreifst, bist du nicht darauf angewiesen solche Krücken von Modellen wie sie oben stehen auswendig zu lernen. Dann kann dein Gehirn selbst logische Schlussfolgerungen schließen und eigene Modelle bilden. Ein Modell ist ebern nur ein Modell. Nicht mehr und nicht weniger. Du versuchst gleich damit die ganze Welt zu erklären.
    Der Mensch ist plastisch. Es gibt ihn in zig Tausenden Erscheinugnsbildern. Keiner gleicht dem anderen wie ein Ei. Genauso plastisch ist das Gehirn.

    Der Zen-Buddhismus greift die Lehren des Buddha auf um sie dann wider zu verwerfen.
    Für einen Schüler ist der lehrreichste Meister er selbst.
    "Ich bin der Geist, dein Freund. Warum hälst du Ausschau nach jemand anderem?" ( Rumi, ein Sufi)

  • sumedhâ
    Gast
    • 9. Januar 2012 um 17:21
    • #106
    Askan:

    Wenn ich schon so ein Labermodell höre, krieg ich einen Würgereiz. Paradebeispiel für "Gelaber".

    :D

    .

  • TheNoOneOne
    Gast
    • 9. Januar 2012 um 18:31
    • #107
    Askan:

    Wenn ich schon so ein Labermodell höre, krieg ich einen Würgereiz. Paradebeispiel für "Gelaber". Es ist eben nur ein Modell. Kein Schema. Wenn du das Schema begriffen hast, kannst du selbst solche "Laber"-Modelle erstellen.


    Hi, hi, Du hörst also was Du siehst... *Gröööhl*. Aha, Du kotzt also fast. Wenn nicht den Mageninhalt, dann vielleicht den Denkinhalt in sprachlicher Form?

    Solche Modelle sind nicht nichts wert und ich würde sie auswendig lernen, wie kommst Du nur darauf? Vielleicht Deine Methode, normalerweise, resp. hier dann lieber Ablehnung ?
    Auf was dieses einfache Modell hinweits ist einfach, dass darauf geachtete werden sollte, dass es verschiedene Aspekte innerhalb einer Botschaft gibt und, dass dies zu unterschiedlichen Auffassungen führen kann, wie Information verarbeitet wird, was wiederum auch schlechte Folgen bzgl. der Kommunikation haben könnte, weshalb Aufmerksamkeit geboten ist.
    Im Endeffekt iat Ablehnung auch ein Zeichen von nicht verstehen wollen, solange man sich nicht damit auseinander setzt und wenn man sich damit auseinander setzt, dann kann man für sich entscheiden, wieviel Wahrheitsgehalt darin zu finden ist und wieviel nicht. Das könnte dann zu einer ordentlichen Annahme, Ablehnung, oder Mischung aus Annahme und Ablehnung, wobei mehr, oder weniger, führen.
    Deine Herangehensweise, dies einfach als Laber-Modell abzuurteilen und einfach völlig weg zu wischen, als ob nicht einmal ein Körnchen etwas Wahres daran sein könnte/sollte, ist für mich nicht gerade eine seriöse Art, damit umzugehen und ich glaube nicht, dass alle so sind, oder dies das gute Beispiel ist. Wie gewaltfrei diese Art der Ablehnung ist und wie fair gegenüber denen, welche sich ernsthaft bemüht haben, durch solche Modelle auf einfache Art den Nichtsuperhirnen, gewisse Verhaltensweisen auzuzeigen, das ist eine Angelegenheit, in welcher jedermanns eigener Anstand Einfluss auf seine eigene Meinungsbildung darüber haben wird.
    Superhirne, das ist völlifg klar, die benötigen so etwas nicht, sind zweifelsfrei, wissen alles besser, haben den höchsten Anstand, sind auch wenn sie Gewalt anwenden gewaltfrei, haben nur Herz für alle, auch wenn sie das Gegenteil an den Tag legen, sind erleuchtet, befreite, verwirklichte, die besten der Menschheit und vollkommen anbetungswürdig, so schon immer, jetzt und immerdar. Superbuddhas also irgendwie. Nur glaube ich nicht an solche, dass es diese wirklich gibt, aber, dass sich manche dies einbilden, sie seien es, oder es könnte solche geben, das glaube ich schon. Wobei, ich möchte hier nicht behaupten, dass Du meinen würdest, Du wärest so einer, oder vielleicht zu einem gewissen Teil so einer, denn das kann ich aus Deiner Antwort heraus nicht eindeutig festlegen und deshalb will ich es auch nicht behaupten.

    Nicht für Dich und Uninteressierte, solche können ja Beiträge, welche ihnen nicht zusagen auch ungelesen überspringen und brauchen dann auch nicht aufmotzen, oder sich auskotzen, oder nur fast, was die Folge eines Würgereizes, wie Du ihn beschrieben hast bekommen zu haben, eigentlich sein müsste (was manche von ihnen auch immer meinen, warum und wie wichtig doch ihr Schmutz-Kommentar ist, ihr gewaltfreier mit Achtsamkeit verbundener), also hier für die anderen noch ein Link bzgl. Modul Kommunikation der Fachhochschule Nordwestschweiz, Hochschule für angewandte Psychologie, wo sich auch sehr redliche Menschen, Kommunikationswissenschaftler, mit diesem Thema auseinander gesetzt haben (habe ich heute über google gefunden) :
    http://www.ae-ag.ch/downloads/FHNW…tion_080225.pdf

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (9. Januar 2012 um 18:56)

  • Kusala
    Gast
    • 9. Januar 2012 um 18:50
    • #108

    Lieber TNOO,
    aus meiner Sicht kann sich ein konditioniertes Verhalten nur aus eigener Erkenntnis heraus wirklich ändern.

    Das soll ganz gut mit Satipaṭṭhāna klappen ;) ... habe ich mal gehört :)

    Nur durch das eigene beobachten, wie man denn selber und die anderen funktioniert/en, wird sich nachhaltig bei einem selber etwas ändern. So wird das dann auch irgendwann mal was mit der "rechten Rede" (Ich übe weiter ;):lol: )
    Wie es theoretisch zu funktioneren hat, haben wir, zumindest die meisten als Erziehung genossen.

    Zum Beispiel lügen

    Jeder weiß/hat schon davon gehört, dass Lügen unheilsam ist, nichts bringt, dass man sich im Grunde nur selber belügt, dass man selber nicht belogen werden möchte usw..
    Dennoch lügt jeder ca 30 mal am Tag. Manche sprechen sogar von bis zu 200 mal, wenn man die Nummer "Wie geht es Dir!" - "Danke gut" mit dazu nimmt.

    So ist rechte Rede auch etwas, was sich auf dem Pfad aus Erkenntnis getragen (weiter) entwickelt.
    Auch die Achtsamkeit diesbezüglich muss erst trainiert werden.

    Solche Schemata, die Du hier rein gesetzt hast, sind mal wieder ein guter Denkanstoß diesbezüglich. Aber im Grunde nichts neues :)
    und man darf sich nicht zuviel davon erhoffen.
    Anyway ... man kann es nicht oft genug sagen. :)

    Liebe Grüße
    Kusala

  • TheNoOneOne
    Gast
    • 9. Januar 2012 um 19:10
    • #109
    Kusala:

    Lieber TNOO,
    aus meiner Sicht kann sich ein konditioniertes Verhalten nur aus eigener Erkenntnis heraus wirklich ändern.

    Das soll ganz gut mit Satipaṭṭhāna klappen ;) ... habe ich mal gehört :)

    Nur durch das eigene beobachten, wie man denn selber und die anderen funktioniert/en, wird sich nachhaltig bei einem selber etwas ändern. So wird das dann auch irgendwann mal was mit der "rechten Rede" (Ich übe weiter ;):lol: )
    Wie es theoretisch zu funktioneren hat, haben wir, zumindest die meisten als Erziehung genossen.

    Zum Beispiel lügen

    Jeder weiß/hat schon davon gehört, dass Lügen unheilsam ist, nichts bringt, dass man sich im Grunde nur selber belügt, dass man selber nicht belogen werden möchte usw..
    Dennoch lügt jeder ca 30 mal am Tag. Manche sprechen sogar von bis zu 200 mal, wenn man die Nummer "Wie geht es Dir!" - "Danke gut" mit dazu nimmt.

    So ist rechte Rede auch etwas, was sich auf dem Pfad aus Erkenntnis getragen (weiter) entwickelt.
    Auch die Achtsamkeit diesbezüglich muss erst trainiert werden.

    Solche Schemata, die Du hier rein gesetzt hast, sind mal wieder ein guter Denkanstoß diesbezüglich. Aber im Grunde nichts neues :)
    und man darf sich nicht zuviel davon erhoffen.
    Anyway ... man kann es nicht oft genug sagen. :)

    Liebe Grüße
    Kusala

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    Das sehe ich genauso. solche Schematas geben gute Denkanstösse und weil wir oft nicht daran denken, ist es manchmal wieder gut sie sich zu Gemüte zu führen. Auch kommt es immer wieder vor, dass man beim nochmaligen sich damit befassen auf Dinge stösst, welchen man vorher nicht viel Beachtung geschenkt hat, auf einmal ins Interesse rücken und somit können sie eine Bereicherung sein. Dies gibt dann wieder Anlass, Aufmerksam auf solche Dinge zu richten, darüber nachzudenken (Gedankenfassung) und z.B. in der Vipassana Meditation zu kontemplieren, so es sich aufzulösen vermögen könnte.
    Diese Tests, welche da als mit angeboten werden, diese brauche ich nicht, doch ich will nicht ausschliessen, dass es für manch anderen einen Sinn ergeben könnte, solche für sich zu machen. Ein Auswendiglerner bin ich auch nicht, aber andere sind lange nicht alle wie ich.
    Das mit dem sich selbst belügen ist halt schwierig aufzudecken, wäre es einfach, würde man sich schnell nicht mehr selbst belügen und durch solche Anregungen unter Berücksichtigung seines eigenen Verhaltens, kann es dann auf einmal auch zu einem Aha-Erlebnis werden. Wenn ich hier im Forum anschaue, wie zum Teil argumentiert wird, ersehe ich, dass zum Teil noch grosse Diskrepanzen zwischen Selbsteinschätzung und tatsächlichem Verhalten liegt. Wenn dieser Thread nur einer einzigen Person eine neue Erkenntnis gebracht hat, die weiterbringend ist, dann ist das schon eine schöne Sache, allzuviel erwarte ich hier nicht, jedoch an die eine einzige Person glaube ich schon (und muss dies nie erfahren). So wird dies Einfluss auf die rechte Rede haben (können). Ist ja auch ein Stück Übung in diesem Thread dabei.

    Liebe Grüsse
    TheNoOneOne

  • TheNoOneOne
    Gast
    • 9. Januar 2012 um 19:28
    • #110

    Hier ein Beitrag zur rechten Rede von Ayya Khema, allerdings schon sehr perfektioniert, also das Ziel, auf das wir uns hinbewegen sollten:
    http://www.buddha-haus.de/pdf/Dhammatext_Rechte-Rede.pdf

  • TheNoOneOne
    Gast
    • 14. Januar 2012 um 12:40
    • #111

    Hier ein völlig von irgendwelchen Personen losgelöstes Beipiel für eine 4fach Kreuzverschlusstechnik, hinsichtlich des Ohrenprinzips, das Wort Du gilt also niemandem und so soll sich niemand angesprochen fühlen :

    Du gibst immer wieder gute Anregungen zum Verständnis des Buddhismus, kennst Dich sicherlich ganz gut aus und hast schon gute Beiträge geliefert.
    Doch manchmal kommt es mir vor, als würdest Du es übertreiben und entweder Lehrmeister sein, oder Besserwisser-Troll spielen wollen, was sicherlich nicht dem Niveau entspricht, das adäquat wäre und Du erreichen könntest.
    Dabei gibst Du Informationen, welche nicht sachbezogen und/oder lückenhaft sind, was entweder die Lehre falsch darlegt, oder auch die Ebne der Diskussion verlässt und auf eine uninteressante, langweilige, nicht der Ebene des Themas gerechten überwechselst , was dann nur Verwirrung stiftet und auch verletzend für manche ist und deshalb ohne Anstand und Mitgefühl.
    Wenn Du ernst genommen werden willst, dann gib die Lehre richtig wieder, bewege Dich auf der Ebene des Themas, was hier der Ebene der konzeptionellen Welt entspricht und fange auch endlich einmal an, das Dir noch mangende Mitgefühl zu entwickeln und Rücksicht zu üben.
    Wenn Du Dich nicht auf der Ebene des Themas und damit Sachbezugs auseinandersetzen willst, dann gehe vielleicht besser in einen anderen Thread.
    Wenn Du friedlich sein und anderen weiterhelfen willst, dann höre auf Verwirrung zu stiften.
    Und wenn Du nichts willst, dann sei konsequent und mache auch nichts.
    So würdest Du gar buddhistisch handeln.
    Und wenn Du zu diesem Thema der konzeptionellen Welt hier aussagst, das gäbe es gar nicht, dann wisse, es gäbe dann, nach Deinem Verständnis, auch kein Klo, dann sei wenigstens auch so konsequent und gehe dort niemals mehr hin.
    -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Solch ein Konstrukt geht natürlich auch in 4 kurzen Sätzen.
    Leicht umgebaut liesse sich das in allen Fällen anwenden, z.B.
    Beleidigung
    Lächerlichmachen
    Persönlichkeitsangriff
    Das Thema in den Schmutz ziehen
    Respektlosigkeit
    Anstandslosigkeit
    Dummheit
    Grössenwahn
    Usw.

    Liebe Grüsse
    TheNoOneOne

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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