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  1. Buddhaland Forum
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Achtsamkeit und gewaltfreie Kommunikation

  • TheNoOneOne
  • 31. Dezember 2011 um 08:10
  • Zum letzten Beitrag
  • Onyx9
    Gast
    • 5. Januar 2012 um 01:26
    • #76
    Losang Lamo:
    Onyx9:

    Sehr gute Geschichte, Herr Schnaps ! Es sind nur nicht alle geisteskrank die einen anmachen :D


    Naja, in dem Sinne doch: es heißt ja im übertragenen Sinne, das jeder seinen eigenen Rucksack hat, von dem die anderen wiederum nichts sehen. Sie macht Dich, Onyx, also aufgrund ihrer eigenen Probleme an.
    Sie zu ignorieren, finde ich eine super Strategie. Wenn das sie wahnsinnig macht, ist es ihr Problem, das Du nicht zu lösen brauchst, aber ich würd noch mehr versuchen auszuweichen. Wenn man's nicht lösen kann, find ich Rückzug die beste Möglichkeit. Ich lasse Leute, die ich ignoriere, auch nichtmal das großartig wissen.

    Ich auch nicht, ich lass es ja nicht raushängen das Ignorieren. Es regt sie auch nicht auf, dass ich sie ignoriere, sondern ihren selbstgehäkelten Status.
    Kann ich doch nix für.

  • Onyx9
    Gast
    • 5. Januar 2012 um 01:41
    • #77

    Hört mal ihr Süßen, wegen mir müsst ihr nun nicht den Fegehandschuh rausholen,
    so jung und fesch bin ich auch nicht mehr :D

    Ich weiß, dass sie dort viel macht, muss sie ja nicht, zwingt sie ja niemnad zu, is alles freiwillig. Ich hab dort immer gern viel gemacht.
    Is halt der Keks mit den Karma-Pluspunkten sammeln in dieser Institution. Kommt man schonmal durcheinander;
    gutes Karma, schlechtes Karma, neutrales Karma- Strichliste- kommt man schon mal schräg drauf.
    Nä, Krieg ist das nicht. Das darf sie ja nicht. Karmisch ganz schlecht. Zum Glück auch, ich glaub sie würde mich zerfetzen. ;)

  • Onyx9
    Gast
    • 5. Januar 2012 um 01:48
    • #78

    Lasst mal den TNOO in Ruhe , bitteschön.
    Hab ja auch an ihm rumgezwackt, war aber nich bös gemeint.
    Wir sind doch alle auf der Suche, nich ?!

    Man is mir flau heute. :cry:


    Denke nicht dein Heil zu setzen auf ein Tun:
    man muss es setzen auf ein Sein.
    Denn die Werke heiligen uns nicht,
    sondern wir müssen die Werke heiligen ( Eckhart )


    Große Niederwerfung, an die Arbeit am Sein !

    http://www.youtube.com/watch?v=PqAP5ZA2Lkg&feature=related

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    18. Juni 2011
    • 5. Januar 2012 um 06:35
    • #79
    Onyx9:

    Wir sind doch alle auf der Suche, nich ?!


    Wann willst du damit aufhören?

  • monikamarie
    Gast
    • 5. Januar 2012 um 08:24
    • #80

    kopfkratz - smüüster-smüüster

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (5. Januar 2012 um 09:55)

  • GaliDa68
    Gast
    • 5. Januar 2012 um 09:23
    • #81
    Zitat

    Lasst mal den TNOO in Ruhe , bitteschön.

    Wieso? Zwingt ihn jemand zum schreiben? Kann er das nicht selbst sagen?
    Übrigens gab es keinen Streit, jedenfalls nicht von meiner Seite, und auch von seiner Seite habe ich das nicht rauslesen können.

    Liebe Grüße
    Knochensack

  • TheNoOneOne
    Gast
    • 5. Januar 2012 um 11:40
    • #82
    GaliDa68:
    Zitat

    Lasst mal den TNOO in Ruhe , bitteschön.

    Wieso? Zwingt ihn jemand zum schreiben? Kann er das nicht selbst sagen?
    Übrigens gab es keinen Streit, jedenfalls nicht von meiner Seite, und auch von seiner Seite habe ich das nicht rauslesen können.

    Liebe Grüße
    Knochensack

    Das darf Onyx9 ruhig schreiben, sie war hier, im Gegensatz zu uns, in der neutraleren Position einer Beobachterin und Du ersiehst ihre Schlussfolgerung, wenn auch nur ein bischen...
    Streitdiskussion war dies durchaus, leider auch mit Unachtsamkeit verbunden, was, wie, warum und unter welchen Unständen gemeint und geschrieben war, oder auch nicht. Zum Teil ein rechter Hick-Hack. Kommt vor, was soll's.
    Aber ein persönlicher Streit war auch von meiner Seite her nicht gegeben und ich denke, wir schätzen uns sehr.

    Liebe Grüsse
    TheNoOneOne

  • GaliDa68
    Gast
    • 5. Januar 2012 um 11:46
    • #83

    Lieber TheNoOneOne,

    ich habe es wirklich nicht als Hick-Hack verstanden, sonder als Hin-und-Her, und das halte ich für wichtig, weil wir uns ausgetauscht haben. Wie soll ich was lernen und erfahren, wenn ich mich nicht austausche? An dem Tag, an dem ich nicht mehr der Unachtsamkeit erliege, lass ich es die ganze Welt wissen und nehme Schüler an. :lol:

    Liebe Grüße
    Knochensack

  • TheNoOneOne
    Gast
    • 5. Januar 2012 um 12:15
    • #84
    GaliDa68:

    Lieber TheNoOneOne,

    ich habe es wirklich nicht als Hick-Hack verstanden, sonder als Hin-und-Her, und das halte ich für wichtig, weil wir uns ausgetauscht haben. Wie soll ich was lernen und erfahren, wenn ich mich nicht austausche? An dem Tag, an dem ich nicht mehr der Unachtsamkeit erliege, lass ich es die ganze Welt wissen und nehme Schüler an. :lol:

    Liebe Grüße
    Knochensack

    Liebe GaliDa68.

    Das ist schon gut so und Hick-Hack, oder Hin-Her, das macht den Kohl nicht fett. Meine etwas andere Wahrnehmung liegt aber auch daran, dass nicht nur wir beide in dieses Hin-Her involviert waren, wir waren zu dritt.
    Doch nun poste ich dann lieber wieder allgemein zum Thema...

    Liebe Grüsse
    TheNoOneOne

  • TheNoOneOne
    Gast
    • 5. Januar 2012 um 12:21
    • #85

    Hier ein Beitrag zur rechten Rede im Kontext des Themas, frei nach

    Ajahn Kevali - Vinaya – die unbekannte Seite der Lehre des Buddha
    http://dhamma-dana.de/buecher/kevali-vinaya.pdf

    Was hast Du nur für Vorstellungen, zu glauben, Du wüsstest, wer der andere Mensch ist. Aus Deinem bischen Erfahrung heraus glaubst Du zu wissen, ihn zu kennen. Ein Satz genügt Dir schon ihn ab zu urteilen. Du hast nicht die Allsicht und kannst nicht in sein Herz schauen. Was masst Du dir eigentlich an, hier solche An-Dichtungen zu machen und ihn zu fragen, ob er vielleicht so wäre, oder so. Deine versteckten Angriffe sind nichts weiter als Deine innere Unzufriedenheit mit seiner Darstellung der Dinge, egal ob diese richtig ist, oder nicht. Da solltest Du dich besser fragen, ob da nicht etwas wahres daran ist, denn nicht umsonst bist Du unzufrieden. Stattdessen gehst Du auf ihn los. Hat der Meister nicht gelehrt, dass es für rechte Rede zuerst der rechten Ansicht bedarf ? Hat er nicht gelehrt, so diese rechte Ansicht die Durchschauung der vier edlen Wahrheiten, die Durchschauung des Leidens ist ? Kennst Du das Leiden dieses Menschen? Und weiter, hat er nicht gelehrt, sodass es der rechten Absicht bedarf ? Der rechten Absicht das Heilsame zu fördern und die Lehre zu lehren, damit Leid beendet werden kann ? Gehst Du davon aus, dass Deine An-Dichtungen das richtige, heilsame Rezept für diesen Menschen sind ? Sind Deine Worte etwa auf rechter Ansicht und rechter Absicht begründet ? Erkennst Du nicht, sodass Deine geäusserten Worte nur Deiner eigenen Geisteskrankheit, der SELBST-Sucht entsprungen sind, so sie viel eher Dir entsprechen, als diesem Menschen ? Erkennst du, dass Du es gar nicht ernsthaft gut mit ihm meinst, sondern ihm nur wegen Deiner eigenen Unzufriedeheit ärgern und bei anderen in ein schlechtes Licht rücken willst?
    Wie kannst du törichter Mensch nur vorsatzlich flasche Rede als rechte Rede darstellen?
    Du törichter Mensch, dies dient nicht denen, die noch nicht von der Lehre begeistert sind zur Begeisterung, oder denen, die bereits begeistert sind, zum Wachsen und Gedeihen ihrer Begeisterung. Vielmehr, du törichter Mensch, bewirkt es in denen, die vollkommen unbegeistert von der Lehre sind, das Gegenteil von Begeisterung und in denen, die von der Lehre begeistert sind, dass ihre Begeisterung schwindet.
    Wenn Du dies gestehst und Besserung gelobst, dann darfst Du bei der nächsten Patimokkha-Feier anwesend sein, sonst nicht.
    Und Du hast eine geraume Zeit zur Besserung, doch wenn Du diese nicht nutzt, dann wirst Du von der Sangha ausgeschlossen.
    Wohlan, gestehst Du ? Ja, oder Nein ?

    (Soviel auch zum Thema „virtueller Sangha“, gut gemeint, jedoch fehlt eine gewisse virtuelle Ernsthaftigkeit und ist eher ihr virtuelles Gegenteil gegeben. Ein Sangha ist eine „heilige“ Sache in Bezug auf Ethik und bedarf der Kontrolle und Zurechtweisung bei Verstössen, damit vom Pfad abgekommene wieder zurückfinden können. Als Grundlage dient der Vinaya und im Zweifelsfalle hat Buddha die Viererableitung zum Entscheid fällen gegeben. Im virtuellen Sangha bräuchte es natürlich nicht den ganzen Vinaya, jedoch das Gesamtpaket, was rechte Ansicht, Absicht, Rede anbelangt. Davon ist das Forum doch ein Stück entfernt und deshalb ist es für mich keine "heilige" Sache, kein Sangha und dieser in den Köpfen nur eine schöne Phantasie. Wenn man Ernst machen wollte, dann sähe die Sache anders aus hier, doch ich könnte mir vorstellen, dass innerhalb des Forums eine kleine Gruppe einen kleinen Sangha bilden könnte, doch dazu bräuchte es auch Moderatoren und dehalb gebe ich dem keine Chance, geht dies doch an deren Auftrag vorbei. Dieses post poste ich auch in jenem Thread, es passt zu beiden Themen)

    Liebe Grüsse
    TheNoOneOne

  • Onyx9
    Gast
    • 5. Januar 2012 um 15:08
    • #86
    TMingyur:
    Onyx9:

    Wir sind doch alle auf der Suche, nich ?!


    Wann willst du damit aufhören?

    Ich wusste, es gibt dieses Aufheulen. Es ist manchmal so langweilig.

  • Grund
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    • 5. Januar 2012 um 19:18
    • #87
    Onyx9:
    TMingyur:


    Wann willst du damit aufhören?

    Ich wusste, es gibt dieses Aufheulen. Es ist manchmal so langweilig.

    Aufheulen? :lol:

    Vielleicht vergeht deine Langeweile wenn du aufhörst zu suchen?

  • Askan
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    • 5. Januar 2012 um 21:58
    • #88

    Onyx9 meint vielleicht, dass die "Suche" langweilig ist.
    Wenn das so ist, kann ich ihn gut verstehen.
    Die Suche kann echt langweilig sein.
    Die Welt da draußen bietet viel auf gegen diese Langeweile.

    Dennoch. Langweilig scheint relativ für ihn zu sein, denn es ist ihm ja nur "manchmal" langweilig.

    Meintest du es so, Onxy9?

    Der Zen-Buddhismus greift die Lehren des Buddha auf um sie dann wider zu verwerfen.
    Für einen Schüler ist der lehrreichste Meister er selbst.
    "Ich bin der Geist, dein Freund. Warum hälst du Ausschau nach jemand anderem?" ( Rumi, ein Sufi)

  • sumedhâ
    Gast
    • 5. Januar 2012 um 22:02
    • #89

    OT

    Askan:

    Onyx9 meint vielleicht, dass die "Suche" langweilig ist.
    Wenn das so ist, kann ich ihn gut verstehen.
    Die Suche kann echt langweilig sein.
    Die Welt da draußen bietet viel auf gegen diese Langeweile.

    Dennoch. Langweilig scheint relativ für ihn zu sein, denn es ist ihm ja nur "manchmal" langweilig.

    Meintest du es so, Onxy9?

    kannst du auch im Kaffeesatz lesen ?
    nur ein spass _()_ konnte ihn mir aber nicht verkneifen :D

    _()_

  • Onyx9
    Gast
    • 5. Januar 2012 um 22:09
    • #90
    Askan:

    Onyx9 meint vielleicht, dass die "Suche" langweilig ist.
    Wenn das so ist, kann ich ihn gut verstehen.
    Die Suche kann echt langweilig sein.
    Die Welt da draußen bietet viel auf gegen diese Langeweile.

    Dennoch. Langweilig scheint relativ für ihn zu sein, denn es ist ihm ja nur "manchmal" langweilig.

    Meintest du es so, Onxy9?

    Nein. :D

  • Askan
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    18. Dezember 2011
    • 5. Januar 2012 um 22:23
    • #91
    sumedhâ:

    OT

    Askan:

    Onyx9 meint vielleicht, dass die "Suche" langweilig ist.
    Wenn das so ist, kann ich ihn gut verstehen.
    Die Suche kann echt langweilig sein.
    Die Welt da draußen bietet viel auf gegen diese Langeweile.

    Dennoch. Langweilig scheint relativ für ihn zu sein, denn es ist ihm ja nur "manchmal" langweilig.

    Meintest du es so, Onxy9?

    kannst du auch im Kaffeesatz lesen ?
    nur ein spass _()_ konnte ihn mir aber nicht verkneifen :D

    _()_

    Alles anzeigen

    Ah ja freilich kann ich des. Ih bin do ah hoher Priester. Wusst du das nit?
    Ich sage euch allen und jenem Vergänglichkeit voraus
    (manchmal liebäugle ich mich mit meiner dunklen Seite, so wie jetzt ... ah, nein doch nicht. Hab nur falsch gedacht. ) xD

    Der Zen-Buddhismus greift die Lehren des Buddha auf um sie dann wider zu verwerfen.
    Für einen Schüler ist der lehrreichste Meister er selbst.
    "Ich bin der Geist, dein Freund. Warum hälst du Ausschau nach jemand anderem?" ( Rumi, ein Sufi)

  • Onyx9
    Gast
    • 5. Januar 2012 um 22:32
    • #92

    An TNOO:

    Kürzere persönliche Einleitung einer Zen-Geschichte:
    1692, Ein Schüler ( Sekimon ), der Mönchsvorsteher in einem anderen Kloster geworden war, schickt einen Mönch, der nach Bankei schauen soll,
    weil dieser erkrankt war. Der Mönch erkundigt sich nach dessen befinden und erzählt ihm dann von einigen jungen Mönchen, die mit ihrem rüden Betragen
    und ihrer Respektlosigkeit gegenüber den mönchsälteren die Schulung in den Zen_Hallen stören. Sekimon erbitte die Erlaubnis, diese in ein anderes Kloster zu schicken,
    um eine Änderung ihrer Haltung zu erwirken.
    Bankei ruft seine Auwärter um sie zu Sekimon mit der folgenden Mitteilung zu schicken:
    " Die Schulungshalle eines klosters ist dazu erbaut, von diesen Bösewichten soviele wie möglich aufzunehmen, damit man auf sie einwirken und gute Menschen aus ihnen machen kann. Ohne dies zu bedenken und ohne Erbarmen, möchte Sekimon sie einfach nr loswerden, damit sie anderswo unfreiden stiften können. Wie kann er sich Klostervorsteher nennen ? Wenn Menschen ohne Güte und Erbarmen zu solcher Position aufsteigen, ist mein Dharama so gut wie erledigt".

    eine andere:

    Einige Mönche wollen einen Dieb vertreiben, der schon überall als solcher bekannt ist, damit er keine Störungen während der Klausur verursachen kann
    zu der Bankei geladen ist. Bankei sagt dazu: " Weshalb, meint ihr wohl, hat man mich gebeten, diese Klausur abzuhalten ? Ich möchte, daß jeder der teilnimmt, seine eingeborene Weisheit erkennt. ich möchte, daß die Bösen sich vom Bösen abwenden und die Guten gut bleiben. Nun möchtet ihr nur ehrenwerte und aufrechte Mneschen zulassen. Das läuft all meinen Ansichten vollkommen zuwider."

    Bankei ( 1622-1693 )

  • Askan
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    18. Dezember 2011
    • 5. Januar 2012 um 22:56
    • #93
    Onyx9:

    [...] ich möchte, daß die Bösen sich vom Bösen abwenden und die Guten gut bleiben [...]

    Da es weder gut, noch böse gibt, sollte das höchstes Ziel sein, sich vom Bösen wie auch vom Guten abzuwenden.
    Sofern jemand wahre Erleuchtung sucht.

    Ich muss aber mir eingestehen, trotz meines nicht all zu schlechten Kerns, bewundere ich Menschen mit dunklen Seiten.
    Manchesmal wäre ich gerne auch so. Manchmal, wenn ich online PC spiele, bin ich auch so und werde der Unbarmherzige genannt.
    Wobei ich heute fast gar nicht mehr spiele. Wenn es hochkommt einmal im Monat.
    Im echten Leben bin ich nicht so, aber ein gewisser Schatten ist immer da. [ :evil::( ] Jeder Mensch trägt diese Seite in sich.
    Je mehr man diesen erkennt, desto beschämter und erschrocken ist man über sich. Je mehr man diese schlechte Seite in sich anerkennt, desto stärker wird sie in einem. Diese dunkle Seite kann man nicht mit herkömmlichen Mitteln bekämpfen. Man muss hart an sich arbeiten und diese Seite einfach vergessen und ignorieren, sodass sie keine Rolle mehr spielt.
    Letztlich ist aber nur wichtig, weder gut noch böse zu sein. Der Weg des Guten führt einen automatisch zum wunschlos glücklichen Nichtempfinden.

    Leider habe ich mir ein "Nichtempfinden" erarbeitet, das nicht die höchste Form erreicht hat. Mein innerstes hat großes Verlangen, sich zu binden und mit Menschen Emotionen der Begierde zu fühlen. Ich muss endlich lernen, das Alleinsein zu meistern. Wahrscheinlich bin ich ein Meister im "Alleinsein" für viele andere Personen und Mitmenschen in meiner Umgebung. Doch ein Meister bin ich wahrlich darin noch immer nicht. Das ist nur ein Anschein.

    Der Zen-Buddhismus greift die Lehren des Buddha auf um sie dann wider zu verwerfen.
    Für einen Schüler ist der lehrreichste Meister er selbst.
    "Ich bin der Geist, dein Freund. Warum hälst du Ausschau nach jemand anderem?" ( Rumi, ein Sufi)

  • TheNoOneOne
    Gast
    • 6. Januar 2012 um 03:01
    • #94

    2. Die vier Regelverstöße, die „zu Fall bringen“ (Pārājika)109:

    1. Welcher Bhikkhu auch immer die Schulungs- und Lebensregeln der Bhikkhus auf sich genommen hat und ohne sich von den Schulungsregeln losgesagt zu haben, ohne sein Unvermogen kundgetan zu haben Geschlechtsverkehr ausubt, wenn auch nur mit einem weiblichen Tier, der ist zu Fall gekommen und von der Gemeinschaft ausgeschlossen.
    2. Welcher Bhikkhu auch immer aus dem Dorfe oder aus dem Walde etwas Nichtgegebenes nimmt, mit der Absicht es zu stehlen, und dieses Gestohlene ware von solchem Wert, dass die Konige einen Rauber verhaften und ihn entweder prugeln, fesseln oder verbannen wurden: „Du bist ein Rauber, du bist ein Tor, du bist ein Idiot, du bist ein Dieb!“ - dieser Bhikkhu, der solch etwas Nichtgegebenes nimmt, auch der ist zu Fall gekommen und von der Gemeinschaft ausgeschlossen.
    3. Welcher Bhikkhu auch immer vorsatzlich ein menschliches Wesen des Lebens beraubt oder einen Waffentrager (dazu) ersucht, oder den Vorteil des Todes preist, oder (jemanden folgendermasen) zum Sterben anstachelt: „Guter Mann, was ist dieses uble und elende Leben fur dich? Der Tod ist besser fur dich als das Leben!“
    – wenn er mit solchem Gedanken und Geist, mit solchem Gedanken und Motiv, auf vielfache Weise den Vorteil des Todes preist oder ihn zum Sterben anstachelt, auch der ist zu Fall gekommen und von der Gemeinschaft ausgeschlossen.
    4. Welcher Bhikkhu auch immer, ohne (es) genau zu wissen, vorgabe, dass ein ubermenschlicher Zustand der Edlen Kenntnis und Einsicht in bezug auf ihn gegenwartig ist: „Ich kenne dieses, ich sehe dieses!“ und er spater bei einer anderen Gelegenheit – ob gepruft oder ungepruft – nachdem er den Verstos
    begangen hat und nun um Reinheit besorgt ist, auf diese Weise spricht: „Freunde,ohne zu kennen sagte ich: ‚Ich kenne!’, ohne zu sehen sagte ich: ‚Ich sehe!’, Ich redete Unsinn und Luge“, auch der ist – auser bei (Selbst-) Uberschatzung – zu Fall gekommen und von der Gemeinschaft ausgeschlossen.

    •Fur Novizen ist es ferner ein Ausschlussgrund, falsche Ansichten zu haben.
    ________________________________________________________________________________________________________________________________
    Devadatta wurde wegen Ordensspaltung ausgeschlossen, seine Forderungen:

    1. Gut wäre es, Herr, wenn die Monche zeitlebens im Walde wohnten und wenn der, der in die Nahe eines Dorfes ginge, damit einen Fehler beginge
    2. Zeitlebens sollen sie von Almosen leben, und der, der eine Einladung annimmt, soll damit einen Fehler begehen.
    3. Sie sollen sich zeitlebens nur mit Lumpen, die aus dem Schmutz zusammen gelesen sind, bekleiden, und der, der von einem Hausvater ein Gewand annimmt, soll damit einen Fehler begehen.
    4. Zeitlebens sollen sie am Fuse von Bäumen wohnen, und der, der unter ein Dach geht, soll damit einen Fehler begehen.
    5. Sie sollen zeitlebens kein Fisch und Fleisch essen, und der, der Fisch und Fleisch isst, soll damit einen Fehler begehen.

  • TheNoOneOne
    Gast
    • 6. Januar 2012 um 07:35
    • #95

    Puggala Paññatti - Das Buch der Charaktere
    Vierer-Darstellung - 4. Catukka-puggalapaññatti - [Pali]

    200-203. Verkehrtes Urteil
    200. Wie lobt ein Mensch, ohne erkannt und geprüft zu haben, einen, der Tadel verdient?
    Da lobt ein Mensch die auf schlechtem und verkehrtem Pfade wandelnden Irrlehrer und Anhänger der Irrlehrer: ,Diese freilich wandeln auf dem guten Pfade, diese freilich wandeln auf dem rechten Pfade!' So lobt ein Mensch, ohne erkannt und geprüft zu haben, einen, der Tadel verdient.
    201. Wie aber tadelt ein Mensch, ohne erkannt und geprüft zu haben, einen, der Lob verdient?
    Da tadelt ein Mensch die auf dem guten und rechten Pfade Wandelnden, die Erleuchteten und Jünger der Erleuchteten: ,Diese freilich wandeln auf dem schlechten Pfade, diese freilich wandeln auf dem verkehrten Pfade!' So tadelt ein Mensch, ohne erkannt und geprüft zu haben, einen, der Lob verdient.
    202. Wie aber hat ein Mensch, ohne erkannt und geprüft zu haben, Gefallen, woran man Mißfallen haben sollte?
    Da findet ein Mensch an dem schlechten und verkehrten Pfade Gefallen: ,Dieses ist freilich der gute Pfad, dieses ist freilich der rechte Pfad!' So hat ein Mensch, ohne erkannt und geprüft zu haben, Gefallen, woran man Mißfallen haben sollte.
    203. Wie aber hat ein Mensch, ohne erkannt und geprüft zu haben, Mißfallen, woran man Gefallen haben sollte?
    Da findet ein Mensch an dem guten und rechten Pfade Mißfallen: ,Dieses ist freilich der schlechte Pfad, dieses ist freilich der verkehrte Pfad!' So hat ein Mensch, ohne erkannt und geprüft zu haben, Mißfallen, woran man Gefallen haben sollte.

    204-211. Rechtes Urteil
    204 Wie tadelt ein Mensch, nachdem er erkannt und geprüft hat, einen, der Tadel verdient?
    Da tadelt ein Mensch die auf schlechtem und verkehrtem Pfade wandelnden Irrlehrer und Anhänger der Irrlehrer: ,Diese freilich wandeln auf dem schlechten Pfade, diese freilich wandeln auf dem verkehrten Pfade!' So tadelt ein Mensch, nachdem er erkannt und geprüft hat, einen, der Tadel verdient.
    205. Wie aber lobt ein Mensch, nachdem er erkannt und geprüft hat, einen, der Lob verdient?
    Da lobt ein Mensch die auf dem guten und rechten Pfade Wandelnden, die Erleuchteten und Jünger der Erleuchteten: ,Diese freilich wandeln auf dem guten Pfade, diese freilich wandeln auf dem rechten Pfade!' So lobt ein Mensch, nachdem er erkannt und geprüft hat, einen, der Lob verdient.
    206. Wie aber hat ein Mensch, nachdem er erkannt und geprüft hat, Mißfallen, woran man Mißfallen haben soll?
    Da findet ein Mensch an dem schlechten und verkehrten Pfade Mißfallen: ,Dieses ist freilich der schlechte Pfad, dieses ist freilich der verkehrte Pfad!' So hat ein Mensch, nachdem er erkannt und geprüft hat, Mißfallen, woran man Mißfallen haben soll.
    207. Wie aber hat ein Mensch, nachdem er erkannt und geprüft hat, Gefallen, woran man Gefallen haben soll?
    Da findet ein Mensch an dem guten und rechten Pfade Gefallen: ,Dieses ist freilich der gute Pfad, dieses ist freilich der rechte Pfad!' So hat ein Mensch, nachdem er erkannt und geprüft hat, Gefallen, woran man Gefallen haben soll.

    Lob und Tadel.
    208. Wie tadelt ein Mensch, was Tadel verdient, der Wahrheit und Wirklichkeit gemäß, zur rechten Zeit, lobt aber nicht, was Lob verdient, der Wahrheit und Wirklichkeit gemäß, zur rechten Zeit?
    Da hat ein Mensch Vorzüge und hat Fehler. Was da nun Fehler sind, das sagt er der Wahrheit und Wirklichkeit gemäß, zur rechten Zeit. Was da aber Vorzüge sind, das sagt er nicht, der Wahrheit und Wirklichkeit gemäß, zur rechten Zeit. So tadelt ein Mensch, was Tadel verdient, der Wahrheit und Wirklichkeit gemäß, zur rechten Zeit, aber er lobt nicht, was Lob verdient, der Wahrheit und Wirklichkeit gemäß, zur rechten Zeit.
    209. Wie nun lobt ein Mensch, was Lob verdient, der Wahrheit und Wirklichkeit gemäß, zur rechten Zeit, tadelt aber nicht, was Tadel verdient, der Wahrheit und Wirklichkeit gemäß, zur rechten Zeit?
    Da hat ein Mensch Vorzüge und hat Fehler. Was da nun Vorzüge sind, das sagt er, der Wahrheit und Wirklichkeit gemäß, zur rechten Zeit. Was da aber Fehler sind, das sagt er nicht, der Wahrheit und Wirklichkeit gemäß, zur rechten Zeit. So lobt ein Mensch, was Lob verdient, der Wahrheit und Wirklichkeit gemäß, zur rechten Zeit, tadelt aber nicht, was Tadel verdient, der Wahrheit und Wirklichkeit gemäß, zur rechten Zeit.
    210. Wie nun tadelt ein Mensch, was Tadel verdient, der Wahrheit und Wirklichkeit gemäß, zur rechten Zeit, und lobt, was Lob verdient, der Wahrheit und Wirklichkeit gemäß, zur rechten Zeit?
    Da hat ein Mensch Vorzüge und hat Fehler. Was da Vorzüge sind, das sagt er, der Wahrheit und Wirklichkeit gemäß, zur rechten Zeit. Und auch was da Fehler sind, das sagt er, der Wahrheit und Wirklichkeit gemäß, zur rechten Zeit. Er kennt die Zeit, um eine darauf bezügliche Frage zu beantworten. So tadelt ein Mensch, was Tadel verdient, der Wahrheit und Wirklichkeit gemäß, zur rechten Zeit, und lobt, was Lob verdient, der Wahrheit und Wirklichkeit gemäß, zur rechten Zeit.
    211. Wie nun weder tadelt ein Mensch, was Tadel verdient, der Wahrheit und Wirklichkeit gemäß, zur rechten Zeit, noch lobt er, was Lob verdient, der Wahrheit und Wirklichkeit gemäß, zur rechten Zeit?
    Da hat ein Mensch Vorzüge und hat Fehler. Was da Vorzüge sind, das sagt er nicht, der Wahrheit und Wirklichkeit gemäß, zur rechten Zeit. Und auch was da Fehler sind, das sagt er nicht, der Wahrheit und Wirklichkeit gemäß, zur rechten Zeit. Gleichmütig verweilt er, besonnen, klar bewußt. So weder tadelt ein Mensch, was Tadel verdient, der Wahrheit und Wirklichkeit gemäß, zur rechten Zeit, noch lobt er, was Lob verdient, der Wahrheit und Wirklichkeit gemäß, zur rechten Zeit.

  • Onyx9
    Gast
    • 6. Januar 2012 um 15:24
    • #96

    Ach TNOO, wer kann schon diese Dinge alle behalten und anwenden ?
    Und überhaupt kommt es uns garnicht zu. Unsereins sollte sich um den Kleinkram kümmern,
    die Ecken putzen, die Fenster polieren.... ;)
    Und wenn man tiefere Erfahrung hat, sieht man alles warscheinlich nochmal gaaanz anders.
    Gehörst du jetzt auch zu den "Schriftgelehrten ". 8)

  • TheNoOneOne
    Gast
    • 6. Januar 2012 um 18:17
    • #97
    Onyx9:

    Ach TNOO, wer kann schon diese Dinge alle behalten und anwenden ?
    Und überhaupt kommt es uns garnicht zu. Unsereins sollte sich um den Kleinkram kümmern,
    die Ecken putzen, die Fenster polieren.... ;)
    Und wenn man tiefere Erfahrung hat, sieht man alles warscheinlich nochmal gaaanz anders.
    Gehörst du jetzt auch zu den "Schriftgelehrten ". 8)

    Wer es nicht drauf hat, der soll es studieren und üben. Je offener das Geist-Herz wird, um so weniger muss man sich mit dem oberen Teil der Ausführung vergleichen und am Ende ist man beim letzten Satz des unteren Teils angelangt.
    Insofern ändert sich am Dargelegten nichts, nur die eigene Position darin. Das sieht man mit tieferer Erfahrung auch nicht anders.
    Wer das geistig nicht schafft, der kann auch viel mit anderer Arbeit schaffen, Ecken putzen, Fenster polieren..., oder auch durch Krankheit. System UBW macht da mit.
    Ich bin weder Rabbi, noch Schriftgelehrter in christlichem Sinne, welche klar von Propheten und Weisen abzugrenzen sind, nein, danke.
    Allerdings glauben manche lieber dem geschriebenen Wort der "heiligen" Schriften...
    Ich distanziere mich natürlich auch von den zwei anderen hier, dies in weiser Voraussicht. :lol:

  • Onyx9
    Gast
    • 6. Januar 2012 um 23:04
    • #98

    Dann beschäftige dich mit dem Ausdruck:Zur rechten Zeit. Wie kannst du wissen, es ist an der rechten Zeit, ohne rechte Sammlung und Achtsamkeit ?
    Glaub mir, die rechte Zeit um moralische und ethische Ansprüche gelten zu machen, bedingt sich alleine durch meditative Sichtweise.

  • Smirnoff
    Gast
    • 7. Januar 2012 um 03:47
    • #99

    S'Härz am rächte Fläck un scho isch au guet. Do muess kainr de Prof.Dr.Allwissend uf dä Uni für gmacht ha. Sozusägge ä xundä Mönschäverschtand.
    (Das Herz am rechten Fleck und schon ist auch gut. Da muss niemand den Professor, Doktor Allwissend auf der Universität dafür gemacht haben. Sozusagen ein gesunder Menschenverstand.)

  • TheNoOneOne
    Gast
    • 7. Januar 2012 um 06:19
    • #100
    Onyx9:

    Dann beschäftige dich mit dem Ausdruck:Zur rechten Zeit. Wie kannst du wissen, es ist an der rechten Zeit, ohne rechte Sammlung und Achtsamkeit ?
    Glaub mir, die rechte Zeit um moralische und ethische Ansprüche gelten zu machen, bedingt sich alleine durch meditative Sichtweise.

    Hey, es war die rechte Zeit dies zu posten und es ist nicht das Höchste dargestellt, sondern vom Falschen bis zum Richtigsten, suche Dir was aus !
    Da gerde recht Ruhe eingekehrt und niemand im „Kreuzfeuer der Kritik“ steht, erwog ich den richtigen Zeitpunkt, somit niemand eine Forderung meinerseits inter-pretiert und auch niemand eine persönliche Kritik erwähnt, so es nur um die Sache geht.
    Und moralische Ansprüche, die darf jeder Mensch zu jeder Zeit stellen, ist er doch Mensch und hat das Recht, deshalb menschlich behandelt zu werden, oder ist dies vergessen worden, in den Menschenrechten fest zu schreiben ? Was das hier gepostete anbelangt, so ist nichts unmenschliches dabei. Errare humanum est, irren menschlich ist. * :) *
    Was ansonsten Deine Aussage bzgl. "alleine durch meditative Sichtweise" anbelangt, so ist sie durch den paññā-vimutta und seinem Werdegang bis zu diesem, vollkommen widerlegt ! 8)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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