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  1. Buddhaland Forum
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Achtsamkeit und gewaltfreie Kommunikation

  • TheNoOneOne
  • 31. Dezember 2011 um 08:10
  • Zum letzten Beitrag
  • TheNoOneOne
    Gast
    • 31. Dezember 2011 um 08:10
    • #1

    Mit Achtsamkeit in die Irre gewandelt

    (Ein anderer Versuch, nachdem der letzte ziemlich fruchtlos war…)
    ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..
    Bei der Achtsamkeitsmeditation wird oft wird der Blick eingeschränkt, da vor lauter Konzentration auf die Achtsamkeit, Konzentration nicht auf die Unachtsamkeit gerichtet ist, weshalb dies zu Selbstvergessenheit führt (gut und nich gut). Anleitungen zu Achtsamkeit sind oft einfach nur zielorientiert und lässt weitere Erläuterungen weg, sodass das Gesichtsfeld eingeschränkt wird und das, was unter Achtsamkeit verstanden werden soll, langsam verblasst. Und nicht nur, was man unter Achtsamkeit verstehen sollte, auch, wie sie zur Anwendung kommt.
    Auf dem „Erleuchtungsweg“ hat es viele, welche Jhana – Stufen ablehnen und direkt ins Nirvana springen wollen.
    Deshalb unten ein Link zum Text „7 Vorurteile über Vipassana von Kay Zumwinkel (heute Metikko Bhikkhu), was doch einiges aufzuklären vermag.
    Dabei verkennen sie, dass sie, um dahin zu gelangen, an die Grenzscheide der Wahrnehmung gelangen müssen um von dort den Absprung zu verwirklichen.
    Das heisst aber, wenn jemand dorthin gelangt, dann ist er durch alle Ebenen, welche unter Jhana beschrieben sind, hindurchgeeilt, eventuell ohne dort auf einer verblieben zu sein.

    Nun kommt aber leider, wegen ungenügendem Wissen, es sehr oft vor, dass solche, z.B. viele Esotheriker, aber auch Buddhisten, auf einer Jhanastufe gefangen sind und meinen, sie wären nahe der Erleuchtung. Ja, es gibt sogar welche, die sich Meister nennen und die Sinnesgier nach schönen Genüssen und Erlebnissen noch nicht überwunden haben und sich zum Beispiel der Malerei, oder der Musik, oder Sex widmen und sich daran erfreuen (ergötzen), oder sich anderen geliebten Betätigungen hingeben. Wahrlich nicht meisterhaft.
    Das ist oft der unendlich Glücksbereich der dritten Vertiefung. Aber erst von der 8.Stufe kann zur 9. übergegangen werden, wobei die 9. nicht unter die Jhana-Definition auf palikanon.de fällt.
    Die Bereiche, welche unter Jhana angegeben sind, sind also gegeben, ob man Jhana nun mag, oder auch nicht. Sich damit intellektuell zu befassen, gibt auf jeden Fall Wissen. Wissen ist vor Klarheit gestellt. Wissensklarheit erreicht derjenige, welcher zuerst einmal „richtiges Wissen“ aufgebaut hat.
    Dies beginnt mit diskursivem Denken, dies ist der Einstieg, da genutzt für heilsamen Gedankenaufbau.
    Ist noch falsche Ansicht vorhanden, kann es nicht zur Befreiung kommen. Im Gegenteil, solange falsche Ansicht gegeben ist, kommt es unweigerlich auch zur Anwendung. Wird falsche Ansicht korrigiert, dann kommt es unweigerlich zur richtigen Anwendung, denn die Ansichten nehmen Einfluss in den Geiststrukturen.

    Dazu muss es auch durchdacht werden und deshalb kann das Denken nicht einfach verleugnet und abgeschafft werden. Wird die Korrektur nicht vorgenommen, hat das zum Teil solche Konsequenzen, dass man, ohne es zu wollen, zum Zyniker werden kann.
    Ist schon beissender Spott, Sarkasmus, eher ein unadäquates Mittel, welches sowieso nur dann zieht, wenn jemand noch nicht so verkommen ist, alsdass sie nichts nützt, so ist er wenigstens noch real fundiert. Aber mit Persönlichkeitsvermutungen über andere, welche man dann auch noch darauf hinweisen will, wird es Zynismus, denn die Vermutungen sind nichts anderes, als Vorstellungen = Andichtungen, wenn es zur „liebevollen“ Hinweisgebung kommt. Da es dann aber der Realität entbehrt, ist es Zynismus, ohne, dass es gewollt, oder vom Zyniker als solcher erkannt wird. Das ist sehr fatal und wird noch fataler, wenn das Gegenüber unsicher ist und deshalb dies nicht merkt. Und die Narkotisierung der eigenen Dummheit verleitet dazu, sofort Widerstände gegen die Zynismuserklärung aufzubauen, ohne weitere, nähere Untersuchung und Abwägung, diese Erklärung sogleich zu verwerfen und als viel zuweit überzogen zu betrachten und der Dünkel lässt sofort Angrifflust gegen den Verfasser aufkommen, na dem wird er es jetzt zeigen. Entweder durch kleinere Frotzeleien, oder durch massive, kommunikative Gewaltanwendung, durch jene, bei welchen eine spiralrotierende Disonanz/Divergenz zwischen einer Bewusstseinsspaltung im grenzenlosen Raumkontinuum mit ihrer sich ausprägenden, abwechselnden Neigungen, zwischen beiden Seiten rotierend, ausgemacht werden kann (Hass-Liebe und Trottellogik=Zusammenhangsbrüche=zwei halbe Nichtergänzungen) (Divergenzhypothese Psychologie: Asynchrone Entwicklung und damit das Auftreten von Defiziten in den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung und Sozialverhalten)

    Aber er sollte bei all seiner Achtsamkeit doch merken, dass er nicht umsonst ein Fragezeichen hinter seine Andichtungen verhängt und kein Ausrufezeichen. Das macht er nämlich weil er sich eine Deckung aufbauen will. Er meint, er würde nicht durchschaut, und/oder auch, man könne ihm nichts nachweisen. Denken tut er aber, der andere hätte es nötig, sich mit seiner Persönlichkeitsansicht über ihn auseinander zu setzen. Dieser Gedanke ist allerdings abstrus, weil es ja sowieso nur eine Andichtung ist.
    Der vermeintlich gute Rat kann also nur Verwirrung anstiften, oder Feindschaft, mehr ist er in der Regel nicht wert und nur in der Ausnahme ist er sinnvoll, nämlich als Gegenrat, sich doch besser um den eigenen Kram zu kümmern.
    Wer solches Wissen hat, der wendet es auch an und das Nichtwissen kann keinen Schaden mehr anrichten, da der Drang zur „Verbesserung des Mitmenschen aufhört“ („Würde er doch endlich mal so, wie ich es meine, dass er müsste, weil ich mir einbilde, dass er so wäre…“).
    Und nur dem Wissensklaren kann es gelingen, ohne jemals in den Jhanastufen verweilt zu haben, zu einem Heiligen zu werden und keinem anderen, so sieht es jadenfalls nach palikanon.de aus.

    An dieser Stelle möchte ich hinweisen, dass hier bei Einigen natürlich die Spiralrotation schon wieder zum Vorschein kommt. Da fühlt sich jemand angesprochen und ist es gar nicht, oder jemand fühlt sich nicht angesprochen, dürfte es aber gerne, da sind dann jene, welche sich zurecht angesprochen fühlen und dies sich einmal überlegen, oder bei denen nun schon wieder der Poltergeist rumort und dann sind da noch die Übrigen. Es blökt letztendlich immer das Schaf, das meint, vom Stein getroffen worden zu sein.
    Dabei stehen hier nur Worte und sie sind völlig allgemein gehalten, sowie nicht persönlich auf Personen gemünzt, doch dringen sie bei manchen bis in ein Kriegsgebiet vor. Die Worte sind eine theoretische Darlegung von manchen psychischen Vorgängen. Da ist das dann nicht als echtes Absolutum im Sinne „ausgeprägter Zyniker“ zu verstehen. Das steht nämlich wieder einmal nicht da und trotzdem wird mancher so tun, als ob es so wäre. Mangelnde Achtsamkeit? Ignoranz auf dümmster Ebene ! Bäbäbä, oder so ähnlich.

    Vielmehr ist hier (und deshalb diese Anmerkung) eine Tendenz zu Zynismus gemeint, denn fast alle Forenmitglieder sind keine ausgeprägten Zyniker. Das heisst, hier ist von Zynismus und Zyniker die Rede, weil ein ganz kleines bischen Zynismus, so ein klitze kleines bischen Zynismusneigung, so ein submolekulares Zynismuslein, halt auch schon zum Zynismus gehört. Da führt keine Ansicht daran vorbei, oder eben wieder jene spiralrotierende Disonanz/Divergenz zwischen einer Bewusstseinsspaltung im grenzenlosen Raumkontinuum mit ihrer sich ausprägenden, abwechselnden Neigungen, zwischen beiden Seiten rotierend (Hass-Liebe und Trottellogik=Zusammenhangsbrüche=zwei halbe Nichtergänzungen), die schafft das schon.
    Gewaltfreie Kommunikation ist eine Grundvoraussetzung für ein friedliches Miteinander. Ignoranten, welche sich aber in ihren Superthesen verstricken, wollen die Verstrickung nicht zugeben und weichen dann sehr gerne vom Thema ab, indem sie auf eine persönliche Ebene abtriften, was die Gewaltfreiheit in genau diesem Moment beendet. Sie brechen die Regel der gewaltfreien Kommunikation und wollen ihre Verletzung der erlittenen Dummheit nicht erkennen, weder die Verletzung, noch die Dummheit, werden stur, einsichtslos und wollen dann das gegenüber verletzen, diesem eins auswischen, es in ein schlechtes Licht rücken, es beleidigen und so geistig anspucken, im vermeintlichen Blindenrecht und eine Art Herrschaft des Kleinknechttums errichten. König Wut mit Zacken aus der Krone tobt im Kinderzimmer herum.

    Genaueres über dieses Krankheitsbild, siehe klassische Psychoanalyse, „Wünsche die man sich selbst nicht zugestehen darf (Tabu) in anderen verfolgen = Projektion, die Übertragung = Erinnerungsbilder von geliebten Personen auf völlig andere, gar den Erinnerungen wesensfremde Personen übertragen, Überichreaktion in Konstellation Es-Ich-Überich, Ödipuskomplex und seine Folgen, Hysterie, Aktualneurose, Angstneurose, Zwangsneurose, Paranoia, allgemeine Neurosen- und Psychosenlehre, Lustprinzip, Entwicklungsverlauf von oraler, analer und genitaler Phase beim Kleinkind, Narzissmus.
    Was gewaltfreie Kommunikation, ohne auf Persönlichkeitsebenen zu verlagern, anbelangt, so ist sie nichts weiter, als ein Bestandteil der rechten Rede. Natürlich lässt sich dieser Aspekt in eine Unterregel fassen, welche z.B. in den Forenregeln verankert ist, um dies deutlicher Hervorzuheben, was nicht muss, doch Vorteil gegen Nachteil.

    Worauf es ankommt ist letztlich einzig, die Selbstdisziplin zu entwickeln, die dem Friedenswunsch entspricht, Konflikte zu vermeiden, oder auf Provokationen einzugehen. Provokateure gehören gemeldet und es sollte ihnen angedacht sein, sie alleine zu lassen und nicht einmal auf den sachlichen Teil einzugehen, der in ihren Posts enthalten sein mag. Später dann auch keine posts beantworten, auch wenn sich der Poltertrottelgeist beruhigt hat, denn er braucht noch lange Zeit zur Regeneration und zum Überdenken.
    Auf diese Weise ist dann durch Selbstdisziplinierung eine Regeländerung in den Köpfen entstanden und dies ist ausreichend, geistige Brandstifter zu ersticken.
    Gewalt erkannt, Gewalt gebannt (verbannt).
    Achtsamkeit !

    Anbei nun, was es zum Verstehen meines Textes bedarf (ohne psychoanalytischen Teil), sofern die Begriffe nicht schon bekannt sind, so kann jeder aussuchen, ob er hier noch Zusatzinformationen haben möchte, oder nicht. Den Teil „7 Vorurteile über Vipassana“ und „Gewaltfreie Kommunikation“ empfehle ich auf jeden Fall:

    7 Vorurteile über Vipassana, wobei auch die Aufmerksamkeit an ihren richtigen Platz gerückt wird.
    http://www.ftbb.de/Texte/K.%20Zum…0Vorurteile.pdf

    Gewaltfreie Kommunikation
    http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/KOMMUNIKATION/…rosenberg.shtml

    Achtsamkeit - sati
    http://www.palikanon.de/wtb/sati.html

    vier Grundlagen der Achtsamkeit – satipatthāna
    http://www.palikanon.de/wtb/satipatthana.html

    Samatha / Vipassana
    http://www.palikanon.de/wtb/samatha_vipassana.html

    Schulung - sikkhā
    http://www.palikanon.de/wtb/sikkha.html

    Denken - vitakka vicāra
    http://www.palikanon.de/wtb/vitakkavicara.html

    Wissen / Erkenntnis - sacca ñāna
    http://www.palikanon.de/wtb/sacca_nana.html

    Wahrheit / Weisheit – pañña
    http://www.palikanon.de/wtb/panna.html

    Wissenserlöster - paññā vimutti
    http://www.palikanon.de/wtb/pannavimutti.html

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (31. Dezember 2011 um 10:47)

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    • 31. Dezember 2011 um 08:25
    • #2
    Zitat

    SN 35.23 Alles
    The Blessed One said, "What is the All? Simply the eye & forms, ear & sounds, nose & aromas, tongue & flavors, body & tactile sensations, intellect & ideas. This, monks, is called the All. [1] Anyone who would say, 'Repudiating this All, I will describe another,' if questioned on what exactly might be the grounds for his statement, would be unable to explain, and furthermore, would be put to grief. Why? Because it lies beyond range."
    http://www.accesstoinsight.org/tipitaka/sn/sn…5.023.than.html

    Der Erhabene sprach, "Was ist Alles?" Alles, das sind ausschließlich das Auge und die von ihm gesehenen Formen, das Ohr und die von ihm gehörten Klänge, die Nase und die von ihr gerochenen Gerüche, die Zunge und die von ihr geschmeckten Geschmäcke, der Körper und die von ihm ertasteten Tastempfindungen, das Bewußtsein und alle Bedeutungen, die es hervorbringt.
    Dies ihr Mönche ist Alles. Ein jeder, der da sagen möge, "Solch ein Alles weise ich zurück, weil es nicht Alles ist und ich werde ein anderes und weitreichenderes Alles beschreiben" und der gefragt werden würde, auf welcher anderen Grundlage denn seine Aussage beruht als auf der, die oben als Alles dargestellt wurde, wäre unfähig erläuternde Erklärungen abzugeben und würde sich wohl darüberhinaus grämen. Warum? Weil ein behauptetes anderes Alles notwendigerweise außerhalb des Zugriffes von dem liegt, das Alles ausmacht und also nicht ernsthaft behauptet werden kann."
    (Sinngemäße Übersetzung)

  • TheNoOneOne
    Gast
    • 31. Dezember 2011 um 08:47
    • #3

    Jhana
    http://www.palikanon.de/wtb/jhana.html

    Beisdseitserlöster - ubhato bhāga vimutta
    http://www.palikanon.de/wtb/ubhato_bhaga_vimutta.html

    Die 9. Stufe – vimokkha
    http://www.palikanon.de/wtb/vimokkha.html

    Ariya-Puggala, (was Jhana gegenübergestellt werden kann)
    http://www.palikanon.de/wtb/ariyapuggala.html

    Die vier edlen Wahrheiten nach Adschaan Duhn Addulo (wird so ausgesprochen, er war Thai)
    Übersetzung aus dem Thai ins Englische durch Thanissaro Bhikkhu:

    The mind sent out is the origination of suffering
    The result oft he mind sent out is suffering
    The mind seeing the mind ist he path
    The result oft he mind seeing the mind is the cessation of suffering

    Geistaussenden ist Leidensursache
    Resultat aus Geistaussendung ist Leiden
    Geistbetrachten ist der Pfad
    Ergebnis aus Geistbetrachtung ist Leidensende


    Ciao und mit viel Metta
    TheNoOneOne

  • Smirnoff
    Gast
    • 31. Dezember 2011 um 08:54
    • #4

    Da dieser Beitrag aus einer Mischung von ein bischen Niederdeutsch und viel Hochdeutsch scheinbar bei manchen an die Grenzen des Verständlichen geht, oder darüber hinaus, werde ich nach dem Nieder-Hoch-Deutschen, eine Übersetzung ins Hochdeutsche platzieren, das Originalgedicht verfälsche ich also gleich mit.

    Hergotzjeeehhhhhhh, do han ich grad gmeint, mir platzt dä Kopf…
    Rechte Rede ist etwas sehr wünschenswertes, do gib ich Dir recht. Dei Aufsätzli het scho was.
    Aber Du glaubsch nicht wirklich im Ernst, dass des irgendwas bewirken könnte. ?
    Es het gehabt, hat und wird immer haben, solche, die noch nicht diese Selbstdisziplin entwickelt haben, von der Du schreibst.
    Ja, selbst Du solltest erkennen, dass man einen Zyniker nicht unbedingt Zyniker nennen muss, sonst wird er vielleicht noch wild.
    Und s’isch au net so, dass jeder Deinen Text da braucht, Wege sind verschieden und mancher fällt tot um ins Nirvana.
    Merçi für dä Text und alle „Hilfsangebote“, aber etwas ist doch ein bischen dünn gewesen und nicht so richtig durchgedrungen, was sehr, sehr hilfreich wäre…
    Was nämlich allen hilft, damit sie nicht unhöflich werden, oder wenn sie schon dem Drang vom „Ich-kenn-Dich-und-Dei-Lebe-besser-als-Du-Selbst-Drum-Hier-Du-Löhl-Sägg-Is-Dir-Jetzet-Weil-Ich-Mach’s-Richtig-Und-Du-Nöt“ Syndrom haben, gezwungenermassen nachgeben müssen, und wieder in die Spur zurück verhilft, ist Metta. Metta gestützt durch zwei gewaltige „Schutztürme“:

    Hiri (Scham) und Ottappa (Gewissensscheu)
    Die Ignoranz, ein Egotanz,
    wer investiert, sich ganz verliert.
    Dem andern dann, auf’s Bäckli haut,
    der Anstand dadurch ganz versaut.
    Kumm gang in’s Eggli un schämm Di emol,
    doch kannsch des wohl nöt, des wisset mer wohl.
    Dei Gwissensscheu isch ziemlich verkümmert,
    scheut d’Scham, sunscht oft nüt, was d‘Lage verschlümmert .
    Wenn d‘Scham Dir fählet, kumm, gang trotzdem ins Egg,
    des kannsch dann dort übe, so het’s doch viel Zwäck.
    Wem so dann der Segen zuteil werden kann,
    den Zank mit den Andern, verwirft er sodann.
    Mit Gedeihen von Hiri und Ottappa,
    viel Metta gedeiht, wie wunderbar.
    Gewissensscheu und Scham sind zwei Helden,
    mit Dank wir sie preisen, die Retter der Welten.

    ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Übersetzung ins Hochdeutsche:

    Herr Gott jeh, da habe ich gerade gemeint, mir platzt der Kopf…
    Rechte Rede ist etwas sehr wünschenswertes, da gebe ich Dir recht. Dein Aufsatzlein hat schon was.
    Aber Du glaubst nicht wirklich im Ernst, dass dies irgend etwas bewirken könnte. ?
    Es hat gehabt, hat und wird immer haben, solche, die noch nicht diese Selbstdisziplin entwickelt haben, von der Du schreibst.
    Ja, selbst Du solltest erkennen, dass man einen Zyniker nicht unbedingt Zyniker nennen muss, sonst wird er vielleicht noch wild.
    Und es ist auch nicht so, dass jeder Deinen Text hier braucht, Wege sind verschieden und mancher fällt tot um ins Nirvana.
    Danke für den Text und alle „Hilfsangebote“, aber etwas ist doch ein bischen dünn gewesen und nicht so richtig durchgedrungen, was sehr, sehr hilfreich wäre…
    Was nämlich allen hilft, damit sie nicht unhöflich werden, oder wenn sie schon dem Drang vom „Ich-kenne-Dich-und-Dein-Leben-besser-als-Du-Selbst-Darum-Hier-Du-Depp-Sage-Ich-es-Dir-Jetzt-Weil-Ich-Mache-es-Richtig-Und-Du-Nicht“ Syndrom haben, gezwungenermassen nachgeben müssen, und wieder in die Spur zurück verhilft, ist Metta. Metta gestützt durch zwei gewaltige „Schutztürme“:

    Hiri (Scham) und Ottappa (Gewissensscheu)
    Die Ignoranz, ein Egotanz,
    wer investiert, sich ganz verliert.
    Dem andern dann, auf’s Bäckchen haut,
    der Anstand dadurch ganz versaut.
    Komm geh' ins Eckchen und schäm Dich einmal
    doch kannst Du das wohl kaum, das wissen wir ja.
    Deine Gwissensscheu ist ziemlich verkümmert,
    scheut die Scham, sonst oft nichts, was die Lage verschlimmert .
    Wenn die Scham Dir fehlt, komm, gech trotzdem in die Ecke,
    das kannst Du dann dort üben, so ist es doch zu gutem Zwecke.
    Wem so dann der Segen zuteil werden kann,
    den Zank mit den Andern, verwirft er sodann.
    Mit Gedeihen von Hiri und Ottappa,
    viel Metta gedeiht, wie wunderbar.
    Gewissensscheu und Scham sind zwei Helden,
    mit Dank wir sie preisen, die Retter der Welten.


    Ganz härzlichi Grüess un viel Metta (Ganz herzliche Grüsse und viel Metta)
    Smirnoff

    2 Mal editiert, zuletzt von Anonymous (31. Dezember 2011 um 10:34)

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    • 31. Dezember 2011 um 09:27
    • #5

    Hallo erbreich

    könntest du das mit dem Dialekt nicht lassen? Das wirkt so als würdest du hier als Smirnoff erscheinen, wenn du einen ebensolchen hinter die Binde gekippt hast 8)

    Steh einfach zu dir und sei authentisch ... aber bitte auf deutsch. :lol:
    Oder hältst du deine Beiträge für so unwichtig?

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    • 31. Dezember 2011 um 09:42
    • #6
    Smirnoff:

    Was nämlich allen hilft, ... ist Metta.


    Das ist unter Umständen geeignet um Übelwollen, welches ein Hindernis darstellt loszuwerden, ist aber kein Selbstzweck. Ist also nur ein optionales Mittel. Also bitte nicht verdinglichen. 8)


    Smirnoff:


    Metta gestützt durch zwei gewaltige „Schutztürme“:

    Hiri (Scham) und Ottappa (Gewissensscheu)
    ...


    Auch gut ... auch ohne metta und auch wenn nicht geschriehen 8)

  • Kusala
    Gast
    • 31. Dezember 2011 um 09:46
    • #7

    Ich habe Smirnoff per PN gebeten seinen Text ins Hochdeutsche zu übersetzen. Da ich aber den Text für gut und wichtig erachte, werde ich Smirnoff ein wenig Zeit zum übersetzen geben :) .
    Am Nachmittag wird er gelöscht, wenn er bis dahin nicht überarbeitet/editiert wurde.


  • monikamarie
    Gast
    • 31. Dezember 2011 um 09:55
    • #8

    Ob das nun wirklich der Erbreich ist, bezweifle ich. Aber mag sein ;)

    Den Dialekt find ich in diesem Fall gut, weil sowieso nicht jeder versteht, selbst wenn's so richtig deutlich hohes Deutsch wäre.
    Insofern passt der Beitrag schon zu dem von TNOO, weil Du, lieber TheNoOneOne sehr hohe Ansprüche an die Mitglieder dieses Forums hast, das Echo wird es zeigen.

    Ich habe mir allerdings Deine empfohlenen Links kopiert und werde sie nochmal in Ruhe studieren. Der Beitrag ist sicher für so manchen hilfreich.
    Vielen Dank
    _()_ Monika

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    • 31. Dezember 2011 um 09:58
    • #9
    monikamarie:

    Ob das nun wirklich der Erbreich ist, bezweifle ich. Aber mag sein ;)

    Man kanns ja mal versuchen 8)

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    • 31. Dezember 2011 um 10:00
    • #10
    TheNoOneOne:


    Die vier edlen Wahrheiten nach Adschaan Duhn Addulo (wird so ausgesprochen, er war Thai)
    Übersetzung aus dem Thai ins Englische durch Thanissaro Bhikkhu:
    ...
    Geistaussenden ist Leidensursache
    Resultat aus Geistaussendung ist Leiden
    Geistbetrachten ist der Pfad
    Ergebnis aus Geistbetrachtung ist Leidensende

    Alles anzeigen
    Zitat

    Der Weg, der zum Aufhören von Bewußtsein führt, ist eben dieser Edle Achtfache Pfad;
    http://palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m009z.html

    Zitat

    Also sinnend, Saddha, sinnt der gute, edle Mensch nicht über die Erde, das Wasser... sinnt er auch nicht über das, was er gesehen, gehört, empfunden, erkannt, erreicht, gesucht und im Geiste erforscht hat; aber dennoch sinnt er. Dem also sinnenden guten, edlen Menschen, o Saddha, bringen die Himmelswesen mit Indra, Brahma und Pajāpati an der Spitze selbst von ferne ihre Verehrung dar:

    'Verehrung dir, dem edlen Menschen,
    Verehrung dir, dem höchsten Herrn,
    von dem wir nicht erkennen können,
    worüber du im Geiste sinnst!'«

    http://palikanon.com/angutt/a11_001-011.html#a_xi10

  • monikamarie
    Gast
    • 31. Dezember 2011 um 10:04
    • #11
    Kusala:

    Ich habe Smirnoff per PN gebeten seinen Text ins Hochdeutsche zu übersetzen. Da ich aber den Text für gut und wichtig erachte, werde ich Smirnoff ein wenig Zeit zum übersetzen geben :) .
    Am Nachmittag wird er gelöscht, wenn er bis dahin nicht überarbeitet/editiert wurde.


    Ja, selbstverständlich unterstütze ich diesen Wunsch an Smirnoff und bitte auch um Übersetzung ins Hochdeutsche.
    Danke
    _()_ Monika

  • mukti
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    • 31. Dezember 2011 um 10:20
    • #12

    @TheNoOneOne, das ist ja eine gründliche Analyse, und noch die Links dazu .

    Ein wichtiges Thema für ein Forum, danke. :)

    Auf dass wir alle in achtsamer Kommunikation voranschreiten!

    Gruß mukti

    Mit Metta, mukti.


  • Kusala
    Gast
    • 31. Dezember 2011 um 10:32
    • #13

    Danke für`s übersetzen lieber Smirnoff :)

  • mukti
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    • 31. Dezember 2011 um 10:59
    • #14
    Smirnoff:


    Rechte Rede ist etwas sehr wünschenswertes, da gebe ich Dir recht. Dein Aufsatzlein hat schon was.
    Aber Du glaubst nicht wirklich im Ernst, dass dies irgend etwas bewirken könnte. ?
    Es hat gehabt, hat und wird immer haben, solche, die noch nicht diese Selbstdisziplin entwickelt haben, von der Du schreibst.

    Hm ich denke wer mit dem Buddhismus zu tun hat und sich hier darüber austauscht zeigt damit auch dass ihm die Entwicklung von Achtsamkeit was bedeutet. Wozu die ganze Sache wenn es nichts bewirkt?

    Bin übrigens auch froh wenn du in Hochdeutsch schreibst, weil für einen Österreicher ist dieser Dialekt schon a Gwiarkst (eine Komplikation).

    Und für die Frauen bezüglich achtsamer Kommunikation: An die neue Schreibweise ihm/ihr, er/sie usw. hab ich mich nicht gewöhnt. Mit "der" meine ich "der Mensch", das ist nunmal das grammatische Geschlecht in der deutschen Sprache, das muß man ja nicht alles umschreiben. Zum Ausgleich verwende ich dann öfter "die Person".

    Mit Metta, mukti.


  • wusheng
    Gast
    • 31. Dezember 2011 um 12:09
    • #15
    mukti:


    Und für die Frauen bezüglich achtsamer Kommunikation: An die neue Schreibweise ihm/ihr, er/sie usw. hab ich mich nicht gewöhnt. Mit "der" meine ich "der Mensch", das ist nunmal das grammatische Geschlecht in der deutschen Sprache, das muß man ja nicht alles umschreiben. Zum Ausgleich verwende ich dann öfter "die Person".


    Hallo Mukti
    Auch wenn Deine Zielgruppe "die Frauen" sind, hab ichs trotzdem gelesen. Ich schätze solch ein Bemühen für Klarheit sehr. Es ist immer ein sichtbares Zeichen für nützliche Umgangsformen im Forum. Und außerdem erleichterst Du damit manch einem / manch einer die rechte Erkenntnis, nachder er / sie doch hoffentlich sowieso mit rechter Achtsamkeit achtsam strebt ;) .
    Alles Gute zum Jahreswechsel, auch anderen Lesern & Postern:
    O Mi To Fo!
    Wusheng

  • Smirnoff
    Gast
    • 31. Dezember 2011 um 13:05
    • #16
    wusheng:
    mukti:


    Und für die Frauen bezüglich achtsamer Kommunikation: An die neue Schreibweise ihm/ihr, er/sie usw. hab ich mich nicht gewöhnt. Mit "der" meine ich "der Mensch", das ist nunmal das grammatische Geschlecht in der deutschen Sprache, das muß man ja nicht alles umschreiben. Zum Ausgleich verwende ich dann öfter "die Person".


    Hallo Mukti
    Auch wenn Deine Zielgruppe "die Frauen" sind, hab ichs trotzdem gelesen. Ich schätze solch ein Bemühen für Klarheit sehr. Es ist immer ein sichtbares Zeichen für nützliche Umgangsformen im Forum. Und außerdem erleichterst Du damit manch einem / manch einer die rechte Erkenntnis, nachder er / sie doch hoffentlich sowieso mit rechter Achtsamkeit achtsam strebt ;) .
    Alles Gute zum Jahreswechsel, auch anderen Lesern & Postern:
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    Niemand/in braucht sich wirklich daran stören müssen/dürfen/können/wollen, oder auch nicht...

  • Giraffe
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    • 31. Dezember 2011 um 13:13
    • #17
    Smirnoff:
    wusheng:


    Hallo Mukti
    Auch wenn Deine Zielgruppe "die Frauen" sind, hab ichs trotzdem gelesen. Ich schätze solch ein Bemühen für Klarheit sehr. Es ist immer ein sichtbares Zeichen für nützliche Umgangsformen im Forum. Und außerdem erleichterst Du damit manch einem / manch einer die rechte Erkenntnis, nachder er / sie doch hoffentlich sowieso mit rechter Achtsamkeit achtsam strebt ;) .
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    Nein Omi heut kein Tofu bitte!

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  • Onyx9
    Gast
    • 31. Dezember 2011 um 14:11
    • #18

    Wer hat dich denn provoziert TheNoOneOne ?
    Und weißt du dass auch du hart provozierst ?
    Aber schön, dass du zurück bist.

  • mukti
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    • 31. Dezember 2011 um 20:18
    • #19
    wusheng:
    mukti:


    Und für die Frauen bezüglich achtsamer Kommunikation: An die neue Schreibweise ihm/ihr, er/sie usw. hab ich mich nicht gewöhnt. Mit "der" meine ich "der Mensch", das ist nunmal das grammatische Geschlecht in der deutschen Sprache, das muß man ja nicht alles umschreiben. Zum Ausgleich verwende ich dann öfter "die Person".


    Hallo Mukti
    Auch wenn Deine Zielgruppe "die Frauen" sind, hab ichs trotzdem gelesen. Ich schätze solch ein Bemühen für Klarheit sehr. Es ist immer ein sichtbares Zeichen für nützliche Umgangsformen im Forum. Und außerdem erleichterst Du damit manch einem / manch einer die rechte Erkenntnis, nachder er / sie doch hoffentlich sowieso mit rechter Achtsamkeit achtsam strebt ;) .
    Alles Gute zum Jahreswechsel, auch anderen Lesern & Postern:
    O Mi To Fo!
    Wusheng

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    Hi wusheng,

    dachte ich teile das mal mit, weil so oft darauf Wert gelegt wird. Hierzulande ist es es sogar offizielle Amtssprache geworden, liebe UserInnen, und sie haben kürzlich sogar die Bundeshymne umgeschrieben.

    Wünsche ebenfalls allen einen guten Rutsch in ein 2012 voller Erkenntnisse!

    mukti

    Mit Metta, mukti.


  • Smirnoff
    Gast
    • 1. Januar 2012 um 10:25
    • #20

    Etwas zu Metta bzgl. "Achtsamkeit und gewaltfreie Kommunikation"...

    4 Dhamma-Lehrer kommen zu Wort

    Dateien

    Voll_Liebe_Layout-Version_Endfassung.pdf 342,52 kB – 584 Downloads
  • monikamarie
    Gast
    • 1. Januar 2012 um 10:38
    • #21

    Einen schönen 1. Januar miteinander.
    Übrigens: Für mich fängt Gewalt schon an, wenn mit riesigen Buchstaben aufmerksam gemacht werden soll. Meine Praxis von Achtsamkeit ist recht leise.
    :D_()_ Monika

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 1. Januar 2012 um 11:37
    • #22

    Ich finde Großbuchstaben nicht schlimm. Manches betont man eben. Das ist noch nicht per se Gewalt.

    Gewaltfreie Neujahresgrüße, LL

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Smirnoff
    Gast
    • 1. Januar 2012 um 11:50
    • #23
    monikamarie:

    Einen schönen 1. Januar miteinander.
    Übrigens: Für mich fängt Gewalt schon an, wenn mit riesigen Buchstaben aufmerksam gemacht werden soll. Meine Praxis von Achtsamkeit ist recht leise.
    :D_()_ Monika

    Mag für Dich sein und ja, warum nicht. Doch man könnte auch gross lesen und leise dabei bleiben. Aber wenn die Tendenz dazu neigt, etwas Grossgeschriebenes als "mit riesigen Buchstaben gewaltsam aufmerksam machen" bezeichnet (obschon es noch grössere gäbe?), und es eigentlich keinen Anlass gäbe, diesem (Bewusstseins-)Eindruck Vor-Stellung zu geben, gäbe es schliesslich auch Formgründe und weitere, dann steht, bei solcher
    Gewalt-An-Dichtung, dann auch nichts mehr im Wege, den Eindruck als richtige Ansicht, oder auch als falsche Ansicht zu bezeichnen.
    Für mich fängt Gewalt leise an, unbemerkt, unbeachtsamt und im stillen Kämmerlein, unbewusst, unflatabhängig (tendenzenabhängig), und äussert sich durch die Neigung zur Tendenz in einer gefassten Ansicht, welche als Eindruck dann wirkt und weitere Handlungen zur Folge hat, welche dann negativer Art sind.
    Doch schlussendlich jeder wie er will und kann, auch hinsichtlich gewaltfreier Kommunikation, ist diese doch sehr von den Tendenzen des Kommunizierenden abhängig und inwieweit dieser, jene im Zaum zu halten vermag.
    Das negativ Erscheinende ist allerdings wie das positiv Erscheinende nicht immer gleich eindeutig erkennbar, so gibt es negativ Erscheinendes, das negativ ist, positiv Erscheinendes, das positiv ist, negativ Erscheinendes, das positiv ist und positiv Erscheinendes das negativ ist. So der Palikanon.
    Da ist es dann fast müssig, nochmals auf die Grossbuchstaben als Überschrift nachzudenken, hinzuweisen.

    Ein gutes neues Jahr allerseits.
    Smirnoff

  • GaliDa68
    Gast
    • 1. Januar 2012 um 11:59
    • #24

    Es gibt auf Youtube sehr viele Beiträge zu Gewaltfreier Kommunikation.
    Hier eine paar Beispiel:

    http://www.youtube.com/watch?v=M-129JLTjkQ
    (Das ist der erste Teil einer Reihe. Sie ist auf Englisch.)

    Hier was auf Deutsch:
    http://gfkvideos.blogspot.com/2010_05_01_archive.html

    Übrigens erfordert das lebenslanges Training …

    Liebe Grüße
    Knochensack

  • Grund
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    • 1. Januar 2012 um 12:32
    • #25

    Macht nix, Smirnoff. Ist doch bloß dein Anhaften an Ansichten und Verteidigung derselben ist das gleiche mit Dünkel. Ersteres wird von manchen auch als Merkmal dafür angesehen, dass Sotapanna noch weit ist 8)

    Smirnoff:
    monikamarie:

    Einen schönen 1. Januar miteinander.
    Übrigens: Für mich fängt Gewalt schon an, wenn mit riesigen Buchstaben aufmerksam gemacht werden soll. Meine Praxis von Achtsamkeit ist recht leise.
    :D_()_ Monika

    Mag für Dich sein und ja, warum nicht. Doch man könnte auch gross lesen und leise dabei bleiben. Aber wenn die Tendenz dazu neigt, etwas Grossgeschriebenes als "mit riesigen Buchstaben gewaltsam aufmerksam machen" bezeichnet (obschon es noch grössere gäbe?), und es eigentlich keinen Anlass gäbe, diesem (Bewusstseins-)Eindruck Vor-Stellung zu geben, gäbe es schliesslich auch Formgründe und weitere, dann steht, bei solcher
    Gewalt-An-Dichtung, dann auch nichts mehr im Wege, den Eindruck als richtige Ansicht, oder auch als falsche Ansicht zu bezeichnen.
    Für mich fängt Gewalt leise an, unbemerkt, unbeachtsamt und im stillen Kämmerlein, unbewusst, unflatabhängig (tendenzenabhängig), und äussert sich durch die Neigung zur Tendenz in einer gefassten Ansicht, welche als Eindruck dann wirkt und weitere Handlungen zur Folge hat, welche dann negativer Art sind.
    Doch schlussendlich jeder wie er will und kann, auch hinsichtlich gewaltfreier Kommunikation, ist diese doch sehr von den Tendenzen des Kommunizierenden abhängig und inwieweit dieser, jene im Zaum zu halten vermag.
    Das negativ Erscheinende ist allerdings wie das positiv Erscheinende nicht immer gleich eindeutig erkennbar, so gibt es negativ Erscheinendes, das negativ ist, positiv Erscheinendes, das positiv ist, negativ Erscheinendes, das positiv ist und positiv Erscheinendes das negativ ist. So der Palikanon.
    Da ist es dann fast müssig, nochmals auf die Grossbuchstaben als Überschrift nachzudenken, hinzuweisen.

    Ein gutes neues Jahr allerseits.
    Smirnoff

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Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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