Mit Achtsamkeit in die Irre gewandelt
(Ein anderer Versuch, nachdem der letzte ziemlich fruchtlos war…)
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Bei der Achtsamkeitsmeditation wird oft wird der Blick eingeschränkt, da vor lauter Konzentration auf die Achtsamkeit, Konzentration nicht auf die Unachtsamkeit gerichtet ist, weshalb dies zu Selbstvergessenheit führt (gut und nich gut). Anleitungen zu Achtsamkeit sind oft einfach nur zielorientiert und lässt weitere Erläuterungen weg, sodass das Gesichtsfeld eingeschränkt wird und das, was unter Achtsamkeit verstanden werden soll, langsam verblasst. Und nicht nur, was man unter Achtsamkeit verstehen sollte, auch, wie sie zur Anwendung kommt.
Auf dem „Erleuchtungsweg“ hat es viele, welche Jhana – Stufen ablehnen und direkt ins Nirvana springen wollen.
Deshalb unten ein Link zum Text „7 Vorurteile über Vipassana von Kay Zumwinkel (heute Metikko Bhikkhu), was doch einiges aufzuklären vermag.
Dabei verkennen sie, dass sie, um dahin zu gelangen, an die Grenzscheide der Wahrnehmung gelangen müssen um von dort den Absprung zu verwirklichen.
Das heisst aber, wenn jemand dorthin gelangt, dann ist er durch alle Ebenen, welche unter Jhana beschrieben sind, hindurchgeeilt, eventuell ohne dort auf einer verblieben zu sein.
Nun kommt aber leider, wegen ungenügendem Wissen, es sehr oft vor, dass solche, z.B. viele Esotheriker, aber auch Buddhisten, auf einer Jhanastufe gefangen sind und meinen, sie wären nahe der Erleuchtung. Ja, es gibt sogar welche, die sich Meister nennen und die Sinnesgier nach schönen Genüssen und Erlebnissen noch nicht überwunden haben und sich zum Beispiel der Malerei, oder der Musik, oder Sex widmen und sich daran erfreuen (ergötzen), oder sich anderen geliebten Betätigungen hingeben. Wahrlich nicht meisterhaft.
Das ist oft der unendlich Glücksbereich der dritten Vertiefung. Aber erst von der 8.Stufe kann zur 9. übergegangen werden, wobei die 9. nicht unter die Jhana-Definition auf palikanon.de fällt.
Die Bereiche, welche unter Jhana angegeben sind, sind also gegeben, ob man Jhana nun mag, oder auch nicht. Sich damit intellektuell zu befassen, gibt auf jeden Fall Wissen. Wissen ist vor Klarheit gestellt. Wissensklarheit erreicht derjenige, welcher zuerst einmal „richtiges Wissen“ aufgebaut hat.
Dies beginnt mit diskursivem Denken, dies ist der Einstieg, da genutzt für heilsamen Gedankenaufbau.
Ist noch falsche Ansicht vorhanden, kann es nicht zur Befreiung kommen. Im Gegenteil, solange falsche Ansicht gegeben ist, kommt es unweigerlich auch zur Anwendung. Wird falsche Ansicht korrigiert, dann kommt es unweigerlich zur richtigen Anwendung, denn die Ansichten nehmen Einfluss in den Geiststrukturen.
Dazu muss es auch durchdacht werden und deshalb kann das Denken nicht einfach verleugnet und abgeschafft werden. Wird die Korrektur nicht vorgenommen, hat das zum Teil solche Konsequenzen, dass man, ohne es zu wollen, zum Zyniker werden kann.
Ist schon beissender Spott, Sarkasmus, eher ein unadäquates Mittel, welches sowieso nur dann zieht, wenn jemand noch nicht so verkommen ist, alsdass sie nichts nützt, so ist er wenigstens noch real fundiert. Aber mit Persönlichkeitsvermutungen über andere, welche man dann auch noch darauf hinweisen will, wird es Zynismus, denn die Vermutungen sind nichts anderes, als Vorstellungen = Andichtungen, wenn es zur „liebevollen“ Hinweisgebung kommt. Da es dann aber der Realität entbehrt, ist es Zynismus, ohne, dass es gewollt, oder vom Zyniker als solcher erkannt wird. Das ist sehr fatal und wird noch fataler, wenn das Gegenüber unsicher ist und deshalb dies nicht merkt. Und die Narkotisierung der eigenen Dummheit verleitet dazu, sofort Widerstände gegen die Zynismuserklärung aufzubauen, ohne weitere, nähere Untersuchung und Abwägung, diese Erklärung sogleich zu verwerfen und als viel zuweit überzogen zu betrachten und der Dünkel lässt sofort Angrifflust gegen den Verfasser aufkommen, na dem wird er es jetzt zeigen. Entweder durch kleinere Frotzeleien, oder durch massive, kommunikative Gewaltanwendung, durch jene, bei welchen eine spiralrotierende Disonanz/Divergenz zwischen einer Bewusstseinsspaltung im grenzenlosen Raumkontinuum mit ihrer sich ausprägenden, abwechselnden Neigungen, zwischen beiden Seiten rotierend, ausgemacht werden kann (Hass-Liebe und Trottellogik=Zusammenhangsbrüche=zwei halbe Nichtergänzungen) (Divergenzhypothese Psychologie: Asynchrone Entwicklung und damit das Auftreten von Defiziten in den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung und Sozialverhalten)
Aber er sollte bei all seiner Achtsamkeit doch merken, dass er nicht umsonst ein Fragezeichen hinter seine Andichtungen verhängt und kein Ausrufezeichen. Das macht er nämlich weil er sich eine Deckung aufbauen will. Er meint, er würde nicht durchschaut, und/oder auch, man könne ihm nichts nachweisen. Denken tut er aber, der andere hätte es nötig, sich mit seiner Persönlichkeitsansicht über ihn auseinander zu setzen. Dieser Gedanke ist allerdings abstrus, weil es ja sowieso nur eine Andichtung ist.
Der vermeintlich gute Rat kann also nur Verwirrung anstiften, oder Feindschaft, mehr ist er in der Regel nicht wert und nur in der Ausnahme ist er sinnvoll, nämlich als Gegenrat, sich doch besser um den eigenen Kram zu kümmern.
Wer solches Wissen hat, der wendet es auch an und das Nichtwissen kann keinen Schaden mehr anrichten, da der Drang zur „Verbesserung des Mitmenschen aufhört“ („Würde er doch endlich mal so, wie ich es meine, dass er müsste, weil ich mir einbilde, dass er so wäre…“).
Und nur dem Wissensklaren kann es gelingen, ohne jemals in den Jhanastufen verweilt zu haben, zu einem Heiligen zu werden und keinem anderen, so sieht es jadenfalls nach palikanon.de aus.
An dieser Stelle möchte ich hinweisen, dass hier bei Einigen natürlich die Spiralrotation schon wieder zum Vorschein kommt. Da fühlt sich jemand angesprochen und ist es gar nicht, oder jemand fühlt sich nicht angesprochen, dürfte es aber gerne, da sind dann jene, welche sich zurecht angesprochen fühlen und dies sich einmal überlegen, oder bei denen nun schon wieder der Poltergeist rumort und dann sind da noch die Übrigen. Es blökt letztendlich immer das Schaf, das meint, vom Stein getroffen worden zu sein.
Dabei stehen hier nur Worte und sie sind völlig allgemein gehalten, sowie nicht persönlich auf Personen gemünzt, doch dringen sie bei manchen bis in ein Kriegsgebiet vor. Die Worte sind eine theoretische Darlegung von manchen psychischen Vorgängen. Da ist das dann nicht als echtes Absolutum im Sinne „ausgeprägter Zyniker“ zu verstehen. Das steht nämlich wieder einmal nicht da und trotzdem wird mancher so tun, als ob es so wäre. Mangelnde Achtsamkeit? Ignoranz auf dümmster Ebene ! Bäbäbä, oder so ähnlich.
Vielmehr ist hier (und deshalb diese Anmerkung) eine Tendenz zu Zynismus gemeint, denn fast alle Forenmitglieder sind keine ausgeprägten Zyniker. Das heisst, hier ist von Zynismus und Zyniker die Rede, weil ein ganz kleines bischen Zynismus, so ein klitze kleines bischen Zynismusneigung, so ein submolekulares Zynismuslein, halt auch schon zum Zynismus gehört. Da führt keine Ansicht daran vorbei, oder eben wieder jene spiralrotierende Disonanz/Divergenz zwischen einer Bewusstseinsspaltung im grenzenlosen Raumkontinuum mit ihrer sich ausprägenden, abwechselnden Neigungen, zwischen beiden Seiten rotierend (Hass-Liebe und Trottellogik=Zusammenhangsbrüche=zwei halbe Nichtergänzungen), die schafft das schon.
Gewaltfreie Kommunikation ist eine Grundvoraussetzung für ein friedliches Miteinander. Ignoranten, welche sich aber in ihren Superthesen verstricken, wollen die Verstrickung nicht zugeben und weichen dann sehr gerne vom Thema ab, indem sie auf eine persönliche Ebene abtriften, was die Gewaltfreiheit in genau diesem Moment beendet. Sie brechen die Regel der gewaltfreien Kommunikation und wollen ihre Verletzung der erlittenen Dummheit nicht erkennen, weder die Verletzung, noch die Dummheit, werden stur, einsichtslos und wollen dann das gegenüber verletzen, diesem eins auswischen, es in ein schlechtes Licht rücken, es beleidigen und so geistig anspucken, im vermeintlichen Blindenrecht und eine Art Herrschaft des Kleinknechttums errichten. König Wut mit Zacken aus der Krone tobt im Kinderzimmer herum.
Genaueres über dieses Krankheitsbild, siehe klassische Psychoanalyse, „Wünsche die man sich selbst nicht zugestehen darf (Tabu) in anderen verfolgen = Projektion, die Übertragung = Erinnerungsbilder von geliebten Personen auf völlig andere, gar den Erinnerungen wesensfremde Personen übertragen, Überichreaktion in Konstellation Es-Ich-Überich, Ödipuskomplex und seine Folgen, Hysterie, Aktualneurose, Angstneurose, Zwangsneurose, Paranoia, allgemeine Neurosen- und Psychosenlehre, Lustprinzip, Entwicklungsverlauf von oraler, analer und genitaler Phase beim Kleinkind, Narzissmus.
Was gewaltfreie Kommunikation, ohne auf Persönlichkeitsebenen zu verlagern, anbelangt, so ist sie nichts weiter, als ein Bestandteil der rechten Rede. Natürlich lässt sich dieser Aspekt in eine Unterregel fassen, welche z.B. in den Forenregeln verankert ist, um dies deutlicher Hervorzuheben, was nicht muss, doch Vorteil gegen Nachteil.
Worauf es ankommt ist letztlich einzig, die Selbstdisziplin zu entwickeln, die dem Friedenswunsch entspricht, Konflikte zu vermeiden, oder auf Provokationen einzugehen. Provokateure gehören gemeldet und es sollte ihnen angedacht sein, sie alleine zu lassen und nicht einmal auf den sachlichen Teil einzugehen, der in ihren Posts enthalten sein mag. Später dann auch keine posts beantworten, auch wenn sich der Poltertrottelgeist beruhigt hat, denn er braucht noch lange Zeit zur Regeneration und zum Überdenken.
Auf diese Weise ist dann durch Selbstdisziplinierung eine Regeländerung in den Köpfen entstanden und dies ist ausreichend, geistige Brandstifter zu ersticken.
Gewalt erkannt, Gewalt gebannt (verbannt).
Achtsamkeit !
Anbei nun, was es zum Verstehen meines Textes bedarf (ohne psychoanalytischen Teil), sofern die Begriffe nicht schon bekannt sind, so kann jeder aussuchen, ob er hier noch Zusatzinformationen haben möchte, oder nicht. Den Teil „7 Vorurteile über Vipassana“ und „Gewaltfreie Kommunikation“ empfehle ich auf jeden Fall:
7 Vorurteile über Vipassana, wobei auch die Aufmerksamkeit an ihren richtigen Platz gerückt wird.
http://www.ftbb.de/Texte/K.%20Zum…0Vorurteile.pdf
Gewaltfreie Kommunikation
http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/KOMMUNIKATION/…rosenberg.shtml
Achtsamkeit - sati
http://www.palikanon.de/wtb/sati.html
vier Grundlagen der Achtsamkeit – satipatthāna
http://www.palikanon.de/wtb/satipatthana.html
Samatha / Vipassana
http://www.palikanon.de/wtb/samatha_vipassana.html
Schulung - sikkhā
http://www.palikanon.de/wtb/sikkha.html
Denken - vitakka vicāra
http://www.palikanon.de/wtb/vitakkavicara.html
Wissen / Erkenntnis - sacca ñāna
http://www.palikanon.de/wtb/sacca_nana.html
Wahrheit / Weisheit – pañña
http://www.palikanon.de/wtb/panna.html
Wissenserlöster - paññā vimutti
http://www.palikanon.de/wtb/pannavimutti.html