Hallo Freunde,
Wenn sich jemand dem Buddhismus hinwendet; war er dann in seinem früheren Leben auch Buddhist?
Früheres Leben ?!?!
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MaxPower -
31. Dezember 2011 um 03:18 -
Geschlossen
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Wer lange Haare hat, frisst auch kleine Kinder.
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Was fürn früheres Leben?
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TMingyur:
Was fürn früheres Leben?
früheres Leben? Da war da was . . .
Gestern waren andere Gedanken, andere Gefühle da.
Jetzt sind es nur noch Erinnerungen. -
MaxPower:
Hallo Freunde,
Wenn sich jemand dem Buddhismus hinwendet; war er dann in seinem früheren Leben auch Buddhist?im angesicht der zeit die das einzige im universum oder im existenzbereich dessen was du siehst konstant ist und bleibt. kann man jeden augenblick der vorübergeht dein "altes" oder "früheres" ich nennen.
als buddha mit tod, krankheit , leid und schmerz überhäuft wurde, was hat er da gemacht? er warf die zustände seine früheren "ichs" vor, und befreite sei naugenblickliches "ich" von all diesen negativen einflüssen, wie konnte er das bewerkstelligen?
maxpower, weisst du was deja vus sind? und wenn ja hattest du schioo mal eins? wenn du auch das bejahst wieviele dejavus hattest du?
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Dem Weltling ist bei Geburt die Erinnerung an frühere Daseinsformen genommen. Und er hat im "Normalfall" keine höheren Geisteskräfte.
iddhi
Magische Kräfte', gehören zu den Höheren Geisteskräften (siehe abhiññā).Man unterscheidet viele Arten von magischen Kräften. Die wichtigsten unter den in Pts. II. p. 174 aufgezählten 10 magischen Kräften sind:
die Macht des Entschlusses (adhitthānā-iddhi), d.i. die Fähigkeit sich zu vervielfältigen;
die Macht der Verwandlung (vikubbanā-iddhi; erwähnt in Thag. 1183),
d.i. die Fähigkeit, eine andere Gestalt anzunehmen;
die Macht des geistigen Erzeugens (manomayā-iddhi),
d.i. die Fähigkeit, aus diesem Körper einen anderen geistgezeugten hervorgehen zu lassen;
die Macht durchdringender Erkenntnis (ñānavipphārā-iddhi), d.i. die Fähigkeit kraft innewohnender Erkenntnis in Gefahren unversehrt zu bleiben;
die Macht durchdringender Sammlung (samādhivipphārā-iddhi), dieselbe Wirkung erzeugend.
Als 'edle Macht' (ariyā-iddhi) gilt die Fähigkeit, seine Vorstellungen so zu beherrschen, daß man Widerliches als nichtwiderlich, und Nichtwiderliches als widerlich betrachten mag und dabei gleichmütig bleibt.
Die magischen Kräfte werden ausführlich behandelt in Vis. XII.Vgl. abhiññā.
____________________________________________________________________________________________________________________________________abhiññā
Die 6 'Höheren Geisteskräfte', bestehen aus 5 durch äußerste Vollendung in der Sammlung (samādhi) erreichbaren weltlichen Geisteskräften (lokiyā) und als sechster der durch höchsten Hellblick (vipassanā) erreichbaren überweltlichen Geisteskraft (lokuttarā), d.i. das Wissen von der eigenen Triebversiegung (āsavakkhaya; siehe āsava). Es sind:Magische Kräfte (iddhi),
Himmlisches Ohr (dibba-sota),
Durchschauen der Herzen anderer (parassa ceto-pariya-ñāna),
Himmlisches Auge (dibbha-cakkhu),
Erinnerung an früheres Dasein (pubbe nivāsānussati),
Triebversiegung (āsavakkhaya; siehe āsava). (Identisch mit Heiligkeit)
Dies ist der sich in allen Suttensammlungen häufig findende stereotype Text (z.B.: D.34, M.3, M.6, M.77; A.III.102, A.V.23; auch Pug. 239 u.a.m.):1. »Da, ihr Brüder, erfreut sich der Mönch der Reihe nach der mannigfachen magischen Kräfte, als wie: Einer seiend wird er vielfach, und vielfach geworden wird er wieder einer. Er macht sich sichtbar und unsichtbar. Ungehindert schwebt er durch Wände, Mauern und Berge hindurch, gleichsam wie in der Luft. Auf dem Wasser schreitet er dahin ohne unterzusinken, gleichsam wie auf der Erde. In der Erde taucht er auf und unter, gleichsam wie im Wasser. Mit gekreuzten Beinen schwebt er durch die Luft, gleichsam wie ein beschwingter Vogel. Sonne und Mond, die so mächtigen, so gewaltigen, berührt und streicht er mit seiner Hand. Selbst bis hinauf zur Brahmawelt hat er über seinen Körper Gewalt . . .
2. »Mit dem Himmlischen Ohre, dem geklärten, übermenschlichen, vernimmt er beide Töne, himmlische wie menschliche, ferne wie nahe.
3. »Der anderen Wesen, der anderen Personen Geist mit seinem Geiste durchschauend erkennt er. Den gierbehafteten Geist erkennt er als gierhaft, und den gierlosen als gierlos; den haßbehafteten als haßbehaftet, und den haßlosen als haßlos; den verblendeten als verblendet und den unverblendeten als unverblendet; erkennt den verkrampften (sankhittam) und zerstreuten (vikkhittam) . . . den entfalteten und unentfalteten . . . den übertreffbaren und unübertreffbaren . . . den gesammelten und ungesammelten . . . den befreiten und unbefreiten Geist.
4. »An mannigfache frühere Daseinsformen erinnert er sich, an eine Geburt, an zwei, drei, vier und fünf Geburten . . . an hunderttausend Geburten, an mancherlei Weltentstehungen und Weltuntergänge: 'Dort war ich, solchen Namen hatte ich . . . dort abgeschieden trat ich hier wieder ins Dasein.' So erinnert er sich, zusammen mit den jeweiligen Kennzeichen und Besonderheiten, an mannigfache frühere Daseinsformen.
5. »Mit dem Himmlischen Auge, dem geklärten, übermenschlichen, sieht er die Wesen abscheiden und wiedererscheinen, gemeine und edle, schöne und häßliche, glückliche und unglückliche, sieht wie die Wesen ihren Taten entsprechend wiedererscheinen: 'Diese Wesen, wahrlich, sind behaftet mit bösem Wandel in Werken, Worten und Gedanken, schmähten die Edlen, hegten üble Ansichten, und ihren Ansichten gemäß handelten sie. Beim Zerfalle des Körpers, nach dem Tode, sind sie auf niedere Fährte gelangt, eine Leidensfährte, in verstoßene Welt, zur Hölle. Jene Wesen aber sind ausgestattet mit gutem Wandel . . . sind auf glückliche Fährte gelangt, in himmlische Welt' . . .
6. »Nach Versiegung der Triebe gelangt er noch bei Lebzeiten in den Besitz der von den Trieben freien Gemütserlösung und Wissenserlösung, indem er sie selber erkennt und verwirklicht.«
4-6 erscheinen häufig als 'Dreifaches Wissen' (siehe tevijja).
Eine ausführliche Darlegung und Methode zur Erreichung von 1-5 gibt Vis. XII. XIII.
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Smirnoff:
Man unterscheidet viele Arten von magischen Kräften. Die wichtigsten unter den in Pts. II. p. 174 aufgezählten 10 magischen Kräften sind:
Und wozu sollen die gut sein?
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gab es ein leben vor dem kaffee?
gruss zenbo
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Bedenket, bedenket, es gibt auch noch ein Leben vor dem Tod.
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Hallo Smirnov,
danke für diesen post.
es ist für mich mit meinem alltagsdenken unmöglich eine "bereicherung" daraus zu erfahren.
es sind "märchenhafte" darstellungen von "märchenhafen fähigkeiten".
sicher das es nicht so ist, ABER mir erschliest sich das "dahinter" nicht, mit ein grund warum ich keinen wert darauf gelegt habe den Kanon zu studieren.
sicher ist die symbolik sehr wichtig, aber wo finde ich den schlüssel? die sprache besser gesagt das wortverständniss kann unmöglich das selbe sein als vor 2.500 Jahren. der geschichtliche, kulturelle und soziale hintergründ....all das hat sich doch in dieser zeit verändert, gewandelt.
ich bin mir ziemlich sicher das es menschen gibt die den Kanon wortwörtlich nehmen, diese worte "glauben" - bleibt auch nichts anderes übrig, denn es ist nicht überprüfbar, nicht für jemanden der den "schlüssel" nicht hat.
nun komme ich mit der Bitte, diesn abschnit "zu deuten", so das er für den heutigen menschen (natürlich meine ich an erster stelle mich) verständlich ist.
sollte ich zu viel verlangen, entschuldige ich mich im vorausliebe grüße
Smirnoff:Alles anzeigenDem Weltling ist bei Geburt die Erinnerung an frühere Daseinsformen genommen. Und er hat im "Normalfall" keine höheren Geisteskräfte.
iddhi
Magische Kräfte', gehören zu den Höheren Geisteskräften (siehe abhiññā).Man unterscheidet viele Arten von magischen Kräften. Die wichtigsten unter den in Pts. II. p. 174 aufgezählten 10 magischen Kräften sind:
die Macht des Entschlusses (adhitthānā-iddhi), d.i. die Fähigkeit sich zu vervielfältigen;
die Macht der Verwandlung (vikubbanā-iddhi; erwähnt in Thag. 1183),
d.i. die Fähigkeit, eine andere Gestalt anzunehmen;
die Macht des geistigen Erzeugens (manomayā-iddhi),
d.i. die Fähigkeit, aus diesem Körper einen anderen geistgezeugten hervorgehen zu lassen;
die Macht durchdringender Erkenntnis (ñānavipphārā-iddhi), d.i. die Fähigkeit kraft innewohnender Erkenntnis in Gefahren unversehrt zu bleiben;
die Macht durchdringender Sammlung (samādhivipphārā-iddhi), dieselbe Wirkung erzeugend.
Als 'edle Macht' (ariyā-iddhi) gilt die Fähigkeit, seine Vorstellungen so zu beherrschen, daß man Widerliches als nichtwiderlich, und Nichtwiderliches als widerlich betrachten mag und dabei gleichmütig bleibt.
Die magischen Kräfte werden ausführlich behandelt in Vis. XII.Vgl. abhiññā.
____________________________________________________________________________________________________________________________________abhiññā
Die 6 'Höheren Geisteskräfte', bestehen aus 5 durch äußerste Vollendung in der Sammlung (samādhi) erreichbaren weltlichen Geisteskräften (lokiyā) und als sechster der durch höchsten Hellblick (vipassanā) erreichbaren überweltlichen Geisteskraft (lokuttarā), d.i. das Wissen von der eigenen Triebversiegung (āsavakkhaya; siehe āsava). Es sind:Magische Kräfte (iddhi),
Himmlisches Ohr (dibba-sota),
Durchschauen der Herzen anderer (parassa ceto-pariya-ñāna),
Himmlisches Auge (dibbha-cakkhu),
Erinnerung an früheres Dasein (pubbe nivāsānussati),
Triebversiegung (āsavakkhaya; siehe āsava). (Identisch mit Heiligkeit)
Dies ist der sich in allen Suttensammlungen häufig findende stereotype Text (z.B.: D.34, M.3, M.6, M.77; A.III.102, A.V.23; auch Pug. 239 u.a.m.):1. »Da, ihr Brüder, erfreut sich der Mönch der Reihe nach der mannigfachen magischen Kräfte, als wie: Einer seiend wird er vielfach, und vielfach geworden wird er wieder einer. Er macht sich sichtbar und unsichtbar. Ungehindert schwebt er durch Wände, Mauern und Berge hindurch, gleichsam wie in der Luft. Auf dem Wasser schreitet er dahin ohne unterzusinken, gleichsam wie auf der Erde. In der Erde taucht er auf und unter, gleichsam wie im Wasser. Mit gekreuzten Beinen schwebt er durch die Luft, gleichsam wie ein beschwingter Vogel. Sonne und Mond, die so mächtigen, so gewaltigen, berührt und streicht er mit seiner Hand. Selbst bis hinauf zur Brahmawelt hat er über seinen Körper Gewalt . . .
2. »Mit dem Himmlischen Ohre, dem geklärten, übermenschlichen, vernimmt er beide Töne, himmlische wie menschliche, ferne wie nahe.
3. »Der anderen Wesen, der anderen Personen Geist mit seinem Geiste durchschauend erkennt er. Den gierbehafteten Geist erkennt er als gierhaft, und den gierlosen als gierlos; den haßbehafteten als haßbehaftet, und den haßlosen als haßlos; den verblendeten als verblendet und den unverblendeten als unverblendet; erkennt den verkrampften (sankhittam) und zerstreuten (vikkhittam) . . . den entfalteten und unentfalteten . . . den übertreffbaren und unübertreffbaren . . . den gesammelten und ungesammelten . . . den befreiten und unbefreiten Geist.
4. »An mannigfache frühere Daseinsformen erinnert er sich, an eine Geburt, an zwei, drei, vier und fünf Geburten . . . an hunderttausend Geburten, an mancherlei Weltentstehungen und Weltuntergänge: 'Dort war ich, solchen Namen hatte ich . . . dort abgeschieden trat ich hier wieder ins Dasein.' So erinnert er sich, zusammen mit den jeweiligen Kennzeichen und Besonderheiten, an mannigfache frühere Daseinsformen.
5. »Mit dem Himmlischen Auge, dem geklärten, übermenschlichen, sieht er die Wesen abscheiden und wiedererscheinen, gemeine und edle, schöne und häßliche, glückliche und unglückliche, sieht wie die Wesen ihren Taten entsprechend wiedererscheinen: 'Diese Wesen, wahrlich, sind behaftet mit bösem Wandel in Werken, Worten und Gedanken, schmähten die Edlen, hegten üble Ansichten, und ihren Ansichten gemäß handelten sie. Beim Zerfalle des Körpers, nach dem Tode, sind sie auf niedere Fährte gelangt, eine Leidensfährte, in verstoßene Welt, zur Hölle. Jene Wesen aber sind ausgestattet mit gutem Wandel . . . sind auf glückliche Fährte gelangt, in himmlische Welt' . . .
6. »Nach Versiegung der Triebe gelangt er noch bei Lebzeiten in den Besitz der von den Trieben freien Gemütserlösung und Wissenserlösung, indem er sie selber erkennt und verwirklicht.«
4-6 erscheinen häufig als 'Dreifaches Wissen' (siehe tevijja).
Eine ausführliche Darlegung und Methode zur Erreichung von 1-5 gibt Vis. XII. XIII.
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Zum einen sollte man unterscheiden zwischen 1) dem Adhidhamma als den Ausschmückungen und Hinzufügungen von Schriftgelehrten einer Tradition (Schriftgelehrte suchen oft eine Beschäftigung um ihre Zeit rumzukriegen) und 2) den Lehrreden des Erhabenen und zum anderen lehrt der Buddha an einigen Stellen selbst, was von Gedanken (also auch jenen, welche von seinen eigenen Worten ausgelöst werden) zu halten ist bzw wie mit ihnen zu verfahren ist.
Außerdem: Was die von Smirnoff zitierten Worte angeht, welche auf uns nicht zugänglichen second-hand-Gedanken beruhen, so will ich die Worte, welche Smirnoff's Gedanken in anderem Kontext hervorbrachten, hier zu be-denken geben.
Betreff: Das Wesen der Gedanken
Smirnoff:Das Wesen der Gedanken ?
Kinderreim:
Denke nie gedacht zu haben, denn das Denken der Gedanken, ist gedankenloses Denken !sumedhâ:Alles anzeigenHallo Smirnov,
danke für diesen post.
es ist für mich mit meinem alltagsdenken unmöglich eine "bereicherung" daraus zu erfahren.
es sind "märchenhafte" darstellungen von "märchenhafen fähigkeiten".
sicher das es nicht so ist, ABER mir erschliest sich das "dahinter" nicht, mit ein grund warum ich keinen wert darauf gelegt habe den Kanon zu studieren.
sicher ist die symbolik sehr wichtig, aber wo finde ich den schlüssel? die sprache besser gesagt das wortverständniss kann unmöglich das selbe sein als vor 2.500 Jahren. der geschichtliche, kulturelle und soziale hintergründ....all das hat sich doch in dieser zeit verändert, gewandelt.
ich bin mir ziemlich sicher das es menschen gibt die den Kanon wortwörtlich nehmen, diese worte "glauben" - bleibt auch nichts anderes übrig, denn es ist nicht überprüfbar, nicht für jemanden der den "schlüssel" nicht hat.
nun komme ich mit der Bitte, diesn abschnit "zu deuten", so das er für den heutigen menschen (natürlich meine ich an erster stelle mich) verständlich ist.
sollte ich zu viel verlangen, entschuldige ich mich im vorausliebe grüße
Smirnoff:Dem Weltling ist bei Geburt die Erinnerung an frühere Daseinsformen genommen. Und er hat im "Normalfall" keine höheren Geisteskräfte.
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Eine ausführliche Darlegung und Methode zur Erreichung von 1-5 gibt Vis. XII. XIII. -
MaxPower:
Hallo Freunde,
Wenn sich jemand dem Buddhismus hinwendet; war er dann in seinem früheren Leben auch Buddhist?Ja, du warst in deinem früheren Leben bereits Buddhist und hast Scheiße gebaut.
Du hast dich auf Foren ( Kneipen, Marktplätze, falsche Gurus ) wie diese eingelassen und darüber deine ernsthafte Praxis versäumt. -
Onyx9:MaxPower:
Hallo Freunde,
Wenn sich jemand dem Buddhismus hinwendet; war er dann in seinem früheren Leben auch Buddhist?Ja, du warst in deinem früheren Leben bereits Buddhist und hast Scheiße gebaut.
Du hast dich auf Foren ( Kneipen, Marktplätze, falsche Gurus ) wie diese eingelassen und darüber deine ernsthafte Praxis versäumt.Ist ernsthafte Praxis still und stumm zu sitzen und sich bloss nicht bewegen um die Ernsthaftigkeit nicht zu gefährden?
Ist ernsthafte Praxis sich immer wie ein Heiliger zu bewegen?
Sage mir wie ich mich selber erkennen kann wenn ich mich nicht mit anderen meiner Art vergleichen kann!
Still und Stumm und Un-bewegt Sitzende sind äußerst rar in meinem Leben. -
Ellviral:
[
...
Ist ernsthafte Praxis still und stumm zu sitzen und sich bloss nicht bewegen um die Ernsthaftigkeit nicht zu gefährden?
Ist ernsthafte Praxis sich immer wie ein Heiliger zu bewegen?
Sage mir wie ich mich selber erkennen kann wenn ich mich nicht mit anderen meiner Art vergleichen kann!
Still und Stumm und Un-bewegt Sitzende sind äußerst rar in meinem Leben.Hallo lieber Ellviral,
da hast Du ganz Recht. Allerdings vergleiche ich mich lieber mit mir selbst wie ich war vor 40, 30, 20, 10 Jahren oder sogar letztes Jahr.
Alle anderen werden in meiner Wahrnehmung entweder viel annehmbarer oder gehören aber nun zu denen, mit denen ich überhaupt keinen Kontakt mehr wünsche, da das nur unheilsam sein kann - falls sie stehen- bzw. sitzengeblieben sind.
Da wandere ich dann lieber dem Nashorn gleich ...Monika
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monikamarie:
Allerdings vergleiche ich mich lieber mit mir selbst wie ich war vor 40, 30, 20, 10 Jahren oder sogar letztes Jahr.
Das mit den 40 Jahren fällt mir schwer. Da habe ich lediglich die Windelindustrie angekurbelt und meinen Eltern Gelegenheit geboten Gelassenheit zu üben
Ansonsten stimme ich Dir zu. Wobei ich mich immer wieder frage wie zuverlässig mein Selbstbild denn überhaupt ist. Überhaupt ein kann. Und wie unzuverlässiger noch die vermeintliche Erkenntnis von Erkenntnisgewinn. Meine eingebildete eigene Entwicklung erkenne ich subjektiv zuverlässiger beim Betrachten anderer Menschen. Wertfrei. Wobei schon das ein Zeichen von Entwicklung ist.
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Ellviral:
Ist ernsthafte Praxis sich immer wie ein Heiliger zu bewegen?
Wie bewegt sich so einer? -
monikamarie:
Hallo lieber Ellviral,
da hast Du ganz Recht. Allerdings vergleiche ich mich lieber mit mir selbst wie ich war vor 40, 30, 20, 10 Jahren oder sogar letztes Jahr.
Alle anderen werden in meiner Wahrnehmung entweder viel annehmbarer oder gehören aber nun zu denen, mit denen ich überhaupt keinen Kontakt mehr wünsche, da das nur unheilsam sein kann - falls sie stehen- bzw. sitzengeblieben sind.
Da wandere ich dann lieber dem Nashorn gleich ...Monika
So mache ich das auch schon sehr lange. Ich habe dabei einen Hacken gespürt.
Ich bin zu einem Grabstein geworden. Man erinnert sich an mich zu besonderen Daten.
Die meisten denken nur an den Grabstein, wer zu meinem Grab geht stellt fest das da wirklich eine Leiche begraben ist und nicht das ich neben dem Besucher stehe und zu ihm sagt: Der Helmut ist wirklich tot. Ich lebe aber sehr munter. Warum nimmst Du nicht den Lebenden?Eines habe ich gelernt: Er (der Besucher) will diesen Toten lebend sehen.
Es bleiben wenige die wirklich mit mir leben.Ein Gutes Neues Jahr wünsch ich Dir!
Helmut -
TMingyur:Ellviral:
Ist ernsthafte Praxis sich immer wie ein Heiliger zu bewegen?
Wie bewegt sich so einer?Hier erscheint manchmal ein Foto von einem Mitglied das ist für mich der Inbegriff von Heilig. So einer bewegt sich eben nicht damit wäre die Illusion die erzeugt werden soll zerstört. Pech für den Heiligen, Glück für den Menschen der den Heiligen darstellt.
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Ellviral:TMingyur:
Wie bewegt sich so einer?Hier erscheint manchmal ein Foto von einem Mitglied das ist für mich der Inbegriff von Heilig. So einer bewegt sich eben nicht damit wäre die Illusion die erzeugt werden soll zerstört. Pech für den Heiligen, Glück für den Menschen der den Heiligen darstellt.
Unbewegt sein ...
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sumedhâ:Alles anzeigen
Hallo Smirnov,
danke für diesen post.
es ist für mich mit meinem alltagsdenken unmöglich eine "bereicherung" daraus zu erfahren.
es sind "märchenhafte" darstellungen von "märchenhafen fähigkeiten".
sicher das es nicht so ist, ABER mir erschliest sich das "dahinter" nicht, mit ein grund warum ich keinen wert darauf gelegt habe den Kanon zu studieren.
sicher ist die symbolik sehr wichtig, aber wo finde ich den schlüssel? die sprache besser gesagt das wortverständniss kann unmöglich das selbe sein als vor 2.500 Jahren. der geschichtliche, kulturelle und soziale hintergründ....all das hat sich doch in dieser zeit verändert, gewandelt.
ich bin mir ziemlich sicher das es menschen gibt die den Kanon wortwörtlich nehmen, diese worte "glauben" - bleibt auch nichts anderes übrig, denn es ist nicht überprüfbar, nicht für jemanden der den "schlüssel" nicht hat.
nun komme ich mit der Bitte, diesn abschnit "zu deuten", so das er für den heutigen menschen (natürlich meine ich an erster stelle mich) verständlich ist.
sollte ich zu viel verlangen, entschuldige ich mich im vorausliebe grüße
Liebe sumedhâ.
Es ist die Frage aufgetaucht, "Früheres Leben ?!?!", so der Titel dieses Threads.
Da wollte ich zum Einen darauf hinweisen:Smirnoff:Dem Weltling ist bei Geburt die Erinnerung an frühere Daseinsformen genommen. Und er hat im "Normalfall" keine höheren Geisteskräfte.
und in diesem Zusammenhang, zum anderen, eine Antwort geben, ab wann man, so heisst es, sich derer zu erinnern vermag, wenn überhaupt.ZitatErinnerung an früheres Dasein (pubbe nivāsānussati),
4. »An mannigfache frühere Daseinsformen erinnert er sich, an eine Geburt, an zwei, drei, vier und fünf Geburten . . . an hunderttausend Geburten, an mancherlei Weltentstehungen und Weltuntergänge: 'Dort war ich, solchen Namen hatte ich . . . dort abgeschieden trat ich hier wieder ins Dasein.' So erinnert er sich, zusammen mit den jeweiligen Kennzeichen und Besonderheiten, an mannigfache frühere Daseinsformen.Ich habe also geantwortet, indem ich aus dem palikanon zitierte, so es Erinnerung an frühere Daseins geben könnte, jedoch wenn, dann nur, wenn die geistigen Kräfte dazu ausgebildet sind.
So sehe ich diese Frage als beantwortet, was meine Antwort darauf anbelangt. Mehr wollte ich nicht. Doch wegen Deines posts noch ein paar Gedanken.
Demnach ist es müssig, für Ottonormalmenschen, ohne diese Kräfte und ohne Kenntnis, dass es sie gibt, sich mit dieser Frage zu beschäftigen, weil sie uns nicht weiterbringt, denn wir haben diese Kräfte nicht. Man kann sie angeblich in den Jhanas erreichen, doch lange nicht jeder. Buddha meinte zudem, eine Zurschaustellung ist unangebracht, ja, verpönt, denn das stiftet bei manchen Hass, bei anderen Vernarrtheit und bei wiederum anderen Angst, usw.!
Allerdings hielt ich es für angebracht, wenn schon, dann noch mehr dieser "Wunderkräfte" aus dem palikanon.de anzuführen.
Was solche magischen Kräfte für einen Sinn machen ? Das ist offen, das wissen jene besser, welche sie haben, wenn sie sie haben. Man könnte vielleicht schützend eingreifen, oder sie auch missbrauchen. Und auch hier ist Spekulation, aber nicht nur..., doch wenn es sie gibt, dann irgendwie mit Weisheit einhergehend ?
Wir naturwissenschaftlich stark beeinflussten "Bildungsmenschen" leugnen gerne so genanntes "Übernatürliches" ab. Wir verlangen Beweise und behaupten, wenn kein Beweis, dann gibt es das nicht. Weitere Schlussfolgerungen sind "Das sind alles Märchen". Es wird im Buddhismus oft darauf hingewiesen, dass es nichts Übernatürliches gibt und wenn jemand "magische Kräfte" haben sollte, dann sei dies etwas natürliches, ab einer gewissen Stufe mit Potential dafür.
In Tat und Wahrheit verhält es sich so, dass sich die "andere Welt" so manchen Menschen offenbart, wenn sie es will. Bewusstsein ist etwas wunderprächtiges und es muss nur von einem Steuermann (nicht ICH) umgestellt werden und schon ist alles anders. Die Bewusstseinsinhalte eines von uns als "Verrückt" bezeineten haben für ihn den selben Echtheitsgrad, wie für uns unsere, da sind einfach Gestaltungen. Wir aber sagen, der ist in der Minderheit, das was der wahrnimmt gibt es gar nicht, sonst würden wir es auch wahrnehmen, er ist geisteskrank, wir nicht. Ein wunderschöner Trugschluss, denn alle sind geisteskrank, ausser ein Arahat.
Die Geistwelt ist der Naturwissenschaft nicht erschliessbar, wie wollen nun wir "Naturwissenschaftler" entscheiden, ob es magische Kräfte gibt, oder nicht?
Doch manche Menschen haben verschiedenes erfahren und das Glück, hier etwas mehr zu verstehen, als andere. Sie behalten dies in der Regel für sich, denn die Welt der Scharlatane (99%) hat hier die Kluft noch grösser werden lassen und es genügt diesen Erfahrenhabenden, zu wissen, ohne es anderen mitteilen zu müssen, wissen sie doch, dass sie nur durch den Dreck gezogen werden, wenn sie davon erzählen.
Deswegen rate ich jedem, der noch nie Erfahrungen mit der "nichtnaturwissenschaftlichen Welt" gemacht hat, diese Frage, ob es magische Kräfte gibt, oder nicht, einfach offen zu lassen, damit er sich keine innere Sperre baut und sich somit nicht verbarrikadiert.
So schreibst Du zurecht:sumedhâ:- bleibt auch nichts anderes übrig, denn es ist nicht überprüfbar, nicht für jemanden der den "schlüssel" nicht hat.
Und da sage ich, JA, ganz richtig, aber Achtung, schauen wir, dass das "Schlüsselloch" intakt und sauber bleibt (Offenheit, statt Verschlossenheit).
Und weitersumedhâ:es ist für mich mit meinem alltagsdenken unmöglich eine "bereicherung" daraus zu erfahren.
Das kann ich verstehen, so war das erste post einfach als Antwort für jene gedacht, welche die Frage nach früherem Leben gestellt hatten und meine Antwort liess einige Fragen übrig, denn die Fragesteller sollen ja auch noch etwas zu tun haben, um die Antwort richtig einordnen zu können.
Was ich aus Deiner Frage an mich herauslese, ist, dass Dir eigentlich meine Antwort nichts gebracht hat, aber auch, dass Dir die Frage ebensowenig gebracht hat. Du weisst, erlese ich Deinem post, schreibst zudem vom "Schlüssel" und ich glaube, wir sind gar nicht weit entfernt voneinander, was die Einschätzung der Frage und der Antworten als Wert im normalen Alltag der Nichterfahrenhabenden anbelangt.
Dass Dir dies nun nichts gebracht hat, das tut mir leid, oder andererseits kann ich auch froh darüber sein, ist da doch ein Mensch, dem dies nichts bringen muss und somit eine, meiner Ansicht nach, gute Einstellung zu dieser Sache hat, wobei meine Entscheidungskriterien zu dieser Ansicht sich lediglich auf Dein post beziehen, doch auch das alles ist letztendlich nicht relevant, wie auch ICH nicht.Härzlichi Grüess
Smirnoff -
TMingyur:Ellviral:
Hier erscheint manchmal ein Foto von einem Mitglied das ist für mich der Inbegriff von Heilig. So einer bewegt sich eben nicht damit wäre die Illusion die erzeugt werden soll zerstört. Pech für den Heiligen, Glück für den Menschen der den Heiligen darstellt.
Unbewegt sein ...
Der Stein vor mir ist auch unbewegt. -
Ellviral:TMingyur:
Unbewegt sein ...
Der Stein vor mir ist auch unbewegt.Genau so
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TMingyur:Ellviral:
Der Stein vor mir ist auch unbewegt.Genau so
Im Stein drin ist ziemlich viel Bewegung und der Stein als solcher verwittert Sekunde um Sekunde, nur nehmen wir diese Bewegung nicht wahr...so scheint er unbewegt und ist es nicht !
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