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auf der Suche nach Antworten

  • derfragende
  • 6. Dezember 2011 um 13:57
  • Zum letzten Beitrag
  • derfragende
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    6. Dezember 2011
    • 6. Dezember 2011 um 13:57
    • #1

    Wie schon in meinen Vorstellungsbeitrag erwähnt, möchte ich euch mein Warum und meine Fragen präsentieren...

    Eher zufällig bin ich auf den Buddhismus gestossen. Angefänglich wollte ich einfach nur mehr "Ruhe" in mein Leben bekommen. Das "allgemeine" Leben hatte so einiges an Überraschungen für mich parat und ich merke, dass ich keine Ruhe mehr finde... Vor über 20 Jahren hatte ich mich mal im Judo versucht und so besann ich mich auf meine diese Erfahrungen zurück, indem ich mich fragte, warum nicht wieder einer Kampfsportart nachgehen - um den Geist etwas zu "entspannen". Judo kommt heute für mich jedoch nicht mehr in Frage, da ich den Wettkampf nicht mehr beschreiten möchte.

    So bin ich zum Aikido gelandet - kein Wettkampf, nur eben die persönliche Entfaltung! Mit grossem Erstaunen konnte ich feststellen, dass mir das "in sich gehen" (jeweils vor und nach dem Training) sehr hilft, eine gewisse innere Ruhe herbeizuführen! Doch es reicht mir nicht! Somit habe ich mich mal an die Meditation herangetraut.

    Und irgendwann während einer Meditation kam mir die Frage, warum ich keine Ruhe finde? Da ich ein analytischer Zeitgeist bin, wollte ich eine Antwort auf diese Frage finden... und so kam ich auf die Idee des Buddhismus.

    Ich möchte aber betonen, dass ich weder einen anderen Buddhisten oder eine Gemeinschaft kenne und mich im Moment auf einer reinen theoretischen Stufe bewege, indem ich versuche viel über Buddhismus in Erfahrung zu bringen. Die Fülle an Informationen ist aber heftig, gewaltig und enorm! Irgendwie fühle ich mich mit all dieser Informationsflut regelrecht überrollt!

    Dies ist auch der Grund, warum ich mich hier im Forum angemeldet habe! Nicht, dass Ihr mir die Antwort auf meine Fragen geben sollt, vielmehr dass ihr mir dazu hellft, mir den meinen Weg, zu meiner eigenen Antwort zu "beleuchten"...

    Das was mir am Buddhismus am positivstem auffällt, ist die Tatsache, dass keinem Gott gehuldigt wird und es keinem Dogmatismus gibt! Leider werde ich (nach denen Information zufolge, die ich bis jetzt habe) aber das Gefühl nicht los, dass es trotzdem einen gewissen Personenkult zu schein gibt. Somit komme ich zu meiner Schlussfolgerung, was ich konkret suche:

    - keinen Gott, Guru, Lehrer oder sonstige, denen ich "folgen" muss, damit dieser mich der Erleuchtung näher bringt,
    - keine "Rituale", "Meilensteine" oder "Prüfungen", die mir auferlegt werden um meine "Stufe" zu definieren,
    - keine Gebote, Verbote sowie Belohnungen und Titel.

    Im Grunde möchte ich nur mir selbst verpflichtet sein und nicht mir einem "offenem" Herzem herumlaufen, nur "weil es so ist" oder es von mir erwarten wird!

    Dies klingt vielleicht alles etwas komisch, doch ich bin nunmal auf der Suche nach Antworten und deshalb "derfragende"!

    Bin ich mit meinen Fragen richtig im Buddhismus? Nur eine der vielen Fragen, die mir im Moment irgendwie den Kopf "zutun"...

    Danke für eure Hilfe...

    Steve

  • wusheng
    Gast
    • 6. Dezember 2011 um 14:28
    • #2
    derfragende:


    Bin ich mit meinen Fragen richtig im Buddhismus? Nur eine der vielen Fragen, die mir im Moment irgendwie den Kopf "zutun"...
    Steve


    Hallo Steve
    Nun, ich bin der Überzeugung, dass Du mit Deinen Fragen "im Buddhismus" auf alle Fälle nicht verkehrt bist. Ich wünsche Dir, dass dies Forum der richtige Ort ist, um weiterschauen zu können...
    MfG
    Wusheng

  • Grund
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    • 6. Dezember 2011 um 14:37
    • #3
    derfragende:


    Und irgendwann während einer Meditation kam mir die Frage, warum ich keine Ruhe finde?


    Während der Meditation solltest du dich nicht aktiv mit Fragen befassen. Also du kannst natürlich schon, aber Ruhe wird sich so kaum einstellen. Eigentlich solltest du durch die Meditation lernen Fragen einfach Fragen sein zu lassen und dich nicht weiter drum zu kümmern.
    Andere mögen anderer Meinung sein, aber das ist meine.

  • derfragende
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    6. Dezember 2011
    • 6. Dezember 2011 um 14:45
    • #4
    wusheng:


    Nun, ich bin der Überzeugung, dass Du mit Deinen Fragen "im Buddhismus" auf alle Fälle nicht verkehrt bist. Ich wünsche Dir, dass dies Forum der richtige Ort ist, um weiterschauen zu können...
    MfG
    Wusheng


    Danke für die Ermunterung

    Steve

  • derfragende
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    6. Dezember 2011
    • 6. Dezember 2011 um 14:59
    • #5

    Hallo TMingyur,
    Als Anfänger der Meditation, ist es jedoch gar nicht so einfach...
    Es ist ja auch nicht so, dass es bei jeder meiner Meditationen, sich mir Fragen stellen. Eben nur halt bei dieser! Und ich empfinde sie nicht als schlecht, sondern im Gegenteil. Meine Frage hat mir "ein Tor zur einer anderen Welt" geöffnet und irgendwie bin ich meinem Geist dankbar dafür! Klingt vielleicht komisch, aber so ist es eben. Meiner Ehefrau zufolge, laufe ich seitdem öfters mit einem Lächeln im Gesicht durch den Tag. Und auch dies ist posotif für mich!

    Und wie du schriebst:

    TMingyur:

    Eigentlich solltest du durch die Meditation lernen Fragen einfach Fragen sein zu lassen und dich nicht weiter drum zu kümmern.


    Und als Anfänger sehe ich mich noch im Lernprozess...

    Steve

  • Maybe Buddha
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    • 6. Dezember 2011 um 15:11
    • #6

    Moin Steve,
    erstmal kurz zur Meditation. Es gibt ja verschiedene Arten der Meditation (im Buddhismus). Die eine ist, wie TM richtig sagt, alles erstmal einfach so seien zu lassen wie es ist, ohne sich mit den Fragen, gedanken, Gefühlen, Erinnerungen etc zu beschäftigen. Ich benutze da den Atem als Meditations-objekt (andere nehmen auch andere Dinge). Einfach den Atem beobachten während man ein und ausatmet, ohne sich einzumischen. Kommen dann Gedanken, Fragen etc, diese einfach so stehen lassen und wieder zurück zum Atem.
    Durch diese Art der Meditation wird der Geist ruhig(er). Das hat dann mit der Zeit auch positive, beruhigende Auswirkungen, in den Zeiten wo du nicht meditierst. Und so ist es dann auch leichter sich später mit der anderen Art der Meditation zu beschäftigen, nämlich das konzentriern auf gewisse fragen oder aber auch das beobachten von Körper und Geist (Gefühle, Wahrnehmung, Bewusstsein, Gedanken etc), ohne das der Geist gleich wieder abschweift.
    Du hast dir die Frage gestellt warum du keine Ruhe findest. Was ist die Ursache für deine Unruhe. Der Buddha hat intressante Anregungen gegeben woran das leigen könnte, aber das wirst du sicher selbst rausfinden (wollen) ;).

    Zum Thema Personenkult. Im Grunde geht es nicht um Personenkult, aber so ist der gewöhnliche Mensch nunmal, das er aussergewöhnliches glorifiziert, ausschmückt und anbetet.
    Aber für dich persönlich musst du niemanden anbeten oder huldigen wenn du dich mit der Lehre des Buddha beschäftigst oder antworten auf gewisse Fragen suchst. Die Lehre des Buddha hat damit gar nix zu tun, sondern eher im Gegenteil.

    Ausserdem hast du folgendes gepostet:
    "- keinen Gott, Guru, Lehrer oder sonstige, denen ich "folgen" muss, damit dieser mich der Erleuchtung näher bringt,
    - keine "Rituale", "Meilensteine" oder "Prüfungen", die mir auferlegt werden um meine "Stufe" zu definieren,
    - keine Gebote, Verbote sowie Belohnungen und Titel.

    Im Grunde möchte ich nur mir selbst verpflichtet sein und nicht mir einem "offenem" Herzem herumlaufen, nur "weil es so ist" oder es von mir erwarten wird!"

    Alles was du dort gesagt hast was du nicht willst brauchst du auch nicht (zwingend).
    Im Grunde ist der Buddhismus, die Lehre des Buddha, eine Selbsttherapie. Genaues beobachten von sich selbst (und auch seiner Umwelt), um zu erkennen welche Ursachen für welche Dinge verantwortlich sind. Um dann selbst zu sehen was einen positiven Einfluss (auf dich und andere hat) und was einen negativen Einfluss (auf dich und andere hat). Und wenn man das selber erkennt, dann lässt man einfach das (soweit man kann und möchte) was negativen Einfluss hat und tut halt das was einen positiven Einfluss auf einen hat. Alles Kausalität, Ursache und Wirkung.

    Ich wünsch dir viel spass beim suchen, finden und erkennen.

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • Grund
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    • 6. Dezember 2011 um 15:35
    • #7

    Schon okay, Steve

    Ich verstehe dich und dann versteh ich dich auch wieder nicht. Denn wie sollte ich jemand anderen verstehen können? Wir schreiben hier ja nur Worte und da dreht sich das Gedankenkarusell je nach Veranlagung ;)
    Ich schreib halt was mir grade so in den Sinn kommt ... aus meiner Perspektive.

    Was mir grade in den Sinn kommt ist die Story mit Huiko (ich glaube der war es) und Bodhidharma. Das ging glaube ich so ähnlich wie:
    Huiko zu Bodhidharma: "Meister bitte bringe meinen Geist zur Ruhe"
    Bodhidharma zu Huiko: "Dann bring mir deinen Geist, dass ich ihn zur Ruhe bringen kann."
    Huiko zu Bodhidharma: "Meister, ich kann meinen Geist nicht finden"
    Bodhidharma zu Huiko: "Dann ist das 'Geist zur Ruhe bringen' ja schon vorbei"
    :lol:

    derfragende:

    Hallo TMingyur,
    Als Anfänger der Meditation, ist es jedoch gar nicht so einfach...
    Es ist ja auch nicht so, dass es bei jeder meiner Meditationen, sich mir Fragen stellen. Eben nur halt bei dieser! Und ich empfinde sie nicht als schlecht, sondern im Gegenteil. Meine Frage hat mir "ein Tor zur einer anderen Welt" geöffnet und irgendwie bin ich meinem Geist dankbar dafür! Klingt vielleicht komisch, aber so ist es eben. Meiner Ehefrau zufolge, laufe ich seitdem öfters mit einem Lächeln im Gesicht durch den Tag. Und auch dies ist posotif für mich!

    Und wie du schriebst:

    TMingyur:

    Eigentlich solltest du durch die Meditation lernen Fragen einfach Fragen sein zu lassen und dich nicht weiter drum zu kümmern.


    Und als Anfänger sehe ich mich noch im Lernprozess...

    Steve

  • derfragende
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    6. Dezember 2011
    • 6. Dezember 2011 um 15:40
    • #8
    Maybe Buddha:

    Moin Steve,
    erstmal kurz zur Meditation. Es gibt ja verschiedene Arten der Meditation (im Buddhismus). Die eine ist, wie TM richtig sagt, alles erstmal einfach so seien zu lassen wie es ist, ohne sich mit den Fragen, gedanken, Gefühlen, Erinnerungen etc zu beschäftigen. Ich benutze da den Atem als Meditations-objekt (andere nehmen auch andere Dinge). Einfach den Atem beobachten während man ein und ausatmet, ohne sich einzumischen. Kommen dann Gedanken, Fragen etc, diese einfach so stehen lassen und wieder zurück zum Atem.
    Durch diese Art der Meditation wird der Geist ruhig(er). Das hat dann mit der Zeit auch positive, beruhigende Auswirkungen, in den Zeiten wo du nicht meditierst. Und so ist es dann auch leichter sich später mit der anderen Art der Meditation zu beschäftigen, nämlich das konzentriern auf gewisse fragen oder aber auch das beobachten von Körper und Geist (Gefühle, Wahrnehmung, Bewusstsein, Gedanken etc), ohne das der Geist gleich wieder abschweift.


    Im Moment benutze ich ausschliesslich die Atemmeditation. Anfangs in vollkommener Stille (soweit dies möglich ist), jedoch merkte ich, dass ich zu sehr sei es von Gedanken oder von äusseren Einflüssen immer wieder gestört wurde. Dann schuf ich mir einige CD's mit "sanfter" Musik an und seither klappt es besser!

    Maybe Buddha:

    Du hast dir die Frage gestellt warum du keine Ruhe findest. Was ist die Ursache für deine Unruhe. Der Buddha hat intressante Anregungen gegeben woran das leigen könnte, aber das wirst du sicher selbst rausfinden (wollen) ;).


    Die Ursache(n) habe ich identifiziert ("erkenne das Leid") und ich versuche Buddha's Anregung für mich zu finden :)

    Maybe Buddha:

    Zum Thema Personenkult. Im Grunde geht es nicht um Personenkult, aber so ist der gewöhnliche Mensch nunmal, das er aussergewöhnliches glorifiziert, ausschmückt und anbetet.
    Aber für dich persönlich musst du niemanden anbeten oder huldigen wenn du dich mit der Lehre des Buddha beschäftigst oder antworten auf gewisse Fragen suchst. Die Lehre des Buddha hat damit gar nix zu tun, sondern eher im Gegenteil.


    Anfangs meiner Informationssuche hatte ich diesen Eindruck, jedoch nach weiteren Durchlesen mehreren Infoseiten im Netz, hat sich etwas Skeptik in mir aufgetan! Wie gesagt, es ist nur so ein "Gefühl"

    Maybe Buddha:

    Im Grunde ist der Buddhismus, die Lehre des Buddha, eine Selbsttherapie. Genaues beobachten von sich selbst (und auch seiner Umwelt), um zu erkennen welche Ursachen für welche Dinge verantwortlich sind. Um dann selbst zu sehen was einen positiven Einfluss (auf dich und andere hat) und was einen negativen Einfluss (auf dich und andere hat). Und wenn man das selber erkennt, dann lässt man einfach das (soweit man kann und möchte) was negativen Einfluss hat und tut halt das was einen positiven Einfluss auf einen hat. Alles Kausalität, Ursache und Wirkung.


    Und das ist es, was ich mir wünsche!! Mal schauen, wo und in welcher Form ich dies finden kann...

    Maybe Buddha:

    Ich wünsch dir viel spass beim suchen, finden und erkennen.


    Vielen Dank Maybe Buddha

    @alle
    Falls mir jemand eine buddhistische Gemeinschaft in Luxemburg nennen kann, nur her mit der Info :D
    BTW: Sind noch andere Luxemburger hier im Forum aktif??

    Steve

  • derfragende
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    6. Dezember 2011
    • 6. Dezember 2011 um 15:47
    • #9
    TMingyur:

    Schon okay, Steve
    Ich verstehe dich und dann versteh ich dich auch wieder nicht.


    In wie fern :?:

    TMingyur:

    Denn wie sollte ich jemand anderen verstehen können? Wir schreiben hier ja nur Worte und da dreht sich das Gedankenkarusell je nach Veranlagung ;)
    Ich schreib halt was mir grade so in den Sinn kommt ... aus meiner Perspektive.

    Kein Problem :D
    Das Gedankenkarusell macht sich dem Gegenüber ja erst durch die Worte bemerksam! Und beginnt das "Verstehen können" nicht erst mit dem "Verstehen wollen"

    TMingyur:

    Was mir grade in den Sinn kommt ist die Story mit Huiko (ich glaube der war es) und Bodhidharma. Das ging glaube ich so ähnlich wie:
    Huiko zu Bodhidharma: "Meister bitte bringe meinen Geist zur Ruhe"
    Bodhidharma zu Huiko: "Dann bring mir deinen Geist, dass ich ihn zur Ruhe bringen kann."
    Huiko zu Bodhidharma: "Meister, ich kann meinen Geist nicht finden"
    Bodhidharma zu Huiko: "Dann ist das 'Geist zur Ruhe bringen' ja schon vorbei"


    Hat was :P

    Steve

  • wusheng
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    • 6. Dezember 2011 um 16:28
    • #10
    derfragende:


    Im Moment benutze ich ausschliesslich die Atemmeditation. Anfangs in vollkommener Stille (soweit dies möglich ist), jedoch merkte ich, dass ich zu sehr sei es von Gedanken oder von äusseren Einflüssen immer wieder gestört wurde. Dann schuf ich mir einige CD's mit "sanfter" Musik an und seither klappt es besser!


    Die eigene Meditation ist eben auch einem Entwicklungs- und Lernprozess unterworfen, so hab ichs kennengelernt. Und es geht eben auch immer weiter und tiefer. Die gemeinsame Meditation in Stille hab ich anfangs so empfunden, dass sämtliche Geräusche wie ein Husten oder Räuspern anderer von mir immer störend empfunden wurde, ebenso wie Geräusche von ausserhalb des Raumes (Verkehrslärm etc.). Mit der Zeit hab ich gelernt, diese Geräusche einfach sein zu lassen und das Gefühl einer Störung gar nicht mehr aufkommen zu lassen. Das war meine erste wirkliche Hürde.
    Vielleicht hilfts...
    Gruß, Wusheng

  • derfragende
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    6. Dezember 2011
    • 6. Dezember 2011 um 16:40
    • #11
    wusheng:

    Mit der Zeit hab ich gelernt, diese Geräusche einfach sein zu lassen und das Gefühl einer Störung gar nicht mehr aufkommen zu lassen. Das war meine erste wirkliche Hürde.
    Vielleicht hilfts...


    Wird sich bestimmt bei mir auch irgendwann mal so einstellen, wie gesagt, mit sanfter Musik klappt es schon sehr gut! Nur dass ich manchmal von meinem Hund sanft angestubbst werde (so als würde er prüfen, ob ich noch lebe :lol: ) aber auch er hat gelernt, "mich in Ruhe zu lassen" (ob Tiere auch meditieren (können) - warum nicht ??)

    Steve

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    • 6. Dezember 2011 um 16:52
    • #12
    derfragende:
    TMingyur:

    Schon okay, Steve
    Ich verstehe dich und dann versteh ich dich auch wieder nicht.


    In wie fern :?:

    Na weil ich nicht "in deinen Schuhen" stecke. Ich weiß nicht was sich wie für dich anfühlt. Welchen Stellenwert du den Dingen, die dir erscheinen, einräumst usw

  • derfragende
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    • 6. Dezember 2011 um 16:59
    • #13
    TMingyur:

    Na weil ich nicht "in deinen Schuhen" stecke. Ich weiß nicht was sich wie für dich anfühlt. Welchen Stellenwert du den Dingen, die dir erscheinen, einräumst usw


    Ok, dachte schon, ich hätte mich unklar ausgedrückt.
    So etwa in der Art "Das was ich dacht, ist nicht das, was ich schrieb..."

    Steve

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    • 6. Dezember 2011 um 17:15
    • #14
    TMingyur:
    derfragende:


    Und irgendwann während einer Meditation kam mir die Frage, warum ich keine Ruhe finde?


    Während der Meditation solltest du dich nicht aktiv mit Fragen befassen. Also du kannst natürlich schon, aber Ruhe wird sich so kaum einstellen. Eigentlich solltest du durch die Meditation lernen Fragen einfach Fragen sein zu lassen und dich nicht weiter drum zu kümmern.
    Andere mögen anderer Meinung sein, aber das ist meine.

    Die Fragen können Dein Hirn ruhig umschwirren -
    nur sollten sie kein Nest bauen können;
    einfach fliegen lassen und visualisiere eine Schwalbe,
    die beruhigt !

    ;)

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • Maybe Buddha
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    • 7. Dezember 2011 um 00:05
    • #15
    brigittefoe:
    TMingyur:


    Während der Meditation solltest du dich nicht aktiv mit Fragen befassen. Also du kannst natürlich schon, aber Ruhe wird sich so kaum einstellen. Eigentlich solltest du durch die Meditation lernen Fragen einfach Fragen sein zu lassen und dich nicht weiter drum zu kümmern.
    Andere mögen anderer Meinung sein, aber das ist meine.

    Die Fragen können Dein Hirn ruhig umschwirren -
    nur sollten sie kein Nest bauen können;
    einfach fliegen lassen und visualisiere eine Schwalbe,
    die beruhigt !

    ;)


    Keine wie ernst das gemeint ist, da ja ein: ;) dahinter ist, aber...:
    Vor der Praxis, stehn ja erstmal einige Fragen die beantwortet werden müssen, bevor die (1.) Einsicht in die Lehre geschieht. Dann wird praktiziert und kann auch wieder losgelassen werden bzw nicht mehr ergriffen werden. Und dann folgt Weisheit (wenns gut läuft ;)).

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • brigittefoe
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    • 7. Dezember 2011 um 00:15
    • #16

    War ernst gemeint, werter Maybe Buddha,
    der winke-smylie ist ein freundlicher Gruß !

    ;)

    WiWi - winke-winke

    ... habe nach bestem Gewissen ,
    versucht eine Antwort zu geben !

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

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    • 7. Dezember 2011 um 00:26
    • #17
    brigittefoe:

    War ernst gemeint, werter Maybe Buddha,
    der winke-smylie ist ein freundlicher Gruß !

    ;)

    WiWi - winke-winke

    ... habe nach bestem Gewissen ,
    versucht eine Antwort zu geben
    !


    Ist doch voll ok... Ich auch :) winke-winke

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • accinca
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    • 25. Dezember 2011 um 23:53
    • #18
    Frank1:

    Buddha soll ja gesagt haben jeder soll sich den eigenen Weg suchen, was ja sogar das andere, mancher anderer Religionen, nämlich dem Weg eines anderen zu folgen, beinhaltet.


    Der Buddha soll ja viel gesagt haben aber so doof war er sicher auch wieder nicht.
    Es gibt natürlich keine solche Aussage des Buddha. So etwas können nur sehr native
    wie bedauernswerte Menschen sich ausdenken und dem Buddha unterschieben wollen.

  • accinca
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    • 26. Dezember 2011 um 00:31
    • #19
    Frank1:

    Ich zitiere aus dem Buch Lebenskraft von Anton und Marie-Luise Stangl S.149:


    Den kenne ich nicht und das war auch nicht der Buddha.
    Über den Buddha kann der gar nichts sagen. Das hat der
    Buddha schon selber gemacht. Das sind so Leute die sich
    was ausdenken und dann hinterher behaupten der Buddha
    habe es gesagt.

  • accinca
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    • 26. Dezember 2011 um 02:17
    • #20
    Frank1:

    Hallo accinca, es heisst ja nur "er soll gesagt haben". Und es war wahrscheinlich so nicht wortwörtlich gemeint.


    Weder dem Wortlaut und schon gar nicht den Sinn nach war es richtig
    und wenn es so eh nicht gemeint war, dann hätte er wohl besser geschwiegen.

  • Dorje Sema
    Gast
    • 26. Dezember 2011 um 04:26
    • #21
    derfragende:

    Wie schon in meinen Vorstellungsbeitrag erwähnt, möchte ich euch mein Warum und meine Fragen präsentieren...

    Eher zufällig bin ich auf den Buddhismus gestossen. Angefänglich wollte ich einfach nur mehr "Ruhe" in mein Leben bekommen. Das "allgemeine" Leben hatte so einiges an Überraschungen für mich parat und ich merke, dass ich keine Ruhe mehr finde... Vor über 20 Jahren hatte ich mich mal im Judo versucht und so besann ich mich auf meine diese Erfahrungen zurück, indem ich mich fragte, warum nicht wieder einer Kampfsportart nachgehen - um den Geist etwas zu "entspannen". Judo kommt heute für mich jedoch nicht mehr in Frage, da ich den Wettkampf nicht mehr beschreiten möchte.

    So bin ich zum Aikido gelandet - kein Wettkampf, nur eben die persönliche Entfaltung! Mit grossem Erstaunen konnte ich feststellen, dass mir das "in sich gehen" (jeweils vor und nach dem Training) sehr hilft, eine gewisse innere Ruhe herbeizuführen! Doch es reicht mir nicht! Somit habe ich mich mal an die Meditation herangetraut.

    Und irgendwann während einer Meditation kam mir die Frage, warum ich keine Ruhe finde? Da ich ein analytischer Zeitgeist bin, wollte ich eine Antwort auf diese Frage finden... und so kam ich auf die Idee des Buddhismus.

    Ich möchte aber betonen, dass ich weder einen anderen Buddhisten oder eine Gemeinschaft kenne und mich im Moment auf einer reinen theoretischen Stufe bewege, indem ich versuche viel über Buddhismus in Erfahrung zu bringen. Die Fülle an Informationen ist aber heftig, gewaltig und enorm! Irgendwie fühle ich mich mit all dieser Informationsflut regelrecht überrollt!

    Dies ist auch der Grund, warum ich mich hier im Forum angemeldet habe! Nicht, dass Ihr mir die Antwort auf meine Fragen geben sollt, vielmehr dass ihr mir dazu hellft, mir den meinen Weg, zu meiner eigenen Antwort zu "beleuchten"...

    Das was mir am Buddhismus am positivstem auffällt, ist die Tatsache, dass keinem Gott gehuldigt wird und es keinem Dogmatismus gibt! Leider werde ich (nach denen Information zufolge, die ich bis jetzt habe) aber das Gefühl nicht los, dass es trotzdem einen gewissen Personenkult zu schein gibt. Somit komme ich zu meiner Schlussfolgerung, was ich konkret suche:

    - keinen Gott, Guru, Lehrer oder sonstige, denen ich "folgen" muss, damit dieser mich der Erleuchtung näher bringt,
    - keine "Rituale", "Meilensteine" oder "Prüfungen", die mir auferlegt werden um meine "Stufe" zu definieren,
    - keine Gebote, Verbote sowie Belohnungen und Titel.

    Im Grunde möchte ich nur mir selbst verpflichtet sein und nicht mir einem "offenem" Herzem herumlaufen, nur "weil es so ist" oder es von mir erwarten wird!

    Dies klingt vielleicht alles etwas komisch, doch ich bin nunmal auf der Suche nach Antworten und deshalb "derfragende"!

    Bin ich mit meinen Fragen richtig im Buddhismus? Nur eine der vielen Fragen, die mir im Moment irgendwie den Kopf "zutun"...

    Danke für eure Hilfe...

    Steve

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    Hallo Steve,

    eigentlich ist es ganz einfach, für den Könner, etwas schwieriger für den leichtfertigen ... :idea:

    Zitat

    »Mit unseren Wünschen und Begierden, die gleichzeitig unser größter Reichtum und unsere größte Kraft sind, schaffen wir allerdings auch Glück und Leid für die, die uns am nächsten stehen.
    Oft sind sie uns ausgeliefert und deswegen ist es eine der Hauptaufgaben unseres Lebens, diese Ebene bewusst zu nutzen.
    «
    Der Mahamudra Meister Ole Nydahl

    Tja fast ganz ›pippi leicht‹ und fast zu ›einfach‹ ... entscheide Du für Dich ... ähmm Selbst, ... aber vor allem hab Freude dabei.

    añjalī अञ्जलि
    ࿅Dorje Sema࿄

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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