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Die Weiber...

  • Onda
  • 25. November 2011 um 11:31
  • Zum letzten Beitrag
  • Onda
    Gast
    • 25. November 2011 um 11:31
    • #1

    A.V.229 Die schwarze Schlange I -- 9. Paṭhama-kaṇhasappa Sutta

    Fünf Nachteile, ihr Mönche, besitzt die schwarze Schlange:

    sie ist unrein,
    übelriechend,
    feige,
    gefährlich und
    treulos gegen ihre Freunde.

    Ebenso auch, ihr Mönche, besitzt das Weib diese fünf Nachteile:

    es ist unrein,
    übelriechend,
    feige,
    gefährlich und
    treulos gegen seine Freunde.

    A.V.230 Die schwarze Schlange II -- 10. Dutiya-kaṇhasappa Sutta

    Fünf Nachteile, ihr Mönche, besitzt die schwarze Schlange.

    Sie ist boshaft,
    jähzornig,
    besitzt ein gefährliches Gift,
    ist doppelzüngig
    und treulos gegen ihre Freunde.

    Ebenso auch, ihr Mönche, besitzt das Weib diese fünf Nachteile:

    es ist boshaft,
    jähzornig,
    besitzt ein gefährliches Gift,
    ist doppelzüngig
    und treulos gegen seine Freunde.

    Daß da nämlich, ihr Mönche,

    das Weib häufig von heftiger Begierde erfüllt ist, das ist sein gefährliches Gift
    daß es häufig Zwischenträgerei verübt, das ist seine Doppelzüngigkeit
    daß es sich häufig geschlechtlich vergeht, das ist seine Treulosigkeit gegen Freunde

    -------------------

    Werte Sangha,

    Das ist ja nun alles andere als ein Kompliment für die Frauen.
    Gibt es im PK auch vergleichbare männerfeindliche Passagen?

    LG
    Onda

  • Kusala
    Gast
    • 25. November 2011 um 11:38
    • #2

    Hier gibt es noch mehr solch hübscher Zitate :grinsen:

    Na und nu? So sind sie halt (Zitat: "häufig"), die weltlichen Weibchen :lol:

    :)

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (25. November 2011 um 11:41)

  • Onda
    Gast
    • 25. November 2011 um 11:41
    • #3

    Na, die weltlichen Männchen haben auch ihre Macken!
    Her damit!
    PK, öffne deine Schleusen!
    Kusala deinen Zettelkasten!

    LG
    Onda

  • Kusala
    Gast
    • 25. November 2011 um 11:58
    • #4

    O.K.

    S.37.1-2 Angenehm-unangenehm I-II

    "Mit 5 Eigenschaften ausgestattet, ihr Mönche, ist ein Weib für einen Mann einzig unangenehm. Mit 5 Eigenschaften ausgestattet, ihr Mönche, ist ein Mann für ein Weib einzig unangenehm. Mit welchen fünf:

    Keine schöne Gestalt,
    kein Vermögen,
    Tugendlosigkeit,
    Faulheit und
    Unfruchtbarkeit.

    Mit 5 Eigenschaften ausgestattet, ihr Mönche, ist ein Weib für einen Mann einzig angenehm- Mit 5 Eigenschaften ausgestattet, ihr Mönche, ist ein Mann für ein Weib einzig angenehm. Mit welchen fünf:

    Schöne Gestalt,
    Vermögen,
    Tugend,
    Fleiß ohne Faulheit und
    Fruchtbarkeit".

    ______________________

    Wenn man jetzt aber sieht, dass fast alle Lehrreden/Belehrungen an Mönche, sprich Männer gehalten wurden und der
    Bhikkhu-Pātimokkha zig Regeln betreffs des Sexualtriebes des Mannes enthalten, könnte man hier mit dem zitieren nicht aufhören. :lol: Auch wird oft von Männern berichtet, die der Trunksucht und dem Spiel verfallen sind.

    Man sollte das ganze nicht zu ernst sehen. Wer sich auf dem Weg befindet, findet ähnliche Baustellen vor. Egal ob Mann oder Frau. Für alle ist das Erwachen möglich, sofern es denn karmisch passt.

    Liebe Grüße
    Kusala

  • crazy-dragon
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    • 25. November 2011 um 20:25
    • #5

    _()_ Werte Sangha:
    Darum beschäftigt sich ein Zennie mit Sitzen- da vergehen diese übelriechenden Definitionen von selbst 8) Und da ich kein Mönch bin, habe ich auch nix gegen diese Schlangen. Man muß ihnen nur den Giftzahn ziehen... :D

    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • Erdmaus
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    • 25. November 2011 um 20:32
    • #6
    Zitat

    Man sollte das ganze nicht zu ernst sehen.

    Die Betonung liegt auf "ganze". Man sollte den ganzen PK nicht allzu ernst nehmen. ;)

  • Dorje Sema
    Gast
    • 25. November 2011 um 21:28
    • #7

    In 'wessen' » Geist« ist eigentlich der sogenannte Pali Kanon so ausgelegt entstanden ?
    wer gab ihm diesen sogenannten möglichen Raum ?
    Die Interpreter ?


    añjalī अञ्जलि
    ࿅Dorje Sema࿄

  • Onda
    Gast
    • 25. November 2011 um 21:57
    • #8
    Erdmaus:
    Zitat

    Man sollte das ganze nicht zu ernst sehen.

    Die Betonung liegt auf "ganze". Man sollte den ganzen PK nicht allzu ernst nehmen. ;)

    Ja, solche Textstellen zeigen, dass man den Text mit der gebotenen Distanz lesen muss. Und mit der beherzten Bereitschaft, zeit- und kulturbedingten Schrott zu entsorgen.

    LG
    Onda

  • Erdmaus
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    • 25. November 2011 um 22:19
    • #9
    Onda:
    Erdmaus:

    Die Betonung liegt auf "ganze". Man sollte den ganzen PK nicht allzu ernst nehmen. ;)

    Ja, solche Textstellen zeigen, dass man den Text mit der gebotenen Distanz lesen muss. Und mit der beherzten Bereitschaft, zeit- und kulturbedingten Schrott zu entsorgen.

    LG
    Onda

    Viva la Revolution ^^

  • Onyx9
    Gast
    • 25. November 2011 um 23:42
    • #10

    "Schönes" Beispiel für einen Absatz, den Buddha so nicht ausgedrückt haben kann, sondern nur eine ordinärer Mönch
    mit einem Heiden-Schiss vor Schlangen und Weibern.

  • Dorje Sema
    Gast
    • 26. November 2011 um 02:01
    • #11

    Bleibt dann bloß zu hoffen: bei allzu viel erwarten, das allzu viel hoffen, 'Ich'sei`s" auch -Seiend verantwortungsbewusst wie man halt so "hier und jetzt" ist, werdend gewesen geworden, wie man (halt) so ist, zum Zeitpunkt des gewordenen Seins möglicherweise werden kann - seinerzeit gewesen »wieder werdend « Seiend werden bzw. Werdend sein zum Sein geworden kam ?
    Einfacher: Durch dieselbe Tür durch die du eintrittst und austritst bezeichnest du, je nachdem, als Ein oder Ausgang.
    Werden u. Sein

    añjalī अञ्जलि
    ࿅Dorje Sema࿄

  • Maybe Buddha
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    6. August 2011
    • 26. November 2011 um 02:36
    • #12

    Den Kommentar zur Sutta:

    (Derartige scharfe Urteile sollen sich natürlich nur auf das niedriggesinnte Alltagsweib beziehen, denn an anderen Stellen des buddhistischen Kanons werden Frauen, seien es Nonnen (die oft die Heiligkeit erreicht hatten), seien es Laienjüngerinnen, vom Buddha mit den höchsten Lobesworten gepriesen. Nie wird eine Frau getadelt, die z.B. die fünf Sittenregeln einhält.)

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • accinca
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    • 26. November 2011 um 03:46
    • #13
    Erdmaus:

    Man sollte den ganzen PK nicht allzu ernst nehmen. ;)


    Gibt es im Dhammapada nicht ein ganzes Kapittel über den Ernst?

    Ernst leitet zur Todlosigkeit,
    Leichtsinn zum Reich des Sterbens hin;
    Die Ernsten sterben nimmermehr,
    Die Leichten sind den Leichen gleich.

    22. Vollkommen dieses Ernsts bewusst
    In allem und in jedem Ding
    Sind Weise ernsten Sinnes froh,
    Sind selig ihrer Heiligung.

    23. Die Selbstvertieften, Standhaften,
    Die unentwegt Gewaltigen,
    Die weise Überwindenden
    Erreichen Unvergleichliches,
    Nibbānam, allerhöchstes Heil.

    24. Des kräftig Kühnen, klar Bewussten,
    Des wohl Bedachten, Makellosen, Reinen,
    Des Selbstbezähmten, Starken, Ordenstreuen,
    Des Ernsten Ehre reift empor zur Höhe.

    25. Mit Heldenmut und ernstem Sinn,
    Mit Selbstbezähmung und Verzicht
    Schafft, Standhafte, ein Eiland euch,
    Das jeder Flut gewachsen sei.

    26. Dem leichten Sinn ergeben sich
    Erlahmte Männer, ohne Mut;
    Den Ernst bewahrt der weise Mann,
    Als köstlich besten Schatzeshort.

    27. Ergebt euch nicht dem leichten Sinn,
    O folget nicht der Liebeslust!
    Der ernst in sich gekehrte Mönch
    Ist höchstem Heile selig nah.

    28. Wenn mutig mit des Ernsten Kraft
    Der Weise sich vom Leichtsinn löst,
    Blickt von der Weisheit Warte er
    Leidlos in diese Leidenswelt:
    Wie einer, der am Gipfel steht,
    Tief unten Talbewohner sieht,
    Betrachtet er gestählten Sinns
    Die Toren und das Torentum.

    29. Ernst unter lässig leichtem Volk,
    Wach unter Schlafversunkenen,
    Dem Renner unter Kleppern gleich,
    Besitzlos sieht der Weise hin.

    30. Durch Ernst erwarb sich Maghavā,
    Der Götterfürst, den ersten Rang;
    Verehrung wird dem Ernst zuteil,
    Verachtung trifft den Leichtsinn stets.

    31. Der ernsten Mutes frohe Mönch,
    Der Graus erkennt im leichten Sinn,
    Empfindet jedes Daseinsband,
    Ob grob, ob fein, wie Feuersglut.

    32. Der ernsten Mutes frohe Mönch,
    Der Graus erkennt im leichten Sinn,
    Entronnen der Vergänglichkeit
    Ist baldig dem Nibbānam nah.

  • monikamarie
    Gast
    • 26. November 2011 um 07:11
    • #14

    Guten Morgen,
    gestern Abend waren wir eingeladen. Noch nie zuvor hatte ich die angetrunkenen Männer so wahrgenommen wie gestern. Es hat mich schon seit Jahrzehnten abgestoßen, aber ich habe es immer toleriert. Gestern jedoch sah ich genau das, was Du, lieber Accinca, durch Dein Zitat vermittelst.
    Ich habe keinen Groll mehr empfunden wie früher, ich war "kühl" (sonst ist mir eher zu heiß :lol: ), ich habe keine Diskussionen mehr mitgemacht über typische gesellschaftliche Themen, ich habe noch nicht einmal meine buddhistische Sichtweise eingebracht, was ich sonst kaum unterlassen konnte. Ich hatte das erste Mal einen so angenehm "runtergefahrenen Zustand", dass mein Mann und ich in Harmonie als erste Gäste wieder dieses Haus verlassen konnten (fast fluchtartig :lol: ). Das war eine wunderbare Lektion über das Thema "schlechte Gesellschaft", sogar für meinen Mann. :D

    _()_ Monika

    Zitat

    28. Wenn mutig mit des Ernsten Kraft
    Der Weise sich vom Leichtsinn löst,
    Blickt von der Weisheit Warte er
    Leidlos in diese Leidenswelt:
    Wie einer, der am Gipfel steht,
    Tief unten Talbewohner sieht,
    Betrachtet er gestählten Sinns
    Die Toren und das Torentum.

    Alles anzeigen
  • monikamarie
    Gast
    • 26. November 2011 um 07:16
    • #15
    Onyx9:

    "Schönes" Beispiel für einen Absatz, den Buddha so nicht ausgedrückt haben kann, sondern nur eine ordinärer Mönch
    mit einem Heiden-Schiss vor Schlangen und Weibern.

    Zitat

    von Onyx9 am 25.11.2011, 23:36

    Was bedeuten diese neuen Initialien ?

    Wenn Du verstehst sind die Dinge wie sie sind.
    Wenn Du nicht verstehst sind die Dinge wie sie sind.
    Dogen Zenji

    Demut und Respekt

    2 Mal editiert, zuletzt von Anonymous (26. November 2011 um 07:31)

  • monikamarie
    Gast
    • 26. November 2011 um 07:21
    • #16
    Maybe Buddha:

    Den Kommentar zur Sutta:

    (Derartige scharfe Urteile sollen sich natürlich nur auf das niedriggesinnte Alltagsweib beziehen, denn an anderen Stellen des buddhistischen Kanons werden Frauen, seien es Nonnen (die oft die Heiligkeit erreicht hatten), seien es Laienjüngerinnen, vom Buddha mit den höchsten Lobesworten gepriesen. Nie wird eine Frau getadelt, die z.B. die fünf Sittenregeln einhält.)

    Guten Morgen, MB, und danke.
    Die Betonung liegt auf "niedriggesinnte Alltagsweib", genau so wie umgekehrt auf "niedriggesinnte Kerle".
    Weib ist im übrigen ja nur in unserer heutigen deutschen Sprachkultur abwertend. In England ist das Wort "wife" ein ganz normaler Begriff für eine ausgewachsene Frau. Ebenso zu Goethes Zeiten war dieses Wort kein Schimpfwort.

    Wer aber natürlich den Palikanon nicht wirklich studieren will oder sich nur rauspickt, was Buddhas Worte zu widerlegen scheint, der wird immer wieder von einem Extrem ins andere hüpfen.
    _()_ Monika

  • Kusala
    Gast
    • 26. November 2011 um 07:48
    • #17
    Erdmaus:

    Die Betonung liegt auf "ganze". Man sollte den ganzen PK nicht allzu ernst nehmen. ;)

    Onda:

    Ja, solche Textstellen zeigen, dass man den Text mit der gebotenen Distanz lesen muss. Und mit der beherzten Bereitschaft, zeit- und kulturbedingten Schrott zu entsorgen.

    Liebes Mausi, lieber Onda,

    mit "ernst nehmen" meinte ich eher: Wem der Schuh nicht passt, der braucht ihn nicht anzuziehen".

    Dass das Buddhas Wort gewesen sein könnte, zweifel ich in diesem Fall nicht an.

    Wann hat der Buddha was zu wem gesagt?

    Wie Maybe Buddha schon erwähnte, werden an anderen Stellen Frauen sehr hervorgehoben und gelobt. Auch was den Dhamma angeht.
    Aber es gibt nun auch die anderen. Auch heute noch. Schaut nur mal genau hin und über den Tellerrand hinaus. ;)

    Der PK ist kein Gebetsbuch. In ihm sind Lehrreden gesammelt, die zu bestimmten Gegebenheiten/Situationen an verschiedene Wesen gehalten wurden. Wie schon erwähnt, war der Buddha ein Mann meist klarer Worte und damit für den Zuhörer verständlich.
    Ein grober Klotz braucht einen groben Keil. Vom Groben ins Feine. Auch bei den Belehrungen.

    Liebe Grüße
    Kusala

  • Onda
    Gast
    • 26. November 2011 um 09:27
    • #18
    Kusala:


    Dass das Buddhas Wort gewesen sein könnte, zweifel ich in diesem Fall nicht an.

    Darüber müssen wir nicht debattieren.
    Fakt ist: Die hier
    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?f=13&t=7962
    versammelten lachhaften Generalisierungen über das weibliche Geschlecht sind einfach zeit- und kulturbedingter Nonsense und gereichen dem PK nicht zur Zierde.

    LG
    Onda

    Ansonsten gilt auch für den PK im übertragenen Sinne die:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Salvatorische_Klausel

  • monikamarie
    Gast
    • 26. November 2011 um 10:01
    • #19

    Das mag für Dich gelten, lieber Onda. Andere sehen das anders.
    Sag doch bitte anderen nicht, worüber sie debattieren dürfen. Danke!
    _()_ Monika

  • Onda
    Gast
    • 26. November 2011 um 10:45
    • #20
    monikamarie:

    Das mag für Dich gelten, lieber Onda. Andere sehen das anders.

    "Unmöglich ist es, und es kann nicht sein, daß ein Weib

    ein Heiliger und Vollkommen Erwachter wird"

    Vielleicht hat er ja doch recht...

    LG
    Onda

  • monikamarie
    Gast
    • 26. November 2011 um 10:48
    • #21

    :lol:

  • Kusala
    Gast
    • 26. November 2011 um 12:00
    • #22

    Auch da hat der Buddha recht.

    Ein Weib, dass an Haus und Hof hängt, die Silas nicht einhält ......
    kann kein Heiliger werden.

    Wird dieser Pfad des Weltlings aber verlassen und das Mädel begibt sich auf den Edlen Achtfachen Pfad mit all seinen Tugenden greift dies

    A.VII.48 Verbindung und Lösung - 8. Saṃyoga Sutta

    "Die an ihrer Weiblichkeit nicht entzückten Wesen haben sich von den Männern gelöst. Auf diese Weise, ihr Mönche, kommt das Weib über seine Weiblichkeit hinweg."

    Dies gilt aber ebenso für die Jungs:

    "Die an ihrer Männlichkeit nicht entzückten Wesen haben sich von den Weibern gelöst. Auf diese Weise, ihr Mönche, kommt der Mann über seine Männlichkeit hinweg."

    Die Bandbreite aller Wesen ist groß

    Es gibt ungepflegte Männer und Frauen.
    Es gibt feige, gefährliche und
    treulos Männer und Frauen.

    Die Eingangslehrrede war halt in dem Moment passend.

    Außerdem hast Du schon mal was von "asubha" (z.B. Betrachtung der Wiederlichkeit des Körpers) gehört/gelesen? Auch das gehört mit zur Lehre lieber Onda.

    Liebe Grüße
    Kusala

  • Onda
    Gast
    • 26. November 2011 um 12:11
    • #23
    Kusala:


    Außerdem hast Du schon mal was von "asubha" (z.B. Betrachtung der Wiederlichkeit des Körpers) gehört/gelesen? Auch das gehört mit zur Lehre lieber Onda.

    ...was hat denn das jetzt mit dem Thema zu tun?
    LG Onda

    [Wenn Belehrungsdrang aufsteigt, dann weiss sie "Da ist Belehrungsdrang". Und sie verweilt unabhängig, haftet an nichts in der Welt an. Auch auf jene Weise verweilt sie, indem sie den Belehrungsdrang als Belehrungsdrang betrachtet."

  • sumedhâ
    Gast
    • 26. November 2011 um 12:14
    • #24

    ich bin ein WEIB !!! na und....*schmunzel*

    wäre ich ein HUHN ....

    würde ich eier legen... auch nicht immer, bekanntlich habe die hühner eine legepause *schmunzel*

    Quelle: Google Bilder
    _()_

  • Kusala
    Gast
    • 26. November 2011 um 13:11
    • #25
    Onda:

    ..was hat denn das jetzt mit dem Thema zu tun?

    Sehr viel lieber Onda.

    schau mal bitte auf diese Seite http://www.palikanon.com/angutt/a05_221-230.html
    Da sind einige Lehrreden zu diesem Thema.

    Und das Thema ist wohl das Überwinden von weltlichen Dingen, auch im Bezug auf das zölibatäre Leben (Vinaya).

    Dazu gibt es verschiedene Übungsmöglichkeiten, je nach Neigung. Und für manche müssen halt schwerere Geschütze aufgefahren werden. Zum Beispiel für jemanden der sehr Sinnes-gierig ist ;) , kann asubha-kammaṭṭhāna (Meditieren über die Unreinheit) bzw. asubha-saññā (Wahrnehmung od Betrachtung od Bewusstwerden der Unreinheit) ein Mittel der Wahl sein. Man beachte, ich schrieb "kann".
    Und aus diesem Kontext heraus, kann man diese Thread- Eingangslehrrede auch lesen.

    Zitat


    >>Zwei, ihr Mönche, machen keine falschen Aussagen über den Vollendeten. Welche zwei?
    Derjenige, der das vom Vollendeten Nichtgesprochene und Nichtgelehrte für vom Vollendeten nicht gesprochen und nicht gelehrt erklärt; und derjenige, der das vom Vollendeten Gesprochene und Gelehrte für vom Vollendeten gesprochen und gelehrt erklärt. Diese beiden machen keine falschen Aussagen über den Vollendeten.

    Zwei, ihr Mönche, machen keine falschen Aussagen über den Vollendeten. Welche zwei? Derjenige, der eine Lehrrede mit einem der Deutung bedürfenden Sinne für eine ebensolche erklärt; und derjenige, der eine Lehrrede mit ausgemachtem Sinne für eine ebensolche erklärt. Diese beiden machen keine falschen Aussagen.
    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?…tart=45#p139352

    Eine Lehrrede aus dem Zusammenhang rauspicken geht nicht immer. Ein Verständiger sieht auch immer die Zusammenhänge.

    Onda:

    Wenn Belehrungsdrang aufsteigt, dann weiss sie "Da ist Belehrungsdrang". Und sie verweilt unabhängig, haftet an nichts in der Welt an. Auch auf jene Weise verweilt sie, indem sie den Belehrungsdrang als Belehrungsdrang betrachtet."

    Das stimmt Onda. In der Plauderecke kann man auch durchaus beim Stammtisch-Niveau bleiben.
    Verzeih mir, dass ich ohne explizit gefragt worden zu sein, eine weiter gehende Antwort gab. Ich wollte Euch Eure Freude nicht verderben.


    Liebe Grüße
    Kusala

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (26. November 2011 um 13:16)

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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