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  1. Buddhaland Forum
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Wieso an Wiedergeburt glauben ?

  • xxx
  • 24. November 2011 um 16:04
  • Zum letzten Beitrag
  • accinca
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    • 27. November 2011 um 17:59
    • #51
    accinca:

    Obwohl das ja sein kann, soll es ja so
    sein, das die Geburt als Mensch selten ist.
    Die meisten Wiedergeburten sich demzufolge woanders abspielen.


    Dazu fällt mir noch ein:

    4. "Dies eben, o Herr, ist mehr, nämlich die große Erde.
    Geringfügig ist das Wenige an Staub, das der Erhabene
    mit der Spitze des Fingernagels aufgenommen hat.
    Verglichen mit der großen Erde zählt es gar nicht mit,
    kommt es gar nicht in Betracht, steht es in gar keinem
    Verhältnis dazu -- nämlich jenes Wenige an Staub, das
    der Erhabene mit der Spitze des Fingernagels aufgenommen hat. "
    5. "Ebenso auch, ihr Mönche, sind es wenige Wesen , die unter
    Menschen wiedergeboren werden; zahlreicher aber sind jene Wesen,
    die außerhalb der Menschenwelt wiedergeboren werden." S 20, 2

  • Onyx9
    Gast
    • 28. November 2011 um 14:48
    • #52
    Joy:
    Onyx9:

    Die Befreiung erlangt man eben nicht dadurch indem man an Wiedergeburts-Fantasie-Bildern der Vorstellungskraft haftet aber auch nicht dadurch indem man sie ( die Wiedergeburt als ein anderes Wesen ) negiert.
    Das ist nur eine weitere Spielart der Aversion oder des Begehrens.


    Richtig. Der Glaube, Befreiung erlangen zu müssen, um frei zu sein ist oft die letzte Hürde auf der Suche nach Bodhi (Erwachen). Erwachen hat nichts mit Werden oder Erlangen zu tun. Alle Übung, die der Buddha (der Erwachte) empfiehlt dienen lediglich der Vorbereitung auf den Moment, in dem das geschieht, was Erwachen genannt wird.

    Im Zen sagt man "before enlightenment - empty the cup" (vor der Erleuchtung - leere die Tasse).

    Hier die Geschichte dazu (thx google):

    Zitat

    Nan-in, a Japanese master during the Meiji era (1868-1912), received a university professor who came to inquire about Zen. Nan-in served tea. He poured his visitor’s cup full, and then kept on pouring. The professor watched the overflow until he no longer could restrain himself. "It is overfull. No more will go in!"

    "Like this cup," Nan-in said, "you are full of your own opinions and speculations. How can I show you Zen unless you first empty your cup?"

    deutsche Übersetzung:

    Zitat

    Nan-in, ein japanischer Meister in der Meija Ära (1868-1912) empfing einen Universitäts-Professor, der ihn aufsuchte, um ihn über Zen zu befragen. Nan-in servierte Tee. Er goss den Tee in die Tasse seines Gastes und hörte nicht auf, als die Tasse voll gewesen ist. Der Professor sah, wie die Tasse überlief, bis er sich schließlich nicht mehr zurückhalten konnte. "Es ist übervoll. Da geht nichts mehr rein!"

    "Wie diese Tasse", sagte Nan-in, "bist auch du bereits voll mit Meinungen und Ansichten. Wie kann ich dir Zen zeigen, bevor du deine Tasse geleert hast?"

    Vor dem Erwachen müssen alle Vorstellungen von dem, was Erwachen ist losgelassen werden, einschließlich allen Vorstellungen von Wiedergeburt, Ich, Person, Welt ... alles. Und das wird geübt, in der Meditation.

    Zitat

    Was aber ist leer von Ich oder zum Ich Gehörigen? Die 6 Innen- und Außengebiete, die 6 Arten des Bewußtseins, die 6 Berührungen, die 18 Gefühle. Das ist leer von Ich und zum Ich Gehörigen.“

    – Samyutta Nikaya 35.85

    An der Schwelle des Erwachens muss alles abgelegt werden, auch alle Glaubensvorstellungen. Im Erwachen wird all das verloren gehen. Es wird nicht einmal ein Erwachter übrig bleiben, denn das ist ein reiner Bewusstseinsprozess.

    Bewusstsein erforscht sich selbst und sendet dabei "Satelliten" aus, die der Selbsterforschung des Bewusstseins dienen. Diese "Satelliten" sind die "Lebewesen", die das Bewusstsein aus sich selbst heraus beleben und in ihrer Funktion eine Emanation des Bewusstseins selbst sind. Im Moment des Erwachens erkennt das Lebewesen als "Auge des Bewusstseins", dass Bewusstsein alles ist, was ist und dass es selbst das ist, was dieses Bewusstsein ist. Mit Bewusstsein ist hier das unpersönliche, ungetrennte Bewusstsein (Hishiryō) gemeint.

    Und weil da kein Erwachter im Sinne eines getrennten Bewusstseins im Erwachten übrig bleibt, ist da auch keiner, der erwacht ist. Die Phänomenalität des Erwachten bleibt nach dem Erwachen erhalten, nur wird sie als das auch gesehen und das ist der einzige Unterschied zwischen Erwachten und Nichterwachten. Der Erwachte ist sich nach dem Erwachen der Phänomenalität seines individuellen Menschseins bewusst, während sein Gewahrsein im Bewusstsein selbst ruht, in dem die Phänomenalität seines Menschsseins erscheint und gelebt bzw. erlebt wird.

    Wenn es hier und da heißt "da kommen immer mehr Erwachte" ist das nicht ganz richtig. Es erscheinen im Bewusstsein immer mehr realisierte Emanationen von Bewusstsein selbst, die in der absoluten Bewusstheit ihres Selbst ruhen ohne sich dabei von all den Konsequenzen des scheinbar manifestierten realen Menschseins verwirren oder ablenken zu lassen.

    Ein Buddha ist in diesem Sinne Bewusstsein, dass in der Form einer Emanation seines Selbst in sich selbst ruht.

    Es gibt eine (Bewusstseins-)Lehre im Mahayana, die diese Philosophie wiederspiegelt: Vijnanavada. Zusammen mit der Leerheits-Lehre Mādhyamaka ist der Vijñānavāda sowas wie die Lehrpfeiler des Mahayana-Systems, aus dem später der Chan- und Zen-Buddhismus entstanden ist.

    Übrigens sind das alles Puzzle-Teile, dich ich mir nach dem Erwachen zusammengesucht habe, um nicht den Verstand zu verlieren, weil ich beim Erwachen überhaupt nicht wusste, was da geschehen ist. Ich habe erst nach dem Erwachen zum Buddhismus gefunden und sehe in der buddhistischen Lehre sowas wie den ruhenden Pol auf dieser Welt, an dem ich mich anlehnen kann. Und das Buddhaland sehe ich als einen virtuellen Ort, wo wir uns gemeinsam dabei helfen, das Mysterium des Erwachens in unserem kleinen menschlichen Verstand zu bewahren, ohne dass dieser komplett ausrastet.

    Der Dharma lebt!

    _()_

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    Oh, die leere Tasse. Das letzte mal als ich die Geschichte aufgeschrieben habe, hab ich was auf die Mütze gekriegt.
    Umso mehr mag ich sie.
    Du beschreibst das alles sehr schön ! Der Dharma lebt....Die Lehre als ruhender Pol ;)
    Man merkt, dass du eine initiale Erweckung hattest.

    Ps: Ich hatte keine Angst um meinen Verstand; ich hatte gar keine Angst. 8)

  • Onyx9
    Gast
    • 28. November 2011 um 14:50
    • #53
    accinca:
    accinca:

    Obwohl das ja sein kann, soll es ja so
    sein, das die Geburt als Mensch selten ist.
    Die meisten Wiedergeburten sich demzufolge woanders abspielen.


    Dazu fällt mir noch ein:

    4. "Dies eben, o Herr, ist mehr, nämlich die große Erde.
    Geringfügig ist das Wenige an Staub, das der Erhabene
    mit der Spitze des Fingernagels aufgenommen hat.
    Verglichen mit der großen Erde zählt es gar nicht mit,
    kommt es gar nicht in Betracht, steht es in gar keinem
    Verhältnis dazu -- nämlich jenes Wenige an Staub, das
    der Erhabene mit der Spitze des Fingernagels aufgenommen hat. "
    5. "Ebenso auch, ihr Mönche, sind es wenige Wesen , die unter
    Menschen wiedergeboren werden; zahlreicher aber sind jene Wesen,
    die außerhalb der Menschenwelt wiedergeboren werden." S 20, 2

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    Yo, Yo..........................................!!! .und wie war das noch mit dem schwarzen Eber ? Ein Menschenleben ist so selten, wie ein weises Haar auf einem schwarzen Eber zu finden. Is glaub ich aus dem Zen.

  • Onyx9
    Gast
    • 28. November 2011 um 14:52
    • #54
    accinca:
    nibbuti:


    Leid ist schwer zu ertragen, hier und jetzt. Keiner will Leid.
    Darum sollte man idealerweise das Ende des Leids anstreben.
    Es ist jedem selbst überlassen, welche hypothetischen Annahmen noch als Motivation dienen.


    Das Ende von Wiedergeburt ist das Ende des Leidens lehrte der Buddha.
    Ob du das hypothetisch annimmst oder nicht.
    Jedenfalls sollte es doch nicht so schwer sein einzusehen, das
    ohne Wiedergeburt kein neues Leiden mehr geboren werden kann.
    Daher ist es doch völlig logisch, das man keinen Buddha und keinen
    Buddhismus braucht, wenn es sowieso keine Wiedergeburt gäbe.
    Nur wenn das Leiden seine Ursache viel tiefer hat und viel größer
    ist als man glauben würde, macht die Lehre keinen Sinn.

    Daher lehrte der Buddha:
    „Gut, ihr Mönche, daß ihr die von mir gezeigte Lehre so versteht.
    Mehr Tränen freilich, ihr Mönche, habt ihr auf diesem langen Wege,
    immer wieder zu neuen Wiedergeburten und neuen Toden eilend,
    mit Unerwünschtem vereint, von Erwünschtem getrennt, klagend
    und weinend vergossen als Wasser in den vier großen Meeren enthalten ist.

    Lange Zeiten hindurch habt ihr, Mönche, den Tod der Mutter erfahren,
    den Tod des Vaters – des Sohnes – der Tochter – der Geschwister erfahren.
    Lange Zeiten hindurch habt ihr den Verlust eurer Habe erlitten, lange
    Zeiten wart ihr von Krankheiten bedrückt. Und während ihr den Tod
    der Mutter, den Tod des Vaters, den Tod des Sohnes, den Tod der
    Tochter, den Tod der Geschwister, den Verlust des Vermögens, die
    Qual der Krankheit erfuhrt, während ihr mit Unerwünschtem vereint,
    von Erwünschtem getrennt wart, da vergosset ihr von Wiedergeburt
    zu Tod, von Tod zu Wiedergeburt eilend, auf diesem langen Wege
    wahrlich mehr Tränen als Wasser in den vier großen Meeren enthalten ist.“ (S 15, 1-3)

    Alles anzeigen

    Nichts hinzuzufügen. :(

  • Onyx9
    Gast
    • 28. November 2011 um 15:00
    • #55
    accinca:
    Onyx9:

    Die Befreiung erlangt man eben nicht dadurch indem man an Wiedergeburts-Fantasie-Bildern der Vorstellungskraft haftet, aber auch nicht dadurch indem man sie ( die Wiedergeburt als ein anderes Wesen ) negiert.
    Das ist nur eine weitere Spielart der Aversion oder des Begehrens.

    Naja, ich beziehe mich auch nur darauf was der Buddha lehrte.
    Und der lehrtet:

    "Versiegt ist die Geburt, vollendet das Asketentum, gewirkt
    das Werk, darüber hinaus gibt es kein weiteres Dasein mehr, versteht er da. "

    Dies gehört zur unmittelbaren Erkenntnis der Befreiung.
    Daraus ergibt sich das Ende der Wiedergeburt ist des Ende des Leidens.
    Und warum sollte das jemand anstreben wenn er gar nicht mir Wiedergeburt
    rechnen würde.

    Alles anzeigen

    Mit Fantasie-Bildern meine ich dieses ( menschliche ) Abwägen: ja, nein,wie sieht das aus, wie könnte ich aussehen, wie war ich usw.
    Man sollte es eben bei den 6 Daseinsbereichen lassen und aus maus.
    Warscheinlich ein Missverständnis hier zw. uns,
    ich bin meinungstechnisch völlig auf deiner linie.

    wir hatten das ja schon in diversen diskussionen, dass es widersinnig ist nicht an die unendlichkeit und wiedergeburt im wesensinne zu glauben
    und der lehre sich zugehörig zu fühlen. aber sie ( die existenzialisten ) wolltens halt so stehen lassen, bis heute .für sie geht das. tsja :roll: ...
    wer s braucht. ...

    gütigste grüße !

  • GaliDa68
    Gast
    • 28. November 2011 um 15:29
    • #56

    Jetzt glaubt doch endlich mal an die Wiedergeburt! Herrschaftzeiten noch mal!!!
    Renitentes Volk!


  • accinca
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    • 28. November 2011 um 15:58
    • #57
    GaliDa68:

    Jetzt glaubt doch endlich mal an die Wiedergeburt! Herrschaftzeiten noch mal!!!
    Renitentes Volk!


    Keiner wird gezwungen an Wiedergeburt zu glauben, aber das der
    Buddha das gelehrt hat, darüber besteht nicht der geringste Zweifel.

    „Und ich durchschau’ und erkenn’ mit dem Geist das Gemüt eines
    Menschen völlig umfassend:
    ‘Derart handelt dieser Mensch, darauf arbeitet er hin, einen solchen Weg
    hat er genommen, daß er bei Versagen des Körpers, jenseits des Todes,
    abwärts auf schlechte Laufbahn, in Verderben und Unheil geraten wird,
    an Orte der Qual und des Jammers.’ Und ich seh’ ihn dann später mit dem
    himmlischen Auge, dem geläuterten, über menschliche Grenzen hinausreichenden,
    wie er bei Versagen des Körpers, jenseits des Todes, abwärts gelangt ist, auf
    schlechte Laufbahn, in Verderben und Unheil, einzig von schmerzlichen,
    brennenden, entsetzlichen Gefühlen erfüllt." M 12

  • Joy
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    • 28. November 2011 um 17:37
    • #58
    accinca:
    GaliDa68:

    Jetzt glaubt doch endlich mal an die Wiedergeburt! Herrschaftzeiten noch mal!!!
    Renitentes Volk!


    Keiner wird gezwungen an Wiedergeburt zu glauben, aber das der
    Buddha das gelehrt hat, darüber besteht nicht der geringste Zweifel.


    Jetzt machst du aber den Bock zum Gärtner.
    Er hat damit gedroht, rethorisch und im Sinne der Lehre sozusagen.

    Das hört sich an wie:

    "Ich glaube an den Teufel, denn Jesus hat ihn uns gelehrt. "

    :lol:

    oder wie bei GaliDa sagt: "Ich glaube an die Kraft der Peitsche, denn ich wurde schon als Kind verprügelt".

    _()_

  • GaliDa68
    Gast
    • 28. November 2011 um 17:45
    • #59

    Aber holla die Waldfee!
    Ich glaube nicht an die Kraft der Peitsche. Die Kraft hat der Peitschenführer, nicht die Peitsche.

  • Maybe Buddha
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    • 28. November 2011 um 17:45
    • #60
    accinca:
    GaliDa68:

    Jetzt glaubt doch endlich mal an die Wiedergeburt! Herrschaftzeiten noch mal!!!
    Renitentes Volk!


    Keiner wird gezwungen an Wiedergeburt zu glauben, aber das der
    Buddha das gelehrt hat, darüber besteht nicht der geringste Zweifel.

    Stimmt, nämlich nur eines hat Buddha gelehrt und das ist das Leiden und seine Vernichtung. Alles andere ist nur Beiwerk

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • accinca
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    • 28. November 2011 um 19:35
    • #61
    Maybe Buddha:
    accinca:


    Keiner wird gezwungen an Wiedergeburt zu glauben, aber das der
    Buddha das gelehrt hat, darüber besteht nicht der geringste Zweifel.

    Stimmt, nämlich nur eines hat Buddha gelehrt und das ist das Leiden und seine Vernichtung. Alles andere ist nur Beiwerk

    Genau, und wie sollte auch das Leiden zu ende sein wenn
    Wiedergeburt und damit Samsara nicht enden würde.

  • Onda
    Gast
    • 28. November 2011 um 19:50
    • #62
    accinca:

    Genau, und wie sollte auch das Leiden zu ende sein wenn
    Wiedergeburt und damit Samsara nicht enden würde.

    Warum ging es dem Buddha?
    Um die Beendigung des Leidens?
    Oder um die Beendigung des Daseins?

    Buddhismus. Definition:
    Alte indische Lehre, welche die dauerhafte Verunmöglichung künftigen Lebens zum Heilsziel erklärte.
    Motto des Gründers: "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Dasein und seine Vernichtung."

    Na, wer's mag...

    LG
    Onda

  • Joy
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    • 28. November 2011 um 21:19
    • #63
    Onda:

    Warum ging es dem Buddha?
    Um die Beendigung des Leidens?
    Oder um die Beendigung des Daseins?


    Das eine bewirkt das andere. Buddha sagte sowas wie "Leben ist Leiden" und meine damit "getrenntes Leben ist Leiden", also Leben das in einem Ich-Bewusstsein gefangen ist.

    Ich würde daher sagen: Das Ende des Leids besteht in der Selbsterforschung und der Transzendierung des Leiders. Die Geburt des Buddha war der "Tod" des Gautama.

    _()_

  • monikamarie
    Gast
    • 28. November 2011 um 21:27
    • #64

    Ja, sehr gut definiert, Joy!
    _()_ Monika

  • Joy
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    • 28. November 2011 um 21:30
    • #65

    Danke Marion.

    Ich finde es immer erschreckend, wie dramatisch sich manche spirituellen Konzepte auf das Leben auswirken können. Da glauben manche sogar, wenn sie sich töten, sind sie befreit. Dabei ist damit was ganz anderes gemeint. Da hat der Verstand einfach nur was falsch verstanden. Das Ego lässt sich nicht mit Bomben oder Selbstmord töten.

    _()_

  • accinca
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    • 28. November 2011 um 23:16
    • #66
    Onda:

    Warum ging es dem Buddha?
    Um die Beendigung des Leidens?
    Oder um die Beendigung des Daseins?
    Buddhismus. Definition:
    Alte indische Lehre, welche die dauerhafte Verunmöglichung künftigen Lebens zum Heilsziel erklärte.
    Motto des Gründers: "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Dasein und seine Vernichtung."
    Na, wer's mag...Onda

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    Wer das Dasein mag, wird weiter machen wie immer.
    Er wird es bestenfalls hier und da nach seinen Ideen zu verbessern versuchen.
    Auch nach der Lehre des Buddha wird das Dasein erheblich verbessert.
    Aber nach eben genau dieser Lehre gibt es keine Verbesserung die für
    immer und ewig halten würde, selbst wenn sie unheimlich lange bestünde.
    Bedingt ist es entstanden, was bedingt ist, kann aufgelöst, erlöschen, vernichtet werden.

    Hier erlangt der Nachfolger das Verständnis, daß das Dasein immer
    unbefriedigend und damit leidhaft bleiben wird und die Lösung dieses
    Leidens nicht im Dasein lieben kann. Hier stellt sich ihm die Frage wie
    das leidbehaftete Daseins grundsätzlich vernichtet werden kann.

    Dazu lehrte der Buddha die vier heilenden Wahrheiten, von denen schon
    die erste Wahrheit darlegt, das alles auch das höchste Dasein Leiden bedeutet,
    und daß die Ursache (zweite Heilswahrheit) dafür im Begehren und Anhangen
    (eben nach und an diesem Dasein) besteht.

    In der dritten Heilswahrheit wird dann folgerichtig die Vernichtung der Ursache
    für das Dasein des Leidens gelehrt und wie dies realisiert werden kann wird
    dann in der vierten Heilswahrheit vom achtfachen rechten Weg dargelegt.

    Die letztendliche völlige Auflösung und Vernichtung der Daseinsursache erfolgt
    dann auf zweierlei Weise, nämlich durch Aufhebung des emotionalen Anhangens
    und zweitens, die Auflösung des Anhangens durch Unwissen wodurch Dasein
    völlig als Leiden durchschaut wird, was vom Buddha in seinen Beschreibungen
    immer am Ende des Weges genannt wird. Hier erst heißt es dann folgerichtig:

    "Solchen Gemütes, innig, geläutert, gesäubert, gediegen, schlackengeklärt,
    geschmeidig, biegsam, fest, unversehrbar, richtete ich das Gemüt auf die
    Erkenntnis des Nibbanā:

    'Das ist das Leiden' verstand ich der Wahrheit gemäß.
    'Das ist die Leidensentwicklung' verstand ich der Wahrheit gemäß.
    'Das ist die Leidensauflösung' verstand ich der Wahrheit gemäß.
    'Das ist der zur Leidensauflösung führende Pfad' verstand ich der Wahrheit gemäß. "

  • Onda
    Gast
    • 29. November 2011 um 06:05
    • #67
    accinca:

    Hier erlangt der Nachfolger das Verständnis, daß das Dasein immer
    unbefriedigend und damit leidhaft bleiben wird und die Lösung dieses
    Leidens nicht im Dasein liegen kann. Hier stellt sich ihm die Frage, wie
    das leidbehaftete Dasein grundsätzlich vernichtet werden kann.

    Klar und deutlich.
    LG
    Onda

  • monikamarie
    Gast
    • 29. November 2011 um 08:44
    • #68

    Guten Morgen Joy,
    wer ist Marion?
    _()_ Monika

  • Maybe Buddha
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    • 29. November 2011 um 08:51
    • #69
    monikamarie:

    Guten Morgen Joy,
    wer ist Marion?
    _()_ Monika


    Na du Monikamariemarion :D

    Mal gucken was wa morgen dran hängen ;)

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • Onda
    Gast
    • 29. November 2011 um 08:53
    • #70
    monikamarie:

    Guten Morgen Joy,
    wer ist Marion?
    _()_ Monika

    monikamarie

    Was alles in uns steckt!

    LG
    Onda

  • monikamarie
    Gast
    • 29. November 2011 um 08:58
    • #71

    Ja, Onda :D:lol: eben ALLES oder NICHTS
    _()_ Monika

  • Maybe Buddha
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    • 29. November 2011 um 08:59
    • #72
    accinca:


    Genau, und wie sollte auch das Leiden zu ende sein wenn
    Wiedergeburt und damit Samsara nicht enden würde.


    Nich so wichtig, ich mach in diesem Leben Ende, was danach hätte kommen hätte können intressiert mich nicht mehr.

    Ich arbeite doch die ganze Zeit auf den "Himmel" (Nirvana) zu, warum soll ich mich dann ständig mit Hölle oder Wiedergeburt beschäftigen?

    Bin halt ein Optimist. Geburt um Geburt :lol: ... Ich schau lieber dahin wo ich hin will, nicht dahin wo ich nicht hin will...

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • Bishafu_2
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    • 29. November 2011 um 10:43
    • #73
    accinca:


    Wer das Dasein mag, wird weiter machen wie immer.
    Er wird es bestenfalls hier und da nach seinen Ideen zu verbessern versuchen.
    Auch nach der Lehre des Buddha wird das Dasein erheblich verbessert.
    Aber nach eben genau dieser Lehre gibt es keine Verbesserung die für
    immer und ewig halten würde, selbst wenn sie unheimlich lange bestünde.
    Bedingt ist es entstanden, was bedingt ist, kann aufgelöst, erlöschen, vernichtet werden.

    Alles anzeigen


    Imm das selbe Gepappel! Aus der Sicht eines spirituellen Zwerges ist diese Ansicht richtig - mehr aber auch nicht..

  • accinca
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    • 29. November 2011 um 11:07
    • #74
    Maybe Buddha:
    accinca:


    Genau, und wie sollte auch das Leiden zu ende sein wenn
    Wiedergeburt und damit Samsara nicht enden würde.


    Nich so wichtig, ich mach in diesem Leben Ende, was danach hätte kommen
    hätte können intressiert mich nicht mehr.


    Ja? 8) wie weit biste?

    Maybe Buddha:


    Ich arbeite doch die ganze Zeit auf den "Himmel" (Nirvana) zu, warum soll
    ich mich dann ständig mit Hölle oder Wiedergeburt beschäftigen?
    Bin halt ein Optimist. Geburt um Geburt :lol: ... Ich schau lieber dahin wo
    ich hin will, nicht dahin wo ich nicht hin will...


    Ich hatte ja auch nicht darüber gesprochen was du gerne möchtest.
    Die Lehre richtet sich doch nicht danach was du gerne möchtest.

  • accinca
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    • 29. November 2011 um 11:09
    • #75
    Bishafu_2:
    accinca:


    Wer das Dasein mag, wird weiter machen wie immer.
    Er wird es bestenfalls hier und da nach seinen Ideen zu verbessern versuchen.
    Auch nach der Lehre des Buddha wird das Dasein erheblich verbessert.
    Aber nach eben genau dieser Lehre gibt es keine Verbesserung die für
    immer und ewig halten würde, selbst wenn sie unheimlich lange bestünde.
    Bedingt ist es entstanden, was bedingt ist, kann aufgelöst, erlöschen, vernichtet werden.

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    Imm das selbe Gepappel! Aus der Sicht eines spirituellen Zwerges ist diese Ansicht richtig - mehr aber auch nicht..

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    Kann ja nicht jeder so ein "spiritueller Überflieger" sein wie du.

    Einmal editiert, zuletzt von accinca (29. November 2011 um 11:17)

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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