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Buddhismus und gleichzeitig Gottesglaube - geht das?

  • Quotenwombel
  • 30. Oktober 2011 um 11:24
  • Geschlossen
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  • Kusala
    Gast
    • 5. November 2011 um 09:43
    • #26
    monikamarie:

    Ehrlich gesagt, da möchte ich nicht sitzen.

    So ein Platz in der Götterwelt (Himmel) ist ja auch wieder vergänglich und deshalb mit dukkha verbunden. Wer kann das schon wollen? :)

    Wenn man die Werkzeuge des Buddha zu praktizieren beginnt, ist es wohl eigentlich piepegal woran man glaubt. Manche brauchen eben (noch) ein dickes "Liebe-Gott-Geländer" am Anfang. Ist nicht schlimm. Auch das darf so sein wie es ist.

    Auch ich lernte z.B. die Ruhigerwerden-Meditation in der katholischen Kirche. (Laaang, lang ist´s her :lol: ) Das war damals modern, ein bisken exotische Buddhapraxis einzubringen. Auch Zen war damals angesagt und galt als hipp. Da ahnte man aber nicht welche Wirkung der Dhamma haben kann. :lol:
    Bis heute gibt es ja christliche Klöster, wo auch eine Art Zen praktiziert wird.

    Wenn es denn karmisch passt, werden auf dem Weg die rechten (befreienden) Erkenntnisse schon reifen. Wenn nicht, hat man wenigstens einigermaßen ethisch korrekt gelebt und bei sich und anderen möglichst wenig Schaden angerichtet und ein zufriedenes Leben geführt.

    Ist doch auch schon mal was oder?

    Die Lehre des historischen Buddha von anicca, dukkha und anattā ist aber letztendlich mit der christlichen Lehre nicht kompatibel und sollte man auch nicht vermengen. Das führt zu Verfälschungen und Irrglauben. Meine Meinung.

    Liebe Grüße
    Kusala

  • accinca
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    • 5. November 2011 um 14:28
    • #27
    Kusala:

    Die Lehre des historischen Buddha von anicca, dukkha und anattā ist aber letztendlich mit der christlichen Lehre nicht kompatibel und sollte man auch nicht vermengen. Das führt zu Verfälschungen und Irrglauben. Meine Meinung.Kusala


    Da ist nicht nur deine Meinung, sondern das ist auch so.

  • Onda
    Gast
    • 5. November 2011 um 14:38
    • #28
    Kusala:

    Die Lehre des historischen Buddha von anicca, dukkha und anattā ist aber letztendlich mit der christlichen Lehre nicht kompatibel und sollte man auch nicht vermengen.

    Auf der Ebene des Begrifflichen sind die Lehren sicherlich in vielen Aspekten nicht kompatibel. Da sind Konzepte, die nicht miteinander in Einklang zu bringen sind. Aber beide Lehren verweisen auf eine Ebende des Seins jenseits der Begriffe. Vielleicht können sie sich da treffen?

    LG
    Onda

  • monikamarie
    Gast
    • 5. November 2011 um 15:56
    • #29
    Onda:


    ...
    Auf der Ebene des Begrifflichen sind die Lehren sicherlich in vielen Aspekten nicht kompatibel. Da sind Konzepte, die nicht miteinander in Einklang zu bringen sind. Aber beide Lehren verweisen auf eine Ebende des Seins jenseits der Begriffe. Vielleicht können sie sich da treffen?

    LG
    Onda

    Hi Onda,
    sicher können sie sich treffen, aber die Lehre des Buddha fängt da an, wo der Gottesglaube aufhört. Das ist der einzige Treffpunkt. Die Lehre Jesu geht über das Alte Testament hinaus, aber sie gibt keine Hilfsmittel an die Hand, mich relativ schnell von Irrtümern und falschen Vorstellungen zu befreien, während das Christentum die Gläubigen auf ein Jenseits verweist und nur Leid anzubieten hat, darum ja auch die Vorliebe für einen Gekreuzigten, um sie an sein Leid und ihre Schuld zu erinnern. Buddhastatuen hingegen lächeln, um an Frieden und Gelassenheit zu erinnern.
    _()_ Monika

  • Onda
    Gast
    • 5. November 2011 um 16:43
    • #30
    monikamarie:

    aber die Lehre des Buddha fängt da an, wo der Gottesglaube aufhört...

    ...das leuchtet mir nicht ein. Wo ist denn genau der Ort, wo der Gottesglaube aufhört?
    LG
    Onda

  • monikamarie
    Gast
    • 5. November 2011 um 17:07
    • #31
    Onda:
    monikamarie:

    aber die Lehre des Buddha fängt da an, wo der Gottesglaube aufhört...

    ...das leuchtet mir nicht ein. Wo ist denn genau der Ort, wo der Gottesglaube aufhört?
    LG
    Onda

    Ort? Für mich ist das eine "Station" auf dem Weg der Erkenntnis.
    Wenn ich natürlich meinen Glauben nicht auf Bibel oder Koran begründe, dann ist es durchaus möglich, dass da ein subtiles Empfinden für ETWAS vorhanden sein mag, dass jemand als Gott bezeichnen würde, um es zu erklären, und dennoch Buddhas Lehre zu folgen (so war es bei mir, ob es noch so ist, kann ich im Moment noch nicht einmal beantworten, es hat - ebenso wie die Wiedergeburt - für mich an Bedeutung verloren).
    _()_ Monika

  • asoka
    Gast
    • 5. November 2011 um 18:43
    • #32
    brigittefoe:


    ... PS:
    Angst vor Vergeltung hab ike allerdings nich,
    weil G'tt nicht als Figur mit weiß, wallendem Bart irgendwo
    auf einem Thronsessel hockt.
    :grinsen:

    [color=#800000]G'tt ist für mich eine Definition - Wortschöpfung,
    um das große Unbekannte, Geheimnissvolle, nicht Sichtbare,
    zu benennen.

    Alles anzeigen

    Das ist auch in etwa meine Ansicht. _()_

    Hier wurde doch in der Diskussion im Grunde nur ganz schlau zum Thema Gott ein "ewigen Gott" gezaubert um es zu untergraben wie ich finde.

    Muss Gott unbedingt eine Glaubensfrage sein?

    Ich finde brigittefoe hat es wunderbar dargelegt wie man das ganze auch sehen kann.

    Nur mit dieser Ansicht steigt man Christen ein wenig auf die Füsse aber zugleich auch den einen oder anderen Buddhisten.

    Wenn ich mich noch recht errinere nam Buddha niemanden Gott noch gab er jemanden Gott.

    Die Dinge gehen vom Geist aus ob man dieses Werkzeug oder jenes verwendet dürfte relativ egal sein den das Ergebniss zählt.

    Meine bescheidene Meinung.

    Namaste Freunde

  • Lirum Larum
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    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 6. November 2011 um 00:01
    • #33
    asoka:

    ...
    Wenn ich mich noch recht errinere nam Buddha niemanden Gott noch gab er jemanden Gott.
    ...


    Ja, gut gesagt, asoka. Der Buddha war in der Lage, die Veranlagungen, Entwicklungsstände und Bedürfnisse jedes Einzelnen zu erkennen und dann dem entsprechende Mittel zu geben.
    Dazu sind wir leider noch nicht in der Lage. Wir meinen noch, was mir geholfen hat, muss jetzt auch dem da helfen und was ich verstehe, muss der da jetzt auch verstehen - und zwar so wie ich es meine. :oops: Leider verschwenden wir damit noch viel Energie.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • monikamarie
    Gast
    • 6. November 2011 um 09:49
    • #34
    Losang Lamo:
    asoka:

    ...
    Wenn ich mich noch recht errinere nam Buddha niemanden Gott noch gab er jemanden Gott.
    ...


    Ja, gut gesagt, asoka. Der Buddha war in der Lage, die Veranlagungen, Entwicklungsstände und Bedürfnisse jedes Einzelnen zu erkennen und dann dem entsprechende Mittel zu geben.
    Dazu sind wir leider noch nicht in der Lage. Wir meinen noch, was mir geholfen hat, muss jetzt auch dem da helfen und was ich verstehe, muss der da jetzt auch verstehen - und zwar so wie ich es meine. :oops: Leider verschwenden wir damit noch viel Energie.

    Guten Morgen liebe LL,
    schön, dass Du wieder für uns alle eine Antwort gefunden hast :lol:
    _()_ Monika

  • Maybe Buddha
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    • 6. November 2011 um 10:46
    • #35
    monikamarie:
    Losang Lamo:


    Ja, gut gesagt, asoka. Der Buddha war in der Lage, die Veranlagungen, Entwicklungsstände und Bedürfnisse jedes Einzelnen zu erkennen und dann dem entsprechende Mittel zu geben.
    Dazu sind wir leider noch nicht in der Lage. Wir meinen noch, was mir geholfen hat, muss jetzt auch dem da helfen und was ich verstehe, muss der da jetzt auch verstehen - und zwar so wie ich es meine. :oops: Leider verschwenden wir damit noch viel Energie.

    Guten Morgen liebe LL,
    schön, dass Du wieder für uns alle eine Antwort gefunden hast :lol:
    _()_ Monika


    In die eigene "Falle" getappt :D:lol: ... Schon schön achtsam am Morgen die Monika ;)

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

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    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 6. November 2011 um 16:18
    • #36

    Ich habe das "Wir" ganz bewusst gewählt, weil ich mir schon dachte, einen wirklich Erleuchteten werd ich damit schon nicht stören, wenn ich von "unseren" Schwächen spreche. :P

    Wir müssen nicht perfekt sein, MM.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Maybe Buddha
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    • 6. November 2011 um 16:25
    • #37
    Losang Lamo:

    Ich habe das "Wir" ganz bewusst gewählt, weil ich mir schon dachte, einen wirklich Erleuchteten werd ich damit schon nicht stören, wenn ich von "unseren" Schwächen spreche. :P

    Wir müssen nicht perfekt sein, MM.


    Aber genauso wie du in deinem Text beschrieben hattest "was mir geholfen hat, muss auch dem andern helfen etc" nicht zutreffen muss, sind auch genauso verschiedene Entwicklungsstadien bei uns allen zutreffend und was vielleicht bei dir noch zu annahmen führt wie "was mir geholfen hat, muss auch dem andern helfen etc", hat Monika (oder wer auch immer hier) vielleicht schon länger durchschaut und überwunden. ;)

    Das ist ähnlich wie das Thema Fleisch essen. Der eine hat das vielleicht schon längst, ohne Probleme, überwunden und hält es für die wichtigste und erste Tugend die man verwirklichen muss/sollte, der andere hat damit mehr Probleme und sieht vielleicht keine stufenweise Rangfolge oder so im befolgen der Tugendregeln.

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
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    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 6. November 2011 um 16:33
    • #38
    Maybe Buddha:


    Aber genauso wie du in deinem Text beschrieben hattest "was mir geholfen hat, muss auch dem andern helfen etc" nicht zutreffen muss, sind auch genauso verschiedene Entwicklungsstadien bei uns allen zutreffend und was vielleicht bei dir noch zu annahmen führt wie "was mir geholfen hat, muss auch dem andern helfen etc", hat Monika (oder wer auch immer hier) vielleicht schon länger durchschaut und überwunden. ;)
    ...


    Das streite ich nicht ab. Wirklich nicht.
    Trotzdem... wenn ich mir den ganzen Laden hier so anschaue, dachte ich mir, ein "Wir" kann da nicht schaden.
    Ich würde auch nicht damit rechnen, dass diese einer Stimmung entschlüpfte Aussage nun auf die Feinwaage gelegt wird und später irgendwo als Forumsuntertitel gilt. :P
    :lol: "Buddhaland - der Ort, wo wir Schwierigkeiten haben, andere Meinungen gelten zu lassen :lol:

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Maybe Buddha
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    • 6. November 2011 um 16:36
    • #39
    Losang Lamo:
    Maybe Buddha:


    Aber genauso wie du in deinem Text beschrieben hattest "was mir geholfen hat, muss auch dem andern helfen etc" nicht zutreffen muss, sind auch genauso verschiedene Entwicklungsstadien bei uns allen zutreffend und was vielleicht bei dir noch zu annahmen führt wie "was mir geholfen hat, muss auch dem andern helfen etc", hat Monika (oder wer auch immer hier) vielleicht schon länger durchschaut und überwunden. ;)
    ...


    Das streite ich nicht ab. Wirklich nicht.
    Trotzdem... wenn ich mir den ganzen Laden hier so anschaue, dachte ich mir, ein "Wir" kann da nicht schaden.
    Ich würde auch nicht damit rechnen, dass diese einer Stimmung entschlüpfte Aussage nun auf die Feinwaage gelegt wird und später irgendwo als Forumsuntertitel gilt. :P

    Du weisst doch, die Feinwaage haben hier einige immer Griffbereit ;) . Aber ich find das gar nicht schlecht, es erhöht die Achtsamkeit bei mir, genau auf das zu achten was ich sage/schreibe...

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
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    • 6. November 2011 um 16:38
    • #40

    Macht auch nichts.
    Was soll man schon mit einem ganz verwaisten Forum anfangen, wo niemand mehr gegenredet?

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Elliot
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    • 6. November 2011 um 16:51
    • #41
    Zitat

    Ishvara (Sanskrit, m., ईश्वर, īśvara) ist im Hinduismus eine Bezeichnung für den jeweils höchsten, persönlichen Gott, unabhängig von einer bestimmten Glaubensrichtung. Es bedeutet wörtlich Herr des Universums (von der Wurzel ish, herrschen). Sowohl Vishnu als auch Shiva werden von ihren Anhängern mit Ishvara angesprochen.

    Indische Philosophen, Denker, Seher und Heilige verstehen unter Ishvara einen ewigen, einzigartigen, allmächtigen und allwissenden Herrn der Welt. Sie gehen davon aus, dass er die Welt erschaffen und zweckmäßig geordnet habe, sie ebenso erhält wie er sie auch zerstört, dass er die natürlichen und sittlichen Gesetze der Welt ins Dasein gerufen und durch Offenbarungen verkündet habe und auch das Gesetz des Karmas in Gang hält. (http://de.wikipedia.org/wiki/Ishvara)

    Zitat

    "Wenn das Angenehme und der Schmerz, die die Wesen fühlen, durch die Schöpfungsakte eines Höchsten Gottes ( issara-nimmānahetu )verursacht werden, dann muß der Tathāgata sicherlich von einem guten Höchsten Gott ( bhaddakena issarena ) erschaffen worden sein, da er jetzt solch triebfreie angenehme Gefühle fühlt." (http://www.palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m101z.html)

    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • Maybe Buddha
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    • 6. November 2011 um 17:02
    • #42

    Habe gestern mal wieder "The Man from Earth" gesehn. Ein toller Film (Eher eine intressante Unterhaltung, als ein Film). Fiktive Geschichte über einen Mann der nicht altert und seid 14.000 Jahren lebt. Das versucht er zumindest seinen Kollegen klar zu machen bevor er abreist. Er erzählt unter anderem er wäre Buddha begegnet und wäre selbst Jesus gewesen ;) .

    Trailer:
    http://www.youtube.com/watch?v=njU5CsrYfKM

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • monikamarie
    Gast
    • 6. November 2011 um 20:06
    • #43
    Losang Lamo:

    Macht auch nichts.
    Was soll man schon mit einem ganz verwaisten Forum anfangen, wo niemand mehr gegenredet?

    Liebe LL,
    Du weisst, dass ich Dich sehr schätze, dennoch sind Pauschalierungen einfach nur schlechte Kommunikation, das hat gar nix mit Buddhismus zu tun, sondern einfach nur mit Sprache. Mir ist das eben nicht egal, denn ich musste das auch lernen, gerade auch hier im Forum wurde ich darauf hingewiesen, wenn ich von "wir" schrieb. Und wenn Du oder jemand Anderes meine Irrtümer aufdeckt - und seien sie noch so klein, bin ich inzwischen dafür dankbar, denn all das verhilft mir auf dem Pfad zur Freiheit.

    Gerade seitdem hier mehr auf die Sprache geachtet wird, gibt es hier auch "bessere" Beiträge. So jedenfalls meine Wahrnehmung. Von "verwaisen" kann also keine Rede sein, ebenso wenig wie von Niemandem, der nicht mehr gegenredet.
    _()_ Monika

  • Lirum Larum
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    • 6. November 2011 um 20:52
    • #44

    Liebe MM,

    dann ist es ja gut. Es ist mir nicht wichtig, "wir" zu sagen. Ich wusste nur nicht, wie ich das in diesem konkreten Fall anders hätte benennen sollen.
    "Man" hätte ich noch schlimmer gefunden, in diesem Fall,
    "die meisten Leute, ich eingeschlossen", klänge so nach Beschuldigung und Selbstkasteiung....
    Ich wählte "wir", ausnahmsweise, denn das klang mir freundlich, versöhnlich und verständig. Denn auch wenn "man" schon was begriffen hat - ist es denn immer so dauerhaft, dass man wirklich nicht mehr in non-buddha-hafte Reflexe gerät? Kann es so abwegig sein, da in diesem Falle auch mal "wir" zu sagen?

    Wenn ja, dann bitteschön, dann tut's mir leid, dass ich eine falsche Formulierung benutzt habe. :P (Obwohl ich grad über PN das Feedback bekam, ich bräuchte mich nicht so viel zu entschuldigen. Siehst Du, PN-Schreiber? Das ist alles nicht so einfach. :lol: )

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • monikamarie
    Gast
    • 6. November 2011 um 21:56
    • #45

    Lass gut sein, liebe LL, im Grunde ist das ja wirklich nicht wichtig. Ich stelle nur auch immer wieder fest, dass häufig nicht genau genug gelesen und dann spontan eine Behauptung aufgestellt wird, obwohl einige User sich wirklich ernsthaft und intensiv um eine umfassende Sicht bemühen.
    Eine gute Nacht (beinahe hätte ich geschrieben "ich hab Dich bzw. Euch lieb" :lol: - weil es tatsächlich gerade meine Empfindung ist.
    _()_ Monika

  • wusheng
    Gast
    • 6. November 2011 um 22:01
    • #46
    monikamarie:


    (beinahe hätte ich geschrieben "ich hab Dich bzw. Euch lieb" :lol: - weil es tatsächlich gerade meine Empfindung ist.
    _()_ Monika


    Nur zu, Monika, nur zu. Ich bin überzeugt, das kommt auch an!
    Guts Nächtle,
    Wusheng

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 7. November 2011 um 09:06
    • #47
    monikamarie:

    .... Ich stelle nur auch immer wieder fest, dass häufig nicht genau genug gelesen und dann spontan eine Behauptung aufgestellt wird, obwohl einige User sich wirklich ernsthaft und intensiv um eine umfassende Sicht bemühen.
    ....


    Tja, und umgekehrt wird auch ein Schuh draus: wenn man zu "genau" liest und dann versehentlich Dinge hineinliest, die nie geschrieben wurden oder gemeint waren, ist man über's Ziel hinausgeschossen.
    Der mittlere Weg... manchmal ist er etwas schmal.

    Liebe Grüße und eine schöne Zeit wünsch ich.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • monikamarie
    Gast
    • 7. November 2011 um 09:45
    • #48
    Losang Lamo:
    monikamarie:

    .... Ich stelle nur auch immer wieder fest, dass häufig nicht genau genug gelesen und dann spontan eine Behauptung aufgestellt wird, obwohl einige User sich wirklich ernsthaft und intensiv um eine umfassende Sicht bemühen.
    ....


    Tja, und umgekehrt wird auch ein Schuh draus: wenn man zu "genau" liest und dann versehentlich Dinge hineinliest, die nie geschrieben wurden oder gemeint waren, ist man über's Ziel hinausgeschossen.
    Der mittlere Weg... manchmal ist er etwas schmal.

    Liebe Grüße und eine schöne Zeit wünsch ich.

    Ja, da hast Du Recht, liebe LL.
    Aber lesen wir nur, was wir selber denken? Oder ist es vielleicht so, dass so manch einer drauflos schreibt, ohne wirklich genau gedacht und erlebt zu haben? Diese Sache mit dem "ich hab das nicht so gemeint" kann auch darauf beruhen, dass ich noch gar nicht weiß, was ich eigentlich durch meine Worte vermittle und wie.
    Sowohl das eine als auch das andere trifft zu. Meistens weiß ich das erst viel später. Dennoch kann ich mich um präzise Ausdrucksweise bemühen und vielleicht sogar entschuldigen, wenn ich unsensibel vorgegangen bin. Es gibt viele Möglichkeiten, eine Aussage richtig zu stellen. Und das wird vor allem hier sehr deutlich im Gegensatz zu dem gesprochenen Wort. Hier habe ich nämlich die Chance, meine älteren Beiträge darauf zu untersuchen und ggf. eine neue Sicht auf meine eigene Voreingenommenheit zu bekommen - und auf meinen eigenen Fortschritt. Oder ich lese Beiträge anderer User immer wieder, um mir zu vergegenwärtigen, aus welcher Perspektive das wohl gemeint ist. Eine schöne Übung übrigens, die sich auch auf das Alltagsleben positiv auswirkt.

    Wenn wir es schaffen sollten, hier alle immer den Mittleren Weg zu wählen, dann wäre das Forum bald wirklich verwaist (Deine Befürchtung an anderer Stelle), was gäbe es dann noch zu diskutieren? Und was machen wir mit den neuen Mitgliedern, die das noch nicht so sehen? Wir fangen also immer wieder bei "Adam und Eva" an, oder? Ist das nicht sogar der Sinn eines Bodhisattvas? Voller Geduld immer wieder, immer wieder ...

    _()_ Monika

  • wusheng
    Gast
    • 7. November 2011 um 10:11
    • #49
    monikamarie:


    Aber lesen wir nur, was wir selber denken? Oder ist es vielleicht so, dass so manch einer drauflos schreibt, ohne wirklich genau gedacht und erlebt zu haben? Diese Sache mit dem "ich hab das nicht so gemeint" kann auch darauf beruhen, dass ich noch gar nicht weiß, was ich eigentlich durch meine Worte vermittle und wie.

    Es scheint mir aber zumindest immer wieder ein Stolperstein zu sein. TM antwortete mal in einer "hitzigen Diskussion" seinem digitalen Gegenüber:
    "Du antwortest mir gar nicht, sondern spulst nur in deinem Kopf bereits vorhandene Konzepte ab."
    (sinngemäß aus der Erinnerung heraus zitiert...)
    Das kann ich als Mechanismus nur bestätigen (ohne mich auf die Diskussion von TM + XY? zu beziehen), mit allen daraus resultierenden Missverständnissen.
    Und genau deswegen schätze ich Deine Fähigkeit zur Selbstreflektion sehr, Monika. Das Forum würde nicht verwaisen, wäre diese Fähigkeit weiter verbreitet, die Unterschiedlichkeit als Ausgangspunkt für fruchtbare Diskussionen bliebe bestehen.
    So, zurück zum Thread...
    Einen guten Wochenstart wünsch ich dem Forum,
    Wusheng

  • stonemouse
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    8. November 2011
    • 8. November 2011 um 14:06
    • #50

    Wenn der Buddhist eine Seele und den Schöpfergott ablehnt,dann habe ich im Buddhismus nichts verloren.

    Für euch alle trotzdem eine gute Zeit. :|

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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