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  1. Buddhaland Forum
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  3. Allgemeines zum Buddhismus

Eine Beobachtung zur Verbindung Körper/Geist

  • Geronimo
  • 21. Oktober 2011 um 08:58
  • Zum letzten Beitrag
  • Geronimo
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    • 21. Oktober 2011 um 08:58
    • #1

    Wenn ich im Sport, sei es z.B. Yoga oder reine Dehnungsübungen, körperliche Widerstände überwinde (bzw. sie überhaupt erst einmal angehe und versuche zu lösen) dann wirkt sich das meiner bisherigen Erfahrung nach auch direkt auf seelische Widerstände aus.

    Umso offener sich mein Körper anfühlt umso offener fühle ich mich dann auch im Umgang mit mir selbst und anderen Menschen oder Situationen.

    Das ist jetzt sicherlich keine total überraschende Entdeckung, und jeder wird das wohl theoretisch auch schon erfasst haben, aber wenn man dann einmal persönlich erlebt wie das tatsächlich funktioniert, das ist schon einer schöner Unterschied.

    PS: Ich hatte zwar schon mal ein sehr ähnliches Thema dazu hier eröffnet, aber da habe ich die inneren Widerstände und ihre Auswirkungen noch nicht so wahrgenommen.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Noreply
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    • 21. Oktober 2011 um 11:14
    • #2

    Das ist doch genz einfach:
    Die Überprüfung dessen was wirklich ist und was Verblendung ist.
    Der Körper ist real und hilfreich die verengenden und einschränkenden Gedanken sind es sichtbar/fühlbar/erkennbar nicht.

    Gerade im Fersehen gehört: Für Gott gibt es keinen Platz auf dem Schlachtfeld.
    Schade das ich das nicht schon vor Jahren gehört habe, mein Leben wäre hilfreicher verlaufen.

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 21. Oktober 2011 um 13:44
    • #3
    Ellviral:

    Das ist doch genz einfach:
    Die Überprüfung dessen was wirklich ist und was Verblendung ist.
    Der Körper ist real und hilfreich die verengenden und einschränkenden Gedanken sind es sichtbar/fühlbar/erkennbar nicht.

    Gerade im Fersehen gehört: Für Gott gibt es keinen Platz auf dem Schlachtfeld.
    Schade das ich das nicht schon vor Jahren gehört habe, mein Leben wäre hilfreicher verlaufen.


    Was verstehst du unter "real" So was wie hier:
    in der Wirklichkeit, nicht nur in der Vorstellung so vorhanden; gegenständlich
    Quellehttp://www.duden.de/rechtschreibung/real#Bedeutung1

  • Noreply
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    • 21. Oktober 2011 um 14:06
    • #4
    Ji'un Ken:
    Ellviral:

    Das ist doch genz einfach:
    Die Überprüfung dessen was wirklich ist und was Verblendung ist.
    Der Körper ist real und hilfreich die verengenden und einschränkenden Gedanken sind es sichtbar/fühlbar/erkennbar nicht.

    Gerade im Fersehen gehört: Für Gott gibt es keinen Platz auf dem Schlachtfeld.
    Schade das ich das nicht schon vor Jahren gehört habe, mein Leben wäre hilfreicher verlaufen.


    Was verstehst du unter "real" So was wie hier:
    in der Wirklichkeit, nicht nur in der Vorstellung so vorhanden; gegenständlich
    Quellehttp://www.duden.de/rechtschreibung/real#Bedeutung1

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    (bildungssprachlich) in der Wirklichkeit, nicht nur in der Vorstellung so vorhanden; gegenständlich

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 21. Oktober 2011 um 15:27
    • #5

    Ist nicht alles, was wir als Wirklichkeit bezeichnen, nur in unserer Vorstellung, in unserem Geist, vorhanden?
    Ich kann doch nur Dinge mit meinem Bewusstsein wahrnehmen. Durch die Art und Weise wie ich wahrnehme, schaffe ich dann Wirklichkeit. Wenn dem so ist, dann sind Körper und Geist zwar zu unterscheiden, aber nicht zu trennen.

    Wenn ich lese,

    Zitat

    Der Körper ist real und hilfreich die verengenden und einschränkenden Gedanken sind es sichtbar/fühlbar/erkennbar nicht.


    entsteht bei mir die Vorstellung von Trennung.
    Der Körper ist für mich zwar gegenständlich, aber deshalb nicht weniger wirklich, real, als meine Gedanken.
    Sind es nicht gerade die verengenden und einschränkenden Gedanken, die uns den Körper als real, gegenständlich und hilfreich erscheinen lassen?

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 21. Oktober 2011 um 15:37
    • #6
    Geronimo:

    Wenn ich im Sport, sei es z.B. Yoga oder reine Dehnungsübungen, körperliche Widerstände überwinde (bzw. sie überhaupt erst einmal angehe und versuche zu lösen) dann wirkt sich das meiner bisherigen Erfahrung nach auch direkt auf seelische Widerstände aus.

    Umso offener sich mein Körper anfühlt umso offener fühle ich mich dann auch im Umgang mit mir selbst und anderen Menschen oder Situationen.

    Das ist jetzt sicherlich keine total überraschende Entdeckung, und jeder wird das wohl theoretisch auch schon erfasst haben, aber wenn man dann einmal persönlich erlebt wie das tatsächlich funktioniert, das ist schon einer schöner Unterschied.

    PS: Ich hatte zwar schon mal ein sehr ähnliches Thema dazu hier eröffnet, aber da habe ich die inneren Widerstände und ihre Auswirkungen noch nicht so wahrgenommen.

    Diese Verbindung ist ja bei vielen Gelegenheiten wahrzunehmen.
    Besonders auch beim Singen.
    Und bei den Niederwerfungen kommen ganz besonders verborgene Aspekte des Geistes zum Vorschein. Wichtig, das alles anzuerkennen, okay es ist da, aber nicht zu wichtig zu nehmen.

    Ausserdem: Mudras arbeiten auch mit dieser Verbindung.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Erdmaus
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    • 21. Oktober 2011 um 21:08
    • #7

    Der Körper und der Geist bilden eine Einheit. Jede geistige Regung besitzt immer ein körperliches Korrelat (andersrum gilt dies jedoch nicht immer). Alle körperlichen Prozesse sind jedoch auch stark miteinander verknüpft. Jede Übung im Yoga verändert die Nervenstimulation und den Sauerstofftransport und unzählige andere Aspekte, welche direkt Einfluss auf unser Gehirn haben und somit auch ursächlich sog. geistige Prozesse variieren.

    Richtig krass sieht man das natürlich auch dann, wenn man bewusstseinsverändernde Substanzen zu sich nimmt. Da wird unser Bewusstsein gradezu umgekrempelt - und das nur, weil ein paar einfache chemische Verbindungen in essentielle Vorgänge des Gehirns eingreifen. Hier sieht man auf sehr anschauliche Weise die enge Verquickung (die letztendlich auf eine Einheit hinausläuft) von Körper und Geist.

    lg
    maus

  • nibbuti
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    • 22. Oktober 2011 um 10:12
    • #8
    Erdmaus:

    Der Körper und der Geist bilden eine Einheit. ... Richtig krass sieht man das natürlich auch dann, wenn man bewusstseinsverändernde Substanzen zu sich nimmt. Da wird unser Bewusstsein gradezu umgekrempelt - und das nur, weil ein paar einfache chemische Verbindungen in essentielle Vorgänge des Gehirns eingreifen. Hier sieht man auf sehr anschauliche Weise die enge Verquickung (die letztendlich auf eine Einheit hinausläuft) von Körper und Geist.

    Naja, lieber Erdmaus, ähnlich wie ein Wärter einer psychiatrischen Anstalt einem Patienten das vergitterte Fenster oder die verschlossene Tür zeigt, veranschaulichen die chemischen Verbindungen nur die Grenzen des alltäglichen Geists.

    Solange einer nicht aus direkter Erfahrung weiß, was über den alltäglichen Geist hinaus geht, was hinter den vergitterten Fenstern und verschlossenen Türen liegt, basiert die Aussage "der Körper und Geist bilden eine Einheit" auf Vermutung.

    Also ran an den Speck!

    :)

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Erdmaus
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    • 22. Oktober 2011 um 17:40
    • #9
    Zitat

    basiert die Aussage "der Körper und Geist bilden eine Einheit" auf Vermutung.

    Im Gegenteil. Die Aussage es verhielte sich anders basiert ausschließlich auf Vermutung und subjektiver "Glaskugelleserei". Für ersteres gibt es praktisch unzählige Beispiele aus der Praxis, die sich auch empirisch prüfen lassen. Letzteres ist blanke Esoterik, denn Beweise für das "Geisterhafte" dürften recht spährlich vorhanden sein ;)

    Das Thema haben wir aber schonmal wo anders durchgekaut und es lief darauf hinaus, dass ich unzählige Beispiele auflistete, welche eine Einheit von Körper/Geist aufzeigen und kein einziges solides Gegenbeispiel vorgebracht werden konnte (Der Versuch wurde nichtmal unternommen), welches das Gegenteil plausibel machen könnte. Wie denn auch? Es handelt sich schließlich um Esoterik.

    grüßchen
    maus

  • nibbuti
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    • 23. Oktober 2011 um 09:01
    • #10
    Erdmaus:

    Im Gegenteil. Die Aussage es verhielte sich anders basiert ausschließlich auf Vermutung und subjektiver "Glaskugelleserei". ...

    Das Thema haben wir aber schonmal wo anders durchgekaut und es lief darauf hinaus, dass ich unzählige Beispiele auflistete, welche eine Einheit von Körper/Geist aufzeigen und kein einziges solides Gegenbeispiel vorgebracht werden konnte (Der Versuch wurde nichtmal unternommen), welches das Gegenteil plausibel machen könnte. Wie denn auch? Es handelt sich schließlich um Esoterik.

    Erdenmaus,

    wenn ein feiernder Mensch ein paar kurze und lange Drinks oder Bier getrunken hat, fängt er an, beim Gehen zu schwanken und beim Reden zu lallen.

    Oder wenn eine Person seinen Liebsten oder seine Liebste vermisst, die weit weg lebt, sind die Gedanken und der Geist der Person Tag ein Tag aus bei seiner Liebsten oder seinem Liebstem.

    Aber wenn einer beim Gehen schwankt und beim Reden lallt, oder wenn einer seine Gedanken und Geist bei seinem Liebsten oder seiner Liebsten hat, die weit weg lebt, ist in diesen Fällen eine Einheit von Körper und Geist vorhanden?

    Was denkst du?

    :)

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

    Einmal editiert, zuletzt von nibbuti (23. Oktober 2011 um 09:12)

  • Onda
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    • 23. Oktober 2011 um 09:12
    • #11
    nibbuti:

    Aber wenn einer beim Gehen schwankt und beim Reden lallt, oder wenn einer seine Gedanken und seinen Geist Tag ein Tag aus bei seiner Liebsten oder seinem Liebsten hat, ist da eine Einheit von Körper und Geist vorhanden?

    Was denkst du?

    :)

    Die Einheit von Körper und Geist kann nie nicht-vorhanden sein. Auch wenn mein Körper in Deutschland weilt und mein Geist einen Ausflug nach Mexiko macht. Es bleibt mein mit dem Körper verbundener Geist, der diesen Ausflug macht. Aus den Skhandas lässt sich kein Element entfernen.

    LG
    Onda

  • Onda
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    • 23. Oktober 2011 um 09:32
    • #12
    nibbuti:
    Onda:

    Die Einheit von Körper und Geist kann nie nicht-vorhanden sein. Auch wenn mein Körper in Deutschland weilt und mein Geist einen Ausflug nach Mexiko macht. Es bleibt mein mit dem Körper verbundener Geist, der diesen Ausflug macht. Aus den Skhandas lässt sich kein Element entfernen.


    Zurück auf`s Kissen!

    :lol:

    Natürlich ist das mein Geist, so wie mein Kissen und mein Computer.
    Im Reich der Konzepte kann es sinnvoll sein, zwischen Mein und Dein zu unterscheiden. Ein Reich, dass wir nie gänzlich hinter uns lassen.
    ( http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?…art=135#p135926 )

    Ich bitte überdies um eine etwas moderatere Wortwahl.

    LG
    Onda

  • nibbuti
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    • 23. Oktober 2011 um 09:45
    • #13
    Onda:

    Natürlich ist das mein Geist, so wie mein Kissen und mein Computer.
    Im Reich der Konzepte kann es sinnvoll sein, zwischen Mein und Dein zu unterscheiden. Ein Reich, dass wir nie gänzlich hinter uns lassen.


    Hier erfüllt die Unterscheidung zwischen 'mein' und 'dein' aber keinen Zweck, sondern beruht allein auf Unwissenheit.

    Zitat

    Ich bitte überdies um eine etwas moderatere Wortwahl.


    Dafür, lieber Onda, dass eine laufende Diskussion unterbrochen und die Frage nicht beantwortet wurde, hast du hohe Ansprüche!

    :doubt::lol:

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Onda
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    • 23. Oktober 2011 um 10:21
    • #14
    nibbuti:
    Zitat

    Ich bitte überdies um eine etwas moderatere Wortwahl.


    Dafür, lieber Onda, dass eine laufende Diskussion unterbrochen und die Frage nicht beantwortet wurde, hast du hohe Ansprüche!

    :doubt::lol:

    Aber sicher habe ich hohe Ansprüche. Soweit ich weiss, stehen die Threads hier aber allen Usern offen? Und das Nichtbeantworten einer Frage zählt sicherlich nicht zu den ärgsten Verfehlungen.
    Daher bitte ich erneut um angemessene Wortwahl. "Zurück aufs Kissen!" zähle ich nicht dazu.

    Onda

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (23. Oktober 2011 um 10:34)

  • Onda
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    • 23. Oktober 2011 um 10:30
    • #15
    nibbuti:
    Onda:

    Natürlich ist das mein Geist, so wie mein Kissen und mein Computer.
    Im Reich der Konzepte kann es sinnvoll sein, zwischen Mein und Dein zu unterscheiden. Ein Reich, dass wir nie gänzlich hinter uns lassen.


    Hier erfüllt die Unterscheidung zwischen 'mein' und 'dein' aber keinen Zweck, sondern beruht allein auf Unwissenheit.

    Hallo nibbuti,
    kannst du das nochmal detalliert ausführen?
    Besonders die Spekulation über Unwissenheit?
    Danke!
    Ciao
    Onda

    P.S. Wenn es keinen Unterschied zwischen meinem und deinem Computer gibt, kannst du mir gerne deinen zusenden. Aber bitte nur den neuen iMac von Apple!

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (23. Oktober 2011 um 17:53)

  • nibbuti
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    • 23. Oktober 2011 um 11:57
    • #16
    Onda:

    Aber sicher habe ich hohe Ansprüche. Soweit ich weiss, stehen die Threads hier aber allen Usern offen? Und das Nichtbeantworten einer Frage zählt sicherlich nicht zu den ärgsten Verfehlungen.
    Daher bitte ich erneut um angemessene Wortwahl. "Zurück aufs Kissen!" zähle ich nicht dazu.


    Onda,

    es entsteht der Eindruck, dass hier durch Moralpolizei und Diskussionausderbahnwerfen das Forum verselbstlicht wird.

    :|

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Onda
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    • 23. Oktober 2011 um 12:17
    • #17
    nibbuti:
    Onda:

    Aber sicher habe ich hohe Ansprüche. Soweit ich weiss, stehen die Threads hier aber allen Usern offen? Und das Nichtbeantworten einer Frage zählt sicherlich nicht zu den ärgsten Verfehlungen.
    Daher bitte ich erneut um angemessene Wortwahl. "Zurück aufs Kissen!" zähle ich nicht dazu.


    Onda,

    es entsteht der Eindruck, dass hier durch Moralpolizei und Diskussionausderbahnwerfen das Forum verselbstlicht wird.

    :|

    Na, dann komm doch bitte zum Thema zurück.
    (Vielleicht dämmert ja bei dir irgendwann die Einsicht, dass "Zurück aufs Kissen" und das Unterstellen von Unwissenheit nicht zu deinen wirklichen kommunikativen Glanzleistungen zählt. Die Abkehr vom Thema und die Hinwendung zum "ad personam" geht auf dein Konto.

    Für dich sind Geist und Körper also zwei getrennte Dinge?

    LG
    Onda

  • Erdmaus
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    • 23. Oktober 2011 um 12:22
    • #18
    Zitat

    es entsteht der Eindruck, dass hier durch Moralpolizei und Diskussionausderbahnwerfen

    Diskussionen werden aus der Bahn geworfen wenn mit Sprüchen vom Stile "zurück aufs Kissen" (arroganter Ton gepaart mit Null-Argumentationsinhalt) herumsabotiert wird. Dann auch noch auf die Idee zu kommen den Diskussionsstil zu bemängeln, wenn der eigene Stil völlig daneben ist, setzt dem Ganzen noch die Krone auf ;)
    Ich wunder mich gar nicht, dass Onda dies nervt. Da gehts nicht um Moral, sondern um ganz einfache Umgangsregeln. Wenn du meinst erwachsene Menschen in einem Ton anzusprechen zu müssen, mit dem man allenfalls kleine Kinder in der Schule auf fehlende Hausaufgaben aufmerksam macht, dann bitteschön. Ich mein du argumentierst ja nichtmal --> arroganter Ton + gute Argumente wären ja noch erträglich, aber so?

    Wunder dich nicht, wenn die Reaktionen entsprechend ungehalten sind. Ich mein das kann ja jedem mal passieren. Ich bin auch manchmal arrogant und halte mich nicht immer an Argumentationsregeln. Da ist es auch richtig so, wenn man mich drauf hinweist.

    So genug gefaselt (ich inklusive) --> zurück zum Thema.

    Grüße
    maus

  • nibbuti
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    • 23. Oktober 2011 um 12:27
    • #19

    Du hast meine Frage nicht beantwortet, lieber Erdmaus.

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Erdmaus
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    • 23. Oktober 2011 um 12:42
    • #20
    Zitat

    wenn ein feiernder Mensch ein paar kurze und lange Drinks oder Bier getrunken hat, fängt er an, beim Gehen zu schwanken und beim Reden zu lallen.

    Was auch nicht verwundert, weil durch die Einheit von Geist und Körper (genauer Gehirn) die Einnahme von Ethanol dazu führt, dass der Hirnstoffwechsel verändert wird. Ferner werden bestimmte Rezeptoren gehemmt oder stimuliert, wobei unterm Strich die Reizübertragung gehemmt wird. Dein Beispiel ist also ein wunderbares Anschauungsobjekt dafür, wie Geist und Körper zusammenhängen. Man sieht hier quasi wie im Labor, wie ein Eingriff in ein körperliches System zu einem subjektiven("geistigen") Korrelat führt und beides schlussendlich nicht mehr trennbar ist.

    Zitat


    Aber wenn einer beim Gehen schwankt und beim Reden lallt, oder wenn einer seine Gedanken und Geist bei seinem Liebsten oder seiner Liebsten hat, die weit weg lebt, ist in diesen Fällen eine Einheit von Körper und Geist vorhanden?

    Umgangssprachlich ist der Mensch bei seiner Geliebten oder eben einfach besoffen. Genauer betrachtet sind die Gedanken natürlich immer im Gehirn verortet und beschäftigen sich eben nur mit unterschiedlichen Inhalten. Wenn man bei der Geliebten ist, dann ist man immer noch da wo man halt grade im Raum verortet ist, mit dem Unterschied, dass das Gehirn auf andere Prozesse fokussiert ist, als wenn man "beim Körper" ist. Ist Letzteres der Fall, beschäftigt sich das Gehirn halt mit den typischen Körperfunktionen, die modellhaft durch die Verarbeitung von Sensordaten (Unsere Sinne) abgebildet werden.

    Übrigens kann man das auch sehr schön am Phänomen der Phantomschmerzen anschaulich machen. Selbst wenn ein Bein gar nicht mehr vorhanden ist, kann es weh tun. Das liegt ganz einfach daran, dass nicht das Bein weh tut, sondern unser Gehirn diesen Schmerz modelliert indem es Sensordaten auswertet, die vom Bein entsandt werden. Nun ist es aber so, dass die Hirnareale welche für diesen subjektiven Eindruck verantwortlich sind, natürlich immernoch da sind, auch wenn das Bein weg ist. Sie sind dann mitunter noch aktiv und "das Bein" tut dem Beinlosen dann weh. Wenn du also das Gefühl hast ganz "bei deinem Bein" zu sein, so vermittelt dir einfach nur das Gehirn diesen Eindruck. In Wirklichkeit sind wir nur bei dem, was unser Gehirn da grade erschaffen hat. Und was ist unser Gehirn? Ein Organ, das Bestandteil des Körpers ist. An diesem Punkt schließt sich der Kreis und die immerwärende Einheit von Geist und Körper wird anschaulich. Egal was wir denken, fühlen oder tun, wir sind notgedrungen immer beim Körper, wobei natürlich auch die Begriffe "ich" und "wir" demselben entspringen.

    Man kann das Beispiel vom Phantomschmerz übrigens auch umdrehen. Die Querschnittslähmung ist ein "schönes" Beispiel. Obwohl unser Bein noch da ist, tut es nicht weh wenn wir hineinpieksen. Dies liegt dann einfach daran, dass die Nervenbahnen gekappt wurden und unsere zuständigen Hirnareale nicht mehr aktiviert werden.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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