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  1. Buddhaland Forum
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  3. Allgemeines zum Buddhismus

Kombi: Zen + Theravada

  • Onda
  • 21. September 2011 um 12:23
  • Zum letzten Beitrag
1. offizieller Beitrag
  • Onda
    Gast
    • 21. September 2011 um 12:23
    • #1

    Manche Menschen fühlen sich sowohl vom Zen als auch vom Theravada angesprochen.
    Sie bemühen sich in ihrer Praxis um einen "Weg der Mitte" zwischen diesen Schulen.
    Wie könnte so ein Weg aussehen? Wo sind die Schnittmengen dieser Schulen?
    Ein Weg der Mitte vermeidet Extreme, welche Extreme gilt es bei Zen und Theravada zu meiden?

    LG
    Onda

  • zenbo
    Gast
    • 21. September 2011 um 13:12
    • #2
    Onda:

    Manche Menschen fühlen sich sowohl vom Zen als auch vom Theravada angesprochen.
    Sie bemühen sich in ihrer Praxis um einen "Weg der Mitte" zwischen diesen Schulen.
    Wie könnte so ein Weg aussehen? Wo sind die Schnittmengen dieser Schulen?
    Ein Weg der Mitte vermeidet Extreme, welche Extreme gilt es bei Zen und Theravada zu meiden?

    LG
    Onda

    vieleicht erklärst du noch etwas genauer was der Theravada, also die ursprüngliche auslegung auszeichnet, zen, aiko korigier mich wenns sein muss, funktioniert sehr stark über zazen, also erkenntniss und studium des eigenen geistes, arbeit und teilweise satori, also erleuchtung in diesem leben.

    lg zenbo

  • bel
    Gast
    • 21. September 2011 um 13:22
    • #3
    Onda:

    Manche Menschen fühlen sich sowohl vom Zen als auch vom Theravada angesprochen.
    Sie bemühen sich in ihrer Praxis um einen "Weg der Mitte" zwischen diesen Schulen.
    Wie könnte so ein Weg aussehen? Wo sind die Schnittmengen dieser Schulen?
    Ein Weg der Mitte vermeidet Extreme, welche Extreme gilt es bei Zen und Theravada zu meiden?

    Man kann nur eine Praxis ausueben, das sollte man dann mit Haut und Haaren machen. Es spricht aber z.b. nichts dagegen, seine Zenpraxis mit einem Studium der Pali_Ueberlieferungen zu verbinden. Dann wird man m.E. auch sehen, dass dazwischen kein Haar passt. Ohne Zenpraxis ist mir diese Sicht allerdings noch nicht untergekommen.

  • hedin
    Gast
    • 21. September 2011 um 13:23
    • #4
    Onda:


    Sie bemühen sich in ihrer Praxis um einen "Weg der Mitte" zwischen diesen Schulen.
    Wie könnte so ein Weg aussehen?

    Beim „Zen“ : Abschaffung des schmerzhaften Schulterklopfens.

    Beim „Theravada“ : Runterformatierung der Suttentexte auf ein jederman verständliches Maß.

    Ansonsten gilt: Schuster bleib bei denen Leisten. :D

    hedin

  • bunterball
    Gast
    • 21. September 2011 um 14:02
    • #5
    bel:


    Man kann nur eine Praxis ausueben, das sollte man dann mit Haut und Haaren machen. Es spricht aber z.b. nichts dagegen, seine Zenpraxis mit einem Studium der Pali_Ueberlieferungen zu verbinden. Dann wird man m.E. auch sehen, dass dazwischen kein Haar passt. Ohne Zenpraxis ist mir diese Sicht allerdings noch nicht untergekommen.

    Auch wenn kaum Haar dazwischen passt, so nähere ich mich dem Haarspalt gerne von verschiedenen Richtungen.

  • Onda
    Gast
    • 21. September 2011 um 15:12
    • #6
    bel:

    Es spricht aber z.b. nichts dagegen, seine Zenpraxis mit einem Studium der Pali_Ueberlieferungen zu verbinden.


    Es spricht auch nichts dagegen, seine Zenpraxis mit einer Theravada-Praxis zu verbinden. Als wäre der Theravada nur für die Theoriefreunde zuständig...

    LG
    Onda

  • Kusala
    Gast
    • 21. September 2011 um 15:44
    • #7

    Die Zenpraxis unterscheidet sich aber von der Theravadapraxis. Gerade auch was die Meditation angeht.

    Und, Onda wie kommst Du eigentlich darauf, dass sich Theravada nur mit Theorie beschäftigt. Die Theorie ist ein kleiner Bruchteil der Praxis. Die Praxis im Theravada ist alltagstauglich und prakmatisch.

    Liebe Grüße
    Kusala

  • Onda
    Gast
    • 21. September 2011 um 15:47
    • #8
    Kusala:

    Und, Onda wie kommst Du eigentlich darauf, dass sich Theravada nur mit Theorie beschäftigt.

    Das habe ich nie behauptet. Im Gegenteil. Ich habe bel in diesem Punkt widersprochen. S.o.
    LG
    Onda

  • Onda
    Gast
    • 21. September 2011 um 15:49
    • #9
    Kusala:

    Die Zenpraxis unterscheidet sich aber von der Theravadapraxis. Gerade auch was die Meditation angeht.

    Es gibt aber auch haufenweise Überschneidungen. Was die Achtsamkeitspraxis im Alltag anbelangt, sehe ich nicht den geringsten Unterschied.
    Ist halt Buddha-Dharma.
    LG
    Onda

  • Maybe Buddha
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    • 21. September 2011 um 18:03
    • #10

    Ich finde auch beides intressant... Wobei ich den großen Unterschied darin sehe das es im Theravada halt "gezielte" Meditation gibt (zb über die Leichenbetrachtungen, Körperbetrachtung, Gefühlsbetrachtung), was der Praxis im Zen bzw Zazen wohl wiederspricht...So versteh ich das...

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

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    • 21. September 2011 um 18:13
    • #11
    Maybe Buddha:

    ... im Theravada halt "gezielte" Meditation gibt (zb über die Leichenbetrachtungen, Körperbetrachtung, Gefühlsbetrachtung),.

    Gibts im tibetischen Buddhismus auch ... Yogis hielten sich gerne auf den Leichenfeldern von "Friedhöfen" auf oder bzw auf Feldern der Luftbestattung


    Grüße
    TM

  • Maybe Buddha
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    • 21. September 2011 um 18:17
    • #12
    TMingyur:
    Maybe Buddha:

    ... im Theravada halt "gezielte" Meditation gibt (zb über die Leichenbetrachtungen, Körperbetrachtung, Gefühlsbetrachtung),.

    Gibts im tibetischen Buddhismus auch ... Yogis hielten sich gerne auf den Leichenfeldern von "Friedhöfen" auf oder bzw auf Feldern der Luftbestattung


    Grüße
    TM

    Jo, mag sein, aber ging ja hier nur um Zen + Theravada.

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

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    • 21. September 2011 um 18:19
    • #13
    Maybe Buddha:

    ...aber ging ja hier nur um Zen + Theravada.

    Warum eigentlich so beschränkt?

    Wegen der Vorlieben :lol:

    Grüße
    TM

  • Onda
    Gast
    • 21. September 2011 um 18:35
    • #14
    TMingyur:
    Maybe Buddha:

    ...aber ging ja hier nur um Zen + Theravada.

    Warum eigentlich so beschränkt?

    Wegen der Vorlieben :lol:

    Grüße
    TM

    Kannst du nicht einfach mal die Klappe halten, wenn du nichts Substanzielles beizutragen hast?!
    Onda

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    • 21. September 2011 um 18:47
    • #15
    Onda:

    Kannst du nicht einfach mal die Klappe halten, wenn du nichts Substanzielles beizutragen hast?!
    Onda

    :lol:

  • crazy-dragon
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    • 21. September 2011 um 19:31
    • #16

    Meiner Ansicht nach kann man nur eine Richtung voll und ganz ausüben. Sich daneben mit anderen Richtungen zu beschäftigen aus Interesse, schadet nicht- aber ich würde nie die Praxis kombinieren.

    _()_ c.s.

    Tag für Tag ein guter Tag

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    • 21. September 2011 um 19:35
    • #17
    crazy-dragon:

    ich würde nie die Praxis kombinieren.

    _()_ c.s.


    Na ja .. mit Sitzen lässt sich doch viel kombinieren


    Grüße
    TM

  • sumedhâ
    Gast
    • 21. September 2011 um 19:37
    • #18
    TMingyur:
    crazy-dragon:

    ich würde nie die Praxis kombinieren.

    _()_ c.s.


    Na ja .. mit Sitzen lässt sich doch viel kombinieren


    Grüße
    TM

    Alles anzeigen


    zum beispiel "klappe halten"
    *schmunzel*

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    • 21. September 2011 um 19:40
    • #19

    Oder TV Glotzen :lol:

  • Maybe Buddha
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    • 21. September 2011 um 19:41
    • #20
    TMingyur:
    Maybe Buddha:

    ...aber ging ja hier nur um Zen + Theravada.

    Warum eigentlich so beschränkt?

    Wegen der Vorlieben :lol:

    Grüße
    TM


    Ich habe nichts beschränkt... so lautet der Titel des threads... Und darauf habe ich mich bezogen, ja... Warum sollte ich denn in einem Thread über Zen + Theravada, über Currywurst und Schnitzel reden? *schmunzel*

    Und mit Vorlieben hat das auch nichts zu tun... Wie ich schon woanders sagte habe ich mich auch mit tibetischem Buddhismus beschäftigt und habe dort auch viel hilfreiches gefunden.

    Für mich zählt was heilsam und hilfreich ist und nicht das was auf der Verpackung steht...

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • Grund
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    • 21. September 2011 um 19:43
    • #21
    Maybe Buddha:

    Warum sollte ich denn in einem Thread über Zen + Theravada, über Currywurst und Schnitzel reden? *schmunzel*


    Ich würds nicht tun, weil ich niemanden zum Fleischessen animieren will

    Aber um auf das Thema zurückzukommen. Ich habe Theravadins schreiben sehen, dass Shikantaza die ureigentlichste Form von Vipassana wäre.
    Allerdings hatten die wohl eine Zen-Vorgeschichte.

    Grüße
    TM

  • zenbo
    Gast
    • 21. September 2011 um 21:06
    • #22
    TMingyur:

    Aber um auf das Thema zurückzukommen. Ich habe Theravadins schreiben sehen, dass Shikantaza die ureigentlichste Form von Vipassana wäre.
    Allerdings hatten die wohl eine Zen-Vorgeschichte.

    Grüße
    TM

    woher kommen diese anweisungen ganz genau? ich meine wer hat das erste mal gesagt :"lass die gedanken wie wolken vorbeiziehen": ist das bekannt?

    lg zenbo

  • mombour
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    • 21. September 2011 um 21:46
    • #23
    Onda:
    Kusala:

    Die Zenpraxis unterscheidet sich aber von der Theravadapraxis. Gerade auch was die Meditation angeht.

    Es gibt aber auch haufenweise Überschneidungen. Was die Achtsamkeitspraxis im Alltag anbelangt, sehe ich nicht den geringsten Unterschied.
    Ist halt Buddha-Dharma.
    LG
    Onda

    Verschiedene Meditationsarten würde ich nicht mixen wollen. Vielleicht fährt man dann auf verschiedenen Bahnen, anstatt eines gewissenhaft zu praktizieren. Thich Nhat Hanh beschreibt viele kontemplative Meditationen. Ich bleibe aber konsequent beim Zazen. Nur in der Achtsamkeitspraxis gibt es wohl Verbindungen zum Theravada. Ich frage mich manchmal, ob die Intersein-Sangha regelmäßig zur Zazenpraxis kommt, wenn so viele Meditationsarten geübt werden.

    Liebe Grüße
    mombour

  • Maybe Buddha
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    • 21. September 2011 um 22:30
    • #24

    Man kann doch Zazen sitzen und anschliessend mit ruhigem Geist kontemplieren... Ich seh da kein Hinderniss (ausser vielleicht von der nötigen Zeit, aber die kann man sich nehmen wenn man will).

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • accinca
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    • 21. September 2011 um 23:31
    • #25
    zenbo:

    woher kommen diese anweisungen ganz genau? ich meine wer hat das erste mal gesagt :"lass die gedanken wie wolken vorbeiziehen": ist das bekannt?zenbo


    Ist das nicht schön. Wolken ziehen vorbei und es sind viele Wolken,
    endlos viele Wolken immer neue Wolken die sich auftürmen und
    das Land in Dunkelheit hüllen mit Regen und Kälte und auch mal
    mit Sturm und Gewitter verbunden der das Wasser zu hohen Wellen
    auftürmt und mal eine helle Wolke die aber auch schnell weiter zieht
    und von neuen Wolken wieder verdrängt wird. Endlos sind ja die Wolken.
    Wer möchte sich in diese Gedankenwolken auch hineinziehen lassen in
    immer neue Ketten von Gedankenwolken. Da wäre es doch ganz schön
    diese Gedankenwolken mal vorbei ziehen zu lassen. Allerdings, so einfach
    wird man sie vielleicht nicht los, denn es sind eben keine neutrale Wolken,
    die irgendwo weit weg oben, ihre Runde ziehen, sonder solche emotional
    verbundenen Gedankenwolken sind hartnäckig und je mehr sie mit Emotionen
    verbunden sind, je mehr gibt es davon und je häufiger kommen sie wieder.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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