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Worte vermeintlicher Erkenntnis

  • Grund
  • 12. September 2011 um 16:44
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    • 18. September 2011 um 11:38
    • #76
    hedin:
    TMingyur:


    Sei doch nicht albern, hedin. Ich mache hier doch nur Angebote.

    Angebote von einem Zitatenflederer und notorischen falsch Leser.............was soll das :grinsen:

    hedin

    Ich habe dein Zitat nicht zerfleddert, aber deine Hinzufügung ist eben nicht in dem zitierten Sutta enthalten ... weit und breit nicht.

    Und "Angebot" beinhaltet immer auch die Option es nicht anzunehmen. du musst dich also über das Angebot nicht grämen. Lass es einfach links liegen :lol:

    Grüße
    TM

  • hedin
    Gast
    • 18. September 2011 um 12:17
    • #77
    TMingyur:


    Ich habe dein Zitat nicht zerfleddert, aber deine Hinzufügung ist eben nicht in dem zitierten Sutta enthalten ... weit und breit nicht.
    Und "Angebot" beinhaltet immer auch die Option es nicht anzunehmen. du musst dich also über das Angebot nicht grämen. Lass es einfach links liegen :lol:

    Dein Erinnerungsvermögen scheint nicht das Beste zu sein.

    Du hast das Zitat aus dem Sutta, Salâyatana-Samyutta (Samyutta Nikâya 35, 84-85) bis zur Unkenntlich.-und Sinnlosigkeit zerfledert, um dann die Erklärung zu diesem Sutta Auszug, die nicht von mir stammt, du behauptest jetzt wieder dass dies meine Hinzufügung sei, ins Absurdum zu führen.
    Wenn du die Zusammenhänge dieses Sutten-Zitates und der folgenden Erklärung nicht verstehst, dann lass wenigstens die Finger davon.
    Das sind Vorgehensweisen, wie sie in der Gosse üblich sein mögen, aber einen buddhistischen Forum nicht gut zu Gesicht stehen.

    Betreffend deines Missionierungsgehabes und der Angebotserstellungen möchte ich nur so viel sagen: mögen sie für manchen heilsam sein, für mich sind sie so unnötig wie ein Kropf.

    So, nun ist für mich dieses Thema erledigt, du kannst natürlich weiter mit abstrusen Gedanken rumeiern und günstige Angebote erstellen, ganz nach dem Gusto deines Karmas.

    hedin

  • Grund
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    18. Juni 2011
    • 18. September 2011 um 13:23
    • #78
    hedin:
    TMingyur:


    Ich habe dein Zitat nicht zerfleddert, aber deine Hinzufügung ist eben nicht in dem zitierten Sutta enthalten ... weit und breit nicht.
    Und "Angebot" beinhaltet immer auch die Option es nicht anzunehmen. du musst dich also über das Angebot nicht grämen. Lass es einfach links liegen :lol:

    Dein Erinnerungsvermögen scheint nicht das Beste zu sein.


    Doch doch. Ich erinnere mich ganz genau.

    hedin:

    Du hast das Zitat aus dem Sutta, Salâyatana-Samyutta (Samyutta Nikâya 35, 84-85) bis zur Unkenntlich.-und Sinnlosigkeit zerfledert,


    Ich habe dein Suttazitat nicht mal angetastet.

    hedin:

    um dann die Erklärung zu diesem Sutta Auszug, die nicht von mir stammt, du behauptest jetzt wieder dass dies meine Hinzufügung sei, ins Absurdum zu führen.


    Also wenn auf ein Suttazitat eine Erklärung folgt, dann ist diese Erklärung eine Hinzufügung zum Sutta. Eine Erklärung wird ja nicht dadurch zum Bestandteil des Suttas, dass sie dem Sutta hinzugefügt wird. Das scheint dir irgendwie nicht klar zu sein.


    hedin:

    Wenn du die Zusammenhänge dieses Sutten-Zitates und der folgenden Erklärung nicht verstehst, dann lass wenigstens die Finger davon.


    Das eben ist ja der Punkt auf den ich aufmerksam mache: dass es da keinen Zusammenhang gibt. Das Sutta, das erläutert, was unter Leerheit zu verstehen ist, ist das eine und die folgenden Erklärungen bzgl. einer Bestätigung einer vermeintlichen "relativen Wirklichkeit" das andere. Es gibt nicht den geringsten Zusammenhang.

    hedin:


    Betreffend deines Missionierungsgehabes und der Angebotserstellungen möchte ich nur so viel sagen: mögen sie für manchen heilsam sein, für mich sind sie so unnötig wie ein Kropf.


    Von Missionierung kann keine Rede sein, wenn man auf das Offensichtliche verweist. Ich missioniere doch niemanden indem ich sage "schau hin was da steht", nur weil der sich weigert hinzusehen was da steht.
    Und dass mein Angebot für dich nicht "unnötig ist wie ein Kropf" ergibt sich schon aus dem Umstand, dass du dich mit allem was du mental aufbieten kannst an die zum sutta hinzugefügte Ansicht klammerst und nicht mal vor solchen Entgleisungen zurückschreckst:

    hedin:


    Das sind Vorgehensweisen, wie sie in der Gosse üblich sein mögen, ...


    Solche Entgleisungen sind ja unter anderem das, was aus der Anhaftung an falschen Ansichten folgt und was dieses "vertieft" und "verstärkt" und akkumuliert, was

    hedin:

    ... Karma ...


    genannt wird.

    Grüße
    TM

  • accinca
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    • 18. September 2011 um 13:52
    • #79
    hedin:


    Leer, Ananda, von einem Ich und von etwas zu einem Ich Gehörenden sind Auge, Form, Sehbewusstsein...
    Auch die Gefühle, die dadurch bedingt aufsteigen, wie angenehmes, unangenehmes und indifferentes Gefühl,
    auch diese sind leer von einem Ich und einem zu einem Ich Gehörendem. Weil also, Ananda, alles leer ist von
    einem Ich und einem zu einem Ich Gehörendem, darum, Ananda, bezeichnet man die Welt als leer.“

    Und hier wird erklärt, dass die "Leerheit" auch letztendliche Wirklichkeit genannt, die relative Wirklichkeit nicht ausschließt.


    Eigentlich wird hier nur erklärt, daß die Welt als leer bezeichnet wird
    weil kein Ich vorhanden ist. Dieses Nichtvorhandensein wird mit Leerheit
    bezeichnet

    hedin:


    Hier wird ganz deutlich, dass jenes „leer sein“ (suññatâ) kein Nichts
    meint und keine Leugnung der relativen Wirklichkeit, sondern gerade
    deren Bestätigung.


    Von einem "Nichts" war im Text aber auch gar nicht die Rede.
    Es war die Rede davon, das ein Ich nicht vorhanden ist.
    Wenn festgestellt wird, das etwas von dem geglaubt wurde,
    das es dies gibt, bei näherer Betrachtung sich als Irrtum erweist,
    wieso sollte man deswegen von einem "Nichts" sprechen? Es
    war doch niemals vorhanden. Allerdings würde ich auch nicht
    so weit gehen zu behaupten dadurch sei etwas bestätigt außer
    das kein Ich vorhanden ist und diesbezüglich ein Irrtum bestand
    und aus Betroffenheit und Anhaftung immer wieder davon ausgegangen wird.

    hedin:


    Die Einsicht in die Leerheit aller Erscheinungen ist nur ein anderer
    Blick auf das bedingte Entstehen, die wechselseitige Prozesshaftigkeit
    aller Erscheinungen.[/i]


    Genau, wurde im Text ja schon gesagt: die Einsicht in die Leerheiit = die
    Einsicht in die Ichlosigkeit der Welt.

    Das Problem bei dieser Sache ist nicht nur diese Erkenntnis sondern
    die Konsequenzen des daraus folgenden Ablösens vom Anhaften. Das
    kann nämlich verschieden sein, nämlich relativ oder total.

  • Grund
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    • 18. September 2011 um 14:02
    • #80
    accinca:


    ... Allerdings würde ich auch nicht
    so weit gehen zu behaupten dadurch sei etwas bestätigt außer
    das kein Ich vorhanden ist und diesbezüglich ein Irrtum bestand
    und aus Betroffenheit und Anhaftung immer wieder davon ausgegangen wird.

    Ah ... ein kühler Kopf! :D


    Grüße
    TM

  • hedin
    Gast
    • 18. September 2011 um 14:48
    • #81
    accinca:


    Eigentlich wird hier nur erklärt, daß die Welt als leer bezeichnet wird
    weil kein Ich vorhanden ist. Dieses Nichtvorhandensein wird mit Leerheit
    bezeichnet

    Also ist Leerheit doch kein Phantasiegebilde.

    accinca:


    Von einem "Nichts" war im Text aber auch gar nicht die Rede.
    Es war die Rede davon, das ein Ich nicht vorhanden ist.

    Mit dem Hinweis in erklärenden Text auf ein "Nichts" wollte der Verfasser doch einfach nur darauf verweisen, dass Leerheit nicht mit Nihilismus gleichzusetzen ist und um das zu erhärten hat er noch zusätzlich auf die relative Wahrheit verwiesen.


    hedin

  • Maybe Buddha
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    • 18. September 2011 um 14:57
    • #82

    Dann haben wir es doch jetzt. Leerheit bezieht sich auf die Kernlosigkeit, die Ich-losigkeit aller Phänomene...

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

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    • 18. September 2011 um 15:20
    • #83
    hedin:
    accinca:


    Eigentlich wird hier nur erklärt, daß die Welt als leer bezeichnet wird
    weil kein Ich vorhanden ist. Dieses Nichtvorhandensein wird mit Leerheit
    bezeichnet

    Also ist Leerheit doch kein Phantasiegebilde.

    Was ist das?

    Zitat

    "Was da, Anando, leer von Ich und zum Ich Gehörigen ist, zu dem, Anando, wird gesagt: 'Leer ist die Welt'. Was aber ist leer von Ich oder zum Ich Gehörigen? Die 6 Innen- und Außengebiete, die 6 Arten des Bewußtseins, die 6 Berührungen, die 18 Gefühle. Das ist leer von Ich und zum Ich Gehörigen".

    Ist eine Definition, eine Zuweisung von Bedeutung mittels einer sprachlichen Erläuterung zu einer Buchstabenfolge, welche an sich bedeutungslos ist, ein Phantasie?

    Kann man die Bedeutung eines Begriffes verstehen, wenn ihn niemand anderes definiert bzw. erklärt hat?

    Wenn aber ein Verstehen eines Begriffes davon abhängt, dass man die Definition bzw Erklärung, die sich ein anderer ausgedacht hat, kennt, kann man dann sagen, dass es sich bei der Bedeutung des Begriffes nicht um ein Phantasiegebilde handelt?


    "ich" und "mein" sind Phantasien. Ist dann die Aussage, dass es weder "ich" noch "mein" gibt auch ein Phantasie? Es ist bloße Verneinung der Phantasie von "ich" und "mein".
    Wenn ich einen Begriff für diese bloße Verneinung "erfinde" (hier "Leerheit"), wird dann aus einer bloßen Verneinung deswegen eine Bestätigung nur weil es den Begriff als sprachlichen "Platzhalter" für ("Zeiger auf") diese Verneinung gibt?

    hedin:

    Mit dem Hinweis in erklärenden Text auf ein "Nichts" wollte der Verfasser doch einfach nur darauf verweisen, dass Leerheit nicht mit Nihilismus gleichzusetzen ist und um das zu erhärten hat er noch zusätzlich auf die relative Wahrheit verwiesen.


    Was bitte sollte die Verneinung der Phantasie von "ich" und "mein" mit Nihilismus zu tun haben? Wo "weit und breit" nichts von "ich" und "mein" ist, da gibt es auch bzgl. "ich" und "mein" nichts zu bestätigen.
    Und warum im Kontext der Verneinung der Phantasie von "ich" und "mein" eine phantasierte "relative Wahrheit" zu bestätigen wäre, das weiß wahrscheinlich nur der, der sich hedin nennt und sich vielleicht davor fürchtet, dass nichts bestätigt werden kann.


    Grüße
    TM

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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