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  1. Buddhaland Forum
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Hungry Ghosts

  • Mabuttar
  • 26. August 2011 um 13:37
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  • Mabuttar
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    • 26. August 2011 um 13:37
    • #1

    Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit dem Unbewussten und Trance, Channeling. Ich sehe mir dazu immer gerne mehrere Perspektiven an und las zuletzt "The Siren Call of Hungry Ghosts" (= Der Lockruf der Geister)
    Wer kennt es ? Es ist ein Enthüllungsbuch über die Lügen und Abhängigkeiten von gechannelten Wesen.
    Gut die ersten werden wohl sagen, dass ist eher etwas für Esoteriker und nicht Buddhisten, aber mich würde interessieren, 1. was Buddha zu dem Thema Hungergeister zu sagen hatte.

    Und ich war ehrlich gesagt geschockt wie intelligent diese gechannelten Wesen manipulieren wobei sogar viele esoterische Konzepte wie "Karmabindungen" und benötigte "Heilenergien" dazu (aus)genutzt werden nur um die Menschen als Zuhörer zu manipulieren und mit "Liebe" und "Weisheit/Erleuchtung" an sich zu binden (vergleiche Shool of Enlightenment von Ramtha).
    Selbst Wesen die vor solchen Wesen gewarnt haben wurden enttarnt als Lügner welche sich dadurch nur höher stellen wollten.
    Bei mir kam die Frage auf, wie/ob man sich vor solchen Wesen schützen kann, welche scheinbar durch Hypnose/Trance Eingang in einen finden können. Kommt man kurz vor dem Einschlafen nicht sowieso in eine Art Trance und ist dadurch den Wesen hilflos ausgeliefert ?

    2. Trance scheint eine Unbewusstheit zu brauchen, im Buddhismus geht es aber eher um Achtsamkeit, allerdings frage ich mich ob tiefe Meditation z.B. im Bereich Weder-Wahrnehmung Noch Nicht-Wahrnehmung oder die "Aufhebung der Wahrnehmung" nicht auch die Trance meinen könnte in der keine Schmerzen/kein Leid erfahren wird.

    Zudem kannte sich Buddha ja bestimmt sehr mit dem Bewusstsein aus und in den Lehren müssten dann doch auch Dinge über das Unbewusste stehen oder ?

    Im buddhistischen Sektor fallen mir auch Parallelen im Zen "Makkio" Erscheinungen ein, im Palikanon "Maro/Mara" Erscheinungen vor Buddhas Erleuchtung, tibetische Orakel (wahrscheinlich auch im Bön) und buddhistische Sekten welche Trancewesen invozieren, wie sie in Japan vorkommen.

    Ich habe die 2 Grundfragen fett markiert.

    Nibbana:..Befreit von der Zuordnung durch Form, Vaccha, ist der Tathagata tief, grenzenlos, hart auszuloten, wie die See. 'Wiedererscheinen', ist nicht anwendbar. 'Nicht wiedererscheinen',ist nicht anwendbar... MN72 (http://zugangzureinsicht.org/)

  • christiane72
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    • 26. August 2011 um 13:48
    • #2

    Am wahrscheinlichsten ist es, dass sehr verwirrte Menschen und/oder welche mit monetären Interessen leichtgläubige Esoteriker mit diesem gechannelten Ausserirdischen oder Atlantiskram an der Nase herumführen. Meine Großeltern waren auch mal bei so einer "Sekte". Es hat sie viel Geld gekostet und wurde am Ende als Nepp im Fernsehen aufgeklärt. Tolle Erfahrung mit jeder Menge geistiger Verwirrung am Ende.
    Freunde von mir landeten bei einem selbsternannten Propheten der Botschaften von Gott bekam. Er hielt damit die Gruppe fest im Griff, zerstörte Beziehungen und Jobs. Am Ende gab es liebesentzug aus der Gruppe und einen Nervenzusammenbruch samt totaler Verwirrung.

    Dankeschön. Sowas brauche ich nicht. Und wenn es irgendwelche Ausserirdischen gibt, die nichts besseres zu tun haben, als hochgestochenen Kram zu channeln, sollen die bleiben wo sie sind. Ich will sie nicht in meinem Leben.

    Siehe:
    http://energy.siteboard.eu/f3t2640-anden-…l?view=previous

  • Hanzze
    Gast
    • 26. August 2011 um 13:50
    • #3

    Hier das petavatthu, da wirst du alles mögliche gut erklärt finden. Mag dir aber noch dazu empfehlen, die Techniken des Dhammas (Vertiefungen und erlangte Talente) nicht für solche Zwecke zu verschwenden.

    Das nennt man links abbiegen, kümmere dich besser um das weitergehen und versuche nicht aus gewissen Künsten weltlichen Nutzen zu ziehen. *schmunzel* Und wenn es nur Neugierde ist. Das geht sicher schief.

    Das geht alles, aber Leute, die die Gabe haben und nicht wirklich Felsenfest geerdet sind, werden alle verrückt. Als Europäer und nicht mit einem Scharmanen und eng verbunden mit der Natur aufgewachsen, einfach Finger weg. Denen schmeißt es allen den Vogel raus, allen.

  • mombour
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    24. Januar 2011
    • 26. August 2011 um 14:01
    • #4

    Hallo Mabuttar,

    Mabuttar:

    2. Trance scheint eine Unbewusstheit zu brauchen, im Buddhismus geht es aber eher um Achtsamkeit, allerdings frage ich mich ob tiefe Meditation z.B. im Bereich Weder-Wahrnehmung Noch Nicht-Wahrnehmung oder die "Aufhebung der Wahrnehmung" nicht auch die Trance meinen könnte in der keine Schmerzen/kein Leid erfahren wird.

    Zudem kannte sich Buddha ja bestimmt sehr mit dem Bewusstsein aus und in den Lehren müssten dann doch auch Dinge über das Unbewusste stehen oder ?

    Im buddhistischen Sektor fallen mir auch Parallelen im Zen "Makkio" Erscheinungen ein, im Palikanon "Maro/Mara" Erscheinungen vor Buddhas Erleuchtung, tibetische Orakel (wahrscheinlich auch im Bön) und buddhistische Sekten welche Trancewesen invozieren, wie sie in Japan vorkommen.

    Meditation ist Wachheit. So kenne ich das (Zazen), oder ich habe eben Gedanken und bin nicht bei der Sache. kann auch mal vorkommen. Aber Trance ist das nie und nimmer. Und dann noch, Makkio wird nicht beachtet, es wird ignoriert. Ich weiß nicht, ob man in Trance Leid oder Schmerzen spürt, Satori ist keine Trance. Satori/Nirwana ist einfach ein bewusstes wahrnehmen der Natur des Menschen und auch Wachheit. Mit Trance ist oft ein schlafähnlicher, bewusstseinsgetrübter Zustand gemeint, darum mit Achtsamkeit gar nichts zu tun haben kann, und darum auch nichts mit Buddhismus am Hut hat. Ich kann mir vorstellen, dass sich Buddha für das Unterbesusstsein nicht interessiert hat, für Sigmund Freud hätte er sich auch nicht interessiert.

    Ich würde vorsichtig sein, verschiedene Dinge zu mischen (lieber nicht).

    Liebe Grüße
    mombour

  • Benkei
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    • 26. August 2011 um 16:43
    • #5

    Namaste!

    Zur ersten Frage hat der werte Hanzze ja schon das Petavatthu verlinkt. Kannte ich noch gar nicht, deshalb auch mein herzlicher Dank!
    Ansonsten denke ich nicht, dass Buddha das Thema "Hungrige Geister" sehr oft aufgegriffen hat; allerhöchstens um die Zuhörerschaft zu motivieren, ihren Geiz abzulegen, damit sie später nicht in diesen Zustand fallen.

    Zum Thema Trance führt das gute Online-Lexikon eine Unterscheidung in sechs verschiedene Arten ein. Ich denke das macht Sinn, denn ich dachte auch zuallererst an die schamanischen Trancen, bei welcher ein Geist in den Schamanen fährt und labert, wobei sich der Schamane oft nachher nicht daran erinnern kann.

    Wenn ich mir die sechs Trancen [ich unterstelle einfach dass dies der passende Plural ist] ansehe, dann haben die aus meiner Sicht nichts mit Samadhi oder gar Kenchô zu tun!
    Es sei aber gesagt, dass ich von dem Ganzen nicht allzuviel halte und sehr daran zweifle. Wenn so etwas wirklich [wir werden es wohl nie erfahren!] außerhalb der eigenen Vorstellung passiert [also objektiv], dann würde ich hier Hanzze beipflichten:

    Hanzze:

    Das geht alles, aber Leute, die die Gabe haben und nicht wirklich Felsenfest geerdet sind, werden alle verrückt. Als Europäer und nicht mit einem Scharmanen und eng verbunden mit der Natur aufgewachsen, einfach Finger weg. Denen schmeißt es allen den Vogel raus, allen.

    Mabuttar:

    und buddhistische Sekten welche Trancewesen invozieren, wie sie in Japan vorkommen.


    Da fällt mir jetzt auf Anhieb nur die Shinnyo-En ein, bei welcher es sich nicht um eine traditionelle Sekte [im japanischen Buddhismus nicht negativ besetzt, sondern eher die Norm] handelt, sondern um eine "Neue Religiöse Bewegung" [kann negativ besetzt sein - vergleichbar mit hiesigen "Sekten"], welche sich von einem Zweig der Shingon Shû [japanischer Vajrayana] separierte und für sich das Channeln bzw. die Seance mit den verstorbenen Kindern des Gründers entdeckte.

    < gasshô >

    Benkei

    "Allmorgendlich beginne ich meinen Tag damit, den Spiegel zu polieren;
    Täglich türme ich neue Staubschichten auf;
    Allabendlich beende ich meinen Tag damit, weiter zu polieren;
    Und scheinbar wirbelt auch ein Schlafender noch Staub auf."
    HôShin

  • Hanzze
    Gast
    • 26. August 2011 um 17:16
    • #6

    Hungrige Geister sind schon auch ein wichtiges Thema und auch wenn man es nicht so wahrnimmt, werden sie zum Beispiel auch im Mettasutta erwähnt (und Geister waren ja auch der Grund). Man sollte die Lebewesen die man aufgrund seines Bewusstsein nicht mitbekommt immer mitnehmen.

    Hier ist es auch nichts ungewöhnliches, dass Leute von Geistern besessen sind (bei uns nennt man sie einfach verrückt). Es gibt Menschen, die nicht sehr gut geerdet sind und Körper und Geist nicht so gut verbunden sind. Diese Gelegenheit nutzen Pethas gerne.

    Wenn man so etwas noch nicht gesehen hat, hält man das für Geschichten.

    Deshalb möchte ich nochmal eindringlich von solchen Spielchen warnen, das ist nicht ungefährlich.

    Die Gaben an die Ahnen, haben im buddhistischen Sinne nicht die Bedeutung Ahnen zu verehren, sondern ehemalige Familienmitglieder, die als Geister oft in der Nähe bleiben. Menschliche Wiedergeburten sind ja eher selten.

    Das alles Bedarf aber keinem weiteren Ergreifen, es ist denke ich genug, dass man auch ungesehenes Respektiert um stets sicher zu sein. Es ist besser daran zu arbeiten, dass man nie in das Bewusstsein einer Hungergeistes kommt, in dieser Existenz oder auch in eventuellen folgenden. *schmunzel* Oder zumindest ein glücklicher Geist *schmunzel*

    aus dem Kommentar im Petavathu:

    Zitat

    1. Das Petareich

    Ebenso wie es innerhalb des Menschentums die größten Unter­schiede zwischen Glück und Unglück gibt - vom Slum-Bewohner bis zum Mahārāja -, so gibt es auch innerhalb des Gespenster­reichs eine außerordentlich große Variationsbreite von qual­vollstem Elend bis zu paradiesischem Wohl. Und so wie die Menschenklassen der Bedauernswerten oder der Beneidenswerten ausschließlich durch eigenes Wirken bestimmt sind, so sind auch die Gespensterklassen selber gewirkt und verdient.

    In grober Einteilung grenzen die Gespenster einerseits an die Hölle und andererseits an den Himmel. Zwischen Dunkel und Licht, innerer und äußerer Finsternis bis zu innerer und äuße­rer Helle, spannt sich der weite Bogen der existentiellen Empfindungsmöglichkeiten. Ebenso wie bei den Menschen mei­stens Dunkel und Licht gemischt sind, so ist es auch bei den Petas: Die extremen Formen der Höllen- oder Himmelsnähe sind die Ausnahmen. Die breite Mitte zwischen Schwarz und Weiß aber ist das Grau.

    In der dunkelsten und trübsten Jahreszeit unserer Breiten, im November, gedenkt die Katholische Kirche seit bald tausend Jahren am Allerseelentag der Armen Seelen im Fegefeuer und regt an zu Mitleid mit ihnen, zu Fürbitte und Seelenmessen. Es ist kein Zufall, daß auch das säkularisierte Denken der Moderne Totensonntag, Volkstrauertag und Bußtag auf den No­vember gelegt hat. Grau, fahl, trüb, wolkenverhangen, son­nenlos, kühl, öde - dieses Bild des Novembers ist ein passen­des Abbild der Stimmung und des Klimas der Gespensterwelt. Während in der Hölle nicht das geringste natürliche Himmels­licht leuchtet und künstliches Licht von peinigendem Feuer herrscht, während die Götterwelten dagegen völlig hell und sonnig im milden Licht eines Maitags glänzen, während die Menschenwelt den ewigen Wechsel zwischen Tag und Nacht, Son­ne und Dunkel hat, liegt die Gespensterwelt in fahler Dämme­rung und düsterem Grau. Zwischen stockdunkler Nacht und eitel Sonnenschein liegt die Dimension ewiger Bewölkung, die Region der Petas.

    Was bei den alten Juden das Totenreich (Scheol), was in der griechischen Mythologie das Schattenreich (Hades), was bei den Germanen Nebelheim (Niflheim) war, und was das Christentum Fegefeuer oder Bereich der Armen Seelen nannte, das ist in Indien die Gespensterwelt (peta-loka).

    Die Peta-Welt als Grauzone läßt sich vielleicht an einem Bei­spiel aus der Mitte unseres Jahrhunderts und Kontinents ver­deutlichen und in ihrer Vielfalt verständlicher machen, näm­lich an den Besatzungszonen nach 1945:

    Die Gespensterhölle der höllennahen Petas ähnelt der russi­schen Zone mit ihrem systematischen Terror, mit den geplan­ten Vergewaltigungen am Anfang, den Verschleppungen nach Osten, der Vernichtung durch Arbeit, dem Spitzelsystem und der Unter­drückung jedes selbständigen Gedankens. Das Grau in Grau die­ser mürrischen Öde war durch ständige Furcht vor der Willkür der Machthaber gekennzeichnet.

    Die normale Mitte der Gespensterwelt ähnelt den Westzonen, wo es keine Folterungen und keinen Terror gab, dafür aber wie im Osten denselben Mangel an Lebensmitteln, verbunden mit et­was Demokratie und mit blühendem Schwarzmarkt.

    Der Gespensterhimmel ist vergleichbar der neutralen Schweiz, die Freiheit und Wohlstand besaß und nur durch gewisse Ratio­nierung einen Reflex des mitteleuropäischen Mangels erlebte.

    Kurz: Ostzone = Hunger plus Terror; Westzonen = Hunger ohne Terror; Schweiz = weder Hunger noch Terror. Ebenso weit, wie hier die Unterschiede im Wohlbefinden waren, ebenso weit sind sie in der Petawelt mit ihren drei Klassen oder Zonen.

    2. Normalgespenster

    Bei den durchschnittlichen Gespenstern gibt es drei Gruppen, wie in Mil 294 begrifflich unterschieden:

    1. Die normalsten Normalen sind die, die in erster Linie Hunger und Durst leiden. Sie können nicht einmal Aus­wurf verzehren, bleiben absolut ungesättigt. Das wich­tigste Lebensbedürfnis bleibt unbefriedigt, aber ohne daß sie verhungern oder verdursten können, ja auch ohne Möglichkeit des Selbstmords. Sie sind dazu verurteilt, beständig und unveränderlich diesen Nahrungsmangel zu erleiden. Sie suchen nach Nahrung, aber sie finden keine, oder wenn sie welche finden, dann verweigert sie sich ih­nen und weicht zurück wie bei Tantalos. Sie werden als solche wie folgt erblickt und von Menschen angeredet:

    "Nackt bist du, unschön anzusehn,

    bist abgezehrt, die Adern frei,

    o du, von der man Rippen sieht,

    du Magre, sag, wer bist du wohl?"

    (Pv 26, 35, 95/116, 134, 156, 237, 463, 782 mit kleinen Varianten)

    Weil sie keine Nahrung bekommen, sind sie abgezehrt, ma­ger, mit herausstehenden Rippen, freien Adern, also häß­lich. Und dieses "Gerippe mit Haut" ist auch nicht von Kleidung bedeckt, sondern nackt. So ist die Unschönheit dieses Elends offenbar. Sie sind ein wandelndes Symbol des Mangels, des Verweigerns, der Rücksichtslosigkeit. "Hungergespenster" werden sie mit Recht genannt, oder "Arme Seelen". Nichts gehört ihnen, von dem sie sich er­nähren können. Nicht einmal ein Kleid gehört ihnen. Sie sind ärmer als eine Kirchenmaus. Trotzdem sind sie gegen­über den höllennahen Petas in großem Vorteil, denn sie werden nicht auch noch zusätzlich verfolgt oder gejagt.

    2. Abfallfresser sind solche Petas, die sich immerhin von Abfall ernähren können. Das ist relativ zum "ewigen" Man­gel immer noch etwas besser, auch wenn es die ekligsten Dinge sind. Da ernähren sie sich von Kot (III,4 u. IV,8, S 19,11 - 12), von Kot, Urin und Blut (I,9), von Kotze, Rotz, Blut der Menstruation oder Blut Hingerichteter oder von Ölresten (II,2), also von "Derelinquiertem", von etwas, das aufgegeben ist, was herrenlos ist. Oder Petas schlagen sich untereinander blutig und trinken dann Blut und Eiter (I,11). Oder als Gegenteil zu Unge­liebtem wird gerade Geliebtes (eigene Kinder} verzehrt (I, 6 - 7), ja Fleisch vom eigenen Rücken (III, 4 u. 9), was schon höllennah ist. So bizarr uns diese Fälle er­scheinen mögen, im Dreißigjährigen Krieg hat es bei uns auf Erden sehr Ähnliches gegeben, als der Hunger die Menschen trieb.

    3. Dann gibt es aber auch normale Gespenster, die das Privi­leg haben, zeitweise gesättigt zu werden, wenn Verwandte ihnen etwas widmen. Das setzt Verdienst voraus als Mög­lichkeit, und zweitens setzt es weiter voraus, daß Ver­wandte auf Erden vorhanden sind und an die Petas denken und ihnen etwas widmen, was nur möglich ist, wenn sie dar­an glauben. Näheres bei Verdienst.

    3. Höllennahe Gespenster

    Die erste Gruppe unterscheidet sich von den normalen Hunger­gespenstern nur dadurch, daß außerdem noch Zusatzleiden vor­handen sind:

    Einer hat ein häßliches Schweinemaul (I,2), oder der Mund stinkt und wird von Würmern zerfressen (I,3; III,10), oder eine Petī stinkt und wird von Fliegen belästigt (I,6). Einer hat krumme Finger, einen verzogenen Mund und Triefaugen (II,9).

    Noch näher an die Hölle kommen die, denen Kleider, die sie berühren, zu glühendem Kupfer werden (I,9) oder deren Füße von Schneidegras aufgerissen werden (III,2).

    Die zweite Gruppe wird direkt gefoltert und schmerzhaft ge­peinigt: Da mißhandeln Petas sich gegenseitig mit Hämmern den Körper (I,11), oder Hämmer zerschlagen ihnen den Kopf (III,4 u. IV,16), auf dem Kopf brennt Stroh (III,4), Schwer­ter sausen herab, und Ätzlauge betropft sie (III,10). Petas werden in einem Graben zerquetscht (IV,6). Am höllischsten sind die Petas, die eben den Kopf über einen Glühkessel der Hölle erheben und klagen (IV,15).

    Die dritte Gruppe sind in S 19 genannte Fälle, bei denen die Petas Flüchtlinge sind, die durch die Luft gejagt werden. Während die götternahen Petas daran leiden, daß sie an einen Ort gebannt sind, leiden die höllengleichen Petas daran, daß sie nirgend verweilen können und immer verfolgt, aufgescheucht und gejagt werden, meist durch Raubvögel oder durch scharfe Waffen oder einfach durch Feuer.

    Die Übergänge sind überall fließend, auch die Übergänge von höllennaher Petawelt zur Hölle. Der Unterschied zeigt sich daran, daß in der Hölle ausschließlich und pausenlos Leiden ist, während die Petas manchmal dem Leid entfliehen können und manchmal eine Pause eintritt und vor allem ihnen Verdienst gewidmet werden kann, was für Höllenwesen nicht möglich ist. Insofern ist der dürre Baum, der etwas Schatten gibt, relativ doch besser als die glühende Kohlengrube, die dauernd Leiden bedeutet. So wird in M 12 Petawelt und Hölle klar unterschie­den.

    4. Teilzeit-Gespenster

    Es gibt eine Art von Petas, die in gemischten Verhältnissen und mit gemischten Gefühlen leben. Zeitweise haben sie das­selbe Wohl wie die erdnahen Götter und überragen insofern die Petawelt völlig; zeitweise aber werden sie wie höllenna­he Gespenster gepeinigt und sinken unterhalb des Niveaus der durchschnittlichen Petas. Schneidet man aber diese Ober- und Unterlängen ab, dann bleibt als Plus-Minus-Null ein normales Gespensterdasein übrig. Was sie an zusätzlichem Wohl erleben, das müssen sie genau mit zusätzlichem Leiden erkaufen. Und der Grund für diese Phasenverschiebung ist, daß sie als Men­schen ebenfalls zeitweise recht gut und zeitweise recht schlecht wirkten. Als Lohn des guten Wirkens sind sie Teil­zeitbeschäftigte im Paradies, als Ernte des schlechten Wir­kens leiden sie in der übrigen Zeit Mangel.

    Meist verteilen sich Glück und Leid auf Tag und Nacht. Eine Petī lebt tags im Glück und wird nachts vom Höllenhund ge­fressen, weil sie nachts Ehebruch betrieb und es abstritt (II,12). Häufiger ist der umgekehrte Fall: Ein Peta lebt nachts im Glück und wird tags auf einem Leichenfeld von Hun­den angefallen, weil er am Tage der Jagdleidenschaft frönte, sich aber nachts davon zurückhielt (III,8). Ein Jäger von Beruf enthielt sich nachts und jagte nur tags. Er wird am Tage von Hunden gejagt, nachts aber kann er frei lustwandeln (III,7). Ein bestechlicher Richter, der aber einmal einen halben Feiertag eingehalten hatte, erlebte nachts strahlen­des Glück, tags riß er sich sein eigenes Fleisch vom Rücken und fraß es (J 511 = Pv III,9).

    Eine andere Verteilung findet sich in J 41 und 439. Dort wird von 4, 8, 16, 32 Petīs berichtet, die jeweils auf einer Insel leben. Sieben Tage leben sie im Glück, dann aber erfolgt der Schichtwechsel, und sie müssen sich entfernen, um sieben Tage Leid zu erleben, das aber nicht näher beschrieben wird. Auch fehlt jede Angabe, wofür sie diese Art von Doppelexistenz erlebten (J 41 = J 439).

    5. Glückliche Gespenster

    Abgesehen von den Teilzeitgespenstern, die nur zum Teil glück­lich leben, es aber mit Leiden zu anderer Zeit erkaufen müs­sen, kommen im Peta-vatthu acht Fälle rein glücklicher Gespen­ster vor, die ein götternahes Dasein genießen. Sie heißen vemānika-peta, d.h. Gespenster, die eine Art Schloß oder An­wesen besitzen (Näheres über Vimāna im Vimāna-vatthu), und sind von unserem Begriff "Gespenster" überhaupt nicht mehr ge­deckt. Sie sind auf den ersten Blick überhaupt nicht von den nächsthöheren Göttern der Vier Großkönige zu unterscheiden.

    Bei näherem Zusehen zeigt sich aber, wieso sie unterhalb der Götter, ja sogar glücklicher Menschen stehen:

    1. Götter und Menschen können geistigen Austausch pflegen und sich läutern. Sie können im Verbund nach Höherem streben, können sich von guten Freunden beeinflussen las­sen. So gibt es im Menschentum religiöse Orden, und selbst bei niederen Göttern gibt es Ariyas. All das fehlt bei den Glücks-Petas. Kein Ariya kann Peta werden, und kein Peta kann als Peta Ariya werden.

    2. Götter und Menschen leben überhaupt in Gemeinschaft, im Verbund einer ihnen sinnvoll erscheinenden Tätigkeit, und sei es Hobby oder Spiel. So erleben sie im Austausch mit dem Du Anerkennung und Beachtung, spielen eine Rolle. Die Glücks-Petas aber sind vereinsamt, genießen sozusagen ein Paradies in Einzelhaft und sehen nicht einmal andere. Bestenfalls leben sie mit Untergebenen (Dienerinnen) zusam­men (PV II,12), also nicht auf gleicher Ebene.

    3. Götter und Menschen leben in geschlechtlicher Dualität, sie erleben die Ergänzung durch das andere Geschlecht. Gerade das aber fehlt jenen Petas in ihrem goldenen Käfig. Sie verzehren sich nach einem Partner vor Sehnsucht. Das könnte mit den "durstverzehrten Petas" (Mil p. 294) ge­meint sein. Wenn sie sich ein besonderes Verdienst erwirkt haben, können sie sich zeitweise einen menschlichen Part­ner in ihr Vimāna holen, sind aber später um so einsamer und trauern dem nach.

    4. Götter und Menschen können reisen, sind nicht an einen Ort festgebunden. Die Götter können sogar in andere Da­seinsbereiche gehen, zu Menschen, zu Petas, zu Höllenwe­sen, zu Göttern eine Stufe über ihnen. Die glücklichen Ge­spenster haben nun zwar ebenso das Abwechslungsbedürfnis wie Götter und Menschen, aber sie können es nicht erfüllen. Sie sind z.B. auf eine Insel gebannt (IV,11) oder an einen See (I,10, III,3 u. 12) oder in eine Einöde (IV,3). Die Götter dagegen können ihr Vimana wie ein Raumschiff be­wegen.

    Kurzum: All der Glitterglanz eines Vemanika-Peta ist doch nur, im Gleichnis von M 12 gesprochen, spärlicher Schatten, voller Mängel, Göttern und normalen Menschen unterlegen. Manchmal sind diese "glücklichen" Petas sogar auch nackt. (I,10 u. IV,1)

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  • xxx
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    • 26. August 2011 um 18:42
    • #7

    Nun da wir mir ja ganz gruselig bei all den Gespenstergeschichten.

    All diese Gespenster und Dämonen sind ja nicht wirklich, sondern lediglich unsere Phantasiegebilde. Gerade Buddha hat dies ja als erster erkannt und animiert uns dies zu erkennen, damit die "Gespenster" uns nicht länger unheilsam beeinflussen. Die "Gespenster" sind in unserem Innern und bilden in der Summe als Ganzes (Nichtdualistisches) unser Selbst. Von aussen kommt da gar nichts ausser vielleicht Einfluss, Buddha nennt dies "Kontakt".

    Bildlich gesprochen "kämpfen" diese Gespenster jede Sekunde miteinander. Die oder der "Gewinner" bestimmt nun ob wir unserem gegenüber eine runterhauen, ihn Küssen, vergewaltigen oder uns in hingebungsvoller Liebe vor ihm hinlegen um "es" zu empfangen.

    In Trance, tiefer Meditation oder im Wachtraum oder eben auch bei der Krankheit Schizophrenie geligt es dem Bewusstsein das Selbst zu spalten und die einzelnen Anteile getrennt wahrzunehmen. Da wir keine Erfahrungen haben wie z.B. Sexualtrieb, Hunger, Hedonismus, Neid etc aussieht phantasiert "es" nun Geister und Dämonen um Wahrnehmung zu erzeugen. Es könnten aber geradesogut Pokemonfiguren, die Simsons oder Figuren aus dem Tarot erscheinen.

    Willkommen im "Magischen Theater " (aus Steppenwolf von Hermann Hesse). Die Schwierigkeit besteht nur darin, und da gebe ich Hanzze recht, wieder heraus zu finden. Nun Buddha lehrt ja: man darf sich selber nicht zu wichtig nehmen ! Das alles ist nur eine Spielerei, eben Theater.


    Gruss Bakram

  • Mabuttar
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    • 27. August 2011 um 11:12
    • #8

    Ok danke für die bisherigen Beiträge.
    Ich hatte mir sogar mal ein Praxisbuch früher dafür zugelegt (Channeln) und darin wie auch an anderen Stellen wird oft betont, dass da Geistführer wären und die alle gut seien und unser Bestes wollten usw....

    Nach diesem Enthüllungsbuch lass ich natürlich jetzt die Finger davon und bin mir lieber selbst ne Leuchte als sich in Abhängigkeit und Manipulation dieser Wesen zu begeben.

    Als bloße Phantasie würde ich sie nicht abtun und die Augen davor möchte ich auch nicht verschließen. Es sprechen einige Dinge dagegen, dass diese Wesenheiten nur die Phantasie des Mediums sind wie:
    - Sprechen in fremden Sprachen
    - Details aus der Geografie wissen, die nie das Medium betreten hat
    - Das Wesen kann in anderen Medien auftreten und übertragen werden mit ähnlichen persönlichen Merkmalen
    Und weiter spricht dagegen, dass es vielleicht Erinnerungen oder eine Persönlichkeit aus der Vergangenheit und früheren Leben ist, dass
    - angegebene historische Daten nicht stimmten aber heutige Daten
    - Die Wesen ihre Identität verschleiern und lügen

    Diese Wesen sind von Gier getrieben, wollen Aufmerksamkeit, sich als Lehrer fühlen, ihre "Schüler" steuern und Kontrolle ausüben, Geben vor, dass sie gebraucht werden wegen früherer Karmabindungen und ohne sie alles den Bach runtergehen würde.
    In einem Fall versuchten sie sogar ein Hörermitglied mit dem Medium in eine Liebesbeziehung zu bringen und diese Person müsste so oft wie möglich anwesend sein, damit es dem Medium nicht schlecht ginge, denn in früheren Leben wären beide eine Liebespaar gewesen usw.. und es existieren noch "karmische Schulden" und so ein Zeug.....

    Aber ich glaube der Beste Schutz vor solchen Dingen ist 1. Sein Leben in die eigene Hand zu nehmen 2. Keine solche Wesen anzurufen (Vorsicht in einigen Religionen mit Heiligen, Engeln und hindu Göttern)
    und 3. das Wissen darum, dass es solche manipulativen Wesen gibt.
    Heutzutage haben sich viele Zirkel und Sekten um solche Channel-Gurus entwickelt. Ich hoffe, dass sich solche Infos verbreiten und die Leute skeptisch bleiben und die Dinge/ lehren hinterfragen.

    Nibbana:..Befreit von der Zuordnung durch Form, Vaccha, ist der Tathagata tief, grenzenlos, hart auszuloten, wie die See. 'Wiedererscheinen', ist nicht anwendbar. 'Nicht wiedererscheinen',ist nicht anwendbar... MN72 (http://zugangzureinsicht.org/)

  • Maybe Buddha
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    • 27. August 2011 um 19:14
    • #9

    @Marabuttar:
    Dich darauf zu versteifen das da "Wesen" sind ist dennoch Unheilsam. Alles was da ist sind Gedanken, Gefühle und Wahrnehmung. Seölbst wenn diese aus vergangen Leben stammen sind es keine Wesen, sondern nur Erinnerungen, altes Übriggeblibenes Karma. Keine übernatürlichen Wesen. Nix was es wert ist sich daran festzuhalten und es zu forcieren. Das sind Sachen die man wenn kommen, zu beobachten um sie dann wieder fallen zu lassen.

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • Yoni
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    • 27. August 2011 um 22:30
    • #10

    Ich erinnere mich an eine Anfrage eines menschlichen Wesens im DBU-Forum.
    Er/Sie fühlte sich magisch, astralmäßig von seinem ehemaligen Guru und dessen Anhänger verfolgt.
    Man riet ihm/ihr sich weiter zu trainieren vom Ego los zu lassen - denn wo kein "Ich" ist, da ist auch keiner, der von einem Guru "verhext" werden kann :D
    Fand ich klasse, die Antwort!

    Einmal nur noch möcht ich wandern, in der großen Wanderschaft,
    Einsam, ohne einen andern, bis verhaucht die letzte Kraft.
    Sterbend möcht den Blick ich lenken auf das Schneeland himmelhoch,
    Sterbend noch des Lehrers denken und der Lehre, die nie trog.

  • Onyx9
    Gast
    • 28. August 2011 um 02:32
    • #11

    Hi mattubar,

    1. lass die finger davon, denn jder der sich daruf einlässt, wird verrückt, wie hanzze sagt
    2. diese wesen existieren und sie sind wirklich gierig
    3. wonach: sie sind gierig auf ein menschliche existenz
    4. rufe sie nicht an
    5. als beruhigung: es gibt eine natürliche grenze, die sie nicht überschreiten können, diese grenze besteht in den rand zonen
    zwischen ihrer und unserer welt
    6. ohne absolute erdung gerät man in ihre welt, bzw. in die zwischenwelt zwischen unserer und ihrer
    7. wie will man wissen daß man geerdet genug ist
    8. lass die finger davon

  • Erdmaus
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    • 28. August 2011 um 10:50
    • #12

    Als Kind lernt man schon, dass es keine Geister gibt. Die Religion wirft einen dann um diesen Erkenntnisschritt zurück. Bedauerlicher Vorgang. :roll:

  • Mabuttar
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    • 28. August 2011 um 12:02
    • #13

    Danke, ich werde die Finger davon lassen, was diese Stimmen genau sind weiß ich nicht, aber Merkmale einer eigenständigen Persönlichkeit haben die schon, hier sogar ein Interview mit so etwas, ab Minute 10 beginnt die Invokation von "Ramtha":

    http://www.youtube.com/watch?v=z3tugG…82281691FBD8DE5

    Nibbana:..Befreit von der Zuordnung durch Form, Vaccha, ist der Tathagata tief, grenzenlos, hart auszuloten, wie die See. 'Wiedererscheinen', ist nicht anwendbar. 'Nicht wiedererscheinen',ist nicht anwendbar... MN72 (http://zugangzureinsicht.org/)

  • Hanzze
    Gast
    • 28. August 2011 um 14:24
    • #14

    Vielleicht ist es besser zu sagen, den Geist davon lassen. Und damit meine ich "mind" *schmunzel* aber auch wenn man die Finger davon lässt - wenn man die Dinge zu wörtlich nimmt - (und nicht googelt) ist das sicher ein erster Schritt. *schmunzel*

  • xxx
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    • 28. August 2011 um 18:00
    • #15

    :lol: da betreibt doch tatsächlich jemand mit dieser Spielerei Theater und macht sich zum Clown. :(

  • Grund
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    • 29. August 2011 um 08:16
    • #16

    Irgendein Lehrer hat mal gesagt, dass sich Hungergeister meist in und um Dharmazentren herumtreiben ... damit meine er einen Typus menschlicher Mitwesen. Immer auf der Suche ... isses dies oder isses vielleicht das? Immer hoffnungsvoll begierig auf die nächste Belehrung ... "oh wieder nix ..." :( und ... "Wenn ichs doch verstehen würde" :( Greif greif ... lauer lauer ... "das vermeintliche Juwel war doch wieder nur Sch ..." :(


    Grüße
    TM

  • zenbo
    Gast
    • 30. August 2011 um 22:22
    • #17

    leute

    meint ihr das jetzt ernst, hat einer von euch mal solche erfahrungen gemacht?

    lg zenbo

  • Hanzze
    Gast
    • 31. August 2011 um 04:50
    • #18

    Ja, es gibt sie. Sie halten sich in Dharmazentren oder Foren auf und es ist ihnen nicht möglich Dharma aufzunehmen. *schmunzel*

  • Lauscher
    Gast
    • 31. August 2011 um 05:18
    • #19
    Hanzze:

    Ja, es gibt sie. Sie halten sich in Dharmazentren oder Foren auf und es ist ihnen nicht möglich Dharma aufzunehmen. *schmunzel*


    Bei deiner Beitragsmenge ist es nicht verwunderlich, dass eine verzerrte Wahrnehmung entsteht.
    Die ganze Welt wird dann zu einem Kampfplatz voller Hungergeister - hi hi ;)

  • Hanzze
    Gast
    • 31. August 2011 um 05:32
    • #20

    Warum? Wenn sie die entsprechenden Verdienste haben, können sie die Gaben auch aufnehmen. *schmunzel* Es ist wichtig Hungergeister zu versorgen. Meist sind sie an einen Platz gebunden und können da so bald nicht aus. Hungergeister verscheuchen oder bekämpfen, wie soll das gehen, was macht das für einen Sinn.

  • Lauscher
    Gast
    • 31. August 2011 um 05:50
    • #21
    Hanzze:

    Warum? Wenn sie die entsprechenden Verdienste haben, können sie die Gaben auch aufnehmen. *schmunzel* Es ist wichtig Hungergeister zu versorgen. Meist sind sie an einen Platz gebunden und können da so bald nicht aus. Hungergeister verscheuchen oder bekämpfen, wie soll das gehen, was macht das für einen Sinn.


    Bekämpfen nicht, aber wieso füttern?

  • Hanzze
    Gast
    • 31. August 2011 um 06:03
    • #22

    Wenn du natürlich schon alle Verdienste zusammen hast und dich nicht mehr um gewisse paramis annehmen musst, reicht einfacher metta natürlich aus. *schmunzel*

    Da kannst du z.B. sagen, wenn du nicht ausweichen kannst: "„Sieh lieber Hungergeist, es ist nicht, dass ich dich nicht mag. Ich habe keine schlechten Gefühle für dich. Aber unser Geist arbeitet in verschiedener Weise. Es wäre daher leicht, dass dadurch ein Missverständnis zwischen uns entsteht. Nun, da ist genügend Platz in den Wäldern wo du ohne dem Unbehagen wie du es mit mir hast leben kannst.“

    Oder du richtest ihm einfach auch ein Gedeck, wenn deine Angst und Sorge nicht überwiegt. Das kommt darauf an, ob dich so ein Hungergeist verletzten kann, oder andere und wieviel metta man entwickeln kann.

    Wenn so ein Hungergeist weder befriedigt werden kann, noch weicht er zurück und man selbst nicht damit klarkommt und metta nicht aufbringen kann, ist es auch eine Lösung selbst zu gehen. Aber dieser Ausweg ist nur temporär, es hat immer einen Grund warum sie da sind oder folgen. *schmunzel*

    Die meisten Hungergeister sind gutmütig und leiden nur unerträglich weil sie nach Nahrung suchen. Also more Bodhicitta! *schmunzel*

  • Lauscher
    Gast
    • 31. August 2011 um 06:17
    • #23

    Das verrückte ist, dass auf der einen Seite >Ich< und der >Hungergeist< als >Traumgleich< erkannt werden,
    auf der anderen Seite, das alte Verhaltensmuster wie ein Automat weiter funktioniert. – ja, ich weiß, Mangel an Achtsamkeit . . .
    Da weiß ich manchmal nicht, ob ich lachen oder weinen sollte :lol::oops:

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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