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  1. Buddhaland Forum
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Lass los

  • Grund
  • 13. August 2011 um 15:01
  • Zum letzten Beitrag
  • Grund
    Themenautor
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    18. Juni 2011
    • 13. August 2011 um 15:01
    • #1
    Zitat

    Die Praxis des Loslassens ist sehr wirksam für obsessive Denker: Du vereinfachst deine Meditation auf nur zwei Worte - "Lass los" - anstatt zu versuchen diese eine Praxis und dann später eine andere zu entwickeln, anstatt zu versuchen dieses oder jenes zu erreichen, und anstatt zu versuchen jenes zu verstehen, oder die Sutten zu lesen, oder das Abhidhamma zu studieren ... oder Pali zu lernen und dann Sanskrit ... oder das Madhyamika und Prajña Paramita ... oder ordiniert zu werden oder Einweihungen zu erhalten im Hinayana, Mahayana, Vajrayana ... oder anstatt Bücher zu schreiben und eine weltbekannte Autorität auf dem Gebiet des Buddhismus zu werden. Anstatt ein weltbekannter Experte auf dem Gebiet des Buddhismus zu werden und auf große Internationale Buddhismus Konferenzen eingeladen zu werden, lass einfach los, lass los, lass los.

    Ich habe nichts anderes als dies zwei Jahre lang gemacht. Jedes Mal, wenn ich versuchte etwas zu verstehen oder zu durchdenken, habe ich mir gesagt "Lass Los, lass los" bis sich die Begierde aufgelöst hat. Deswegen mache ich es euch sehr leicht und rette euch davor in unglaublichen Massen von Leid gefangen zu werden. Es gibt nichts sorgenvolleres als an buddhistischen Konferenzen teilzunehmen!
    Manche von euch mögen den Wunsch haben der Buddha eines neuen Zeitalters zu werden, die gesamte Welt mit Liebe erfüllend, aber stattdessen empfehle ich euch wie ein Erdwurm zu sein, den Wunsch die Welt mit Liebe zu erfüllen loszulassen. Seid einfach wie ein Erdwurm, der nur zwei Worte kennt "Lass los, lass los, lass los". Seht ihr, unser Fahrzeug ist das Niedere Fahrzeug, das "Hinayana", deswegen haben wir nur diese einfache, verarmte Praxis!


    Zitat

    The practice of 'letting go' is very effective for minds obsessed by compulsive thinking: you simplify your meditation practice down to just two words – 'Ietting go' – rather than try to develop this practice and then develop that; and achieve this and go into that, and understand this, and read the Suttas, and study the Abhidhamma ... and then learn Pali and Sanskrit ... then the Madhyamika and the Prajña Paramita ... get ordinations in the Hinayana, Mahayana, Vajrayana ... write books and become a world renowned authority on Buddhism. Instead of becoming the world's expert on Buddhism and being invited to great International Buddhist Conferences, just 'let go, let go, let go'.

    I did nothing but this for about two years – every time I tried to understand or figure things out, I'd say 'let go, let go' until the desire would fade out. So I'm making it very simple for you, to save you from getting caught in incredible amounts of suffering. There's nothing more sorrowful than having to attend International Buddhist Conferences! Some of you might have the desire to become the Buddha of the age, Maitreya, radiating love throughout the world – but instead, I suggest just being an earthworm, letting go of the desire to radiate love throughout the world. Just be an earthworm who knows only two words – 'let go, let go, let go'. You see, ours is the Lesser Vehicle, the Hinayana, so we only have these simple, poverty-stricken practices!

    http://amaravati.org/abmtrial/docum…ata/04lett.html


    Grüße
    TM

  • Kusala
    Gast
    • 13. August 2011 um 15:09
    • #2

    Am besten man "packt" gar nicht erst soviel an, dann brauch man auch nicht soviel los zu lassen.

    Liebe Grüße
    Kusala

  • Hanzze
    Gast
    • 13. August 2011 um 15:19
    • #3

    TM, *"good posting Tafel"hochheb*

    So wie Kusala sagt, sollte dieses loslassen üben nur dahin führen nicht mehr zu ergreifen und nicht dazu sich so etwas ähnliches wie uphekka vedanna, Non-Dualismus, Nicht-Ich, Leerheit oder Intersein anzuzüchten. Wenn wir das nächste Buch angreifen, wissen wir, dass unser Training noch nicht die rechte Absicht hat, sondern nur ein Konstrukt. *schmunzel*

    Losslassen ist der Schlüssel zum Glück!

  • zenbo
    Gast
    • 13. August 2011 um 20:09
    • #4

    tm

    sehr gut, solche übungen habe ich auch schon gemacht.sehr effizient.

    lg robo

  • Grund
    Themenautor
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    18. Juni 2011
    • 14. August 2011 um 11:21
    • #5
    Hanzze:

    Wenn wir das nächste Buch angreifen, wissen wir, dass unser Training noch nicht die rechte Absicht hat, sondern nur ein Konstrukt. *schmunzel*

    Wie wahr ... obwohl vielleicht könnten wir uns darauf einigen zu sagen "das nächste neue (noch nicht gelesene) Buch" ... auf Bewährtes greife ich ganz gerne zurück, kann das Floss noch nicht wegwerfen.


    Grüße
    TM

  • Hanzze
    Gast
    • 14. August 2011 um 12:36
    • #6

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man alles übrige in seinem eigenen Herzen findet wenn man sich der Wirklichkeit aussetzt und in den "Kampf" zieht. *schmunzel*
    Sich später mit den Schriften auseinander zu setzten, nachdem man in den Kampf gezogen ist und das Rad vielleicht schon etwas rollt, ist sicher hilfreich um die Sprache anderer zu verstehen und Dharma gut lehren zu können, wenn man das dann wünscht.

    Ich denke dieser Schritt kommt von ganz alleine. Sicher wäre es dumm ein Floß vor dem erreichen des anderen Ufer abzugeben, aber das Floß zu wechseln, dagegen spricht nichts. Sei das Floß nun die gewohnte Praxis, Lehrer oder Dharma aus dem eigenen Herzen. *schmunzel*

    Bevor man in den Kampf zieht, sollte man jedoch ausreichend in den Kampftechnikern geübt sein und da hilft sicher auch eine gute Schrift.

    Alles nur eine Schritt für Schritt loslassen.

  • accinca
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    • 14. August 2011 um 13:07
    • #7
    Hanzze:

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man alles übrige in seinem eigenen Herzen findet wenn man sich der Wirklichkeit aussetzt und in den "Kampf" zieht.*schmunzel*


    Aber Hauptsache du hast dein *schmunzel* dann ist die Welt in Ordnung.

  • crazy-dragon
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    • 14. August 2011 um 13:29
    • #8
    Kusala:

    Am besten man "packt" gar nicht erst soviel an, dann brauch man auch nicht soviel los zu lassen.
    Liebe Grüße
    Kusala

    Wie die Jugend richtig sagt: " Es gibt viel zu tun: Hauen wir ab..." :oops:
    @TM: Guter post- genau das mache ich auch schon immer...
    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • Hanzze
    Gast
    • 14. August 2011 um 19:07
    • #9
    Zitat
    Zitat

    Carrying a Rock

    "Letting go" actually means this: It's as if we're carrying a heavy rock. As we carry it, we feel weighed down but we don't know what to do with it, so we keep on carrying it. As soon as someone tells us to throw it away, we think, "Eh? If I throw it away, I won't have anything left." So we keep on carrying it. We aren't willing to throw it away.

    Even if someone tells us, "Come on. Throw it away. It'll be good like this, and you'll benefit like that," we're still not willing to throw it away because we're afraid we won't have anything left. So we keep on carrying it until we're so thoroughly weak and tired that we can't carry it anymore. That's when we let it go.

    Only when we let it go do we understand letting go. We feel at ease. And we can sense within ourselves how heavy it felt to carry the rock. But while we were carrying it, we didn't know at all how useful letting go could be.

    Eine Felsbrocken Tragen

    "Loslassen" bedeutet eigentlich das: Es ist als würden wir einen schweren Felsbrocken tragen. Wie wir ihn so tragen, fühlen wir uns zwar ziemlich niedergedrückt, aber wir wissen nicht was wir sonst damit tun sollten, deshalb tragen wir ihn weiter. Sobald uns jemand sagt, dass wir ihn wegschmeißen sollen, denken wir: "Was? Wenn ich ihn wegschmeiße, bleibt mir ja nichts mehr." So tragen wir ihn nun weiter. Wir haben keinen Willen dazu, ihn weg zuschmeißen.

    Selbst wenn uns jemand sagt: "Na komm schon. Es würde dir in dieser weise helfen und du wurdest in so einer Weise einen Nutzen daraus ziehen," würden wir wir ihn nicht wegschmeißen. Wir haben Angst, das wir dann nichts mehr haben. So tragen wir ihn weiter, bis wir wirklich schwach und müde sind und wir ihn nicht mehr schleppen können. Das ist dann der Punkt, an dem wir loslassen.

    Nur wenn wir loslassen, verstehen wir loslassen. Wir fühlen uns leicht. Und wir können wirklich nachfühlen, wie schwer es ist einen Felsbrocken zu tragen. Aber als wir ihn getragen haben, hätten wir in keiner Weise eingesehen wie klug es ist los zu lassen.

    In Simple Terms-108 Dhamma Similes
    by
    Ajahn Chah
    translated from the Thai by
    Thanissaro Bhikkhu

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Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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