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  1. Buddhaland Forum
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gesprächsrunden oder allein "praktizieren"

  • honeybunny
  • 29. Juli 2011 um 00:50
  • Zum letzten Beitrag
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    • 1. August 2011 um 17:53
    • #26
    christiane72:

    Für mich gehören diese Freunde zu "meiner" persönlichen Sangha. Wir tauschen uns über Buddhismus aus. Das ist wohl keine hohle Geselligkeit oder Schwätzerei. :roll:

    Das hängt ganz davon ab über was und wie und in welchem Rahmen darüber geredet wird.


    Grüße
    TM

  • Onda
    Gast
    • 1. August 2011 um 17:58
    • #27
    TMingyur:
    christiane72:

    Für mich gehören diese Freunde zu "meiner" persönlichen Sangha. Wir tauschen uns über Buddhismus aus. Das ist wohl keine hohle Geselligkeit oder Schwätzerei. :roll:

    Das hängt ganz davon ab über was und wie und in welchem Rahmen darüber geredet wird.


    Grüße
    TM

    Ich gehe einmal wohlwollend davon aus, dass dort nur auf heilsame Weise über Heilsames gesprochen wird. Und sich Freunde im Dharma gegenseitig eine Stütze sein möchten. Dass man dort anderen zuhört und sich bemüht, den anderen zu verstehen.

    LG
    Onda

  • Hanzze
    Gast
    • 1. August 2011 um 18:02
    • #28

    Das nennt man Gruppentherapie, hat aber wenig mit Dharma zu tun. *schmunzel*

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    • 1. August 2011 um 18:04
    • #29
    Onda:

    Ich gehe einmal wohlwollend davon aus, dass dort nur auf heilsame Weise über Heilsames gesprochen wird. Und sich Freunde im Dharma gegenseitig eine Stütze sein möchten. Dass man dort anderen zuhört und sich bemüht, den anderen zu verstehen.

    Das ist eine schöne Annahme. Jedoch darf in der Gesellschaft von Weltingen durchaus auch damit gerechnet werden, dass auch über unnützes Zeug wie Personen, auch Lehrer, Gerüchte über Personen und Lehrer, Dinge die die Anhaftung fördern aber die Abkehr nicht ... geredet wird und dass unpassende Scherze gemacht werden.
    Ganz zu schweigen von dem Genuss von alkoholischen Getränken ... wie es in manchen sog. "Sanghas" üblich sein soll ...


    Grüße
    TM

  • Onda
    Gast
    • 1. August 2011 um 18:08
    • #30
    Hanzze:

    Das nennt man Gruppentherapie, hat aber wenig mit Dharma zu tun. *schmunzel*

    Dass du anderen nicht zuhörst und dich nicht bemühst sie zu verstehen, stellst du hier im Forum ja genügend unter Beweis. Ein kurioses Dharma-Verständnis...

    Thich Nhat Hanh:
    "Die vierte Achtsamkeitsübung: aufmerksames Zuhören und liebevolles Sprechen
    Im Bewusstsein des Leidens, das durch unachtsame Rede und aus der Unfähigkeit, anderen zuzuhören, entsteht, bin ich entschlossen, liebevolles Sprechen und tiefes Zuhören zu kultivieren,um anderen Freude und Glück zu bereiten und ihr Leiden lindern zu helfen. Im Wissen, dass Worte sowohl Glück als auch Leiden hervorrufen können, bin ich entschlossen, nichts Unwahres zu sagen und Worte zu gebrauchen, die Selbstvertrauen, Freude und Hoffnung fördern. Ich werde keine Nachrichten verbreiten, ohne ganz sicher zu sein, das sie der Wahrheit entsprechen und werde nichts kritisieren oder verurteilen, worüber ich nichts Genaues weiß. Ich will Äußerungen unterlassen, die Uneinigkeit oder Zwietracht verursachen können oder die dazu führen können, dass Familien oder Gemeinschaften zerbrechen. Ich bin entschlossen, alle Anstrengungen zur Versöhnung und Lösung aller Konflikte, so klein sie auch sein mögen, zu unternehmen."

    LG
    Onda

  • Onda
    Gast
    • 1. August 2011 um 18:09
    • #31
    TMingyur:
    Onda:

    Ich gehe einmal wohlwollend davon aus, dass dort nur auf heilsame Weise über Heilsames gesprochen wird. Und sich Freunde im Dharma gegenseitig eine Stütze sein möchten. Dass man dort anderen zuhört und sich bemüht, den anderen zu verstehen.

    Das ist eine schöne Annahme. Jedoch darf in der Gesellschaft von Weltingen durchaus auch damit gerechnet werden, dass auch über unnützes Zeug wie Personen, auch Lehrer, Gerüchte über Personen und Lehrer, Dinge die die Anhaftung fördern aber die Abkehr nicht ... geredet wird und dass unpassende Scherze gemacht werden.
    TM

    Das soll auch in den besten Internet-Foren vorkommen....

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    • 1. August 2011 um 18:13
    • #32

    Auch sollte man so "gruppendynamische Effekte" innerhalb einer einer Tradition oder Schule verbundenen Gruppe ("Sangha") nicht vergessen. Da wird einiges an kritischem Denken ausgeschaltet. Wenn die Leute hinterher "rauskommen" (bzw. "entkommen"), reiben sie sich oft die Augen, was zu glauben sie fähig waren als sie den Umgang mit der sog. "Sangha" pflegten.


    Grüße
    TM

  • Onda
    Gast
    • 1. August 2011 um 18:18
    • #33

    Buddham saranam gacchami. (dt: Ich nehme Zuflucht zu/zum Buddha)
    Dhammam saranam gacchami. (dt: Ich nehme Zuflucht zum Dharma/Dhamma)
    Sangham saranam gacchami. (dt: Ich nehme Zuflucht zur/zum Sangha)

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    • 1. August 2011 um 18:20
    • #34
    Onda:

    Sangham saranam gacchami. (dt: Ich nehme Zuflucht zur/zum Sangha)

    Das sollte die Sangha der Erwachten sein ...


    Grüße
    TM

  • Hanzze
    Gast
    • 1. August 2011 um 18:24
    • #35

    Nein, nein... *schmunzel* die Sangha von ganz Anbeginn. Wo man sich seine Tipps holt ist wieder eine andere Sache. In Ehren haltet man auch die Beginner, auch sie helfen einem eines Tages weiter. Ein Leben früher oder später wird der eine oder andere das sicher auch so sehen wenn er mit der Schüssel durch die Straßen geht. *schmunzel*
    Das sollte man sich nicht schon heute verbauen.

  • Onda
    Gast
    • 1. August 2011 um 18:28
    • #36
    TMingyur:
    Onda:

    Sangham saranam gacchami. (dt: Ich nehme Zuflucht zur/zum Sangha)

    Das sollte die Sangha der Erwachten sein ...


    Grüße
    TM

    Hab mir schon gedacht, dass du das in ganz astrale Fernen rückst...
    Da gibt es durchaus unterschiedliche Auslegungen, was unter Sangha zu verstehen ist...
    LG
    Onda

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    • 1. August 2011 um 18:34
    • #37
    Onda:
    TMingyur:

    Das sollte die Sangha der Erwachten sein ...


    Grüße
    TM

    Hab mir schon gedacht, dass du das in ganz astrale Fernen rückst...
    Da gibt es durchaus unterschiedliche Auslegungen, was unter Sangha zu verstehen ist...
    LG
    Onda

    Ich glaub nicht dass die Ariya Sangha so fern ist. Es gibt da ja unterschiedliche Erlangungsstufen. Man erkennt sie halt erst, wenn man selbst soweit ist. Bis dahin nimmt man ihre überlieferten Tugenden als Zuflucht.


    Grüße
    TM

  • Hanzze
    Gast
    • 1. August 2011 um 18:43
    • #38
    Onda:
    TMingyur:


    Das sollte die Sangha der Erwachten sein ...
    Grüße
    TM


    Hab mir schon gedacht, dass du das in ganz astrale Fernen rückst...
    Da gibt es durchaus unterschiedliche Auslegungen, was unter Sangha zu verstehen ist...
    LG
    Onda

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    Das Thema hatten wir schön ofter, aber so wie es Buddha erklärt hat, ist es sehr klar und eindeutig. Die vier Wege und die vier Früchte und dies beginnt mit dem ersten Weg. *schmunzel* Das man sich im lernen stets nach oben orientiert ist klar, aber wenn man auf die Kollegen vergisst und auch ihr Bemühen nicht preist, ist das nicht im Sinne des Erfinders.

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 1. August 2011 um 21:20
    • #39

    Ich weiß ja nicht, in Kambodscha ist sicherlich alles anders... :)
    Aber aus "westlicher" Sicht hier finde ich, dass Ihr, Hanzze und TM, die Sache mit der Sangha zu eng und zu weltfern seht.
    Klar kenne ich auch den großen Unterschied zwischen "der Gemeinschaft der Realisitierten" und "irgendwelchen netten Typen mit irgendwie buddhistischem Hintergrund".
    Klar ist ersteres "besser", das heißt höher anzusiedeln, wichtiger etc pp.
    Das bedeutet aber in keiner Weise, das Zweiteres nichts wert sei. Denn: wir leben hier in einer von christlichen und atheistischen Werten geprägten Umgebung. Wir haben kein Kloster, wir haben an Buddhismus (wenn wir keine Gemeinschaft kennen) nur ein paar Bücher und mehr oder weniger schräge Kontakte im Internet. Für Unsereins ist, mal ehrlich gesagt, der Kontakt zu anderen Praktizierenden von unschätzbarem Wert. Und: auch mit Erfahreneren gemeinsam zu meditieren ist für den Anfänger eine wunderbare und nicht zu verschmähende Krücke. Ja, TM, da "springt was über", auch wenn Du darüber abfällig scherzen magst.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Hanzze
    Gast
    • 2. August 2011 um 09:09
    • #40

    Losang Lamo,

    ich denke nicht, dass es TMs Absicht ist sich über andere lustig zu machen, ganz im Gegenteil nimmt er es sehr ernst *schmunzel*

    Das eine ist der Umkreis der "guten" Freunde und das andere ist die Sangha (zu der man Zuflucht sucht). Es ist wichtig nicht zu verwechseln, dass das was man heute vielleicht als angenehm und hilfreich sieht, letzlich auch hilfreich ist. Deshalb ist es sehr sinnvoll sich immer nach "oben" zu orientieren, was man am besten an der Lebensweise der Personen erkennt.
    Was andere Länder betrifft, ist es sicherlich gleich. Aber jene die sich ernsthaft dem Dharma widmen, kuscheln sich nicht zusammen. Sehr wohl unternehmen sie gemeinsam Veranstaltungen, an denen Lehrer vor tragen und lehren. Wenn die Gruppe den Sinn hat, es zu ermöglichen, dass gute Lehrer lehren, ist das doch gut und schön. Wenn die Gruppe dazu dient einfach weiter blind herumzukurven und sich wohlzufühlen ist die Gruppe besser heute als morgen aufgegeben. *schmunzel*

    Was ich persönlich bemerkt habe, ist das sich jede Gruppe die sich über das simple Sangha bleibt Sangha erhebt und sich um irgend etwas ansammelt früher oder später nur mehr an der Gruppe und dem was sie gemeinsam erhalten wollen oder aufbauen interessiert. Wandern ist gut, auch wenn man sich vielleicht irgendwo sicher und geborgen fühlt. Die Sangha hilft Jederorts.

    Hierzu vielleicht drei Stanzas:

    Zitat

    § 17.

    This was said by the Blessed One, said by the Arahant, so I have heard: "With regard to external factors, I don't envision any other single factor like admirable friendship[1] as doing so much for a monk in training, who has not attained the heart's goal but remains intent on the unsurpassed safety from bondage. A monk who is a friend with admirable people abandons what is unskillful and develops what is skillful."

    A monk with admirable people as friends — who's reverential, respectful, doing what his friends advise — mindful, alert, attains step by step the ending of all fetters.

    1. In SN 45.2 the Buddha says, "Admirable friendship... is actually the whole of the holy life... It is in dependence on me as an admirable friend that beings subject to birth have gained release from birth... aging... death... sorrow, lamentation, pain, distress, & despair." As AN 8.54 points out, admirable friendship means not only associating with good people, but also learning from them and emulating their good qualities.

    § 18.

    This was said by the Blessed One, said by the Arahant, so I have heard: "One thing, when arising in the world, arises for the detriment of many, for the unhappiness of many, for the detriment & unhappiness of many beings, both human & divine. Which one thing? Schism in the Sangha. When the Sangha is split, there are arguments with one another, there is abuse of one another, ganging up on one another, abandoning of one another. Then those with little confidence [in the teaching] lose all confidence, while some of those who are confident become otherwise."

    Doomed for an aeon to deprivation, to hell: one who has split the Sangha. Delighting in factions, unjudicious — he's barred from safety from bondage. Having split a Sangha in concord, he cooks for an aeon in hell.

    § 19.

    This was said by the Blessed One, said by the Arahant, so I have heard: "One thing, when arising in the world, arises for the welfare of many, for the happiness of many, for the welfare & happiness of many beings, both human & divine. Which one thing? Concord in the Sangha. When the Sangha is in concord, there are no arguments with one another, no abuse of one another, no ganging up on one another, no abandoning of one another. Then those with little confidence [in the teaching] become confident, while those already confident become even more so."

    Blissful is concord in the Sangha. One who assists in concord — delighting in concord, judicious — isn't barred from safety from bondage. Having brought concord to the Sangha, he rejoices for an aeon in heaven.

    Itivuttaka: The Group of Ones

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    Passend vielleicht hier in deutsch

    Zitat

    16./17. Der Übende - 6-7. Paṭhamasekha, Dutiyasekha Sutta

    Für den übenden Mönch, der das Unerreichte, die unvergleichliche Sicherheit zu erringen trachtet und der dafür eine innere Hilfe sucht, erblicke ich auch nicht eine Hilfe, die so vielseitig ist wie gründliche Aufmerksamkeit. Ein Mönch, der gründlich aufmerksam ist, überwindet das Unheilsame und entfaltet das Heilsame.


    Aufmerken gründlich ist ein Ding
    für einen Mönch, der ernst sich übt,
    kein andres gibt's, das soviel hilft,
    dem, der nach höchstem Ziele strebt:
    der Mönch, der sich gar gründlich müht,
    erreicht Versiegung allen Leids.


    Für den übenden Mönch, der das Unerreichte, die unvergleichliche Sicherheit zu erringen trachtet und der dafür eine äußere Hilfe sucht, erblicke ich auch nicht eine Hilfe, die so vielseitig ist wie treffliche Freundschaft. Ein Mönch mit einem trefflichen Freund, überwindet das Unheilsame und entfaltet das Heilsame.


    Ein Mönch mit einem guten Freund,
    auf den er hört und den er ehrt,
    indem dem Wort des Freunds er folgt -
    gar klarbewußt, voll Achtsamkeit
    erreichen mag er nach und nach
    Versiegung aller Fesselung.

    18./19. Spaltung und Eintracht des Ordens - 8-9. Saṅghabheda, Saṅghasāmaggī Sutta

    Tritt ein Ding in der Welt auf, so tritt es auf zum Unheil, Unglück und Unsegen vieler, zum Unheil und Unglück für Götter und Menschen. Welches eine Ding? Die Spaltung des Ordens: Ist der Orden gespalten, so gibt es beiderseits Zank, Verurteilen, Abkapseln, Ausstoßung; und da werden Unzufriedene nicht zufrieden und manche Zufriedene werden verändert.


    Ein Ordensspalter ein Äon
    gehört dem Abgrund, Hölle, an.
    An Zwist erfreut, dem Falschen treu
    verspricht er die Geborgenheit.
    Wer ein'gen Orden spaltet auf,
    der geht zur Hölle ein Äon.

    (= A X.38)

    Tritt ein Ding in der Welt auf, so tritt es auf zum Heile, Glücke und Segen vieler, zum Heile und Glücke für Götter und Menschen. Welches eine Ding? Die Eintracht des Ordens. Ist der Orden einträchtig, so gibt es nicht beiderseits Zank, Verurteilen, Abkapseln, Ausstoßung; und da werden die Unzufriedenen zufrieden und die Zufriedenen werden es mehr.


    Ein Glück des Ordens Eintracht ist,
    und Eintracht unterstützen auch.
    an Eintracht froh, der Lehre treu,
    verspricht man nicht Geborgenheit.
    Wer da im Orden Eintracht wirkt,
    freut sich im Himmel ein Äon.

    (= A X.40)

    1. Paṭhama Vagga

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  • christiane72
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    • 2. August 2011 um 10:03
    • #41

    Ihr seid manchmal echt drollig umständlich. :) Aber um es noch mal von meiner Warte verständlich zu machen:

    Die Sangha sind für mich die "Freunde auf dem Weg". Und dazu zähle ich die Leute aus dem Zentrum das ich besuche, sowie buddhistische Freunde anderer Richtungen. Auch euch würde ich im weitesten dazuzählen, auch wenn man sich nicht persönlich sieht. Aber der Austausch über den Dharma findet statt und bringt mich in der Lehre weiter.

    Warum soll man das so eng stecken? Wir sind doch nicht im Kloster, so dass kein anderer Kontakt stattfindet?
    Ich für meinen Teil bin in keinem Kloster (und will auch in keins) sondern stehe mitten im Leben. Dazu gehört für mich Austausch und auch schon mal "Geschwätz". Und in ein gutes Glas Wein oder sonstiges spucke ich auch nicht rein. Alles in Maßen ist die Devise.

  • Hanzze
    Gast
    • 2. August 2011 um 10:35
    • #42

    Genau das meinte ich mit "wer hat diesen Ausdrück so seltsam geprägt". Für mich, meine, das was ich gern hab... das alles ist nett, hat aber weder mit der Sangha noch mit dem Dharma zu tun *schmunzel*
    Wo immer man sich in Samsara geschützt fühlen kann, als wäre eine Mauer ein Schutz.

  • christiane72
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    • 2. August 2011 um 13:37
    • #43

    Das ist nur deine Auslegung von Sangha. Da können wir auch drüber diskuttieren das das Schmunzelmonster nicht grün sondern blau ist..... :lol:

  • Hanzze
    Gast
    • 2. August 2011 um 15:30
    • #44

    Meine ist hier nicht wichtig, aber das ist die Auslegung von Buddha und das sollte doch immer Vorrang haben. Somal er sie ja gegründet hat. *schmunzel* Und als bezeichneter Buddhist so etwas erzählen... ich weiß nicht ob das so hilfreich ist für andere. In jedem Fall diskriminiert es sehr stark, auch wenn du meinst du machst jemanden etwas gutes, wenn du ihn bindest. Dies bedarf immer einer Unterscheidung und dies ist nicht im Sinne des Erfinders. Sangha sind die Schüler Buddhas ohne Ausnahme. Sicher gibt es auch viele, die dort und da herum hängen mit anderem Interesse. *schmunzel*

    aus dem Ratana Sutta:

    Zitat

    6. “Die acht Personen, erhoben von dem tugendhaften Mann, formen vier Paare. Jene sind die Schüler des Buddhas und wert für Darbringungen. Gaben an jene werfen große Verdienste ab. Dieses wertvolle Juwel ist die Sangha. Bei dieser (Beteuerung der) Wahrheit möge hier Glückseligkeit sein.“

    Die acht Personen (die vier auf dem Weg und die Vier die bereits Früchte erreicht haben) beginnen mit dem zustreben zum Stromerreicher (einer der am Dharma keinen Zweifel mehr hat und die Gundzüge durchdringend verstanden - in einfachen Worten).

    Freunde ist ein Ding, Sanga ist ein Ding. Wenn das einmal zusammentrifft, ist das sicher sehr schön, wird aber für einen der den Strom noch nicht erreicht hat, wird es immer an Unterscheidungskraft fehlen. Sprich sich an dem zu orientieren was einem lieb ist, kann ein fester Schuß in die Hose sein.


    Zur Freundschaft (das was du vielleicht als Sangha siehst, die netten Leute mit denen du dem einen oder anderen nachgehst) hier ein paar andere Zeilen.

    Zitat

    7. Die Vorzüge von Freundschaft (Mittanisamsa) Die zehn gathas (Stanzas), die die früchtvollen Resultate von Freundschaft aufzählen, sind im Magapakkha (Temiya) Jataka, Vol. VII. Nr. 538 zu finden.

    1. Jener der aufrichtige Freundschaft pflegt (und nicht hinterlistig gegenüber Freunden ist) wird, wenn immer er fern von zu Hause geht, Reichhaltigkeit und Gastfreundschaft empfangen. Viele werden durch ihn ihren Lebensunterhalt erwirtschaften.
    2. Jener der aufrichtige Freundschaft pflegt wird, welches Land, Dorf oder Stadt er auch besucht, geehrt wird er werden.
    3. Jener der aufrichtige Freundschaft pflegt, Räuber sie werden ihn nie überwältigen. Obrigkeit wird nie nach ihm suchen. Er wird über alle Feinde triumphieren.
    4. Jener der aufrichtige Freundschaft pflegt, kehr nach Hause mit Gefühlen von Freundschaftlichkeit, freut sich über Zusammentreffen von Leuten und wird zum Führer seiner Angehörigen.
    5. Jener der aufrichtige Freundschaft pflegt, gastfreundlich zu anderen ist, wird im Gegenzug Gastfreundschaft erfahren. Respektvoll zu anderen sich gebend, wird er im Gegenzug Respekt erfahren. Er genießt beides, Lob und Ruhm.
    6. Jener der aufrichtige Freundschaft pflegt, ein Gönner ist, wird im Gegenzug Geschenke bekommen. Andere ehrend, wird er in Gegenzug geehrt werden. Er erreicht Wohlstand und Ruhm.7. Jener der aufrichtige Freundschaft pflegt, leuchtet (in Glorie) wie das Feuer und stahlt wie eine Gottheit. Niemals wird der Reichtum ihm verlassen.
    8. Jener der aufrichtige Freundschaft pflegt, für ihn werden viele züchtende Rinder sein. Was auf den Felder gesät wird auch gedeihen. Die Früchte jenes Gesäten wird er genießen.
    9. Jener der aufrichtige Freundschaft pflegt, sollte von einen Steilhang, einem Berg oder einem Baum er fallen, beschützt wird er sein (und nicht verletzt).
    10. Jener der aufrichtige Freundschaft pflegt kann von Feinden nicht gestürzt werden, gleich dem tief verwurzelten Banyan Baumes, den der Wind nicht stürzen kann.

    Alles anzeigen

    Dieser Quatsch, meine, deine unsere Sangha ist äusserst unheilsam und trägt nur zum spalten bei. *schmunzel* Deine Dharmafreunde sind deine Dharmafreunde, Sangha ist Sangha. Schmeiß das mal nicht in einen Topf.

  • Hanzze
    Gast
    • 2. August 2011 um 15:57
    • #45

    Zum Thema vielleicht etwas mehr zurückkommend und in die Kerbe von TM zu schlagen, ist an mehrern Stellen der Hinweis, dass Diskussionen über das Dhamma hilfreich sind wenn sie den Zweck verfolgen, dazuzulernen. So wird dies auch im Mangala Sutta angeführt. Hier eine Erklärung zu diesem:

    Zitat

    To Be Engaged In Religious Discussions When One Requires Checking On Thoughts Is Most Blissful

    When we are in boubt, we should go to a Bhikkhu or a clever one and ask questions on the Dhamma. If you get knowledge in this way, then this is bliss.

    In religiöse Diskussionen involviert zu sein, wenn jemand zum Prüfen seiner Gedanken strebt, ist von größtem Glück

    Wenn wir im Zweifel sind, sollten wir eine Bhikkhu aufsuchen oder einen Geschulten und Fragen über das Dhamma stellen. Wenn du auf diesem Weg zu Wissen kommst, dann ist das ein Segen.

    Dies ist, was TM anspricht. Es macht nur Sinn, sich an Fruchterreicher zu wenden, wenn es von Nutzen sein soll. Die "Spurst du das? Ja ich spüre das auch" - Runden sind da nicht so nützlich und auch nicht kollektives Tasten im Morast. *schmunzel*

  • christiane72
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    • 2. August 2011 um 16:12
    • #46

    Ich glaub da ist ein grundlegendes Missverständnis.

    Zitat

    In jedem Fall diskriminiert es sehr stark, auch wenn du meinst du machst jemanden etwas gutes, wenn du ihn bindest. Dies bedarf immer einer Unterscheidung und dies ist nicht im Sinne des Erfinders. Sangha sind die Schüler Buddhas ohne Ausnahme. Sicher gibt es auch viele, die dort und da herum hängen mit anderem Interesse.

    Ich binde niemanden. Unter Sangha verstehe ich NUR buddhistische Freunde und Weggefährten. Keinen Kegelklub oder christliche Kumpels. Du schreibst nichts anderes als was ich meine. Siehe:

    Zitat

    Freunde ist ein Ding, Sanga ist ein Ding. Wenn das einmal zusammentrifft, ist das sicher sehr schön, wird aber für einen der den Strom noch nicht erreicht hat, wird es immer an Unterscheidungskraft fehlen. Sprich sich an dem zu orientieren was einem lieb ist, kann ein fester Schuß in die Hose sein.

    Ich lese und höre mir Meinungen anderer Buddhisten an. Ob hier oder privat. Das heißt aber noch lange nicht, dass ich dies für mich annehme. Ich reflektiere es vielleicht. Aber nicht mehr.
    Ich habe das Gefühl, du interpretierst da ganz viel in meine doch so simple Aussage.

  • christiane72
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    • 2. August 2011 um 16:19
    • #47
    Zitat

    "Spurst du das? Ja ich spüre das auch" - Runden sind da nicht so nützlich und auch nicht kollektives Tasten im Morast.

    Ich krümel mich grad vor Lachen. - Ne du, ich bin keine von diesen Licht und Liebe - Esoteriktanten, die solche Gespräche führen. :lol:

  • Hanzze
    Gast
    • 2. August 2011 um 16:20
    • #48
    christiane72:

    Ich glaub da ist ein grundlegendes Missverständnis.

    Zitat

    In jedem Fall diskriminiert es sehr stark, auch wenn du meinst du machst jemanden etwas gutes, wenn du ihn bindest. Dies bedarf immer einer Unterscheidung und dies ist nicht im Sinne des Erfinders. Sangha sind die Schüler Buddhas ohne Ausnahme. Sicher gibt es auch viele, die dort und da herum hängen mit anderem Interesse.

    Ich binde niemanden. Unter Sangha verstehe ich NUR buddhistische Freunde und Weggefährten. Keinen Kegelklub oder christliche Kumpels. Du schreibst nichts anderes als was ich meine. Siehe:

    Zitat

    Freunde ist ein Ding, Sanga ist ein Ding. Wenn das einmal zusammentrifft, ist das sicher sehr schön, wird aber für einen der den Strom noch nicht erreicht hat, wird es immer an Unterscheidungskraft fehlen. Sprich sich an dem zu orientieren was einem lieb ist, kann ein fester Schuß in die Hose sein.

    Ich lese und höre mir Meinungen anderer Buddhisten an. Ob hier oder privat. Das heißt aber noch lange nicht, dass ich dies für mich annehme. Ich reflektiere es vielleicht. Aber nicht mehr.
    Ich habe das Gefühl, du interpretierst da ganz viel in meine doch so simple Aussage.

    Wenn das so ist, warum erzählt du dann von "deiner" Sangha *schmunzel* Und was die Sangha betrifft, können da durchaus Christen dabei sein, was die guten Freunde betrifft alle mal. Oft sind so manche Christen weiter im Dharmaverständnis als so manche Buddhisten.

    Das ist der Punkt, warum ich "Achtung vor diskriminieren" meinte. *schmunzel*
    Ich verstehe schon was du sagen möchtest, dennoch kann man es in solcher Weise falsch verstehen. *zungezeig* *schmunzel*

  • Hanzze
    Gast
    • 2. August 2011 um 16:25
    • #49
    christiane72:
    Zitat

    "Spurst du das? Ja ich spüre das auch" - Runden sind da nicht so nützlich und auch nicht kollektives Tasten im Morast.


    Ich krümel mich grad vor Lachen. - Ne du, ich bin keine von diesen Licht und Liebe - Esoteriktanten, die solche Gespräche führen. :lol:

    Welchen Zweck sollten Meditationsrunden und Dharmafreudetreffen am Dienstag dann sonst haben? *schmunzel* Dazulernen? Eher um die gemeinsame Schwingung zu erhöhen, oder liege ich falsch. Auch das ist nett, aber wenn man etwas gelernt hat, ist das praktizieren alleine alle male Sinnvoller, muß man sich doch nicht um die Gruppe kümmern und "vorsichtig" oder angepasst sein. Sicher macht es vielleicht für den einen oder anderen Sinn, ev. von einem lauten Platz zu flüchten, aber auch da empfiehlt sich der Park ein einsamer Platz oder der Wald. *schmunzel*

  • christiane72
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    1. März 2009
    • 2. August 2011 um 16:37
    • #50

    Überschneidung:

    zum vorletzten Post:

    Siehst du - da teilt sich unsere Meinung. Für mich gehören Christen nicht in eine buddhistische Sangha. Ich bin der Auffassung, dass Buddhismus und Christentum verschiedene Religionen sind. Nur weil ich das Christentum verstehe, gehöre ich trotzdem nicht zu einer christl. Gemeinde. Dazu gehört die Taufe oder das Bekenntnis zu Gott/Jesus. So wie im Buddhismus die Zuflucht dazugehört.

    Und was "meine" Sangha angeht: ich sage auch "meine" Katzen. Trotzdem sind sie einfach nur Katzen die tun können was sie wollen und gehen wohin sie wollen. Was sie von anderen Katzen unterscheidet ist, dass ich sie liebe und versorge. Aber deshalb nehme ich mir von ihnen auch keine Gewohnheiten an. (Ausserdem schmeckt mir ihr Futter nicht, und für die Katzenwäsche bin ich nicht gelenkig genug) :lol:

    zum 2. Post:

    Zitat

    Welchen Zweck sollten Meditationsrunden und Dharmafreudetreffen am Dienstag dann sonst haben? *schmunzel* Dazulernen? Eher um die gemeinsame Schwingung zu erhöhen, oder liege ich falsch. Auch das ist nett, aber wenn man etwas gelernt hat, ist das praktizieren alleine alle male Sinnvoller, muß man sich doch nicht um die Gruppe kümmern und "vorsichtig" oder angepasst sein. Sicher macht es vielleicht für den einen oder anderen Sinn, ev. von einem lauten Platz zu flüchten, aber auch da empfiehlt sich der Park ein einsamer Platz oder der Wald. *schmunzel*

    Dharmatreffen am Dienstag sind unnütz. Wir treffen uns Donnerstags.... :badgrin:
    Und bei uns schwingt nix, ausser den Teebeuteln. Wir tauschen uns aus, es gibt kurze Vorträge zum Dharma und eine gemeinsame Medi. Die normale Praxis macht jeder für sich privat. Wo auch immer. ;)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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