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  1. Buddhaland Forum
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  3. Allgemeines zum Buddhismus

Wir sind keine Mönche

  • Geronimo
  • 24. Juli 2011 um 11:22
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  • Noreply
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    • 25. Juli 2011 um 13:33
    • #26
    mirco:

    Auf Alkohol und Drogen verzichte ich inzwischen auch monatelang, das mit dem sexuell nicht schädigenden Handeln hingegen läuft noch garnicht gut.
    Wenn ich einem Impuls nicht nachgebe, hat er die Gelegenheit, zu vergehen.
    Danke & Alles Gute :)

    Das Du sexuell schädigend handelst glaube ich Dir nicht!
    Doch, wenn doch, hast Du selber die (Er)Lösung:

    Wenn ich einem Impuls nicht nachgebe, hat er die Gelegenheit, zu vergehen. :):evil:

    liebe Grüssse
    Helmut

  • Geronimo
    Themenautor
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    • 25. Juli 2011 um 13:58
    • #27
    mirco:
    Geronimo:


    Das sind für mich eher passive (vom Geben abgesehen) Aktivitäten, die für mich so große Anstrengung nicht erfordern.


    Fällt Dir leicht? Na, so verschieden sind die Menschen.
    Nicht zu töten, die Wahrheit sprechen und nicht nehmen, was nicht gegeben ist fällt mir inzwischen auch leicht.
    Bei der Großzügigkeit bin ich gerade voll am Ball und beobachte täglich meine Handlung und versuche es zu leben. Nur der Sex und die Drogen, das fällt noch schwer. Auf Alkohol und Drogen verzichte ich inzwischen auch monatelang, das mit dem sexuell nicht schädigenden Handeln hingegen läuft noch garnicht gut.

    Geronimo:

    Aber die innere Gier (Begehren/Neigung) nach Tausenduneins vergänglichen Sinnesfreuden, die stellt schon eine immense Herausforderung dar. Gibst du dem Trieb nach Pommes mit Mayo nach, dann bleibt er einfach weiter bestehen.


    Danke. Toll. Das stimmt. Wenn ich einem Impuls nicht nachgebe, hat er die Gelegenheit, zu vergehen.


    Danke & Alles Gute :)

    Alles anzeigen

    Es ist doch so, das wir tatsächlich Sklaven unserer Triebe/Impulse sind, auch wenn wir es gerne als Freiheit betrachten uns Erdnüsse zu kaufen, wann immer WIR es wollen.

    Aber wehe man bekommt mal nicht was man will, gerade etwas das man als so gut wie sicher in seiner Reichweite erachtet hat. Dann können durchaus gewisse (und wenn auch subtile) seelische Spannungen entstehen... bis der Trieb entweder befriedigt wurde, man einen Ersatztrieb befriedigt, oder es einfach unbefriedigt aushält. Und nur die letzte Möglichkeit führt (irgendwann) zu innerer Freiheit, ist aber tatsächlich der schwerste Weg (und sei es das nicht genügend Salz auf dem Tisch steht).

    Verzichten können, wenn das Verlangen nicht besonders groß ist, ist keine Kunst, aber wirklich zu verzichten wenn man ob des Begehrens beinahe die Kontrolle verliert... da fängt der Spaß erst richtig an. Und ein "Ich könnte wenn ich wollte" ist wirklich der größte Schmarn.

    Ich finde es cool das du dir die Silas so zu Herzen nimmst, und Alkohol/Drogen und Sex gehören sicherlich zu den größeren Herausforderungen, aber wenn man erstmal eingesehen hat, das sowohl die sexuelle Befriedigung (selbst die göttlichste), als auch der Rausch, ganz und garnicht besonders lange anhält, sondern einen wortwörtlich an neue Handlungszwänge fesselt, dann ist der Rückzug eigentlich, für den aufrichtig Freiheitssuchenden zumindest, nur noch eine Frage der Zeit. Und ich persönlich mag süße Mädchen und einen gewissen alkoholisierten Rauschzustand sehr.

    Aber von nichts kommt nichts.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • 2dA
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    • 25. Juli 2011 um 19:15
    • #28
    Kusala:
    2dA:

    Muss Nerd?


    Nein muss er nicht. Kann er auch nicht.


    Ja. Er kann nicht, weil er moderiert wird und seine Antwort von heute Mittag nicht "genehmigt" wurde.
    Wenn du Antworten deiner Gesprächspartner zensierst oder zensieren lässt, wirst du sicher Recht behalten dürfen.

    LG

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 25. Juli 2011 um 19:17
    • #29
    Geronimo:

    ...
    Aber wehe man bekommt mal nicht was man will, gerade etwas das man als so gut wie sicher in seiner Reichweite erachtet hat. Dann können durchaus gewisse (und wenn auch subtile) seelische Spannungen entstehen... bis der Trieb entweder befriedigt wurde, man einen Ersatztrieb befriedigt, oder es einfach unbefriedigt aushält. Und nur die letzte Möglichkeit führt (irgendwann) zu innerer Freiheit, ist aber tatsächlich der schwerste Weg (und sei es das nicht genügend Salz auf dem Tisch steht).
    ...


    Hach, es kommt mir so vor, dass Ihr gleich mit dem Schwersten anfangen wollt?
    Klüger ist es, klein anzufangen.
    Einfach mal die Milch im Kaffee weglassen, und feststellen, dass man auch ohne Kaffeemilch leben kann. Kleinere Sachen zum Beobachten auswählen und sich dann steigern, wenn man damit klargekommen ist. Und sich loben. Das bringt mehr, als sich täglich seine Fehler aufzuzählen. (Sorry, dass ist LL-ismus.)

    Aber wenn man an sein Mitgefühl appeliert, fällt es schwer jemandem zu schaden. Auch im sexuellen, oder? Und das ist doch die Hauptsache. Die Entsagung übt sich und kommt nicht auf Kommando oder Fingerschnipp.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • mirco
    Gast
    • 25. Juli 2011 um 19:20
    • #30
    Geronimo:


    Ich finde es cool das du dir die Silas so zu Herzen nimmst,
    ...
    Und ich persönlich mag süße Mädchen und einen gewissen alkoholisierten Rauschzustand sehr.

    Aber von nichts kommt nichts.


    Richtig.
    Von daher auch Dir: Alles Gute, mögest Du am Ball bleiben.


    Gruß :)

  • crazy-dragon
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    • 25. Juli 2011 um 19:40
    • #31
    Nerd:

    Der Weg des Laien ist nicht der des Mönches und ist dem Weg des Mönchen klar untergeordnet.

    Häää??? Im Zen habe ich das bisher nicht kennengelernt- dort wird das Bemühen eines Laien nicht minder geachtet als das eines Mönches- ausschlaggebend ist das ernsthafte Bemühen.
    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • Mabuttar
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    • 25. Juli 2011 um 20:41
    • #32

    Kommt auch nicht aus dem Zen sondern der Mönchs - Tradition ;)

    Nibbana:..Befreit von der Zuordnung durch Form, Vaccha, ist der Tathagata tief, grenzenlos, hart auszuloten, wie die See. 'Wiedererscheinen', ist nicht anwendbar. 'Nicht wiedererscheinen',ist nicht anwendbar... MN72 (http://zugangzureinsicht.org/)

  • crazy-dragon
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    • 25. Juli 2011 um 21:37
    • #33
    Mabuttar:

    Kommt auch nicht aus dem Zen sondern der Mönchs - Tradition ;)

    Mag sein- ich rede aber nur von dem, was ich erfahren habe. Ich bin kein Schriftgelehrter. :P

    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • accinca
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    • 25. Juli 2011 um 21:46
    • #34
    crazy-dragon:

    Ich bin kein Schriftgelehrter.


    Es gibt Christen die sich für was besseres halten und Gelehrte
    aus dem Grunde mißachten, weil sie glauben viel schlauer zu sein.

  • 2dA
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    • 25. Juli 2011 um 22:21
    • #35
    crazy-dragon:

    - ausschlaggebend ist das ernsthafte Bemühen.


    Damit kommst du aber im Zen nicht weit, du musst Nur-Sitzen. :idea:

  • Dorje Sema
    Gast
    • 25. Juli 2011 um 23:27
    • #36

    »Den Dharma hat niemand gepachtet.
    Er gehört dem,
    der sich am meisten bemüht.
    «
    Patrul Rinpoche

    Ohne Fleiß kein Preis -> jepp gefällt mir und ist im Einklang mit dem was Buddha laut Schriften ausgesagt haben soll.
    Ich bin so oder so der Meinung wessen Zuflucht auf Schriften basiert der ist schwach bestellt.
    Vertrauen meint mit Sicherheit was anderes !

    añjalī अञ्जलि
    Dorje Sema

  • crazy-dragon
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    • 26. Juli 2011 um 21:25
    • #37
    accinca:


    Es gibt Christen die sich für was besseres halten und Gelehrte
    aus dem Grunde mißachten, weil sie glauben viel schlauer zu sein.

    :?: Da ich mich nicht für einen Christen, geschweige denn was besseres halte und auch Gelehrte nicht mißachte, weiß ich nicht, was Du meinst. Ich habe nur festgestellt, daß ich kein Schriftgelehrter bin, will heißen: Nicht so gut Bescheid weiß wie ein solcher. Das ist wertungsfrei.
    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

    Einmal editiert, zuletzt von crazy-dragon (26. Juli 2011 um 22:00)

  • crazy-dragon
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    • 26. Juli 2011 um 21:29
    • #38
    2dA:


    Damit kommst du aber im Zen nicht weit, du musst Nur-Sitzen. :idea:

    Was Du nicht sagst... :oops: Deine Aussage paßt aber nicht zu meiner Antwort, ob der Mönchsweg über dem Laienweg steht. Im übrigen mache Dir mal keine Sorgen um mich. Du scheinst im Zen irgendwo hinkommen zu wollen- na wohin denn? :P

    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • accinca
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    • 26. Juli 2011 um 21:32
    • #39
    crazy-dragon:

    Ich habe nur festgestellt, daß ich kein Schriftgelehrter bin, will heißen: Nicht so gut Bescheid weiß wie ein solcher. Das ist wertungsfrei.


    Allerdings wird der Begriff im christlichen Kulturraum oft anderes verstanden.
    Nur darauf wollte ich aufmerksam machen.

  • wusheng
    Gast
    • 5. August 2011 um 23:12
    • #40
    Nerd:

    Der Weg des Laien ist nicht der des Mönches und ist dem Weg des Mönchen klar untergeordnet. Laien sind immer Zuhörer. Sie haben nach der Vinaya Pitaka keine Lehrerlaubnis, noch eine Dharmaunterweisungsberechtigung. Dies ist allgemein so anerkannt, egal, ob die Tradition Pali oder Sanskrit orientiert ist. Damit haben die Mönche die Aufgabe einer Art "Klerus". Die Mönche stellen die Weichen des Dharmas. nicht die Laien. Buddhismus ist eine Mönchsbewegung, die von Laien unterstüzt wird. So ist es im Abhidamma dargelegt.

    Sie leben beide nach unterschiedlichen regeln, der Mönch und der Laie, und doch geht es beiden um spirituelles Wachstum.

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (9. August 2011 um 21:26)

  • Ryonin
    Gast
    • 5. August 2011 um 23:55
    • #41

    Im Shin-Buddhismus z.B. gibt es keinen Mönchs- und Nonnenorden. Daher gibt es auch keine Unterordnung oder Trennung.

  • Alephant
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    • 6. August 2011 um 04:25
    • #42
    Geronimo:

    Das macht es manchmal gar nicht so einfach seinen eigenen höchsten (buddhistischen) Ansprüchen zu genügen.

    Ich selbst vergesse diese einfache Tatsache immer mal wieder, was natürlich hier und da zu inneren Konflikten führt, da ich mit Schwäche, und das sind die meisten rein egoistischen Triebbefriedigungen (und das kann auch mal nur Pommes mit Mayo sein), nur schwer umgehen kann.

    "Und warum gehste dann nich' einfach in's Kloster?!" - Weil der Egoist wohl noch zu groß ist.

    Ich würde wirklich nach der Mitte der Perspektive suchen, Gero. Vedamme doch deine menschlichen Schwächen (--> Ego-Thread von Hanzze) nicht! Und wenn der Selbstzweifel wieder überhand nimmt: Augen auf und: "nur nur kucken". Genau hingucken. Nicht denken. Keine Zielvorstellungen: "wie es sein könnte". Augen auf :D

    Gruß

  • Lauscher
    Gast
    • 6. August 2011 um 07:51
    • #43
    Ryonin:

    Im Shin-Buddhismus z.B. gibt es keinen Mönchs- und Nonnenorden. Daher gibt es auch keine Unterordnung oder Trennung.


    Ist dann Shin-Buddhismus noch als das was Buddah gelehrt hat zu betrachen? Keinen Mönchs- und Nonnenorden - na ja . . .
    Daher gibt es doch Unterordnung und Trennung. Zwischen Shin-Buddhismus und die andere Richtungen, die Mönchs- und Nonnenorden als unbedingt notwendig erachten. Oder?

    _()_

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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