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Wie umgehen mit Motten u.ä. im Haushalt?

  • Wohlwollen
  • 16. Juli 2011 um 13:52
  • Geschlossen
  • Zum letzten Beitrag
  • berndschneider
    Gast
    • 12. August 2011 um 18:04
    • #76

    Es gibt auch Leute, die gern gute Tipps erteilen wie "Kein Lebewesen benötigt ein Fahrzeug um zu leben. Buddha ist übrigens sein ganzes Leben paarfuß unterwegst gewesen" (nicht vergessen, seine Lebenszeit wird auf 2.500 Jahre vor unserer datiert!), aber selbst sehr wohl mit dem Flugzeug nach Südostasien fliegen.

    Man sollte sich an die Ratschläge von Menschen halten, die das, was sie predigen, auch leben.

  • Hanzze
    Gast
    • 12. August 2011 um 20:52
    • #77

    Sicher und weil der Gautama *schmunzel* vor seinem Antritt der Suche stets alles falsch gemacht hat, empfiehlt er es auch als Buddha weiter falsch zu tun und sich nicht auch den rechten Weg zu machen. *schmunzel*

    Deshalb sollte man sich auf den Buddha verlassen, der ging nur mehr zu Fuß und ohne Schuhe (Indien, in Europa ohne Schuhe im Winter wäre ziemlich dumm). Dumme Menschen soll es ja auch geben.

    Nachmachen ist natürlich nicht sinnvoll nur ein Anhaltspunkt, er erklärte seine Entschlossenheit (Absicht/Motivation) stets zu korrigieren indem man:

    Zitat

    Über seine Taten refelktieren

    Wenn du eine Handlung mit dem Körper ausführen willst, sollte eben diese körperliche Handlung von dir so reflektiert werden: 'Würde diese Handlung, die ich mit dem Körper ausführen will, zu meinem eigenen Leid führen, oder zum Leid anderer, oder zum Leid beider? Ist es eine unheilsame Handlung mit schmerzhaften Folgen, mit schmerzhaften Ergebnissen?' Falls du erkennst, während du sie reflektierst: 'Diese Handlung, die ich mit dem Körper ausführen will, würde zu meinem eigenen Leid führen, oder zum Leid anderer, oder zum Leid beider; es ist eine unheilsame Handlung mit schmerzhaften Folgen, mit schmerzhaften Ergebnissen', dann solltest du eine solche körperliche Handlung mit Sicherheit nicht ausführen. Aber falls du erkennst, während du sie reflektierst: 'Diese Handlung, die ich mit dem Körper ausführen will, würde nicht zu meinem eigenen Leid führen, oder zum Leid anderer, oder zum Leid beider; es ist eine heilsame Handlung mit angenehmen Folgen, mit angenehmen Ergebnissen', dann darfst du eine solche körperliche Handlung ausführen."
    Ebenso, während du eine Handlung mit dem Körper ausführst, sollte eben diese körperliche Handlung von dir so reflektiert werden: 'Führt diese Handlung, die ich gerade mit dem Körper ausführe, zu meinem eigenen Leid, oder zum Leid anderer, oder zum Leid beider? Ist es eine unheilsame Handlung mit schmerzhaften Folgen, mit schmerzhaften Ergebnissen?' Falls du erkennst, während du sie reflektierst: 'Diese Handlung, die ich gerade mit dem Körper ausführe, führt zu meinem eigenen Leid, oder zum Leid anderer, oder zum Leid beider; es ist eine unheilsame Handlung mit schmerzhaften Folgen, mit schmerzhaften Ergebnissen', dann solltest du eine solche körperliche Handlung einstellen. Aber falls du erkennst, während du sie reflektierst: 'Diese Handlung, die ich gerade mit dem Körper ausführe, führt nicht zu meinem eigenen Leid, oder zum Leid anderer, oder zum Leid beider; es ist eine heilsame Handlung mit angenehmen Folgen, mit angenehmen Ergebnissen', dann darfst du mit einer solchen körperlichen Handlung fortfahren."
    Ebenso, nachdem du eine Handlung mit dem Körper ausgeführt hast, sollte eben diese körperliche Handlung von dir im Rückblick so reflektiert werden: 'Führt diese Handlung, die ich mit dem Körper ausgeführt habe, zu meinem eigenen Leid, oder zum Leid anderer, oder zum Leid beider? War es eine unheilsame Handlung mit schmerzhaften Folgen, mit schmerzhaften Ergebnissen?' Falls du erkennst, während du sie im Rückblick reflektierst: 'Diese Handlung, die ich mit dem Körper ausgeführt habe, führt zu meinem eigenen Leid, oder zum Leid anderer, oder zum Leid beider; es war eine unheilsame Handlung mit schmerzhaften Folgen, mit schmerzhaften Ergebnissen', dann solltest du eine solche körperliche Handlung bekennen, sie enthüllen und aufdecken, gegenüber dem Lehrer oder gegenüber deinen weisen Gefährten im heiligen Leben. Und nachdem du sie bekannt, enthüllt und aufgedeckt hast, solltest du dich in Zurückhaltung für die Zukunft üben. Aber falls du erkennst, während du sie im Rückblick reflektierst: 'Diese Handlung, die ich mit dem Körper ausgeführt habe, führt nicht zu meinem eigenen Leid, oder zum Leid anderer, oder zum Leid beider; es war eine heilsame Handlung mit angenehmen Folgen, mit angenehmen Ergebnissen', dann kannst du verzückt und froh verweilen, während du dich Tag und Nacht in heilsamen Zuständen übst."

    ...(ebenso für sprachliche und geistige Handlungen)...[/]

    Daher solltest du dich so üben: 'Wir wollen unsere körperliche Handlung, unsere sprachliche Handlung und unsere geistige Handlung läutern, indem wir immer wieder darüber reflektieren.

    -MN 61

  • berndschneider
    Gast
    • 13. August 2011 um 01:06
    • #78

    Es fragt sich nur, wie der Buddha zu verstehen ist. 1700 Jahre später verstand ihn bereits ein Mann namens Dôgen so:

    „Shâkyamuni Buddha sagte zu Menschen und Himmelswesen: ‚Menschen werden in Jambudvîpa (1) als Folge ihres besten Karmas geboren, doch in Uttarakuru (2) als Folge ihres schlimmsten Karmas.‘ Lasst mich euch erklären, Mönche: Was ist das schlimmste Karma? Es ist, Kot oder Urin auszuscheiden. Was ist dann das beste Karma? Es ist, früh am Morgen Haferschleim zu essen und mittags Reis, am frühen Abend Zazen zu machen und um Mitternacht schlafen zu gehen."
    (1) Der südlichste der vier Kontinente nach indischer Vorstellung – die Menschenwelt.
    (2) Der nördlichste der vier Kontinente nach indischer Vorstellung – seine Bewohner sollen tausend Jahre alt werden und fortdauerndes Glück erleben.

    Wir sollten ihn noch besser als Dôgen verstehen.

    P.S: Der Buddha empfahl überhaupt nix in Sachen Flugzeug, weil er es nicht kannte.

  • Hanzze
    Gast
    • 13. August 2011 um 12:52
    • #79

    Und so basteln sie und es fallt wieder zusammen und basteln wieder und es fällt wieder zusammen... *schmunzel* Sie nennen es die Natur der Dinge, sie kennen nur die Natur der Dinge, er wird zur Realität. Und warum ist das so, weil ihr Ansichten noch nicht stimmen. *schmunzel* Sie verstehen nicht, dass die Ansicht der unterschied zwischen ihnen und einem verwirklichten Wesen ist und versuchen basteln zu imitieren.

    Wenn man Menschen mit falscher Ansicht folgt wird das immer so sein. Messen muß jeder für sich selbst. Schon mal überlegt ob Dogenismus mit Buddha Dharma etwas zu tun hat? *schmunzel*

    Zitat

    "Intention, I tell you, is kamma. Intending, one does kamma by way of body, speech, & intellect."


    AN 6.63

    Man verwechselt gerne Weg mit Ziel und stolpert weil man nicht in der Gegenwart ist und sich mit dem auseinandersetzt was gerade ist, wie ein Buddha lehrt vielleicht hier:

    Zitat

    Now, stories and world views do serve a purpose. The Buddha employed them when teaching people, but he never used the word emptiness when speaking in these modes. He recounted the stories of people's lives to show how suffering comes from the unskillful perceptions behind their actions, and how freedom from suffering can come from being more perceptive. And he described the basic principles that underlie the round of rebirth to show how bad intentional actions lead to pain within that round, good ones lead to pleasure, while really skillful actions can take you beyond the round altogether. In all these cases, these teachings were aimed at getting people to focus on the quality of the perceptions and intentions in their minds in the present — in other words, to get them into the emptiness mode. Once there, they can use the teachings on emptiness for their intended purpose: to loosen all attachments to views, stories, and assumptions, leaving the mind empty of all greed, anger, and delusion, and thus empty of suffering and stress. And when you come right down to it, that's the emptiness that really counts.
    Emptiness

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (13. August 2011 um 13:01)

  • accinca
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    • 13. August 2011 um 12:58
    • #80
    Hanzze:

    Und so basteln sie und es fallt wieder zusammen und basteln wieder und es fällt wieder zusammen... *schmunzel*


    Und so *schmunzel* er und *schmunzel* und *schmunzel* und *schmunzel* und *schmunzel*
    und *schmunzel* und *schmunzel* und *schmunzel* und *schmunzel* und *schmunzel* und *schmunzel* und *schmunzel* und *schmunzel**schmunzel* er und *schmunzel* und *schmunzel* und *schmunzel* und *schmunzel*und *schmunzel* und *schmunzel* und *schmunzel* und *schmunzel* und *schmunzel* und *schmunzel* und *schmunzel* und *schmunzel*...

  • Hanzze
    Gast
    • 13. August 2011 um 13:04
    • #81

    *strg-V schmunzel*

  • berndschneider
    Gast
    • 13. August 2011 um 14:46
    • #82

    Was der von Hanzze zitierte Thanissaro schreibt, ist so nicht richtig. Hier der Auszug aus Wikipedia.de:

    "Der Leerheitsbegriff ist an mehreren Stellen des Pali-Kanons überliefert. Er wird darin jedoch meist adjektivisch verwendet. Hierzu ein Zitat aus dem Samyutta-Nikaya (einem Dialog zwischen Buddha und seinem Cousin und Schüler Ananda), das dies unterstreicht:

    „Leer, ist die Welt, leer ist die Welt, o Herr, sagt man. Inwiefern aber wird gesagt, die Welt sei leer?“ - „Was da, Anando, leer von Ich und zum Ich Gehörigen ist, zu dem, Anando, wird gesagt: 'Leer ist die Welt'. Was aber ist leer von Ich oder zum Ich Gehörigen? Die 6 Innen- und Außengebiete, die 6 Arten des Bewußtseins, die 6 Berührungen, die 18 Gefühle. Das ist leer von Ich und zum Ich Gehörigen.“

    – Samyutta Nikaya 35.85

    In zwei Suttas des Majjhima-Nikaya (Mahasunnata Sutta und Culasunnata Sutta) taucht allerdings auch die später im Mahayana übliche, substantivierte Form auf, zum Beispiel in der Verbindung 'suññatāvakkanti bhavati'. Hierzu ein Zitat aus dem „Culasunnata Sutta“, in dem die verschiedenen Versenkungszustände der Samatha-Meditation erläutert werden:

    „... Weiter sodann, Anando, hat der Mönch den Gedanken 'Unbegrenzte Bewußtseinsphäre' entlassen, den Gedanken 'Nichtdaseinsphäre' entlassen; den Gedanken 'Grenzscheide möglicher Wahrnehmung' nimmt er auf als einzigen Gegenstand. Im Gedanken 'Grenzscheide möglicher Wahrnehmung' erhebt sich ihm das Herz, erheitert sich, beschwichtigt sich, beruhigt sich. Also erkennt er: 'Spaltungen, die aus dem Gedanken 'Unbegrenzte Bewußtseinsphäre' entständen, die gibt es da nicht, Spaltungen, die aus dem Gedanken 'Nichtdaseinsphäre' entständen, die gibt es da nicht; und nur eine Spaltung ist übrig geblieben, nämlich der Gedanke 'Grenzscheide möglicher Wahrnehmung' als einziger Gegenstand.' Er weiß: 'Weniger geworden ist diese Denkart um den Gedanken 'Unbegrenzte Bewußtseinsphäre', weiß: 'Weniger geworden ist diese Denkart um den Gedanken 'Nichtdaseinsphäre'; und nur einen Reichtum weist sie auf am Gedanken 'Grenzscheide möglicher Wahrnehmung' als einzigen Gegenstand.' Um was denn also weniger da ist, darum weniger geworden sieht er es an; und was da noch übrig geblieben ist, davon weiß er: 'Bleibt dieses, bleibt jenes.' Also aber, Anando, kommt diese wahrhafte, unverbrüchliche, durchaus reine Leerheit über ihn herab. Weiter sodann, Anando, hat der Mönch den Gedanken 'Nichtdaseinsphäre' entlassen, den Gedanken 'Grenzscheide möglicher Wahrnehmung' entlassen; geistige Einheit ohne Vorstellung nimmt er auf als einzigen Gegenstand. In geistiger Einheit ohne Vorstellung erhebt sich ihm das Herz, erheitert sich, beschwichtigt sich, beruhigt sich. ...“

    – Majjhima Nikaya 121

    Das Prädikat „leer“ bezieht sich im frühbuddhistischen Zusammenhang noch ausschließlich auf die Ichlosigkeit und nicht auf eine angenommene „letztendliche“ Bestehensweise der Daseinsfaktoren (Sanskrit: dharmas, Pali: dhammas), insbesondere der fünf Skandhas in ihrem abhängigen Entstehen, welche nach frühbuddhistischer Lehre die gesamte Erfahrungswelt einer Person ausmachen. Dies ändert sich später in einigen Schulen des Hinayana, insbesondere in den Schulen des Sarvastivada und des Sautrantika, die, ausgehend von der Systematik des Abhidharma, diskutieren, ob die Daseinsfaktoren über eine dauerhafte Eigenexistenz (svabhava) verfügen oder nur momenthaft aufblitzen, um im selben Augenblick wieder vollständig zu verlöschen."

    Was an Hanzze immer so befremdet ist, dass er nicht mal weiß, in welcher Richtung und damit auch mit welchen Scheuklappen er denkt. Das Spektrum buddhistischer Anschauungen ist größer. Ich weiß außer von Buddhadasa Bhikkhu (der Thanissaro ebenfalls widersprochen haben dürfte) nicht von einem erwachten Theravada-Mönch. Sicher, das ist meine Zen-Sicht, aber immerhin bin ich mir dessen bewusst, mit welchen Augen ich gucke. Natürlich ist auch Dôgen nicht der Weisheit letzter Schluss, aber schon Bodhidharma hat Shakyamuni übertroffen, und Sawaki später Dôgen. So ist das im Zen, es gibt eine Entwicklung. Bei manchen Theravadins steht das Rad jedoch still.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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