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  3. Allgemeines zum Buddhismus

Buddhismus und Kapitalismus 2

  • Onyx9
  • 13. Juli 2011 um 23:30
  • Zum letzten Beitrag
  • Onyx9
    Gast
    • 13. Juli 2011 um 23:30
    • #1

    Ich habe einen kleinen Fauxpas begangen, indem ich mich nicht richtig ausgedrückt habe ( Buddhismus und Kapitalismus )

    Mir ging es nicht um die äußerlichen Auswirkungen ( Handel, Profit ) , sondern vielmehr um die Deformation des ICH in der Psyche, und damit um das Thema, daß im westlichen Buddhismus die Psyche deformiert wird durch den kapitalistischen Diktus. Und damit die Hemmnisse, Versuchungen, unheilsamen Gedanken und Taten vermehrt werden, ja legimatisiert und damit hoffähig werden.

    Dazu einleitend:

    In einer kapitalistischen Gesellschaft werden Individuen durch ein unbamherziges Gesetz das über ihre Vorstellungskraft hinaus geht kontrolliert.
    Che Guevara

    Wenn nun der Einfluss des kapitalistischen Denkens und Handelns so präsent und vorallem : so suggestive ist, ist da nicht auch die Versuchung, eben dieses in den westlichen Buddhismus zu integrieren, weil wir dessen Einfluss, da er überschüssig ist, garnicht mehr wahrnehmen ?

    Ich sehe das doch in den europ., dt. buddh. Gemeinschaften: die Isolation des Einzelnen und seine Einsamkeit und Furcht; die Leistungsmanie, die in grausamen Bewertungen mündet, in Ausschluss oder Höffährtigkeit; die Genußsucht,die intellektuell rechtfertigt wird; die sexuelle Lust, die nicht mehr überprüft wird, sondern Teil des Arrangementes ist; diese Arroganz des Bildungsbürgertums, die meint allein durch akademische Würden Status erlangt zu haben; dieses Niederknien vor dem eigenen vermeintlichen Status, der Präzens, der Wirkkraft, die durch unbeholfene Schüler genährt wird; dieses Wegdrücken des Leides, die nicht zur Ware Mensch zu passen scheint: Jung, Flexibel,Schön,Frisch, Anpreisbar, Verkäuflich, Populär.


    Ich möchte damit ausdrücken dass der "westliche Buddhismus" von kapitalistischen, sehr unheilsamen, sehr grausamen Einflüssen bereits durchdrungen ist, diesem alleinigen Gedanken: Ich nehme was mir recht und billig ist, es ist keine Schuld daran.
    Der Buddhismus selber ist doch schon zur Ware geworden. Nicht nur äußerlich, sondern auch psychisch.

    Eben dieses "nutzungsorienterte" Verhalten: nicht nur: ich denke,also bin ich, sondern : ich nehme, also bin ich.

  • Hanzze
    Gast
    • 14. Juli 2011 um 07:23
    • #2

    Onyx9,

    ich würde dennoch nicht zu viele Gedanken daran verschwenden. Auch dieser Fluß fließt wie er fließt und Buddhismus wird nie etwas mit Buddhadharma zu tun haben. Dieses bleibt auch wenn keiner mehr es sieht rein.
    Nicht einzusehen/akzeptieren, dass wir in einer sehr dunklen Zeit leben führt nur zu Leid. Kein Grund nicht das Beste zu tun was man selbst machen kann. Gegen die Natur der Dinge zu kämpfen mag eine normale Aufgabe sein, aber gegen die Ursachen des Leidens zu kämpfen ist ein Geschenk.

    Sollte es interessieren, wie die Ökonomie des Dharmas funktioniert (wenn sie funktioniert) hier zwei Artikel von Thanissaro Bhikkhu:

    Die Ökonomie von Gaben
    und
    Ohne Bedingungen

    *schmunzel*

  • Grund
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    18. Juni 2011
    • 14. Juli 2011 um 07:54
    • #3
    Onyx9:

    Mir ging es nicht um die äußerlichen Auswirkungen ( Handel, Profit ) , sondern vielmehr um die Deformation des ICH in der Psyche, ...


    Es scheint ich habe immer an der falschen Stelle gesucht ... in der Psyche ist es also, das "ich" ... und wo ist die "Psyche"?

    Onyx9:

    Dazu einleitend:

    In einer kapitalistischen Gesellschaft werden Individuen durch ein unbamherziges Gesetz das über ihre Vorstellungskraft hinaus geht kontrolliert.
    Che Guevara

    Wenn nun der Einfluss des kapitalistischen Denkens und Handelns so präsent und vorallem : so suggestive ist, ist da nicht auch die Versuchung, eben dieses in den westlichen Buddhismus zu integrieren, weil wir dessen Einfluss, da er überschüssig ist, garnicht mehr wahrnehmen ?

    Ich sehe das doch in den europ., dt. buddh. Gemeinschaften: die Isolation des Einzelnen und seine Einsamkeit und Furcht; die Leistungsmanie, die in grausamen Bewertungen mündet, in Ausschluss oder Höffährtigkeit; die Genußsucht,die intellektuell rechtfertigt wird; die sexuelle Lust, die nicht mehr überprüft wird, sondern Teil des Arrangementes ist; diese Arroganz des Bildungsbürgertums, die meint allein durch akademische Würden Status erlangt zu haben; dieses Niederknien vor dem eigenen vermeintlichen Status, der Präzens, der Wirkkraft, die durch unbeholfene Schüler genährt wird; dieses Wegdrücken des Leides, die nicht zur Ware Mensch zu passen scheint: Jung, Flexibel,Schön,Frisch, Anpreisbar, Verkäuflich, Populär.


    Ich möchte damit ausdrücken dass der "westliche Buddhismus" von kapitalistischen, sehr unheilsamen, sehr grausamen Einflüssen bereits durchdrungen ist, diesem alleinigen Gedanken: Ich nehme was mir recht und billig ist, es ist keine Schuld daran.
    Der Buddhismus selber ist doch schon zur Ware geworden. Nicht nur äußerlich, sondern auch psychisch.

    Eben dieses "nutzungsorienterte" Verhalten: nicht nur: ich denke,also bin ich, sondern : ich nehme, also bin ich.

    Alles anzeigen


    So ideologische Prägungen können einen das ganze Leben lang verfolgen und auch den Kontakt mit "Buddhismus", sei es ein "westlicher" oder "östlicher" oder sonst irgendeiner, "einfärben" ... das ist auch "Karma" ... Gedanken häufig genug gedacht, kommen immer wieder. Eine Obsession ... "(Für-)Wahr-Nehmen" ...


    Grüße
    TM

  • Hanzze
    Gast
    • 14. Juli 2011 um 08:35
    • #4

    Dharma bedeutet Natur *schmunzel*

    Ich denke es ist gut es zu erkennen wo immer es entsteht.

  • Onda
    Gast
    • 14. Juli 2011 um 09:23
    • #5

    Hallo Onyx,

    Der Kapitalismus ist oft mit einer Religion verglichen worden. Sein einfaches Heilsversprechen lautet: Konsum schafft ausreichende Voraussetzungen für Glück. Der Kapitalismus ist eine (quasireligiöse) Heilslehre, die Besitz/Konsum und Glück gleichsetzt. Der Kapitalismus ist als Ideologie deshalb so erfolgreich, weil er sich grundsätzlich alles einverleiben kann, auch Dinge, die auf einem "antikapitalistischen" Boden gewachsen sind. So kann er auch Phänomene in den Markt integrieren, die sich eigentlich den Marktgesetzen entziehen und im Widerspruch zu den kapitalistischen Verwertungsmachanismem stehen.

    Auch der Buddhismus ist Gegenstand einer solchen kapitalistischen Einverleibung geworden (obwohl diese beiden Ideologien letztlich unvereinbar sind). Dies bedeutet jedoch nicht, dass alle Formen vom westlichem Buddhimus kapitalistisch deformiert sind.

    Die Deformation der Psyche im Kapitalismus beruht primär auf den falschen Heilsversprechen der Konsumideologie und dem Druck, den dieses System generiert. Ob die psychischen Deformationen, die in westlichen buddhistischen Kreisen auftreten, lediglich auf die kapitalistische Ideologie zurückzuführen sind, halte ich jedoch für fraglich.

    LG
    ONda

  • accinca
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    • 14. Juli 2011 um 09:23
    • #6
    Hanzze:

    Dharma bedeutet Natur


    Und Natur bedeutet Maro.

  • Onda
    Gast
    • 14. Juli 2011 um 09:36
    • #7

    Maro?
    http://de.wikipedia.org/wiki/Maro_%28Fluss%29 ??

  • Nightrainmonk
    Gast
    • 14. Juli 2011 um 09:44
    • #8

    Hallo Onda,

    als Agorist (http://all-left.net/) macht mir deine Gleichsetzung von Kapitalismus und Marktmechanismen etwas Bauchschmerzen...

  • sumedhâ
    Gast
    • 14. Juli 2011 um 09:59
    • #9
    Onyx9:

    Ich habe einen kleinen Fauxpas begangen, indem ich mich nicht richtig ausgedrückt habe ( Buddhismus und Kapitalismus )

    Mir ging es nicht um die äußerlichen Auswirkungen ( Handel, Profit ) , sondern vielmehr um die Deformation des ICH in der Psyche, und damit um das Thema, daß im westlichen Buddhismus die Psyche deformiert wird durch den kapitalistischen Diktus. Und damit die Hemmnisse, Versuchungen, unheilsamen Gedanken und Taten vermehrt werden, ja legimatisiert und damit hoffähig werden.

    Dazu einleitend:

    In einer kapitalistischen Gesellschaft werden Individuen durch ein unbamherziges Gesetz das über ihre Vorstellungskraft hinaus geht kontrolliert.
    Che Guevara

    Wenn nun der Einfluss des kapitalistischen Denkens und Handelns so präsent und vorallem : so suggestive ist, ist da nicht auch die Versuchung, eben dieses in den westlichen Buddhismus zu integrieren, weil wir dessen Einfluss, da er überschüssig ist, garnicht mehr wahrnehmen ?

    Ich sehe das doch in den europ., dt. buddh. Gemeinschaften: die Isolation des Einzelnen und seine Einsamkeit und Furcht; die Leistungsmanie, die in grausamen Bewertungen mündet, in Ausschluss oder Höffährtigkeit; die Genußsucht,die intellektuell rechtfertigt wird; die sexuelle Lust, die nicht mehr überprüft wird, sondern Teil des Arrangementes ist; diese Arroganz des Bildungsbürgertums, die meint allein durch akademische Würden Status erlangt zu haben; dieses Niederknien vor dem eigenen vermeintlichen Status, der Präzens, der Wirkkraft, die durch unbeholfene Schüler genährt wird; dieses Wegdrücken des Leides, die nicht zur Ware Mensch zu passen scheint: Jung, Flexibel,Schön,Frisch, Anpreisbar, Verkäuflich, Populär.


    Ich möchte damit ausdrücken dass der "westliche Buddhismus" von kapitalistischen, sehr unheilsamen, sehr grausamen Einflüssen bereits durchdrungen ist, diesem alleinigen Gedanken: Ich nehme was mir recht und billig ist, es ist keine Schuld daran.
    Der Buddhismus selber ist doch schon zur Ware geworden. Nicht nur äußerlich, sondern auch psychisch.

    Eben dieses "nutzungsorienterte" Verhalten: nicht nur: ich denke,also bin ich, sondern : ich nehme, also bin ich.

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    Hallo Onix,
    schon mal überlegt nach Cuba auszuwandern, oder in einen anderen staat der "gleichheit und brüderlichkeit" ?

  • Onda
    Gast
    • 14. Juli 2011 um 10:10
    • #10
    Nightrainmonk:

    Hallo Onda,

    als Agorist (http://all-left.net/) macht mir deine Gleichsetzung von Kapitalismus und Marktmechanismen etwas Bauchschmerzen...

    Da habe ich vielleicht etwas schlampig formuliert... Die Forderungen und die Logik des Marktes (Fluss von Waren und Dienstleistungen) genießen eben im Kapitalismus hohe Priorität. Die Dinge könnten natürlich auch anders fließen...

    LG
    ONda

  • zenbo
    Gast
    • 14. Juli 2011 um 14:58
    • #11
    Onyx9:

    Ich sehe das doch in den europ., dt. buddh. Gemeinschaften: die Isolation des Einzelnen und seine Einsamkeit und Furcht; die Leistungsmanie, die in grausamen Bewertungen mündet, in Ausschluss oder Höffährtigkeit; die Genußsucht,die intellektuell rechtfertigt wird; die sexuelle Lust, die nicht mehr überprüft wird, sondern Teil des Arrangementes ist; diese Arroganz des Bildungsbürgertums, die meint allein durch akademische Würden Status erlangt zu haben; dieses Niederknien vor dem eigenen vermeintlichen Status, der Präzens, der Wirkkraft, die durch unbeholfene Schüler genährt wird; dieses Wegdrücken des Leides, die nicht zur Ware Mensch zu passen scheint: Jung, Flexibel,Schön,Frisch, Anpreisbar, Verkäuflich, Populär.


    Ich möchte damit ausdrücken dass der "westliche Buddhismus" von kapitalistischen, sehr unheilsamen, sehr grausamen Einflüssen bereits durchdrungen ist, diesem alleinigen Gedanken: Ich nehme was mir recht und billig ist, es ist keine Schuld daran.
    Der Buddhismus selber ist doch schon zur Ware geworden. Nicht nur äußerlich, sondern auch psychisch.

    hallo onyx

    ist das wirklich alles was du siehst? es muss dir doch klar sein das wir auch ungeheuer viel erreicht haben:redefreiheit,menschenrechte, sozialversicherungen, das leben ist kein glücksrad. ich habe manchmal ein bischen mühe mit leuten die auf die obrigen zeigen und sagen:"die da sind schuld, die bauen nur scheibe"!

    was meinst du, wenn buddha präsident von diesem planeten wäre, würde es ihm besser ergehen als obama?

    lieber gruss robo

  • Onyx9
    Gast
    • 15. Juli 2011 um 02:40
    • #12
    Hanzze:

    Onyx9,

    ich würde dennoch nicht zu viele Gedanken daran verschwenden. Auch dieser Fluß fließt wie er fließt und Buddhismus wird nie etwas mit Buddhadharma zu tun haben. Dieses bleibt auch wenn keiner mehr es sieht rein.
    Nicht einzusehen/akzeptieren, dass wir in einer sehr dunklen Zeit leben führt nur zu Leid. Kein Grund nicht das Beste zu tun was man selbst machen kann. Gegen die Natur der Dinge zu kämpfen mag eine normale Aufgabe sein, aber gegen die Ursachen des Leidens zu kämpfen ist ein Geschenk.

    Sollte es interessieren, wie die Ökonomie des Dharmas funktioniert (wenn sie funktioniert) hier zwei Artikel von Thanissaro Bhikkhu:

    Die Ökonomie von Gaben
    und
    Ohne Bedingungen

    *schmunzel*

    Dein Eintrag ist, wie so oft, der einzig durchdachte, wissende und mitfühlende.
    Die Leute merken meistens nicht wie korumpiert sie sind, wie sie gesellschaftliche und erziehungstechnische Bedingungen mit rein nehmen in die Praxis.
    Sie reflektieren das garnicht.
    Ich hab wirklich viele unschöne Erfahrungen gemacht in Zentren, richtig grausame, an mir und an anderen.
    Wo es wirklich an die Substanz ging, manchmal um Leben und Tod, und die Leute waren nicht imstande, ihre Eigenstrukturen zu lassen.
    Da frag ich mich, was wollen die mit dem Dharma, was ist ihre Motivaton?
    Wenn ich ein Zentrum aufbaue tu ich das der Lehre wegen. Was geht in Menschen vor, die von Mitgefühl sprechen und Belehrungen geben, und anerkannt sind, und dann werfen sie Menschen weg und verleugnen sie? Die Angst beherrscht diese Leute und sie nehmen es garnicht wahr.Wenn sie aber von Angst beherrscht sind, dann praktizieren sie doch nicht wirklich.

  • Onyx9
    Gast
    • 15. Juli 2011 um 02:57
    • #13
    Hanzze:

    Dharma bedeutet Natur *schmunzel*

    Ich denke es ist gut es zu erkennen wo immer es entsteht.

    Es ist unerträglich für mich, daß Leute, die sich Buddhisten nennen und große Reden schwingen, alles unterlassen um so einenn bedräö Keimling
    zu schützen, zu hegen und zu pflegen. Den Keimling bei anderen, bei ihnen selbst.
    Diese Verletzlichkeit, diese Schönheit, dieses Licht in der Kreatur.
    Aber ich muß das wohl so hinnehmen.
    Und das ist wohl auch eine kapitalistische Komponente, daß es in ihr auch Wesen gibt, die um Freiräume kämpfen, nicht-konformistisch, nicht-komerziell,
    nicht nutzungsorientiert, daß diese Wesen bedrängt werden und ihre Freiräume ständg in Gefahr sind ausgerottet zu werden.
    Die überwiegende Energie hat das Recht zum Vollzug.
    Gnade uns Gott, es wird bald nicht mehr viel aufrechtes und authentisches geben.

  • Mabuttar
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    • 15. Juli 2011 um 06:29
    • #14

    Ja, Kapitalismus hat nur einen Zweck, das Mehren von Werten, die wir allerdings wir durch Interpretation und Nachfrage schaffen.

    Will morgen niemand mehr Zigaretten oder Fleich, werden sie wertlos.
    Die Arbeitsplätze die geschaffen werden sind nich das Ziel. Sie sind leider nötige Mittel, gehts ohne ists besser (so der Kapitalistische Gedanke)

    Aber wenn die Wirtschaft ohne Menschen auskäme und nur mit Maschinen, dann müsste genug Geld dabei rauskommen, die Menschheit zu finanzieren ohne Arbeit, das war das frühere "Schlaraffenland"

    Aber der Kapitalismus hat nur einen Zweck und kann keine sozialen und politischen Probleme lösen, daher braucht es einen sozialen Kapitalismus mit Regeln vom Staat, das Modell der sozialen Marktwirtschaft ist das beste was ich kenne.

    @Hanze Achja das Pflänzlein, ist es aus Unwissenheit, Begehren oder den natürlichen Bedingungen gewachsen ? ;)
    Dharma ist das Aufhören-Wollen der Natur.

    Nibbana:..Befreit von der Zuordnung durch Form, Vaccha, ist der Tathagata tief, grenzenlos, hart auszuloten, wie die See. 'Wiedererscheinen', ist nicht anwendbar. 'Nicht wiedererscheinen',ist nicht anwendbar... MN72 (http://zugangzureinsicht.org/)

  • Hanzze
    Gast
    • 15. Juli 2011 um 06:47
    • #15

    Mabuttar, nein *schmuzel* weder wollen noch nicht wollen. Weder sein wollen noch nicht sein wollen. Diese Planze ist nur ein Symbol des "greifbaren" Dharmas (Lehre), das wie alles ebenso aufkommt ist und vergeht. Für den der es sieht gedeiht und blüht es immer und überall. Selbst wenn es mit Ansichten zubetoniert ist, ist es doch nur eine Frage der Zeit bis es wieder strahlend erblüht. *schmunzel*

    Das Rad des Lebens und das Rad des Dharmas drehen sich auf selbe Weise nur eben in die andere Richtung. Deshalb sind sie zum verwechseln gleich.

  • Onda
    Gast
    • 15. Juli 2011 um 07:27
    • #16
    Onyx9:


    Dein Eintrag ist, wie so oft, der einzig durchdachte, wissende und mitfühlende.

    @ onyx: Heißt das - im Umkehrschluss - alle anderen Beiträge in diesem Thread sind undurchdacht, unwissend und nicht mitfühlend?
    LG
    ONda

  • Bishafu_2
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    • 15. Juli 2011 um 07:53
    • #17

    :D Find ich ja gut! Onyx - sei dir sicher, dass die mitfühlendsten Beiträge zu welchem Thema auch immer, solche sind die gerade nicht pepostet werden. Ansonsten ist es wirklich hübsch, wie ihr aneinanderkuschelt.

    Onda:
    Onyx9:


    Dein Eintrag ist, wie so oft, der einzig durchdachte, wissende und mitfühlende.

    @ onyx: Heißt das - im Umkehrschluss - alle anderen Beiträge in diesem Thread sind undurchdacht, unwissend und nicht mitfühlend?
    LG
    ONda

  • 2dA
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    • 15. Juli 2011 um 15:28
    • #18

    "Das Lebensgefühl der Apokalyptiker ist dominiert vom Naherwartungsfieber und der frohen Schlaflosigkeit derer, die für die Welt die Vernichtung, für sich selbst die Verschonung erträumen."

    (Peter Sloterdijk)

    Manche sagen aber auch: Der Untergang hat keinen Grund.

    :lol:

  • accinca
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    • 15. Juli 2011 um 20:23
    • #19
    Onda:

    Maro?
    http://de.wikipedia.org/wiki/Maro_%28Fluss%29 ??


    Nein. Eigentlich mit langem a = ā
    Und am Ende auch oft mit einem a. wie:
    māro = http://palikanon.de/wtb/mara.html

  • 2dA
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    • 15. Juli 2011 um 20:40
    • #20

    "Bedecktes durchregnet des Regens Guß;
    Das Unbedeckte durchregnet er nicht.
    Drum decke man das Bedeckte auf:
    So durchregnet der Guß es nicht."

  • mirco
    Gast
    • 15. Juli 2011 um 20:40
    • #21
    Onyx9:


    Ich sehe das doch in den europ., dt. buddh. Gemeinschaften: die Isolation des Einzelnen und seine Einsamkeit und Furcht; die Leistungsmanie, die in grausamen Bewertungen mündet, in Ausschluss oder Höffährtigkeit; die Genußsucht,die intellektuell rechtfertigt wird; die sexuelle Lust, die nicht mehr überprüft wird, sondern Teil des Arrangementes ist; diese Arroganz des Bildungsbürgertums, die meint allein durch akademische Würden Status erlangt zu haben; dieses Niederknien vor dem eigenen vermeintlichen Status, der Präzens, der Wirkkraft, die durch unbeholfene Schüler genährt wird; dieses Wegdrücken des Leides, die nicht zur Ware Mensch zu passen scheint: Jung, Flexibel,Schön,Frisch, Anpreisbar, Verkäuflich, Populär.

    Ich möchte damit ausdrücken dass der "westliche Buddhismus" von kapitalistischen, sehr unheilsamen, sehr grausamen Einflüssen bereits durchdrungen ist, diesem alleinigen Gedanken: Ich nehme was mir recht und billig ist, es ist keine Schuld daran.
    Der Buddhismus selber ist doch schon zur Ware geworden. Nicht nur äußerlich, sondern auch psychisch.


    Das ist aber sehr allgemein. Kannst Du nicht mal konkrete Beispiele nennen.
    Hast Du es schon so erlebt?

    Wenn ja, macht es nicht mehr Sinn,
    'die Guten' zu finden und zu fördern, anstelle die Anderen zu bemängeln.


    Alles Gute :) _()_

  • Nerd
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    • 15. Juli 2011 um 20:48
    • #22

    Mir ist noch nie ein Kapitalist begegnet. Und ein Buddhist, -kann man kaum noch zählen. Warum gibt es soviele Buddhisten und so wenige Kapitalisten? Ach, ich vergaß, ist ja mein Film. :grinsen:

    Einst wurde der Buddha gefragt, ob er Fehler mache. Er antwortete:" Ja, ich mache Fehler, jeden Tag!"

  • 2dA
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    • 15. Juli 2011 um 21:13
    • #23
    mirco:

    Wenn ja, macht es nicht mehr Sinn,
    'die Guten' zu finden und zu fördern, anstelle die Anderen zu bemängeln.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Projektion_%28Psychoanalyse%29

    Einmal editiert, zuletzt von 2dA (15. Juli 2011 um 23:24)

  • Dorje Sema
    Gast
    • 15. Juli 2011 um 22:29
    • #24
    Nerd:

    Mir ist noch nie ein Kapitalist begegnet. Und ein Buddhist, -kann man kaum noch zählen. Warum gibt es soviele Buddhisten und so wenige Kapitalisten? Ach, ich vergaß, ist ja mein Film. :grinsen:

    HellRaiser

    añjalī
    Dorje

  • zenbo
    Gast
    • 16. Juli 2011 um 12:33
    • #25
    Dorje Sema:
    Nerd:

    Mir ist noch nie ein Kapitalist begegnet. Und ein Buddhist, -kann man kaum noch zählen. Warum gibt es soviele Buddhisten und so wenige Kapitalisten? Ach, ich vergaß, ist ja mein Film. :grinsen:

    HellRaiser

    añjalī
    Dorje

    dorje

    habe den eindruck das du wie ich metalhead und horrorfilm fan bist, stimmts?

    lieber gruss robo

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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