1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Buddhismus
  3. Buddhistische Praxis

Der Diskriminierende Geist

  • Hanzze
  • 11. Juli 2011 um 08:33
  • Zum letzten Beitrag
  • Onda
    Gast
    • 12. Juli 2011 um 09:36
    • #26

    Und wieder eine dieser Hanzze-Nebelkerzen, die das Forum durchwabern...

    Über welche Zeilen bin ich heute morgen in der Früh bei der Lektüre des Majjhima Nikaya gestolpert:
    "Freunde, das Ziel ist für jemanden erreichbar, der an begrifflichem Ausufern nicht Gefallen und Freude findet, nicht für jemanden, der an begrifflichem Ausufern Gefallen und Freude findet"

    M 11

  • Hanzze
    Gast
    • 12. Juli 2011 um 09:41
    • #27

    Cool, und Vergleich nun ob du nicht genau die selbe Nachricht in dem Eingangspost finden kannst. *schmunzel*

    Unter jeder Post von Dorje Sema siehst du das selbe. Was meinst du ist das Problem und warum es so oft Thema ist? Die rechte Ansicht?

    Ich versuch noch eine Brücke zu bauen *schmunzel* Baumarkt = Handel = nennt man Verdingung/Verdingungswesen = Verdinglichen = einen Wert geben = bewerten = ergreifen = Begriff

    Wir lassen los von der falschen Ansicht und ergreifen die rechte Ansicht um mit der Praxis zu beginnen. Die einzige Bewertung für den ersten Schritt, die alle anderen lösen wird. *schmunzel*

  • Onda
    Gast
    • 12. Juli 2011 um 09:53
    • #28
    Hanzze:


    Ich versuch noch eine Brücke zu bauen *schmunzel* Baumarkt = Handel = nennt man Verdingung/Verdingungswesen = Verdinglichen = einen Wert geben = bewerten = ergreifen = Begriff

    Ein wenig mehr diskriminierender (unterscheidender) Geist könnte nicht schaden.
    Mensch, was du hier alles zusammenrührst! Nebelkerzen!
    LG
    ONda

  • Hanzze
    Gast
    • 12. Juli 2011 um 09:57
    • #29

    Nebelscheinwerfer gibts nur im Bauhaus, damit kann ich dir nicht dienen *schmunzel* schmeiß die ruhig Kerze weg.

  • Hanzze
    Gast
    • 12. Juli 2011 um 12:44
    • #30

    Hier zum Eingangspost vielleicht ein passendes Sutta:

    Zitat

    837 DER ERHABENE

    Wovon ich sagen könnte: 'Dieses künd' ich',
    Kein Dogma hab' ich, unter Lehren ausgesucht.
    Erkennend, greif' ich nicht nach Ansicht.
    Den Inneren Frieden sah ich, ihn ergründend.

    838 MAGANDIYA

    Urteile des Denkens, die man sich ersinnt,
    Die, sagst du, Muni, übernimmst du nicht.
    Doch was als Heil du kündest, 'Inneren Frieden',
    Wie wird er wohl erklärt von Weisen?

    839 DER ERHABENE

    Auf Grund von Ansicht nicht, von Wissen und Erkenntnis,
    Nicht kann man wegen Regeln und Gelübden von der 'Reinheit' sprechen.
    Doch auch nicht ohne Ansicht, Wissen und Erkenntnis,
    Nicht ohne Regeln und Gelübde, auch nicht ohne diese.
    Abwerfend jene, nicht sich (an diese) klammernd,
    Wird man, gestillt und stützenlos, kein Dasein mehr ersehnen.

    840 MAGANDIYA

    Wenn nicht auf Grund von Ansicht, Wissen und Erkenntnis,
    Nicht wegen Regeln und Gelübden man von 'Reinheit' spricht,
    Doch auch nicht ohne Ansicht, Wissen und Erkenntnis,
    Nicht ohne Regeln und Gelübde, auch nicht ohne diese, -
    Verworren scheint mir solche Lehre!
    Durch Ansicht kommen manche ja zur Reinheit!

    841 DER ERHABENE

    Gestützt auf Ansicht stellst du Frag' um Frage.
    Durch deine Vorurteile kamst du in Verwirrung.
    Nicht das Geringste kannst du davon fassen.
    Verworren scheint dir darum diese Lehre.

    842

    Daß gleich er, besser oder unterlegen,
    Wer also denkt, der streitet eben deshalb.
    Wer unberührt von diesen drei Begriffen,
    ,Gleich' oder 'besser' gibt es nicht für ihn.

    843

    Wie sollt' solch wahrer Priester sagen: "Dies ist Wahrheit"?
    Warum auch sollt' er streiten: "Falsch ist dieses"?
    Für den es weder 'gleich' noch 'ungleich' gibt,
    Warum sollt' er auf Streitgespräche eingehen?

    844

    Das Haus verlassend, ohne Heimstatt wandernd,
    Vertrauten Umgang pflegt der Muni nicht im Dorfe.
    Leer von Begierden, Künftiges nicht ersehnend,
    Nicht mag er mit der Menge führen Streitgespräch.

    845

    Von denen abgelöst der Weise durch die Welt dahinzieht,
    Nicht lerne er und lehr' er (solche Theorien).
    Gleichwie die Lotusblüten, die im Wasser wachsen,
    Vom Wasser und vom Schlamme bleiben unbefleckt,
    So auch ein Muni, gierlos, Künder inneren Friedens,
    Wird nicht befleckt von Sinnen-Wünschen in der Welt.

    Māgandiya-Sutta

    Alles anzeigen

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (12. Juli 2011 um 14:35)

  • Onyx9
    Gast
    • 12. Juli 2011 um 14:30
    • #31

    Du bist wirklich recht schnell befriedigt, Onda.Schaust nicht gerne genau hin.
    Dein Interesse scheint oft nur oberflächlich, eine Art Surfen auf Texten und Worten.
    Ich glaub - das Leiden- geht dir völlig ab und damit der Antrieb nicht nur Sahnehäubchen zu löffeln,
    sondern auch den Kaffeesatz auszuspülen.
    Aber was wird dir das nützen ?

  • Onda
    Gast
    • 12. Juli 2011 um 20:32
    • #32
    Onyx9:

    Du bist wirklich recht schnell befriedigt, Onda.Schaust nicht gerne genau hin.
    Dein Interesse scheint oft nur oberflächlich, eine Art Surfen auf Texten und Worten.
    Ich glaub - das Leiden- geht dir völlig ab und damit der Antrieb nicht nur Sahnehäubchen zu löffeln,
    sondern auch den Kaffeesatz auszuspülen.
    Aber was wird dir das nützen ?

    Und du bist recht schnell mit deinen Ferndiagnosen.
    Gas Leiden geht mir völlig ab....
    Mein Interesse ist nur oberflächlich...
    Ich löffle nur Sahnehäubchen...
    Was du alles so weißt...
    Hat der Buddha uns nicht dazu angehalten, das Spekulieren zu lassen?
    Ein gutes Mantra, das nicht häufig genug wiederholt werden kann: "Kann ich mir da ganz sicher sein?"
    Eine andere gute Übung: Abstand nehmen vom dauernden Bewerten.
    (Aber letzteres ist hier im Buddhaland endemisch).

    LG
    Onda

    Und das ist jetzt tiefschürfend?:

    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?f=1&t=6396#p116217
    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?f=15&t=6403
    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?f=1&t=6395
    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?f=11&t=6384

  • Onyx9
    Gast
    • 12. Juli 2011 um 22:41
    • #33

    unterscheidungen trifft man ganz automatisch, sie beinhalten aber keine wahl.
    diskriminierung beinhaltet immer negation,ablehnung,bewertung.
    etwas nicht zu unterscheiden liegt nicht in unserer macht,
    wohl aber das zu unterscheidente nicht zu bewerten.
    selbst wenn wir etwas positiv bewerten, liegt darin eine diskriminierung,
    da wir, um etwas positiv bewerten zu können etwas anderes abwerten müssen.
    so kann der ku klux clan seinen withe trash nur positiv bewerten, indem er den "nigger" abwertet.

  • Hanzze
    Gast
    • 12. August 2011 um 06:14
    • #34

    Passt vielleicht zum Thema *schmunzel*

    Zitat

    Von dem Un-unterrichteten - 1. Assutavā Sutta

    1. Also habe ich vernommen.
    Einstmals weilte der Erhabene in Sāvatthī, im Jetahaine, im Parke des Anāthapindika.

    2. "Ein un-unterrichteter gewöhnlicher [166] Mensch, ihr Bhikkhus, mag wohl gegen diesen Körper, der aus den vier groben Elementen [167] gebildet ist, Widerwillen fassen, mag gegen ihn gleichgültig werden, mag von ihm sich loslösen [168].

    3. Warum das? Man sieht, ihr Bhikkhus, an diesem Körper, der aus den vier groben Elementen gebildet ist, Mehrung (ācaya) und Minderung (apacaya), Annahme (ādāna) und Ablegung (nihkhepana). Darum mag wohl ein ununterrichteter gewöhnlicher Mensch gegen ihn Widerwillen fassen, mag gegen ihn gleichgültig werden, mag von ihm sich loslösen.

    4. Was aber da, ihr Bhikkhus, Denken heißt, und Geist und Bewußtsein, dagegen ist ein ununterrichteter gewöhnlicher Mensch nicht imstande Widerwillen zu fassen, nicht imstande dagegen gleichgültig zu werden, nicht imstande davon sich loszulösen.

    5. Warum das? Lange Zeit hindurch, ihr Bhikkhus, ist das ja von dem ununterrichteten gewöhnlichen Menschen angestrebt, begehrt, verlangt: das gehört mir, das bin ich, das ist mein Selbst. Darum ist ein ununterrichteter gewöhnlicher Mensch nicht imstande dagegen Widerwillen zu fassen, nicht imstande dagegen gleichgültig zu werden, nicht imstande davon sich loszulösen.

    6. Es ist besser, ihr Bhikkhus, wenn ein ununterrichteter gewöhnlicher Mensch diesen Körper, der aus den vier groben Elementen gebildet ist, als sein Selbst annimmt [170], nicht aber das Denken.

    7. Warum das? Man sieht, ihr Bhikkhus, wie dieser Körper, der aus den vier groben Elementen gebildet ist, ein Jahr besteht, wie er zwei Jahre besteht, wie er drei Jahre besteht, wie er vier Jahre besteht, wie er fünf Jahre besteht, wie er zehn Jahre besteht, wie er zwanzig Jahre besteht, wie er dreißig Jahre besteht, wie er vierzig Jahre besteht, wie er fünfzig Jahre besteht, wie er ein Jahrhundert besteht, wie er noch länger besteht. Was aber da, ihr Bhikkhus, Denken heißt und Geist und Bewußtsein da entsteht bei Nacht und bei Tag eines und ein anderes wird aufgehoben [171].

    8. Gerade so, ihr Bhikkhus, wie ein Affe, der in der Wildnis, im Walde sich ergeht, einen Zweig ergreift, und wenn er ihn losgelassen, ergreift er einen anderen (Zweig). Ebenso (ist es mit dem) was da, ihr Bhikkhus, Denken heißt und Geist und Bewußtsein: da entsteht bei Nacht und bei Tag eines und ein anderes wird aufgehoben.

    9. Ein unterrichteter frommer Jünger, ihr Bhikkhus, erwägt da gut und reiflich das Gesetz von der ursächlichen Entstehung: wenn jenes ist, tritt dieses ein; aus der Entstehung von jenem folgt die Entstehung von diesem; wenn jenes nicht ist, tritt dieses nicht ein; aus der Aufhebung von jenem folgt die Aufhebung von diesem. Das heißt: aus dem Nichtwissen als Ursache entstehen die Gestaltungen; aus den Gestaltungen als Ursache entsteht das Bewußtsein usw. usw. (= 1. 3) . . . Auf solche Art kommt der Ursprung der ganzen Masse des Leidens zustande.

    10. Aus dem restlosen Verschwinden aber und der Aufhebung des Nichtwissens folgt Aufhebung der Gestaltungen; aus der Aufhebung der Gestaltungen folgt Aufhebung des Bewußtseins usw. usw. (= 1. 4) . . . Auf solche Art kommt die Aufhebung der ganzen Masse des Leidens zustande.

    11. Wenn ein unterrichteter frommer Jünger so sieht, dann faßt er Widerwillen gegen die Form, faßt Widerwillen gegen die Empfindung, faßt Widerwillen gegen die Wahrnehmung, faßt Widerwillen gegen die Gestaltungen, faßt Widerwillen gegen das Bewußtsein (d.h. gegen khandha). Und wenn er Widerwillen faßt, wird er gleichgültig, und infolge der Gleichgültigkeit löst er sich los. Wenn er sich losgelöst hat, entsteht in ihm die Erkenntnis: ich habe mich losgelöst [173]. Er erkennt: vernichtet ist die Geburt; gelebt der heilige Wandel; vollbracht ist was zu vollbringen war; nichts mehr habe ich fürderhin zu tun mit dem weltlichen Dasein.

    Alles anzeigen

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.1.18
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download