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  1. Buddhaland Forum
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Lebt ihr vegetarisch?

  • Geronimo
  • 21. Juni 2011 um 21:43
  • Geschlossen
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  • Geronimo
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    • 21. Juni 2011 um 21:43
    • #1

    Also ich meine hauptsächlich gemäß der Lehre, so das man durchaus Fleisch essen darf, wenn es einem angeboten wird. Nur sollte man kein Tier töten, noch andere damit beauftragen (sprich kaufen).

    Ich finde man fährt damit gut, auch wenn ich manchmal durchaus tierischen Appetit auf Fleisch habe. Aber da gibt es mittlerweile ja sehr gute Alternativen auf Weizen- oder Tofubasis. Oder ordentlich Salz und Gewürze an die Bohnen, das hilft denn auch mal.

    Und bitte jetzt nicht so Kommentare wie "Fleisch gehört zur gesunden Ernährung dazu".
    Wir sprechen hier über die buddhistische Lehre, und da ist Fleischverzehr klar geregelt.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Helmut9
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    • 21. Juni 2011 um 21:48
    • #2

    .

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (22. Juni 2011 um 11:57)

  • Bambus
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    • 21. Juni 2011 um 21:49
    • #3
    Geronimo:

    Also ich meine hauptsächlich gemäß der Lehre, so das man durchaus Fleisch essen darf, wenn es einem angeboten wird. Nur sollte man kein Tier töten, noch andere damit beauftragen (sprich kaufen).

    Stellt sich diese Frage für Nicht-Ordinierte?

    Ich kaufe regelmäßig für die Familie ein, bestimme also was gegessen wird. Oder meine Frau kauft ein und fragt mich vorher was ich möchte. Oder wir gehen essen und können dann jeweils frei entscheiden was wir essen.

    Alles zu essen was "angeboten wird" ist also keine Option, die sich mir im normalen Leben stellt.

    By the way: Dieses Thema hatten wir schon 1001 mal ...

    Von mehreren Theorien, die die gleichen Sachverhalte erklären, ist die einfachste allen anderen vorzuziehen.

    Die Leute von denen Du am meisten lernen kannst sind die mit denen Du nicht einer Meinung bist.

  • Geronimo
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    • 21. Juni 2011 um 21:53
    • #4
    Helmut9:

    Der wieviel tausendste ist dieser Thread?

    Und nu?

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Geronimo
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    • 21. Juni 2011 um 21:54
    • #5
    Bambus:

    By the way: Dieses Thema hatten wir schon 1001 mal ...

    Ist mir bewusst, aber es kommen immer wieder neue User, und man verändert sich ja auch.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • sumedhâ
    Gast
    • 21. Juni 2011 um 22:03
    • #6
    Geronimo:
    Helmut9:

    Der wieviel tausendste ist dieser Thread?

    Und nu?


    abwarten und tee trinken... :)

    ich lebe nicht ausschliesslich vegetarisch. ich baue viel von dem gemüse das ich esse selbst an und kaufe gelegentlich fleisch, wenn im dorf geschlachtet wird.

    was ich nie so richtig verstanden habe ist zu einem, keine tiere zu töten oder andere beauftragen es zu tun um dann das fleisch zu geniessen, wenn aber einem ordinierten fleisch angeboten wird, darf er es nicht ablenen und muss es essen, er darf-muss also von anderen getötete tiere verzehren...

    welcher tiefere sinn liegt in dieser regel?

  • Helmut9
    Gast
    • 21. Juni 2011 um 22:13
    • #7

    .

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (22. Juni 2011 um 11:58)

  • Geronimo
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    • 21. Juni 2011 um 22:19
    • #8
    Helmut9:
    Geronimo:

    Ist mir bewusst, aber es kommen immer wieder neue User, und man verändert sich ja auch.

    Weder bist Du ein neuer User noch bist Du an neue User interssiert.

    Interessiert schon, aber wenn du ein Problem mit diesem Thread hast, dann kannst du es auch gerne wieder zu machen.

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  • Erdmaus
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    • 21. Juni 2011 um 22:27
    • #9

    huhu,

    ich glaube Helmuts Motivation war deutlich zu machen, dass es einfach zum guten Ton in einem Forum gehört erstmal die Suche zu bemühen, bevor man einen Thread eröffnet, den es womöglich schon mehrmals gibt. Wenn man per Suche dann einen schon bestehenden Thread gefunden hat, kann man dort einfach posten. Dieses Verfahren gehört in den meisten Foren zur Netiquette und dient der Übersichtlichkeit. :)

    lg
    maus

  • sumedhâ
    Gast
    • 21. Juni 2011 um 22:34
    • #10
    Erdmaus:

    huhu,

    ich glaube Helmuts Motivation war deutlich zu machen, dass es einfach zum guten Ton in einem Forum gehört erstmal die Suche zu bemühen, bevor man einen Thread eröffnet, den es womöglich schon mehrmals gibt. Wenn man per Suche dann einen schon bestehenden Thread gefunden hat, kann man dort einfach posten. Dieses Verfahren gehört in den meisten Foren zur Netiquette und dient der Übersichtlichkeit. :)

    lg
    maus

    Helmut9:

    Der wieviel tausendste ist dieser Thread?


    Mausi,
    in dem zusammenhang von "gutem ton" zu sprechen......mein kopf neigt sich sehr zum schütteln :grinsen:
    oder unterliegen moderatoren nicht der netiquette?

  • Geronimo
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    • 21. Juni 2011 um 23:15
    • #11
    sumedhâ:

    was ich nie so richtig verstanden habe ist zu einem, keine tiere zu töten oder andere beauftragen es zu tun um dann das fleisch zu geniessen, wenn aber einem ordinierten fleisch angeboten wird, darf er es nicht ablenen und muss es essen, er darf-muss also von anderen getötete tiere verzehren...

    welcher tiefere sinn liegt in dieser regel?

    Ich denke das hat mit der buddhistischen Schulung zu tun, das man lernt die Dinge so zu nehmen wie sie sind, ohne das man sich groß einmischt. Fleisch annehmen kann man auch in Zurückhaltung, aber Fleisch besorgen kann man nur wenn man Dinge in Bewegung setzt, sprich neues Karma schafft.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Helmut9
    Gast
    • 21. Juni 2011 um 23:18
    • #12

    .

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (22. Juni 2011 um 11:58)

  • crazy-dragon
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    • 21. Juni 2011 um 23:39
    • #13

    Jupp- ich esse alles außer Sprossen, Gurken und Tomaten... :D

    _()_ c.d

    Tag für Tag ein guter Tag

  • brigittefoe
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    • 22. Juni 2011 um 00:29
    • #14
    Helmut9:

    Der wieviel tausendste ist dieser Thread?

    siehste Helmut,
    so geht es mir mit den
    Geschichten von Ratna !

    LG

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • brigittefoe
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    • 22. Juni 2011 um 00:33
    • #15
    Erdmaus:

    huhu,

    ich glaube Helmuts Motivation war deutlich zu machen, dass es einfach zum guten Ton in einem Forum gehört erstmal die Suche zu bemühen, bevor man einen Thread eröffnet, den es womöglich schon mehrmals gibt. Wenn man per Suche dann einen schon bestehenden Thread gefunden hat, kann man dort einfach posten. Dieses Verfahren gehört in den meisten Foren zur Netiquette und dient der Übersichtlichkeit. :)

    lg
    maus

    Mal erst alles zu durchsuchen, ob es so ein Thema schon gibt
    ist ja mit Arbeit verbunden.
    Davor scheuen sich viele . . .
    mich nervt das !
    Aber ich soll ja die Etikette nicht stören und immer schön
    nett sein, grrrr .

    :grinsen:

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • Hanzze
    Gast
    • 22. Juni 2011 um 05:58
    • #16

  • Hanzze
    Gast
    • 22. Juni 2011 um 06:27
    • #17
    sumedhâ:
    Geronimo:

    Und nu?


    abwarten und tee trinken... :)

    ich lebe nicht ausschliesslich vegetarisch. ich baue viel von dem gemüse das ich esse selbst an und kaufe gelegentlich fleisch, wenn im dorf geschlachtet wird.

    was ich nie so richtig verstanden habe ist zu einem, keine tiere zu töten oder andere beauftragen es zu tun um dann das fleisch zu geniessen, wenn aber einem ordinierten fleisch angeboten wird, darf er es nicht ablenen und muss es essen, er darf-muss also von anderen getötete tiere verzehren...
    welcher tiefere sinn liegt in dieser regel?


    Sumedha,

    es geht wie immer um das Verlangen (den Geist) der das Töten und Leid verursacht. Ein besonderer Bettler hält sich aus dem Verlangen so gut es geht heraus und nimmt nur, das was übrig ist an. Er nimmt was man ihm gibt und nicht was er möchte. Damit hält er sich aus dem Kreislauf heraus und verursacht kein Leid.
    Sicher hat das Ablehnen von Fleisch seinen pädagogischen Sinn, aber es kann Menschen, die das nicht verstehen auch sehr böse machen. In einem Land (wie z.B. Süd Ostasien) wo die meisten Fleischfresser sind, würde er auch verhungern ohne auch nur ein bisschen Verständnis vermittelt zu haben.
    Es gibt aber genügend Mönche, die das auch durchziehen, deren Situation es erlaubt (es karmisch passt *schmunzel*).
    Ein totes Tier zu essen bringt kein Leid, es nährt nur einen anderen Körper. Nach anderen Lebewesen zu trachten, nach Fleisch zu trachten tötet und bring unzähliges Leid.

    Fleischesser zu sein, heißt auch nicht unbedingt Schlächter zu sein. Wenn man zum Beispiel einen Aasgeier betrachtet, ist seine Nahrungsgepflogenheit, nur totes zu essen und niemals töten doch sehr erhaben. Vielleicht sogar erhabener als die Essgewohnheiten einer Kuh.

    Ein Mönch nimmt das an, was aus reiner Gier zuviel genommen wurde, zuviel getötet wurde, was andere eigentlich nicht brauchen, aber aufgrund ihrer Gier schon getötet haben (Bröckelspeise, Speisereste, das was überbleibt, was geteilt werden kann). Er mindert damit das Maß der Gesamtgier. Für den der gibt sollte es daher nicht so sein, dass er für den Mönch tötet. Das macht keinen Sinn. Dennoch ist es oft so, dass dies praktiziert wird.
    Ein Mönch der keinen Bettelgang macht, kann dieser Verstrickung aus dem verursachen von zusätzlichem Leid nicht entrinnen. Auch wenn er sich vegetarisch ernährt. Die Erhabenheit liegt daher nicht in dem was man ist, sondern ob man danach verlangt. Da kann ein Mönch, der da glaubt ethisch gut zu handeln und sich in einer Pagode vegetarisch ernährt, oder ernähren zu lassen (sprich Laien dazu veranlasst ihm essen zu besorgen) lange üben, wird er nicht die Erhabenheit eines asketischen Mönches erreichen, der nur von dem was er auf seinem Bettelgang in die Schale bekommt lebt.

    Die Ethik von der Art der Speise abzuhalten ist nichts als eine globale Augenauswischerei. So mancher Vegetarier erzeugt mehr Leid als einer der bescheiden von den Fischen die er fängt lebt.
    Für einen Laien ist es gut sich so quellennahe wie möglich um sein Essen zu sorgen. Desto näher er am Ort des Entstehens ist, desto besser von er mit Mitgefühl so viel wie möglich unnötiges Leid verhindern.
    Es gibt keine reinere Lebensweise als die eines besonderen Bettlers. Keiner reduziert das Leiden dieser Welt mehr als jemand der nur mehr von dem lebt was gegeben ist.

  • Hanzze
    Gast
    • 22. Juni 2011 um 07:13
    • #18
    Geronimo:

    Also ich meine hauptsächlich gemäß der Lehre, so das man durchaus Fleisch essen darf, wenn es einem angeboten wird. Nur sollte man kein Tier töten, noch andere damit beauftragen (sprich kaufen).
    Ich finde man fährt damit gut, auch wenn ich manchmal durchaus tierischen Appetit auf Fleisch habe. Aber da gibt es mittlerweile ja sehr gute Alternativen auf Weizen- oder Tofubasis. Oder ordentlich Salz und Gewürze an die Bohnen, das hilft denn auch mal.
    Und bitte jetzt nicht so Kommentare wie "Fleisch gehört zur gesunden Ernährung dazu".
    Wir sprechen hier über die buddhistische Lehre, und da ist Fleischverzehr klar geregelt.


    Nein Geronimo,

    die Art der Speise ist nur dahin (von Buddha) "geregelt", das man keine Raubtierfleisch und kein Menschenfleisch essen darf. Sonst darf man alles essen. Es geht darum nicht zu begehren, weniger zu begehren bzw. nur das zu begehren was man zum erhalten des Körpers braucht.
    Es geht darum sich auf den Sinn der Nahrung zu reduzieren und nicht darum besser oder anders zu töten.
    Beginnen tut diese Training damit, das man sein Essen reduziert und das man nur mehr zeitgerecht ist und die unbewussten Zwischenspeisen weg lässt. Sicherlich ist es schön, wenn Menschen vegetarisch essen aber gerade in der modernen Welt, wo sich die Menschen nicht mehr um die Nahrung selber kümmern (Felder bestellen, Gemüse anbauen, Früchte und Wurzeln sammeln oder Tiere zu züchten oder zu jagen) hat diese nicht ganz auf Verständnis beruhende Tendenz sehr viele schlechte und sogar schlechtere Auswirkungen.

    Subtil wirkt das Resultat aus der Begierde noch immer mit, da kann es noch so vegetarisch sein

    Das perfektionieren der Silas ist daher für eine erfolgreiche Geistesreinigung viel wichtiger als stundenlang auf dem Polster zu sitzen und nur das zu recyceln was man sich danach wieder antut. Da kann keine Einsicht aufkommen, wie soll das gehen? *schmunzel* Gewissenhaft essen und bescheiden zu essen ist wichtiger als zu versuchen, seine Lust auf moralisch gebastelte Art zu betrachten und an dieser zu arbeiten.

    Mitgefühl im ersten Schritt durch das Ablehnen von Fleisch auszudrücken und sich daran zu üben (auch gesundheitlich erfreuen) ist eine gute Sache und persönlich könnte ich heute nicht mehr nach Fleisch bitten. Aber es geht immer darum den Sinn auch tiefer zu verstehen und sich der Begierde anzunehmen (g'schmacking, lecker, Guster, Lust)

    Puhhh, jetzt bekomm ich Hunger *schmunzel* obwohl mir der Guster gleich wieder vergeht. Oder ist das was ich da gerade als Hunger verstehe nur Guster... wer weiß...?

  • sumedhâ
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    • 22. Juni 2011 um 08:42
    • #19
    Helmut9:
    sumedhâ:


    Mausi,
    in dem zusammenhang von "gutem ton" zu sprechen......mein kopf neigt sich sehr zum schütteln :grinsen:
    oder unterliegen moderatoren nicht der netiquette?

    Ausgerechnet DU muss ausgerechnet MIR sowas schreiben.
    Ganz t(r)oll !!!

    Hallo Helmut,

    zu viel bestätigung ist nicht gut für mein EGO, und verherend für unser karma :grinsen:

  • Erdmaus
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    • 22. Juni 2011 um 09:53
    • #20

    lässt man einmal die ethische Problematik des Schlachtes bei Seite und betrachtet den Herstellungsprozess als Ganzes, so ist die Gesamtbillanz der Nutzung der notwenigen Ressourcen äußerst schlecht. Zunächst müssen Futtermittel angebaut werden. Diese Futtermittel benötigen Ackerfläche, Düngemittel und Energie in Form von Öl. Jedes produzierte Kilogramm Futtermittel entspricht einem Äquivalent an Öl (wie übrigens jede Nahrung).

    dieses Futtermittel wird nun zu einem Verhältnis von etwa 1:10 in Fleisch umgewandelt. Das heißt ich benötige ungefähr 10kg Pflanzennahrung um 1kg Fleisch zu produzieren. Das liegt einfach daran, dass das Tier die gefressene Nahrung nicht zu 100% in Körpermasse umwandelt, sondern ja selber noch Kalorien verbraucht.
    Bei der Aufzucht der Tiere kommen abermals große Mengen an Abfallstoffen zustande, es wird zusätzliche Energie verbraucht (was wieder Öl entspricht).

    Wenn man die Herstellungskette von der angebauten Pflanze bis zum fertigen Steak auf dem Teller betrachtet, so ist die Effizienz der Resourcennutzung äußerst schlecht. die Ressourcen sind jedoch nicht unendlich vorhanden und werden wohl früher oder später mal knapp werden. Daher ist der Fleischkonsum ethisch zumindest auch aus diesem Grund bedenklich, da wir zukünftige Generationen ihrer Ressourcen berauben, indem wir sie verschwenden.

    Ach noch was an die Vegetarier, die aber Milchprodukte zu sich nehmen: Es ist im Grunde fast egal, ob man Fleisch isst oder nur Milchprodukte. Es kommt in etwa auf dasselbe raus. Es ist nämlich so, dass Kühe nur dann Milch geben, wenn sie Nachwuchs bekommen. Die Kühe bekommen aber nicht nur weiblichen, sondern auch männlichen Nachwuchs. Bei der Menge an Milch die wir konsumieren, würde die Population der entstehenden Tiere innerhalb kurzer zeit so groß, dass man den ganzen Erdball damit zupflastern könnte (so ein Tier hat eine beachtliche Lebensspanne und was macht man mit den männlichen Tieren?).
    Aus diesem Grunde müssen in einer großindustriell funktionierenden Landwirtschaft die Tiere einfach geschlachtet werden. Der Mensch lebt heutzutage eben nicht mehr in kleinen umherziehenden Grüppchen, die es sich leisten könnten die Kühe einfach bis zu ihrem Lebensende herumgrasen zu lassen. Wir haben 7 Milliarden Menschen auf unserem Erdball.

    Daher ist die Problematik des Fleischkonsums mit jener des Milchkonsums verkoppelt. Wenn man es also ganz ernst nimmt, müsste man vegan leben.


    Naja - dies nur mal als kleiner Einwurf.

    Einmal editiert, zuletzt von Erdmaus (22. Juni 2011 um 10:03)

  • Geronimo
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    • 22. Juni 2011 um 10:02
    • #21
    Erdmaus:

    lässt man einmal die ethische Problematik des Schlachtes bei Seite und betrachtet den Herstellungsprozess als Ganzes, so ist die Gesamtbillanz der Nutzung der notwenigen Ressourcen äußerst schlecht. Zunächst müssen Futtermittel angebaut werden. Diese Futtermittel benötigen Ackerfläche, Düngemittel und Energie in Form von Öl. Jedes produzierte Kilogramm Futtermittel entspricht einem Äquivalent an Öl (wie übrigens jede Nahrung).

    dieses Futtermittel wird nun zu einem Verhältnis von etwa 1:10 in Fleisch umgewandelt. Das heißt ich benötige ungefähr 10kg Pflanzennahrung um 1kg Fleisch zu produzieren. Das liegt einfach daran, dass das Tier die gefressene Nahrung nicht zu 100% in Körpermasse umwandelt, sondern ja selber noch Kalorien verbraucht.
    Bei der Aufzucht der Tiere kommen abermals große Mengen an Abfallstoffen zustande, es wird zusätzliche Energie verbraucht (was wieder Öl entspricht).

    Wenn man die Herstellungskette von der angebauten Pflanze bis zum fertigen Steak auf dem Teller betrachtet, so ist die Effizienz der Resourcennutzung äußerst schlecht. die Ressourcen sind jedoch nicht unendlich vorhanden und werden wohl früher oder später mal knapp werden. Daher ist der Fleischkonsum ethisch zumindest auch aus diesem Grund bedenklich, da wir zukünftige Generationen ihrer Ressourcen berauben, indem wir sie verschwenden.

    Ach noch was an die Vegetarier, die aber Milchprodukte zu sich nehmen: Es ist im Grunde fast egal, ob man Fleisch isst oder nur Milchprodukte. Es kommt in etwa auf dasselbe raus. Es ist nämlich so, dass Kühe nur dann Milch geben, wenn sie Nachwuchs bekommen. Die Kühe bekommen aber nicht nur weiblichen, sondern auch männlichen Nachwuchs. Bei der Menge an Milch die wir konsumieren, würde die Population der entstehenden Tiere innerhalb kurzer zeit so groß, dass man den ganzen Erdball damit zupflastern könnte. Aus diesem Grunde müssen die Tiere einfach geschlachtet werden.

    Aus diesem Grunde ist die Problematik des Fleischkonsums mit jener des Milchkonsums verkoppelt. Wenn man es also ganz ernst nimmt, müsste man vegan leben.

    Naja - dies nur mal als kleiner Einwurf.

    Alles anzeigen

    Guter Einwurf!

    Und wenn man dann noch bedenkt das Milch eigentlich die ausschließliche Nahrung für Säuglinge ist, Kuhmilch für Kälber, dann ist es auch nicht allzu schwer nachzuvollziehen das Milch so für uns nicht gemacht ist.

    Oder würde irgendwer heute auf die Idee kommen seine Mutter um etwas Milch für die Haferflocken zu bitten?

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

    Einmal editiert, zuletzt von Geronimo (22. Juni 2011 um 10:06)

  • Hanzze
    Gast
    • 22. Juni 2011 um 10:06
    • #22

    Wesen Ressourcen? Die der kleinen, der großen, der guten, der schlechten, der edlen, der unedlen, der höheren, der niedrigeren? Ich denke wenn man sich wichtiger nimmt stirbt man sicher nicht aus *schmunzel* Was kümmert einem dann eine andere Generation? Ich bin ich und das was mir gefällt ist des Lebens wert. Das andere kann ja nicht einmal sagen was im fehlt.

    Da kommt wieder einmal eine "SendungmitderMausethik" auf *schmunzel* Quatsch einmal geschüttelt und gerührt bitte, aber ohne Leben zu verbrauchen. Wenn du dein Auto weglässt, kannst du fressen das dir die Schwarte kracht und bist noch immer allen ethisch voraus.

    Da gibt es eine viel einfachere Formel für den modernen Bauhausmann. Geld ist Energie, Energie ist Leben. Desto mehr Energie oder Geld du verbrauchst desto mehr Leben zerstörst du. *schmunzel*

  • Erdmaus
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    • 22. Juni 2011 um 10:11
    • #23
    Hanzze:

    Wesen Ressourcen? Die der kleinen, der großen, der guten, der schlechten, der edlen, der unedlen, der höheren, der niedrigeren? Ich denke wenn man sich wichtiger nimmt stirbt man sicher nicht aus *schmunzel* Was kümmert einem dann eine andere Generation? Ich bin ich und das was mir gefällt ist des Lebens wert. Das andere kann ja nicht einmal sagen was im fehlt.

    Da kommt wieder einmal eine "SendungmitderMausethik" auf *schmunzel* Quatsch einmal geschüttelt und gerührt bitte, aber ohne Leben zu verbrauchen. Wenn du dein Auto weglässt, kannst du fressen das dir die Schwarte kracht und bist noch immer allen ethisch voraus.

    Da gibt es eine viel einfachere Formel für den modernen Bauhausmann. Geld ist Energie, Energie ist Leben. Desto mehr Energie oder Geld du verbrauchst desto mehr Leben zerstörst du. *schmunzel*

    Schau: Du wirst doch sicherlich auch die Klohbürste benutzen, wenn du ein öffentliches Klo benutzt hast. Du weißt, dass nach dir einer kommen wird und gerne ein sauberes Örtchen vorfinden wird. Man nennt solch ein Verhalten auch "soziales Verhalten".

    Die Welt in der wir heute leben ist ein Ort, auf dem auch nach uns einmal Menschen leben werden. Wenn wir heute die Welt ausbeuten und zerstören, so verhalten wir uns asozial. Wir hinterlassen unseren Kindern und Enkelkindern eine unwirtliche Wüste. Die Generationen nach uns werden uns einmal verfluchen, soviel steht fest.

    lg
    maus

    Einmal editiert, zuletzt von Erdmaus (22. Juni 2011 um 10:12)

  • sumedhâ
    Gast
    • 22. Juni 2011 um 10:11
    • #24
    Erdmaus:

    Wenn man es also ganz ernst nimmt, müsste man vegan leben.


    im prinzip hast du recht, aber was mit der einstellung der veganer z.B. kein honig zu essen...da man die bienen dadurch "ausbeutet".....
    ich würde sagen von der NASA zurück in die vorsteinzeit.... mit allen konsequenzen..... war nur ein plöder dummer witz :grinsen:
    na ja, s plöd und dumm auch wieder nicht

  • Hanzze
    Gast
    • 22. Juni 2011 um 10:14
    • #25
    Zitat

    Guter Einwurf!

    Und wenn man dann noch bedenkt das Milch eigentlich die ausschließliche Nahrung für Säuglinge ist, Kuhmilch für Kälber, dann ist es auch nicht allzu schwer nachzuvollziehen das Milch so für uns nicht gemacht ist.

    Oder würde irgendwer heute auf die Idee kommen seine Mutter um etwas Milch für die Haferflocken zu bitten?

    Warum nicht, bevor die modernen Bauhausmenschen da waren, war das ganz normal und üblich seine Kuh um Milch zu bitten und die unbefruchteten Eier seiner henne zu teilen und wenn die Kuh starb aß man auch ihr Fleisch. *schmunzel* Wo ist da das Problem. Oder liegt es nur am modernen Bauhausmenschen mit Sendungmitdermauserfahrung? *schmunzel*

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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