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Richte dich lange genug auf ein Objekt und es offenbart dir

  • Geronimo
  • 9. Juni 2011 um 17:09
  • Zum letzten Beitrag
  • Geronimo
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    • 9. Juni 2011 um 17:09
    • #1

    ... seine Geheimnisse!

    Ohne Erwartung, ohne Forderung, mit reiner Achtsamkeit

    Klingt simpel, ist aber ein natürlicher Vorgang.u

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

    2 Mal editiert, zuletzt von Geronimo (10. Juni 2011 um 11:57)

  • nyalaana
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    • 9. Juni 2011 um 18:41
    • #2

    Also wenn ich ein Obejkt fixiere und ich seine geheimnisse nicht erfahre, dann habe ich es einfach nicht lange genug fixiert?
    Oder habe ich das jetzt falsch verstanden?

  • Erdmaus
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    • 9. Juni 2011 um 18:46
    • #3

    was meinst du mit Objekt? Eine Schallplatte kann ich 100 Jahre angucken und weiß immernoch nicht was da für Musik drauf ist.
    Bevor ich eine Streichholzschachtel nicht öffne, weiß ich auch nicht wie viele Hölzer noch darin sind. Fixieren alleine reicht also nicht bei allen Objekten aus. Häufig sind komplexe Messvorgänge und Handlungsstränge nötig, um die Struktur von einem Objekt zu erkennen. Was verstehst du unter fixieren? Du meinst mit Objekt vermutlich eine bestimmte Klasse von Objekten? Dein Eingangsposting ist reichlich unpräzise. So kann man nur raten was du meinst. ^^

    gruß
    maus

  • Geronimo
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    • 9. Juni 2011 um 19:00
    • #4

    Es kommt ganz darauf an was Du suchst, und wie Du dabei vorgehst. Etwas fixieren heißt nicht unbedingt es einfach nur anzustarren. Die innere Form ist bei der Lösung alles entscheidend!

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

    Einmal editiert, zuletzt von Geronimo (9. Juni 2011 um 19:17)

  • Erdmaus
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    • 9. Juni 2011 um 19:06
    • #5

    dann ist "fixieren" aber ein etwas unglücklicher Begriff, denn eine "Fixierung" entspricht einer Handlung, die etwas Unbewegliches und Statisches bewirkt. Grade zur Erkennung von Objekten ist aber ein reger Perspektivenwechsel sowie eine gewisse Interaktion mit dem Objekt nötig. "Untersuchen" wäre beispielsweise ein Begriff, der diese Vorgänge umschreibt.

  • Geronimo
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    • 9. Juni 2011 um 19:13
    • #6

    Fixieren bedeutet aber auch: Nicht locker lassen.

    Untersuchen ist noch nicht zwingend genug um sicher hinter eine Sache zu steigen.

    Lässt Du das Objekt aber unter keinen Umständen mehr los, verschmilzt mit ihm, dann kann die Wahrheit ans Licht treten.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Geronimo
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    • 9. Juni 2011 um 19:16
    • #7

    Intuitiv!

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
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  • monikamarie
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    • 9. Juni 2011 um 19:23
    • #8

    Geronimo,
    ich glaube zu wissen, was Du meinst. Dennoch, meiner Erkenntnis nach ist "Fixierung" ein unglücklicher Begriff, dem zur vollständigen Erfahrung dessen, worum es mir geht, die Entspannung der Achtsamkeit fehlt. Achtsamkeit ist für mich ein Schauen mit großem Radius, Fixieren ist ein Bündeln wie Laser.
    So - jedenfalls meine Sicht - erfahre ich nur etwas Eingeengtes. Die Intuition z. B. funktioniert gerade erst dann, wenn ich das Objekt loslasse. Wie letztens jemand (Hanzze?) hier schrieb, ein Schlüssel, den Du suchst, findest Du meist erst, wenn Du Dich vom Suchen abwendest und entspannst. Plötzlich fällt Dir ein, wo Du ihn hingelegt hast.
    So soll es auch mit großen Ent-Deckungen gewesen sein, z. B. die Relativitätstheorie hat Einstein im Traum erkannt, und der Ent-Decker der DNS hat die Form im Traum gesehen. (Entschuldigung Ihr Fach-Wisser, das ist natürlich nur stümperhaft von mir wiedergegeben, aber so überliefert :lol: )

    Eine aufmerksame, entspannte Wachheit - wie die Katze vor dem Mauseloch - ist vielleicht das, was Du meinst?
    _()_ Monika

  • Geronimo
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    • 9. Juni 2011 um 19:28
    • #9

    Ich meine schon fixieren, aber wenn euch andere Begriffe besser gefallen, nur zu.

    Das Raubtier in all seiner entspannten Gewissheit ob seiner Überlegenheit ist ein sehr gutes Beispiel.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
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  • Hanzze
    Gast
    • 10. Juni 2011 um 08:05
    • #10

    Hast du schon einmal eine Katze beobachtet, wenn sie etwas fixiert? Da ist kein einziger Muskel entspannt *schmunzel* doch man sieht nur wie der Schwanz immer leicht zuckt.
    Vielleicht ist richten ein besseres Wort. Den es haltet nicht fest, und lässt auch die Veränderung und das Verschwinden erkennen. Das Ziel sollte nicht wirklich das Objekt sein, sondern die Wirklichkeit und Natürlichkeit dahinter.

    Vielleicht hilf das hier:

    Zitat
    Zitat

    Catching a Lizard

    The way to focus your mind on an object, to catch hold of the object, is to acquaint yourself with your mind and to acquaint yourself with your objects. It's like the way men catch a lizard. The lizard lies inside the hollow of a termite's nest with six holes. The men close off five of the holes, leaving just one hole for the lizard to come out. Then they sit there watching that one hole. When the lizard comes out, they can catch it.

    You focus on the mind in just the same way. Close off your eyes, close off your ears, close off your nose, close off your tongue, close off your body, and leave just the mind open. In other words, exercise restraint over your senses and focus just on the mind.

    Meditation is like men catching a lizard. You focus your mind on the breath, being mindful and careful to be aware. Whatever you're doing, be alert to what you're doing. The feeling that arises in the mind at that moment is that you're alert to what you're doing. That feeling is what makes you aware.

    Eine Eidechse fangen

    Die Art deinen Geist auf ein Objekt zu richten heißt, dich selbst mit dem Geist bekannt zu machen und dich selbst mit dem Objekt bekannt zu machen. Es ist wie wenn ein Mann eine Eidechse fängt. Die Eidechse liegt in Mitten des Hohlraumes eines Termitenhügels mit sechs Löchern. Der Mann schließt fünf der Öffnungen und beläßt ein Loch, aus dem die Eidechse kriechen kann, dann fange sie.
    Dein Focus auf den Geist ist dem gleich. Verschließe deine Augen, verschließe deine Ohren, verschließe deine Nase, verschließe deine Zunge, verschließe deinen Körper und lasse nur deinen Geist offen. In anderen Worten, trainiere von deinen Sinnen abzustehen und bleibe nur bei deinem Geist.
    Meditation ist wie Eidechsen fangen. Du lenkst deinen Geist auf den Atem, sei achtsam und aufmerksam. Was immer du tust, sei dir bewußt was du tust. Das Gefühl, daß in diesem Moment in dir aufkommt ist sichtbar, weil du achtsam bist was du tust. Das Gefühl ist es, das dich achtsam macht.

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  • Geronimo
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    • 10. Juni 2011 um 11:59
    • #11

    Da ist keine Hilfe von Nöten. Fixieren ist meiner Ansicht nach genau zielfuhrend, aber wenn Anderen andere Begriffe besser verständlich sind soll das kein Problem darstellen.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • monikamarie
    Gast
    • 10. Juni 2011 um 13:22
    • #12
    Geronimo:

    Da ist keine Hilfe von Nöten. Fixieren ist meiner Ansicht nach genau zielfuhrend, aber wenn Anderen andere Begriffe besser verständlich sind soll das kein Problem darstellen.


    Ja, solange Deine Bude nicht im Hintergrund abbrennt, weil Du die Aufmerksamkeit vernachlässigt hast :lol:

  • Geronimo
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    • 10. Juni 2011 um 13:39
    • #13
    monikamarie:
    Geronimo:

    Da ist keine Hilfe von Nöten. Fixieren ist meiner Ansicht nach genau zielfuhrend, aber wenn Anderen andere Begriffe besser verständlich sind soll das kein Problem darstellen.


    Ja, solange Deine Bude nicht im Hintergrund abbrennt, weil Du die Aufmerksamkeit vernachlässigt hast :lol:

    Solange man nicht mit dem Feuer spielt ;)

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Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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