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  1. Buddhaland Forum
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  3. Allgemeines zum Buddhismus

Worte die erst spät ihren wahren Gehalt offenbarten

  • Geronimo
  • 8. Juni 2011 um 17:14
  • Zum letzten Beitrag
  • Geronimo
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    • 8. Juni 2011 um 17:14
    • #1

    Was ich meine sind wirklich nicht mehr als Wortfetzen, die plötzlich, vielleicht Jahre später, in einem auftauchen, ohne das man sich erinnern kann woher sie kamen, dessen Bedeutungen aber einem nun allmählich aufzugehen scheinen...

    Ich fange einfach mal an:

    "Warum gibst Du dich nicht einfach ganz der eigenen Unvermeidlichkeit hin?!""

    "Sich selbst vergessen heißt, sich selbst wahrnehmen in allen Dingen."

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

    4 Mal editiert, zuletzt von Geronimo (8. Juni 2011 um 19:45)

  • Hanzze
    Gast
    • 8. Juni 2011 um 17:24
    • #2

    "Was man sagt, sagt man immer nur für sich selbst" *schmunzel*

  • nyalaana
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    • 8. Juni 2011 um 18:05
    • #3

    "schmunzel"

  • monikamarie
    Gast
    • 8. Juni 2011 um 18:30
    • #4
    Geronimo:

    Was ich meine sind wirklich nicht mehr als Wortfetzen, die plötzlich, vielleicht Jahre später, in einem auftauchen, ohne das man sich erinnern kann woher sie kamen, dessen Bedeutungen aber einem nun allmählich aufzugehen scheinen...

    Ich fange einfach mal an:

    "Warum gibst Du dich nicht einfach ganz der Unvermeidlichkeit hin?!"

    Das ist ein Ausspruch von Da love-Ananda aus seiner Biografie "Das Knie des Lauschens", der mich schon seit über 20 Jahren begleitet. Er heisst aber eigentlich:

    Warum gebt Ihr Euch nicht Eurer eigenen Unvermeidlichkeit hin?

    _()_ Monika

  • Geronimo
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    • 8. Juni 2011 um 18:32
    • #5
    monikamarie:
    Geronimo:

    Was ich meine sind wirklich nicht mehr als Wortfetzen, die plötzlich, vielleicht Jahre später, in einem auftauchen, ohne das man sich erinnern kann woher sie kamen, dessen Bedeutungen aber einem nun allmählich aufzugehen scheinen...

    Ich fange einfach mal an:

    "Warum gibst Du dich nicht einfach ganz der Unvermeidlichkeit hin?!"

    Das ist ein Ausspruch von Da love-Ananda aus seiner Biografie "Das Knie des Lauschens", der mich schon seit über 20 Jahren begleitet. Er heisst aber eigentlich:

    Warum gebt Ihr Euch nicht Eurer eigenen Unvermeidlichkeit hin?

    _()_ Monika

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    Ah, ich korrigiere.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Hanzze
    Gast
    • 8. Juni 2011 um 18:38
    • #6
    nyalaana:

    "schmunzel"


    *schmunzel*

  • monikamarie
    Gast
    • 8. Juni 2011 um 19:40
    • #7
    Geronimo:
    monikamarie:

    Das ist ein Ausspruch von Da love-Ananda aus seiner Biografie "Das Knie des Lauschens", der mich schon seit über 20 Jahren begleitet. Er heisst aber eigentlich:

    Warum gebt Ihr Euch nicht Eurer eigenen Unvermeidlichkeit hin?

    _()_ Monika

    Ah, ich korrigiere.

    Ich muss das leider nochmal korrigieren - Entschuldigung Geronimo! :(

    Dein Zitat ist fast richtig, nur das Wort "eigenen" gehört noch rein. Auch ist es nicht aus seinem Buch, sondern aus Vorab-Heftchen seiner Gespräche mit Schülern, die ich mal in Holland erworben habe, als ich in seinem Ashram "weilte". ;)
    Aber es ist ja auch eigentlich nicht so wichtig, wichtig ist ja nur, was Worte bewirken können. Sie können Auslöser sein, auch wenn sie einem erst später klar werden.
    _()_ Monika

  • sumedhâ
    Gast
    • 8. Juni 2011 um 19:51
    • #8

    "sei gegenwärtig"
    ermahnte :) mich mein vater stehts, gegenwärtig in all deinem denken und tun.
    es war für mich als kind nicht mehr als das gegenteil für "zerstreut sein" und war nicht leicht dies auszufüllen.
    "gegenwärtig sein" verbirgt für mich einen großteil der buddhalehre und ist meine art den "Weg" zu gehen :)

  • monikamarie
    Gast
    • 8. Juni 2011 um 19:55
    • #9

    :lol: Und mein Vater sagte oft: "Komm zu Dir!" oder "ruhig Blut, Dir nimmt keiner was weg!" :lol:
    Desto älter ich werde, desto mehr gute Sätze fallen mir ein, die meine Eltern von sich gegeben haben.
    _()_ Monika

  • brigittefoe
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    • 8. Juni 2011 um 22:57
    • #10

    "Bleib endlich still sitzen
    und konzentriere Dich,
    zappel nich so rum" :!:

    ;)

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • Helmut9
    Gast
    • 8. Juni 2011 um 23:49
    • #11

    "Der Andere weiss es nicht besser, nur anders." sagte meine Mutter.

  • Bambus
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    • 9. Juni 2011 um 09:17
    • #12
    brigittefoe:

    "Bleib endlich still sitzen
    und konzentriere Dich,
    zappel nich so rum" :!:

    ;)

    Wobei dieser Spruch wohl meist aus Bequemlichkeit der Eltern von sich gegeben wird. Sie wollen ihre Ruhe haben und nicht durch ständiges Gezappel der Kinder abgelenkt oder genervt werden.

    Eine tiefere Bedeutung kann man den Worten gerne zuschreiben - und sie ist sicher auch vorhanden - nur meist nicht so gemeint beim Ausprechen.

    Das bedeutet natürlich nicht, dass Du nicht einen Gehalt in den Worten feststellst, der von den Aussprechenden gar nicht so vorgesehen war :)

    Von mehreren Theorien, die die gleichen Sachverhalte erklären, ist die einfachste allen anderen vorzuziehen.

    Die Leute von denen Du am meisten lernen kannst sind die mit denen Du nicht einer Meinung bist.

  • Lauscher
    Gast
    • 9. Juni 2011 um 10:05
    • #13

    >Gott<

  • monikamarie
    Gast
    • 9. Juni 2011 um 10:14
    • #14

    Wem der Schuh passt, der zieht ihn sich an.

  • brigittefoe
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    • 9. Juni 2011 um 11:25
    • #15
    Bambus:
    brigittefoe:

    "Bleib endlich still sitzen
    und konzentriere Dich,
    zappel nich so rum" :!:

    ;)

    Wobei dieser Spruch wohl meist aus Bequemlichkeit der Eltern von sich gegeben wird. Sie wollen ihre Ruhe haben und nicht durch ständiges Gezappel der Kinder abgelenkt oder genervt werden.

    Eine tiefere Bedeutung kann man den Worten gerne zuschreiben - und sie ist sicher auch vorhanden - nur meist nicht so gemeint beim Ausprechen.

    Das bedeutet natürlich nicht, dass Du nicht einen Gehalt in den Worten feststellst, der von den Aussprechenden gar nicht so vorgesehen war :)

    Hab noch son Spruch. Kam allet von meiner Mutter,
    die es nicht leicht mit mir hatte !

    Du kannst Dich drehen und wenden
    wie Du willst,
    Dein Arsch bleibt immer hinten.

    Liebe Grüße

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • Yoni
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    • 11. Juni 2011 um 06:36
    • #16

    Meine M. hat letztens von meiner S. erzählt ...jene hatte schlechte Laune und hatte diese an meiner M. ausgelassen ...
    und dann sagte meine M. doch glatt: "Hast du mich jemals mit schlechter Laune erlebt?"
    Nun.... ich hab sie aufgebrachte erlebt (wenn ich z.B. in jungen Jahren "Mist" angestellt hatte), oder leidend (sie litt(!) früher oft unter Migräne), oder ...
    ... aber schlechte Laune?
    Nein, tatsächlich habe ich sie nie mit "schlechter Laune" erlebt!

    Einmal nur noch möcht ich wandern, in der großen Wanderschaft,
    Einsam, ohne einen andern, bis verhaucht die letzte Kraft.
    Sterbend möcht den Blick ich lenken auf das Schneeland himmelhoch,
    Sterbend noch des Lehrers denken und der Lehre, die nie trog.

  • brigittefoe
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    • 16. Juni 2011 um 22:21
    • #17
    Lauscher:

    >Gott<

    "G'ttes Mühlen mahlen langsam
    aber gerecht"

    ist für mich das Gesetz = Karma

    ;)

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • Lauscher
    Gast
    • 17. Juni 2011 um 07:29
    • #18
    brigittefoe:
    Lauscher:

    >Gott<

    "G'ttes Mühlen mahlen langsam
    aber gerecht"

    ist für mich das Gesetz = Karma

    ;)

    In Bezug zu dem Titel >Worte die erst spät ihren wahren Gehalt offenbarten<, begreife ich heute das WORT >Gott<, das KONZEPT >Gott<, anders als früher.
    Früher was Gott für mich eine Instanz die über mich urteilte, ob ich >gutes< oder >schlechtes< tue, von mir getrennt. Ich wusste nicht ob es >Gott< wirklich gibt, oder nicht.
    Heute hat das Konzept >Gott<, eine ganz andere Bedeutung für mich. Ich fühle mich mit >Gott< verbunden, >dazu gehörend<, bedarf keine Kirche, kein >Medium< um eine Verbindung mit >Gott< herzustellen und spüre keine Separierung.
    Ich könnte genau so sagen, dass es ein >Gott< gar nicht gibt und dabei hätte ich das Selber gesagt, da >Gott< für mich kein >Ding< ist. Es ist das was unaussprechlich ist, mit Worte, Konzepte, nicht zu beschreiben ist und wenn ich erkenne, dass es >mich nicht gibt<, bin ich >in Gott<, bin ich bei Gott, bin ich bei mir, bin ich im >hier und jetzt< und kann sagen, dass es mich gar nicht gibt, was dann kein Widerspruch mehr ist . . .
    Da muss ich an folgenden Zitaten von Meister Eckhart denken:
    >> Denn, soll der Mensch wahrhaft Armut haben, so muß er seines geschaffenen Willens so ledig sein, wie er's war, als er nicht war. <<
    und:
    >> Als ich in meiner ersten Ursache stand, da hatte ich keinen Gott, und da war ich Ursache meiner selbst. Ich wollte nichts, ich begehrte nichts, denn ich war ein lediges Sein und ein Erkenner meiner selbst im Genuß der Wahrheit. Da wollte ich mich selbst und wollte nichts sonst; was ich wollte, das war ich, und was ich war, das wollte ich, und hier stand ich Gottes und aller Dinge ledig. Als ich aber aus freiem Willensentschluß ausging und mein geschaffenes Sein empfing, da hatte ich einen Gott; denn ehe die Kreaturen waren, war Gott nicht "Gott": er war vielmehr, was er war.<<

    aus: http://www.teeweg.de/de/varia/selig-die%20armen.html

    Wenn das kein >Buddhismus< ist . . .

    _()_

  • accinca
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    • 17. Juni 2011 um 09:43
    • #19
    Lauscher:


    In Bezug zu dem Titel >Worte die erst spät ihren wahren Gehalt offenbarten<, begreife ich heute das WORT >Gott<, das KONZEPT >Gott<, anders als früher.
    Früher was Gott für mich eine Instanz die über mich urteilte, ob ich >gutes< oder >schlechtes< tue, von mir getrennt. Ich wusste nicht ob es >Gott< wirklich gibt, oder nicht.
    Heute hat das Konzept >Gott<, eine ganz andere Bedeutung für mich. Ich fühle mich mit >Gott< verbunden, >dazu gehörend<, bedarf keine Kirche, kein >Medium< um eine Verbindung mit >Gott< herzustellen und spüre keine Separierung.
    Ich könnte genau so sagen, dass es ein >Gott< gar nicht gibt und dabei hätte ich das Selber gesagt, da >Gott< für mich kein >Ding< ist. Es ist das was unaussprechlich ist, mit Worte, Konzepte, nicht zu beschreiben ist und wenn ich erkenne, dass es >mich nicht gibt<, bin ich >in Gott<, bin ich bei Gott, bin ich bei mir, bin ich im >hier und jetzt< und kann sagen, dass es mich gar nicht gibt, was dann kein Widerspruch mehr ist . . .
    Da muss ich an folgenden Zitaten von Meister Eckhart denken:
    >> Denn, soll der Mensch wahrhaft Armut haben, so muß er seines geschaffenen Willens so ledig sein, wie er's war, als er nicht war. <<
    und:
    >> Als ich in meiner ersten Ursache stand, da hatte ich keinen Gott, und da war ich Ursache meiner selbst. Ich wollte nichts, ich begehrte nichts, denn ich war ein lediges Sein und ein Erkenner meiner selbst im Genuß der Wahrheit. Da wollte ich mich selbst und wollte nichts sonst; was ich wollte, das war ich, und was ich war, das wollte ich, und hier stand ich Gottes und aller Dinge ledig. Als ich aber aus freiem Willensentschluß ausging und mein geschaffenes Sein empfing, da hatte ich einen Gott; denn ehe die Kreaturen waren, war Gott nicht "Gott": er war vielmehr, was er war.<<
    Wenn das kein >Buddhismus< ist . . . _()_

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    "wie er's war, als er nicht war" usw, usw... man kann sich ja Gedanken machen.
    Dazu fällt meinem nur ein: das denken der Gedanken ist ein gedankenloses Denken.
    Ein Glück der das Buddha so eine "Zeugs" nicht gelehrt hat.

  • Lauscher
    Gast
    • 17. Juni 2011 um 09:56
    • #20
    accinca:

    "wie er's war, als er nicht war" usw, usw...


    >>Bevor du geboren wurdest, wo kam dein Ich her? Wenn du stirbst, wohin geht dein Ich?<<
    [Zen Meister Seung Sahn]
    aus: http://www.kwanumeurope.org/wien/

  • accinca
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    • 17. Juni 2011 um 10:14
    • #21
    Lauscher:
    accinca:

    "wie er's war, als er nicht war" usw, usw...


    >>Bevor du geboren wurdest, wo kam dein Ich her? Wenn du stirbst, wohin geht dein Ich?<<


    Falls du den Ich-Wahn meinst, der hat nach der Lehre keinen Anfang.
    Der Buddha lehrte, das es niemals eine Zeit gegeben hat, in der
    es keinen Wahn und kein Begehren gab. Die entsprechende Rede
    kann man sich aussuchen. Ein wirkliches Ich kommt natürlich
    nirgendwo her noch geht es irgendwo hin. Sowas ist nicht vorhanden
    unnd bleibt auch niemals übrig.

  • Helmut9
    Gast
    • 17. Juni 2011 um 11:27
    • #22
    accinca:

    Ein wirkliches Ich kommt natürlich
    nirgendwo her noch geht es irgendwo hin. Sowas ist nicht vorhanden
    unnd bleibt auch niemals übrig.

    Das wirkliche Ich kommt aus diesem Körper und es geht in diesen Körper zurück.
    Dieser Körper konstruiert das wirkliche Ich so das dieses glaubt EIN Ich aus sich zu sein.
    Das ich ist vorhanden von anderen ich sogar mit Ethik und Philosophie beweisbar.
    Wer erkennt das? Das Bewusstsein dieses Körpers der sich von den Personen befreit hat ohne sie zu zerstören.
    Einfach nur ich. :D:)

  • brigittefoe
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    • 17. Juni 2011 um 12:06
    • #23
    Helmut9:
    accinca:

    Ein wirkliches Ich kommt natürlich
    nirgendwo her noch geht es irgendwo hin. Sowas ist nicht vorhanden
    unnd bleibt auch niemals übrig.

    Das wirkliche Ich kommt aus diesem Körper und es geht in diesen Körper zurück.
    Dieser Körper konstruiert das wirkliche Ich so das dieses glaubt EIN Ich aus sich zu sein.
    Das ich ist vorhanden von anderen ich sogar mit Ethik und Philosophie beweisbar.
    Wer erkennt das? Das Bewusstsein dieses Körpers der sich von den Personen befreit hat ohne sie zu zerstören.
    Einfach nur ich. :D:)

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    Ich bin, der ich bin
    Wer sagte das ?
    Das ist sein Name !

    Nun ist es aber so, daß ich mich niemals mit
    G'tt auf eine Stufe stellen könnte, anmaßen würde.
    Eine unbekannte Größe für mich, ähnlich der Mathematik.
    Bin und bleibe ein Menschlein zur Fortentwicklung geschaffen
    mit Bewußtsein, Willen und Wahlfreiheit ausgestattet.

    LG

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • accinca
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    • 17. Juni 2011 um 12:11
    • #24
    Helmut9:


    Das wirkliche Ich kommt aus diesem Körper und es geht in diesen Körper zurück.
    Dieser Körper konstruiert das wirkliche Ich so das dieses glaubt EIN Ich aus sich zu sein.
    Das ich ist vorhanden von anderen ich sogar mit Ethik und Philosophie beweisbar.


    Jeder kann natürlich glauben was er will, aber das hat der Buddha ja nicht gelehrt.
    Danach ist nämlich alles was konstruiert ist auch kein wirkliches ich.

  • Geronimo
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    • 17. Juni 2011 um 13:19
    • #25
    accinca:
    Lauscher:


    In Bezug zu dem Titel >Worte die erst spät ihren wahren Gehalt offenbarten<, begreife ich heute das WORT >Gott<, das KONZEPT >Gott<, anders als früher.
    Früher was Gott für mich eine Instanz die über mich urteilte, ob ich >gutes< oder >schlechtes< tue, von mir getrennt. Ich wusste nicht ob es >Gott< wirklich gibt, oder nicht.
    Heute hat das Konzept >Gott<, eine ganz andere Bedeutung für mich. Ich fühle mich mit >Gott< verbunden, >dazu gehörend<, bedarf keine Kirche, kein >Medium< um eine Verbindung mit >Gott< herzustellen und spüre keine Separierung.
    Ich könnte genau so sagen, dass es ein >Gott< gar nicht gibt und dabei hätte ich das Selber gesagt, da >Gott< für mich kein >Ding< ist. Es ist das was unaussprechlich ist, mit Worte, Konzepte, nicht zu beschreiben ist und wenn ich erkenne, dass es >mich nicht gibt<, bin ich >in Gott<, bin ich bei Gott, bin ich bei mir, bin ich im >hier und jetzt< und kann sagen, dass es mich gar nicht gibt, was dann kein Widerspruch mehr ist . . .
    Da muss ich an folgenden Zitaten von Meister Eckhart denken:
    >> Denn, soll der Mensch wahrhaft Armut haben, so muß er seines geschaffenen Willens so ledig sein, wie er's war, als er nicht war. <<
    und:
    >> Als ich in meiner ersten Ursache stand, da hatte ich keinen Gott, und da war ich Ursache meiner selbst. Ich wollte nichts, ich begehrte nichts, denn ich war ein lediges Sein und ein Erkenner meiner selbst im Genuß der Wahrheit. Da wollte ich mich selbst und wollte nichts sonst; was ich wollte, das war ich, und was ich war, das wollte ich, und hier stand ich Gottes und aller Dinge ledig. Als ich aber aus freiem Willensentschluß ausging und mein geschaffenes Sein empfing, da hatte ich einen Gott; denn ehe die Kreaturen waren, war Gott nicht "Gott": er war vielmehr, was er war.<<
    Wenn das kein >Buddhismus< ist . . . _()_

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    "wie er's war, als er nicht war" usw, usw... man kann sich ja Gedanken machen.
    Dazu fällt meinem nur ein: das denken der Gedanken ist ein gedankenloses Denken.
    Ein Glück der das Buddha so eine "Zeugs" nicht gelehrt hat.

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    Ein bisschen Respekt gegenüber anderen Ausdrucksformen würde dir doch aber auch nicht weh tun, oder?

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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