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  1. Buddhaland Forum
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Wenn es keine weiteren Geburten gäbe, wozu dann nach Befr...

  • Geronimo
  • 25. Mai 2011 um 10:42
  • Zum letzten Beitrag
  • accinca
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    • 25. Mai 2011 um 13:27
    • #26
    Bakram:
    accinca:


    Und wie heißt diese Lehre oder hast du sie selber erfunden? ?

    Wikipedia:Die Lehre: Dharma [Bearbeiten]
    → Hauptartikel: Dharma
    Dharma (Sanskrit) bzw. Dhamma (Pali) bezeichnet im Buddhismus im wesentlichen zweierlei:
    Die Lehre Buddhas (im Theravada auf Buddha beschränkt, im Mahayana und Vajrayana auch zusammen mit den Lehren der Bodhisattvas und großen verwirklichten Meister). Basis des Dharma sind die Vier edlen Wahrheiten. Es bildet eines der Drei Juwelen, der so genannten „Zufluchtsobjekte“, bestehend aus dem Lehrer, der Lehre und der Gemeinschaft der Mönche (Buddha, Dharma und Sangha). Es ist auch Teil der Zehn Betrachtungen (Anussati).
    Die Gesamtheit aller weltlichen Phänomene, der Natur an sich und der ihr zu Grunde liegenden Gesetzmäßigkeiten (siehe unten Das bedingte Entstehen).


    Nja, soll wohl heißen wie du dir das ganze Gemuse zurecht denkst.
    Der Buddha lehrte aber anderes.

    accinca:


    Und seit wann hatte der Buddha keine Nachkommen gehabt?


    Wer behauptet denn dass Buddha ins Nirwana eintrat ?l[/quote]
    Äh, hatte ich behauptet irgend jemand sein jemals in ein "Nirvana" eingetreten?

  • Dorje Sema
    Gast
    • 25. Mai 2011 um 13:27
    • #27
    Geronimo:

    ..eiung streben?

    Warum erklärt der Buddha an einigen Stellen im Kanon, das er während seiner Suche noch oft im Zweifel war ob er die endgültige Befreiung erlangt hatte, oder nicht?

    Wenn "wir" uns mit unserem Tod komplett auflösen würden, und unser Vermächtnis nur noch aus dem vergangenen Einfluss auf unsere Umwelt besteht, z.B. durch ein gezeugtes Kind, dem wir unser Erbgut weitergeben und es durch unsere Handlungen erziehen, wozu dann das vollkommene Streben nach Befreiung?

    Wäre es da nicht einfacher einfach nur "gut" zu leben und die Zeit genießen?

    Grüß Dich ganz recht herzlich Geronimo,

    Befreiung kann's nur geben wo jemand sein Gefangen sein bemerkt
    oder anders
    sein wirkliches Begrenzt sein.
    Darauf müsste dann folglich die Frage entstehen wo bin ich begrenzt.
    Double Impact
    Einmal die Frage nach dem Ich
    und andererseits die Frage nach der Begrenztheit;
    dem gefangen sein als fühlbares erleben.
    Und tatsächlich,
    'wir' können nicht entscheiden wann wo und wie wir geboren werden
    wir haben nicht die Freiheit zu bestimmen wann wir krank werden
    und auch nicht die Möglichkeit zu entscheiden wann wir gesund werden
    und schon mal gar nicht wann ob wo und wie wir sterben.
    Zudem kommt dann eben die Frage nach dem was danach kommt.
    Einige geben sich Gewissheit andere wiederum nicht.
    Ehrlich sind sie alle wenn sie innerhalb dieser Begrenztheit dieses gefangenseins
    bemerken das 'sie' ständig von hoffen und erwarten abhängen nämlich als gedacht gefühltes ICH BIN.
    Nun kam da mal so'n Buddha vorbei und erzählte den Leut's das er entdeckt habe das es so ei Ich
    als aus sich heraus existierend eigentlich gar nicht gibt weil es so keinen Bezugspunkt hat also
    müsste es ja folglich so was wie ein Nicht-Ich geben.
    Ja und dabei stellte der Buddha fest das dieses Ich in sich bedingt ist und äußerlich eben von einem Nicht Ich
    abhängt ja und damit noch nicht genug.
    Ständig wackelt dieses Persönlich sich abgrenzende Ich auch noch durch die Gegend rum und entdeckt das
    es so was wie ein Du gibt das offenbar anderes als sich Selbst so bezeichnet.
    Also suchte er sich nach langer Wanderszeit ein plätzchen unter einer Dattelfeige und untersuchte
    eingehend dieses bedingte Sein und werden dieses begrenzten Ich's in einem bedingten end und anfangslosem Kreislauf.
    Beim untersuchen,->
    ab und zu kam mal so'n schräger Vogel vorbei den er Mara nannte und alles mögliche anstellte damit dieser werdende Buddha unterlasse was er gerade tat
    -> viel ihm dann auf das das was sich da als Ich selbst bezeichnete nur so'n angesammelter Haufen war der ihn physisch zusammenhielt.
    Von diesem Haufen aber war kein Teil ein Ich.
    Hatte sich das in der zwischenzeit heimlich irgendwo versteckt ?
    Hatte es gar dieser Mara so verschreckt ?
    Nein.
    Es war nicht auffindbar nicht mal ein Gedanke des denkenden war Ich.
    Aber wie konnte es dann immer wieder erscheinen obwohl es dieses Ich ja gar nicht gab,
    und trotzdem obgleich ihm in der zwischen zeit so Superkräfte zuteil wurden stellte unser werdender Buddha fest
    das er immer noch physiologisch begrenzt war
    Inzwischen wurde dieser komische Typ Mara ziemlich sauer aber warum wusste er wohl selber nicht so genau ?
    Na allem Anschein nach wollt er wohl nicht das dieser werdende Buddha zum Seienden Buddha wird ?
    Und so stellte dieser Typ alles mögliche an um den werdenden Buddha von seinem Vorhaben abzubringen,
    jedoch ohne Erfolg wie wir gleich sehen werden.
    Denn bei seiner ganze analysiererei die nicht einfach nur kopflastig war sondern und eben fühlsam betrachtend,
    fand er heraus das all das in der Art und weise eines Hirngespinstes funktioniert.
    Ähnlich wie ein Traum.
    Auf seiner Reise machte der werdende Buddha [ein Seiender ist m.E so ziemlich ausgeschlossen im Sinn von ich hab fertig] so einige Entdeckungen und Erfahrungen die nach und nach stabilisiert werden mussten.
    Zum Beispiel stellte er fest das Raum und Zeit nur zusammen bedingt funktionieren abhängig vom wie erleben.
    Zeit hat drei Faktoren [ganz grob] die Zeit als Zeit ausmachen,
    als da wären Vergangenheit Gegenwart und Zukunft ohne die gäbe es überhaupt keine Zeit nicht mal aufzeigbar.
    Übrigens ist Zeit ein sehr eingrenzender gefangen nehmender Faktor andererseits mit das wertvollst Gut neben Gesundheit das
    man besitzen kann. [?]
    In der Regel wollen alle letzteres und weisen ersteres von sich [oh ein Ich will (lol)].
    Schon eigenartig,
    wie man sich für Leid empfänglich machen kann ?
    Obgleich es nirgendwo willkommen ist. [Klopfet an es wird Euch aufgetan].
    Und ist es erst mal da dann will es auch nicht wieder gehen da kannst Du bitten oder fluchen,
    der Hausbesetzer ist dessen völlig uninteressiert und demgegenüber gleichgültig,
    irgendwann geht er halt mal wieder um in einem neuen Kostüm unerkannt anzuklopfen.
    Kann ja sein das jemand öffnet ?
    Manchmal probiert er es auch mit Sturm klingeln und Krach machen.

    Zitat

    Geronimo: Wäre es da nicht einfacher einfach nur "gut" zu leben und die Zeit genießen?

    Kann man ja mal austesten ?

    añjalī अञ्जलि
    Dorje Sema

  • sumedhâ
    Gast
    • 25. Mai 2011 um 13:30
    • #28
    accinca:
    sumedhâ:


    seid er Buddha wurde...oder gab es was wovon nur eingweihte wissen? :grinsen:


    Der Buddha Gotamo hatte einen Sohn in seinem letzten Leben ob er
    später dann Buddha wurde oder nicht.


    ich dachte immer Buddha ist die bezeichnung "des erwachten" bis dorthin hies er Gautamo oder Gotamo .... oder ?

  • accinca
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    • 25. Mai 2011 um 15:05
    • #29
    sumedhâ:

    ich dachte immer Buddha ist die bezeichnung "des erwachten" bis dorthin hies er Gautamo oder Gotamo .... oder ?


    Der "Buddha" war er nur für seine Anhänger. Für alle anderen
    war er immer ein Asket namens Gotamo. Nach der Lehre gab
    es auch vorher schon viele Buddhas aber alle hießen anders.
    Der Buddha Gotamo war der letzte Buddha.

  • xxx
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    • 25. Mai 2011 um 15:39
    • #30
    accinca:

    Nja, soll wohl heißen wie du dir das ganze Gemuse zurecht denkst.


    Wenn Du damit meinst, dass ich den Palikanon lese, interpretiere und in meinem Selbst erfahre, dann denke ich mir dies tatsächlich.

    Allerdings bin ich der Meinung insofern von Anhaftungen berfreit zu sein es eben nur zu denken und nicht etwa zurechtzudenken.

    Übrigens will ich weder Dich noch sonst jemanden belehren oder gar überzeugen, benutze diese Forum aber gerne als Spiegel um mich zu verändern/weiterzuentwickeln.

    Wenn Du meinst in der "Lehre" Buddhas etwas zu finden, dass diesen Aussagen widerspricht werde ich meine Interpretation/Erfahrung gerne verändern.


    accinca:


    Äh, hatte ich behauptet irgend jemand sein jemals in ein "Nirvana" eingetreten?

    Nun, nur wenn Buddha Kinder zeugte und danach ins Nirwana eintrat entsteht ein Widerspruch mit meiner Aussage

  • Onda
    Gast
    • 25. Mai 2011 um 16:21
    • #31
    Bakram:

    Fragt sich nun nur ob du solange im Bardo warten musst oder als Wurm wieder von vorne beginnst. Vielleicht hängt es davon ab ob du nach dieser Erkenntnis weiter schön brav den 8-fachen Pfad befolgst oder dem Hedonismus verfällst.

    Sünde, ewige Verdammnis, Hölle, Fegefeuer...
    Irgendwie kommt mir dieser Geschmack bekannt vor. Dieser selbstgerechte Gestus der "Religiösen".
    Onda

  • sumedhâ
    Gast
    • 25. Mai 2011 um 16:28
    • #32
    Onda:
    Bakram:

    Fragt sich nun nur ob du solange im Bardo warten musst oder als Wurm wieder von vorne beginnst. Vielleicht hängt es davon ab ob du nach dieser Erkenntnis weiter schön brav den 8-fachen Pfad befolgst oder dem Hedonismus verfällst.

    Sünde, ewige Verdammnis, Hölle, Fegefeuer...
    Irgendwie kommt mir dieser Geschmack bekannt vor. Dieser selbstgerechte Gestus der "Religiösen".
    Onda


    hexenverbrennung nicht vergessen :D

  • xxx
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    • 25. Mai 2011 um 16:36
    • #33

    Lieber Onda

    Du hast recht. Der zweite Teil (eben die Antwort auf die Frage was passiert denn mit dem Selbst, wenn es nicht für immer stirbt/ins Nirwana geht) war ironisch gemeint und ist von mir auch noch nicht richtig zu Ende gedacht.

    Sie entspringt auch eher einem Eindruck als einer Erkenntnis. Denn irgendwo habe ich eben mal von einer Schule/Auslegung des Buddhismus etwas in der Art "gehört". sozusagen ein Konzept der Wiedergeburt in dem moralisiert wird.

    Eben genau in diesem Sinn wie Dun ihn wahr nahmst : Wenn du nicht brav bist wirst Du bestraft.

    Ich glaube nicht, dass dies stimmt, weiss es aber noch nicht.

    Gruss Daniel

  • Alex Gruber
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    • 25. Mai 2011 um 17:03
    • #34
    Bakram:

    Lieber Onda

    Du hast recht. Der zweite Teil (eben die Antwort auf die Frage was passiert denn mit dem Selbst, wenn es nicht für immer stirbt/ins Nirwana geht) war ironisch gemeint und ist von mir auch noch nicht richtig zu Ende gedacht.

    Sie entspringt auch eher einem Eindruck als einer Erkenntnis. Denn irgendwo habe ich eben mal von einer Schule/Auslegung des Buddhismus etwas in der Art "gehört". sozusagen ein Konzept der Wiedergeburt in dem moralisiert wird.

    Eben genau in diesem Sinn wie Dun ihn wahr nahmst : Wenn du nicht brav bist wirst Du bestraft.

    Ich glaube nicht, dass dies stimmt, weiss es aber noch nicht.

    Gruss Daniel

    Eine Bestrafung? Nein das gibt es in diesem Sinn nicht... aber es gibt das Samsara, Rad des Lebens.
    Es zeigt wie du wiedergeboren wirst, wobei es nicht als "andere Welt" gemeint ist.
    Wenn du beispielsweise in deinem vorherigen Leben ziemlich Stolz warst, wirst du als
    "Gott" wiedergeboren, aber versteh das nicht zu wörtlich. Es ist aus ihrer Wahrnehmung
    heraus, sie fühlen sie also wie ein Gott. Jedes unreine Gefühl das vordergründig im vorherigen
    Leben war, wird dich auch ins Nächste "begleiten". Es ist keine Bestrafung "im Sinne Zorn Gottes",
    oder wie manche dazu sagen gedenken könnten, es ist die logische Schlussfolgerung...sozusagen.

    Ich glaube es ist wichtig, das Rad des Lebens nicht zu wörtlich zu nehmen, eher das
    System dahinter zu verstehen.

  • accinca
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    • 25. Mai 2011 um 17:37
    • #35
    Bakram:

    Wenn Du meinst in der "Lehre" Buddhas etwas zu finden, dass diesen Aussagen widerspricht werde ich meine Interpretation/Erfahrung gerne verändern.

    Das ist vernünftig.

    Bakram:


    Nun, nur wenn Buddha Kinder zeugte und danach ins Nirwana eintrat entsteht ein Widerspruch mit meiner Aussage


    Der Buddha ist sicher nicht in ein Nirvana eingetreten in dem er sich jetzt aufhalten würde.
    Das ist auch nicht der Sinn seiner Lehre. Trotzdem hat er das Anhangen völlig überwunden,
    hat damit nibbana verwirklicht und ist ein Buddha (Erwachter) geworden wie man sagt.
    Einen Sohn hatte er aber schon weit vorher bekommen noch bevor er seine Frau und Familie
    verlassen hatte und Asket wurde. Wenn man also Kinder zeugt, dann bevor man nibbana
    verwirklicht und Buddha wird.

  • monikamarie
    Gast
    • 25. Mai 2011 um 17:47
    • #36

    Who care's?

    Entschuldige Bakram, aber daran glaube ich nicht. Und das musst Du glauben, weil Du es nicht beweisen kannst. Jetzt sind wir wieder bei der Grundsatzdebatte.
    Aber Bardo kommt aus dem tibetischen Buddhismus und hat nichts mit Buddhas Lehre zu tun.
    _()_ Monika

    Bakram:

    Liebe Monika

    So wie ich "Dhamma" interpretiere wirst Du zurückkommen (respektive im Samsara verbleiben) müssen !

    Du bist zwar soweit "teilerwacht", dass Dir ein Eintritt ins Nirwana ohne Wiederkehr, ohne Genüsse, nichts ausmacht, aber ob Du willst oder nicht Du kannst Samsara erst nach eine weiteren Inkarnation verlassen.

    Du hast mal erwähnt, eine Tochter zu haben, also wird ein Teil von Dir weiterhin im Samsara verbleiben (nennen wir es mal ein Teil Deiner Erbanlagen). Wenn Du Pech hast wird sich auch Deine Tochter weiter fortpflanzen und so bleibt ein Teil von Dir über einen unermesslich langen Zeitraum im Samsara "festgehalten". Wenn Du Glück hast stirbt Dein Geschlecht vielleicht einmal aus, dann hast Du bis jetzt aber sicher auch "immatriell" gewirkt, d.h. Gedanken/Meinungen ausserhalb der Lehre Buddhas verbreitet, die sich in den Köpfen anderer festsetzten und auch nach Deinem Ableben weiter im Samsara wirken.

    Es gibt nur eine Möglichchkeit das Samsara endgültig zu verlassen und zwar genau so wie es die Lehre Buddhas erkannt hat:

    Keine geistige Betätigung/Ausstausch ausserhalb der Lehre, die ja quasi als "Wahrheit" schon immer da ist und somit auch nicht Teil eines individuellen Selbst sein kann, also als Mönch/Nonne leben.

    Keine Nachkommen zeugen.

    Fragt sich nun nur ob du solange im Bardo warten musst oder als Wurm wieder von vorne beginnst. Vielleicht hängt es davon ab ob du nach dieser Erkenntnis weiter schön brav den 8-fachen Pfad befolgst oder dem Hedonismus verfällst.

    Gruss Daniel

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  • monikamarie
    Gast
    • 25. Mai 2011 um 17:50
    • #37
    accinca:
    Bakram:

    Liebe Monika
    So wie ich "Dhamma" interpretiere wirst Du zurückkommen müssen !
    Du bist zwar soweit "teilerwacht", dass Dir ein Eintritt ins Nirwana ohne Wiederkehr, ohne Genüsse, nichts ausmacht, aber ob Du willst oder nicht Du kannst Samsara erst nach eine weiteren Inkarnation verlassen.


    Und wie heißt diese Lehre oder hast du sie selber erfunden?
    Und seit wann hatte der Buddha keine Nachkommen gehabt?

    Danke accinca, danke, danke!
    Verbeug Monika

  • monikamarie
    Gast
    • 25. Mai 2011 um 17:53
    • #38
    Bakram:

    Lieber Onda

    Du hast recht. Der zweite Teil (eben die Antwort auf die Frage was passiert denn mit dem Selbst, wenn es nicht für immer stirbt/ins Nirwana geht) war ironisch gemeint und ist von mir auch noch nicht richtig zu Ende gedacht.

    Sie entspringt auch eher einem Eindruck als einer Erkenntnis. Denn irgendwo habe ich eben mal von einer Schule/Auslegung des Buddhismus etwas in der Art "gehört". sozusagen ein Konzept der Wiedergeburt in dem moralisiert wird.

    Eben genau in diesem Sinn wie Dun ihn wahr nahmst : Wenn du nicht brav bist wirst Du bestraft.

    Ich glaube nicht, dass dies stimmt, weiss es aber noch nicht.

    Gruss Daniel

    Dann nimmst Du also Deine merkwürdige Zurecht-Weisung bzw. freundliche Belehrung, ich müsse unbedingt wiederkommen, weil ich nur teilerwacht sei, zurück? :badgrin: Brauchst Du nicht, Bakram, wenn Du lange genug hier liest und schreibst, weisst Du vielleicht, was ich gemeint habe.

  • monikamarie
    Gast
    • 25. Mai 2011 um 17:55
    • #39
    accinca:


    ...
    Der Buddha ist sicher nicht in ein Nirvana eingetreten in dem er sich jetzt aufhalten würde.
    Das ist auch nicht der Sinn seiner Lehre. Trotzdem hat er das Anhangen völlig überwunden,
    hat damit nibbana verwirklicht und ist ein Buddha (Erwachter) geworden wie man sagt.
    Einen Sohn hatte er aber schon weit vorher bekommen noch bevor er seine Frau und Familie
    verlassen hatte und Asket wurde. Wenn man also Kinder zeugt, dann bevor man nibbana
    verwirklicht und Buddha wird.

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    Also, so wie ich :D

  • accinca
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    • 25. Mai 2011 um 18:13
    • #40
    monikamarie:
    accinca:


    ...
    Der Buddha ist sicher nicht in ein Nirvana eingetreten in dem er sich jetzt aufhalten würde.
    Das ist auch nicht der Sinn seiner Lehre. Trotzdem hat er das Anhangen völlig überwunden,
    hat damit nibbana verwirklicht und ist ein Buddha (Erwachter) geworden wie man sagt.
    Einen Sohn hatte er aber schon weit vorher bekommen noch bevor er seine Frau und Familie
    verlassen hatte und Asket wurde. Wenn man also Kinder zeugt, dann bevor man nibbana
    verwirklicht und Buddha wird.

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    Also, so wie ich :D

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    Du bist aber kein Buddha noch hast du nibbana verwirklicht.

  • xxx
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    • 25. Mai 2011 um 18:40
    • #41
    Bakram:

    So wie ich "Dhamma" interpretiere wirst Du zurückkommen (respektive im Samsara verbleiben) müssen !

    Du bist zwar soweit "teilerwacht", dass Dir ein Eintritt ins Nirwana ohne Wiederkehr, ohne Genüsse, nichts ausmacht, aber ob Du willst oder nicht Du kannst Samsara erst nach eine weiteren Inkarnation verlassen.

    Du hast mal erwähnt, eine Tochter zu haben, also wird ein Teil von Dir weiterhin im Samsara verbleiben (nennen wir es mal ein Teil Deiner Erbanlagen). Wenn Du Pech hast wird sich auch Deine Tochter weiter fortpflanzen und so bleibt ein Teil von Dir über einen unermesslich langen Zeitraum im Samsara "festgehalten". Wenn Du Glück hast stirbt Dein Geschlecht vielleicht einmal aus, dann hast Du bis jetzt aber sicher auch "immatriell" gewirkt, d.h. Gedanken/Meinungen ausserhalb der Lehre Buddhas verbreitet, die sich in den Köpfen anderer festsetzten und auch nach Deinem Ableben weiter im Samsara wirken.

    Es gibt nur eine Möglichchkeit das Samsara endgültig zu verlassen und zwar genau so wie es die Lehre Buddhas erkannt hat:

    Keine geistige Betätigung/Ausstausch ausserhalb der Lehre, die ja quasi als "Wahrheit" schon immer da ist und somit auch nicht Teil eines individuellen Selbst sein kann, also als Mönch/Nonne leben.


    Keine Nachkommen zeugen.

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    Liebe Monika

    diesen Teil nehme ich nicht zurück

  • Erdmaus
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    • 25. Mai 2011 um 18:49
    • #42
    Zitat

    So wie ich "Dhamma" interpretiere wirst Du zurückkommen (respektive im Samsara verbleiben) müssen !

    Niemand von uns kommt wieder. Die persönliche Wiedergeburt gibts nicht.

  • xxx
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    • 25. Mai 2011 um 19:05
    • #43

    Ich sehe das nämlich so:

    Leben mit all seinen Erscheinungen ist nichts anderes als Organisation. Unbelebtes organisiert sich so, dass es "individuell" wird, sich aus sich selbstheraus immer wieder neu erschafft, also wiederkehrt.

    Manchmal "stirbt" eine Lebensform, d.h. sie zerfällt wieder in Unbelebtes. Dabei verliert sie die Organisation und damit ihre Individualität, wird nicht mehr unterscheidbar und so eins mit der Welt, dem Universum und dem ganzen Rest. Dies könnte man ev. als Nirvana bezeichnen.

    Wenn nun aber nach dem "Tod" einer Lebensform ein Teil der Organisation erhalten bleibt, z.B. in Form von DNS, Ideen, oder was weiss ich, dann ist die Lebensform in diesem bestimmten Sinne immer noch "anwesend", "individuell" oder "unterscheidbar". Sie verbleibt also im sogenannten Samsara; im Rad, welches sich immer wieder aus sich selbst heraus neu erschafft.

    Mit diesem Gedankenkonstrukt im Hintergrund komme ich nun eben auf die Idee, dass man erst dann ins Nirvana kommt, wenn quasi alle "individuellen" Spuren für immer ausgelöscht sind.

    Nun dies ist sicher noch nicht der Weisheit letzter Schluss aber doch eine möglliche zeitgenössische Interpretation der Begriffe Nirvana, Samsara und Inkarnation. Wie gesagt alles ist veränderlich, alles ist vergänlich...

    Gruss Bakram

  • monikamarie
    Gast
    • 25. Mai 2011 um 19:12
    • #44
    accinca:
    monikamarie:


    Also, so wie ich :D

    Du bist aber kein Buddha noch hast du nibbana verwirklicht.



    Wenn man also Kinder zeugt, dann bevor man nibbana verwirklicht und Buddha wird.
    Hatte ich was anderes gesagt? Also doch so wie ich. Wir bezogen uns doch auf den Beitrag, oder ?

    Bakram:

    Liebe Monika

    So wie ich "Dhamma" interpretiere wirst Du zurückkommen (respektive im Samsara verbleiben) müssen !

    Du bist zwar soweit "teilerwacht", dass Dir ein Eintritt ins Nirwana ohne Wiederkehr, ohne Genüsse, nichts ausmacht, aber ob Du willst oder nicht Du kannst Samsara erst nach eine weiteren Inkarnation verlassen.

    Du hast mal erwähnt, eine Tochter zu haben, also wird ein Teil von Dir weiterhin im Samsara verbleiben (nennen wir es mal ein Teil Deiner Erbanlagen). Wenn Du Pech hast wird sich auch Deine Tochter weiter fortpflanzen und so bleibt ein Teil von Dir über einen unermesslich langen Zeitraum im Samsara "festgehalten". Wenn Du Glück hast stirbt Dein Geschlecht vielleicht einmal aus, dann hast Du bis jetzt aber sicher auch "immatriell" gewirkt, d.h. Gedanken/Meinungen ausserhalb der Lehre Buddhas verbreitet, die sich in den Köpfen anderer festsetzten und auch nach Deinem Ableben weiter im Samsara wirken.

    Es gibt nur eine Möglichchkeit das Samsara endgültig zu verlassen und zwar genau so wie es die Lehre Buddhas erkannt hat:

    Keine geistige Betätigung/Ausstausch ausserhalb der Lehre, die ja quasi als "Wahrheit" schon immer da ist und somit auch nicht Teil eines individuellen Selbst sein kann, also als Mönch/Nonne leben.

    Keine Nachkommen zeugen.

    Fragt sich nun nur ob du solange im Bardo warten musst oder als Wurm wieder von vorne beginnst. Vielleicht hängt es davon ab ob du nach dieser Erkenntnis weiter schön brav den 8-fachen Pfad befolgst oder dem Hedonismus verfällst.

    Gruss Daniel

    Alles anzeigen
  • monikamarie
    Gast
    • 25. Mai 2011 um 19:16
    • #45
    Bakram:


    ...
    Wenn nun aber nach dem "Tod" einer Lebensform ein Teil der Organisation erhalten bleibt, z.B. in Form von DNS, Ideen, oder was weiss ich, dann ist die Lebensform in diesem bestimmten Sinne immer noch "anwesend", "individuell" oder "unterscheidbar". Sie verbleibt also im sogenannten Samsara; im Rad, welches sich immer wieder aus sich selbst heraus neu erschafft.

    Mit diesem Gedankenkonstrukt im Hintergrund komme ich nun eben auf die Idee, dass man erst dann ins Nirvana kommt, wenn quasi alle "individuellen" Spuren für immer ausgelöscht sind.

    ...

    So sehe ich das auch. Zum Glück vermehrt sich meine Tochter auch nicht :grinsen: zufrieden?
    Aber was ist mit Siddhartas Sohn, dann wäre der Buddha Shakyamuni ja doch noch nicht befreit vom Rad des Lebens?
    Wie bringst Du das unter einen Hut?

  • Hanzze
    Gast
    • 25. Mai 2011 um 19:18
    • #46

    Der wurde ja bekanntlich Arahant und war Kinderlos *schmunzel*

  • sumedhâ
    Gast
    • 25. Mai 2011 um 19:21
    • #47
    Hanzze:

    Der wurde ja bekanntlich Arahant und war Kinderlos *schmunzel*


    na dann hab ich ja auch noch eine chanse :D

  • Dorje Sema
    Gast
    • 25. Mai 2011 um 19:23
    • #48

    Das ist mal grundsätzlich falsch !!!
    Und ich frage mich langsam wirklich was diese opportunen unbelegten Aussagen als Argumente sollen ?
    Zudem fliegen sie ständig als eigene unbelegte Glaubensinhalte hier ein und nicht als wirklich wahres Wissen.
    Und dann werden sie wie in dem Quote deklariert ohne das die Variable dazu bekanntgemacht wird,
    weiter,
    dann unter Auslassung der dazugehörigen Algorithmen.
    Aber wir wissen das folgende:

    Zitat

    Aber Bardo kommt aus dem tibetischen Buddhismus und hat nichts mit Buddhas Lehre zu tun.
    _()_ Monika

    Werte monikamarie,
    zumal schätze ich das Du diesbezüglich unzureichend geschult bist um das entsprechend adäquat beurteilen zu können ?
    Solltest Du allerdings entgegengesetzt meiner Behauptung hier vorgeben zu wissen was Buddha bezüglich Deiner Aussage gelehrt hat
    dann zeige mir bitte auf wo Buddha das [Bardo] nicht gelehrt hat.
    Ich werde Dir dann gegenteiliges selbst im PK aufzeigen.
    Im übrigen ist der Begriff bardo lediglich ein tibetischer Begriff,
    mit ein klein wenig mühe und arbeit verbunden findest Du selbigen auch in Sanskrit wieder,
    so das 'wir' mit ziemlicher Sicherheit schlussfolgern können das er schon mal indischen Ursprungs ist,
    zumal Naropa die sechs bardos lehrte als auch übertragen unterrichtete.


    añjalī अञ्जलि
    Dorje Sema

  • Hanzze
    Gast
    • 25. Mai 2011 um 19:31
    • #49
    sumedhâ:
    Hanzze:

    Der wurde ja bekanntlich Arahant und war Kinderlos *schmunzel*


    na dann hab ich ja auch noch eine chanse :D


    Was reicht dir Arahant nicht, willst du gar zu einem Buddha werden *schmunzel* Das sieht nicht gut aus, da gibt es sicher Veto von der Gender - Inquesition. Also selbst wenn es dir gelingt, würde man dich niemals anerkennen und schon von daher ist das ja dann nicht mehr erstebenswert. *schmunzel*

  • monikamarie
    Gast
    • 25. Mai 2011 um 19:32
    • #50

    Sicher hast Du Recht, Dorje Sema, auf jeden Fall. Ich habe keine Ahnung.
    Was mich jedoch zu dieser Aussage veranlasst, ist die Tatsache, dass ein Bardo, in dem - so hab ich gehört - 6 Wochen lang der unsichtbare Überrest eines Menschen "herumschwebt und sucht", vergleichbar ist mit dem Suchen einer Seele nach einem neuen Körper (erinnert mich an Fegefeuer). So jedenfalls habe ich das verstanden.

    Bitte korrigiere mich, aber deshalb lernst Du ja auch (Phowa-Meditation), wie Du mit Deinem eigenen Tod umgehen kannst, um eine gute bzw. gar keine Wiedergeburt mehr zu haben. Außerdem beten in Tibet die Mönche und Lamas während dieser Zeit ununterbrochen, um dem - was immer das sei - eine bessere Wiedergeburt zu "ermöglichen".

    Entschuldige mein stümperhaftes Erklären. Ich bin Dir dankbar, wenn Du das in sinnvolle Worte fassen und besser erklären kannst.

    So jedenfalls habe ich es verstanden, und so jedenfalls glaube ich es nicht.

    _()_ Monika

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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