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Freude in andere finden

  • SeSi2704
  • 24. Mai 2011 um 13:27
  • Zum letzten Beitrag
  • SeSi2704
    Themenautor
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    8. Mai 2011
    • 24. Mai 2011 um 13:27
    • #1

    Also ich fange mal an....
    Ich habe 2 Beziehungen gerettet
    ein Kind aus dem Fahrstuhl gerettet bin immer für andere da wenn, sie mich brauchen
    aber, ich persönlich erfahre kaum Glück in allen Lebenslagen und ich versuche wirklich immer meinen Weg zu bewahren und immer an das Gute zu glauben.
    Man wird ausgenutzt und ist immer der Psychologe für andere..ich kann nicht mehr ich möchte auch mal Glück haben:( muss immer zu sehen.
    Es belastet einen ziemlich. Glück in andere finden ist echt schwer auf Dauer:(

  • Hanzze
    Gast
    • 24. Mai 2011 um 13:41
    • #2

    Wirkliche Freude, SeSi2704, beginnt erst, wenn du ohne Erwartung gibts. Wenn immer du etwas als Gegenleistung erwartest, kann es nie freudvoll bleiben.
    Mach deine Saat nicht durch Zweifel kaputt, das bringt weder dem Beschenkten noch dir was und entsteht nur aus Bildern und Vorstellungen, die unterschwellig etwas erwarten und nicht frei geben.


    Wenn du dass ließt, setze für Spenden gute Taten, was immer du gibst (Sachen, Zeit, Liebe...) ein.

    Zitat

    Spenden ist Vergleichbar mit Samen sähen

    Empfänger sind die Felder
    Spender sind die Bauern,
    Spenden sind die Samen die gesät werden
    Ertrage sind die Früchte

    Im Peta Vathu Pali Text wir angeführt: „Der Empfänger von gaben ist wie das Land; der Spender der Bauer, die Spenden die Samen die gesät werden. Der Ertrag der später in samsara anfällt, sind die Früchte die aus diesen Pflanzen hervor kommen.
    Lass uns näher darauf eingehen:

    a. In der Landwirtschaft beeinflußt der Boden, ob nun gut oder schlecht, den Ertrag. Ähnlich wirkt sich die Ganzheitlichkeit und Edelhaftigkeit des Empfängers auf die Natur der Vorteilhaftigkeit der Erträge aus.

    b. So wie die Lebenskraft in den gesähten Samen ist wirkt sie auf den Wachstum und die Ertragkraft der Pflanze ; die Reinheit der Gaben, Geschenke, ob sie durch rechten Lebenswandel hervorgehen oder nicht und deren Menge dedingt die Natur der Vorteilhaftigkeit des Resultates.

    c. So wie Bauern die Ernte im Gleichklang mit ihren Talenten und ihrer Anstrengungen in der Bewirtschaftung einfahren, werden auch Spender die Ergebnisse, entsprechend ihrer Intelligenz, ihrer verständnisvollen Freude und ihrem Einsatz im Geben von Dana genießen.

    d. Bauern müssen ihre Felder bevor sie Samen sehen können passend bestellen und pflügen um einen guten Ertrag erwarten zu können. In selber Weise muß der Spender auch pubba cetana (vorausgehender guter Wille) haben bevor er Dana gibt. Das Resultat wird von der Stärke ihres pubba cetana abhängen.

    e. Bauern müssen ihre Felder beregnen und gießen; nur dann werden die Pflanzen gedeihen. In selber Weise muß sich der Spender die erfolgen Spenden ins Gedächnis rufen und sich dabei befriedigt von diesen fruchtvollen Taten fühlen. Dieses apara cetana (nach der Spende Wille) des Spenders wirkt auf die Natur des fruchtvollen Ergebnisses.

    f. Wenn ein Bauern aus Dummheit die Sprösslinge und Jungpflanzen zerstören, können sie das Produkt ihrer Arbeit nicht genießen. Gleich wie dieses ist, wenn der Spender meint, er hätte diese Spende nicht tun sollen, verfehlt er damit, durch das geringe apara cetanat, die guten Resultate zu genießen.

    g. Selbst wenn das Land und die Samen in einem guten Zustand sind, sollte das sähen in der richtigen Saison erfolgen, die richtige Zeit ist maßgeblich für eine gesunde Ernte. In selber Weise sollte man Gaben an jene richten, die sie benötigen und zu einer passenden Zeit und an einem passenden Ort. So eine Spende bringt die besten Resultate.

    Im dem Peta Vatthu Pali Text sind so wertvolle und anleitende Erklärungen betreffend Dana. Deshalb ist die Wahl des Empfängers, die Angemessenheit der Zeit und der Platz so von Wichtigkeit. Über all diesem, sollte man kein Dana tun um weltlichen Reichtum zu erlangen, da so ein Wunsch mit Gier und Verlangen verbunden ist. Dein cetana sollte so rein wie nur möglich sein.

    Alles anzeigen

    In der Erklärung ist alles über Gute Taten, ihre Wirkung und was es dir und anderen bringt beschrieben (lass dich nicht von bestimmten Arten der Gaben zurückschrecken, das gibt in allem was man gibt): Dana (Nächstenliebe)

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 24. Mai 2011 um 14:07
    • #3

    Das Karma baut sich eben manchmal (oder oft) zeitversetzt ab. Man kriegt nicht immer sofort alles 1 : 1 zurück.

    Von daher kann einem eigentlich schön mulmig sein, wenn es einem gerade bestens geht, denn dieses Resultat ist dann gerade dabei sich zu verbrauchen und irgendwann ist es alle. :P Buddhistisch gesehen kannst Du also von Herzen Mitleid haben mit allen Menschen denen es (zu) gut geht.

    Und umgekehrt, bei negativem Karma, das eben eine Auswirkung unheilsamer Taten der Vergangenheit ist (wer hat die nicht?), kann man sich wirklich trösten, dass man es jetzt abwettert und verbraucht. Aussitzen. 8)

    Mein Trick, wenn ich als Stadtteilpsychologin missbraucht werde: ich fange einfach locker und leicht an, das Thema auch mal auf meine eigenen Probleme zu lenken. Echten Freunden macht das nichts aus - die anderen sind dann irgendwie enttäuscht und ernüchtert und verziehen sich.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Alex Gruber
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    21. Mai 2011
    • 25. Mai 2011 um 09:47
    • #4
    SeSi2704:

    Also ich fange mal an....
    Ich habe 2 Beziehungen gerettet
    ein Kind aus dem Fahrstuhl gerettet bin immer für andere da wenn, sie mich brauchen
    aber, ich persönlich erfahre kaum Glück in allen Lebenslagen und ich versuche wirklich immer meinen Weg zu bewahren und immer an das Gute zu glauben.
    Man wird ausgenutzt und ist immer der Psychologe für andere..ich kann nicht mehr ich möchte auch mal Glück haben:( muss immer zu sehen.
    Es belastet einen ziemlich. Glück in andere finden ist echt schwer auf Dauer:(

    Ich verstehe dich, doch versuche es anders zu betrachten.

    Auch ich habe lange Zeit so gedacht, ich habe schon oft bevor ich etwas Gutes getan habe, gedanklich schon abgewogen wie sehr
    sich die anderen Freuen werden.

    Es ist mir allerdings einiges klar geworden:
    Meinen Weg zu gehen, bedeutet das ich nicht andere Faktoren, oder Menschen brauche, die mir sagen: "Das hast du gut gemacht!"
    Wenn ich gut handle, dann erwarte ich mir keinen Dank. Ich brauche kein Gefühl der Freude von anderen, warum auch? Es ist doch nur
    ein Gefühl. Die einzig richtige Freude empfindest nur du in dir, wenn du anderen Gutes tust, dann ist doch allein das du etwas Gutes getan hast,
    Freude genug. Manche Menschen glauben Güte ist ein geben und nehmen. Du gibst eine gute Tat und nimmst dafür die Dankbarkeit.
    Reine Güte, ist reines geben...

    Und Glück? Mach dein Glück nicht von anderen abhängig, wenn du siehst das andere sich freuen, freu dich mit.
    Sei nicht neidisch...denn es ist nur weltliches Glück, es wird vergehen.

    Versuche Metta Bhavana zu üben, und zu verstehen. Es beginnt mit: Möge ICH...

    _()_

  • crazy-dragon
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    16. Dezember 2007
    • 25. Mai 2011 um 19:49
    • #5
    SeSi2704:


    ...ich persönlich erfahre kaum Glück in allen Lebenslagen und ich versuche wirklich immer meinen Weg zu bewahren und immer an das Gute zu glauben.
    Man wird ausgenutzt...ich möchte auch mal Glück haben...

    Na sowas- und ich dachte, Du übst Zazen? :oops:

    _()_c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • GaliDa68
    Gast
    • 25. Mai 2011 um 21:09
    • #6

    Hallo SeSi,

    Du hast Dir sicher die Rolle selbst zugewiesen für andere da zu sein. Vermutlich gefällt Dir diese Rolle auch. Du hast bestimmt irgend einen Gewinn davon. Schau einfach genau hin. Und dann guck mal, was Dir alles täglich Gutes widerfährt, das Du einfach nicht sehen willst, weil es Dir so selbstverständlich vorkommt. Mach Dir mal eine Liste, was Du alles hast. Schau mal wie oft Dir die Menschen mit Wohlwollen begegnen, auch die Dame an der Kasse, der Nachbar, der die die Tür aufhält, der Autofahrern der Dich nicht an der Ampel umsemmelt, weil er korrekt bei Rot hält … Zähle alle Begegnungen an einem Tag. Sieh Dir all die Tiere an, die täglich daran beteiligt sind, dass Du leben kannst, die Pflanzen, die Dir Nahrung und Sauerstoff bieten. Diese Statistik wird Dir zeigen, was eigentlich Sache ist.

    Was sind Deine Wünsche? Du musst sie formulieren und Dich dann entscheiden sie Dir zu erfüllen. Vieles wartet bestimmt nur darauf, das Du zupackst. Willst Du Dich mal ausheulen? Dann frage jemanden, bitte darum, äußere den Wunsch. Mit Sicherheit ist da jemand, der das gerne tut, der sich sogar freut für Dich da zu sein. Nicht nur Geben, auch Nehmen will gelernt sein.

    Viel Freude am Entdecken
    Knochensack

  • Onyx9
    Gast
    • 28. Mai 2011 um 00:05
    • #7

    ich kenn das, es macht einen sehr traurig. aber es gibt den biologischen mechanismus und den spirituellen.
    der biologische ist so: der stärkere gewinnt, du wirst als hilfreicher ausgenutzt und bekommst nichts zurück.
    der spirituelle effekt ist: tust du gutes weitet sich dein geist, wenn du leidest, kommst du der ich-losigkeit näher.
    entscheide dich zwischen "haben" und "sein". und: denke nicht darüber nach. solange du darüber nachdenkst, was du zurückerhälst oder nicht,
    solange wirst du frustriert und unglücklich sein.

  • monikamarie
    Gast
    • 28. Mai 2011 um 10:15
    • #8
    Onyx9:

    ... solange du darüber nachdenkst, was du zurückerhälst oder nicht,
    solange wirst du frustriert und unglücklich sein.

    Wohl wahr, da bin ich auch grad dran. Es öffnen sich grad wieder Türen, die ich noch nicht einmal für verschlossen hielt :lol: .
    _()_ Monika

  • Helmut9
    Gast
    • 29. Mai 2011 um 00:31
    • #9

    Mir ist gerade nach nochmaligem lesen eingefallen das ich dieses Problem gelöst habe. Is ganz einfach!
    Es ist mein Glück das ich anderen Glück bringe. Sie wissen im Tiefsten das sie mir nicht Danken können.
    Wie kann das Kind jemals und mit was den Eltern die Dankbarkeit geben die es glaubt verdient zu haben?

    Ja, vielen Dank! Du hast mir einen Frieden gebracht: Mein Glück ist das Glück das ich anderen bereite.
    Ja, ich bin ganz schön dämlich das mir das erst jetzt bewusst wird.
    liebe Grüsse
    Helmut

  • Hanzze
    Gast
    • 29. Mai 2011 um 07:58
    • #10

    Das einzige was man seinen Eltern wirklich geben kann, ist glücklich zu sein. Und in der höchsten weise, durch das durchdringen des Dhammas. Dharma zu geben ist alles was man geben kann, davor man ständig nur nimmt.

    Ich denke es gibt keine großere Freude als andere glücklich zu sehen und in selber weise kann man auch das größte Glück teilen wenn man selbst Glück verwirklicht hat.
    Nichts ist makelloser als Glück zu schenken, das Geschenk des Dharmas ist das größe Geschenk.

    Ich freu mich

  • monikamarie
    Gast
    • 29. Mai 2011 um 08:35
    • #11
    Helmut9:

    Mir ist gerade nach nochmaligem lesen eingefallen das ich dieses Problem gelöst habe. Is ganz einfach!
    Es ist mein Glück das ich anderen Glück bringe. Sie wissen im Tiefsten das sie mir nicht Danken können.
    Wie kann das Kind jemals und mit was den Eltern die Dankbarkeit geben die es glaubt verdient zu haben?

    Ja, vielen Dank! Du hast mir einen Frieden gebracht: Mein Glück ist das Glück das ich anderen bereite.
    Ja, ich bin ganz schön dämlich das mir das erst jetzt bewusst wird.
    liebe Grüsse
    Helmut

    Mein Vater ist seit 1977 nicht mehr am Leben und meine Mutter seit 1982. Das ist nun schon lange Zeit her. Ich habe deshalb zunächst sehr darunter gelitten, ihnen nicht mehr meine Dankbarkeit zeigen zu können. Da ich eine Tochter großgezogen habe, hatte ich schon früh die Gelegenheit zu erkennen, wie dankbar ich ihnen sein muss - aber auch begriffen, dass sie wussten, dass das auf mich zukommt. Sie hatten schon damals Mitgefühl mit mir, was ich allerdings falsch interpretierte.
    Meine Vater sagte immer in liebevollem Ton: "Wirf das nicht so weit weg!", "Warts ab, bleib ma ganz ruhig!" "Tue Recht und scheue Niemand!"

    Aber genau wie Du wird mir diese Tragweite erst heute richtig bewusst - meinen Vater habe ich immer im Ohr, er war sehr weise. Seine Äußerungen passen genau in meine heutigen Erfahrungen.
    Danke
    _()_ Monika

  • Helmut9
    Gast
    • 29. Mai 2011 um 11:39
    • #12
    monikamarie:
    Helmut9:

    Mir ist gerade nach nochmaligem lesen eingefallen das ich dieses Problem gelöst habe. Is ganz einfach!
    Es ist mein Glück das ich anderen Glück bringe. Sie wissen im Tiefsten das sie mir nicht Danken können.
    Wie kann das Kind jemals und mit was den Eltern die Dankbarkeit geben die es glaubt verdient zu haben?

    Ja, vielen Dank! Du hast mir einen Frieden gebracht: Mein Glück ist das Glück das ich anderen bereite.
    Ja, ich bin ganz schön dämlich das mir das erst jetzt bewusst wird.
    liebe Grüsse
    Helmut

    Mein Vater ist seit 1977 nicht mehr am Leben und meine Mutter seit 1982. Das ist nun schon lange Zeit her. Ich habe deshalb zunächst sehr darunter gelitten, ihnen nicht mehr meine Dankbarkeit zeigen zu können. Da ich eine Tochter großgezogen habe, hatte ich schon früh die Gelegenheit zu erkennen, wie dankbar ich ihnen sein muss - aber auch begriffen, dass sie wussten, dass das auf mich zukommt. Sie hatten schon damals Mitgefühl mit mir, was ich allerdings falsch interpretierte.
    Meine Vater sagte immer in liebevollem Ton: "Wirf das nicht so weit weg!", "Warts ab, bleib ma ganz ruhig!" "Tue Recht und scheue Niemand!"

    Aber genau wie Du wird mir diese Tragweite erst heute richtig bewusst - meinen Vater habe ich immer im Ohr, er war sehr weise. Seine Äußerungen passen genau in meine heutigen Erfahrungen.
    Danke
    _()_ Monika

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    Die "dummen Srüche" meiner Mutter haben mich begleitet wie Koan. Solange bis ich jeden einzelnen als wahr erkennen konnte um sie anderen Menschen weiterzugeben. Warum war das so? Sie hatte wohl die Sprüche, aber gab sich keine Mühe sie zu erkennen. Sie starb schon 1972 und hinterlies eine Welt die nur durch mich aufrecht erhalten werden konnte. Ich erkenne erst in dieser Zeit welche Leistung das war. Damals war es nur tun ohne tun, es war eben jetzt zu machen. Ich wusste damals nichts davon das es ein eigenes Leben gab, mein Leben waren immer die Nahesten und ihre Freude am Leben. Ich lebete nur und nichtmal das wusste ich.

  • monikamarie
    Gast
    • 29. Mai 2011 um 13:42
    • #13
    Helmut9:


    ...
    Die "dummen Srüche" meiner Mutter haben mich begleitet wie Koan. Solange bis ich jeden einzelnen als wahr erkennen konnte um sie anderen Menschen weiterzugeben. Warum war das so? Sie hatte wohl die Sprüche, aber gab sich keine Mühe sie zu erkennen. Sie starb schon 1972 und hinterlies eine Welt die nur durch mich aufrecht erhalten werden konnte. Ich erkenne erst in dieser Zeit welche Leistung das war. Damals war es nur tun ohne tun, es war eben jetzt zu machen. Ich wusste damals nichts davon das es ein eigenes Leben gab, mein Leben waren immer die Nahesten und ihre Freude am Leben. Ich lebete nur und nichtmal das wusste ich.

    Es tut mir leid, dass Du das so erfahren musstest. Ich hatte das Glück wunderbarer Eltern.

  • Aurelia
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    Mitglied seit
    31. August 2009
    • 9. Juni 2011 um 21:51
    • #14
    SeSi2704:

    Also ich fange mal an....
    Ich habe 2 Beziehungen gerettet
    ein Kind aus dem Fahrstuhl gerettet bin immer für andere da wenn, sie mich brauchen
    aber, ich persönlich erfahre kaum Glück in allen Lebenslagen und ich versuche wirklich immer meinen Weg zu bewahren und immer an das Gute zu glauben.
    Man wird ausgenutzt und ist immer der Psychologe für andere..ich kann nicht mehr ich möchte auch mal Glück haben:( muss immer zu sehen.
    Es belastet einen ziemlich. Glück in andere finden ist echt schwer auf Dauer:(

    Hallo, guten Abend SeSi,

    mir ist nichts menschliches fremd. Dennoch glaube ich stets an das Gute im Leben.

    Du kannst nicht immer nur für andere da sein, das kann niemand. Man muss sich abgrenzen, sonst wird man ausgesaugt, denn Elend, Leid,...... gibt es an jeder Straßenecke, man kann sich nicht um alle Menschen kümmern und man kann auch nicht immer für Andere da sein.

    Ich helfe gerne, wenn ich es kann, aber ich gehe dabei nicht über meine Grenzen.
    Ich erwarte keine „Gegenleistung“, wenn ich helfe. Man kann nur begrenzt helfen.


    Gleichzeitig versuche ich immer so zu leben bzw. mein Leben so zu gestalten, dass ich mich selbst (er)füllen kann und nicht in die Abhängigkeit von Anderen zu geraten. Natürlich hole ich mir immer wieder Inspirationen von Menschen, aus der Natur und auch sehr, sehr viele aus Büchern.


    Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte gehen, können das Gesicht der Welt verändern. (afrikanisches Sprichwort)

    Herzliche Grüße
    Aurelia

    "So ist das Leben,"
    sagte der Clown.
    Und mit tränen in den Augen,
    Malte er sich
    ein strahlendes Lächeln ins Gesicht. (Unbekannt)
    31.08.2011

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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