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  1. Buddhaland Forum
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samyag vac

  • Alex Gruber
  • 24. Mai 2011 um 10:32
  • Zum letzten Beitrag
  • Alex Gruber
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    21. Mai 2011
    • 24. Mai 2011 um 10:32
    • #1

    Liebe Freunde,

    Ich würde euch bitten, mir eine Frage zu beantworten.
    Es geht um den edlen Achtfachen Pfad,
    genauer gesagt um Samyag Vac (edle Rede).

    Meinte Buddha damit einen Dialog, oder einen Vortrag?
    Würde er einen Dialog meinen so würde
    es doch reden und zuhören beinhalten.

    Es ist doch die Basis das reden und zuhören im Buddhismus und deren Verbreitung.
    Wenn der Meister spricht, so hören die Schüler achtsam zu, denn wollen sie daraus lernen, als Beispiel.

    Was glaubt ihr?

    Entschuldigt meine Anfängerfrage...

    _()_

  • Kusala
    Gast
    • 24. Mai 2011 um 10:37
    • #2

    Rechtes Reden bedeutet: Nicht lügen, keine üble Nachrede führen, keine rohen Worte gebrauchen und nicht unnütz schwatzen.

    Dies ist auch eines des 5 silas (ethischen Grundregeln) für jeden Laien.
    Siehe auch DER EDLE ACHTFACHE PFAD

    Liebe Grüße
    Kusala

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 24. Mai 2011 um 10:44
    • #3
    Kusala:

    Rechtes Reden bedeutet: Nicht lügen, keine üble Nachrede führen, keine rohen Worte gebrauchen und nicht unnütz schwatzen.
    ...


    Wobei diese verschiedenen Arten der nicht-rechten Rede verschieden schwer wiegen.

    Unnütze Selbstgespräche z.B. verschwenden nur Energie, sind aber nicht so unheilsam wie üble Nachrede und böswilliger Tratsch.
    Am schwersten wiegen sicherlich verbale Gewalttaten (rohe Worte) und Lügen, die wirklich unheilsame Folgen haben: z.B. das Beschönigen der Atomkathastrophe in Fukushima wird den Tod und die Gesundheitsschädigung zahlloser Menschen zur Folge haben.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Onda
    Gast
    • 24. Mai 2011 um 10:57
    • #4
    Alex Gruber:


    Meinte Buddha damit einen Dialog, oder einen Vortrag?
    Würde er einen Dialog meinen so würde
    es doch reden und zuhören beinhalten.

    Mit "Rechter Rede" ist zunächst einmal nur das gemeint, was wir sprachlich von uns geben (mündlich oder schriftlich).
    Von "Rechtem Zuhören" ist da erstmal nicht die Rede, obwohl das ein wichtiges Gegenstück ist. Thich Nhat Hanh ist dies ebenso wie dir aufgefallen und daher hat er seine "Vierte Achtsamkeitsübung" (die an die sila Nr. 4 angelehnt ist) wie folgt ergänzt:

    "Die vierte Achtsamkeitsübung: aufmerksames Zuhören und liebevolles Sprechen
    Im Bewusstsein des Leidens, das durch unachtsame Rede und aus der Unfähigkeit, anderen zuzuhören, entsteht, bin ich entschlossen, liebevolles Sprechen und tiefes Zuhören zu kultivieren,um anderen Freude und Glück zu bereiten und ihr Leiden lindern zu helfen. Im Wissen, dass Worte sowohl Glück als auch Leiden hervorrufen können, bin ich entschlossen, nichts Unwahres zu sagen und Worte zu gebrauchen, die Selbstvertrauen, Freude und Hoffnung fördern. Ich werde keine Nachrichten verbreiten, ohne ganz sicher zu sein, das sie der Wahrheit entsprechen und werde nichts kritisieren oder verurteilen, worüber ich nichts Genaues weiß. Ich will Äußerungen unterlassen, die Uneinigkeit oder Zwietracht verursachen können oder die dazu führen können, dass Familien oder Gemeinschaften zerbrechen. Ich bin entschlossen, alle Anstrengungen zur Versöhnung und Lösung aller Konflikte, so klein sie auch sein mögen, zu unternehmen."

    LG
    Onda

    Hier ein Link zum Thema:
    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?…hte+Rede#p90834

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (24. Mai 2011 um 11:11)

  • Alex Gruber
    Themenautor
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    21. Mai 2011
    • 24. Mai 2011 um 11:05
    • #5

    Genau, das hab ich gemeint.

    Das hört sich doch wohltuend an, diese Worte hab ich gesucht...Danke Onda!

    _()_

  • Hanzze
    Gast
    • 24. Mai 2011 um 12:48
    • #6

    Nur dieses Sila und alles andere kommt von alleine. Es beinhaltet auch sich selbst nicht zu belügen.

  • Alex Gruber
    Themenautor
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    21. Mai 2011
    • 24. Mai 2011 um 18:31
    • #7
    Hanzze:

    Nur dieses Sila und alles andere kommt von alleine. Es beinhaltet auch sich selbst nicht zu belügen.

    Da stimme ich dir zu, aufgrund von Moha jedoch wird es gar nicht als Selbstlüge deklariert.
    Es gibt Menschen die fest davon überzeugt sind, das was sie tun, sei richtig, aufgrund
    ihrer eigenen Vorstellung vom "Selbst".

    Um dieses Sila auch wirklich umsetzen zu können, bedarf es glaube ich,
    aller erstens die Aufgabe und das Verständnis das es das "Ich" nicht gibt.
    Der "Ich bin" Gedanke sorgt nur für geistige Beschmutzung...und Leid.

    _()_.

  • Hanzze
    Gast
    • 25. Mai 2011 um 02:40
    • #8

    Lieber Alex,
    genau genommen bringt dich das Sila auch dort hin und das ohne Stress. *schmunzel* Früher oder später kannst du dich nur mehr an die einzige zuverlässige Quelle richten.
    Denn es ist alles nur geklaut*schmunzel*

  • Alex Gruber
    Themenautor
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    21. Mai 2011
    • 25. Mai 2011 um 08:04
    • #9
    Hanzze:


    genau genommen bringt dich das Sila auch dort hin und das ohne Stress. *schmunzel* Früher oder später kannst du dich nur mehr an die einzige zuverlässige Quelle richten.

    Das werde ich mir zu Herzen nehmen.

    Hanzze:


    Denn es ist alles nur geklaut. *schmunzel*

    Ja, es ist geklaut, ich könnte es auch in eigenen Worten schreiben, aber fürs allgemeine Verständnis hier,
    will ich mich doch lieber von eigenen Worten distantzieren. Weiß ich doch das meine eigenen Worte,
    oft für viel Missverständnis sorgen. :D

    _()_

  • Hanzze
    Gast
    • 25. Mai 2011 um 08:10
    • #10

    Nicht jeder der liest, antwortet auch. Da würde ich mich nicht zurücknehmen und Missverstehen ist ganz normal. *schmunzel*
    Da gibt es das zugeneigt sein und das Ablehnen, beides ist aber immer noch missverstehen.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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