1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Buddhismus
  3. Buddhistische Praxis

Die Überwindung der Sexualität im weltlichen Leben

  • Geronimo
  • 24. Mai 2011 um 08:23
  • Geschlossen
  • Zum letzten Beitrag
  • Geronimo
    Themenautor
    Reaktionen
    2
    Punkte
    16.617
    Beiträge
    3.140
    Mitglied seit
    2. April 2011
    • 12. Juni 2011 um 12:47
    • #201
    GaliDa68:

    Lieber Geronimo,

    Du bist es doch, der etwas als letzte Wahrheit verkauft.
    Ich brauche die Sexualität nicht, ich muss sie aber auch nicht nicht brauchen.
    Das Ziel ist anscheinend das, was Du darunter verstehst. Und das ist eine sehr enge, totalitäre Sicht. Du spielst Dich als Inhaber dieser Wahrheit auf.
    Ich behaupte: Du hast keine Ahnung was der Buddha sagte und meinte.

    Liebe Grüße
    Knochensack

    Entschuldigung, das war nicht meine Absicht.

    Nur sind die Aussagen des Buddha doch klar festgehalten worden, das hat nicht viel mit meiner Interpretation zu tun.
    Nun kann man natürlich auch die Übersetzer für diese Aussagen verantwortlich machen, nur sind die Inhalte letztlich in allen Übersetzungen gleich.

    Ein ausführlicher Blick in die Lehrreden genügt um zu erfahren was der Buddha gelehrt hat und was nicht, da kannst Du meine Äußerungen auch gerne als unwichtig, falsch oder irrelevant abtun.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • sumedhâ
    Gast
    • 12. Juni 2011 um 12:48
    • #202
    Geronimo:

    Schritt für Schritt zum großem Glück.


    für mich ist jeder schritt teil vom großen glück.
    wenn ich zu weit in die ferne gucke, kann sein ich stolpere.... :)

  • Geronimo
    Themenautor
    Reaktionen
    2
    Punkte
    16.617
    Beiträge
    3.140
    Mitglied seit
    2. April 2011
    • 12. Juni 2011 um 12:50
    • #203

    Oder aber man folgt dem Buddha immer nur so weit wie man es gerade für richtig hält, und interessiert sich ersteinmal weniger für die höheren Ziele. Auch das finde ich noch besser als die Lehre überhaupt nicht zu beachten.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Dorje Sema
    Gast
    • 12. Juni 2011 um 12:58
    • #204
    Zitat

    Kusala: Das gehört mit zur Durchschauung. Die Dinge so sehen wie sie wirklich sind ...

    Un-geboren un-entstanden und darin besteht der mittlere Weg der gar keiner ist,
    nur musste dieses Kind irgendwie seinerzeit einen Namen bekommen.

    »Der Ehrwürdige Phagguno begab sich zum Erhabenen, begrüßte ihn ehrfurchtsvoll und setzte sich zur Seite nieder. Zur Seite sitzend, wandte er sich also an den Erhabenen:
    "Gibt es, o Herr, ein Auge, ein Ohr, eine Nase, eine Zunge, einen Körper, einen Geist, mit welchen man die dahingegangenen Erwachten, die zur Wahnerlöschung gelangten, der Sonderheit entrückten, der Wandelwelt entrückten, den Kreislauf beendeten, die allem Wehe entgangen sind, erkennen könnte?"
    Es gibt, o Phagguno, kein Auge, kein Ohr, keine Nase, keine Zunge, keinen Körper, keinen Geist, mit welchen man die dahingegangenen Erwachten, die zur Wahnerlöschung gelangten, der Sonderheit entrückten, der Wandelwelt entrückten, den Kreislauf beendeten, die allem Wehe entgangen sind, erkennen könnte".
    «

    S.35.83 Phagguno - 10. Phaggunapañhā Sutta\\ als auch 9. Channa Vagga S.35.84-85 Welken, Leer - 1-2. Palokadhamma, Suññataloka Sutta


    S.35.30 Passend - 8. Samugghātasāruppa Sutta

    »"Das passende Vorgehen, ihr Mönche, zur Ausrottung allen Vermeinens will ich euch zeigen. Das höret und achtet wohl auf meine Rede:

    Was ist aber das passende Vorgehen zur Ausrottung allen Vermeinens?

    Da, ihr Mönche, denkt ein Mönch nicht Auge, denkt nicht an das Auge, denkt nicht über das Auge, denkt nicht 'Mein ist das Auge'.
    Er denkt nicht Formen, denkt nicht an Formen, denkt nicht über Formen, denkt nicht 'Mein sind die Formen'.
    Er denkt nicht Sehbewußtsein und nicht Augberührung, denkt nicht an sie, nicht über sie, denkt nicht 'Mein sind diese.
    Und was durch Augberührung bedingt an Fühlbarkeit besteht, sei es Wohl oder Wehe oder Weder-wehe-noch-wohl, auch das denkt er nicht, denkt nicht daran, denkt nicht darüber, denkt nicht 'Mein ist das'.
    Und ebenso bei allen anderen Sinnesgebieten. das All denkt er nicht, denkt nicht an das All, denkt nicht über das All, denkt nicht 'Mein ist das All'.
    Wenn er so nicht denkt, dann ergreift er nichts in der Welt. Nichts ergreifend, wird er nicht erschüttert. Unerschüttert gelangt er eben bei sich selber zur Wahnerlösung: 'Versiegt ist die Geburt, vollendet der Brahma-Wandel, gewirkt das Werk, nichts Höheres gibt es über dieses hier' versteht er da. Das, ihr Mönche, ist das passende Vorgehen zur Ausrottung allen Vermeinens".
    «
    Für Dich Geronimo

    schau mal einer an ?

    Zitat

    Dorje Sema: Ist die Trennung von Subjekt-Objekt aufgehoben gibt's keinen Gefesselten als auch gefesselt sein,
    bei diesen denjenigen nicht mehr!

    añjalī अञ्जलि
    Dorje Sema

  • Geronimo
    Themenautor
    Reaktionen
    2
    Punkte
    16.617
    Beiträge
    3.140
    Mitglied seit
    2. April 2011
    • 12. Juni 2011 um 13:02
    • #205

    Mit "Gier" im buddhistischen Kontext ist übrigens jegliche Art von Begehren gemeint.

    Was immer man möchte ist Begehren. Ein Eis, eine Umarmung, ein Auto, ein Glucksgefuhl, einen Palmenstrand, ein Kind, ein Orgasmus, besondere spirituelle Glücksgefühle, und so weiter.

    Wäre da kein Verlangen würde man diese Dinge auch nicht wertschätzen

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • sumedhâ
    Gast
    • 12. Juni 2011 um 13:05
    • #206
    Geronimo:

    Oder aber man folgt dem Buddha immer nur so weit wie man es gerade für richtig hält, und interessiert sich ersteinmal weniger für die höheren Ziele. Auch das finde ich noch besser als die Lehre überhaupt nicht zu beachten.


    für mich ist das höhere ziel ist in jedem augenblick verborgen, denn ich weis nicht wann ich in dieser manifestation aufhöre zu existieren.
    was bringt es mir ein höheres ziel, möglicherweise nicht erreichbares, zu verfolgen? und den augenblick zu übersehen...
    wäre doch schade...meine ich.
    :)

  • Erdmaus
    Reaktionen
    58
    Punkte
    5.613
    Beiträge
    1.104
    Mitglied seit
    18. Januar 2010
    • 12. Juni 2011 um 13:05
    • #207
    Zitat

    Was immer man möchte ist Begehren

    Der Buddha hat unzälige Dinge gewollt. Er hat Nahrung gewollt und auch konsumiert, er hat herumwandern wollen und seine Lehre verbreiten wollen (er hat den halben nordindischen Subkontinent abgelaufen). Es ist sogar im Palikanon vermerkt, dass er ab und zu Ruhe wollte und auch brauchte. Sein Wille war so groß, dass er sogar eine ganze Weltreligion initiiert hat. Entweder der Buddha war voller Begehren, oder deine Gleichsetzung greift etwas zu kurz. Nun kann man sagen, dass dies doch alles nur durch sein Mitgefühl entstanden ist und er in Wirklichkeit gar nichts wollte. Aber auch hier kann man wundervoll gegen argumentieren.
    Soo einfach ist das nun alles wohl nicht.

    Einmal editiert, zuletzt von Erdmaus (12. Juni 2011 um 13:09)

  • Geronimo
    Themenautor
    Reaktionen
    2
    Punkte
    16.617
    Beiträge
    3.140
    Mitglied seit
    2. April 2011
    • 12. Juni 2011 um 13:08
    • #208
    Erdmaus:
    Zitat

    Was immer man möchte ist Begehren

    Der Buddha hat unzälige Dinge gewollt. Er hat Nahrung gewollt und auch konsumiert, er hat herumwandern wollen und seine Lehre verbreiten wollen. Es ist sogar im Palikanon vermerkt, dass er ab und zu Ruhe wollte und auch brauchte. Sein Wille war so groß, dass er sogar eine ganze Weltreligion initiiert hat. Entweder der Buddha war voller Begehren, oder deine Gleichsetzung greift etwas zu kurz. ;)

    Wie Kusala sehr schön erklärt hat: Man darf ruhig in Heilsames und Unheilsames unterscheiden.

    Auch ist der Geisteszustand eines Erwachten wohl in üblichen Kategorien nicht einordbar.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Erdmaus
    Reaktionen
    58
    Punkte
    5.613
    Beiträge
    1.104
    Mitglied seit
    18. Januar 2010
    • 12. Juni 2011 um 13:12
    • #209
    Geronimo:
    Erdmaus:

    Der Buddha hat unzälige Dinge gewollt. Er hat Nahrung gewollt und auch konsumiert, er hat herumwandern wollen und seine Lehre verbreiten wollen. Es ist sogar im Palikanon vermerkt, dass er ab und zu Ruhe wollte und auch brauchte. Sein Wille war so groß, dass er sogar eine ganze Weltreligion initiiert hat. Entweder der Buddha war voller Begehren, oder deine Gleichsetzung greift etwas zu kurz. ;)

    Wie Kusala sehr schön erklärt hat: Man darf ruhig in Heilsames und Unheilsames unterscheiden.

    Auch ist der Geisteszustand eines Erwachten wohl in üblichen Kategorien nicht einordbar.

    Das spielt doch keine Rolle. Du hast geschrieben "was immer man möchte". Darunter fallen dann natürlich per Definition auch heilsame Dinge. Und den Buddha einfach in eine undefinierbare, von allem abgesonderte Kategorie einzuordnen ist schlicht Bequemlichkeit. So macht man sich die Welt natürlich ganz schön einfach.

  • sumedhâ
    Gast
    • 12. Juni 2011 um 13:22
    • #210
    Geronimo:

    Mit "Gier" im buddhistischen Kontext ist übrigens jegliche Art von Begehren gemeint.

    Was immer man möchte ist Begehren. Ein Eis, eine Umarmung, ein Auto, ein Glucksgefuhl, einen Palmenstrand, ein Kind, ein Orgasmus, besondere spirituelle Glücksgefühle, und so weiter.

    Wäre da kein Verlangen würde man diese Dinge auch nicht wertschätzen


    höhere ziele erreichen fällt auch in diese kathegorie, auch wenn es noble und erstrebenswerte ziele sind.
    du hast doch selber mal gepostet das (sinngemäß) die waren antworten erst kommen wenn man aufhört fragen zu stellen.
    an anderer stelle schreibst du was von "ewig getriebener"...
    :?:?

  • Geronimo
    Themenautor
    Reaktionen
    2
    Punkte
    16.617
    Beiträge
    3.140
    Mitglied seit
    2. April 2011
    • 12. Juni 2011 um 13:27
    • #211
    sumedhâ:
    Geronimo:

    Mit "Gier" im buddhistischen Kontext ist übrigens jegliche Art von Begehren gemeint.

    Was immer man möchte ist Begehren. Ein Eis, eine Umarmung, ein Auto, ein Glucksgefuhl, einen Palmenstrand, ein Kind, ein Orgasmus, besondere spirituelle Glücksgefühle, und so weiter.

    Wäre da kein Verlangen würde man diese Dinge auch nicht wertschätzen


    höhere ziele erreichen fällt auch in diese kathegorie, auch wenn es noble und erstrebenswerte ziele sind.
    du hast doch selber mal gepostet das (sinngemäß) die waren antworten erst kommen wenn man aufhört fragen zu stellen.
    an anderer stelle schreibst du was von "ewig getriebener"...
    :?:?

    Ja. Heilsames sollte man so lange begehren bis man jegliches Begehren fallenlassen kann.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

    Einmal editiert, zuletzt von Geronimo (12. Juni 2011 um 13:29)

  • Geronimo
    Themenautor
    Reaktionen
    2
    Punkte
    16.617
    Beiträge
    3.140
    Mitglied seit
    2. April 2011
    • 12. Juni 2011 um 13:40
    • #212
    Erdmaus:

    Das spielt doch keine Rolle. Du hast geschrieben "was immer man möchte". Darunter fallen dann natürlich per Definition auch heilsame Dinge. Und den Buddha einfach in eine undefinierbare, von allem abgesonderte Kategorie einzuordnen ist schlicht Bequemlichkeit. So macht man sich die Welt natürlich ganz schön einfach.

    Nee, aber okay. Heilsames Begehren ist heilsames Begehren. Wieso hier allerdings immer nur Schwarz und Weiß gesehen wird ist mir auch ein bisschen schleierhaft. Ich gebe eigentlich nur die Lehre wieder, so wie sie aufgezeichnet wurde, und ich finde sie wirklich sehr klar und deutlich, da sollte man sich doch an mir nicht stören.

    Ist jedoch auch nicht immer einfach die passenden Textstellen parat zu haben und oft wird das ja auch garnicht gewünscht.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Geronimo
    Themenautor
    Reaktionen
    2
    Punkte
    16.617
    Beiträge
    3.140
    Mitglied seit
    2. April 2011
    • 12. Juni 2011 um 13:44
    • #213

    Auch ist mit Erwachter jeder Erwachte gemeint, nicht nur ein Buddha.

    Der Zustand in dem man handelt ohne neues Karma zu erschaffen ist jedoch naturgemäß mit dem unterscheidendem Verstand nicht zu erfassen.

    "Tun ohne Tun."

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Kusala
    Gast
    • 12. Juni 2011 um 13:58
    • #214

    Liebe Dhamma-Freunde,

    das Thema war "Die Überwindung der Sexualität im weltlichen Leben"

    Da wohl keine Buddhistischen Praxisanleitungen mehr kommen, wie das zu bewerkstelligen ist mache ich dann hier mal zu.

    Liebe Grüße
    Kusala

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Netzwerk Buddhismus
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.1.19
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download