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  1. Buddhaland Forum
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Die Überwindung der Sexualität im weltlichen Leben

  • Geronimo
  • 24. Mai 2011 um 08:23
  • Geschlossen
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  • Geronimo
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    • 24. Mai 2011 um 12:34
    • #26
    Helmut9:
    Kusala:

    Ach Onda ;)
    Sex ist immer mit Gier verbunden.
    Aber das hatten wir ja schon oft jetzt durch.

    Ganz liebe Grüße
    Kusala

    Ich habe Sex ohne Gier erfahren und es ist einfach nur schön, friedlich und hilfreich.

    Wozu bewegst du dann deine Hüfte um nicht das Gefühl zu genießen? Du legst dich dabei so oder so aktiv wollend in die Extase hinein, ob Dir das bewusst ist oder nicht. Du willst für so und so lange Dauer das Gefühl aufrecht erhalten. Wäre es anders würdest Du doch abrupt abbrechen...

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Hanzze
    Gast
    • 24. Mai 2011 um 12:38
    • #27

    Naja, wäre nicht die Probe auf das Exempel, mal ohne zu probieren. Dann findet sicher der eine oder andere selbst heraus ob es Gier ist oder nicht. Es ist noch keiner an Sexlosigkeit gestorben, jedoch sterben alle aufgrund von Sex. Das nur keiner auf die kranke Idee kommt, Sex ist etwas was man braucht. *schmunzel*

    Aber auch, dass da keiner glaubt, Sex an sich ist schlecht und weil man es nicht überwinden kann, zwickt man sich was ab. Ist schon ofter bei Mönchen vorgekommen und nicht wirklich heilsam. Also immer nüchtern und Schritt für Schritt *schmunzel*

  • Aiko
    Gast
    • 24. Mai 2011 um 12:42
    • #28
    accinca:
    Helmut9:

    Ich habe Sex ohne Gier erfahren und es ist einfach nur schön, friedlich und hilfreich.


    Des nenne ich Gier und Verblendung zugleich!

    Sagte die Aversion bzw. der Hass. :grinsen:

    Es sind immer drei - und dann auch fünf, die nivaranas, die eine Dynamik auch darstellen, in dem eben die Verstrickung sich findet. Und die Kraft, die da wirkt, sollte auch nicht unterschätzt werden.

    _()_

  • Hanzze
    Gast
    • 24. Mai 2011 um 12:44
    • #29

    Was zu Dritt und dann auch noch Fünf? *schmunzel* na manche haben nie genug...

    Das nennt man dann wohl "Ringelpitz mit anfassen", was für eine Verstrickung.

  • Geronimo
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    • 24. Mai 2011 um 12:58
    • #30

    Schau doch mal selbst nach spätestens wie vielen Tagen ohne sexuelle Befriedigung sich der Hunger meldet und Deinen Geist in Bewegung bringt. Wann findet er denn da wahre, tiefste Ruhe, um einen Blick hinter die Kulissen zu werfen?

    Das kann man aber natürlich auf jeglichen Hunger anwenden. Auch den Hunger hier etwas posten zu müssen...

    Triebbefriedigung hält den Geist immer im Klammergriff, führt nie zur Ruhe, auch wenn es sich kurzfristig anders darzustellen scheint. Das ist ja gerade das Verzwickte.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

    3 Mal editiert, zuletzt von Geronimo (24. Mai 2011 um 13:06)

  • sumedhâ
    Gast
    • 24. Mai 2011 um 12:59
    • #31
    Hanzze:


    Das nennt man dann wohl "Ringelpitz mit anfassen", was für eine Verstrickung.


    mit den passenden schuhen wäre es nicht passiert... :grinsen:

  • Hanzze
    Gast
    • 24. Mai 2011 um 13:05
    • #32
    Geronimo:

    Das kann man aber natürlich auf jeglichen Hunger anwenden. Auch den Hunger hier etwas posten zu müssen...


    Naja, ich würde sagen, dass meiste fällt eher unter unverdaut und wieder hochgekommen *schmunzel*

    Und dann schleckt man es wieder auf, und es kommt wieder hoch. Katzen machen das z.B. zum Reinigen. Und Kühe um schwere Nahrung richtig zu verdauen. *schmunzel*

  • Geronimo
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    • 24. Mai 2011 um 13:07
    • #33
    Hanzze:
    Geronimo:

    Das kann man aber natürlich auf jeglichen Hunger anwenden. Auch den Hunger hier etwas posten zu müssen...


    Naja, ich würde sagen, dass meiste fällt eher unter unverdaut und wieder hochgekommen *schmunzel*

    Und dann schleckt man es wieder auf, und es kommt wieder hoch. Katzen machen das z.B. zum Reinigen. Und Kühe um schwere Nahrung richtig zu verdauen. *schmunzel*

    Das verstehe ich nicht.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • xxx
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    • 24. Mai 2011 um 13:26
    • #34
    Kusala:



    Künstliche Befruchtung ist keine Alternative, da auch mit Gier (haben wollen) behaftet.

    Es spricht doch gar nichts dagegen Onda, wenn Du eine heilsame Partnerschaft führst. Der Buddha hat nichts anderes für Laien gelehrt.

    Meinst ich sollte auf all das zu Haben wollen verzichten:

    Ich will Lust
    Ich will einen Sexualpartner (für mich alleine) besitzen
    Ich will ein Kind (als Statussymol) Familie
    Ich will ein Kind (als Lebensaufgabe)
    Ich will ein Kind (als Erben),das mich dann auch beerdigt

    Gruss Bakram

  • Geronimo
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    • 24. Mai 2011 um 13:41
    • #35

    Der Buddha hat übrigens erklärt, das wenn sein Sexualtrieb auch nur ein Quäntchen stärker gewesen wäre, dann hätte seine Kraft nicht mehr ausgereicht, dann hätte er ihn auch in 1000 Leben nicht überwinden können, und er hätte seine Suche nach der Befreiung an Ort und Stelle abgebrochen. Er hätte aufgegeben. Er musste an sein absolut äußerstes gehen und hat es dennoch nur gerade so geschafft.

    Diese Kraft sollte man daher nie unterschätzen,
    ganz gleich welche Ansichten man dazu im Moment hegt.

    Und das der Buddha so drastisch darauf eingeht, das sollte einem schon zu denken geben, das man es nicht einfach nur als etwas Natürliches ansieht.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
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  • Geronimo
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    • 24. Mai 2011 um 13:42
    • #36
    Bakram:
    Kusala:



    Künstliche Befruchtung ist keine Alternative, da auch mit Gier (haben wollen) behaftet.

    Es spricht doch gar nichts dagegen Onda, wenn Du eine heilsame Partnerschaft führst. Der Buddha hat nichts anderes für Laien gelehrt.

    Meinst ich sollte auf all das zu Haben wollen verzichten:

    Ich will Lust
    Ich will einen Sexualpartner (für mich alleine) besitzen
    Ich will ein Kind (als Statussymol) Familie
    Ich will ein Kind (als Lebensaufgabe)
    Ich will ein Kind (als Erben),das mich dann auch beerdigt

    Gruss Bakram

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    In der Tat.

    Aber nur wenn Du in diesem Leben bereits Befreiung erlangen möchtest.

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  • Hanzze
    Gast
    • 24. Mai 2011 um 13:53
    • #37
    Geronimo:
    Hanzze:


    Naja, ich würde sagen, dass meiste fällt eher unter unverdaut und wieder hochgekommen *schmunzel*

    Und dann schleckt man es wieder auf, und es kommt wieder hoch. Katzen machen das z.B. zum Reinigen. Und Kühe um schwere Nahrung richtig zu verdauen. *schmunzel*


    Das verstehe ich nicht.


    Viel reden und viel fragen ist wie viel essen und was man nicht verdaut kommt immer wieder hoch. Und es fängt von vorne an. *schmunzel*

  • Helmut9
    Gast
    • 24. Mai 2011 um 14:01
    • #38
    Geronimo:

    Schau doch mal selbst nach spätestens wie vielen Tagen ohne sexuelle Befriedigung sich der Hunger meldet und Deinen Geist in Bewegung bringt. Wann findet er denn da wahre, tiefste Ruhe, um einen Blick hinter die Kulissen zu werfen?

    Das kann man aber natürlich auf jeglichen Hunger anwenden. Auch den Hunger hier etwas posten zu müssen...

    Triebbefriedigung hält den Geist immer im Klammergriff, führt nie zur Ruhe, auch wenn es sich kurzfristig anders darzustellen scheint. Das ist ja gerade das Verzwickte.

    Ein wenig streichel eine Umarmung und weg ist die Gier.
    " Wie schön das Du da bist. Du schaffst Frieden vor mir."

  • Hanzze
    Gast
    • 24. Mai 2011 um 14:03
    • #39

    Schon mal mit kalt duschen probiert *schmunzel*

  • Geronimo
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    • 24. Mai 2011 um 14:07
    • #40
    Zitat


    Viel reden und viel fragen ist wie viel essen und was man nicht verdaut kommt immer wieder hoch. Und es fängt von vorne an. *schmunzel*

    Die Verdauung ändert ja nichts an der kurzzeitigen "Gaumenfreude".

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Geronimo
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    • 24. Mai 2011 um 14:10
    • #41
    Helmut9:
    Geronimo:

    Schau doch mal selbst nach spätestens wie vielen Tagen ohne sexuelle Befriedigung sich der Hunger meldet und Deinen Geist in Bewegung bringt. Wann findet er denn da wahre, tiefste Ruhe, um einen Blick hinter die Kulissen zu werfen?

    Das kann man aber natürlich auf jeglichen Hunger anwenden. Auch den Hunger hier etwas posten zu müssen...

    Triebbefriedigung hält den Geist immer im Klammergriff, führt nie zur Ruhe, auch wenn es sich kurzfristig anders darzustellen scheint. Das ist ja gerade das Verzwickte.

    Ein wenig streichel eine Umarmung und weg ist die Gier.
    " Wie schön das Du da bist. Du schaffst Frieden vor mir."

    Das hat wenig mit dem Geschlechtsakt zu tun.
    Der ist ohne Wollen und Machen nicht möglich.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Hanzze
    Gast
    • 24. Mai 2011 um 14:12
    • #42
    Zitat

    Die Verdauung ändert ja nichts an der kurzzeitigen "Gaumenfreude".

    Sagt der Burgeresser zum Bescheidenen *schmunzel* na wenn es den so ist, er alles frißt.

  • Helmut9
    Gast
    • 24. Mai 2011 um 14:14
    • #43
    Geronimo:
    Helmut9:

    Ich habe Sex ohne Gier erfahren und es ist einfach nur schön, friedlich und hilfreich.

    Wozu bewegst du dann deine Hüfte um nicht das Gefühl zu genießen? Du legst dich dabei so oder so aktiv wollend in die Extase hinein, ob Dir das bewusst ist oder nicht. Du willst für so und so lange Dauer das Gefühl aufrecht erhalten. Wäre es anders würdest Du doch abrupt abbrechen...

    Du meine Güte!!
    Das hab ich schon vor dreißig Jahren abgelegt. Ich WILL Sex keine Turnübungen oder Arbeit im Bett.

  • sumedhâ
    Gast
    • 24. Mai 2011 um 14:24
    • #44
    Geronimo:
    Zitat


    Viel reden und viel fragen ist wie viel essen und was man nicht verdaut kommt immer wieder hoch. Und es fängt von vorne an. *schmunzel*

    Die Verdauung ändert ja nichts an der kurzzeitigen "Gaumenfreude".


    ausgekotztes schmeckt sicher wiederlich :grinsen:

  • Geronimo
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    • 24. Mai 2011 um 14:33
    • #45
    Zitat

    Du meine Güte!!
    Das hab ich schon vor dreißig Jahren abgelegt. Ich WILL Sex keine Turnübungen oder Arbeit im Bett.

    Na dann.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Hanzze
    Gast
    • 24. Mai 2011 um 14:36
    • #46
    Zitat
    Zitat

    The Tail of the Snake

    We human beings don't want suffering. We want nothing but pleasure. But actually, pleasure is nothing but subtle suffering. Pain is blatant suffering. To put it in simple terms, suffering and pleasure are like a snake. Its head is suffering; its tail is pleasure. Its head contains poison. Its mouth contains poison. If you get near its head, it'll bite you. If you catch hold of its tail it seems safe, but if you hold onto its tail without letting go, it can turn around and bite you just the same. That's because both the head of the snake and the tail of the snake are on the same snake.

    Both happiness and sadness come from the same parents: craving and delusion. That's why there are times when you're happy but still restless and ill at ease — even when you've gotten things you like, such as material gain, status, and praise. When you get these things you're happy, but your mind isn't really at peace because there's still the sneaking suspicion that you'll lose them. You're afraid they'll disappear. This fear is the cause that keeps you from being at peace. Sometimes you actually do lose these things and then you really suffer. This means that even though these things are pleasant, suffering lies fermenting in the pleasure. We're simply not aware of it. Just as when we catch hold of a snake: Even though we catch hold of its tail, if we keep holding on without letting go, it can turn around and bite us.

    So the head of the snake and the tail of the snake, evil and goodness: These form a circle that keeps turning around. That's why pleasure and pain, good and bad are not the path.

    Der Körper der Schlange

    Wir Menschen wollen nicht leiden. Wir wollen nichts anderes als Vergnügen. Doch in Wahrheit, Vergnügen ist nichts anderes als eine subtile Form des Leidens. Schmerz ist offenkundiges Leiden. Um es in einfache Worte zu fassen, Leiden und Genuss sind wie eine Schlange. Ihr Kopf ist Leiden, ihr Körper ist Vergnügen. Ihr Kopf hält Gift gespeichert. Ihr Maul enthält Gift. Wenn du nahe an den Kopf ran gehst, wir sie dich beißen. Wenn du sie am Körper fasst, scheint es sicher, doch wenn du daran festhaltest und nicht los lässt, kann sie sich drehen und beißt dich in selber weise. Der Grund dafür ist, dass Beides, der Kopf der Schlange und der Körper der Schlange, Teil der selben Schlange sind.

    Beide, Freude und Traurigkeit, haben die selben Eltern: Begierde und Illusion. Das ist der Grund warum es Zeiten gibt, in denen du glücklich und dennoch rastlos und leicht krank bist, auch wenn du Dinge die du magst erreicht hast, wie materielle Gewinne, Status und Anerkennung. Wenn du diese Dinge bekommst, bist du glücklich, dennoch ist dein Geist nicht wirklich zur Ruhe gekommen, denn da ist immer noch dieser leise Verdacht, dies alles wieder zu verlieren. Du hast angst das sie wieder verschwinden. Diese Angst ist es, die dich davon abhält zu Frieden zu kommen. Manchmal verlierst du die Dinge wirklich und dann leidest du richtig. Das heißt, dass auch wenn diese Dinge angenehm sind, Leiden gärend in Vergnügen vorhanden ist. Wir sind uns dessen ganz einfach nicht bewusst. Als wurden wir ein Schlange anfassen wollen: Selbst wenn wir sie am Körper fassen und nicht davon abgehen, wird sie sich drehen und uns beißen.

    Der Kopf der Schlange und der Körper der Schlange sind also, das Böse und das Gute: Dies formt einen Kreis, der sich stets fort bewegt. Dies ist der Grund warum Vergnügen und Schmerz, gut und schlecht nicht der Pfad sind.

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  • nyalaana
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    • 24. Mai 2011 um 16:54
    • #47

    Ich habe neulich von einem sehr interessanten Experiment gelesen. Ein 20 Jahre verheiratetes Ehepaar hat gemeinsam beschlossen, für 1 Jahr lang jeden Tag Sex miteinander zu haben. Ausnahmen nur wenn einer im Krankenhaus liegt weil er sehr Krank ist, oder wenn sie beruflich getrennt verreisen mussten und es absolut nicht ging die Reise zu 2. zu machen. Sie haben berichtet, dass das Experiment geklappt hat. Sie haben es glaube ich bis auf 2 Tage geschafft ( beruflich getrennt verreist). Besonders interessant aber waren die Auswirkung auf ihr tägliches Zusammenleben das sich durch das Experiment verändert hat. Da die eigenen Ausreden um Sex zu verhindern nicht mehr galten- Migräne, Müdigkeit, "keine Lust"- hätten sie neu gelernt wieder aufeinander einzugehen und sich Zeit für den anderen zu nehmen. Besonders ihr Umgang mit Konflikten und Streit aus dem Alltag habe sich total verändert. Da man nach einen ungelösten Streit oder wenn man sich über den Partner geärgert hat nur ungern mit dem anderen Schläft, sie aber nun nicht mehr die üblichen Verweigerungstaktiken anwenden konnten, hätten sie angefangen dafür zu sorgen, dass sie konflikte genauer durchsprechen und lösen bzw Kompromisse finden mit denen dann beide zufrieden waren, weil sonst der "Pflichtsex" für beide sehr unbefriedigend und anstrengend gewesen wäre. Sie hätten das Experiment angefangen weil sie merkten dass anch 20 - Jahren Ehe die Luft im Bett ziehmlich raus war und sie immer weniger Sex hatten. Bei Paaren denen es ähnlich ging hätten sie beobnachtet dass sich vilee dieser Paar scheiden lassen. Sie wollten nicht weiter auf diese Ende zutreiben und haben sich überlegt es mit dem Gegenteil zu probieren. Sie führen jetzt nach dem Experiment eine viel bessere Ehe weil sie gelernt haben besser miteinander umzugehen und ihnen klargeworden ist wie wichtig das ist. Sie hätten jetzt ein sehr befriedigendes Sexleben, wenn zwar nciht jeden Tag aber doch viel öfter als vor dem Experiment.

    Für die beiden hat sich das Experiment gelohnt. Ich denke sie haben sehr viel gelernt voneinander und übereinander. Mit der "Überwindung der Sexualität im weltlichen Leben" wäre es gut möglich, dass sie sich getrennt hätten. Ich fand den Artkel sehr interessant und beneide beide.

  • Geronimo
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    • 24. Mai 2011 um 17:07
    • #48
    nyalaana:

    Ohne Sex wäre die Ehe wahrscheinlich wohl auch garnicht erst zustande gekommen.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
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  • HaenselUndGretel
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    • 24. Mai 2011 um 17:30
    • #49

    Ich kann mich des Verdachts nicht erwehren, dass jemand, der sich nun fast einen Tag über die Vorzüge der (sexuellen) Enthaltsamkeit auslässt, eine größere Anhaftung entwickelt hat, als mancher, der's dreimal am Tag treibt...

    Hänsel

  • sumedhâ
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    • 24. Mai 2011 um 17:32
    • #50
    HaenselUndGretel:

    Ich kann mich des Verdachts nicht erwehren, dass jemand, der sich nun fast einen Tag über die Vorzüge der (sexuellen) Enthaltsamkeit auslässt, eine größere Anhaftung entwickelt hat, als mancher, der's dreimal am Tag treibt...

    Hänsel


    :grinsen::grinsen::grinsen:

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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