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  1. Buddhaland Forum
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Die Überwindung der Sexualität im weltlichen Leben

  • Geronimo
  • 24. Mai 2011 um 08:23
  • Geschlossen
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1. offizieller Beitrag
  • Geronimo
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    • 24. Mai 2011 um 08:23
    • #1

    Das ist ein sehr schwieriges Unterfangen, selbst wenn man erkannt hat, das der Frieden der Befriedigung ein sehr trügerischer, weil kurzer, ist.

    Nun wird es sicher Unzählige geben die sich gegen die aufgabe dieses vermeintlich schönen Aktes auflehnen werden, mit der Begrùndung das es doch etwas ganz Natürliches sei, etc., einfach weil sie noch nicht darauf verzichten können oder wollen. Nur ist doch gerade dieses Begehren, diese Lust, etwas außerordentlich Fesselndes, im wahrsten Sinne des Wortes!

    Und wir wollen doch nicht mehr gefesselt sein...

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • pali
    Gast
    • 24. Mai 2011 um 08:44
    • #2
    Geronimo:

    Nun wird es sicher Unzählige geben die sich gegen die aufgabe dieses vermeintlich schönen Aktes auflehnen werden, mit der Begrùndung das es doch etwas ganz Natürliches sei, etc., einfach weil sie noch nicht darauf verzichten können oder wollen. Nur ist doch gerade dieses Begehren, diese Lust, etwas außerordentlich Fesselndes, im wahrsten Sinne des Wortes!


    .................................................................................------------------.......

  • Geronimo
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    • 24. Mai 2011 um 08:51
    • #3
    pali:


    .................................................................................------------------.......

    Sehr gut!

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Onda
    Gast
    • 24. Mai 2011 um 09:03
    • #4

    Hallo Geronimo,
    meinst Du mit "Überwindung" Aufgabe/Verzicht und wenn ja: Worin liegen für dich die Vorteile der Keuschheit? Und worin die Nachteile der Sexualität? (Das buddhistische Projekt beinhaltet ja nicht den Verzicht auf die Befriedigung jeglicher menschlicher Bedüfnisse).

    LG
    Onda

  • monikamarie
    Gast
    • 24. Mai 2011 um 09:06
    • #5

    Guten Morgen Geronimo,
    es wurde schon viel darüber diskutiert. Vielleicht schaust Du Dich mal hier um:

    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?f=15&t=4529

    _()_ Monika

  • Geronimo
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    • 24. Mai 2011 um 09:35
    • #6
    Onda:

    Hallo Geronimo,
    meinst Du mit "Überwindung" Aufgabe/Verzicht und wenn ja: Worin liegen für dich die Vorteile der Keuschheit? Und worin die Nachteile der Sexualität? (Das buddhistische Projekt beinhaltet ja nicht den Verzicht auf die Befriedigung jeglicher menschlicher Bedüfnisse).

    LG
    Onda

    Überwindung heißt für mich Aufgabe, ja.

    Der Vorteil liegt ganz klar in der Abnahme des ewigen Getrieben-Seins, in der Ruhe die dadurch einkehrt. Ich lege so auch einen Großteil meines Glücks nicht mehr in die Hände Anderer. Ich werde unabhängiger und freier, da meine Triebe weniger Gewalt über mich haben.
    Ich kann das andere Geschlecht nun leichter in seiner Ganzheit sehen, und nicht nur als vorübergehendes Lustobjekt, und so bin ich auch von größerem Nutzen für alle Anderen.
    Auch verfüge ich heute über wesentlich mehr Energie und eine größere Fokussiertheit als noch vor ein paar Monaten. Energie die ich nun wunderbar in allen möglichen anderem Bereichen einsetzen kann.

    Nachteil ist sicherlich die innere Spannung, die sich manchmal einstellt, wenn die Lust sehr groß wird. Wobei sich das mit der Zeit immer weiter abschwächt. Auch wird man so schwerlich Partnerschaften eingehen können, da sich nur sehr selten 2 derart unabhängige finden werden. Aber das ist auch nicht so schlimm, wenn man erstmal die Vorzüge der Zurückgezogenheit kennen- und schätzen gelernt hat.

    Es ist ein schwieriges und langwieriges Unterfangen, aber die Vorteile überwiegen, meiner Ansicht nach.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Geronimo
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    • 24. Mai 2011 um 09:39
    • #7
    monikamarie:

    Guten Morgen Geronimo,
    es wurde schon viel darüber diskutiert. Vielleicht schaust Du Dich mal hier um:

    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?f=15&t=4529

    _()_ Monika

    Hi, danke. Aber ich finde es auch gar nicht so verkehrt neue Gespräche zu "alten" Themen Aufmachen, um "frischen Wind" in die Sache zu bringen :) Ist aber auch nur meine Ansicht.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Onda
    Gast
    • 24. Mai 2011 um 11:10
    • #8
    Geronimo:

    Es ist ein schwieriges und langwieriges Unterfangen, aber die Vorteile überwiegen, meiner Ansicht nach.

    Letztlich muss das jeder für sich persönlich abwägen. Sexualität sollte dabei in ihrer ganzen Vielschichtigkeit betrachtet werden. Wer sie nur unter dem Aspekt der Gier betrachtet, verkürzt diesen natürlichen Bestandteil der menschlichen Existenz jedoch in unzulässiger Weise. Sexualität ist auch Kommunikation sowie ein Mittel, um mit einem anderen Menschen ganz tief in Berührung zu kommen - im übertragenen Sinne. Dieser Aspekt sollte nicht aus den Augen verloren werden.

    LG
    Onda

  • Kusala
    Gast
    • 24. Mai 2011 um 11:22
    • #9

    Ach Onda ;)
    Sex ist immer mit Gier verbunden.
    Aber das hatten wir ja schon oft jetzt durch.

    Ganz liebe Grüße
    Kusala

  • Onda
    Gast
    • 24. Mai 2011 um 11:25
    • #10

    Nietzsche:
    "dass hier der eine Mensch durch sein Vergnügen einem anderen Menschen wohltut,- man trifft derart wohlwollende Veranstaltungen nicht zu häufig in der Natur!"

    LG
    Onda

  • xxx
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    • 24. Mai 2011 um 11:41
    • #11

    Nun vor 100 Jahren hätte ich, angesichts der Diskussion, Angst gehabt ums fortbestehen unserer Art. aber heute gibts ja zum Glück auch künstliche Befruchtung :)

  • Onda
    Gast
    • 24. Mai 2011 um 11:53
    • #12
    Bakram:

    Nun vor 100 Jahren hätte ich, angesichts der Diskussion, Angst gehabt ums fortbestehen unserer Art. aber heute gibts ja zum Glück auch künstliche Befruchtung :)

    Heißt das: Der korrekte Buddhist verzichtet auf Sex und lässt künstlich befruchten?

    LG
    Onda

  • sumedhâ
    Gast
    • 24. Mai 2011 um 11:59
    • #13
    Onda:
    Bakram:

    Nun vor 100 Jahren hätte ich, angesichts der Diskussion, Angst gehabt ums fortbestehen unserer Art. aber heute gibts ja zum Glück auch künstliche Befruchtung :)

    Heißt das: Der korrekte Buddhist verzichtet auf Sex und lässt künstlich befruchten?

    LG
    Onda


    :grinsen:

  • xxx
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    • 24. Mai 2011 um 12:05
    • #14
    Onda:

    Heißt das: Der korrekte Buddhist verzichtet auf Sex und lässt künstlich befruchten?

    Keine Ahnung, aber ein interessanter Ansatz... durchaus diskussionswürdig :D

  • Kusala
    Gast
    • 24. Mai 2011 um 12:06
    • #15
    Onda:


    Heißt das: Der korrekte Buddhist verzichtet auf Sex und lässt künstlich befruchten?

    Der korrekte Buddhist macht es je nach Einsicht, ohne Krampf und unter Einhaltung der silas. ;)

    Künstliche Befruchtung ist keine Alternative, da auch mit Gier (haben wollen) behaftet.

    Es spricht doch gar nichts dagegen Onda, wenn Du eine heilsame Partnerschaft führst. Der Buddha hat nichts anderes für Laien gelehrt.

  • Geronimo
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    • 24. Mai 2011 um 12:17
    • #16

    Es geht doch dabei aber gerade auch darum zu prüfen, wie viel Hunger (Gier) noch in einem vorhanden ist.

    Kann man ein halbes Jahr problemlos auf Sexualität verzichten oder nicht, ganz gleich von welchen "selbstlosen" Motivationen man da auch glaubt angetrieben zu werden.

    Denn auch wenn man Anderen sexuelle Befriedigung schenkt, dann schenkt man ihnen auch gleichzeitig wieder neuen Hunger, da die Befriedigung, egal wie himmlisch sie sich auch anfühlte, nie besonders lange anhält.

    Das sollte man bei derart Altruismus schon auch bedenken.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Onda
    Gast
    • 24. Mai 2011 um 12:18
    • #17

    Wer Sex hat, befriedigt ein körperliches Bedürfnisse.
    Das Bedürfnis nach Schlaf, Wärme, Nahrung - allesamt körperliche Bedürfnisse.

    Worin liegt der entscheidende Unterschied zwischen diesen (legitimen) körperlichen Bedürfnissen und dem (anrüchigen) körperlichen Bedürfnis nach Sex?
    Man könnte jetzt sagen, die Ausübung von Sex sei nicht unmittelbar fürs Überleben notwendig (so wie Einnahme von Nahrung) - obwohl das langfristig betrachtet ja auch nicht stimmen würde. Wo liegt der wirkliche qualitative Unterschied? Auch die Befriedigung der "legitimen" körperlichen Bedürfnisse kann durchaus mit Lust verbunden sein...

    Und: Ist die Dämonisierung der Sexualität nicht ein Merkmal fast aller Religionen? Warum tun sich die Religionen mit dem Sex so schwer? Was trieb den armen Augustinus dazu, den Sex so vehement zu verdammen (seine eigene nicht unbeträchtliche Geilheit?)? Ist es die Angst vor einer Urgewalt, die uns die Kontrolle entreißt? (So wie im Falle Strauss-Kahns, der sich der Anklage nach ratiobefreit wie ein geiler Dackel aufs Zimmermädchen stürzt...). Fragen über Fragen...

    LG
    Onda

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (24. Mai 2011 um 12:29)

  • Helmut9
    Gast
    • 24. Mai 2011 um 12:23
    • #18
    Kusala:

    Ach Onda ;)
    Sex ist immer mit Gier verbunden.
    Aber das hatten wir ja schon oft jetzt durch.

    Ganz liebe Grüße
    Kusala

    Ich habe Sex ohne Gier erfahren und es ist einfach nur schön, friedlich und hilfreich.

  • Onda
    Gast
    • 24. Mai 2011 um 12:25
    • #19
    Geronimo:


    Denn auch wenn man Anderen sexuelle Befriedigung schenkt, dann schenkt man ihnen auch gleichzeitig wieder neuen Hunger, da die Befriedigung, egal wie himmlisch sie sich auch anfühlte, nie besonders lange anhält.

    Diese Argumentation ließe sich auf jede Form des Schenkens (und der Befriedigung) anwenden. Sollte man deshalb das Schenken lassen?
    Die Befriedigung durch Sex unterscheidet sich durch nichts von anderen Befriedigungen: sie ist endlich, sie geht vorbei. Der Katzenjammer kommt aber erst dort, wo die Einsicht in die fundamentale Gesetzmäßigkeit von anicca (Nicht-Dauer) fehlt. Das Leiden ensteht dort, wo Ewigkeit gewünscht wird, wo nur Vergänglichkeit gefunden werden kann.

    LG
    Onda

  • Onda
    Gast
    • 24. Mai 2011 um 12:26
    • #20
    Helmut9:
    Kusala:

    Ach Onda ;)
    Sex ist immer mit Gier verbunden.
    Aber das hatten wir ja schon oft jetzt durch.

    Ganz liebe Grüße
    Kusala

    Ich habe Sex ohne Gier erfahren und es ist einfach nur schön, friedlich und hilfreich.

    Das kann wahrscheinlich nur glauben, wer es selbst erlebt hat...

  • accinca
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    • 24. Mai 2011 um 12:26
    • #21
    Helmut9:

    Ich habe Sex ohne Gier erfahren und es ist einfach nur schön, friedlich und hilfreich.


    Des nenne ich Gier und Verblendung zugleich!

  • monikamarie
    Gast
    • 24. Mai 2011 um 12:27
    • #22

    OFF TOPIC

    Onda:


    ...
    (So wie im Falle Strauss-Kahns, der sich ratiobefreit wie ein geiler Dackel aufs Zimmermädchen stürzt...). Fragen über Fragen...
    ...

    Hi Onda,
    wie ist es denn mit der üblen Nachrede, Onda. Noch ist dieser Mann nicht verurteilt!!! Ganz abgesehen von der Wortwahl.
    _()_ Monika

  • Geronimo
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    • 24. Mai 2011 um 12:27
    • #23
    Onda:

    Wer Sex hat, befriedigt ein körperliches Bedürfnisse.
    Das Bedürfnis nach Schlaf, Wärme, Nahrung - allesamt körperliche Bedürfnisse.

    Worin liegt der entscheidende Unterschied zwischen diesen (legitimen) körperlichen Bedürfnissen und dem (anrüchigen) körperlichen Bedürfnis nach Sex?
    Man könnte jetzt sagen, die Ausübung von Sex sei nicht unmittelbar fürs Überleben notwendig (so wie Einnahme von Nahrung) - obwohl das langfristig betrachtet ja auch nicht stimmen würde. Wo liegt der wirkliche qualitative Unterschied? Auch die Befriedigung der "legitimen" körperlichen Bedürfnisse kann durchaus mit Lust verbunden sein...

    Und: Ist die Dämonisierung der Sexualität nicht ein Merkmal fast aller Religionen? Warum tun sich die Religionen mit dem Sex so schwer? Was trieb den armen Augustinus dazu, den Sex so vehement zu verdammen (seine eigene nicht unbeträchtliche Geilheit?)? Ist es die Angst vor einer Urgewalt, die uns die Kontrolle entreißt? (So wie im Falle Strauss-Kahns, der sich ratiobefreit wie ein geiler Dackel aufs Zimmermädchen stürzt...). Fragen über Fragen...

    LG
    Onda

    Es geht dabei einzig und allein um die Gier, die man überwinden muss um Befreiung zu erlangen.

    Wollen und Nicht-Wollen fesseln uns ans Dasein. Gleichmut führt zur Befreiung.

    Ein heiliges Leben ist mit Begehren nicht möglich, da der Geist durch die Triebe nie soweit zur Ruhe kommt um überweltliche Einsichten zu erlangen. Erst wenn man innerlich vollkommen still geworden ist, ohne jegliches Begehren, stellt sich wahrhaft Erkenntnis ein.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

    Einmal editiert, zuletzt von Geronimo (24. Mai 2011 um 12:35)

  • monikamarie
    Gast
    • 24. Mai 2011 um 12:29
    • #24
    accinca:
    Helmut9:

    Ich habe Sex ohne Gier erfahren und es ist einfach nur schön, friedlich und hilfreich.


    Des nenne ich Gier und Verblendung zugleich!

    Ja, so ist es.

    Um aber Missverständnisse zu vermeiden, es geht hier aber nicht um Ver-Urteilung, sondern nur um die nüchterne Betrachtung aus buddhistischer Sicht.

  • monikamarie
    Gast
    • 24. Mai 2011 um 12:29
    • #25
    Geronimo:
    Onda:

    Wer Sex hat, befriedigt ein körperliches Bedürfnisse.
    Das Bedürfnis nach Schlaf, Wärme, Nahrung - allesamt körperliche Bedürfnisse.

    Worin liegt der entscheidende Unterschied zwischen diesen (legitimen) körperlichen Bedürfnissen und dem (anrüchigen) körperlichen Bedürfnis nach Sex?
    Man könnte jetzt sagen, die Ausübung von Sex sei nicht unmittelbar fürs Überleben notwendig (so wie Einnahme von Nahrung) - obwohl das langfristig betrachtet ja auch nicht stimmen würde. Wo liegt der wirkliche qualitative Unterschied? Auch die Befriedigung der "legitimen" körperlichen Bedürfnisse kann durchaus mit Lust verbunden sein...

    Und: Ist die Dämonisierung der Sexualität nicht ein Merkmal fast aller Religionen? Warum tun sich die Religionen mit dem Sex so schwer? Was trieb den armen Augustinus dazu, den Sex so vehement zu verdammen (seine eigene nicht unbeträchtliche Geilheit?)? Ist es die Angst vor einer Urgewalt, die uns die Kontrolle entreißt? (So wie im Falle Strauss-Kahns, der sich ratiobefreit wie ein geiler Dackel aufs Zimmermädchen stürzt...). Fragen über Fragen...

    LG
    Onda

    Ja, dem stimme ich voll zu, Geronimo!

    Es geht dabei einzig und allein um die Gier, die man überwinden muss um Befreiung zu erlangen.

    Wollen und Nicht-Wollen fesseln uns ans Dasein. Gleichmut führt zur Befreiung.

    Ein heiliges Leben ist mit Begehren nicht möglich, da der Geist durch die Triebe nie soweit zur Ruhe kommt um überörtliche Einsichten zu erlangen. Erst wenn man innerlich vollkommen still geworden ist, ohne jegliches Begehren, stellt sich wahrhaft Erkenntnis ein.

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Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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