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Tod und Reanimation im Buddhismus

  • stephanthenut
  • 17. Mai 2011 um 08:41
  • Zum letzten Beitrag
  • stephanthenut
    Gast
    • 17. Mai 2011 um 08:41
    • #1

    Und wieder hallo miteinander! Meine zweite Frage:

    Ich arbeite zur Zeit noch als Rettungsassistent. Da kommt es zwangsläufig vor, dass man Menschen reanimiert.
    In diesem Buch, das ich gerade lese steht nun, dass der Geist ja praktisch im Körper zu Gast ist und beim Tod den Körper verlässt.

    Wie verhält es sich eurer Meinung nach nun mit der Reanimation? Weil eigentlich versuche ich ja dann den Geist zu zwingen in dem Körper zu bleiben. Oder, lasst es mich anders ausdrücken, versuche ich zu überreden.

    Mache ich dann den Körper für den Geist nur wieder "bewohnbar", oder wollte der Geist dann eigentlich gar nicht gehen, was ja dann eigentlich heißt, dass der Mensch auch ohne die Wiederbelebung überlebt hätte...
    Kommt der Geist dann wieder zurück (für ihn bewusst), wäre das ja dann praktisch aus Anhaftung. Da er, z.B. seine Enkel noch sehen will. Würde ich dadurch dann allerdings nicht diese "Anhaftung" unterstützen?

    Ich weiß, recht wirre Fragen am frühen Morgen, aber mein Kopf arbeitet nach der Nachtschicht noch nicht so gut ;)

    Ich wünsche euch allen einen schönen Tag und Danke für die Antworten im voraus
    Stephan

  • monikamarie
    Gast
    • 17. Mai 2011 um 10:15
    • #2

    Hi Stephan,
    an so einen Geist glaube ich nicht, der wäre ja vergleichbar mit der Seele. Das Buch, das Du liest, ist eine Interpretation aus tibetischer, also kultureller Sicht. Dazu können Dir sicher andere mehr schreiben.

    Buddha hat aufgezeigt, wie unser vorgestelltes Ich sich zusammensetzt, es gibt keinen festen Kern, den ich als Seele oder Geist bezeichnen würde. Wenn Du jemanden reanimierst, dann funktioniert das System wieder. Und das ist ja Deine Aufgabe. Die weiteren Fragen, die Du stellst, sind reine Spekulationen und aus meiner Sicht "Aberglauben".
    _()_ Monika

  • Onda
    Gast
    • 17. Mai 2011 um 10:37
    • #3

    Wikipedia:
    "Unter einer Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) oder im Englischen cardiopulmonary resuscitation (CPR), vereinfacht auch oft Wiederbelebung oder Reanimation genannt, versteht man das Durchführen von Maßnahmen, die einen Atem- und Kreislaufstillstand beenden sollen. Dabei lassen sich Basismaßnahmen, die im Rahmen der lebensrettenden Sofortmaßnahmen durchgeführt werden, von erweiterten Maßnahmen unterscheiden."

    Reanimation ist ein Begriff, der in die Irre führen kann. Da kann man in der Tat an Seelen (anima) denken, die wieder in den Körper zurückgeholt werden. Im Buddhismus bilden Körper und Geist eine untrennbare Einheit. Das Konzept einer den Leib überdauernden "Seele" hat der Buddha abgelehnt. Seine Theorie von "anatta" verneint die Existenz eines dauerhaften, autonomen Selbst.

    LG
    Onda

  • accinca
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    • 17. Mai 2011 um 12:43
    • #4
    Onda:

    . Im Buddhismus bilden Körper und Geist eine untrennbare Einheit. Das Konzept einer den Leib überdauernden "Seele" hat der Buddha abgelehnt.

    Wer hat die denn so ein Märchen erzählt - der Buddha jedenfalls nicht.
    Es trifft je weder für den Fleischleib zu noch für den feineren Körper.

    "Weiter sodann, Udāyī, hab' ich den Jüngern die Pfade gewiesen,
    auf deren Weg meine Jünger aus diesem Leibe einen anderen Leib
    hervorgehn lassen, formhaft, geistig gestaltet, mit allen Gliedern
    begliedert, sinnenfällig.
    Gleichwie etwa, Udāyī, wenn ein Mann einem Rohre den Halm auszöge
    und sich sagte: 'Das ist das Rohr, das ist der Halm, eins ist das Rohr,
    eins ist der Halm: aus dem Rohre hab' ich ja den Halm gezogen'; oder
    gleichwie etwa, Udāyī, wenn ein Mann das Schwert aus der Scheide
    zöge und sich sagte: 'Das ist das Schwert, das ist die Scheide, eins ist
    das Schwert, eins ist die Scheide: aus der Scheide hab' ich ja das
    Schwert gezogen'; oder gleichwie etwa, Udāyī, wenn ein Mann eine
    Schlange aus dem Korbe nähme und sich sagte: 'Das ist die Schlange,
    das ist der Korb, eins ist die Schlange, eins ist der Korb: aus dem Korbe
    hab' ich ja die Schlange genommen': ebenso nun auch, Udāyī, hab' ich
    den Jüngern die Pfade gewiesen, auf deren Stegen meine Jünger aus
    diesem Leibe einen anderen Leib hervorgehn lassen, formhaft, geistig
    gestaltet, mit allen Gliedern begliedert, sinnenfähig. M 77

  • accinca
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    • 17. Mai 2011 um 12:48
    • #5
    Onda:

    Reanimation ist ein Begriff, der in die Irre führen kann.


    Es gibt wohl kaum ein Satz in der Welt der nicht in die Irre führen könnte.
    Da macht dieser Satz auch keine Ausnahme. Eine Seele bzw. Psyche (wenn auch
    nicht ewig) hat der Buddha, wie auch einen Körper (wenn auch leer), nie bestritten.

  • Hanzze
    Gast
    • 17. Mai 2011 um 12:51
    • #6
    accinca:
    Onda:

    . Im Buddhismus bilden Körper und Geist eine untrennbare Einheit. Das Konzept einer den Leib überdauernden "Seele" hat der Buddha abgelehnt.

    Wer hat die denn so ein Märchen erzählt - der Buddha jedenfalls nicht.
    Es trifft je weder für den Fleischleib zu noch für den feineren Körper.


    Und wie sonst, wenn nicht beschreibt der Buddha dann das "ich"?

  • accinca
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    • 17. Mai 2011 um 13:12
    • #7
    Hanzze:
    accinca:

    Wer hat die denn so ein Märchen erzählt - der Buddha jedenfalls nicht.
    Es trifft je weder für den Fleischleib zu noch für den feineren Körper.


    Und wie sonst, wenn nicht beschreibt der Buddha dann das "ich"?


    Ein Ich (atta) beschreibt der Buddha eigentlich nicht. Aber er
    beschreibt eine sog. Persönlichkeit/Wesen (satta). Für diesen
    Strom der Persönlichkeit ist das wechseln eines einzigen Körpers
    keine besondere Sache. Schließlich macht Rupa nur ein einziges
    Element der fünf Elemente des Daseins aus. Und dabei umfaßt
    der Begriff "Rupa" viel mehr als nur den Fleisch und Knochenleib
    diesseitiger grober Wesen.

  • Hanzze
    Gast
    • 17. Mai 2011 um 13:55
    • #8

    Vielleicht magst du uns auch beschreiben, was so eine Persönlichkeit/Wesen ausmacht. *schmunzel*
    Und kann eines dieser "Bestandteile" abhanden gehen?

  • Onda
    Gast
    • 17. Mai 2011 um 15:29
    • #9
    accinca:


    Wer hat dir denn so ein Märchen erzählt - der Buddha jedenfalls nicht.

    Zitat

    Bereits in einer seiner ersten Lehrreden, in der „Lehrrede von den Kennzeichen der Nicht-Seele“ (SN 22.59) legte der Buddha dar, dass kein Bestandteil einer Person die Merkmale einer festen Seele aufweist. Die Lehre von den Skandhas oder fünf Daseinsfaktoren ist neben der Lehre vom Leid ein zweiter Grundpfeiler des Buddhismus. Sie dient dem Verständnis des Erlösungsweges und beruht auf einfachen Erfahrungen und Beobachtungen. Buddha widersetzt sich hier dem anthropologischen Dualismus (Verständnis von Leib und Seele).

    WIkipedia

  • Onda
    Gast
    • 17. Mai 2011 um 15:31
    • #10
    accinca:

    Schließlich macht Rupa nur ein einziges
    Element der fünf Elemente des Daseins aus.

    Aus dem Puzzle der 5 Skandhas lässt sich kein Steinchen herauslösen - allenfalls um den Preis der Zerstörung des Ganzen.
    LG
    Onda

  • accinca
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    • 17. Mai 2011 um 16:20
    • #11
    Onda:
    accinca:

    Schließlich macht Rupa nur ein einziges
    Element der fünf Elemente des Daseins aus.


    Aus dem Puzzle der 5 Skandhas lässt sich kein Steinchen herauslösen - allenfalls um den Preis der Zerstörung des Ganzen. LGOnda


    Da hatte der Buddha mit seiner Lehre von der Körperlosigkeit (arupa)
    wohl ein anderes Verständnis vom Dasein.

  • accinca
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    • 17. Mai 2011 um 16:31
    • #12
    Onda:
    Zitat

    Bereits in einer seiner ersten Lehrreden, in der „Lehrrede von den Kennzeichen der Nicht-Seele“ (SN 22.59) legte der Buddha dar, dass kein Bestandteil einer Person die Merkmale einer festen Seele aufweist.

    WIkipedia


    Kommt natürlich darauf an was unter "fest" verstanden wird. Dabei kommt es
    aber in der Lehre des Buddha gar nicht darauf an ob von einer "Seele" die Rede
    sein soll oder um Bewußtsein, Gefühl oder um Hände und Füße, Augen und Ohren usw.
    die Rede ist oder von Seele, Herz, Emotionen usw. Die Tatsache das sich nirgends
    etwas festes finden läßt, ob nun Emotionen, Seele, Augen, Ohren usw. ändern
    nichts an deren Dasein nur weil dabei nichts festes zu finden ist.

  • accinca
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    • 17. Mai 2011 um 16:38
    • #13

    Der "*Schmunzer*" schrieb:

    Zitat

    Vielleicht magst du uns auch beschreiben, was so eine Persönlichkeit/Wesen ausmacht. *schmunzel* Und kann eines dieser "Bestandteile" abhanden gehen?


    In der bedingten Entstehung bzw. bedingten Erlöschung wird genau
    beschrieben wie die Bestandteile des Leidens abhanden gehen.

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 17. Mai 2011 um 17:25
    • #14
    stephanthenut:

    ...
    Wie verhält es sich eurer Meinung nach nun mit der Reanimation? Weil eigentlich versuche ich ja dann den Geist zu zwingen in dem Körper zu bleiben. Oder, lasst es mich anders ausdrücken, versuche ich zu überreden.


    Der Buddha lehrte, soweit ich recht informiert bin, dass jedes Wesen an seinem Leben hängt. Außerdem gilt die Inkarnation als Mensch als überaus kostbar und schwierig zu erreichen.
    Also ist das, was der simple gesunde Menschenverstand dazu sagt, nämlich: "Klasse Arbeit, Stefan!" auch im Sinne des Buddha. ;)

    Zitat

    Würde ich dadurch dann allerdings nicht diese "Anhaftung" unterstützen?


    Um solche Dinge brauchst Du dir echt keine Gedanken machen - man unterstützt keine Anhaftung bei anderen Leuten, außer vielleicht, wenn man Dealer ist. Das mit der Anhaftung und Ablehnung machen die Leute für sich selbst klar. Da kann man leider nichts verhindern oder unterstützen, meine ich.

    Wichtig ist auch, nicht zu viele Bücher zu lesen, sondern Buchwissen nur als Unterstützung zur meditativen Erfahrung zu nutzen. Nicht nur lesen, sondern lieber ganz allmählich ein bisschen mit dem Praktizieren anfangen. Eile mit Weile.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • nibbuti
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    • 17. Mai 2011 um 17:55
    • #15
    accinca:
    Onda:

    . Im Buddhismus bilden Körper und Geist eine untrennbare Einheit. Das Konzept einer den Leib überdauernden "Seele" hat der Buddha abgelehnt.


    Wer hat die denn so ein Märchen erzählt - der Buddha jedenfalls nicht.
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    auf deren Weg meine Jünger aus diesem Leibe einen anderen Leib
    hervorgehn lassen, formhaft, geistig gestaltet, mit allen Gliedern
    begliedert, sinnenfällig.

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    Es ist möglich, dass der namomayam kaya dazu missbraucht wird, den Glauben an eine ewige Seele durch die Hintertür einzuschleusen und aufrechtzuerhalten.

    :)

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Mabuttar
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    • 17. Mai 2011 um 19:01
    • #16

    Also, erstmal muss man ja dazu sagen, dass die meisten Personen die eine Reanimation brauchen, dass wohl nicht absichtlich wollten.
    Dem Tod entgeht man trotzdem auf längere Sicht nicht, jedenfalls die khandas nicht, egal durch welche Heilmittel.

    Zudem ging es hier ja nicht um den Atman, den Buddha durch die yogische Neti-Neti Technik in den Daseinsmerkmalen (khandas) abwies, das Atman ist unauffindbar.

    Es gibt für Buddha schon Geistiges und Körperliches, was sich in einem Wesen bedingt, jedoch ist beides dem Wandel (anicca) unterlegen, geben tut es dies aber.

    Accinca muss ich Recht geben, der Palikanon lehrt den "Astralkörper", sowie das überweltliche Auge usw.
    Das kennen die meisten verwirklichten Yogis.
    Es heißt dabei gar nicht, dass dieser Atman oder unwandelbar wäre.
    Es gibt genug Leute, welche die Erfahrungen mit diesem geistigen Körper gemacht haben, nur weil man aber Selbst es nicht erlebt hat, kann man nicht behaupten, dass es das nicht gibt. Von schamanischen Reisen bis zu den Out-of-Body Erfahrungen, gibt es Schulungen darüber, wie es erfahren werden kann. Wie real das ist kann ich nicht beantworten, vielleicht passiert es nur als Erzeugnis im Gehirn, aber das tut diese Realität ja auch.....

    Lieber erstmal das Leben retten, sterben kann man dann immer noch.

    Nibbana:..Befreit von der Zuordnung durch Form, Vaccha, ist der Tathagata tief, grenzenlos, hart auszuloten, wie die See. 'Wiedererscheinen', ist nicht anwendbar. 'Nicht wiedererscheinen',ist nicht anwendbar... MN72 (http://zugangzureinsicht.org/)

  • Onda
    Gast
    • 17. Mai 2011 um 20:06
    • #17
    accinca:
    Onda:


    Aus dem Puzzle der 5 Skandhas lässt sich kein Steinchen herauslösen - allenfalls um den Preis der Zerstörung des Ganzen. LGOnda


    Da hatte der Buddha mit seiner Lehre von der Körperlosigkeit (arupa)
    wohl ein anderes Verständnis vom Dasein.

    Wenn der Buddha von Dasein spricht, dann verweist er auf die Drei Daseinsmerkmale anatta, anicca und dukkha. Von arupa ist da nicht die Rede. arupa ist ein Begriff der im Kontext der Jhanas auftaucht; er verweist auf einen meditativen Zustand und nicht auf eine ontologische Größe.

    LG
    Onda

  • accinca
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    • 17. Mai 2011 um 20:31
    • #18
    nibbuti:

    Es ist möglich, dass der namomayam kaya dazu missbraucht wird, den Glauben an eine ewige Seele durch die Hintertür einzuschleusen und aufrechtzuerhalten. :)


    Wer aus einem geistgemachten Körper eine ewige beharrendes Leben
    machen will kann einschleusen was er will nur den Buddha kann er dazu
    nicht überreden.

  • accinca
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    • 17. Mai 2011 um 20:50
    • #19
    Onda:


    Wenn der Buddha von Dasein spricht, dann verweist er auf die Drei Daseinsmerkmale anatta, anicca und dukkha. Von arupa ist da nicht die Rede. arupa ist ein Begriff der im Kontext der Jhanas auftaucht; er verweist auf einen meditativen Zustand und nicht auf eine ontologische Größe.


    Ja, wenn man die Lehre nicht umfassend genug kennt könnte
    man sowas durcheinander bekommen und so denken.
    Daseinsmerkmale sind aber nur Merkmale des Daseins und
    keine Auflistung des Daseins. anatta, anicca und dukkha trifft
    auf alles Dasein zu, egal welcher Natur dieses Dasein auch sein
    mag, ob sinnlich bestehend, feinkörperlich oder unkörperlich alles
    hat die Merkmale anatta, anicca und dukkha. Die höhere Lehre (abidhamma)
    des Buddha ist es ja erkannt zu haben, das auch das arupa-dasein
    die Merkmale anatta, anicca und dukkha aufweisen und daher in der
    Lage zu war das Anhangen auch davon (vom höchsten Dasein) zu lösen.

    Es gibt Leute die glauben meditativen Zustand seinen keine andere Daseinsweisen.
    Das ist aber hier nicht so. In Wahrheit handelt es sich um andere Daseinsweisen
    die durch geistige Übungen der Ablösung erlangt werden. Es gibt eben Daseinszustände
    die in einem Zustand viel geringeren Anhaftens bestehen.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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