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Sich nicht festzulegen

  • Hanzze
  • 6. März 2011 um 11:10
  • Zum letzten Beitrag
  • Hanzze
    Gast
    • 6. März 2011 um 11:10
    • #1

    Sich nicht festzulegen

    "Die Menschen in der Welt arbeiten für diese oder jene Belohnung
    aber die Mönche lehren uns etwas, das tiefgründiger ist als das.

    Was immer sie auch tun, sie fragen nicht nach Gegenleistung.
    Sie arbeiten für keine Belohnung...

    ... Wenn wir überhaupt nichts begehren, was bekommen wir dann?

    Wir bekommen nichts!

    Was immer wir auch bekommen können, ist eine Quelle des Leidens.
    Deshalb üben wir, Nichts zu bekommen."

    Quelle und Vortrag: Ajahnchah.org

  • Helmut9
    Gast
    • 6. März 2011 um 11:20
    • #2

    Ich bekomme, ich besitze, ich genieße, ich liebe doch nichts davon halte ich fest. Wenn es vergeht erscheint ein Anderes. Ich liebe das Leben mit diesem Körper und auch das wird vergehen.
    ()

  • accinca
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    • 6. März 2011 um 11:24
    • #3
    Helmut9:

    Ich bekomme, ich besitze, ich genieße


    Na, dann hoffen wir mal, daß das auch lange so bleibt. Kann aber
    auch recht plötzlich nicht mehr der Fall sein.

  • Erdmaus
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    • 6. März 2011 um 11:29
    • #4
    accinca:
    Helmut9:

    Ich bekomme, ich besitze, ich genieße


    Na, dann hoffen wir mal, daß das auch lange so bleibt. Kann aber
    auch recht plötzlich nicht mehr der Fall sein.

    warum hoffen das es so bleibt? Der Schreiber hat doch geschrieben, dass er nicht daran festhält und auf die Trennung schon gefasst ist. Dann dürfte es kein Problem für ihn sein.

    Das einzige Problem könnte sein, dass er eines Tages wieder in die Anhaftung gerät. Erkenntnis um die Vergänglichkeit ist auch vergänglich so wie jede andere Erscheinung auch. Wirklich gelöst wäre das Problem wohl nur durch gänzliches Verlöschen - was immer dies auch sei ^^

    2 Mal editiert, zuletzt von Erdmaus (6. März 2011 um 12:01)

  • Helmut9
    Gast
    • 6. März 2011 um 12:00
    • #5
    Erdmaus:
    accinca:


    Na, dann hoffen wir mal, daß das auch lange so bleibt. Kann aber
    auch recht plötzlich nicht mehr der Fall sein.

    warum hoffen das es so bleibt? Der Schreiber hat doch geschrieben, dass er nicht daran festhält und auf die Trennung schon gefasst ist. Dann dürfte es kein Problem für ihn sein.

    Das einzige Problem könnte sein, dass er eines Tages wieder in die Anhaftung gerät. Erkenntnis ist auch vergänglich.

    Nichts ist so schnell vergänglich wie Erkenntnis! :)
    Relativ sicheres Wissen ist ein leichter Anker.
    liebe Grüsse
    Helmut

  • Erdmaus
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    • 6. März 2011 um 12:06
    • #6
    Zitat


    Nichts ist so schnell vergänglich wie Erkenntnis! :)
    Relativ sicheres Wissen ist ein leichter Anker.
    liebe Grüsse
    Helmut

    Erkenntnis ist eben ein komplexes Gebilde, welches sich in Gehirnen manifestiert in Form von organischen Strukturen. Erkenntnis ist somit integraler Bestanteil des Körpers und dieser ist wie wir alle wissen höchst vergänglich und wandelbar.

  • Silberstreif
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    • 6. März 2011 um 12:09
    • #7

    Ich schliesse mich Erdmaus an.

    Hier ein kleiner Witz, zur Aufmunterung:

    Unsere gute alte Erde trifft einen Planeten, dieser fagt: „ Na...,wie geht's?
    Erde: „ Ach!.... ich hab' Menschen!“ Der Planet: „ Och, ...das vergeht!

  • Helmut9
    Gast
    • 6. März 2011 um 13:03
    • #8
    Erdmaus:
    Zitat


    Nichts ist so schnell vergänglich wie Erkenntnis! :)
    Relativ sicheres Wissen ist ein leichter Anker.
    liebe Grüsse
    Helmut

    Erkenntnis ist eben ein komplexes Gebilde, welches sich in Gehirnen manifestiert in Form von organischen Strukturen. Erkenntnis ist somit integraler Bestanteil des Körpers und dieser ist wie wir alle wissen höchst vergänglich und wandelbar.

    _()_
    liebe Grüsse
    Helmut

  • accinca
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    • 6. März 2011 um 14:10
    • #9
    Erdmaus:

    warum hoffen das es so bleibt? Der Schreiber hat doch geschrieben, dass er nicht daran festhält und auf die Trennung schon gefasst ist. Dann dürfte es kein Problem für ihn sein.


    Du glaubst aber auch alles was jemand hier so behauptet.

  • crazy-dragon
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    • 6. März 2011 um 20:33
    • #10
    Helmut9:

    Ich bekomme, ich besitze, ich genieße, ich liebe doch nichts davon halte ich fest.
    ()

    Das fällt auch mir schwer zu glauben: Wer liebt und trotzdem um die Vergänglichkeit weiß oder genießt, lacht nicht beim Tod des geliebten Menschen oder freut sich, daß der Genuß vorbei ist. Die angenehmen Gefühle docken im Hirn an und wollen es immer wieder. Wenn Du nichts festhälst, heißt das noch lange nicht, daß Dich ein Verlust nicht hart treffen kann. Es ist nur gerade nicht aktuell.

    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • Peeter
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    14. Juni 2010
    • 6. März 2011 um 20:35
    • #11
    "Hanzze"...</p><p><br></p><p> ... Wenn wir überhaupt nichts begehren:

    Wir bekommen dann das Gefühl der Leere. Das Gefühl der Freiheit von Besitz und Habenwollen. Wenn wir nichts begehren, sind wir auch nicht enttäuscht, nichts zu bekommen, denn wir sind ohne Erwartung.[/color]

    Was immer wir auch bekommen können, ist eine Quelle des Leidens.

    Ich denke, wir können mehr als das bekommen .. die Quelle des Lebens .. die immer stetig fliessende Quelle des Seins

    ]

  • Helmut9
    Gast
    • 6. März 2011 um 23:44
    • #12
    crazy-dragon:
    Helmut9:

    Ich bekomme, ich besitze, ich genieße, ich liebe doch nichts davon halte ich fest.
    ()

    Das fällt auch mir schwer zu glauben: Wer liebt und trotzdem um die Vergänglichkeit weiß oder genießt, lacht nicht beim Tod des geliebten Menschen oder freut sich, daß der Genuß vorbei ist. Die angenehmen Gefühle docken im Hirn an und wollen es immer wieder. Wenn Du nichts festhälst, heißt das noch lange nicht, daß Dich ein Verlust nicht hart treffen kann. Es ist nur gerade nicht aktuell.

    _()_ c.d.

    Soweit ich das verstehe haben meine Worte nichts ausgeschlossen. Was Du mir da unterstellen willst ist deine Illusion entstanden aus denkendem Lesen.
    liebe Grüsse
    Helmut

  • Helmut9
    Gast
    • 6. März 2011 um 23:49
    • #13
    Hanzze:

    Sich nicht festzulegen

    "Die Menschen in der Welt arbeiten für diese oder jene Belohnung
    aber die Mönche lehren uns etwas, das tiefgründiger ist als das.

    Was immer sie auch tun, sie fragen nicht nach Gegenleistung.
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    ... Wenn wir überhaupt nichts begehren, was bekommen wir dann?

    Wir bekommen nichts!

    Was immer wir auch bekommen können, ist eine Quelle des Leidens.
    Deshalb üben wir, Nichts zu bekommen."

    Quelle und Vortrag: Ajahnchah.org

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    Jetzt mal ganz böse:
    Verweigert ihnen die Spende und sagt zu ihnen: Ihr müsst doch von Luft und Liebe leben können,aber nicht mehr von meiner Hände Arbeit.

  • Hanzze
    Gast
    • 7. März 2011 um 01:26
    • #14

    Liebe Helmut9,
    Vielleicht magst du das mal überdenken was du hier schreibst.

    Kein Lebewesen ist unabhängig und nicht angewiesen auf das Mitgefühl der anderen. Um dies bis ins letzte zu verstehen, haben manche Menschen aufgehört zu nehmen, was nicht gegeben ist.
    Es ist stets besser, sich mit dem zu beschäftigen, was den Groll in einem erzeugt als sich eine andere These oder Rechtfertigung zu suchen und jenes fortsetzt in dem man gefangen ist. Selbst wenn man dem noch nicht entrinnen kann, ist alleine der Respekt und Anerkennung jenen gegenüber, die das Messer bereits weggelegt haben ein erster Schritt zum eigenen Frieden. Nicht, dass es etwas zu schützen gebe außer einem selbst. Wenn man sich selbst schützt und Sieger wird über seinen eigenen Groll, vermag man die ganze Welt etwas friedlicher zu machen.

    Es ist wichtig sich nicht festzulegen. Lässt man seine Einstellung, Lebensweise und Art zu denken zu etwas werden, an dass man sich festgelegt hat, wird es zu einem Käfig den man ironischer weise auch beginnt zu rechtfertigen und zu verteidigen, ja selbst beginnt andere herein zu holen.
    Festlegen, Einsperren tut man sich nur selbst und die Gedanken sind der Käfig.

  • sumedha
    Gast
    • 7. März 2011 um 09:21
    • #15
    Helmut9:

    Jetzt mal ganz böse:
    Verweigert ihnen die Spende und sagt zu ihnen: Ihr müsst doch von Luft und Liebe leben können,aber nicht mehr von meiner Hände Arbeit.


    spende ist eine erfindung des wohlhabendem westen.
    dort wo heute aus ÜBERSCHUSS gespendet wird haben früher auch menschen gelebt....wohl kaum von luft und liebe.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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