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Den Teufel an die Wand malen

  • Hanzze
  • 28. Februar 2011 um 12:01
  • Zum letzten Beitrag
  • Hanzze
    Gast
    • 28. Februar 2011 um 12:01
    • #1

    Als Kultur- und Sprachbanause habe ich natürlich wieder vergessen aus welchem wertvollen Literaturstück dieser Satz stammt. *schmunzel*

    Im deutschen täglichen Sprachgebrauch ist dieser Ausspruch jedoch oft noch vorhanden. Ich finde ihn sehr dienlich für die Praxis, natürlich ist als Teufel nicht eine Teufel zu sehen.

    Was meint ihr?

    Schon mal beobachtet wie die Dinge sich entwickeln wenn man vorher über sie denkt oder spricht?

  • Helmut9
    Gast
    • 28. Februar 2011 um 12:47
    • #2
    Hanzze:

    Als Kultur- und Sprachbanause habe ich natürlich wieder vergessen aus welchem wertvollen Literaturstück dieser Satz stammt. *schmunzel*

    Im deutschen täglichen Sprachgebrauch ist dieser Ausspruch jedoch oft noch vorhanden. Ich finde ihn sehr dienlich für die Praxis, natürlich ist als Teufel nicht eine Teufel zu sehen.

    Was meint ihr?

    Schon mal beobachtet wie die Dinge sich entwickeln wenn man vorher über sie denkt oder spricht?

    Meist war es so wenn der Spruch gesagt wurde das der Teufel schon nicht mehr an der Wand war sondern schon freudig erschienen ist.
    :):D
    Das Teuflische war schon angeschoben. Der Zweifel schon geweckt. Fehlt nur noch der Spruch: "Das hab ich nicht gesagt!?!?"

  • sumedha
    Gast
    • 28. Februar 2011 um 13:13
    • #3
    Hanzze:

    Als Kultur- und Sprachbanause habe ich natürlich wieder vergessen aus welchem wertvollen Literaturstück dieser Satz stammt. *schmunzel*

    Im deutschen täglichen Sprachgebrauch ist dieser Ausspruch jedoch oft noch vorhanden. Ich finde ihn sehr dienlich für die Praxis, natürlich ist als Teufel nicht eine Teufel zu sehen.

    Was meint ihr?

    Schon mal beobachtet wie die Dinge sich entwickeln wenn man vorher über sie denkt oder spricht?


    Den Teufel an die Wand malen, ist ein ausdruck von angst.
    wärend ich male können zwei dinge passieren:
    1. bei starker kurzsichtigkeit, verstärkt sich die angst, der teufel nimmt richtig gestalt an........
    2. bei fehlender kurzsichtigkeit, habe ich die möglichkeit zu erkennen, damit verringert sich meine angst......bis hin zum verschwinden.
    ich kenne beide varianten, sie sind teil von mir und somit von meiner praxis.
    LG

  • Hanzze
    Gast
    • 28. Februar 2011 um 13:45
    • #4

    Aber ist es nicht die gewünschte/geglaubte/verheißene Langsichtigkeit, die es dazu bringt "Den Teufel an die Wand zu malen"?
    Wenn man Kurzsichtig ist, malt man sich ja noch gar nicht so viel aus.

  • sumedha
    Gast
    • 28. Februar 2011 um 14:08
    • #5
    Hanzze:

    Wenn man Kurzsichtig ist, malt man sich ja noch gar nicht so viel aus.


    da steckt man mitten drinn, engumwoben, meinst du wirklich man malt nicht ?
    ich denke man malt sogar sehr fleissig ader man kriegt es überhaupt nicht mit, was man erlebt ist die angst.
    eine konsequenz kann dann das "vogel strauss" spiel sein, weil wir uns dieser angst nicht stellen könen.

    sollte ich den ansatz deiens beitrags falsch verstanden habe, lass es mich bitte wissen :)
    LG

  • Hanzze
    Gast
    • 28. Februar 2011 um 14:56
    • #6

    *schmunzel*
    "Das wird sicherlich schief gehen!" und dann ging es auch schief. Aber vielleicht ist das ja passiert, weil ich mir gedacht habe: "Hmmm. dass versteht sicher keiner was ich meine." *lol*

  • KDR
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    • 28. Februar 2011 um 15:02
    • #7

    Besser, aber zu groß: http://media.photobucket.com/image/devil+wa…ilonthewall.jpg

    Schöne Grüße
    KDR

    DRACO DORMIENS NUNQUAM TITILLANDUS

  • sumedha
    Gast
    • 28. Februar 2011 um 15:03
    • #8
    Hanzze:

    *schmunzel*
    "Das wird sicherlich schief gehen!" und dann ging es auch schief. Aber vielleicht ist das ja passiert, weil ich mir gedacht habe: "Hmmm. dass versteht sicher keiner was ich meine." *lol*

    :grinsen: du wirst ja nicht unter die pesimisten oder gar abergläubige verschwinden. ich würde das äffchen sehr vermissen :grinsen:

  • Hanzze
    Gast
    • 28. Februar 2011 um 15:19
    • #9

    *schmunzel* und in Wahrheit ist es auch dann nicht schief gegangen. Man sieht (oder sieht nach dem aus) was man sich aufgemalt hat und sucht es in jedem Detail.

    Angst ist ja die Ursache für die Malerei.

    Was sich da KDR bei seinem Gemälde gedacht hat ist sicher auf der anderen Hälfte der unheilsamen Emotionen zu suchen. *grins*

    Lust ist auch ein guter Künstler :D

  • Silberstreif
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    16. Februar 2011
    • 28. Februar 2011 um 20:59
    • #10

    Lieber Hanzze bezugnehmend auf Deine Frage....

    „Den Teufel an die Wand malen“, bedeutet, das Böse herbei rufen, oder das Schlimmste befürchten; eine ungünstige Situation voraussehen; übermäßig pessimistisch sein.

    Hierzu eine zeitgemäße und erdachte Geschichte.
    Als der Herr zu Guttenberg seine Doktorarbeit schrieb, sagte vielleicht ein Freund zu ihm:
    „Du mußt aber alle Fußnoten deklarieren, ansonsten kannst Du großen Ärger bekommen“
    Darauf sagte zu Guttenberg: „ Mal bloß nicht den Teufel an die Wand!“

    Hätte sich der liebe Herr zu Guttenberg vielleicht den Achtfachen Pfad zu Herzen genommen, stünde er nicht vor dieser blamablen Situation.
    Aber so ist das eben mit dem ...“hätte“...

    Von den Politikern wird so mancher „eine Leiche im Keller haben“. Und nicht nur die.
    Wieder so eine Redensart.
    Wäre auch ein Thema. (?)

    So mancher Ausspruch ist dienlich für die Praxis, wenn man ihn analysiert.


    _()_ Udo _()_

  • KDR
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    • 1. März 2011 um 09:51
    • #11
    Hanzze:

    Was sich da KDR bei seinem Gemälde gedacht hat ist sicher auf der anderen Hälfte der unheilsamen Emotionen zu suchen. *grins*

    Lust ist auch ein guter Künstler :D


    :lol: Wenn das andere Bild nicht zu groß gewesen wäre, hätte ich es auch eingestellt...

    Schöne Grüße
    KDR

    DRACO DORMIENS NUNQUAM TITILLANDUS

  • sumedha
    Gast
    • 1. März 2011 um 12:04
    • #12

    Da gibt es eine Geschichte im rumänischen Kulturkreis, möglicherweise auch im deutschen aber mir nicht bekannt.

    zurzeit als dies geschah war es so dass die Kinderwiege mit 4 Seilen an einem Haken unter dem Kamin aufgehängt war. es diente dazu dass es das Baby schön warm hatte. Warum auch immer war es üblich auf den Kamin einen Klumpen mit Salz zu platzieren.

    Zitat

    Der Mann kommt von der Arbeit Heim und findet Frau und Mutter vollkommen verzweifelt, aufgelöst, sich schier die Seele aus dem Leibe heulend.
    Als er die beiden fragt was passiert sei, versuchen sie zwischen Schluchzern den Grund zu erklären.

    „was würde nun geschehen wenn, die Katze aufs Dach käme und auf den Kamin spränge, dadurch den Salzklumpen bewegen würde der dann doch sicher ins Haus auf die Wiege fiele und das unschuldige Baby tötete.


    an diese geschichte muss ich *schmunzelnd* denken wenn ich mal wieder zu malen beginne :D

    einen schönen tag

  • Smaragd
    Gast
    • 4. März 2011 um 10:19
    • #13

    das ist ein ausdruck von bequemlichkeit. wer den teufel an die wand malt, hat einen grund gefunden nicht handeln zu müssen.

    dann ist es auch magisches denken: ich tu so als ob das schlimmste geschehen wird und dann wird es nicht geschehen.
    so wie es in manchen kulturen der brauch ist nach der geburt eines kindes zu jammern, um die bösen geister abzulenken.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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