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Kontakt mit dem negativen Karma

  • SebGGau
  • 30. Dezember 2010 um 16:25
  • Zum letzten Beitrag
  • SebGGau
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    30. Dezember 2010
    • 30. Dezember 2010 um 16:25
    • #1

    Ich habe da mal eine Frage

    Ich habe die Erfahrung gemacht das das negative Karma immer wieder in mein Leben tritt und es geht ja anderen auch so. Wie verhält man sich ohne seine Güte zu verlieren?
    Es gibt immer Menschen die einen beleidigen oder hassen und manche liebt man. Wie eine frau die man sehr liebt die aber, einen zurückweist! man sieht andere Menschen die glücklich sind hat aber, in seinen Leben einfach nicht das Glück und es frustet. Ich bin für jede Meinung sehr dankbar

  • accinca
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    • 31. Dezember 2010 um 09:01
    • #2
    SebGGau:

    Ich habe da mal eine Frage
    Es gibt immer Menschen die einen beleidigen oder hassen und manche liebt man.
    Ich habe die Erfahrung gemacht das das negative Karma immer wieder in mein Leben tritt und es geht ja anderen auch so. Wie verhält man sich ohne seine Güte zu verlieren?


    Indem man sich nicht mehr hinreißen läßt sich genauso zu verhalten
    und indem man selber gute Gedanken entwickelt mit Güte und Einsicht.

  • Onda
    Gast
    • 31. Dezember 2010 um 10:52
    • #3

    Mein Vorschlag: Streich einfach das Wort Karma aus deinem Wortschatz (und "Denkschatz") und sei liebevoll und mitfühlend zu dir und zu anderen. Früher oder später macht sich das in jedem Fall bezahlt.

    Onda

    (P.S. Es ist ein verbreiteter Irrglaube anzunehmen, die Leute um einen herum seien glücklicher als man selbst).

  • accinca
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    • 31. Dezember 2010 um 14:26
    • #4
    Onda:

    Mein Vorschlag: Streich einfach das Wort Karma aus deinem Wortschatz (und "Denkschatz") und sei liebevoll und mitfühlend zu dir und zu anderen. Früher oder später macht sich das in jedem Fall bezahlt.


    Das mit dem "liebevoll und mitfühlend" sicher schon, das mit dem reduzieren der Denkmöglichkeit wohl kaum.

  • Onda
    Gast
    • 31. Dezember 2010 um 18:02
    • #5
    accinca:
    Onda:

    Mein Vorschlag: Streich einfach das Wort Karma aus deinem Wortschatz (und "Denkschatz") und sei liebevoll und mitfühlend zu dir und zu anderen. Früher oder später macht sich das in jedem Fall bezahlt.


    Das mit dem "liebevoll und mitfühlend" sicher schon, das mit dem reduzieren der Denkmöglichkeit wohl kaum.

    ...man kommt auch ganz gut ohne dieses nebulöse hinduistisch angehauchte "Karma" durchs Leben.
    SebGGau hat bislang in all seinen Postings stets von "Karma" gesprochen. Manche sehen im Karma so etwas wie eine deterministische Last, die man kaum abschütteln kann. Ich finde eine solche Vorstellung wenig hilfreich. Lasst uns lieber von Gewohnheiten, guten wie schlechten reden, von Ursache und Wirkung. von Bedingtem Entstehen. "Karma" stiftet so oft Verwirrung....

    Onda

  • accinca
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    • 31. Dezember 2010 um 22:10
    • #6

    Das mit dem "liebevoll und mitfühlend" sicher schon, das mit dem reduzieren der Denkmöglichkeit wohl kaum.

    Onda:


    ...man kommt auch ganz gut ohne dieses nebulöse hinduistisch angehauchte "Karma" durchs Leben.
    SebGGau hat bislang in all seinen Postings stets von "Karma" gesprochen. Manche sehen im Karma so etwas wie eine deterministische Last, die man kaum abschütteln kann. Ich finde eine solche Vorstellung wenig hilfreich. Lasst uns lieber von Gewohnheiten, guten wie schlechten reden, von Ursache und Wirkung. von Bedingtem Entstehen. "Karma" stiftet so oft Verwirrung....


    Die Ansicht über die Wirkungen guter und schlechter Taten auch über den Tod
    des menschlichen Fleischleibes hinaus nennt der Buddha "rechte Ansicht" die
    Ansicht, das es keine Wirkungen guter und schlechter Taten geben würde,
    auch über den Bestand des Fleischleibes hinaus, nennt der Buddha falsche Ansicht.
    Da mag man nun von Kamma reden oder auch nicht.

  • khyung
    Gast
    • 1. Januar 2011 um 06:45
    • #7
    SebGGau:

    Ich habe da mal eine Frage

    Ich habe die Erfahrung gemacht das das negative Karma immer wieder in mein Leben tritt und es geht ja anderen auch so. Wie verhält man sich ohne seine Güte zu verlieren?
    Es gibt immer Menschen die einen beleidigen oder hassen und manche liebt man. Wie eine frau die man sehr liebt die aber, einen zurückweist! man sieht andere Menschen die glücklich sind hat aber, in seinen Leben einfach nicht das Glück und es frustet. Ich bin für jede Meinung sehr dankbar


    Karma tritt nicht in dein Leben, sondern es ist dein Leben, es entsteht aus allen deinen Handlungen, die du jemals begangen hast positive, als auch negative. Allerdings liegt es allein völlig bei dir selbst, wie du die konkrete Situation subjektiv empfinden willst(!), denn positiv oder negativ sind nur subjektive Empfindungen, die allein deshalb entstehen, weil du nicht bewußt in der Situation bist, und nicht das siehst, was wirklich ist, sondern nur das, was du aufgrund deiner persönlichen Prägungen sehen willst.
    Sobald du jedoch bewußt in der Situation bist, wird du vielleicht überrascht sein wie anders Du eventuell im Stande bist zu reagieren.
    Allerdings ist es notwendig, sich dazu schon ein wenig selbst zu kennen, und sich seine Konditionierungen einzugestehen...
    Einsicht ist der erste Weg zur Besserung - ist zwar n abgedroschener Satz, in Bezug auf das eigene Ich aber sehr wahr, denn letztendliches Glück wirst du nur durch diese Einsicht erfahren können, ansonsten bleibt es eine sehr relative Sache genauso wie Negativ und Positiv relativ und immer vom Standpunkt abhängig sind. Aber nur Mut, das Leben ist die Übung und das einzige was es wirklich von dir verlangt, ist beharrlich zu üben.. Also, trotz allem was dir negativ erscheinen mag: Übe dich weiterhin in Güte und laß nicht ab. :!:

    LG khyung

  • hedin
    Gast
    • 1. Januar 2011 um 15:16
    • #8
    Onda:


    Mein Vorschlag: Streich einfach das Wort Karma aus deinem Wortschatz (und "Denkschatz") und sei liebevoll und mitfühlend zu dir und zu anderen. Früher oder später macht sich das in jedem Fall bezahlt.

    Da mag schon stimmen..........

    ...liest sich aber wie....du sollst "Glauben"

    hedin

  • Onda
    Gast
    • 1. Januar 2011 um 15:29
    • #9
    hedin:
    Onda:


    Mein Vorschlag: Streich einfach das Wort Karma aus deinem Wortschatz (und "Denkschatz") und sei liebevoll und mitfühlend zu dir und zu anderen. Früher oder später macht sich das in jedem Fall bezahlt.

    Da mag schon stimmen..........

    ...liest sich aber wie....du sollst "Glauben"

    hedin

    Wo liest du denn da den "Glauben"? Ursache und Wirkung, mehr nicht.
    Onda

  • hedin
    Gast
    • 1. Januar 2011 um 16:40
    • #10

    Ursache und Wirkung“ als Erklärung für die karmischen Gesetzmässigkeiten ist m.E. einfach zu wenig.

    Auch können gute Ratschläge für gewisse Verhaltensregeln, Karma, dessen Entstehung, dessen Verfügbarkeit und dessen Reifung nicht erklären.

    Um an Karma nicht glauben zu müssen, ist Wissen darüber notwendig.

    hedin

  • crazy-dragon
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    • 1. Januar 2011 um 19:28
    • #11
    accinca:


    Die Ansicht über die Wirkungen guter und schlechter Taten auch über den Tod
    des menschlichen Fleischleibes hinaus nennt der Buddha "rechte Ansicht"

    Das bringts präzise auf den Punkt... :P Folglich muß man sich eben so verhalten, daß möglichst nur heilsame Wirkungen entstehen- und die Altlasten geduldig abtragen. :oops:

    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • SebGGau
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    • 1. Januar 2011 um 23:39
    • #12

    Danke für die Antworten. Ich habe mal so ein Buch gelesen das man alles erreichen kann wenn man daran glaubt. Man zieht die Dinge an wie man sie betrachtet. kann das sein das auch der Mensch unbewusst schlechte Dinge anzieht?
    Z.b man ist draussen...ein paar Jugentliche die sich beweisen müssen andere Beleidigen müssen(ohne Grund) ihre Handlungen auszuwerden! Und in der Masse sowieso sehr stark sind und manche anfassen sogar? Wie verhält man sich? Ich habe mich mal eine Zeit mit Wing tschung beschäftigt kenne mich gut aus. Aber würde es auf keinen Umständen anwenden auch wenn, ich als Feigling da stehe. Aber wenn man dem nicht mehr aus dem Weg gehen kann? Was sagt Buddha da? :?:

  • Lotusbluete
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    • 1. Januar 2011 um 23:47
    • #13

    Hallo,

    SebGGau:


    Es gibt immer Menschen die einen beleidigen oder hassen und manche liebt man. Wie eine frau die man sehr liebt die aber, einen zurückweist! man sieht andere Menschen die glücklich sind hat aber, in seinen Leben einfach nicht das Glück und es frustet. Ich bin für jede Meinung sehr dankbar

    Ist eine solche Situation (beleidigt werden) denn schlechtes Karma das ich mir selbst eingebrockt habe? Oder wie ist es mit der Interaktion mit anderen? Andere Menschen sind doch auch Erben/Verursacher ihres eigenen Karmas. Ist es nun mein schlechtes Karma wenn ich beleidigt werde? Sicherlich macht sich mein Gegenüber schlechtes Karma. Aber ist es eine Entscheidung die er in diesem Moment trifft, oder ist das durch mein eigenes Karma vorherbestimmt, dass er mich beleidigen wird :?: Puh wie komplex.

    In jedem Fall ist es aber eine gute Lernsituation für einen selbst, oder? Es geht doch darum, sowohl für den einen, den man liebt, als auch für den anderen, den man nicht mag, liebende Güte zu entwickeln.
    Und wenn man es andersrum sieht: Jemand, der einen anderen beleidigt, ist sicherlich nicht glücklich. Wer nicht glücklich ist, steht unter dem Einfluss von dukkha. Und das wäre doch erst recht ein Grund, mitfühlend zu sein... (So habe ich es die Tage mal gelesen...)

    Und bezüglich der anderen Leute, die Glück haben: Haben die wirklich immer mehr Glück, oder sieht das nach außen vielleicht nur so aus? ;) Wer weiß, ob die innendrin auch tatsächlich glücklich sind?

    Bei Denkfehlern bin ich für entsprechende Hinweise immer offen :)

    Viele Grüße

    Stefanie

  • accinca
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    • 2. Januar 2011 um 09:55
    • #14
    crazy-dragon:
    accinca:


    Die Ansicht über die Wirkungen guter und schlechter Taten auch über den Tod
    des menschlichen Fleischleibes hinaus nennt der Buddha "rechte Ansicht"

    Das bringts präzise auf den Punkt... :P Folglich muß man sich eben so verhalten, daß möglichst nur heilsame Wirkungen entstehen- und die Altlasten geduldig abtragen. :oops: _()_ c.d.


    Genau so ist es! Und dabei bezieht sich "heilsames Verhalten" nicht nur auf
    andere Menschen sondern auch auf sich selbst. Wer sich also Gedanken macht
    über den Abbau von Ärger, Wut, über Güte, Großzügigkeit und Freigibigkeit, über
    Mitleid usw. wie auch insbesondere über die Vergänglichkeit, Unbeständigkeit,
    Gebrechlichkeit und Flüchtigkeit oder Bedingtheit aller Erscheinungen, über
    das hilfreiche und vorteilhafte am achtfachen Pfad über die Lehrreden des
    Buddha usw. der übt damit "heilsames Verhalten" und braucht dazu auf keinen
    Anderen zu warten.

  • SebGGau
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    • 2. Januar 2011 um 10:34
    • #15

    Ich Danke euch für eure Meinung bleibt so! Buddha war schon jemand Besonderes. :cry:

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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