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Shodoka

  • Ji'un Ken
  • 23. September 2010 um 02:03
  • Zum letzten Beitrag
  • Ji'un Ken
    Gast
    • 23. September 2010 um 02:03
    • #1

    Shodoka - Das Lied der Befreiung
    geschrieben von: Ralf am Sonntag, 05. Juni 2005, 01:19 Uhr
    Der nachfolgende Text stammt aus dem mittlerweile leider vergriffenen Buch:
    Nyogen Senzaki / Ruth Strout McCandless
    Keine Spuren im Wasser
    Eine Einführung in Zen

    mit einem Vorwort von Robert Aitken,
    übertragen aus dem Englischen von Günter Cologna
    erschienen 1992 im Theseus-Verlag.

    Das englische Original (Buddhism and Zen) erschien erstmals 1953 bei Wisdom Publications. Meinen herzlichen Dank an den Theseus-Verlag für die freundliche Genehmigung, diesen meiner Meinung nach sehr aufschlussreichen Text hier der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

    Das Shodoka (chin. Cheng Tao Ko, "Lied der Befreiung") ist die wichtigste Hinterlassenschaft des Meisters Yung-chia Hsuan-Chueh (jap. Yôka Genkaku, gen. Yôka Daishi, 665-713) - ein Text, der in konzentrierter Form die wichtigsten Aspekte der Zen-Lehre darlegt. Nyogen Senzaki traf daher eine folgerichtige Wahl, als er seine kommentierte Übersetzung dieses Liedes zum Kernstück seiner "Einführung in Zen" machte. Eine weitere (allerdings unkommentierte) Shodoka-Übersetzung sowie Informationen zu Yung-chia sind z.B. hier zu finden:

    Der Meister Nyogen Senzaki (18?? - 1958) war einer der wichtigsten Pioniere des Zen im Westen, dessen Verdienst kaum zu überschätzen ist. Wer mehr über ihn wissen möchte, sei auf das ebenfalls im Theseus-Verlag erschienene Buch "Verrückte Wolken" von Perle Besserman und Manfred Steger verwiesen, das ihm ein ganzes Kapitel widmet und ihn in eine Reihe mit Meistern wie Linji (jap. Rinzai) und Hakuin stellt. Im Oktober 2005 soll außerdem bei Wisdom Publications eine Neuauflage von Eido Shimano Roshis erstmals 1978 erschienenen Buch "Like a dream, like a fantasy: The Zen Writings and Translations of Nyogen Senzaki" erscheinen.


    Shodoka Teil 1

    Shodoka Teil 2

  • Brücke
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    • 10. Oktober 2010 um 19:47
    • #2

    Also ehrlich ...

    Ich hab das Buch auf die Empfehlung hier mal antiquarisch besorgt und bin alles andere als angetan von der Qualität der Lehren Senzakis.
    Vielleicht liegt es daran, dass er des Englischen nie mächtig war und selbst nicht in notwendiger Klarheit seine Lehre darlegen konnte - oder aber er hat wirklich solche Sachen behauptet wie:

    Zitat

    Hast Du eine Abbildung oder eine Statue von Buddha zu Hause, bete sie nicht an und bitte sie nicht um Glück oder Gesundheit.
    Erkenne in ihr vielmehr das, was du einmal in Zukunft sein wirst. (S.32)

    Abgesehen davon, dass er mit seiner Bemerkung wohl die Christliche Praxis meint und sie dann arg verkürzt und polemisch darstellt finde ich, dass er einem fundamentalen Irrtum aufsitzt.
    Da halte ich es dann doch lieber mit Hakuin, der am Ende seines Lieds auf Zazen jedem zuruft:

    Zitat

    This very place is the Lotus Land,
    This very body, the Buddha

    Dieser Ort ist das Lotos-Land
    gerade dieser Körper der Buddha.

    Schon der Fall Neun im Mumonkan hätte eigentlich den Autor vor solch einem Unsinn retten müssen.
    Schade, ich werde das Buch wieder verkaufen.

    Brücke

  • Aiko
    Gast
    • 11. Oktober 2010 um 12:08
    • #3
    Brücke:

    Also ehrlich ...

    Ich hab das Buch auf die Empfehlung hier mal antiquarisch besorgt und bin alles andere als angetan von der Qualität der Lehren Senzakis.
    Vielleicht liegt es daran, dass er des Englischen nie mächtig war und selbst nicht in notwendiger Klarheit seine Lehre darlegen konnte - oder aber er hat wirklich solche Sachen behauptet wie:

    Zitat

    Hast Du eine Abbildung oder eine Statue von Buddha zu Hause, bete sie nicht an und bitte sie nicht um Glück oder Gesundheit.
    Erkenne in ihr vielmehr das, was du einmal in Zukunft sein wirst. (S.32)

    Abgesehen davon, dass er mit seiner Bemerkung wohl die Christliche Praxis meint und sie dann arg verkürzt und polemisch darstellt finde ich, dass er einem fundamentalen Irrtum aufsitzt.
    Da halte ich es dann doch lieber mit Hakuin, der am Ende seines Lieds auf Zazen jedem zuruft:

    Zitat

    This very place is the Lotus Land,
    This very body, the Buddha

    Dieser Ort ist das Lotos-Land
    gerade dieser Körper der Buddha.

    Schon der Fall Neun im Mumonkan hätte eigentlich den Autor vor solch einem Unsinn retten müssen.
    Schade, ich werde das Buch wieder verkaufen.

    Brücke

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    Gerade JETZT tritt ES in Erscheinung.

    Dein Urteil über einen kurzen Absatz sollte doch auf einen größeren Kontext sich beziehen. Das Kapitel aus dem du das Haar herausziehst, um die Suppe zu bewerten. Das Buch wird glücklich sein, wenn es den Besitzer wechselt.

    Weit besser, als den Körper zu verstehen, ist es,
    den Geist zu verstehen und in Frieden zu sein.
    Wenn der Geist in seiner Wahrheit erfahren ist,
    gibt es keine Angst wegen des Körpers.
    Wenn Geist und Körper vollständig befreit sind,
    wünscht der heilige Einsiedler nicht,
    zum Grafen erhoben zu werden.

    Hakuin ist auch nur das Echo von Mumon.


    _()_

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    • 11. Oktober 2010 um 16:39
    • #4
    Aiko:


    Dein Urteil über einen kurzen Absatz sollte doch auf einen größeren Kontext sich beziehen. Das Kapitel aus dem du das Haar herausziehst, um die Suppe zu bewerten. Das Buch wird glücklich sein, wenn es den Besitzer wechselt.

    Ich schreibe nicht über Haare, ich schreibe über Berggipfel, weil ich nicht die Berge beschreiben will.
    Schon auf all den Seiten davor habe ich immer wieder Punkte gefunden, die unangemessen waren.
    Dieser eine Punkt stach heraus und hat alles plastisch gezeigt.

    Zitat

    Buddha ist ein Gesiteszustand, der Zustand geistiger und moralischer Vervollkommnung, und bedeutet Erleuchtung. Jemand, der wirklich erleuchtet ist, ist ein Buddha. Buddha Shakyamuni erlangte durch seine eigenen Bemühungen die Buddhaschaft und verkündete, daß dies für jeden möglich sei. Du mußt den inneren Schatz durch deine eigenen Anstrengungen finden.(S.41)


    Auch hier widerspreche ich entschieden.

    Aber ich weiß ... Urteilen wird nicht gerne gesehen.
    Wenn ich nicht mehr Gestank zu Gestank sagen darf, brauche ich auch nicht mehr über Blumen schreiben.
    Wenn dies der wahre Buddha-Dharma sein soll, dann folge Du ihm, ich werde es nicht tun.

    _()_

  • Aiko
    Gast
    • 11. Oktober 2010 um 17:26
    • #5
    Brücke:
    Aiko:


    Dein Urteil über einen kurzen Absatz sollte doch auf einen größeren Kontext sich beziehen. Das Kapitel aus dem du das Haar herausziehst, um die Suppe zu bewerten. Das Buch wird glücklich sein, wenn es den Besitzer wechselt.

    Ich schreibe nicht über Haare, ich schreibe über Berggipfel, weil ich nicht die Berge beschreiben will.
    Schon auf all den Seiten davor habe ich immer wieder Punkte gefunden, die unangemessen waren.
    Dieser eine Punkt stach heraus und hat alles plastisch gezeigt.

    Zitat

    Buddha ist ein Gesiteszustand, der Zustand geistiger und moralischer Vervollkommnung, und bedeutet Erleuchtung. Jemand, der wirklich erleuchtet ist, ist ein Buddha. Buddha Shakyamuni erlangte durch seine eigenen Bemühungen die Buddhaschaft und verkündete, daß dies für jeden möglich sei. Du mußt den inneren Schatz durch deine eigenen Anstrengungen finden.(S.41)


    Auch hier widerspreche ich entschieden.

    Aber ich weiß ... Urteilen wird nicht gerne gesehen.
    Wenn ich nicht mehr Gestank zu Gestank sagen darf, brauche ich auch nicht mehr über Blumen schreiben.
    Wenn dies der wahre Buddha-Dharma sein soll, dann folge Du ihm, ich werde es nicht tun.

    _()_

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    Es gibt auch Blumen die stinken.

    Schauen wir uns doch mal das Zitat an:

    Zitat

    Buddha ist ein Gesiteszustand, der Zustand geistiger und moralischer Vervollkommnung, und bedeutet Erleuchtung.


    Kann ich nicht widersprechen.

    Zitat


    Jemand, der wirklich erleuchtet ist, ist ein Buddha.


    Ja - auch das ist m.E. richtig und nochmal die Wiederholung vom ersten Satz.

    Zitat


    Buddha Shakyamuni erlangte durch seine eigenen Bemühungen die Buddhaschaft und verkündete, daß dies für jeden möglich sei.


    Das lässt sich erläutern - bei Dôgen findet sich im Benôwa genau diese Ansicht. "ES ist in jedem vorhanden, aber ohne Übung kann es sich nicht offenbaren."
    Und selbstverständlich ist das auch für jeden möglich.

    Zitat


    Du mußt den inneren Schatz durch deine eigenen Anstrengungen finden.(S.41)


    Ja - auch das ist korrekt.

    Brücke:


    Auch hier widerspreche ich entschieden.


    Dann erläutere doch mal deine Widersprüche.

    Urteilen ist ziemlich einfach - aber die Urteilsbegründung ist das Schwierige und das, was dir und auch den anderen hilft die Dinge zu durchschauen. Wenn du dich also der Mühe, Anstrengung nicht unterziehst, deine Urteile zu begründen, sind sie nur auf der Sprüche-Ebene.

    _()_

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    • 11. Oktober 2010 um 17:45
    • #6

    Buddha ist die Natur der Büsche und Gräser - deine und meine Natur.
    Dieser Körper ist der Buddha (siehe oben das Zitat von Hakuin)
    Zu erlangen ist da nichts (vergleiche den Fall 9 Mumonkan
    Daher ist auch die Anstrengung völlig überflüssig.

    Eigentlich habe ich schon all diese Punkte dargelegt - lies oben.

    Wenn es sich um eine Einführung in Zen handeln soll, dann würde ich so etwas erwarten, nicht die Zitate oben, die dazu verleiten, dass Menschen etwas aus sich machen, was sie nicht sind — vollkommene Heilige, ethische und spirituelle Athleten, Krampf und Kampf.

    _()_

  • Aiko
    Gast
    • 11. Oktober 2010 um 19:15
    • #7
    Brücke:

    Buddha ist die Natur der Büsche und Gräser - deine und meine Natur.

    Buddha ist ohne Eigen-Natur.

    _()_

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    • 11. Oktober 2010 um 19:41
    • #8

    Wo bitte ist der Widerspruch??

    Auf den Rest meiner Bemerkungen gehst Du nicht ein — schade.

    ()

  • Aiko
    Gast
    • 11. Oktober 2010 um 20:33
    • #9
    Brücke:


    Auf den Rest meiner Bemerkungen gehst Du nicht ein .

    ()

    Wozu?
    Reicht es dir nicht, wenn sie einfach so stehen bleiben, wie Büsche und Gräser?

    _()_

  • Dorje Sema
    Gast
    • 11. Oktober 2010 um 23:31
    • #10

    Grüß Dich ganz recht herzlich Aiko,

    Zitat
    Zitat

    Brücke: Auf den Rest meiner Bemerkungen gehst Du nicht ein .
    ()


    Aiko: Wozu?
    Reicht es dir nicht, wenn sie einfach so stehen bleiben, wie Büsche und Gräser?

    Nur bei Windstille :lol:

    Mit ganz freundlichen und herzlichen Grüßen
    Dorje Sema

  • Brücke
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    • 12. Oktober 2010 um 07:13
    • #11
    Aiko:
    Brücke:


    Auf den Rest meiner Bemerkungen gehst Du nicht ein .

    ()

    Wozu?
    Reicht es dir nicht, wenn sie einfach so stehen bleiben, wie Büsche und Gräser?

    _()_

    Da wir hier ja nicht in der Koan-Schulung sind, sondern diskursiv über die Aussagen eines Autors reden, wäre es schön, wenn Du, nachdem Du meine Aussagen vorher in Zweifel gezogen hast, nun ganz einfach sagen könntest, dass Du diese Aussagen nach wie vor bezweifelst oder nun meine Kritik nachvollziehen kannst - Du hast mich ja immerhin um eine Erläuterung gebeten. Nun, da ich sie gegeben habe, erwarte ich ganz schlicht mehr als nichts.

    _()_

  • Aiko
    Gast
    • 12. Oktober 2010 um 10:05
    • #12
    Brücke:
    Aiko:

    Wozu?
    Reicht es dir nicht, wenn sie einfach so stehen bleiben, wie Büsche und Gräser?

    _()_

    Da wir hier ja nicht in der Koan-Schulung sind, sondern diskursiv über die Aussagen eines Autors reden, wäre es schön, wenn Du, nachdem Du meine Aussagen vorher in Zweifel gezogen hast, nun ganz einfach sagen könntest, dass Du diese Aussagen nach wie vor bezweifelst oder nun meine Kritik nachvollziehen kannst - Du hast mich ja immerhin um eine Erläuterung gebeten. Nun, da ich sie gegeben habe, erwarte ich ganz schlicht mehr als nichts.

    _()_

    Also erstens sind von die "Koan" hier eingebracht worden - dein berühmter Fall 9 - zweitens bist du doch jemand, der in der "Tradition" von Robert Aitken sich sieht und da empfehle ich dir einfach mal das Vorwort von Aitken zu diesem Buch hier zu lesen. Und dann diskutiere doch am bestens mit deinem Lehrer über die Lehrer deiner Traditionslinie.
    Deine Kritik kann ich nicht nachvollziehen, weil du noch immer keine Begründung geliefert hast. Mir hat sich auch wirklich bisher nicht erklären lassen, was du da in den Text von Senzaki hinein geheimst.
    Also nochmal - du hast keine Begründung gegeben - aber glaubst es - ist komisch nicht ?
    Wie soll man da miteinander reden, wenn solche grundlegenden Sprachprobleme vorhanden sind.


    _()_

  • Aiko
    Gast
    • 12. Oktober 2010 um 10:10
    • #13
    Dorje Sema:

    Grüß Dich ganz recht herzlich Aiko,

    Zitat


    Aiko: Wozu?
    Reicht es dir nicht, wenn sie einfach so stehen bleiben, wie Büsche und Gräser?

    Nur bei Windstille :lol:

    Wenn du mal "Wind" weg lässt, dann ist das genau so, wenn der Geist in Frieden ist. Dann sind auch "Büsche, Gräser etc." in Frieden.

    _()_

  • sumedha
    Gast
    • 12. Oktober 2010 um 11:07
    • #14
    Aiko:

    wenn der Geist in Frieden ist


    gibt es einen Geist der in Unfrieden ist? oder anders gefragt, wieviel Geister :) gibt es?

  • Aiko
    Gast
    • 12. Oktober 2010 um 11:59
    • #15
    sumedha:
    Aiko:

    wenn der Geist in Frieden ist


    gibt es einen Geist der in Unfrieden ist?


    Ja - der "mein"-Geist.

    Zitat


    oder anders gefragt, wieviel Geister :) gibt es?

    1; 2; 3; 4 ; 5; ......... 521; 522; .......... 43 586 ; 43 587; ...

    ich schicke dir eine PN, wenn ich fertig bin. Du musst wissen, dass Geister sich nur zählen lassen, wenn sie angenagelt sind :grinsen:

    _()_

  • Helmut9
    Gast
    • 12. Oktober 2010 um 12:12
    • #16
    Aiko:
    sumedha:


    gibt es einen Geist der in Unfrieden ist?


    Ja - der "mein"-Geist.

    Zitat


    oder anders gefragt, wieviel Geister :) gibt es?

    1; 2; 3; 4 ; 5; ......... 521; 522; .......... 43 586 ; 43 587; ...

    ich schicke dir eine PN, wenn ich fertig bin. Du musst wissen, dass Geister sich nur zählen lassen, wenn sie angenagelt sind :grinsen:

    _()_

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    Ich stellte meiner Nichte die Frage: " Wieviele Engel passen auf eine Nadelspitze?"
    Da war sie 14, passend zur Konfirmationszeit. Heute ist sie 21 und kommt der Antwort immer näher. Ob der eigene Geist in Unruhe sein kann würde sie belächeln und sagen das nur ihr Verstand in Unruhe ist und den kann sie schon in ruhige Bahnen lenken, meistens.

  • sumedha
    Gast
    • 12. Oktober 2010 um 13:56
    • #17

    off topic

    Aiko:

    Du musst wissen, dass Geister sich nur zählen lassen, wenn sie angenagelt sind :grinsen:


    und werte Aiko, musst wissen das ich in Transilvanien gebohren bin und nun wieder hier lebe :grinsen: also sind solche praktiken für mich ein fingersnipp :grinsen:

  • Dorje Sema
    Gast
    • 12. Oktober 2010 um 14:02
    • #18

    Kann jemand Namarupa trennen? Was ist stille ohne Wind?

    Mit ganz freundlichen und herzlichen Grüßen
    Dorje Sema

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    • 12. Oktober 2010 um 14:17
    • #19
    Aiko:

    Also erstens sind von die "Koan" hier eingebracht worden - dein berühmter Fall 9 - zweitens bist du doch jemand, der in der "Tradition" von Robert Aitken sich sieht und da empfehle ich dir einfach mal das Vorwort von Aitken zu diesem Buch hier zu lesen. Und dann diskutiere doch am bestens mit deinem Lehrer über die Lehrer deiner Traditionslinie.
    Deine Kritik kann ich nicht nachvollziehen, weil du noch immer keine Begründung geliefert hast. Mir hat sich auch wirklich bisher nicht erklären lassen, was du da in den Text von Senzaki hinein geheimst.
    Also nochmal - du hast keine Begründung gegeben - aber glaubst es - ist komisch nicht ?
    Wie soll man da miteinander reden, wenn solche grundlegenden Sprachprobleme vorhanden sind.


    _()_


    Achachachja

    Na, da Du den Unterschied zwischen "Buddha sein" und "Buddha aus sich machen" nicht verstehst, werde ich nicht weiter insistieren. Vielleicht kann ein anderer diesen Unterschied sehen - wer weiß.
    Ich ging davon aus, dass man in diesem Forum über Buddhistische Texte diskutieren kann - da das nicht so zu sein scheint, werde ich mich wieder aufs Lesen beschränken.
    Prost!

  • sumedha
    Gast
    • 12. Oktober 2010 um 14:50
    • #20
    Brücke:

    Ich ging davon aus, dass man in diesem Forum über Buddhistische Texte diskutieren kann - da das nicht so zu sein scheint, werde ich mich wieder aufs Lesen beschränken.


    hi,
    kann es sein das du das forum auf eine person reduzierst? :D
    ich habe das buch nicht gelesen sonnst hätte ich mich gerne mit dir ausgetascht.
    vieleicht überlegst du es dir noch mal. Prost!

  • Aiko
    Gast
    • 12. Oktober 2010 um 15:50
    • #21
    Brücke:


    Achachachja

    Na, da Du den Unterschied zwischen "Buddha sein" und "Buddha aus sich machen" nicht verstehst, werde ich nicht weiter insistieren. Vielleicht kann ein anderer diesen Unterschied sehen - wer weiß.


    Hauptsache du verstehst es - nur kannst du es offenbar nicht rüber bringen, dass auch ich es verstehe. Schade. Schade. Dann ist dein Verständnis ja irgendwie für die Katz.

    Zitat


    Ich ging davon aus, dass man in diesem Forum über Buddhistische Texte diskutieren kann


    Warum diskutierst du dann nicht darüber? Bisher hast du deine Ansichten noch immer nicht begründet.

    Bist du von was Irrtümlichen ausgegangen? Hat sich jetzt der Buddha geirrt oder der Nicht-Buddha?

    Zitat


    da das nicht so scheint - werde ich mich wieder aufs Lesen beschränken.


    Ein weiser Entschluß. Vor allem, wenn man sich nicht sicher ist über Schein und Nicht-Schein.
    Bis dann mal wieder.

    Noch was zu Senzaki - über den kannst du eine Menge lesen bei "Verrückte Wolken" und bei Eido Shimano Roshi. Senzaki gehört zu den ganz großen Zen-Mönchen des Rinzai.

    _()_

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    • 12. Oktober 2010 um 16:01
    • #22

    Aiko

    Zum Verstehen gehören zwei. Was macht Dich so sicher, dass der Korken nicht auf Deiner Seite des Schlauches fest steckt?
    Die Texte, die Du zum Lesen empfiehlst sind sehr schön, sie stehen wohl nicht nur in Deiner Bibliothek. Danke für die Empfehlungen.

    _()_

  • Aiko
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    • 12. Oktober 2010 um 16:21
    • #23
    Brücke:

    Aiko

    Zum Verstehen gehören zwei.


    Meinst du?
    Es reicht einer - einer der verstehen will - .
    Es ist natürlich so, dass Senzaki auch verstanden werden will und man sich auf ihn und sein Denken einlassen muss. Das sagt vor allem etwas über die eigenen Widerstände aus und gar nichts über den Grad des Verständnisses beim Autor.

    Zitat


    Was macht Dich so sicher, dass der Korken nicht auf Deiner Seite des Schlauches fest steckt?


    Mein Humor.

    Zitat


    Die Texte, die Du zum Lesen empfiehlst sind sehr schön, sie stehen wohl nicht nur in Deiner Bibliothek. Danke für die Empfehlungen.


    Bitte - gern geschehen.

    _()_

  • Brücke
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    • 12. Oktober 2010 um 17:32
    • #24

    Jetzt schreibst Du nicht ironisch und ohne Unterstellungen.
    Danke

    Mittlerweile bin ich weiter gekommen bei der Lektüre des Buches. Seine Interpretation des Shodoka gefällt mir ausgesprochen gut. Da stehen auch Absätze, die den ersten Seiten, wo er grobe Einführungen gibt, auch gelegentlich zu widersprechen.
    Es waren wohl tatsächlich besonders diese oben zitierten Sätze, die in meinem Verständnis haken.
    Vielleicht kannst Du mir wirklich erklären, was Senzaki damit meint, wenn er darüber schreibt, dass man Buddha "werden" kann bzw. irgendwann sein wird.
    Ich kann doch höchstens — und das ist mühsam genug und alle Mühen wert — erkennen, dass ich ganz und gar nicht getrennt von Buddha bin.
    Nennt er Erkennen etwa "Werden"?
    Ich werde doch nicht erst lebendig, wenn ich erkenne, dass ich am Leben bin?
    Ich würde sagen: Auch jemand, der nicht erleuchtet ist, ist ein Buddha - er weiß es nur nicht.

    Und, wenn Du kannst, hilf mir, was meint der Meister, wenn er von "geistiger und moralischer Vervollkommnung" spricht?
    Erscheint Dir dieser Ausdruck sinnvoll?
    Im Sinne einer "Selbstverbesserung" ist das doch Wahnsinn. Und was wäre dann das Unmoralische oder das geistig Unvollkommene, das ich abtrennen müsste?

    Dies sind eben die Punkte, die ich nicht verstehen kann — und ja, da unterstelle ich dem Autor wenigstens schiefe Sprache — es sei denn er meint etwas anderes.
    Du findest diese Sätze ja in Ordnung. Kannst Du mir weiterhelfen?

    _()_ Brücke

  • Dorje Sema
    Gast
    • 12. Oktober 2010 um 18:55
    • #25

    Heijoshin kore do

    Mit ganz freundlichen und herzlichen Grüßen
    Dorje Sema

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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