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Warum wollen wir Nirvana erlangen?

  • Vajrakila
  • 9. August 2010 um 17:58
  • Zum letzten Beitrag
  • Vajrakila
    Themenautor
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    19. Juli 2010
    • 9. August 2010 um 17:58
    • #1

    Da mein letzter Raum gesperrt wurde...versuche ich es noch eimal mit demselben Thema, nur andersherum?

    Suzuki sagt :arrow:

    Zitat

    "Leidvoll ist der Daseinskampf nach buddhistischer Erfahrung deshalb, weil der Mensch eine in sich selbst verstrickte Persönlichkeit ist, weil er an seinen eigenen Projektionen hängt, sich mit ihnen identifiziert und darum allgemein eine egozentrisch orientierte Mentalität entwickelt. Die «Überquerung» ist nun der Aufbruch zu einem anderen Ufer, zu einer anderen Geisteshaltung. Wer dieselbe erlangt hat, tritt in den Zustand ein, den der Buddhismus nirvana nennt, d.h. auf deutsch: Das Verlöschen des Anhaftens an egozentrischen Projektionen.
    D.T. Suzuki, Der Buddha der Liebe"


    Steht das im Gegensatz zu Huang-Po? Oder geht es um eine bestimmte Perspektive?

    Zitat

    "Die wirklichen Buddhas aber erkennen, daß Werden und Vergehen der phänomenalen Welt beide mit der Ewigkeit verbunden sind. Mit anderen Worten, es gibt kein Werden oder Vergehen. Dies zu erkennen, ist wirkliche Erleuchtung. So sind Nirvana und Erleuchtung eins.
    Huang-Po, Der Geist des Zen, John Blofeld (Hrsg.)"

    Lg
    Vajrakila

  • monikamarie
    Gast
    • 9. August 2010 um 19:29
    • #2

    Hi Vajrakila,
    das steht für mich keineswegs im Widerspruch. Suzuki erklärt lediglich, warum der Daseinskampf leidvoll sein kann, Huang Po spricht von denen, die schon darüber hinaus sind. Für Beide sind Nirvana und Erleuchtung eins.
    _()_ Monika

  • Lena
    Gast
    • 9. August 2010 um 21:01
    • #3

    Suzuki: Erleuchtung als "Geisteshaltung" (psychologischer Ansatz)
    Huang Po: Erleuchtung als Bewusstheit der dem Phänomenalen zugrunde liegenden "Ewigkeit", als Bewusstheit des Verknüpft-Seins von "phänomenaler Welt" und "Ewigkeit"
    LG
    Lena

    2 Mal editiert, zuletzt von Anonymous (10. August 2010 um 11:14)

  • Vajrakila
    Themenautor
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    266
    Mitglied seit
    19. Juli 2010
    • 9. August 2010 um 23:29
    • #4
    monikamarie:

    Hi Vajrakila,
    das steht für mich keineswegs im Widerspruch. Suzuki erklärt lediglich, warum der Daseinskampf leidvoll sein kann, Huang Po spricht von denen, die schon darüber hinaus sind. Für Beide sind Nirvana und Erleuchtung eins.
    _()_ Monika


    Ach ja...erklär mal die Gleichheit von Mentalität und phänomenaler Welt? Bin echt gespannt! ;)

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 10. August 2010 um 01:09
    • #5

    Moin Vajrakila,
    meinem Verständnis nach ist Erleuchtung gemäß Suzuki eine Erfahrung, die nach einer gewissen Zeit der Übung eintreten kann. Die daraus resultierende neue Weltsicht nennt er Nirvana. Die Erfahrung und die daraus resultierende Sicht sind nicht das Gleiche. Bei ihm ist die "Reihenfolge" Samsara, Erleuchtung, Nirvana.

    Bei Huang Po ist Samsara die Form von Nirvana und somit essentiell eins mit ihm. Deshalb ist auch Erleuchtung, die ja im Samsara geschieht in ihrer Essenz Nirvana.

    Obwohl beide Aussagen als im Gegensatz stehend erscheinen, sind sie es meiner Meinung nach nicht. Suzuki nähert sich dem Thema mit dem Verstand (Philosophie) und Huang Po beschreibt es aus der Erfahrung.
    Oder um es in Bildern auszudrücken: Suzuki spricht aus der Sicht der Welle und Huang Po aus der des Meeres.

    Oder auch:
    Ohne Unterlass
    ändern sich alle Dinge
    und doch geschieht nichts.

    So weit mein Verständnis dieser Aussagen.

    Alles Liebe,
    Ji'un Ken

  • monikamarie
    Gast
    • 10. August 2010 um 09:46
    • #6
    Vajrakila:
    monikamarie:

    Hi Vajrakila,
    das steht für mich keineswegs im Widerspruch. Suzuki erklärt lediglich, warum der Daseinskampf leidvoll sein kann, Huang Po spricht von denen, die schon darüber hinaus sind. Für Beide sind Nirvana und Erleuchtung eins.
    _()_ Monika


    Ach ja...erklär mal die Gleichheit von Mentalität und phänomenaler Welt? Bin echt gespannt! ;)

    Siehe Ji'un Ken. Ich könnt es nicht besser erklären. ;)

  • Vajrakila
    Themenautor
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    19. Juli 2010
    • 10. August 2010 um 10:13
    • #7
    monikamarie:
    Vajrakila:


    Ach ja...erklär mal die Gleichheit von Mentalität und phänomenaler Welt? Bin echt gespannt!

    Siehe Ji'un Ken. Ich könnt es nicht besser erklären.


    :grinsen:;):badgrin:

  • Jushi Daniel Kiichi
    Gast
    • 24. August 2019 um 09:41
    • #8

    Gegenfrage: Warum sterben wir?

  • User19823
    Gast
    • 28. August 2019 um 05:32
    • #9
    Jushi Daniel Kiichi:

    Gegenfrage: Warum sterben wir?

    Hallo @Jushi

    Vajrakila ist schon seit 10 Jahren nicht mehr hier im Forum und alle anderen Antworter auch nicht mehr. Wenn dich ein Thema sehr interessiert, mach doch einen neuen Thread auf.

    Übrigens, nicht beantwortbare Fragen zu stellen, hilft auch keinem weiter ...

    _()_ User19823

  • Fridolin
    Gast
    • 28. August 2019 um 05:41
    • #10

    @User19823

    Der User hat mehrere ganz alte Threads „hochgeholt“, ohne erkennbar weiteres Interesse.

    Mein Eindruck ist, dass er hauptsächlich Aufmerksamkeit für sein Anliegen erzeugen möchte.

  • Rudolf
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    • 28. August 2019 um 09:51
    • #11

    Die beiden Aússagen stehen nicht im Gegensatz, sind aber unterschiedliche Aussagen.

    1) Suzuki sagt warum wir Leiden: "Leidvoll ist der Daseinskampf nach buddhistischer Erfahrung deshalb........

    2) Huang-po sagt wie die Buddhas das Leiden überwunden haben: "Dies zu erkennen, ist wirkliche Erleuchtung."

    Suzuki spricht zwar auch von einer "anderen Geisteshaltung", erklärt aber nicht (in diesem Zitat) was sie ist, er sagt nur was sie nicht ist (Egoismus).

    Huang-Po sagt m.E. zu wenig. In Theorie und Praxis Im Mahayana ist Erleuchtung mehr als bloß zu erkennen, dass es kein Werden und Vergehen der Phänomene gibt.

    :rainbow:

  • Noreply
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    24. Juni 2011
    • 28. August 2019 um 10:06
    • #12

    Es gibt aber kein Werden und Vergehen! Es ist alles Prozess des bedingten Entstehen in wechselseitiger Abhängigkeit. Alles mehr ist bewahren wollen von Erdachtem das angeblich immer noch Erfahren ist. Es gibt auch kein Einatmen und Ausatmen es gibt den Prozess des Atmens. Der Prozess des Atmen ist das nicht diskutierbare bestehen aller Wesen durch Nahrung und Aktivität.

    Also ist letztendlich nichts mit als dem geistigen Zeug. Heißt natürlich das ich das alles erst erobern muss um zu erkennen das ich es im Prozess des bedingten Entstehen in wechselseitiger Abhängigkeit erlebe und mit meinem Individuum, also auch Person sein, erfahre und gestalte. Das das wirklich so ist kann auch nicht geleugnet werden, die Klimakrise beweist es nur zu deutlich das wir gestalten.

    Warum wollen wir Nirvana erreichen? Na ganz einfach, da ist man so wunderbar ohne jede Verantwortung.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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