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Bodhi-Tag

  • Ryonin
  • 8. Dezember 2009 um 07:48
  • Zum letzten Beitrag
  • Ryonin
    Gast
    • 8. Dezember 2009 um 07:48
    • #1

    "Am Tag der Erleuchtung Buddhas erhielt Zen-Meister Man Gong einen Brief, in dem die Mönche des Tempels Kung Dong Zen ihn fragten: "Am frühen Morgen des 8. Dezember sah der Buddha einen Stern und erfuhr Erleuchtung. Was bedeutet das?"
    Man Gong antwortete: "Der Buddha sah einen Stern und sagte, er erfuhr Erleuchtung. Dies ist Sand, der in die Augen fällt."

    "Der Buddha sah einen Stern, erlangte Erleuchtung.
    Man Gong sah einen Stern, verlor Erleuchtung.
    Das KATZ! des 8. Dezember sprengt "erlangte" und "verlor".
    Im Schnee sind die Pflaumenblüten eine nach der anderen rot."
    Man Gong

    Euch allen einen schönen Bodhi-Tag.

    _()_
    Ryonin

    Der blaue Berg der vielen Grate ist die Heimat Buddhas.
    Der weite Ozean der vielen Wellen ist der Ort der Stille.
    Sei bei allen Dingen ohne Hindernis.
    Wenige sehen den roten Kopf des Kranichs über der Kiefer.

    Namu Amida Butsu

  • accinca
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    31. Dezember 2007
    • 8. Dezember 2009 um 12:30
    • #2
    Ryonin:

    "Am Tag der Erleuchtung Buddhas erhielt Zen-Meister Man Gong einen Brief, in dem die Mönche des Tempels Kung Dong Zen ihn fragten: "Am frühen Morgen des 8. Dezember sah der Buddha einen Stern und erfuhr Erleuchtung. Was bedeutet das?" Man Gong antwortete: "Der Buddha sah einen Stern und sagte, er erfuhr Erleuchtung. Dies ist Sand, der in die Augen fällt."

    "Der Buddha sah einen Stern, erlangte Erleuchtung.
    Man Gong sah einen Stern, verlor Erleuchtung.
    Das KATZ! des 8. Dezember sprengt "erlangte" und "verlor".
    Im Schnee sind die Pflaumenblüten eine nach der anderen rot."
    Man Gong

    Wie niedlich. :roll:

  • Aiko
    Gast
    • 8. Dezember 2009 um 14:53
    • #3
    Ryonin:

    Der blaue Berg der vielen Grate ist die Heimat Buddhas.
    Der weite Ozean der vielen Wellen ist der Ort der Stille.
    Sei bei allen Dingen ohne Hindernis.
    Wenige sehen den roten Kopf des Kranichs über der Kiefer.

    Namu Amida Butsu


    Danke Ryonin.

  • Taranathan
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    30. Mai 2009
    • 8. Dezember 2009 um 18:26
    • #4
    Zitat

    Das Argument mit dem Morgenstern
    Freges Rätsel
    Der Morgenstern = der Abendstern
    drückt eine bedeutende astronomische Entdeckung aus,
    der Morgenstern = der Morgenstern
    aber nicht.
    In seiner Begrffsschrift (1879) schlug Frege eine interessante Lösung vor: Identit
    ätsaussagen seien eigentlich Aussagen über Namen; \der Morgenstern = der
    Abendstern" drücke aus, dass die Namen \Morgenstern" und \Abendstern"
    dasselbe bezeichnen. Die logische Form einer Identitätsaussage wäre also nicht
    a = b, sondern so etwas wie Koref(\a", \b").
    Später verwirft Frege diese Lösung. Seine Begründung bleibt etwas dunkel. Offenbar
    meint Frege, dass es sich bei der Entdeckung, dass Morgenstern und
    Abendstern identisch sind, um eine astronomische Entdeckung handelt, nicht
    um eine linguistische. Das heißt, \der Morgenstern = der Abendstern" kommuniziert
    Information über Himmelskörper, nicht nur über sprachliche Ausdrücke. (W.Schwarz)

    Alles anzeigen
    Zitat

    Russell schlägt vor, dass man Kennzeichnungen gar nicht als referierende Ausdrücke ansieht, sondern dass man Sätze, in denen Kennzeichnungen vorkommen, als eine Konjunktion von drei quantifizierenden Sätzen versteht. Zum Beispiel würde der Satz „Der hellste Stern am Abend ist der hellste Stern am Morgen“ so analysiert: Es gibt mindestens einen hellsten Stern am Abend und höchstens einen hellsten Stern am Abend und dieser Stern ist der hellste Stern am Morgen. Damit würde erklärt, weshalb jemand wissen kann, dass der hellste Stern am Abend die Venus ist, ohne zu wissen, dass der hellste Stern am Morgen auch die Venus ist. (W.Schwarz)

    Zitat

    Tat twam asi. Du bist ich.
    Was ist die Welt? Das, worin Vergehen waltet.(Gautama)


    Sternstunden

    Zitat

    Aber wie in den Lebewesen
    die Mitte des Lebewesens und die Mitte seines Körpers nicht identisch sind,
    so ist dies um so mehr auch vom gesamten Himmel anzunehmen.
    (Diogenes)

    Keine Wahrheit!
    Die Seinserscheinungen sind ihrem Wesen nach vergänglich. Rüstet euch aus mit Wachsamkeit!
    http://www.pensis.net/documente/21mi…2003-200104.pdf

  • Benkei
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    8. Mai 2008
    • 8. Dezember 2009 um 19:02
    • #5

    "Über dem Hanshan – nichts als Weiße Wolken.
    Still und entfernt vom Staub der Welt.
    Zum Sitzen eine Lage Stroh in meiner Berghütte,
    Einzige Lampe ist des Mondes helles Rund.
    Ein Felslager neben dem grünen Teich,
    Tiger und Hirsch allein sind meine Nachbarn.
    Wer sich die Freuden eines Lebens im Verborgenen ersehnt,
    Muss ein für allemal die Scheinwelt überschreiten.

    Gedicht vom Kalten Berg

    "Allmorgendlich beginne ich meinen Tag damit, den Spiegel zu polieren;
    Täglich türme ich neue Staubschichten auf;
    Allabendlich beende ich meinen Tag damit, weiter zu polieren;
    Und scheinbar wirbelt auch ein Schlafender noch Staub auf."
    HôShin

  • Ryonin
    Gast
    • 8. Dezember 2009 um 20:45
    • #6

    Ein Segenszeichen:
    der Schnee auf der Bettdecke
    aus dem Reinen Land.

    Issa

  • brigitte
    Gast
    • 8. Dezember 2009 um 23:04
    • #7

    Tokusan studierte Zen unter Ryutan.
    Eines Nachts kam Tokusan zu Ryutan
    und stellte viele Fragen.
    Der Lehrer sagte:
    "Die Nacht wird alt -warum ziehst du dich nicht zurück ?"
    Da verbeugte sich Tokusan,
    und als er im Hinausgehen den Vorhang beiseite schob,
    bemerkte er:
    "Es ist sehr dunkel draußen"
    Ryutan bot Tokusan eine brennende Kerze an,
    damit er sich zurecht finde,
    aber gerade als Tokusan sie entgegennahm,
    blies Ryutan sie aus.
    In diesem Augenblick öffnete sich Tokusans Geist.

  • Tenzin Sherab
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    18. Dezember 2009
    • 14. Februar 2010 um 12:49
    • #8

    Jeder Tag ist Bodhitag!
    Also auch heute!
    Auch wenn die einen sagen es sei Valentinstag, die andern feiern Fasching oder Happy Losar!
    Aber welche Frau wird an Neumond erleuchtet?
    Eure Sofi :grinsen:

    P.S. Da ist mir gerade noch eingefallen, dass ich an diesem Tag mal meinen Führerschein gemacht habe!
    Inzwischen besitzen mein Mann und ich ein ziemlich schnelles, schwarzes Fahrzeug!!!

    Mann/Frau kein Unterschied!
    Aber wenn eine Frau fest entschlossen nach Erleuchtung strebt,
    ist sie letztendlich immer im Vorteil!
    Guru Rinpoche

    3 Mal editiert, zuletzt von Tenzin Sherab (17. Februar 2010 um 16:14)

  • sumedha
    Gast
    • 14. Februar 2010 um 15:12
    • #9

    "Verbeugung"

    Kein Wintergras ist zu sehen.
    Auf der schneebedeckten Flur: Ein Reiher,
    verborgen in seiner eigenen Gestalt.

    Dogen

  • Tenzin Sherab
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    18. Dezember 2009
    • 17. Februar 2010 um 16:43
    • #10
    Taranathan:
    Zitat

    Das Argument mit dem Morgenstern
    Freges Rätsel
    Der Morgenstern = der Abendstern
    drückt eine bedeutende astronomische Entdeckung aus,
    der Morgenstern = der Morgenstern
    aber nicht.
    In seiner Begrffsschrift (1879) schlug Frege eine interessante Lösung vor: Identit
    ätsaussagen seien eigentlich Aussagen über Namen; \der Morgenstern = der
    Abendstern" drücke aus, dass die Namen \Morgenstern" und \Abendstern"
    dasselbe bezeichnen. Die logische Form einer Identitätsaussage wäre also nicht
    a = b, sondern so etwas wie Koref(\a", \b").
    Später verwirft Frege diese Lösung. Seine Begründung bleibt etwas dunkel. Offenbar
    meint Frege, dass es sich bei der Entdeckung, dass Morgenstern und
    Abendstern identisch sind, um eine astronomische Entdeckung handelt, nicht
    um eine linguistische. Das heißt, \der Morgenstern = der Abendstern" kommuniziert
    Information über Himmelskörper, nicht nur über sprachliche Ausdrücke. (W.Schwarz)

    Alles anzeigen


    Des Rätsels Lösung:

    Morgenstern + Abendstern = Venus = Aphrodite = Isis = Maria
    Ist doch logisch, denn am 8. Dez. feiert die katholische Kirche "Marias unbefleckte Empfängnis"
    Meiner Meinung nach war Buddha erst erleuchtet, als er die Mutter der 3 Zeiten und 3 Körper wieder in sich fand!

    Zitat

    Russell schlägt vor, dass man Kennzeichnungen gar nicht als referierende Ausdrücke ansieht, sondern dass man Sätze, in denen Kennzeichnungen vorkommen, als eine Konjunktion von drei quantifizierenden Sätzen versteht. Zum Beispiel würde der Satz „Der hellste Stern am Abend ist der hellste Stern am Morgen“ so analysiert: Es gibt mindestens einen hellsten Stern am Abend und höchstens einen hellsten Stern am Abend und dieser Stern ist der hellste Stern am Morgen. Damit würde erklärt, weshalb jemand wissen kann, dass der hellste Stern am Abend die Venus ist, ohne zu wissen, dass der hellste Stern am Morgen auch die Venus ist. (W.Schwarz)

    Zitat

    Tat twam asi. Du bist ich.
    Was ist die Welt? Das, worin Vergehen waltet.(Gautama)


    Sternstunden

    Zitat

    Aber wie in den Lebewesen
    die Mitte des Lebewesens und die Mitte seines Körpers nicht identisch sind,
    so ist dies um so mehr auch vom gesamten Himmel anzunehmen.
    (Diogenes)

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    Code

    Mann/Frau kein Unterschied!
    Aber wenn eine Frau fest entschlossen nach Erleuchtung strebt,
    ist sie letztendlich immer im Vorteil!
    Guru Rinpoche

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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