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Träume im Buddhismus?

  • Maymoon
  • 6. November 2009 um 18:03
  • Zum letzten Beitrag
  • Maymoon
    Themenautor
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    11. Juni 2009
    • 6. November 2009 um 18:03
    • #1

    Hallo!

    Ich hätte mal eine Frage zu einem Thema, das mich schon länger beschäftigt, da ich seit geraumer Zeit immer wieder Träume habe, die mich sehr stark beeindrucken und die mir eine große Angst einjagen.

    Gibt es im Buddhismus eigentlich auch so etwas wie Traumdeutung?
    Und wenn ja, wie funktioniert das?

    Liebe Grüße
    Vanessa

  • Moggalana
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    • 6. November 2009 um 18:51
    • #2

    Von einem nichtbuddhistischem Standpunkt aus würde ich sagen, dass Träume nur die Bedeutung haben, die du ihnen gibst. Traumdeutungen im Sinne der psychoananalytischen Tradition gelten in der wissenschaftlichen Psychologie als unseriös. Nur der Träumer selbst kann seinen Träumen einen Sinn geben. Dabei sollte man allerdings bedenken, dass dieser unter Umständen nur durch die Deutung entstanden ist.
    Zum buddhistischen Standpunkt müssen sich die Vajrayana Spezialisten melden.

    Aus Ursprüngen, die einander bedingen,
    entstehen alle Dinge
    und vergehen alle Dinge.
    So lehrt der
    Vollkommen Erleuchtete.

  • Akuma
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    • 7. November 2009 um 11:55
    • #3

    Träume bilden sich auf Weisen, die man am besten individuell erforscht. Man kann zB wenn man Glück hat / wachsam ist die Permutation der Traumwelt direkt wahrnehmen und dies im Zusammenhang mit der gleichzeitigen Veränderung der Zustandssituation des Traum-Ichs, bis dahin, dass man denn Aufbau der Traumwelt selber sehen kann.
    Die Symbolik wiederum ist ebenfalls abhängig von diesen beiden Dingen - das Symbol beginnt im Zustand des Traum-Ichs und findet seinen Gegenpart in der Traumwelt, daher ist es zB auch falsch, nur die Traumwelt zu deuten und die Situation der Traumperson zu übersehen. Und auch deswegen ist es am besten, wenn man seine Träume deuten will, dies selber zu tun. Dafür muss man sich nen Kontext setzen und die Attribute der Objekte erforschen. Wenn zB irgendein christlicher Mönch früher einen Traum von der Sonne hatte könnte er das als Symbol für Christus sehen, wenn er von einem Mond geträumt hat, könnte das die Kirche symbolisieren. Im buddhistischen Kontext wären die Symbole gleich verschieden, daher ist Traum-Ich und Kontext sehr wichtig. Ebenfalls zu bemerken ist nat., dass (imho) bei weitem nicht jeder Traum symbolisch ist. Es gibt viele Träume, die durch psychologische und/oder biologisch-chemische Reaktionen ausgelöst werden und vielleicht gerade deswegen extrem negativ sind, aber nicht zwangsweise irgendwelche Bedeutungen haben.
    Wenn man einfach nur das beängstigende im Traum eliminieren will, kann man das aber auch tun, entweder durch gesteigerte Wachsamkeit, oder allgemein durch anderen Umgang mit Angst zB. Ich hab zB im Traum nie Angst, hatte ich früher, hab ich praktisch garnicht mehr, selbst wenn ich grausige Dinge träume, und ich hab schon verdammt abgefahren schreckliche Sachen geträumt o_O. Aber mit der Zeit stellt sich selbst in nicht-luziden Träumen ein Hintergrundbewusstsein ein, welches dem Traum seine Bedrohlichkeit nehmen kann.

  • Moggalana
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    Mitglied seit
    15. Juli 2008
    • 7. November 2009 um 18:12
    • #4
    Akuma:


    Wenn man einfach nur das beängstigende im Traum eliminieren will, kann man das aber auch tun, entweder durch gesteigerte Wachsamkeit, oder allgemein durch anderen Umgang mit Angst zB. Ich hab zB im Traum nie Angst, hatte ich früher, hab ich praktisch garnicht mehr, selbst wenn ich grausige Dinge träume, und ich hab schon verdammt abgefahren schreckliche Sachen geträumt o_O. Aber mit der Zeit stellt sich selbst in nicht-luziden Träumen ein Hintergrundbewusstsein ein, welches dem Traum seine Bedrohlichkeit nehmen kann.


    So ist es bei mir auch. Auch wenn meine Träume nie vollkommen klar sind, so bleibt doch genug Bewusstsein übrig, um Albträume also solche zu erkennen, was natürlich die Angst nimmt. Sie lösen sich dann entweder auf oder gehen in einen "normalen" Traum über.

    Aus Ursprüngen, die einander bedingen,
    entstehen alle Dinge
    und vergehen alle Dinge.
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Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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