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Welche Gefahren gibt es beim Meditieren ?

  • linchi
  • 26. September 2009 um 15:16
  • Zum letzten Beitrag
  • Lirum Larum
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    • 30. September 2009 um 16:33
    • #51
    linchi:

    2.Frage :Was soll ich tun,wenn Ich während der Meditation Angst Gefühle habe ?

    Gut, Weglaufen ist ja immer nicht so gut, weil das jede Angst nur vergrößert. Das hängt zusammen wie die Flüssigkeit in einem Ballon.
    Irgendetwas zwingen oder Durchhalten in der Meditation halte ich persönlich auch für total falsch. Ich würd gucken... langsam aufhören und aussteigen, wenn es zu doll ist... ansonsten betrachten und mir klar machen wie unwirklich das ist... mich beglückwünschen, dass weiterhin irgendwelches Zeugs hochkommt und bereinigt wird.

    Ich hatte das letztens auch mal, weil ich spätabends noch einen sehr gut gemachten Thriller angeguckt hab - war keine so gute Aktion von mir vor dem Schlafengehen. Normalerweise meditiere ich vor dem Schlafen - aber von diesem Thrillerbewusstseinszustand musste ich mich erstmal reinigen, hatte ich den Eindruck. Mit irgendsoeiner gezwungenen Medi nach dem Motto "Jetzt beruhig ich mich aber", hätte ich mich nur beunruhigt.
    Stattdessen war es das richtige Mittel der Wahl, am offenen Fenster in die stürmische Regennacht hinauszugucken, 20 min lang. Es sah dort im Dunkeln zwar genauso gruselig aus, wie im Thriller, aber nach einer Weile konnte ich immer mehr spüren, die Wirklichkeit ist ganz anders als so'n blöder Film. Sie ist frisch, heimelig und gut.

    Kurzer Sinn: gegen Angst nichts, aber auch gar nichts, zwingen wollen - locker betrachten und nicht ganz für voll nehmen.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • brigitte
    Gast
    • 30. September 2009 um 18:07
    • #52
    Pratyeka:
    Akuma:

    Die einzige Gefahr liegt darin, seine Zeit zu verschwenden. Die meisten Leute meditieren ohne den geringsten Plan, warum eigentlich. Bevor Du Dich überhaupt hinsetzt, solltest Du das erstmal abchecken: Was ist das Ziel der Meditation, was hat der Buddha dazu gesagt, welche Mittel habe ich dazu usw.
    Die Dinge die wirklich gefährlich werden können, kennst Du sowieso nicht und es ist äusserst unwahrscheinlich, dass Du da durch Zufall drüber stolperst, da kannste ganz sorglos sein.

    Eine gefahr beim meditieren ist wohl das man sein "falsches selbst" mit in diese meditation nimmt. Eine tote katze wird keine mäuse mehr fangen.
    "ich" mache "mir" gedanken über eine meditation, mit der "ich" in der zukunft......
    Ich hoffe ich mich mich halbwegs verständlich ausgedrückt.

    Nichts nimmt man mit - leere Hände
    und seltsamerweise passieren Dinge, die nicht
    im Ich begründet sind . . .

  • Pratyeka
    Gast
    • 30. September 2009 um 18:25
    • #53

    wenn du schreibst "nichts nimmt man mit" gehst du von einem "ich" aus das "etwas" mit, od. nicht mitnehmen kann.Pass bitte auf denn worte sind starre konzepte die menschen ins chaos stürzen.
    Die 18 bereiche fangen "dich"
    ohne augen,ohren,mund,nase,körper, erscheint alles klar

  • brigitte
    Gast
    • 30. September 2009 um 18:28
    • #54
    Pratyeka:

    wenn du schreibst "nichts nimmt man mit" gehst du von einem "ich" aus das "etwas" mit, od. nicht mitnehmen kann.Pass bitte auf denn worte sind starre konzepte die menschen ins chaos stürzen.
    Die 18 bereiche fangen "dich"
    ohne augen,ohren,mund,nase,körper, erscheint alles klar


    [size=14]

    Liebster Pratyeka,

    Ich nehme mich immer mit -
    ich kann gar nicht anders,
    weil ich mich hier und jetzt hinsetze
    mit leeren Händen

  • Dorje Sema
    Gast
    • 1. Oktober 2009 um 01:09
    • #55

    Grüß Dich ganz recht herzlich Losang Lamo,

    Zitat

    Losang Lamo schreibt: Nun bin ich bei den ersten Seiten von "Sterben" angekommen und hab schon ausgiebig herumgeheult beim Lesen. Meine Güte, soll das denn nun noch 270 Seiten lang so weitergehen? :roll:
    :) Eines der Bücher, die zum Meilenstein im Leben werden.

    Ich bin gerührt.
    [Lesen ist eben nicht gleich lesen- handelnd will ich denken] Danke

    Zitat

    Eine Illusion währt nur
    solange
    wie der Komplex
    ihrer Ursachen
    Santideva

    Mit ganz herzlichen und lieben Grüßen
    Dorje Sema

  • accinca
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    • 1. Oktober 2009 um 02:58
    • #56
    linchi:


    Ich lese immer wieder, es gebe Gefahren, wenn man ohne Lehrer meditiert.
    Was sind diese Gefahren ? Kann jemand ein paar bespiele geben ?


    In der Tat gibt es ernsthafte Gefahren beim Meditieren wie es jeder feststellen
    wird wenn er sich damit länger befasst. Und diese Gefahren lassen sich auch
    so einfach gar nicht vermeiden. Einer dieser Gefahren ist z.B die Gefahr dabei
    einzuschlafen. Gerade bei längeren Meditieren sehr verbreitet. Eine zweite Gefahr
    ist die innere Unruhe. Durch sei besteht die Gefahr das Meditationsobjekt zu verlieren
    so das es zum völligen Abbruch der Meditation kommen kann. Oder es kommt in der
    Einsamkeit der Meditation (besonders in dunkler Nacht) zu Angstzuständen. Auch da
    besteht die Gefahr des Abbruchs der Meditation usw. Ob aber solche Gefahren durch
    einen Lehrer besser oder schlechter begegnet werden kann ist noch die Frage. Letztendlich
    wird einem nichts anderes übrig bleiben als mit diesen Gefahren selber fertig zu werden.
    Aber Tips kann man sich ja auch gerne holen und wenn man bei Google nichts findet tuts
    vieleicht auch einer der damit auch seine Probleme hat bzw. hatte. Aber verspreche dir
    dabei nicht zufiel, das eigentlich Handling der Gefahren bleibt zuletzt doch immer an
    einem selber hängen.
    Da hilft nur Übung, Übung, Übung. Das war auch bei den größten
    Meistern noch niemals anders.

  • Lirum Larum
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    • 1. Oktober 2009 um 09:48
    • #57
    accinca:

    ..., das eigentliche Handling der Gefahren bleibt zuletzt doch immer an
    einem selber hängen.[/b] Da hilft nur Übung, Übung, Übung. Das war auch bei den größten
    Meistern noch niemals anders.


    Genau, hier hast Du recht, accinca.
    Dass Du allerdings keine anderen Gefahren kennst, als dass man einschlafen oder die Meditation abrechen könnte, oder dass man sich nicht konzentrieren kann - finde ich rührend. Beglückwünsche dich, hochgeschätzter, liebster accinca, dass du anscheinend nichts von den Abgründen der menschlichen Seele ahnst.

    Unter Gefahren würde ich eher verstehen: Gefahr, auf irgendeinem falschen Tripp erstmal festzuhängen. Sei es Angst, Wahnvorstellungen, schräge Ansichten, Selbstgefälligkeit, Größenwahn, Missverständnis der Lehre, Verkrampfte Meditation (geht gar nicht), egoistische Motivation und damit einhergehend mangelndes Mitgefühl, falsche Auffassung von Loyalität (bei Sekten)...

    All sowas ist deshalb gefährlich, weil es unangenehm für einen selbst oder zumindest für die Mitmenschen ist. Bei zweiterem bekommt man in der Regel vom Schicksal irgendwann mal kräftig einen auf's Dach - weil einfach nicht funktioniert, was verkehrt ist. Mir graut z.B. jetzt schon vor dem Fall, den Westerwelle mit seiner impertinenten Überheblichkeit erleiden wird.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • monikamarie
    Gast
    • 1. Oktober 2009 um 09:57
    • #58
    Losang Lamo:


    ...accinca.
    Dass Du allerdings keine anderen Gefahren kennst, als dass man einschlafen oder die Meditation abrechen könnte, oder dass man sich nicht konzentrieren kann - finde ich rührend. Beglückwünsche dich, hochgeschätzter, liebster accinca, dass du anscheinend nichts von den Abgründen der menschlichen Seele ahnst.
    ...
    Mir graut z.B. jetzt schon vor dem Fall, den Westerwelle mit seiner impertinenten Überheblichkeit erleiden wird.

    Guten Morgen Losang Lamo,
    da hast Du nicht sorgfältig genug gelesen, accinca hat auch die Angst erwähnt. Und seine Argumentation finde ich gut.

    Zum 2.: Was geht uns in Bezug auf die Gefahr beim Meditieren der evtl. Absturz eines Politikers an?

    Liebe Grüße Monika

  • Pratyeka
    Gast
    • 1. Oktober 2009 um 10:26
    • #59

    Es gab schon leute die nachdem sie sich mit asubha-bhavana befasst, (fast) verrückt wurden. Darum wenn möglich immer mit lehrer,sangha.
    Wenn dan zum ersten mal das "ich" wegfällt,ist danach alles anders. darum:

    Buddham saranam gacchami
    Dhammam saranam gacchami
    Sangham saranam gacchami
    Dutiyampi Buddham saranam gacchami
    Dutiyampi Dhammam saranam gacchami
    Dutiyampi Sangham saranam gacchami
    Tatiyampi Buddham saranam gacchami
    Tatiyampi Dhammam saranam gacchami
    Tatiyampi Sangham saranam gacchami

  • Lirum Larum
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    • 1. Oktober 2009 um 11:03
    • #60
    monikamarie:

    ...

    Guten Morgen Losang Lamo,
    da hast Du nicht sorgfältig genug gelesen, accinca hat auch die Angst erwähnt.


    a) Stimmt, das fiel mir zwar beim Tippen auch auf, aber:

    accinca:

    Oder es kommt in der
    Einsamkeit der Meditation (besonders in dunkler Nacht) zu Angstzuständen. Auch da
    besteht die Gefahr des Abbruchs der Meditation usw.

    das hier klang für mich, auch wenn das Wort "Angst" darin vorkommt, nicht nach den Dramen, die mir vorschweben (die ich auch leider früher erlebt habe).

    monikamarie:

    ... Zum 2.: Was geht uns in Bezug auf die Gefahr beim Meditieren der evtl. Absturz eines Politikers an?


    b) Auch hier hast Du recht - ich hatte auch schon den Nachsatz "..., auch wenn Westerwelle nun hier nichts mehr mit dem Thema zu tun hat." unter den Fingerkuppen, hielt dann aber inne, weil ich dachte "Ach, das ist ja noch mehr Quasselei und das ist ja sowieso klar."

    :lol::lol: Hach, ja! Dir noch einen sehr schönen Tag, Monika Marie.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • monikamarie
    Gast
    • 1. Oktober 2009 um 11:30
    • #61
    Losang Lamo:


    ...

    accinca:

    Oder es kommt in der
    Einsamkeit der Meditation (besonders in dunkler Nacht) zu Angstzuständen. Auch da
    besteht die Gefahr des Abbruchs der Meditation usw.

    das hier klang für mich, auch wenn das Wort "Angst" darin vorkommt, nicht nach den Dramen, die mir vorschweben (die ich auch leider früher erlebt habe).

    Ja, liebe Losang Lamo,
    ich verstehe, was Du meinst, aber dennoch hat nicht jeder derartige Zustände. Ich habe auch schon viele Erfahrungen über mein vorgestelltes Ich gemacht und dessen Abstürze. Seltsamerweise hatte ich nie Angst, obwohl andere von ihrer Angst berichteten und deshalb auch das Meditieren abbrachen. Das konnte ich früher nie nachvollziehn. Ich fand es eher spannend, wie sich alles auflöst, wie alles zusammenhängt. Heute würde ich zu professioneller Hilfe raten, weil einem Anfänger, ohne entsprechende terminologische Kenntnisse, sicher nicht klar ist, wie er damit umgehen soll. Wichtig ist, dass man einen geschulteren Menschen an der Seite hat, dem man alles erzählen kann, ohne gleich für verrückt erklärt zu werden. Das Erleben trifft eben auf unterschiedlichen Boden, auch das ist Karma.
    Liebe Grüße Monika

  • accinca
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    • 1. Oktober 2009 um 12:05
    • #62
    Losang Lamo:
    accinca:

    ..., das eigentliche Handling der Gefahren bleibt zuletzt doch immer an
    einem selber hängen.[/b] Da hilft nur Übung, Übung, Übung. Das war auch bei den größten
    Meistern noch niemals anders.


    Genau, hier hast Du recht, accinca.
    Dass Du allerdings keine anderen Gefahren kennst, als dass man einschlafen oder die Meditation abrechen könnte, oder dass man sich nicht konzentrieren kann - finde ich rührend. Beglückwünsche dich, hochgeschätzter, liebster accinca, dass du anscheinend nichts von den Abgründen der menschlichen Seele ahnst.
    Unter Gefahren würde ich eher verstehen: Gefahr, auf irgendeinem falschen Tripp erstmal festzuhängen. Sei es Angst, Wahnvorstellungen, schräge Ansichten, Selbstgefälligkeit, Größenwahn, Missverständnis der Lehre, Verkrampfte Meditation (geht gar nicht), egoistische Motivation und damit einhergehend mangelndes Mitgefühl, falsche Auffassung von Loyalität (bei Sekten)...
    All sowas ist deshalb gefährlich, weil es unangenehm für einen selbst oder zumindest für die Mitmenschen ist. Bei zweiterem bekommt man in der Regel vom Schicksal irgendwann mal kräftig einen auf's Dach - weil einfach nicht funktioniert, was verkehrt ist. Mir graut z.B. jetzt schon vor dem Fall, den Westerwelle mit seiner impertinenten Überheblichkeit erleiden wird.

    Alles anzeigen


    Guter "Losang Lamo" was du schreibst sind die Gefahren des Lebens
    und da gibt es noch jede Menge mehr das ist mir schon bekannt. Von
    Angstzuständen, die auftreten können, hatte ich ja schon geschrieben.
    Was die Ursache dafür ist und wie diese zu überwinden sind ist ja in
    M 4 schon ausführlich vom Buddha beschrieben. "Borderliner" sollten
    es vielleicht erst einmal mit Geben und guten Taten versuchen bevor
    sie in die Einsamkeit der Hauslosigkeit meditieren gehen oder in einem
    Kloster bleiben. Der Buddha hat unreifen abgeraten zu früh in die Einsamkeit
    zu gehen ohne die Lehre gut genug verinnerlicht zu haben. Er hat dazu
    das Beispiel von einem großen Elefanten benutzt der an ein Lotusweiher
    kommt und bei sich denkt: "Ein Spritzbad zu Erholung werde ich nehmen"
    und in den Weiher steigt ein Spritzbad zur Erholung nimmt. Das hat ein
    kleiner Hase angesehen und denkt nun auch: "Wohlan, auch wir wollen
    ein Spritzbad zu Erholung nehmen. Springt in das Wasser und ertrinkt.
    Aber von so einem der so ernsthaft die Welt überwinden will, bin ich hier
    gar nicht ausgegangen. Denn das ist ja das Ziel der Meditation, das Ziel
    der Übungen, nämlich die Weltüberwindung. Wer sich aber nur ab und zu
    mal eine Stunde hinsetzt und z.B. mal ein bisschen Metta übt, oder mal
    den Atem beobachtet, der hat solche von dir auf gezählten Gefahren gar
    nicht zu befürchten.

  • Lirum Larum
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    • 1. Oktober 2009 um 12:13
    • #63
    accinca:

    .... Wer sich aber nur ab und zu
    mal eine Stunde hinsetzt und z.B. mal ein bisschen Metta übt, oder mal
    den Atem beobachtet, der hat solche von dir auf gezählten Gefahren gar
    nicht zu befürchten.


    Das glaub ich, dir - bloß gibt es ja in diesem Bereich noch mehr und das Feld ist weiter, als "ein bisschen Metta und Atem".
    Danke für die Elefanten/Maus-Geschichte :).


    Ein zentraler Punkt fällt mir noch ein, den wir hier noch nicht erwähnt haben und bei dem einem auch kein Lehrer helfen könnte, wenn man nicht auf sich selbst achtet:

    Gefahren kann es auch geben, wenn man auf den Geist unterschiedlich wirkende Handlungen mit der Meditation mischt.
    Z.B. die Einnahme von psychedelischen Drogen, Kiffen oder Alkohol - wenn man sich derartig verunreinigt, sollte man erstmal richtig ausnüchtern und zu sich kommen, bevor man versucht herumzumeditieren oder gar etwas in der Meditation zu erzwingen.
    Also, wenn man an sowas noch anhaftet, dann alles zu seiner Zeit und nicht alles auf einmal - man kommt sonst nur voll durcheinander.
    Zweifelhaft finde ich die Kombinationen
    - berauschende Mittel + Meditation,
    - "Tätigkeiten, die einem ein schlechtes Gewissen bereiten" + Meditation.

    Und voll selbstbezogen und egoistisch zu sein ist auf die Dauer auch keine so gute Sache auf dem Pfad, aber das merkt man dann ja vielleicht, wenn man sich aufgemacht hat, die Gefilde der Existenz zu erkunden.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • brigitte
    Gast
    • 1. Oktober 2009 um 13:26
    • #64
    Pratyeka:

    Es gab schon leute die nachdem sie sich mit asubha-bhavana befasst, (fast) verrückt wurden. Darum wenn möglich immer mit lehrer,sangha.
    Wenn dan zum ersten mal das "ich" wegfällt,ist danach alles anders. darum:
    Buddham saranam gacchami
    Dhammam saranam gacchami
    Sangham saranam gacchami
    Dutiyampi Buddham saranam gacchami
    Dutiyampi Dhammam saranam gacchami
    Dutiyampi Sangham saranam gacchami
    Tatiyampi Buddham saranam gacchami
    Tatiyampi Dhammam saranam gacchami
    Tatiyampi Sangham saranam gacchami

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    Den Text kann ich leider nicht verstehen,
    doch wenn dieses "Ich" tatsächlich wegbricht,
    ist sicher alles anders, es könnte meine
    stille Angst sein...

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 1. Oktober 2009 um 15:19
    • #65

    Moin Brigitte,
    das ist die "Zufluchtname" auf Pali.

    Zitat

    Buddham saranam gacchami. (dt: Ich nehme Zuflucht zu/zum Buddha)
    Dhammam saranam gacchami. (dt: Ich nehme Zuflucht zum Dharma/Dhamma)
    Sangham saranam gacchami. (dt: Ich nehme Zuflucht zur/zum Sangha)

    Dutiyampi Buddham saranam gacchami. (dt: Zum zweiten Male nehme ich...)
    Dutiyampi Dhammam saranam gacchami.
    Dutiyampi Sangham saranam gacchami.

    Tatiyampi Buddham saranam gacchami. (dt: Zum dritten Male nehme ich...)
    Tatiyampi Dhammam saranam gacchami.
    Tatiyampi Sangham saranam gacchami.

    Alles anzeigen

    http://de.wikipedia.org/wiki/Zuflucht_(Buddhismus)

  • nibbana
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    • 1. Oktober 2009 um 18:49
    • #66
    Losang Lamo:

    Zweifelhaft finde ich die Kombinationen
    - berauschende Mittel + Meditation,


    habe mal einen Bericht "gestreift" in dem eine indische "Randgruppensekte" einmal täglich Cannabis rauchte und dabei meditiert wurde. Weiß leider nicht mehr wie die sich nennen, falls es jemand weiß, her mit der Info. Würd mich mal interessieren.

    The greatest enemy will hide in the last place you would ever look.

  • Padma
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    • 1. Oktober 2009 um 18:57
    • #67
    nibbana:
    Losang Lamo:

    Zweifelhaft finde ich die Kombinationen
    - berauschende Mittel + Meditation,


    habe mal einen Bericht "gestreift" in dem eine indische "Randgruppensekte" einmal täglich Cannabis rauchte und dabei meditiert wurde. Weiß leider nicht mehr wie die sich nennen, falls es jemand weiß, her mit der Info. Würd mich mal interessieren.


    :lol:

  • accinca
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    • 1. Oktober 2009 um 20:23
    • #68
    brigitte:
    Pratyeka:

    Es gab schon leute die nachdem sie sich mit asubha-bhavana befasst, (fast) verrückt wurden.


    Ich würde sagen, sie wahren vorher schon "verrückt".
    Das kann man nicht der Meditation anlasten.

  • nibbana
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    • 1. Oktober 2009 um 20:38
    • #69

    Hehe, Padmalein - nicht immer nur Smilies posten. Raus mit der Sprache ^^,
    Weiß denn keiner wie diese Gruppe heisst? Der Oberguru hatte richtig lange Dreads und ein dickes Pfeifchen. Sagte er nimmt den Geist der Pflanze auf und meditiert dann abends auf seinem Berg.

    The greatest enemy will hide in the last place you would ever look.

  • Padma
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    • 1. Oktober 2009 um 21:00
    • #70
    nibbana:

    Hehe, Padmalein - nicht immer nur Smilies posten. Raus mit der Sprache ^^,
    Weiß denn keiner wie diese Gruppe heisst? Der Oberguru hatte richtig lange Dreads und ein dickes Pfeifchen. Sagte er nimmt den Geist der Pflanze auf und meditiert dann abends auf seinem Berg.


    Da scheint dich was anzuziehen, oder? ;)

  • nibbana
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    • 1. Oktober 2009 um 21:16
    • #71
    Padma:

    Da scheint dich was anzuziehen, oder? ;)

    Schon länger ;)

    The greatest enemy will hide in the last place you would ever look.

  • Padma
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    • 1. Oktober 2009 um 21:18
    • #72
    nibbana:
    Padma:

    Da scheint dich was anzuziehen, oder? ;)

    Schon länger ;)


    Vergiss es. Es gibt keinen größeren Unsinn als Drogen in Zusammenhang mit Meditation zu bringen ...

  • nibbana
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    • 1. Oktober 2009 um 21:22
    • #73
    Padma:
    nibbana:

    Schon länger ;)


    Vergiss es. Es gibt keinen größeren Unsinn als Drogen in Zusammenhang mit Meditation zu bringen ...

    Größeren Unsinn gibt es immer. Vielleicht seh ich ja den Beitrag "zufällig" mal wieder, dann setz ich mich sofort vor einen PC und schreibe in diesen Thread wie die Gruppe heisst und was die da so treiben ;)

    The greatest enemy will hide in the last place you would ever look.

  • Akuma
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    • 1. Oktober 2009 um 23:21
    • #74
    nibbana:
    Losang Lamo:

    Zweifelhaft finde ich die Kombinationen
    - berauschende Mittel + Meditation,


    habe mal einen Bericht "gestreift" in dem eine indische "Randgruppensekte" einmal täglich Cannabis rauchte und dabei meditiert wurde. Weiß leider nicht mehr wie die sich nennen, falls es jemand weiß, her mit der Info. Würd mich mal interessieren.

    Afaik haben die keine spezielle Bezeichnung, Charas (indisches Hashish) ist unter den Sadhus grundsätzlich sehr beliebt und dient im speziellen Pfeiffchen mehrmals täglich unter rituellem Gesang geraucht zur - wie zu erwarten war - besseren Kommunikation mit den Gottheiten. Soweit ich mich erinnere soll Shiva das Gras selber klargemacht und den Menschen gezeigt haben ^^ (gabs da nichn Mantra Om Shiva Shankare Hare Hare Ganja? :lol: )
    Andere wiederum sehen Charasrauchen als destruktiv an und lehnen es ab.

  • Lirum Larum
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    • 2. Oktober 2009 um 10:48
    • #75
    nibbana:

    ...
    habe mal einen Bericht "gestreift" in dem eine indische "Randgruppensekte" einmal täglich Cannabis rauchte und dabei meditiert wurde. Weiß leider nicht mehr wie die sich nennen, falls es jemand weiß, her mit der Info. Würd mich mal interessieren.


    Na ja, in Indien ist eh alles schöner! ;) (Witz!)
    Ich sprach von hier, in unserer hektischen, angespannten, westlichen Gesellschaft. Hier Drogen zur Entspannung oder Bewusstseinserweiterung zu sich zu nehmen, ist nicht das richtige Mittel der Wahl. Man kommt davon sehr durcheinander.

    Was die in Indien in diesem ganz anderen Kult da machen, kann ich nicht beurteilen.

    Wenn man hier nervös eine Zigarette nach der anderen qualmt, kann man das auch nicht mit den heiligen Tabakritualen der Lakota-Indianer vergleichen. Das ist einfach hier nicht so.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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