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In ein Zen-Kloster eintreten

  • Elmo
  • 27. August 2009 um 14:23
  • Zum letzten Beitrag
  • Elmo
    Gast
    • 27. August 2009 um 14:23
    • #1

    Hallo,

    ich beschäftige mich schon länger mit dem Thema Zen-Kloster.
    Ich bin nun soweit, dass ich eventuell in ein Zen-Kloster eintreten möchte. Allerdings möchte ich dies in Japan tun.
    Mir stellt sich nun die Frage, ob es ohne Weiteres so möglich wäre, einfach in ein japanisches Zen-Kloster einzutreten.

    Gruß, Elmo

  • Kokoro
    Gast
    • 27. August 2009 um 15:52
    • #2
    Elmo:

    Hallo,

    ich beschäftige mich schon länger mit dem Thema Zen-Kloster.
    Ich bin nun soweit, dass ich eventuell in ein Zen-Kloster eintreten möchte. Allerdings möchte ich dies in Japan tun.
    Mir stellt sich nun die Frage, ob es ohne Weiteres so möglich wäre, einfach in ein japanisches Zen-Kloster einzutreten.

    Gruß, Elmo

    Und wie ist es mit den Sprachkenntnissen?

  • Elmo
    Gast
    • 27. August 2009 um 16:30
    • #3
    Kokoro:


    Und wie ist es mit den Sprachkenntnissen?


    Dort dürfte eines der größeren Probleme liegen.
    Ich beherrsche zwar gutes Englisch, kann allerdings kein Japanisch.

  • Wolke
    Punkte
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    Beiträge
    39
    Mitglied seit
    27. August 2009
    • 27. August 2009 um 18:46
    • #4

    Hallo
    Das genannte Kloster ist sehr streng, aber durchaus zu verstehen wenn man diesen Weg gehen will. Allerdings ist mir persönlich vor allem die Nicht- Vegetarische Ernährungsweise aufgefallen. Aber es gilt wohl das Leben eines "Bettlers" zu leben, der alles was ihm als Nahrung angeboten wird, anzunehmen hat. Ich könnte kein Fleisch essen und vor allem auch noch dazu schnell essen. Das Essen würde mir, wie Beton im Magen liegen. :(
    Ich habe einmal eine sehr schöne Fernsehdokumentation von einem Zen- Mönch gesehen, der mit seiner Frau gemeinsam in einenm Zen- Kloster gelebt hat. Leider ist das schon lange her.
    Alles Gute für Deinen Weg
    Wolke

  • bel
    Gast
    • 28. August 2009 um 08:38
    • #5

    Antaiji ist erstmal eine gute Wahl was Zen betrifft. Aber auch da wird gewünscht, daß man zumindest Anfängerfertigkeiten im Japanischen mitbringt - also beispielsweise einfache Sätze bilden kann. Dazu ein halbwegs passsable Englisch. Auf der Soto-Seite gibts ne Liste von Tempeln für Ausländer, wo man sich hoffentlich auch anfangs in Englisch verständigen kann, sollte man vorher noch einmal nachprüfen:

    global.sotozen-net.or.jp/ger/tmpl_foreigner.html

    Japan hat Visums-Pflicht. Du kannst nach 3 Monaten weitestgehend problemlos um weitere 3 Monate verlängern - dann brauchst Du aber etwas längerfristiges und dazu mußt Du wahrscheinlich erstmal wieder ausreisen.
    Antaiji nimmt erst wieder im März auf.

    Alternativ kann man sich auch mal in Korea umsehen - auch da gibts ne Liste mit Tempeln, wo man auf englische Sprachkenntnisse hoffen darf

    eng.templestay.com/

    Und es gibt auch da Klöster, deren Abt ein Ausländer ist, z.B. Hyon Gak Sunim (Paul Muenzen), was den Einstieg möglicherweise erleichtert.

    http://www.youtube.com/results?search…arch_type=&aq=f

    _()_

  • bel
    Gast
    • 28. August 2009 um 09:01
    • #6
    Wolke:

    Allerdings ist mir persönlich vor allem die Nicht- Vegetarische Ernährungsweise aufgefallen. Aber es gilt wohl das Leben eines "Bettlers" zu leben, der alles was ihm als Nahrung angeboten wird, anzunehmen hat.

    Es handelt sich da eher nicht/selten um Fleisch, sondern um Eier von 19 glücklichen Hühnern :)

    _()_

  • Elmo
    Gast
    • 28. August 2009 um 10:14
    • #7
    bel:

    Alternativ kann man sich auch mal in Korea umsehen -


    Sind denn die Aufenthaltsbedingungen in Korea besser, grade was Visa angeht?

  • bel
    Gast
    • 28. August 2009 um 10:32
    • #8
    Elmo:
    bel:

    Alternativ kann man sich auch mal in Korea umsehen -


    Sind denn die Aufenthaltsbedingungen in Korea besser, grade was Visa angeht?

    Nö ist grad ähnlich - aber kein wirklich großes Problem.
    Vielleicht war das vorher auch n bissel ungenau - für Japan und Korea brauchst Du für die ersten 90 Tage kein formales Visum.
    Ich meinte mit Alternative schon ein paar Unterschiede in der Tempelkultur und in der Ausgestaltung des Zen-Weges, die im Westen noch kaum bekannt sind.
    Es gibt in Korea sowohl ne Vinnaya-Ordination (im Jogye) wie auch Bodhisattva-Ordination (im Taego). Es gibt eine ganze Reihe formaler Praxis-Ausprägungen innerhalb eines Ordens, für die man in Japan unterschiedliche Orden aufsuchen müßte. Ein paar der typisch japanischen Macken, z.B. Tempel-Vererbung, Beerdigungsgeschäft, Reserviertheit gegenüber Ausländern findest Du da nicht - womit Du natürlich in Antaiji auch nicht in Berührung kämest.
    Hängst einfach davon ab, wie Du Dir Deinen weiteren Weg vorstellst.

    _()_

  • bel
    Gast
    • 28. August 2009 um 13:00
    • #9

    Hallo Elmo,

    Den Quatsch von "TUMO" vergiß mal schnell. Ich war in den 90ern sehr oft in Kyoto und kennen den Tempel gut. Weder ist Saihoji das "religiösen-buddhistischen Zentrum Japans" noch ist es da "still" - der Aufenthalt von Besuchern ist zwar an Bedingungen geknüpft, aber der Zugang ist nach Voranmeldung möglich und wird rege genutzt - der Tempel ist UNSECO-Weltkulturerbe. Du kannst dort NICHT ordinieren.
    In Antaiji gibt es überhaupt keinen einzigen Touristen und Du wirst auch nicht beschwatzt, Muho hält nur einmal monatlich ein Teisho, ansonsten sind es an monatlich 9 Tagen Sesshin je 13 Stunden Zazen und an Arbeitstagen 4Stunden Zazen + ca 10 Stunden Samu.

    _()_

  • bel
    Gast
    • 28. August 2009 um 13:19
    • #10
    TUMO:

    natürlich kannst du dort ordinieren...im angeschlosenen kleinkloster sieben minuten fußweg

    Noch mehr Schwachsinn - wo auch immer "TUMO" glaubt da ordinieren zu können, in Saihoji gibt jedenfalls keine (Lehr-)Praxis und auch überhaupt keine andere für Ausländer. Man kann da als Tourist für ein paar Stunden hin, schreibt ein Sutra ab und sitzt 2 Stunden Zazen. Der Nächste bitte.

    _()_

  • bel
    Gast
    • 28. August 2009 um 14:05
    • #11

    Den Moosgarten pflegen japanische Mönche. Na immerhin kommt jetzt raus, daß Sahoji nicht das bietet, was "TUMO" vorher frech behauptete.

    http://iriz.hanazono.ac.jp/index.en.html

    Wo Sahoji bezeichnenderweise nicht gelistet ist :)

    _()_

  • bel
    Gast
    • 28. August 2009 um 14:28
    • #12
    TUMO:


    eben...weil es sehr intim ist...er kann aber gerne nachfragen...herr saito gibt ihm gern den hinweis...! ;)


    So, so, neben dem "intimen" Sahoji, das so intim ist, daß es in jedem besseren Reisführer steht, ein ungenanntes "Kleinkloster", jetzt noch ein "Herr Saito" - findet man den im japanischen Universitätsverzeichis? Wen nehmen wir denn da? Na, wahrscheinlich muß man dazu erst mal zum Reiki-Stein pilgern :lol:
    Jetzt ist aber genug gescherzt.

    _()_

  • Wolke
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    27. August 2009
    • 28. August 2009 um 15:20
    • #13

    Ich finde das Thema auch sehr interessant. Denn ich habe auch einmal vor, verschiedene Tempel, Ashrams zu besuchen- längerfristig. Mein Weg wird mich auch einmal nach Nepal führen. Aber zurück zum Zenkloster.
    Es "hört", bzw. "liest" sich so, als ob einige bereits im Zenkloster waren und Erfahrungen haben.
    Ich würde mich über einen persönlichen Erfahrungsbericht sehr freuen.
    Mit dem Hinweis z.B. dass im Antaiji (Kloster) doch kein Fleisch gegessen wird, sondern Eier ist mir ein Stein/Ei vom Herzen gefallen. :D Im übrigen habe ich mich dann erinnern können, es war eine Doku über dieses Kloster gewesen und es kam "sympathisch rüber".
    Im weiteren würde mich interessieren, was die Unterschiede zwischen den einzelen Klöster sind- die Zen- Tradition klar- aber ich verstehe in diesen Zusammenhang nicht ganz die Auseinandersetzungen die hier stattfindet über- Antaiji - Saihō-ji :oops: Vielleicht kann mich jemand von Euch darüber aufklären? Aber bitte nicht an so Nebensächlichkeiten festbeißen, ob jemand einen schiefen Mund hat und zum Kieferorthopäden muss oder nicht. Nebenbei kommt dieses Phänomen auch bei Menschen vor deren Geist zwar ruhig ist, aber die Gene oder die Unkompetenz der Ärzte im Kindesalter einen "Strich durch die Rechnung einen schön geformten Kiefers" gemacht hat. Oder ist sowas Zen? Ein Koan etwa? :?
    Friedliche Grüße
    Wolke

  • bel
    Gast
    • 28. August 2009 um 16:56
    • #14
    Wolke:

    Mit dem Hinweis z.B. dass im Antaiji (Kloster) doch kein Fleisch gegessen wird, sondern Eier ist mir ein Stein/Ei vom Herzen gefallen. :D Im übrigen habe ich mich dann erinnern können, es war eine Doku über dieses Kloster gewesen und es kam "sympathisch rüber".

    Man kann aber nicht ausschließen, daß auch mal ein glückliches Huhn im Topf landet :)

    Zitat

    Im weiteren würde mich interessieren, was die Unterschiede zwischen den einzelen Klöster sind- die Zen- Tradition klar- aber ich verstehe in diesen Zusammenhang nicht ganz die Auseinandersetzungen die hier stattfindet über- Antaiji - Saihō-ji :oops:

    Ich für meinen Teil wollte einfach die völlig unbegründete Polemik gegen Antaiji und das ad-personam-Geraffel bezüglich Muho schon im ersten Posting von TUMO nicht so stehn lassen.
    Die Empfehlung Saihoji schien mir in der Begründung angeblicher Vorzüge gegenüber Antaiji überhaupt nicht schlüssig bis vollkommen abwegig, denn ich kenne diesen Ort. Es trifft eigentlich nix zu, was da von TUMO angepriesen wird, wie sich ja im Laufe der Postings erwiesen hat.
    Gegen die Rinzais habe ich überhaupt nix, ich war selbst mal 3 Wochen zu einem Obaku-Sesshin nahe Kyoto, aber ohne Brief meines damaligen Soto-Lehrers wäre ich bestimmt nicht reingekommen. Jetzt ist mein Lehrer einer von den Jogyes, das ist auch Linji-Linie. Berührungsprobleme in den Kategorien Soto/Rinzai(Linji) kenne ich überhaupt nicht - das ist auch nur so ne Phantasie von Außenstehenden.

    Vielleicht sagt Elmo noch etwas zu seinen Intentionen, dann kann man ja spezifizieren.

    _()_

  • Elmo
    Gast
    • 28. August 2009 um 17:54
    • #15
    bel:

    Vielleicht sagt Elmo noch etwas zu seinen Intentionen, dann kann man ja spezifizieren.


    Ich werde auf jeden Fall mal Kontakt zu Herrn Saito, sowie einigen Klöstern aufnehmen.
    Ich tendiere aber schon dazu, einfach nach Kyoto zu fliegen und mich dort ein wenig umzuschauen. Werde mir dann viele Klöster anschauen und in dem einen oder anderen ein paar Tage verweilen, bis ich das richtige gefunden habe. Saihō-ji hörte sich schon sehr gut an, dort werde ich sofern möglich eine gewisse Zeit lang verbringen.
    Danke euch für die Tipps und Empfehlungen!

  • Wolke
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    27. August 2009
    • 28. August 2009 um 18:12
    • #16
    bel:
    Wolke:

    Mit dem Hinweis z.B. dass im Antaiji (Kloster) doch kein Fleisch gegessen wird, sondern Eier ist mir ein Stein/Ei vom Herzen gefallen. Im übrigen habe ich mich dann erinnern können, es war eine Doku über dieses Kloster gewesen und es kam "sympathisch rüber".

    Man kann aber nicht ausschließen, daß auch mal ein glückliches Huhn im Topf landet :)

    Zitat

    Im weiteren würde mich interessieren, was die Unterschiede zwischen den einzelen Klöster sind- die Zen- Tradition klar- aber ich verstehe in diesen Zusammenhang nicht ganz die Auseinandersetzungen die hier stattfindet über- Antaiji - Saihō-ji

    Ich für meinen Teil wollte einfach die völlig unbegründete Polemik gegen Antaiji und das ad-personam-Geraffel bezüglich Muho schon im ersten Posting von TUMO nicht so stehn lassen.
    Die Empfehlung Saihoji schien mir in der Begründung angeblicher Vorzüge gegenüber Antaiji überhaupt nicht schlüssig bis vollkommen abwegig, denn ich kenne diesen Ort. Es trifft eigentlich nix zu, was da von TUMO angepriesen wird, wie sich ja im Laufe der Postings erwiesen hat.
    Gegen die Rinzais habe ich überhaupt nix, ich war selbst mal 3 Wochen zu einem Obaku-Sesshin nahe Kyoto, aber ohne Brief meines damaligen Soto-Lehrers wäre ich bestimmt nicht reingekommen. Jetzt ist mein Lehrer einer von den Jogyes, das ist auch Linji-Linie. Berührungsprobleme in den Kategorien Soto/Rinzai(Linji) kenne ich überhaupt nicht - das ist auch nur so ne Phantasie von Außenstehenden.

    Vielleicht sagt Elmo noch etwas zu seinen Intentionen, dann kann man ja spezifizieren.

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    Nun, dieses glückliche Huhn wird sich aber nicht in meinen Magen verirren. :grinsen:
    Ich denke bezüglich der Auswahl eines Zenklosters ist ein eher individueller Geschmack. Ich als Neuling kenne noch nicht die verschiedenen "Geschmacksrichtungen", aber sie reichen sicherlich von sauer, süß....bis versalzen. :P

  • bel
    Gast
    • 28. August 2009 um 19:04
    • #17
    Wolke:

    Ich denke bezüglich der Auswahl eines Zenklosters ist ein eher individueller Geschmack.

    Und der trifft sich mit "Gelegenheit". Wenn man sich darauf einläßt, wird das schon.

    Wolke:

    Ich als Neuling kenne noch nicht die verschiedenen "Geschmacksrichtungen", aber sie reichen sicherlich von sauer, süß....bis versalzen. :P

    Für jeden anders :)

    _()_

  • Wolke
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    27. August 2009
    • 29. August 2009 um 04:32
    • #18
    TUMO:

    Nicht alle Wege führen nach Rom,,,,es sind etliche,aber nicht alle :!:

    Und wer entscheidet das?

  • Seiren
    Gast
    • 6. September 2009 um 01:12
    • #19

    Kann man den nur in Japan gut praktizieren? Vielleicht schaust Du Dir mal ein paar europäische Klöster an? Das kostet auch nicht die Welt! Abstecher nach Fudenji in Italien oder nach Weiterswiller oder gar La Grendoniere sind bestimmt auch sehr lohnend! Das Gebiss einer Abtes zu kritisieren finde ich doch unpassend. Abt Muho ist ein super Zen-Priester! Du solltest aber japanisch können um dahin zu gehen und wegen der sehr schweren Arbeit nimmt er keine Leute auf die älter als 45 Jahre sind! Ich wünsche Dir viel Glück auf Deinem Weg, lass nur Deine Vorstellungen zuhause! LG Seiren

  • bel
    Gast
    • 7. September 2009 um 20:18
    • #20
    Seiren:

    Du solltest aber japanisch können um dahin zu gehen

    Da steht: "Japanischkenntnisse sind keine unbedingte Voraussetzung zum Klosteraufenthalt, Grundkenntnisse in der Sprache und der japanischen Kultur im allgemeinen sind jedoch eine große Hilfe, .."

    Seiren:

    und wegen der sehr schweren Arbeit nimmt er keine Leute auf die älter als 45 Jahre sind!

    Das ist falsch. Für langfristige Aufenthalte (nicht für die 100-Tage), das meint, für mindestens 3 Jahre, sollte man zwischen 18 und 40 sein, nicht etwa "muß".

    http://antaiji.dogen-zen.de/deu/kloster-aufenthalt.shtml

    _()_

  • dhammavaro
    Gast
    • 7. September 2009 um 20:59
    • #21
    bel:
    Seiren:

    Du solltest aber japanisch können um dahin zu gehen

    Da steht: "Japanischkenntnisse sind keine unbedingte Voraussetzung zum Klosteraufenthalt, Grundkenntnisse in der Sprache und der japanischen Kultur im allgemeinen sind jedoch eine große Hilfe, .."

    Seiren:

    und wegen der sehr schweren Arbeit nimmt er keine Leute auf die älter als 45 Jahre sind!

    Das ist falsch. Für langfristige Aufenthalte (nicht für die 100-Tage), das meint, für mindestens 3 Jahre, sollte man zwischen 18 und 40 sein, nicht etwa "muß".

    http://antaiji.dogen-zen.de/deu/kloster-aufenthalt.shtml

    _()_

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    Der grund warum man in asien nicht gerne menschen aufnimmt die älter als 45 sind..weil diese oft keinen millimeter von ihren ansichten abweichen können.
    Ein leben im kloster bedeutet auch oft das man mit vielen menschen auf engsten raum lebt. Wenn man jemanden nicht leiden kann, wenn man seine wünsche und abneigungen nicht hinten anstellen kann..wirds schnell "ungemütlich".In eine volle tasse passt kaum was rein.
    man erwartet flexible leute..und nicht alle älteren menschen sind flexibel.
    ausserdem sieht ein klosteralltag oft anders aus als die romantischen vorstellungen die im westen verbreitet sind.
    Oft ist es ziemlich heiss, od. kalt. Oft ist die medizinische versorgung nicht sofort gewährleistet..da man z.b sehr abgelegen lebt.
    Man ist oft mit tieren konfrontiert, die man aus der "heimat" nicht kennt. Die art "buddhismus" die man vorfindet deckt sich oft nicht mit den vorstellungen darüber oder dem was man aus bücher vom z.b dalai lama kennt.
    Nicht alle menschen die in asien in einem kloster leben tun dies aus überzeugung. Wenn man nach einer metta-meditation sieht wie ein anderer klosterbewohner eine ratte erschlägt (in thailand oft erlebt) oder wenn man mönche sieht die frauen und autos sammeln (so erlebt in china)..kann das einen schon ...zu denken geben.
    Ich will keinen davon abbringen..den aus schei..e wachsen manchmal die schönsten blumen. Nur möchte ich..das besonders "ältere" sich so ein vorhaben gut überlegen.

    dhammavaro

  • bel
    Gast
    • 7. September 2009 um 21:37
    • #22
    dhammavaro:


    Der grund warum man in asien nicht gerne menschen aufnimmt die älter als 45 sind..weil diese oft keinen millimeter von ihren ansichten abweichen können.

    Jaja, trifft aber hier nicht zu.

    _()_

  • crazy-dragon
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    16. Dezember 2007
    • 7. September 2009 um 22:59
    • #23
    bel:


    Der grund warum man in asien nicht gerne menschen aufnimmt die älter als 45 sind..weil diese oft keinen millimeter von ihren ansichten abweichen können.

    Hehe...Es lebe hoch das Vorurteil... :D
    Und mit einigen 45-Jährigen halte ich aber flott noch mit.

    Lieber Gruß,
    crazy dragon

    Tag für Tag ein guter Tag

  • Lauscher
    Gast
    • 8. September 2009 um 08:43
    • #24
    dhammavaro:

    man erwartet flexible leute


    *schallendes Lachen*

    Manche 25 jährige Mönche die ich kenne, sind steifer als jeder 45er Bauarbeiter! :D

    *schallendes Lachen*

    L.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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