ALLES zu akzeptieren, was nicht zu ändern ist, sind das Ziel.
SN 56.11 Das hat Buddha alles aufgezählt: „Dies nun, ihr Menschen, ist die edle Wahrheit vom Leiden: Geburt ist Leiden, Alter ist Leiden, Krankheit ist Leiden, Sterben ist Leiden, Kummer, Jammer, Schmerz, Trübsinn und Verzweiflung sind Leiden; vereint sein mit Unliebem ist Leiden, getrennt sein von Liebem ist Leiden; was man verlangt, nicht erlangen, ist Leiden. „
Dagegen kann man nichts machen, das ist, wie das Leben eben ist. Dagegen- oder dafürsein ist nicht notwendig, denn es trifft jedes fühlende Lebewesen.
Damit muss jedes Lebewesen handeln, um sich wieder wohlzufühlen, auch mit Leiden.
Dieser Nachsatz in dem Abschnitt von SN56.11 verschleiert das menschenerschaffene Leiden: Kurz gesagt: Die fünf Faktoren des Ergreifens sind Leiden.
Nicht das Ergreifen der aufgezeichneten Faktoren ist Leiden, es ist das Sich-gleichmachen mit „Ich bin dies und das“. Das ist das Leiden, das zu vernichten ist. Wenn ich mein Schmerz bin, kann ich noch lange daran leiden (leiden wollen), obwohl der Schmerz längst vergangen ist.