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Ozean der Weisheit?

  • anita.m4
  • 19. Juni 2009 um 20:36
  • Zum letzten Beitrag
  • anita.m4
    Gast
    • 21. Juni 2009 um 11:25
    • #26

    Guten Morgen bel,

    stimme Dir in Allem zu.

    Denn ich kenne da so einige Situationen in meinem eigenen Leben.
    Das war und ist mein Weg, das habe ich gelernt.
    Ich bin von 1995 bis 1997 auf diesen Schulungsweg gegangen, das ist nicht immer angenehm.
    Aber ich wurde darauf aufmerksam gemacht, dass Denken, Sagen und Tun in Einklang sein sollten, also eine Harmonie in diesen drei Bereichen sein soll.

    Möchte damit andeuten, das Erkennen und dann das Erkannte umsetzten eine sehr große Anstrengung war.
    Aber, dass ich nach dem Umsetzten in die Tat (also ins Tun) eine große Befreiung erlebt habe.

    Das meinte ich mit "schwierig".


    Danke Anita

  • anita.m4
    Gast
    • 21. Juni 2009 um 11:38
    • #27

    Noch kurz,

    (Vielleicht bringe ich auch wieder was durcheinander?)

    Aber das "Läutern" - seine Charakterzüge bearbeiten, einige ablegen, an seiner Persönlichkeit arbeiten.

    Da bin ich auch immer am aufpassen, den da schleicht sich gerne wieder was ein.

    Erst wenn diese Arbeit getan ist, kann man weiter gehen, und zwar sehr erleichtet.

    Denke ich?????

    Anita

  • bel
    Gast
    • 21. Juni 2009 um 11:53
    • #28
    anita.m4:

    Möchte damit andeuten, das Erkennen und dann das Erkannte umsetzten eine sehr große Anstrengung war.


    "Anstrengung" kann bedeuten, daß man sich überfordert.
    Das geht dann immer so, daß ein einfaches Ding kompliziert gemacht wird, und nicht zum Handeln führt (bzw zu falschem, nämlich komplizierten).
    Das "Nur Sitzen" ist ein solches einfaches Ding, was man einfach machen kann, nämlich nur sitzen.
    Die Überfoderung tritt genau dann ein, wenn ich aus dieser einfachen Sache was kompliziertes mache - etwa, "Warum klappt das bei mir mit den Jhanas nicht?", "War das jetzt Erleuchtung?". Da kann man nur sagen: "Eben deshalb nicht, weil Du (Dich) so dämlich fragst."

    Was es tatsächlich braucht, ist allerdings "Entschlossenheit". Wenn Du das mit "Anstrengung" meintest, stimmen wir überein :)

    _()_

  • anita.m4
    Gast
    • 21. Juni 2009 um 12:01
    • #29

    Ja, diese Entschlossenheit meinte ich.

    Das Entschlossene umsetzten in die Tat; dazu brauchte ich eine sehr grosse Willenskraft.

    Grüsse Anita

  • bel
    Gast
    • 21. Juni 2009 um 12:12
    • #30
    anita.m4:

    Ja, diese Entschlossenheit meinte ich.
    Das Entschlossene umsetzten in die Tat; dazu brauchte ich eine sehr grosse Willenskraft.

    :D
    Auch bei ganz ganz ganz einfachen Dingen? Ist es für Dich mit großer Willenskraft verbunden, genau eine Sekunde ganz still und nur zu sitzen? Falls nicht, kannst Du es auch in der nächsten Sekunde tun. Und in der nächsten und auch 3600 mal, denk nicht an 3600, denk nur "1".
    Wenn Du mal an was anderes denkst, fällt Dir das schon auf, komm zu "1" zurück, genau nur "1". Keine große Willenskraft nötig. Nur Hinschauen.

    So und nun einen schönen Sonntag noch.

    _()_

  • Akuma
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    10. September 2008
    • 21. Juni 2009 um 12:20
    • #31
    anita.m4:

    Noch kurz,

    (Vielleicht bringe ich auch wieder was durcheinander?)

    Aber das "Läutern" - seine Charakterzüge bearbeiten, einige ablegen, an seiner Persönlichkeit arbeiten.

    Da bin ich auch immer am aufpassen, den da schleicht sich gerne wieder was ein.

    Erst wenn diese Arbeit getan ist, kann man weiter gehen, und zwar sehr erleichtet.

    Denke ich?????

    Anita

    Alles anzeigen

    Die Dinge, welche seit langer Zeit in einem sind, abzulegen ist auch nicht leicht. Man kann sie vielleicht mit dieser oder jener Methode für eine gewisse Zeit unterdrücken aber sie werden immer wieder aufs neue entstehen, weil sie nicht entwurzelt sind. Daher gehört es in manchen Traditionen auch dazu, diese nicht zu unterdrücken sondern gemäß ihrem Wesen zu transformieren.

  • melong
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    • 21. Juni 2009 um 12:37
    • #32
    Akuma:
    anita.m4:

    Noch kurz,

    (Vielleicht bringe ich auch wieder was durcheinander?)

    Aber das "Läutern" - seine Charakterzüge bearbeiten, einige ablegen, an seiner Persönlichkeit arbeiten.

    Da bin ich auch immer am aufpassen, den da schleicht sich gerne wieder was ein.

    Erst wenn diese Arbeit getan ist, kann man weiter gehen, und zwar sehr erleichtet.

    Denke ich?????

    Anita

    Alles anzeigen

    Die Dinge, welche seit langer Zeit in einem sind, abzulegen ist auch nicht leicht. Man kann sie vielleicht mit dieser oder jener Methode für eine gewisse Zeit unterdrücken aber sie werden immer wieder aufs neue entstehen, weil sie nicht entwurzelt sind. Daher gehört es in manchen Traditionen auch dazu, diese nicht zu unterdrücken sondern gemäß ihrem Wesen zu transformieren.

    Alles anzeigen

    Die falsche Sicht ist "Charakterzüge" und "Persönlichkeit" in Verbindung mit "mein". Das ist die falsche Sicht, die auf Illusion beruht.
    Da hilft kein "Unterdrücken" und kein "Ablegen wollen", denn das Wollen darf nur ein Ziel haben: Die wahre Natur dieser Phänomene zu erkennen. Alles andere ist vergebliches Wollen.
    Und das Erkennen der wahren Natur ist das, was mit "auslöschen" oder "entwurzeln" gemeint ist.
    Das "Transformieren" von dem in Traditionen die Rede ist, ist nur ein anderes Ansehen, "eine andere Brille aufsetzen". Es ist letztendlich nur ein Spielen mit dem abhängigen Entstehen. Aber ein heilsames Spielen, welches belegt, dass der Wille die Wirklichkeit formt.

    Die Ausdrucksweisen der Buddhas sind ohne Grenzen, vielfältig ihre Sprachen.

  • Akuma
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    • 21. Juni 2009 um 12:54
    • #33

    Eine gute Erklärung, allerdings in Bezug auf so manches alltägliches Laster etwas zu hoch gegriffen :)

  • anita.m4
    Gast
    • 21. Juni 2009 um 13:10
    • #34
    bel:
    anita.m4:

    Ja, diese Entschlossenheit meinte ich.
    Das Entschlossene umsetzten in die Tat; dazu brauchte ich eine sehr grosse Willenskraft.

    :D
    Auch bei ganz ganz ganz einfachen Dingen? Ist es für Dich mit großer Willenskraft verbunden, genau eine Sekunde ganz still und nur zu sitzen? Falls nicht, kannst Du es auch in der nächsten Sekunde tun. Und in der nächsten und auch 3600 mal, denk nicht an 3600, denk nur "1".
    Wenn Du mal an was anderes denkst, fällt Dir das schon auf, komm zu "1" zurück, genau nur "1". Keine große Willenskraft nötig. Nur Hinschauen.

    So und nun einen schönen Sonntag noch.

    _()_


    Hallo bel,

    Nein.
    Du verstehst mich ganz falsch.

    Ich denke da an richtige Umbrüche, ein neues Leben anfangen, mich von allem erarbeiteten trennen.
    Einfach in der Mitte des Lebens alles umkrämpeln, Kinder dabei berücksichtigen.
    Und dann sich selber suchen, finden und mal aufräumen bei mir selber.

    Kurz um, ich habe Mann, Haus und Hof (mit Hof meine ich alles materialistische) stehen lassen, und bin absolut in eine neue Richtung gegangen, aber habe dabei keinem weh getan, sondern eigentlich alle auch weitergebracht (hört sich angeberisch an, aber ich kann es sonst nicht klar darlegen).

    bis dann Anita

  • melong
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    • 21. Juni 2009 um 13:11
    • #35
    melong:

    Es ist letztendlich nur ein Spielen mit dem abhängigen Entstehen. Aber ein heilsames Spielen, welches belegt, dass der Wille die Wirklichkeit formt.

    Und das Werkzeug dieses Spieles wird metaphorisch Cintamani genannt. Es ist das, was dieser hier so schützend-wertschätzend in den Händen hält:

    Und der gleiche ist es, der - Mitgefühl verkörpernd - im Herz-Sutra das verkündet, was der, der die unterscheidende Weisheit verkörpert - derart ausdrückt:

    Zitat

    Alle Dharmas entstehen aus der Reifung von Taten. In dieser Sphäre, müssen keinerlei Anstrengungen unternommen werden. Warum? Weil alle Dharmas von Ursachen und Bedingungen abhängen. Da sie also nicht unabhängig sind, werden sie vom Willen geformt. Nichts ist schwer für jenen, der dies verstanden hat.
    Suramgamasamadhi Sūtra

    Die Ausdrucksweisen der Buddhas sind ohne Grenzen, vielfältig ihre Sprachen.

  • melong
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    • 21. Juni 2009 um 13:22
    • #36
    Akuma:

    Eine gute Erklärung, allerdings in Bezug auf so manches alltägliches Laster etwas zu hoch gegriffen :)


    Die Kategorie "alltägliches Laster", für welches dies "zu hoch gegriffen" wäre, ist mir unbekannt.

    Die Ausdrucksweisen der Buddhas sind ohne Grenzen, vielfältig ihre Sprachen.

  • anita.m4
    Gast
    • 21. Juni 2009 um 13:24
    • #37

    Doch man kann an seiner Persönlichkeit (und an seinen Charakterzügen) arbeiten.!
    Aber es bedarf eines guten Meisters.

    Und Verdrehungen, oder Wortspielchen mag ich überhaupt nicht, da werde ich sauer!
    Die sind hier absolut fehl am Platz!
    Ich würde da mal das "Läutern" empfehlen!

    Und wenn man dann mal so weit ist, dann kann man in aller Ruhe über mehrere Stunden sehr ruhig und in einer wunderbaren Gelassenheit sitzten.

    So, jetzt gehe ich in meinen kleinen Garten, denn da gibt es was zu arbeiten.

    Anita

  • anita.m4
    Gast
    • 21. Juni 2009 um 13:27
    • #38

    Melong,

    ich frage Dich: "Was hat das mit diesem Thema zu tun?"

  • melong
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    • 21. Juni 2009 um 13:28
    • #39
    anita.m4:

    Doch man kann an seiner Persönlichkeit (und an seinen Charakterzügen) arbeiten.!
    Aber es bedarf eines guten Meisters.

    Und Verdrehungen, oder Wortspielchen mag ich überhaupt nicht, da werde ich sauer!
    Die sind hier absolut fehl am Platz!
    Ich würde da mal das "Läutern" empfehlen!

    Dann empfehle ich dir nur eines: Übe dich in Mitgefühl und tu nichts anderes als "Praxis".

    Die Ausdrucksweisen der Buddhas sind ohne Grenzen, vielfältig ihre Sprachen.

  • melong
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    • 21. Juni 2009 um 13:30
    • #40
    anita.m4:

    Melong,

    ich frage Dich: "Was hat das mit diesem Thema zu tun?"

    Wenn du meinst, dass es nichts mit Weisheit zu tun hat, dann übe dich in Mitgefühl und tu nichts anderes als "Praxis".

    Die Ausdrucksweisen der Buddhas sind ohne Grenzen, vielfältig ihre Sprachen.

  • anita.m4
    Gast
    • 21. Juni 2009 um 13:33
    • #41

    Spar Dir Deine Mühe Melong!

    Und kümmere Dich nicht um mein Mitgefühl!

    Und auch nicht um meine Praxis.

    Denn ich habe schon sehr viel an diesen Beiden Begriffen gearbeitet.

    Mon, mon.

    Anita

  • melong
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    • 21. Juni 2009 um 13:41
    • #42
    anita.m4:

    Spar Dir Deine Mühe Melong!

    Und kümmere Dich nicht um mein Mitgefühl!

    Und auch nicht um meine Praxis.

    Denn ich habe schon sehr viel an diesen Beiden Begriffen gearbeitet.

    Mon, mon.

    Anita

    Alles anzeigen

    Verzeih, es war nur ein freundschaftlicher Rat. Ich wollte dir nicht zu nahe treten. Natürlich weißt du am besten, was du tun musst.

    Die Ausdrucksweisen der Buddhas sind ohne Grenzen, vielfältig ihre Sprachen.

  • anita.m4
    Gast
    • 21. Juni 2009 um 13:57
    • #43

    Dank Dir Melong.

    Wünsche Dir noch einen angenehmen Sonntag.

    Herzliche Grüsse (wenn ich das schreibe, dann meine ich das auch so) von Anita

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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