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Hilfe bei meditation

  • chiyo
  • 9. Juni 2009 um 23:28
  • Zum letzten Beitrag
  • chiyo
    Themenautor
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    5. Juni 2009
    • 9. Juni 2009 um 23:28
    • #1

    Hallo ich bin chiyo und bin neu in diesem forum,
    und ich habe da eine frage:
    wenn ich meditiere dann sagt man ja man meditiert über das bild z.B. eines buddhas aber was soll ich denn dabei denken?oder soll ich gar nicht denken und einfach nur das bild ansehen?ich habe immer das gefühl das ich das meditieren nicht richtig mache.


    Vielleicht könntet ihr mir dabei helfen.mich würde es wirklich sehr freuen.

    in der hoffnung das ihr wohl auf seit.

    mit den besten wünschen

    chiyo.

  • melong
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    • 10. Juni 2009 um 05:29
    • #2

    Ich denke du redest von Shamata-Meditation. Meditation der Vertiefung/Konzentration.
    Es gibt viele Objekte um Vertiefung zu erreichen. Eines davon ist der Körper/das Bild des Buddha. Aber es handelt sich nicht um ein Bild, dass man ansieht. Alle Objekte der Meditation sind mentale Objekte, d.h. man sieht sie "im" eigenen Geiste/"vor dem geistigen Auge". Es ist eine Visualisierung. Mit dem Sehbewußtsein, d.h. durch Anblicken eines externen Objektes, kann keine Vertiefung erreicht werden.

    Die Ausdrucksweisen der Buddhas sind ohne Grenzen, vielfältig ihre Sprachen.

  • melong
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    20. März 2009
    • 10. Juni 2009 um 05:33
    • #3

    Diese Konzentration bedeutet, dass jegliches Denken eine Ablenkung und Störung der Meditation darstellt. Dass Denken im Anfangsstadium auftritt, ist aber ganz normal. Nur muss man eben achtsam bleiben bzgl. des Objektes und den Geist immer wieder zurückholen zum mentalen Objekt.

    Die Ausdrucksweisen der Buddhas sind ohne Grenzen, vielfältig ihre Sprachen.

  • Dhammika
    Gast
    • 10. Juni 2009 um 05:37
    • #4
    chiyo:

    dann sagt man ja man meditiert über das bild z.B. eines buddhas

    Wer sagt das? Warum möchtest du das machen?

    Mit Metta
    Dhammika

  • Lirum Larum
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    • 10. Juni 2009 um 09:44
    • #5

    Ja, chiyo, lass Dir das Meditieren mal lieber von einem Lehrer Deines Vertrauens zeigen, oder besorg Dir zumindest ein anständiges Buch.
    Anfangs ist es auch sehr nützlich, einen meditativen, ruhigen Ort zu haben. Vielleicht morgens auf einem Hügel oder am Strand oder unter einem Baum oder im Dachgeschoss. Dort kann man dann schonmal einen ganz kleinen Krümel erfassen, worum es gehen wird. Und auch Meditation in einer Gruppe ist für den Anfänger sehr hilfreich, weil die ruhige Schwingung von den "Profis" zu Dir herüberschwappt.

    "Ich kann nicht meditieren", sagt jeder am Anfang. Das übt sich. Am Ball bleiben und nicht verkrampfen. ;)

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • pema
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    • 10. Juni 2009 um 11:23
    • #6

    Hallo Chiyo,
    ganz klar, dass es dir am Anfang so geht wie du beschreibst und unsicher bist, was du tun sollst. Da ist sicherlich der Tipp von Losang Lamo sehr gut, dass es am hilfreichsten ist, sich an einen Lehrer zu wenden. Wenn du aber diese Möglichkeit gerade nicht hast, können natürlich auch Bücher hilfreich sein.
    Deine Art des Herangehens mit einem Bild des Buddha ist aber völlig ok. Man kann anfangs sogar ein Bild vor sich hinstellen und mal versuchen seinen Geist einfach darauf ruhen zu lassen- ganz ohne weitere Gedanken. Du wirst ja schon festgestellt haben, dass das gar nicht so leicht ist, weil eben immer gleich Gedanken auftauchen. Das macht aber nichts, es ist ganz normal, schenke ihnen keine Bedeutung, lass sie einfach ziehen und richte deinen Geist wieder auf das Bild. Das Wichtige dabei ist, dich nicht dafür zu verurteilen, wenn Gedanken auftauchen, sondern immer und immer wieder den Geist ganz sanft zurück auf das Bild zu richten. Dann kannst du später versuchen, die Auge ein wenig zu schließen und dir das Bild zu vergegenwärtigen. Das ist jedoch schwierig und funktioniert meist nur für ein paar Sekunden, das macht aber nichts. Du darfst nicht zu große Erwartungen haben , es geht um das Tun selbst. Und mach dir keine Sorgen, du kannst da gar nicht soviel "falsch machen" - es ist wichtig dass du Freude daran hast, dich damit zu beschäftigen. Und wenn du so übst, wird dein Geist ein wenig ruhiger und konzentrierter werden, das ist ja schon etwas, oder?
    Es gibt sehr viele verschiedenen Arten der Meditation bzw. der Meditationsobjekte , wichtig ist am Anfang, dass du ein Objekt hast, bei dem sich dein Geist wohlfühlt . Viele fangen mit dem Atem an, weil der halt immer da ist und leicht zu beobachten - aber auch ein Bild ist ok.
    Und lass dich nicht verwirren, wenn jemand behauptet, dass was du da machst sei keine Meditation. ;) Und glaube nicht, du könntest nicht meditieren, weil immer wieder Gedanken auftauchen. Die Übung liegt darin, immer und immer wieder zum Objekt zurückzukehren, sanft und ohne Verurteilung!
    Viel Freude wünsch ich dir und einen schönen Tag noch!
    pema

  • Buddhalinks
    Gast
    • 10. Juni 2009 um 11:35
    • #7

    Anleitungen, um eine Vorstelölung zu bekommen, "Wie man meditieren könnte", finden sich auf http://www.buddhalinks.de im Inhaltsverzeichnis auf Meditation gehen ;)

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 10. Juni 2009 um 17:00
    • #8

    Als Moderator dieses Forums habe ich einige Beiträge, die nichts mit dem Theme zu tun hatten gelöscht.
    Den Rest kläre ich per PN

    Ji'un Ken

  • chiyo
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    • 10. Juni 2009 um 22:20
    • #9

    als erstes möchte ich euch ganz herzlich danken,dass ihr mir mit sehr hilfreichen beiträgen geantwortet habt.

    nachdem öfter der tipp kam das ich mir bücher holen sollte möchte ich kurz etwas dazu sagen:

    das ich mich auf ein bild konzentriere habe ich aus einem buch das ein tibetischer lama geschrieben hat,und die restlichen anstöße zum meditieren mit einem bild habe ich aus einem buch der buddhistischen bilderwelt in dem auch sämtliche gebete dabei standen. dabei sollte man sich nur auf das bild konzentrieren und das gebet immer und immer wieder rezitieren.

    trotzdem danke ich euch für eure beiträge,ich mach mich gleich mal ans umsetzen :D

    in der hoffnung das ihr wohl auf seit

    chiyo.

  • Lirum Larum
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    • 11. Juni 2009 um 08:58
    • #10
    pema:

    ...Man kann anfangs sogar ein Bild vor sich hinstellen und mal versuchen seinen Geist einfach darauf ruhen zu lassen- ganz ohne weitere Gedanken. ...


    So eine Meditationsanleitung habe ich noch nirgends gehört. Kommt mir ein bisschen zweifelhaft vor, weil das schon gut wäre, wenn das Meditationsobjekt so geartet wäre, dass es den Geist befreit oder wenigstens zur Ruhe bringt.
    Ich meine, es meditiert ja auch niemand auf eine flackernde Kerze.
    Ich hab mich mal zufällig in einem Buddhabild (auf dem Glas des Bilderrahmens) gespiegelt während der Meditation. Ja, das war interessant - aber ich würde auf sowas nicht als Methode meditieren.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • pema
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    • 13. Juni 2009 um 17:08
    • #11

    Lieber Losang Lamo,
    es gibt vieles, was man noch nicht gehört hat, oder? ;)
    Wieso sollte ein Bild von Buddha nicht geeignet sein, den Geist ein wenig zur Ruhe zu bringen?
    Theoretisch kann man Shamata - also konzentrative Meditation - sogar mit einem "unreinen Objekt" üben, also z.B. einer Blume oder einem Kieselstein...anfangs kann es eben nützlich sein, ein Objekt zu wählen, auf dem der Geist einfach gerne ruht. Natürlich sollte es kein Objekt sein, welches Leidenschaften auslöst und natürlich ist es besser im Hinblick auf weitere Fortschritte ein heilsames Objekt wie den Buddha zu wählen. Aber da es anfänglich einmal um eine allgemeine Beruhigung des Geistes geht, können eben viele Objekte geeignet sein, auch ein Baum, ein See, oder der Atem - der ist ja auch nichts Heilsames, oder?
    Lieben Gruß
    pema

  • Lirum Larum
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    • 13. Juni 2009 um 21:55
    • #12
    pema:

    Lieber Losang Lamo,
    es gibt vieles, was man noch nicht gehört hat, oder?
    Wieso sollte ein Bild von Buddha nicht geeignet sein, den Geist ein wenig zur Ruhe zu bringen?
    Theoretisch kann man Shamata - also konzentrative Meditation - sogar mit einem "unreinen Objekt" üben, also z.B. einer Blume oder einem Kieselstein...anfangs kann es eben nützlich sein, ein Objekt zu wählen, auf dem der Geist einfach gerne ruht. Natürlich sollte es kein Objekt sein, welches Leidenschaften auslöst und natürlich ist es besser im Hinblick auf weitere Fortschritte ein heilsames Objekt wie den Buddha zu wählen. Aber da es anfänglich einmal um eine allgemeine Beruhigung des Geistes geht, können eben viele Objekte geeignet sein, auch ein Baum, ein See, oder der Atem - der ist ja auch nichts Heilsames, oder?
    Lieben Gruß
    pema

    Liebe pema,

    hab ich dich wohl missverstanden? Ich dachte, Du hättest vorgeschlagen "ein Bild von sich hinzustellen. :roll: ...dabei schriebst Du "vor sich hinstellen"!
    'Meine Güte', hab ich gedacht, 'was ist das denn für eine Meditation?' :lol:
    Sorry - meine Brille... lange kann ich mich nicht mehr vor so einem Gleitsichtdingens drücken.

    Gut, dass wir darüber gesprochen haben ;).

    Liebe Grüße, Losang Lamo

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • pema
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    • 13. Juni 2009 um 22:01
    • #13

    :lol::lol::lol:
    Lieber Losang Lamo, das war ja wohl mal ein lustiges Missverständnis, oder?
    Eine gute Nacht wünsch ich dir!
    pema

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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