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Lese-Vorgehen bei der deutschen Ausgabe des Shobogenzos (Nishijima & Linnebach)

  • Zrebna
  • 3. Januar 2022 um 14:50
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  • Zrebna
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    • 3. Januar 2022 um 14:50
    • #1

    Hi!

    Mich würde interessieren wie andere Leser dieses Werkes bezüglich folgendem Punkt vorgehen:

    Bei dem Einleitungskapitel "Anmerkungen zur Übertragungs ins Deutsche" macht Linnebach auf Seite 21 darauf aufmerksam, dass die Texte von Dogen auch nach 800 Jahren noch eine erstaunliche Frische und Kraft besitzen. Dann sagt sie, dass der Leser Nishijimas wichtige Kommentare und Auslegungen deshalb am Ende eines jeden Kapitels findet, um die Ausführungen Dogens nicht zu unterbrechen und es dem Leser zu erlauben sein eigenes Verständnis zu entwickeln.

    Ich verstehe das so, dass es eben nicht ratsam ist bei jeder Fußnote sofort den Lesefluß zu unterbrechen und die jeweilige Anmerkung am Ende es Kapitels nachzulesen - wie seht ihr das bzw. wie handhabt ihr das?

    Eine praktische Idee wäre evtl., dass man zu Erst das gesamte Kapitel durchliest, ohne eben (zumindest größtenteils) Anmerkungen zu Fußnoten nachzuschlagen.

    Danach würde man das eben gelesene Kapitel nochmal vollständig durchlesen und diesmal eben Anmerkungen zu Fußnoten nachschlagen - erst danach geht man zum nächsten Kapitel weiter.

    Ich sehe durchaus ein paar Vorteile dieser Vorgehensweise, wie z.B. Teile jedes Kapitels tiefer zu durchdringen, einfach dadurch, dass man jedes Kapitel zweimal liest.

    Auch wird beim ersten Lesen der Lesefluß eben nicht unterbrochen.

    Einziger Nachteil, der mir einfälllt ist, dass es halt so länger dauern wird. Diesen Nachteil halte ich aber eigentlich gar nicht mal für so gewichtig, weil das Shobogenzo ja nicht ein Buch ist, dass man als gemütliche Nachtlektüre einfach mal so nebenbei "in einem Zug" durchliest - ergo ist es ein Werk, für das man sich ruhig paar Jahre Zeit lassen kann...

    Was haltet ihr von obiger Idee und nochmal: Wie geht ihr beim Lesen des Shobogenzos vor - bin für alle Anregungen und Tips dankbar :)

    Gruß

    Zrebna :)

  • xiaojinlong
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    • 3. Januar 2022 um 15:10
    • #2

    Ich lese, zumeist, erst einmal den Text / Abschnitt bevor ich in die Fußnoten schaue. Sollte ich mal an einem Begriff grundsätzlich hängen, dann eben auch schon direkt beim ersten Lesen. Dass es durch das Vorgehen länger dauert stört mich nicht. Ich bin mir eh sicher, dass ich das Shobogenzo noch viele male lesen und immer wieder etwas "neu finden" werde, wie es auch bei anderen Texten der Fall ist - das gehört einfach dazu.

    _()_

    小金龍

  • Zrebna
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    • 3. Januar 2022 um 17:04
    • #3
    xiaojinlong:

    Ich lese, zumeist, erst einmal den Text / Abschnitt bevor ich in die Fußnoten schaue. Sollte ich mal an einem Begriff grundsätzlich hängen, dann eben auch schon direkt beim ersten Lesen. Dass es durch das Vorgehen länger dauert stört mich nicht. Ich bin mir eh sicher, dass ich das Shobogenzo noch viele male lesen und immer wieder etwas "neu finden" werde, wie es auch bei anderen Texten der Fall ist - das gehört einfach dazu.

    Exakt bei diesem Punkt bin ich 100% bei dir.

    Das heißt konkret, dass du es nicht ganz so "hardcore" machst, wie ich momentan noch (siehe meine Idee) und eben "nur" ertsmal z.B. einen Abschnitt fertig liest (nicht ein ganzes Kapitel) und erst danach die Fußnoten des gerade gelesenen Abschnittes nachschlägst - verstehe ich dich da richtig?

    Scheint mir auf jeden Fall ein vernünftiger Mittelweg zwischen meiner Idee und dem anderen Extrem (Fußnoten sofort nachzuschlagen) zu sein.

    Evtl. versuche ich das auch mal.

    Vielen Dank fürs hilfreiche Sharen, wie du hier vorgehst :)

    Gruß

    Zrebna

    Einmal editiert, zuletzt von Zrebna (3. Januar 2022 um 17:10)

  • xiaojinlong
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    • 3. Januar 2022 um 17:54
    • #4

    Was bei mir ein "Abschnitt" ist, hängt ganz vom Kapitel ab. Im Bendōwa ist häufig eine Frage und eine Antwort recht abgeschlossen. Bei anderen Kapiteln sind es dann mehrere Seiten.

    Zu manchen Kapiteln bzw. zu Ausschnitten daraus habe ich ja auch schon andere Texte gelesen / gehört (z.B. Realizing Genjokoan, Don't be a Jerk, ...). Ganz eigene Meinungen bilde ich mir daher eh nicht mehr. Und für einiges fehlt es mir an "Buddhismus Vokabular" um es ordentlich einordnen und einen richtigen Hardcore Ansatz fahren zu können. Das finde ich aber auch nicht schlimm.

    _()_

    小金龍

  • Zrebna
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    • 4. Januar 2022 um 11:26
    • #5
    xiaojinlong:

    Was bei mir ein "Abschnitt" ist, hängt ganz vom Kapitel ab. Im Bendōwa ist häufig eine Frage und eine Antwort recht abgeschlossen. Bei anderen Kapiteln sind es dann mehrere Seiten.

    :like:

    Zu manchen Kapiteln bzw. zu Ausschnitten daraus habe ich ja auch schon andere Texte gelesen / gehört (z.B. Realizing Genjokoan, Don't be a Jerk, ...). Ganz eigene Meinungen bilde ich mir daher eh nicht mehr. Und für einiges fehlt es mir an "Buddhismus Vokabular" um es ordentlich einordnen und einen richtigen Hardcore Ansatz fahren zu können. Das finde ich aber auch nicht schlimm.

    Ja, stimmt - mir geht es da recht ähnlich.

    Dann Danke nochmal für deinen Input - finde deinen Ansatz persönlich ganz gut und werde ihn für mich einfach so übernehmen.^^

    Gruß

    Zrebna

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Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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