Dann beteilige ich mich als Entschädigung für meinen unkontrollieren Post mal wieder an einer Disskussion (am besten durch einen weiteren unkontrollierten Post^^). Ich hab mir jetzt nicht alles in dem Thread durchgelesen, vielleicht hat das alles ja wer schon so geschrieben. Für den Fall: Sorry für den Doppelpost.
Zu "Je wacher einer ist, desto bewusster wird er sich, wie sehr er in der Irre steckt." würde mir spontan und aus dem Verstand heraus einfallen:
- Wann ist einer denn wacher? Wer bestimmt das, ob das der Fall ist?
- Und (wann) ist er sich bewusster? Wer beurteilt das?
- Und wer beurteilt die Irre, ob sie der Fall ist?
Es sind alles unbestimmbare Kriterien, die laut des Satzes voneinander abhängig sein sollen. Vielleicht kann man dazu auch Koan sagen? Obendrein meinen die Schlüsselwörter wach, bewusst und Irre auch irgendwie das Selbe (haha... ich mach schon witze und kapier sie erst später selber^^ das ist mal ne lange Leitung...). So wie ich Zen bis jetzt jedenfalls verstanden habe, soll man vom Ich/der ständigen Bewertung ja ablassen, aber der Satz ist doch das genaue Gegenteil, wenn man sich Wort für Wort zu Gemüte führt. Mit dem Satz will man also vielleicht Feuer mit Feuer löschen.
Sawaki hat glaub ich gesagt: Das Selbst selbstet (zum) Selbst.
Aber lustigerweise:
Wenn ich mich hineinversetze in den Satz/eine Situation, kann ich ihn trotzdem nachvollziehen. Kann man die alltägliche Praxis so beschreiben, dass man seinen eigenen "Autopiloten" merkt, wie er einfach irgendwas macht, was gerade in seinem Interesse ist?