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Buddha Errinnerung an frühere Leben

  • Kaiman
  • 12. April 2021 um 13:59
  • Zum letzten Beitrag
  • Rudolf
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    • 15. Juni 2021 um 12:16
    • #26
    NightCat:

    Denn eigentlich müsste es auch unmöglich sich an konkrete exakte Reinkarnationen zu erinnern, da mit jeder Embryogenese ein völlig neues Bewusstsein aus der möglicherweise Universalseele des Alls "geschöpft" wird, und postmortem wieder dorthin zurück gehen müsste.

    Wie ein Baum der jeden Herbst seine Blätter verliert - es werden jedoch beim Wiederaufblühen der Natur wenn das Leben zurück kehrt im Frühling nie wieder die gleichen sein, wie die die zuvor gefallen sind.

    Wie funktioniert das mit dem "schöpfen" aus der Universalseele?

    Und das zurückgehen?

    "da mit jeder Embryogenese ein völlig neues Bewusstsein..."

    Etwas völlig neues gibt es nicht in Samsara. Wie soll etwas völlig neues entstehen? Aus dem Nichts?

    Was hast du eigentlich für eine Vorstellung, was der Prozess ist, wenn etwas "entsteht"?

    Die Blätter der Bäume im nächsten Jahr werden auch nichts "völlig neues" sein.

    Ich selbst bin übrigen anders als vor 20 Jahren, ja anders als gestern, wenn einer mich genau unter die Lupe nehmen würde.

    Aber ich bin deshalb heute doch nicht "völlig neu".

    :rainbow:

  • Kaffeebohne
    Gast
    • 15. Juni 2021 um 14:12
    • #27
    NightCat:

    Viele Leute die behaupten in vorangegangene Leben reisen zu können, neigen dazu den Fehler zu machen bei Erinnerungen an vorangegangene Leben immer stets irgendeine besonders hochtrabende historisch gut bekannte öffentliche Persönlichkeit gewesen zu sein.

    Da kommt es dann schonmal vor, dass mehrere Dutzend Leute zugleich vorher Cleopatra, Cäsar, und Napoleon waren - und das macht die klassischen Reinkarnationsreisen in vergangene Leben oftmals etwas unglaubwürdig.

    Nicht wirklich. Die weit überwiegende Zahl an (wissenschaftlich untersuchten) Reinkarnationserinnerungen beziehen sich auf völlig gewöhnliche Leben. Auffällig oft allerdings mit gewaltsamen Ende.

    Ein ganz interessanter und angenehm unaufgeregter Tagungsbericht der Medizinischen Fakultät der Universität Virginia.

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    @Monikadie4. : zu Deinem "wer's glaubt wird selig" - beziehst Du das auf Reinkarnation oder entstehenden und wieder zerfallenden Universen? Letztes ist nämlich durchaus im Bereich des Möglichen - nach momentanem Stand der Wissenschaften. Ersteres übrigens auch :) Bewiesen ist natürlich beides nicht.

  • dukkha
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    8. Juni 2018
    • 15. Juni 2021 um 19:10
    • #28

    es gibt ja den schönen Spruch über Rückführungen:

    "Alle waren Napoleon, aber niemand war sein Pferd"

    denn alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht, drum besser wär's, dass nichts entstünde.

    (Goethes Faust)

  • Kaffeebohne
    Gast
    • 16. Juni 2021 um 09:31
    • #29
    Monikadie4.:

    Der Buddha fragte sie auch, ob sie gerne 100 Kinder bzw. Enkel hätte. Sie bejahte. Der Buddha sagte, dass sie dann nicht nur über eines weinen müsste, sondern auch über 100 ...

    Er tröstete sie nicht mit den Worten "Dein Kind wird wiedergeboren", sondern blieb bei der einfachen Tatsache, dass Tod Tod bedeutet - nicht mehr und nicht weniger.

    _()_

    Da dies im Anfängerbereich steht, möchte ich noch etwas hinzufügen. Dein Beispiel ist ein bisschen irreführend. Der Buddha hat eigentlich immer sehr konkret auf genau die Frage geantwortet, die ihm gestellt wurde.

    Die Mutter wollte von ihm, dass er das Kind wieder aufweckt. Sie sagte, es schläft, weil sie den Tod nicht akzeptieren konnte. Der Buddha hat ihr geholfen, den Tod zu akzeptieren.

    Ob und wo es wiedergeboren wird, hat die Mutter nicht gefragt. Sie wollte einfach ihr Kind zurück - sehr verständlich.

    Es gibt viele Berichte, in denen der Buddha tatsächlich die Frage, ob wie und wo jemand wiedergeboren wurde, beantwortet hat. Irgendeine Sutra gibt es, da kam er in ein Dorf, wo in letzter Zeit einige Leute gestorben waren und die Angehörigen wissen wollten, wo und wie die wiedergeboren wurden. Der Buddha hat's beantwortet, bis es ihm zuviel wurde und er Ananda sagte, dass es eine Beschwernis für ihn sei, da jede einzelne Wiedergeburt der Mitzi-Tante zu beantworten :)

    Ich füge das hinzu, um für Anfänger klarzustellen, dass Deine Ansicht "der Buddha sprach über Wiedergeburt lediglich als Metapher" nicht eindeutig aus den Sutren herauszulesen ist, wie man aufgrund Deines Postings vielleicht vermuten könnte.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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