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Dalai Lama

  • anita.m4
  • 26. Mai 2009 um 14:08
  • Zum letzten Beitrag
  • accinca
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    • 5. Juni 2009 um 22:25
    • #26
    Dorje Sema:
    accinca:


    Wenn das so ist, dann wäre auch nicht jedes Wesen schon einmal deine Mutter gewesen.
    Irgendwie sollte man sich mal entscheiden.

    Grüss Dich ganz recht herzlich accinca,

    Mögen alle Wesen meine alten fühlenden Mütter

    Mögen alle Wesen glücklich sein und die Ursache für das glücklich sein besitzen,
    Mögen alle Wesen frei von leiden sein und der Ursache des Leidens,
    Mögen alle Wesen das Glück erlangen das sie sich wünschen, jenseits von leiden,
    Mögen alle Wesen den ungeteilten großen unermesslichen Gleichmut erlangen frei von Ab und Zuneigung.
    Möge es dazu kommen
    Soha!

    Durch Leid und Glück sind alle fühlenden Wesen zahllos wie der Himmelsraum
    verbunden, nicht eines existiert für sich allein, alle fühlenden Wesen wollen glücklich sein!

    Mit Ganz lieben und herzlichen Grüssen
    Dorje Sema

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    Ich bin weder Zenist noch Gedankenleser. Ich weiß also nicht was du sagen willst.

  • Isis
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    • 9. Juni 2009 um 01:40
    • #27


    "Wenn jemand ein sehr tiefes Mitgefühl empfindet, dann bedeutet dies ja schon, dass er eine enge Beziehung zu einer anderen Person hat. In den buddhistischen Schriften heißt es, wir sollen eine Liebe entfalten, die jener gleicht, die eine Mutter für ihr einziges Kind empfindet. Das ist eine sehr enge Beziehung. Der buddhistische Begriff des Verhaftetseins entspricht nicht dem, was die Menschen im Westen darunter vestehen. Wir sagen, die Liebe einer Mutter zu ihrem einzigen Kind sei frei von Verhaftetsein."
    DALAI LAMA

    _()_
    Das aber verkünde ich, o Freund: in eben diesem klafterhohen, mit Wahrnehmung und Bewusstsein versehenen Körper, da ist die Welt enthalten, der Welt Entstehung, der Welt Ende und der zu der Welt Ende führende Pfad.
    BUDDHA

  • accinca
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    • 9. Juni 2009 um 02:04
    • #28
    Isis:

    Wir sagen, die Liebe einer Mutter zu ihrem einzigen Kind sei frei von Verhaftetsein."[/b][/color]
    DALAI LAMA

    die Liebe einer Mutter zu ihrem einzigen Kind sei
    frei von Verhaftet sein? Das wüßte ich aber.

  • melong
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    • 9. Juni 2009 um 08:41
    • #29
    accinca:
    Isis:

    Wir sagen, die Liebe einer Mutter zu ihrem einzigen Kind sei frei von Verhaftetsein."[/b][/color]
    DALAI LAMA

    die Liebe einer Mutter zu ihrem einzigen Kind sei
    frei von Verhaftet sein? Das wüßte ich aber.

    Zitat

    Der buddhistische Begriff des Verhaftetseins entspricht nicht dem, was die Menschen im Westen darunter verstehen.


    Bitte berücksichtigt, dass der Dalai Lama kein Deutsch spricht. Fehlerhafte oder fehleranfällige Wortwahl ist also immer den Übersetzern anzulasten.
    Ich habe schon Dinge gelesen, die er angeblich gesagt haben soll, von denen ich weiß, dass er sie SO nie gesagt haben kann.

    Die Ausdrucksweisen der Buddhas sind ohne Grenzen, vielfältig ihre Sprachen.

  • Isis
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    • 9. Juni 2009 um 09:15
    • #30

    "Es gibt verschiedene Ansätze. Wir können auch jahrelang mit dem einfachen Wunsch meditieren, uns selbst weiter zu entwickeln, wobei wir uns sagen: 'Ich will die Befreiung erlangen. Ich will die Qualen meines Geistes überwinden'. Bei der Bodhisattva-Praxis aber liegt der Schwerpunkt beim Dienst am anderen. Sollte es dabei vorkommen, dass wir unsere eigenen Übungen etwas venachlässigen, weil wir intensiv damit beschäftigt sind, anderen zu helfen, dann können wir sagen: 'Das war es wert, weil ich anderen ein wenig nützlich habe sein können.'"
    DALAI LAMA

    _()_
    Das aber verkünde ich, o Freund: in eben diesem klafterhohen, mit Wahrnehmung und Bewusstsein versehenen Körper, da ist die Welt enthalten, der Welt Entstehung, der Welt Ende und der zu der Welt Ende führende Pfad.
    BUDDHA

  • Isis
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    • 9. Juni 2009 um 09:20
    • #31
    melong:

    Bitte berücksichtigt, dass der Dalai Lama kein Deutsch spricht. Fehlerhafte oder fehleranfällige Wortwahl ist also immer den Übersetzern anzulasten.
    Ich habe schon Dinge gelesen, die er angeblich gesagt haben soll, von denen ich weiß, dass er sie SO nie gesagt haben kann.


    Diese Berücksichtigung beinhaltet eine meditative Art Texte zu lesen, die widerum bedeutet nicht die Differenzen, sondern den Bezug zur Lehre in den Vordergrund zu stellen, verstehen wollen.

    _()_
    Das aber verkünde ich, o Freund: in eben diesem klafterhohen, mit Wahrnehmung und Bewusstsein versehenen Körper, da ist die Welt enthalten, der Welt Entstehung, der Welt Ende und der zu der Welt Ende führende Pfad.
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  • Dorje Sema
    Gast
    • 9. Juni 2009 um 10:11
    • #32
    Zitat

    27. Entfaltung der Liebe - 7. Mettābhāvanā Sutta

    Was es auch an verdienstwirkenden Mitteln im Bereich der Bezüge gibt, sie alle haben nicht den Wert eines Sechzehntels der gemüterlösenden Liebe. Die gemüterlösende Liebe begreift sie in sich und leuchtet und flammt und strahlt.


    Gleichwie etwa aller Sternenschein nicht den Wert eines Sechzehntels des Mondenscheins hat, dieser vielmehr jenen in sich begreift und leuchtet und flammt und strahlt, ebenso nun auch: Was es da an verdienstwirkenden Mitteln im Bereich der Bezüge gibt, sie alle haben nicht den Wert eines Sechzehntels der gemüterlösenden Liebe. Die gemüterlösende Liebe begreift sie in sich und leuchtet und flammt und strahlt.


    Gleichwie etwa im letzten Monat der Regenzeit, im Herbste, die Sonne, am reinen wolkengeklärten Himmel emporsteigend, alles Dunkel des Raumes verscheucht und leuchtet und flammt und strahlt, ebenso nun auch: Was es da an verdienstwirkenden Mitteln im Bereich der Bezüge gibt, sie alle haben nicht den Wert eines Sechzehntels der gemüterlösenden Liebe. Die gemüterlösende Liebe begreift sie in sich und leuchtet und flammt und strahlt.


    Gleichwie etwa nachts zur frühen Dämmerung der Morgenstern leuchtet und flammt und strahlt, ebenso nun auch: Was es da an verdienstwirkenden Mitteln im Bereich der Bezüge gibt, sie alle haben nicht den Wert eines Sechzehntels der gemüterlösenden Liebe. Die gemüterlösende Liebe begreift sie in sich und leuchtet und flammt und strahlt.


    Ein Mensch, der sich in Liebe übt,
    in unbegrenzter, ganz bewußt,
    dem werden da die Fesseln dünn,
    der Haftung Schwinden merkt er bald.


    Und liebt er so ein Wesen nur,
    von Bosheit frei, dann bringt's ihm Heil:
    doch wer voll Mitleid alle meint,
    schafft unermeßliches Verdienst.
    Die Erd-Erobrer, Seher-Kön'ge,
    die spendend zogen durch die Welt:
    nur Sechzehntel an Wert ist dies
    vom Herzen, das von Liebe voll.


    Wer tötet nicht, nicht töten läßt,
    wer nimmer siegt noch siegen heißt,
    wer liebevoll zu allen ist,
    dem droht von niemand Feindschaft mehr.

    (alles = A VIII.1)

    http://palikanon.com/khuddaka/it/it020t029.html

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    So ist das mit Herrenworten!

    Mit Ganz lieben und freundlichen Grüssen
    Dorje Sema

  • accinca
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    • 9. Juni 2009 um 11:28
    • #33
    melong:


    Bitte berücksichtigt, dass der Dalai Lama kein Deutsch spricht.
    Fehlerhafte oder fehleranfällige Wortwahl ist also immer den Übersetzern anzulasten.


    Das ist aber praktisch. ;)

  • KDR
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    • 9. Juni 2009 um 19:07
    • #34
    accinca:
    melong:


    Bitte berücksichtigt, dass der Dalai Lama kein Deutsch spricht.
    Fehlerhafte oder fehleranfällige Wortwahl ist also immer den Übersetzern anzulasten.


    Das ist aber praktisch. ;)


    Es ist eben so: wenn seine Lehren zuerst aus dem Tibetischen ins Englische und dann vom Englischen ins Deutsche übersetzt werden, kann sich leicht der eine oder andere Fehler einschleichen. Es gibt schließlich viele Texte, zu denen mehrere Übersetzungen vorliegen, die Übersetzungen variieren dann im Sinn, einzelne Begriffe wecken falsche Assoziationen... und man diskutiert in Online-Foren über die verhaftung einer Mutter an ihr Kind. ;)

    Schöne Grüße
    Karma Deleg Ragyä

    DRACO DORMIENS NUNQUAM TITILLANDUS

  • Isis
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    • 9. Juni 2009 um 20:00
    • #35

    ... bei diesem direkten Hinweis kann sich m.E. kein größerer Übersetzungsfehler einschleichen:

    "Der buddhistische Begriff des Verhaftetseins entspricht nicht dem, was die Menschen im Westen darunter vestehen."

    Die Bedeutung des "buddhistischen" Verhaftetseins versteht er entweder im Kontext des Tibetischen Buddhismus, oder wir verstehen das "Verhaftetsein" grundsätzlich falsch.
    Auch denke ich, dass Liebe zum eigenen Kind großzügig und weit ist, sie ist von ihrem Anfang an ein Prozess des Loslassens - im Erwachsenenalter kann das Kind tausende von Kilometern entfernt sein - wenn man weiß, dass es ihm gut geht, leidet man unter der räumlichen Trennung nicht.
    Ich denke je mehr man von einem Autor liest, desto leichter setzt man sich auch über die übersetzungsbedingten Unklarheiten hinweg. Wer sich auch gut mit Tibetischem Buddhismus auskennt, ist im Vorteil. Sicher äußert DL nichts, was seiner Tradition widersprechen würde. Ich bin mir gar nicht sicher, ob ich ohne ihn zum Buddhismus gekommen wäre, und seine Art, seine Erscheinung - für mich die verkörperte Weisheit, deshalb glaube ich auch alles, was er sagt oder schreibt. Das nennt sich Vertrauen, habe ich gehört...

    Gruß, Isis

    _()_
    Das aber verkünde ich, o Freund: in eben diesem klafterhohen, mit Wahrnehmung und Bewusstsein versehenen Körper, da ist die Welt enthalten, der Welt Entstehung, der Welt Ende und der zu der Welt Ende führende Pfad.
    BUDDHA

  • accinca
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    • 9. Juni 2009 um 20:21
    • #36
    Isis:

    . Ich bin mir gar nicht sicher, ob ich ohne ihn zum Buddhismus gekommen wäre, und seine Art, seine Erscheinung - für mich die verkörperte Weisheit, deshalb glaube ich auch alles, was er sagt oder schreibt. Das nennt sich Vertrauen, habe ich gehört...

    Gruß, Isis


    Vertrauen gehört zu den Dingen von denen der Buddha sagte, (M 95 und 101) daß sie zweierlei
    Ausgang haben können. Entweder es stimmt oder eben nicht.

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 11. Juni 2009 um 09:14
    • #37
    accinca:


    Vertrauen gehört zu den Dingen von denen der Buddha sagte, (M 95 und 101) daß sie zweierlei
    Ausgang haben können. Entweder es stimmt oder eben nicht.

    Kann man alles mal wieder auslegen, wie man möchte, nicht? ;)

    Aus: "Majjhima Nikaya, Mittlere Sammlung
    M. 95. (X,5) Canki Sutta (Canki)" http://www.palikanon.de/majjhima/m095n.htm

    Zitat

    ....Fünf Dinge gibt es, Bharadvajo, die da im Leben zweierlei Ausgang haben: welche fünf?

    * Vertrauen,
    * Hingabe,
    * Hörensagen,
    * prüfendes Urteil,
    * geduldig Einsicht nehmen.

    Das sind, Bharadvajo, fünf Dinge, die da im Leben zweierlei Ausgang haben. Denn man kann, Bharadvajo, einer Sache gar wohl vertrauen, und sie ist hohl und leer und falsch; und man kann ihr auch wohl nicht vertrauen, und sie ist echt und wahr und wirklich. Denn man kann, Bharadvajo, einer Sache gar wohl sich hingeben, gar wohl sie vom Hörensagen kennen, gar wohl prüfend beurteilen, gar wohl in sie geduldig Einsicht nehmen, und sie ist hohl und leer und falsch; und man kann sich einer Sache auch wohl nicht hingeben, sie vom Hörensagen auch wohl nicht kennen, auch wohl nicht prüfend beurteilen, auch wohl nicht in sie geduldig Einsicht nehmen, und sie ist echt und wahr und wirklich. Wer der Wahrheit nachgeht, Bharadvajo, ein verständiger Mann, der wird da nicht gleich einseitig den Schluß ziehn: 'Dies nur ist Wahrheit, Unsinn anderes.'"(...)

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Dhammika
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    • 11. Juni 2009 um 11:41
    • #38
    Zitat

    ="Legionär"]

    Für "Ich bin nur ein einfacher Mönch" (Talkshow mit Beckmann, Sendung vom Montag, 20.06.2005), sehr viel Aufwand....ich wünsche ihm und uns, daß sich das lohnt :idea::!:


    http://www.daserste.de/beckmann/sendu…bw34yqvd~cm.asp

    Für einen Theravadin völlig unverständlich :oops:
    Ohne Worte

    Zitat

    Überraschend bekennt der Dalai Lama, dass er selbst interessiert durch die Einkaufsmeilen großer Städte flaniert: "Window-Shopping mache ich gerne. Ich bummele durch Einkaufsstraßen wie ein ganz normaler Tourist und schaue mir die Schaufenster der Geschäfte an." Allerdings belässt er es beim neugierigen Betrachten: "Ich greife nie zur Geldbörse, Mönch?? Geldbörse?? ich kaufe nichts." Eine kleine Schwäche offenbart der Dalai Lama aber doch: "Ich esse liebend gerne Honig." Angesichts der Vorstellung, was seine Vorliebe für eine Auswirkung haben könnte, kommt der Mönchsgott ins Grübeln: "In meinem nächsten Leben werde ich vielleicht eine Biene...Ein Dalai Lama?????? ......Tierwelt???, weil ich Honig so sehr liebe. Vielleicht werde ich wirklich eine Biene... vielleicht wirklich", denkt der Dalai Lama laut nach – und lacht.
    http://www.daserste.de/beckmann/sendu…bw34yqvd~cm.asp

  • KDR
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    • 11. Juni 2009 um 12:16
    • #39
    Dhammika:
    Zitat

    Überraschend bekennt der Dalai Lama, dass er selbst interessiert durch die Einkaufsmeilen großer Städte flaniert: "Window-Shopping mache ich gerne. Ich bummele durch Einkaufsstraßen wie ein ganz normaler Tourist und schaue mir die Schaufenster der Geschäfte an." Allerdings belässt er es beim neugierigen Betrachten: "Ich greife nie zur Geldbörse, Mönch?? Geldbörse??


    Er hat sicher keine dabei. Außerdem scheint er diese Sätze sowieso humorvoll gemeint zu haben.

    Dhammika:
    Zitat

    Eine kleine Schwäche offenbart der Dalai Lama aber doch: "Ich esse liebend gerne Honig." Angesichts der Vorstellung, was seine Vorliebe für eine Auswirkung haben könnte, kommt der Mönchsgott ins Grübeln: "In meinem nächsten Leben werde ich vielleicht eine Biene...Ein Dalai Lama?????? ......Tierwelt???


    Er hat doch danach gelacht, allzu ernst ist diese Aussage auch nicht zu nehmen. Theoretisch könnte es aber sein: Er hat angekündigt, die Linie der Dalai Lamas enden zu lassen, sobald kein Bedarf mehr für sie besteht und wenn die Tibeter sie nicht mehr wollen (im Moment sieht es danach aus, dass dieser Zeitpunkt noch lange hin ist). Das bedeutet aber noch lange nicht, dass er sein Bodhisattvagelübde aufgibt und nicht als "anonymer" Bodhisattva weiter Wesen zur Erleuchtung führt.

    Übrigens: die ARD hat sich hier nicht gerade mit Ruhm in Sachen journalistischer Korrektheit beckleckert. "Mönchsgott"... :roll:

    Schöne Grüße
    Karma Deleg Ragyä

    DRACO DORMIENS NUNQUAM TITILLANDUS

  • Isis
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    • 11. Juni 2009 um 12:47
    • #40

    Der Anfang...

    Zitat

    Im Jahr 1950 waren chinesische Truppen in Tibet einmarschiert. Viele linksgerichtete Tibeter begrüßten damals noch die Ankunft der Kommunisten. Auch der junge Dalai Lama war zu Gesprächen mit der kommunistischen Führung bereit und unterzeichnete 1951 ein Abkommen mit Mao Tse-tung. Doch bald zeigte sich, dass die Chinesen in Tibet nicht wohlwollend herrschen wollten. Es kam zu einem Aufstand, der niedergeschlagen wurde, der Dalai Lama und Zehntausende seiner Anhänger flüchteten nach Indien.

    Im Namen der Abschaffung einer "Sklavenhaltergesellschaft" führten die chinesischen Kommunisten ihre Gesellschaftsordnung ein. Dann kam die Kulturrevolution. Hunderte von Klöstern und Tempeln wurden zerstört, Tausende Mönche und Nonnen inhaftiert und gefoltert. Erst zu Beginn der achtziger Jahre, als die chinesische Reformpolitik unter staatlicher Kontrolle auch wieder Religionen zuließ, wurden Klöster wieder geöffnet und aufgebaut. Ihre Zahl wurde aber begrenzt, und die Religionsbehörden kontrollieren sie mit "patriotischen Erziehungskampagnen", die vor allem eines zum Ziel haben: den Einfluss des Dalai Lama zu beenden.

    Das vorläufige Ende:

    Zitat

    Nach fünfzig Jahren im Exil und langem Hoffen, mit der chinesischen Regierung ins Gespräch zu kommen, hat das religiöse Oberhaupt der Tibeter die diplomatische Zurückhaltung abgelegt. Der nunmehr 72 Jahre alte Dalai Lama, der sich bislang noch immer bemüht hatte, der chinesischen Regierung Brücken zu bauen und einen Dialog zu suchen, hat offenbar kaum noch Hoffnung auf einen Ausgleich. Immer frustrierter klingen seine Stellungnahmen, immer dringlicher seine Appelle. Mehrere Verhandlungsrunden seiner Abgesandten mit chinesischen Behörden blieben ohne Ergebnis. Einmal im Jahr ließ die chinesische Regierung die Tibeter, vor allem auf Druck der Vereinigten Staaten, zu privaten Besuchen einreisen. Es gab keine Annäherung. Das letzte Mal gingen die Verhandlungen im vorigen Juni ohne Ergebnis zu Ende.


    https://www.faz.net/print/Politik/…zurueck?print=1

    Nebenbei ein einfacher Mönch.
    Also ein Politiker, Friedensstifter und Mönch, der u.A. ein Mückenproblem zu lösen hat.

    Ehrlich gesagt wie eine Biene daraus entstehen könnte verstehe ich nicht!!
    In dem Fall müssten doch die meisten von uns das nächste Dasein in der Form eines Nukleinsäuremoleküls fristen.
    :grinsen:

    _()_
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    BUDDHA

  • KDR
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    • 11. Juni 2009 um 13:01
    • #41
    Isis:

    [...]

    Ehrlich gesagt wie eine Biene daraus entstehen könnte verstehe ich nicht!!
    In dem Fall müssten doch die meisten von uns das nächste Dasein in der Form eines Nukleinsäuremoleküls fristen.
    :grinsen:


    Wenn er sich eines Tages (!) dazu entschließt, als Biene wiedergeboren zu werden, warum nicht? Diesen Wesen muss doch auch geholfen werden. In jedem Segment des Lebensrades lehrt ein Buddha, auch bei den Tieren. Bodhisattvas manifestieren Aktivitäten überall da, wo sie gebraucht werden.

    Schöne Grüße
    Karma Deleg Ragyä

    DRACO DORMIENS NUNQUAM TITILLANDUS

  • Isis
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    • 11. Juni 2009 um 13:14
    • #42
    Karma Deleg Ragyä:

    ... auch bei den Tieren. Bodhisattvas manifestieren Aktivitäten überall da, wo sie gebraucht werden.


    ... sage ich ja, wer seine Tradition kennt, versteht ihn (noch) besser. ;)

    _()_
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    BUDDHA

  • Dorje Sema
    Gast
    • 11. Juni 2009 um 13:22
    • #43
    Zitat

    ... bei diesem direkten Hinweis kann sich m.E. kein größerer Übersetzungsfehler einschleichen:

    "Der buddhistische Begriff des Verhaftetseins entspricht nicht dem, was die Menschen im Westen darunter vestehen."

    Die Bedeutung des "buddhistischen" Verhaftetseins versteht er entweder im Kontext des Tibetischen Buddhismus, oder wir verstehen das "Verhaftetsein" grundsätzlich falsch.
    Auch denke ich, dass Liebe zum eigenen Kind großzügig und weit ist, sie ist von ihrem Anfang an ein Prozess des Loslassens - im Erwachsenenalter kann das Kind tausende von Kilometern entfernt sein - wenn man weiß, dass es ihm gut geht, leidet man unter der räumlichen Trennung nicht.
    Ich denke je mehr man von einem Autor liest, desto leichter setzt man sich auch über die übersetzungsbedingten Unklarheiten hinweg. Wer sich auch gut mit Tibetischem Buddhismus auskennt, ist im Vorteil. Sicher äußert DL nichts, was seiner Tradition widersprechen würde. Ich bin mir gar nicht sicher, ob ich ohne ihn zum Buddhismus gekommen wäre, und seine Art, seine Erscheinung - für mich die verkörperte Weisheit, deshalb glaube ich auch alles, was er sagt oder schreibt. Das nennt sich Vertrauen, habe ich gehört...

    Gruß, Isis

    Werte Isis ich bin (sichtlich) beeindruckt.
    Für die Mulasarvastavadins ist das Theravada und der Pali Kanon nicht verbindlich!!!

    Mit ganz lieben und herzlichen Grüssen
    Dorje Sema

  • Dorje Sema
    Gast
    • 11. Juni 2009 um 14:15
    • #44
    Zitat
    Zitat

    Der Linie der Mulasarvastavadins folgt vor allem der indo-tibetische Buddhismus. Sie geht auf Buddha Shakyamuni, Shariputra, Buddhas Sohn Rahula, Nagarjuna und Shantarakshita zurück. Ihr gehören Meister wie Sakya Pandita, Lama Tsongkhapa und die Dalai Lamas an.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Buddhistische_Ordensregeln

    Sarvastivada
    aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
    Wechseln zu: Navigation, Suche

    Sarvāstivāda (skt.; tib.: thams cad yod par smra ba) ist der Name einer, dem Zweig der Staviravada zugehörigen, Schule des frühen indischen Buddhismus, die sich nach dem 3. Konzil von Pataliputta (heute Patna) ca. 253 v. Chr. aufgrund von Meinungsverschiedenheiten u.a. über das Verständnis des Abhidhamma/Abhidharma von der Schule der Vibhajjavada, heute Theravada trennte. Der Sarvāstivāda zählt zu den bedeutendsten Mahasanghika Schulen des frühen Buddhismus und war vor allem in Zentral- und Nordwestindien (heute Pakistan) verbreitet, wobei sich seine Wirkung auch auf Indonesien, China, Tibet und Japan erstreckte. Einen wesentlichen Beitrag leistete er auch zur Entstehung und Entwicklung des Mahayana. Die Schule wurde mit der islamischen Eroberung Zentralasiens und Indiens im 11. Jahrhundert stark geschwächt.

    Lehrtexte / Quellen [Bearbeiten]

    Die Schule des Sarvāstivāda verfügte über eine eigene, vom Pali-Kanon abweichende Sanskrit-Fassung des Lehrreden des Buddha (Sutra-Pitaka) sowie über eine eigene Sanskrit-Fassung des Abhidharma, die zwar wie die Theravada-Version des Pali-Abhidhamma ebenfalls aus insgesamt sieben Büchern bestand dabei jedoch erhebliche inhaltliche Abweichungen von den Pali-Schriften aufwies:

    * Sangitiparyaya ('Discourses on Gathering Together')
    * Dharmaskandha ('Aggregation of Dharmas')
    * Prajnaptisastra ('Treatise on Designations')
    * Dhatukaya ('Body of Elements')
    * Vijnanakaya ('Body of Consciousness')
    * Prakaranapada ('Exposition')
    * Jnanaprasthana ('Foundation of Knowledge'),

    Ihre endgültige Form fand sie im Abhidharmakosha ("Schatzkammer des Abhidharma"), ein von Vasubandhu im 5. Jh. n. Chr. zusammengestelltes Kompendium. Sämtliche Sarvastivada-Schriften sind heute nur noch fragmentarisch in Sanskrit erhalten, der größte Teil liegt jedoch in tibetischer und chinesischer Übersetzung vor.

    Es existieren zudem zwei um das 1. Jh. v. Chr. entstandene, aus der Sicht des Sarvāstivāda verfasste Kommentare zum Abhidharma, die Vasubandhu als Vorlage dienten: das "Vibhasha" (etwa: "ausführliche Erläuterung") und das Mahavibhasha ("große ausführliche Erläuterung" zum Jnanaprasthana), die den Anhängern des Sarvastivada ihren Beinamen "Vaibhashika" einbrachten.

    Die Sarvāstivādin von Mathurā nannten sich Mulāsarvāstivāda (tib.: gzhi thams cad yod par smra ba). Ihre weiterentwickelte Lehre stellt einen Übergang zwischen hina- und mahayanistischem Buddhismus dar.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Sarvastivada

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    Mit ganz lieben und herzlichen Grüssen
    Dorje Sema

  • Isis
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    • 11. Juni 2009 um 15:36
    • #45
    Dorje Sema:

    Für die Mulasarvastavadins ist das Theravada und der Pali Kanon nicht verbindlich!!!


    Werter Dorje,
    ich denk mal weil DL durch seine Medienpräsenz ein breites Publikum erreichen kann, was ihm viele verübeln, erreicht er eben viele Menschen und das macht er ohne seine eigene Tradition mit groß einzubringen. Ich weiß wirklich nicht viel darüber.
    Hinter "Theravada und Palikanon... nicht verbindlich" hast du drei Ausrufezeichen geschrieben, hat das was bestimmtes zu bedeuten?
    ......
    Habe ich nicht irgendwo gelesen, dass die Wege vielfältig sind?
    :idea::lol:

    Liebe Grüße!

    _()_
    Das aber verkünde ich, o Freund: in eben diesem klafterhohen, mit Wahrnehmung und Bewusstsein versehenen Körper, da ist die Welt enthalten, der Welt Entstehung, der Welt Ende und der zu der Welt Ende führende Pfad.
    BUDDHA

  • Dorje Sema
    Gast
    • 11. Juni 2009 um 17:17
    • #46

    Grüss Dich ganz recht herzlich Isis,

    Zitat

    Isis schreibt: Werter Dorje,
    ich denk mal weil DL durch seine Medienpräsenz ein breites Publikum erreichen kann, was ihm viele verübeln, erreicht er eben viele Menschen und das macht er ohne seine eigene Tradition mit groß einzubringen. Ich weiß wirklich nicht viel darüber.

    Interessante Frage, ich werde bei nächster Gelegenheit seine Heiligkeit mal dazu
    befragen inwieweit er das für sich sieht das er seine Tradition mit einbringt, denn hier sollte sich doch seine Heiligkeit selbst zu äußern. Obgleich ich mir seine Antwort dazu denken kann, fände ich es maßlos anmassend mich über seinen Kopf
    hinweg zu setzen und einfach mal eben eine "ausgedachte" Antwort zu formulieren, ich hoffe auf Dein Verständnis, Werte Isis?
    Ich werde versuchen Dir/Euch alsbald darauf zu antworten? (copy the question)

    Zitat

    Isis schreibt: Hinter "Theravada und Palikanon... nicht verbindlich" hast du drei Ausrufezeichen geschrieben, hat das was bestimmtes zu bedeuten

    Das diente mir lediglich als Verstärker das der Pali kanon nicht die oberste und
    höchste direktive für tib. Vajrayanins darstellt da sie über einen eigenen gut systematisierten kanon verfügen.

    Zitat

    Tibetischer Kanon
    Die tantrischen Vajrayāna-Schriften, die im 1. Jahrtausend u.Z. entstanden, wurden nicht mehr als Teil des Sanskrit-Kanon betrachtet. Deshalb ist der tibetische Kanon, der solches Material mit einbezog, anders gegliedert. Nämlich, 'Dul-ba (Vinaya), Śerphyin (Prajñāpāramīta), Phal-chen (Buddhāvataṃsaka), dKon-brtsegs (Ratnakŭṭa), mDo-se (Sūtrānta), rGyud-'bum (Tantra). .....
    http://de.wikipedia.org/wiki/Buddhisti…betischer_Kanon

    http://www.thdl.org/collections/literature/

    Zitat

    1950,2: Waldschmidt, Ernst: Das Mahaparinirvanasutra. Text in Sanskrit und Tibetisch, verglichen mit dem Pali; nebst einer Übersetzung der chinesischen Entsprechung im Vinaya der Mulasarvastivadins / auf Grund der Turfan-Hs. Textbearbeitung: Vorgang 1-32.- 1951.- S. 102 - 303, 2 Taf.

    Wenn Du möchtest habe ich noch zwei Buchempfehlungen, allerdings soweit ich weiß, nur in English ?

    Mit ganz lieben und herzlichen Grüssen
    Dorje Sema

  • Isis
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    24. September 2008
    • 11. Juni 2009 um 17:28
    • #47

    Klasse, Dorje, danke für die Links.

    Und DL gibt die Grundessenz weiter, das ist gut so. Sage es ihm bitte bei Gelegenheit.
    :lol:

    _()_
    Das aber verkünde ich, o Freund: in eben diesem klafterhohen, mit Wahrnehmung und Bewusstsein versehenen Körper, da ist die Welt enthalten, der Welt Entstehung, der Welt Ende und der zu der Welt Ende führende Pfad.
    BUDDHA

  • Dorje Sema
    Gast
    • 11. Juni 2009 um 17:45
    • #48
    Zitat

    Ein früher Katalog der ins Tibetische übersetzten buddhistischen Texte.
    Kritische Neuausgabe mit Einleitung und Materialien


    ISBN 978-3-7001-6041-0
    Print Edition
    ISBN 978-3-7001-6120-2
    Online Edition
    Denkschriften der phil.-hist. Klasse 367
    Beiträge zur Kultur- und Geistesgeschichte Asiens 59
    2008, 531 Seiten, 29,7x21cm, broschiert
    € 96,–

    Adelheid Herrmann-Pfandt
    ist Privatdozentin für Religionswissenschaft an der Universität Marburg/Lahn

    Die lHan kar ma ist einer von drei im 9. Jh. in Tibet angefertigten Katalogen tibetischer Übersetzungen buddhistischer Texte. Die rund 750 Texttitel umfassende Liste wurde auf königliche Anordnung hin im Jahr 812 verfasst, um einen Überblick über die bis dahin angefertigten Übersetzungen zu erhalten. Zusammen mit dem zweiten erhaltenen Katalog, der 'Phang thang ma, stellt sie eine wichtige Quelle für die Literaturgeschichte buddhistischer Texte in Indien und Asien dar. Von dem tibetischen Gelehrten Bu ston Rin chen grub wurde sie im 14. Jh. als Vorbild und Quelle bei der Schaffung des tibetischen buddhistischen Kanons (bKa' 'gyur und bsTan 'gyur) verwendet. Der Band enthält die erste kritische Ausgabe der lHan kar ma, basierend auf den fünf gängigen bsTan 'gyur-Ausgaben und unter Weiterverwendung der von Marcelle Lalou eingeführten laufenden Nummern. Zu jedem Texttitel gibt es einen ausführlichen Apparat, der alle gefundenen Fassungen und Nennungen des betreffenden Textes in den Londoner und Pariser Dunhuang-Sammlungen, der 'Phang thang ma, den Kanonkatalogen von Bu ston und in tibetischen und chinesischen Ausgaben des buddhistischen Kanons einschließlich der rNying ma rgyud 'bum auflistet sowie Probleme der Identifikation der Katalogeintragungen mit vorhandenen Texten diskutiert.

    Alles anzeigen

    Mit Ganz lieben und herzlichen Grüssen
    Dorje Sema

  • Dorje Sema
    Gast
    • 11. Juni 2009 um 17:50
    • #49

    und dann dazu:

    Zitat

    Author(s) : Jamgon Kongtrul Lodro Thaye
    Publishers Price : £23.50
    Wisdom Price : £17.63(save 25%)
    Availability : Currently in stock
    Want this item sent to you today? Place your order by 14:00 (UK time) and we will despatch this item to you today.
    ISBN : 155939191X
    EAN : 9781559391917
    Cover : Hardback
    Pages : 568
    Size : 238 x 160mm
    Publisher : Snow Lion Publications
    Published : 2003
    Category : Ethics and Vinaya
    Category 2 : Tibetan Buddhism: Kagyu
    Synopsis:
    In Tibetan religious literature, Jamgon Kongtrul`s Treasury of Knowledge in ten volumes stands out as a unique encyclopedic masterpiece embodying the entire range of Buddhist teachings.

    Book Five, Buddhist Ethics, is considered by many scholars to be the heart of the Treasury of Knowledge. Kongtrul explains here the complete code of personal liberation as it applies to both monastic and lay persons, the precepts for those aspiring to the life of a bodhisattva, and the exceptional pledges for practitioners on the tantric path of pure perception.

    Alles anzeigen

    Mit ganz lieben und herzlichen Grüssen
    Dorje Sema

  • Dorje Sema
    Gast
    • 11. Juni 2009 um 17:55
    • #50

    nachgereicht zu : Die lHan kar ma

    http://epub.oeaw.ac.at/6041-0

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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