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Strudel

  • Substanzlos
  • 30. Juli 2020 um 13:00
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  • Substanzlos
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    • 30. Juli 2020 um 13:00
    • #1

    Hallo liebe Foren-Gemeinde,

    ich nehme seit einiger Zeit optische Reize während meiner Meditation wahr, so wie

    eine Art feinstoffliche Überlagerung.

    Anfangs war es noch farbiger Nebel und eine Art Strudel, welches ich noch gut ignorieren konnte.

    Irgendwann konnte ich Raubtiere in den Wänden erkennen, meist Großkatzen, hatte mich auch nicht sonderlich gestört.

    Allerdings sehe ich manchmal auch traurige Dinge, Kämpfe mit Waffen, Kriegsgerät etc.

    Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll, anfangs hielt ich das ganze für optische Illusionen, dochvirgendwie berühren mich die Dinge emotional.

    Ich will nicht ins Detail gehen, ich würde nur gerne wissen was es damit aufsich hat.

    Alles nur Spinnerei oder ist um uns herum die Hölle los?

    Mein Alltagsleben ist entspannt, alles in Ordnung.

    Wobei einige Bekannte mir oft andeuten das ihr Leben gerade die Hölle sei.

    Ich schaue allerdings auch keine Nachrichten und bin relativ unbeeinflusst von den Angstmachenden Nachrichten, die meiner meinung nach ein sehr schlechten Einfuss auf die Geistesverfassung der Menschen machen, aber das soll nicht das Thema sein.

    Ich schreibe via Handy, daher entschuldige ich mich über Rechtschreibfehler und gramatische Unsauberheiten.

    Vielen Dank

  • @utist
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    • 30. Juli 2020 um 13:26
    • #2

    Raubtiere, Kriegsszenen, vielleicht sind das Dinge, gegen die du eine gewisse Abneigung hast, als bedrohlich empfindest?

    Substanzlos:

    den Angstmachenden Nachrichten

    Die findest du vielleicht (auch) bedrohlich?

  • xiaojinlong
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    • 30. Juli 2020 um 14:00
    • #3

    Wenn dem Hirn der Input von aussen ausgeht fängt es an sich mit sich selbst zu beschäftigen. Zumindest im Zen sagt man, dass man da nicht viel drauf geben soll und auch das einfach loslassen sollte. Nicht in die Gedanken einsteigen sondern sie beobachten wie sie Entstehen, sind, und wieder vergehen.

    Meiner Erfahrung nach sollte man aufpassen sich nicht von solchen Dingen mitreißen zu lassen und dann groß irgendwas hinein zu interpretieren.

    _()_

    小金龍

  • Bhavanga
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    • 30. Juli 2020 um 14:01
    • #4

    Die buddhistischen Meditationsbücher, die ich las und die dieses Thema angesprochen haben (aussergewöhnliche Wahrnehmungen in der Meditation, die nicht beabsichtigt waren und nicht völlig unter Kontrolle sind), haben geraten solchen Erscheinungen gegenüber gleichmütig zu bleiben, sie nicht weiter/tiefer zu verfolgen, sich wieder auf das Meditationsobjekt zu konzentrieren, sie dadurch von selbst wieder schwinden zu lassen. Ich bin mir nicht sicher, ob sich das auf gedankliche Phänomene bezieht, oder auch auf halluzinative der Art wie du sie schilderst.

    Ein Rat, der auch genannt wurde angesichts solcher Wahrnehmungen, war jemanden vertrauenswürdiges mit Ahnung und persönlicher Erfahrung mit spirituellen Phänomenen dieser Art um Rat zu fragen. Vielleicht weil manche Wahrnehmungen durchaus Bedeutungen haben und möglicherweise einen besonderen Umgang erfordern könnten, um sie zu befrieden.

  • Substanzlos
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    • 30. Juli 2020 um 23:31
    • #5

    Oh ich liebe Raubtiere, ich empfinde zu allen Wesen große Zuneigung :)

    Hatte nur das Gefühl das ich alles drehen lassen würde ...

    Naja drehe ich mich fortan mit den Dingen, ich bin ein Tänzer :D

    Vielen Dank für eure Antworten

    Mögen alle Wesen glücklich sein :heart:

  • TinyNight13076
    Gast
    • 5. August 2020 um 18:54
    • #6

    Manche Menschen können während der Meditation, oder auch permanent andere Bereiche und Lebensformen wahrnehmen.

    Es gibt da unzählige Wesen, die wie wir in dieser Welt gefangen sind.

    Es gibt Menschen die mit diesen Wesen kommunizieren können.

    Eigentlich haben diese Wesen keine Form. Unser Herz nimmt diese Wesen wahr, und unser Hirn versucht ein Bild zu kreieren.

    Meist sind unsere Fähigkeiten in Bezug auf die Kommunikation mit diesen Wesen, nicht sehr stark ausgebildet.

    Vergänglichkeit und leiden ist dort sehr schwer wahrzunehmen.

    Diese Wesen können (teilweise) Dhamma lehren, und einige Probleme schneller lösen als wir, aber sie haben kaum Möglichkeiten, gutes zu schaffen.

    Daher fallen sie früher oder später in ungünstige Bereiche.

    Ist die eigene Metta Praxis sehr stark, dann kann man diese Wesen von Herz zu Herz erreichen.

    Metta verursacht Wellen von Glück und Verzückung im Herzen, und diese Wellen können unvorstellbare Distanzen überwinden.

    Speziell in den ruhigen Stunden kann man diese Wesen besser wahrnehmen.

    Manche von denen geben Dhammatalks, manche rezitieren ohne Pause, Mantras und Segenssprüche.

    Andere sind traurig, voll von Angst und Hass, weil sie während der letzten Manifestation, ungünstige mentale Ereignisse erfahren haben.

    Ein Herz, nicht gereinigt und beschützt durch die buddhistische Lehre, kann solche Situationen als sehr beängstigend empfinden.

    Es kann dich in den Wahnsinn treiben.

    Auf der anderen Seite, kann man in der Nähe von hochentwickelten Wesen ganz andere Dinge wahrnehmen.

    Zum Beispiel einen ständigen Blumenregen usw.

    Liebende Güte ist etwas, dass Dich und diese Wesen verbinden, schützen kann.

    Wenn Du wieder solche Wahrnehmungen hast, lass die Liebe in Deinem Herzen in alle Richtungen strahlen.

    Wenn Du sie hören kannst, öffne Dein Herz, aber bewache es durch Achtsamkeit.

    Es gibt unzählige Bereiche und Wesen, die wie wir, Leiden und Unbeständigkeit erfahren.

    Mit ein wenig Glück, wirst Du jene Wesen sehen, die ihren Aufenthalt im Universum "verlängern" , um den unzähligen leidenden zu helfen.

    Es macht aber wenig Sinn, solche Dinge zu erforschen.

    Wir müssen zur Ruhe kommen, und die Dinge sehen wie sie sind.

    Alles andere ergibt sich von selbst.

    Alles Gute!

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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