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  1. Buddhaland Forum
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Einsamkeit oder Langweile, welche Praxis

  • Donner
  • 29. Februar 2020 um 21:16
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  • PhenDe
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    • 4. März 2020 um 08:09
    • #26

    Ich habe auch immer wieder mit Langeweile zu kämpfen. Ich bin innerlich unruhig und ungeduldig.

    In der Regel hilft hier erst mal Meditation. Zazen oder Vipassana mit Timer. Eine halbe Stunde am Tag? Dann lernt man die Langeweile auszuhalten.

    Danach kann man einen Ausgleich im Alltag finden, zwischen Bewegung, Unterhaltung und Präsent sein bei Langeweile.

    Grüße

    :buddha: Es geht immer darum, sich in die Unannehmlichkeiten des Lebens hineinzulehnen und sich diese ganz genau anzuschauen. :buddha:

  • Raphy
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    • 9. März 2020 um 16:02
    • #27
    Donner:

    ...

    meint ihr nicht auch manchmal ist eine Geh Meditation sinnvoller als eine im Sitzen?

    ...

    Hallo lieber Donner.

    Auf jeden Fall.

    In vielen Traditionen wechselt man zwischen Sitz- und Geh-Meditation.

    Geh-Meditation ist eine tolle Sache. In der Thailändischen Waldtradition gab es Mönche die viel Geh-Meditation praktizierten. Viele thailändische Klöster heute haben extra Pfade vor der Hütte für die Geh-Meditation. Vielleicht auch die Klöster in anderen Traditionen.

    Auch im Palikanon ist die Geh-Meditation als etwas Gutes überliefert und die Mönche praktizierten es.

    Die Menschen sind verschieden. Es geht darum die für dich richtige Mischung zwischen Sitz- und Geh-Meditation zu finden. Das kann auch jeden Tag anders sein. Und wenn dir Geh-Meditation gut tut, dann mach das.

    Aber auch die richtige Mischung zwischen Alltag und formaler Sitz- oder Geh-Meditation ist wichtig.

    Und wenn man garnicht im Sitzen meditieren kann, ist Geh-Meditation eine gute Alternative.

    Mach ich auch gerne mal. Oder ich gehe wandern.

    Und wenn ich dann schön ausgepowert bin, kann ich auch besser stillsitzen. ;)

    Aber nur (m)eine Meinung.

    :)

    A.V.29 Vorteile des Auf- und Abwandelns - 9. Caṅkama Sutta:

    Fünf Vorteile, ihr Mönche, gewährt das Auf- und Abwandeln (*1). Welche fünf?

    1. Lange Wegstrecken hält man aus;
    2. Anstrengungen erträgt man;
    3. man bleibt gesund;
    4. was man ißt, trinkt, kaut und schmeckt, wird gründlich verdaut;
    5. die beim Auf- und Abwandeln erzielte Sammlung des Geistes hält lange an (*2).

    Diese fünf Vorteile. ihr Mönche, gewährt das Auf- und Abwandeln.

    Anguttara Nikaya V.21-30

    Liebe Grüße

    Einmal editiert, zuletzt von Raphy (9. März 2020 um 16:21)

Ausgabe №. 134: „Keine Angst vor der Angst"

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