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Bodhicitta

  • Lucky Luke
  • 7. Februar 2020 um 17:59
  • Zum letzten Beitrag
  • Lucky Luke
    Gast
    • 12. Februar 2020 um 06:25
    • #101
    kilaya:

    man identifiziert sich mit dem Ziel und handelt so gut, wie man es begreifen kann.

    Das wäre aber nicht die Sutra Ebene, sondern Tantra oder Mahamudra/ Dzogchen.

    Gampopa definiert wie folgt:


    [lz]

    Der letztendliche Geist des Erwachens ist die Leerheit, deren Essenz Mitgefühl ist: klar und unbewegt, frei von Komplikationen[/lz]


    [lz]

    Relativer Geist des Erwachens ist das aus Mitgefühl gegebene Versprechen, all die zahllosen Lebewesen aus dem Daseinskreislauf herauszuführen[/lz]

    @Dawa

    Beim wünschenden Bodhicitta habe ich keine Probleme, einen offenen Geist zu kultivieren. Warum sollte man auch nur ein Wesen von dem Wunsch ausschließen, dass es glücklich sein möge?

    Schmu und @Alle

    Mit fällt noch die Praxis ein. ;)

    Wie praktiziert man Bodhicitta im Alltag?

    Für mich ist es ein Prozess, der mit dem nächsten Wesen in meiner unmittelbaren Umgebung beginnt.

    Ein offenes Ohr zu haben (Empathie), für die Probleme der anderen (wenn diese das wollen) ohne sich selbst zu überfordern und ggf. aktiv bei der Lösung von Problemen zu helfen, wobei das größte Problem lt. buddhistischer Sicht der Daseinskreislauf ist und man hier sehr behutsam vorgehen muss, den westlichen Menschen etwas von Samsara/ Nirvana und Dharma (Befreiung aus dem Daseinskreislauf) zu erzählen.

    Einmal editiert, zuletzt von Lucky Luke (12. Februar 2020 um 06:47)

  • Lucky Luke
    Gast
    • 12. Februar 2020 um 06:59
    • #102
    Lucy:

    denke mal an jedes einzelne Familienmitglied und jeden einzelnen Kollegen

    Ja - und? :?

    Wie machst Du es, Lucy?

  • Lucky Luke
    Gast
    • 12. Februar 2020 um 07:03
    • #103
    Lucy:

    was ‚mache‘ ich denn?

    :roll:

    Lucy:

    es nicht so allgemein zu machen

  • Dawa
    Gast
    • 12. Februar 2020 um 07:54
    • #104

    @Sherab es geht mir nicht darum Gründe zu finden, um nicht alle Wesen einzuschließen in die Wünsche nach Leidfreiheit. Ich bezweifle einfach, dass irgendeiner er hier im Forum das ohne Einschränkung von sich behaupten kann ;)

  • Lucky Luke
    Gast
    • 12. Februar 2020 um 08:12
    • #105
    Dawa:

    @Sherab es geht mir nicht darum Gründe zu finden, um nicht alle Wesen einzuschließen in die Wünsche nach Leidfreiheit. Ich bezweifle einfach, dass irgendeiner er hier im Forum das ohne Einschränkung von sich behaupten kann ;)

    All die Praktizierenden, die ein Bodhisattva Gelübde (ernsthaft) genommen (und verstanden) haben, haben auch den Wunsch dass ALLE Lebewesen frei von Leid sein mögen. Im Samanthabardas "König der Wunschgebete" gibt es ähnliche Wünsche, die so weit und offen sind.

    Ich kann natürlich nur von mir behaupten, dass ich diesen Wunsch ohne Einschränkung habe, weil ich auch das Gelübde genommen habe.

    Das schießt ja nicht aus, dass mir manche Kollegen, Familienmitglieder oder Politiker u.s.w. manchmal gewaltig auf die Nerven gehen.

  • Dawa
    Gast
    • 12. Februar 2020 um 08:15
    • #106

    @Sherab gut, wenn du das so definierst, stimme ich dir zu ^^

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    • 12. Februar 2020 um 08:41
    • #107

    @Dawa ich hatte was ganz anderes erwartet, was von dir kommt. Ich dachte du wärst auch der Meinung, dass es um dieses dualistische Mitgefühl überhaupt nicht geht. Hast du die Videos gesehen in meinem Beitrag 10 und 11? Weiß ja nicht ob es vom Englisch her für dich geht. DJKR spricht dort von den "Opfern" unseres Mitgefühls. Er endet das erste Video mit "hat alles keinen Sinn. Versteht die Leerheit!".. naja, ich hatte eben gedacht, dass du auch eher so in diese Richtung denkst, aber man lernt ja nie aus. ;)

    Im zweiten Video sind klar die drei Arten des Mitgefühls dargelegt und das duale Mitgefühl ist natürlich die niedrigste Stufe, welche alle Religionen gemeinsam haben. Das ist noch kein Buddhismus, sich empathisch um andere zu kümmern. Es ist nicht das Ziel für Buddhisten, sondern die Verwirklichung von Leerheit und dem was er hier die höchste Stufe des Mitgefühls nennt, welches kein Objekt hat.

    Naja, ich hatte wohl eine Hoffnung dass hier wenigstens irgendwer diese Gedanken nachvollziehen kann.

    Solche Videos verunsichern mich auch insofern, als dass Dinge erzählt werden, die in deutscher Sprache nicht erzählt werden und ich frage mich warum nicht?

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    • 12. Februar 2020 um 08:55
    • #108
    Sherab:

    Ich kann natürlich nur von mir behaupten, dass ich diesen Wunsch ohne Einschränkung habe, weil ich auch das Gelübde genommen habe.

    Das schießt ja nicht aus, dass mir manche Kollegen, Familienmitglieder oder Politiker u.s.w. manchmal gewaltig auf die Nerven gehen.

    Ich weiß nicht auf welches Gelübde du dich hier beziehst?

    Ich weiß nichts von einem Gelübde wo man ständig über relatives Bodhichitta meditieren soll? Ich kenne nur die Vajrayana-Samayas. Wo gesagt wird, dass man täglich über absolutes Bodhichitta= Leerheit meditieren soll.

    Die allgemeinen tantrischen Wurzelgelübde — Study Buddhism


    Guck mal bitte die Punkte 4 und 11 an.

    Zu Punkt 4:Kein Wesen von den Ursachen des Glücks auszuschließen heißt dass man z. B. nicht bewusst denken soll: "der Donald is so ein A*** ich hoffe er bekommt zur Strafe für seine Taten in alle Zukunft nichts von Leerheit zu hören, so dass er sie auch nicht erkennen kann." Da steht aber nicht dass man täglich drüber meditieren soll, dass kein Wesen ausgeschlossen sein soll von der Erkenntnis der Wahrheit ( der Ursache des Glücks). Ich verstehe es so, dass wenn man nichts Schlechtes denkt diesbezüglich isses ok. Schlechte Gedanken wie das obige Beispiel bemerken und etwas dagegen setzen reicht. Aber wenn man so gar nicht denkt isses auch ok.

    Dagegen soll man aktiv täglich über Leerheit meditieren, siehe den Punkt 11.

  • Lucky Luke
    Gast
    • 12. Februar 2020 um 08:55
    • #109
    Turmalin:

    Ich dachte du wärst auch der Meinung, dass es um dieses dualistische Mitgefühl überhaupt nicht geht.

    Es ist falsch es so (allgemein) zu sagen, dass es (überhaupt) nicht um "dieses dualistische Mitgefühl" geht.

    Ich bin mir sicher, dass es so auch DJKR nicht gemeint hat. Weder im Video, noch bei anderen Unterweisungen.

  • Dawa
    Gast
    • 12. Februar 2020 um 08:55
    • #110

    Turmalin 1 ich habe die Videos tatsächlich noch nicht gesehen, werde es aber wann der Frühdienst rum ist nachholen :erleichtert:

    Aber um dich zu beruhigen, so wie du das gerade beschreibst, stimme ich dir völlig zu. Man muss aber denke ich aufpassen, über und auf welcher Ebene man spricht.

  • Lucky Luke
    Gast
    • 12. Februar 2020 um 08:59
    • #111
    Turmalin:

    ich weiß nicht auf welches Gelübde du dich hier beziehst?

    Aus dem Berzin Archiv:


    [lz]

    4) Die Liebe für die fühlenden Wesen aufgeben

    Liebe ist der Wunsch, dass andere glücklich sein und die Ursachen für Glück besitzen mögen. Die Übertretung ist, irgendeinem Wesen, sei es auch der schlimmste Serienmörder, das Gegenteil zu wünschen – also jemandem zu wünschen, dass er des Glücks und seiner Ursachen beraubt sein möge. Die Ursachen des Glücks sind ein volles Verständnis der Realität und des karmischen Gesetzes von verhaltensbedingter Ursache und Wirkung. Wir würden einem Mörder wenigstens wünschen, eine ausreichende Erkenntnis dieser Punkte zu erlangen, sodass er seine Gräueltaten in zukünftigen Leben nie mehr wiederholen und so schließlich Glück erleben möge. Obwohl es keine Übertretung der tantrischen Wurzelgelübde darstellt, jemanden zu ignorieren, dem zu helfen in unserer Macht steht, ist es eine Übertretung, zu denken, wie wundervoll es doch wäre, wenn ein bestimmtes Wesen nie glücklich werden würde.[/lz]

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    • 12. Februar 2020 um 09:53
    • #112
    Sherab:
    Turmalin:

    Ich dachte du wärst auch der Meinung, dass es um dieses dualistische Mitgefühl überhaupt nicht geht.

    Es ist falsch es so (allgemein) zu sagen, dass es (überhaupt) nicht um "dieses dualistische Mitgefühl" geht.

    Ich bin mir sicher, dass es so auch DJKR nicht gemeint hat. Weder im Video, noch bei anderen Unterweisungen.

    Was das Video betrifft: Was verstehst du denn darunter, andere zum Opfer deines Mitgefühls zu machen? Er spricht hier nicht über falsch angewendetes Mitgefühl, sondern um das duale Mitgefühl, was immer von Stolz durchzogen ist. Das mit dem Stolz sagt er in beiden Videos. Es geht um das subjektive Gefühl, der Helfende zu sein, statt zu sehen, dass man ein Problem hat, nämlich Leerheit nicht zu erkennen und dass man daher nur sehr sehr begrenzt helfen kann. Nicht der Rede wert, dass man nicht aufhört sich um seine Familie zu kümmern oder alten Leuten die Tür aufzuhalten.

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    • 12. Februar 2020 um 09:57
    • #113
    Dawa:

    Turmalin 1 ich habe die Videos tatsächlich noch nicht gesehen, werde es aber wann der Frühdienst rum ist nachholen :erleichtert:

    Aber um dich zu beruhigen, so wie du das gerade beschreibst, stimme ich dir völlig zu. Man muss aber denke ich aufpassen, über und auf welcher Ebene man spricht.

    :erleichtert: es ist manchmal ganz angenehm wenn man das Gefühl hat, dass wenigstens einer versteht was man die ganze Zeit ablabert....

    klar muss man aufpassen auf welcher Ebene man grade spricht. Es gibt aber keinen Grund, den Buddhismus ständig auf die relative Ebene runterzubrechen. "Cinderella-teachings" sagt DJKR dazu. Ich glaub er könnte dich intererssieren. Hast du eigentlich anschluss an eine Linie?

    Wenn man versteht, dass Tantra nicht einfach ein Visualisieren real existierend vorgestellter Formen ist, kann sogar unsereins Bezug zum Tantra bekommen. Habe ich auch geschafft. Knapp, aber ging.:mala:

  • Lucky Luke
    Gast
    • 12. Februar 2020 um 11:06
    • #114
    Lucy:

    das Augenrollen kannst du dir gerne sparen.

    Warum? Es spiegelte meine Gefühle authentisch wider, die ich beim Lesen Deines Beitrages hatte.

    Lucy:

    die Arbeit beginnt (auch für mich persönlich, wobei das nicht hier Thema ist) bei jedem einzelnen

    Manchmal habe ich den Eindruck, dass manches nur sehr selektiv gelesen wird, denn ich schrieb bereits:

    Sherab:

    wie praktiziert man Bodhicitta im Alltag?

    Für mich ist es ein Prozess, der mit dem nächsten Wesen in meiner unmittelbaren Umgebung beginnt.

    Ein offenes Ohr zu haben (Empathie), für die Probleme der anderen (wenn diese das wollen) ohne sich selbst zu überfordern und ggf. aktiv bei der Lösung von Problemen zu helfen, wobei das größte Problem lt. buddhistischer Sicht der Daseinskreislauf ist und man hier sehr behutsam vorgehen muss, den westlichen Menschen etwas von Samsara/ Nirvana und Dharma (Befreiung aus dem Daseinskreislauf) zu erzählen.

  • Lucky Luke
    Gast
    • 12. Februar 2020 um 11:17
    • #115
    Lucy:

    aber genervte Gefühle beim lesen einzelner postings hat man dennoch

    Klar, die meisten von uns werden wohl noch nicht sämtliche Kleshas überwunden haben

    Ich schrieb weiter oben bereits, dass das kein Widerspruch zum wünschenden Bodhicitta ist.

  • kilaya
    Gast
    • 12. Februar 2020 um 12:58
    • #116
    Sherab:

    Das wäre aber nicht die Sutra Ebene, sondern Tantra oder Mahamudra/ Dzogchen.

    Das ist für meinen Beitrag irrelevant, dadurch wird die eigentliche Aussage nicht falsch. Also relatives und absolutes Bodhicitta hat auf allen Ebenen im Wesentlichen die gleiche Bedeutung, lediglich die Praxis und Methode ist auf den Ebenen unterschiedlich.

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    • 12. Februar 2020 um 13:25
    • #117

    Im Sutra heißt es auch: "Form ist Leerheit, Leerheit ist Form" und nicht: "Irgendwann im Zeitfaden werde ich erkennen, dass Form Leerheit ist und Leerheit Form."

    Aus der Perspektive der absoluten Wahrheit ist die Zeit eine Illusion. Es ist aus Perspektive des Herz-Sutra nicht anders.

  • Lucky Luke
    Gast
    • 12. Februar 2020 um 13:43
    • #118
    mkha':

    Durch wiederholtes Hinterfragen der Unklarheiten, erkenne ich den Wissensstand des Gegenüberṣ. Das schützt mich davor, ihn ungefragt mit Lehrmeinungsinhalte anderer Ebenen zu belasten/ überfordern.

    Du hast es zwar allgemein formuliert, aber ich fühle mich nun doch angesprochen, denn schließlich war ich "der Gegenüber" in den letzten Beiträgen in diesem Thread. Ich möchte dazu lediglich klarstellen, dass ich mich weder "belastet" noch " überfordert" fühle und fühlte.

  • Lucky Luke
    Gast
    • 12. Februar 2020 um 13:55
    • #119
    mkha':

    :roll: (... so, ich kann das auch! ;)) Beziehe bitte nicht immer alles auf Dicḥ ... Danke.

    Nicht immer.

    Aber wenn man vom "Gegenüber" in einer aktuellen Diskussion spricht. ;)

  • Lucky Luke
    Gast
    • 12. Februar 2020 um 14:13
    • #120
    mkha':

    Ich sagte doch: lies die Korrektur :( .... :tee::tee:?

    Ich kann nicht erkennen was Du korrigiert hast :lol: aber mir reicht es wenn Du sagst, dass Du mich nicht gemeint hast. ;)

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    • 12. Februar 2020 um 14:33
    • #121
    mkha':

    1.) Ich frage mich: wie schätze ich mein Verständnis der Lehre ein?

    2.) Ich hinterfrage: ist meine Einschätzung korrekt?

    3.) Wie erfahre ich das?

    4.) Antwort: ich versuche objektiv zu sein: ist es mir möglich, andere dort abzuholen, wo sie sind?

    5.) Ich verinnerliche: das, (ohne Stolz) zu tun, ist allein maßgebend.

    6.) Durch wiederholtes Hinterfragen der Unklarheiten, erkenne ich den Wissensstand des Gegenüberṣ. Das schützt mich davor, ihn ungefragt mit Lehrmeinungsinhalte anderer Ebenen zu belasten/ überfordern.

    Alles anzeigen

    liebe mkha, an mich sind noch ganz andere Anforderungen gestellt, was das Abholen betrifft. Da ich aus mir unbekannten Gründen die Wirkung habe, dass sich Menschen anderer Religionen an mich wenden. Stichwort Ägypten und so. Mit @Sherab ist ein Gespräch unter Freunden, da muss ich keinen abholen. Und diese Art Gespräch hab ich auch grad nötig.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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