Guten Morgen,
im Zuge meiner ersten Schritte zu einer buddhistischen Lebensweise, habe ich festgestellt, dass ich zum einen sehr unaufmerksam und unkonzentriert bin. Ständig bin ich etwas am nachdenken, planen und so. Oft auch in unpassenden Momenten wie z. B. beim Auto fahren, auf der Arbeit... Wahrscheinlich aufgrund dessen fällt mir auch vieles in meinem direkten Umfeld nicht auf, ich kann meist nicht sagen was meine Arbeitskolleginnen anhaben obwohl ich 6 Stunden täglich mit ihnen verbringe. Ich wäre wohl ein ganz ganz schlechter Augenzeuge . Mein zweites Problem ist, ich bin zu schnell. Ich spreche zu schnell, ich lese zu schnell, ich handel zu schnell.
Während dem Meditieren (bin da noch totaler Anfänger und übe gerade mit der 7mind App) klappt das mit den Gedanken ganz gut, es kommen natürlich so einige Gedanken aber ich schaffe es sie rechtzeitig zu bemerken und mich dann wieder auf den Atem zu konzentrieren. Im Alltag fällt mir das noch deutlich schwerer. Irgendwann merke ich natürlich dass ich mal wieder mich an irgendeinem Gedanken aufgehangen habe, aber es fällt mir trotzdem schwer loszulassen. Ich versuche immer wieder zwischendurch mich auf meine aktuelle Tätigkeit zu konzentrieren (Zähneputzen, kopieren,...) , gelingt mir aber viel zu selten.
Habt ihr Tipps, wie ich die beiden Verhaltensweisen (fehlende Aufmerksamkeit /Konzentration und Entschleunigung) strukturiert korrigieren kann? Vielleicht gibt es ja gute Bücher mit gezielten Übungen? Ich denke ja mal, dass sich dass irgendwann mithilfe regelmäßiger Meditation bessert, würde halt gerne etwas strukturierter, mit Anleitung gezielt üben.