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Aufmerksamkeit und Entschleunigung üben

  • DarkMoon0907
  • 4. Februar 2020 um 07:17
  • Zum letzten Beitrag
  • DarkMoon0907
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    • 4. Februar 2020 um 07:17
    • #1

    Guten Morgen,

    im Zuge meiner ersten Schritte zu einer buddhistischen Lebensweise, habe ich festgestellt, dass ich zum einen sehr unaufmerksam und unkonzentriert bin. Ständig bin ich etwas am nachdenken, planen und so. Oft auch in unpassenden Momenten wie z. B. beim Auto fahren, auf der Arbeit... Wahrscheinlich aufgrund dessen fällt mir auch vieles in meinem direkten Umfeld nicht auf, ich kann meist nicht sagen was meine Arbeitskolleginnen anhaben obwohl ich 6 Stunden täglich mit ihnen verbringe. Ich wäre wohl ein ganz ganz schlechter Augenzeuge ;). Mein zweites Problem ist, ich bin zu schnell. Ich spreche zu schnell, ich lese zu schnell, ich handel zu schnell.

    Während dem Meditieren (bin da noch totaler Anfänger und übe gerade mit der 7mind App) klappt das mit den Gedanken ganz gut, es kommen natürlich so einige Gedanken aber ich schaffe es sie rechtzeitig zu bemerken und mich dann wieder auf den Atem zu konzentrieren. Im Alltag fällt mir das noch deutlich schwerer. Irgendwann merke ich natürlich dass ich mal wieder mich an irgendeinem Gedanken aufgehangen habe, aber es fällt mir trotzdem schwer loszulassen. Ich versuche immer wieder zwischendurch mich auf meine aktuelle Tätigkeit zu konzentrieren (Zähneputzen, kopieren,...) , gelingt mir aber viel zu selten.

    Habt ihr Tipps, wie ich die beiden Verhaltensweisen (fehlende Aufmerksamkeit /Konzentration und Entschleunigung) strukturiert korrigieren kann? Vielleicht gibt es ja gute Bücher mit gezielten Übungen? Ich denke ja mal, dass sich dass irgendwann mithilfe regelmäßiger Meditation bessert, würde halt gerne etwas strukturierter, mit Anleitung gezielt üben.

  • void 4. Februar 2020 um 07:36

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Martin1980
    Gast
    • 4. Februar 2020 um 07:46
    • #2

    Das dir das auffällt, ist schon ein gutes Zeichen.

    In meinen ersten Jahren in Thailand hat mich eine starke Samatha-praxis, automatisch entschleunigt.

    In Plumvillage gibt es zum Beispiel eine Glocke die in regelmäßigen Abständen läutet. Während dieser 15 bis 20 Sekunden legen wir unsere Arbeit nieder und atmen achtsam ein und aus.

    Es gibt dafür eine App die in unregelmäßigen Abständen läutet.


    Ich finde dieses Buch wunderbar :

    "Frei sein wo immer du bist"

    Ich habe es als Hörbuch.

    Frei sein, wo immer du bist

    Thich Nhat Hanh (Autor) Doris Dörrie (Sprecher) Theseus Verlag (Verlag)


    Alles Gute für Dich!

  • DarkMoon0907
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    • 4. Februar 2020 um 07:59
    • #3

    Danke für deine beiden Vorschläge. Das werde ich mir auf jeden Fall anschauen.

    Von Thich Nhat Hanh habe ich bereits "Ich pflanze dir ein Lächeln" und finde das Buch sehr inspirierend

  • CCC
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    • 4. Februar 2020 um 08:51
    • #4

    Hallo DarkMoon,

    ja, dass Dir das auffällt ist ein gutes Zeichen, ist auch völlig normal.

    Ich kann Dir ein sehr gutes Buch empfehlen.

    "Geistestraining durch Achtsamkeit" von Nyanaponika

    Alles Gute_()_:)

  • DarkMoon0907
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    • 4. Februar 2020 um 13:53
    • #5

    Ich danke euch allen schon einmal für die vielen Anregungen und werde mir heute Abend alles in Ruhe durchlesen und auch näher betrachten. Bin leider noch auf der Arbeit und versuche mich auf diese zu konzentrieren :lol:;)

  • User19823
    Gast
    • 5. Februar 2020 um 02:15
    • #6

    Hallo DarkMoon0907

    Gute Anregungen zur Meditation haben die anderen ja schon gegeben.

    Meiner Meinung lohnt es sich, parallel zur Meditation auch mit Bewegungsübungen, bei denen man sich konzentrieren muss, anzusetzen. Sowas wie Aikido, TaiChi, QiGong, Yoga, usw., diese Übungen schulen enorm die Konzentrationsfähigkeiten.

    Hier kannst du z.B. gut erklärte QiGong-Übungen finden. Ich mache sie oft vor der Meditation:

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    (Die erste Übung beginnt ab Min.7, ich glaube, es gibt von dieser Reihe 5 Videos, sind alle kostenlos.)

    Und dann bleibt natürlich auch die Frage, warum ist das so, dass du so arg schnell alles wieder vergisst. Kannst du vielleicht an den Ursachen noch etwas ändern? Hast du mal übers Essen nachgedacht, z.B. ob du genügend Nährstoffe zu dir nimmst? Gibt es Lebensmittelunverträglichkeiten (die oft neben den bekannten Symptomen Konzentrations- und Gedächtnisstörungen nach sich ziehen)? Auch Unverträglichkeiten von Duftstoffen, z.B. in Waschmitteln, Deos, Shampoos usw. machen diesbezügliche Probleme.

    Das soll jetzt keine Aufforderung sein, deine Gesundheit hier auszubreiten, soll nur ein Hinweis sein, die Erforschung und schrittweise Beseitigung der Ursachen nicht zu vergessen.

  • DarkMoon0907
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    • 5. Februar 2020 um 06:04
    • #7

    Guten Morgen, danke nochmal für die tollen Anregungen.

    Als erstes habe ich mir vorgenommenen, weniger streng zu mir selbst zu sein und nicht zu viel und zu schnell von mir selbst zu erwarten. Ich will akzeptieren, dass ich deutlich kleinere Schritte auf meinem Weg zu mehr Achtsamkeit, Aufmerksamkeit und Entschleunigung machen sollte. Hab nämlich gestern festgestellt, dass ich bei vielen Dingen von mir selbst erwarte, dass ich in kurzer Zeit perfekt drin bin (z. B. beim Fremdsprachen lernen, häkeln,...). Ich freue mich im ersten Schritt, dass ich überhaupt mehr Kenntnis über mich selbst gewonnen habe.

    Weiter will ich morgens und abends beim Zähneputzen Achtsamkeit üben und diese jeweils so lange wie möglich beibehalten. Und mit Hilfe einer Erinnerung über den Tag innehalten und dann bewußt atmen. Soweit meine nächsten Schritte. Meine Meditationen (die ich bisher schon morgens und abends regelmäßig durchgeführt habe), werde ich jetzt allmählich verlängern. Und so nebenbei werde ich das ein oder andere Buch dazu lesen bzw Video schauen.

  • User19823
    Gast
    • 6. Februar 2020 um 02:13
    • #8
    DarkMoon0907:

    Ich will akzeptieren, dass ich deutlich kleinere Schritte auf meinem Weg zu mehr Achtsamkeit, Aufmerksamkeit und Entschleunigung machen sollte.

    :like::like:

    Mit kleinen Schritten kommt man auch ans Ziel!

  • Lucky Luke
    Gast
    • 9. Februar 2020 um 15:22
    • #9

    A propos kleine Schritte DarkMoon0907

    Ich finde eine Gehmeditation sehr schön zur Entschleunigung. Am besten in einer Gruppe. Man hat das Gefühl alle Meditierenden in Zeitlupe zu beobachten, wenn sie sich langsam Schritt für Schritt bewegen :tee::moon:

  • Lucky Luke
    Gast
    • 9. Februar 2020 um 15:54
    • #10
    mkha':
    Sherab:

    Gehmeditation ... Meditierenden ... zu beobachten, ...

    :? ....

    LG mkha' ;)

    Na ja, man geht ja nicht mit geschlossenen Augen also nimmt man zwangsläufig mit dem Sehbewusstsein etwas wahr ;)

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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