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Wie problematisch, wenn Partnerin im selbem Zimmer, während formaler Praxis + Fragen bzgl. Sitzposition?

  • Zrebna
  • 4. Januar 2020 um 11:40
  • Zum letzten Beitrag
  • Zrebna
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    • 7. Januar 2020 um 18:44
    • #26
    Aravind:
    Zrebna:

    Wenn man auf Wohlfühlen setzt, sollte man keine buddhistische Praxis anfangen. Das wäre wie zu sagen, ich will, dass sich mein Bizepsumfang verdoppelt, aber Erschöpfung und Muskelkater kann ich nicht gebrauchen. :)

    Liebe Grüße,

    Aravind.

    Der Vergleich gefällt!:like::D

  • Amdap
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    • 15. März 2020 um 21:35
    • #27

    Hallo Zrebna,

    Du bist zwar noch jung, aber da hier auch Ältere sich beteiligen, möchte ich hier mal meine langjährigen Erfahrungen kundtun.

    Nach 40 Jahren Meditation im halben Lotossitz bekam ich vor fünf Jahren (fast) plötzlich Probleme mit der rechten Hüfte. Beim halben Lotossitz legt man ja das rechte Bein auf das linke, nicht umgekehrt, so dass mir klar war, dass das Problem mit der Hüfte hausgemacht war, durch eben diesen halben Lotossitz: Überdrehung des Hüftgelenks, vermutlich Überdehnung der Bänder dabei.

    So hörte ich auf im Lotossitz zu sitzen und wechselte zum Diamantsitz. Dazu lege ich zwei mittelhohe Meditationskissen übereinander.

    Es dauerte etwas länger, so schätzungsweise ein halbes bis Dreivierteljahr, bis das Problem wieder aufhörte. Das war der Beweis.

    Das Problem war Folgendes: beim normalen Gehen schoss während der Gehbewegung unverhofft ein sehr punktueller, stechender Schmerz durchs rechte Hüftgelenk, so dass ich jedes Mal zusammenfuhr.

    Es ist interessant, dass die Gelenke sich bei mir auch nach 40 Jahren keinesfalls gewöhnen wollen, sondern im fortgeschrittenen Alter zu rebellieren beginnen. Das hat mich umso mehr verwundert, weil man doch nach so langer Zeit eher mit Gewöhnung rechnet, nicht wahr?

    Ich muss dabei daran denken, dass z. B. Archäologen anhand von Gelenkverformungen bzw. -konstellationen feststellen können, dass eine 25jährige Frau einen großen Teil ihres Lebens in hockender Haltung verbracht hat. Normalerweise führt das zu der Annahme, dass das ein Zeichen von Anpassung der beteiligten Knochen ist und dadurch diese Frau dann länger in hockender Position ausharren konnte.

    Darum sollte man denken, dass durch diesen langjährigen Lotossitz auch so ein Effekt eintritt. Doch wie berichtet, haben ja die 40 Jahre bei mir diesbezüglich nichts genützt.

    Wenn also ein Anfänger von vielleicht 20 Jahren, oder sogar jünger, sich Hoffnungen macht, dass er sich nach längerer Zeit im Lotossitz bessere Geschmeidigkeit antrainieren kann, so muss ich diese Hoffnung verwerfen. Das wäre wohl eher eine große Ausnahme.

    LG

    Verlange nicht, dass alles so geschieht, wie du es wünschest,
    sondern wolle, dass alles so geschieht, wie es geschieht,
    und es wird dir gut gehen.
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  • Amdap
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    • 16. März 2020 um 06:26
    • #28
    void:

    Iwieweit man im ganzen oder halben Lotussitz sitzen kann hat nicht so viel mit den Beinen oder den Knien zu tun, sondern mit der Beweglichkeit der Hüfte.

    Hier (How to grow a Lotus ) werden einige Dehnübungen gezeigt, mit denen das besser geht.

    Interessant, ich war zu schnell und habe das erst nachträglich gelesen!

    Trotzdem.... und wie schon gesagt: die vielen Jahre der Meditation, auch Hatha Yoga übrigens, haben nicht bewirkt, dass mein Hüftgelenk sich anpasst.

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  • Amdap
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    • 16. März 2020 um 07:14
    • #29

    Ja, das mag sein. Alles verändert sich. Wie alt bist Du?

    Ich konnte früher auch sogar den vollständigen Lotossitz, aber mit zunehmendem Alter gelang das immer weniger.

    Ich selbst habe keine echte Arthrose, jedenfalls bis jetzt noch nicht. Es ist nur alles empfindlicher geworden, auch in gewisser Weise steifer, obwohl auch das übertrieben ausgedrückt ist.

    Mal beobachten, wie es weitergeht.

    Wie gesagt, das Problem mit dem Hüftgelenk hat nach einer gewissen Zeit aufgehört, nachdem ich den Lotossitz aufgegeben habe.

    Somit ist momentan anscheinend alles noch einigermaßen reversibel, was Schmerz- und Zerrungsprobleme angeht.

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  • Amdap
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    • 16. März 2020 um 14:30
    • #30

    Das ist es ja, was ich sagen sagen will:

    ich glaube nicht daran, dass man durch Yogaübungen uneingeschränkte Geschmeidigkeit und Gelenkigkeit aufrechterhalten kann, wenn man älter wird. Dann müsste das ja mit Hundert, wenn man da noch lebt, auch so sein, aber schaut Euch mal fitte Hundertjährige an: sie sind trotz altersentsprechender Fitness eingeschränkt.

    Sogar Johannes Heesters zum Beispiel, er wurde 108 Jahre alt, machte mit über 100 noch Klimmzüge, aber auf seinen letzten Auftritten musste er gestützt und geführt werden.

    Yoga hin oder her, die Gebrechlichkeit nimmt unweigerlich zu. Wir müssen es akzeptieren, dass wir alle mal alt werden. Das ist eine Tatsache und Grundaussage der buddhistischen Leitsätze. Es wäre doch dumm, wenn man das nicht wahrhaben will.

    Ich räume aber ein, dass man mit Yoga in jedem Alter sein Wohlbefinden durchaus steigern kann.

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  • KarmaHausmeister 3. Juni 2022 um 14:06

    Hat das Thema aus dem Forum Meditation nach Buddhistische Praxis verschoben.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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